Pop-up store #hinsehen Exhibition  in der Volme Galerie Hagen – Eröffnung am 23. 9. 2016, 16:00 Uhr

#hinsehen – diese besondere Fotoaktion und die Art der Bildgestaltung der Fotografin Beba Ilic hat nicht nur bei Facebook viele Menschen wach gerüttelt und zum Mitmachen animiert. Die Aktion startete im November 2014 in der Kunstgalerie „Kooperative K“ in Hagen und löste eine Welle der Aufmerksamkeit aus. Prominente Mitstreiter, u.a. unser Oberbürgermeister Erik O. Schulz, sowie der Schauspieler Ralf Richter und die ehemalige Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko waren sofort bereit, Beba zu unterstützen.

Für die Ausstellung: Pop-up store #hinsehen Exhibition, geht es diesmal um die Frage:
#hinsehen! und dann?

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Viele Mitstreiter haben sich, nachdem Sie beim Fotoshooting Gesicht gezeigt haben, Gedanken um das Thema #hinsehen gemacht und teilweise sehr emotionale Texte verfasst, die demnächst in einem Buch präsentiert werden. Auszüge dieser Texte, wie auch ganz neue, noch nicht gezeigte Gesichter werden in einer interessanten Installation in der Volme Galerie, in einem großen, loftartigen Store präsentiert. In diesem Store kann der Besucher u.a. auch selbstverständlich tolle, neue #hinsehen Merchandising-Produkte für einen guten Zweck erwerben. Ein ganz wichtiger Aspekt der Ausstellung ist, sich selbst zu hinterfragen, sich Gedanken zu machen und sich mit den Texten zu befassen.

An einer großen „Wall of Statements“ kann der Besucher etwas dazu beitragen, dass diese Ausstellung, die über ca. 2 Monate in der Volme Galerie Hagen zu sehen sein wird, aktiv/kreativ/konstruktiv mitgestaltet wird. Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 23. 9. 2016 ab 16:00 Uhr, wird es auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geben. Spannende und interessante Aktionen finden ebenfalls innerhalb dieser Ausstellungszeit in der Volme Galerie statt.

Mehr zum Thema auch in der TV58.de-Mediathek (hier klicken!)

JUDY BAILEY Song & Story Night

Ein besonderer Gast ist mit einem besonderen Programm am Freitag zu Gast in Hagen: Judy Bailey singt und erzählt aus ihrem bewegten Leben, begleitet von ihrem Ehemann Patrick Depuhl. Die „Song & Story Night“ beginnt um 19.30 Uhr in der Matthäuskirche, Lützowstraße 113, und ist gleichzeitig die Eröffnung des dreitägigen Matthäusfestes. Judy Baileys biografische Reise geht von Barbados aus über London bis schließlich nach Deutschland, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern mittlerweile eine zweite Heimat gefunden hat. Und immer hat sie das, was sie fühlte und erlebte in Musik ausgedrückt, Liedern, die ebenso in die Beine wie ins Herz gehen. Am Freitagabend nimmt sie die Gäste ihres Konzerte mit auf ihre musikalische Lebensreise.

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Karten gibt es zum Vorverkaufspreis (9.- Euro/ ermäßigt 7.- Euro) nur noch am heutigen Donnerstag, am einfachsten über die Vorbestellseite auf der Homepage www.matthaeus-hagen.de, wo man auch Infos zum weiteren Verlauf des Matthäusfestes erhält. Oder aber telefonisch unter 02331-82972. Ab Freitag erhält man Karten dann nur noch an der Abendkasse zum Preis von 11.- Euro (ermäßigt 9.- Euro).

Ein  Abend  voller  wunderbarer  Musik  und   Geschichten  aus  dem  echten  Leben   von  Judy  Bailey  &  Patrick  Depuhl.
Judy  Bailey  singt.  Mit  acht  im  Kirchenchor  auf   Barbados,  mit  17  erste  eigene  Lieder  mit  Gitarre,   mit  21  in  London  für  ihr  erstes  eigenes  Album.   Sie  singt  ihre  Lieder  lebensmutig  und  freudestrahlend,  mit  einer  nicht  unterzukriegenden   Hoffnung.  Sie  singt  in  Flüchtlingslagern  und  Gefängnissen,  in  alten  Kirchen  und  neuen  Clubs,   auf  Festivals  und  Festen  in  Hongkong  und  im  Kongo,  in  Kanada,  Indien,  Australien  und   immer  wieder  in  Deutschland,  wo  sie  heute  mit  ihrem  Mann  Patrick  Depuhl  und  ihren   gemeinsamen  Kindern  lebt.     Judy  und  Patrick  sind  Weltmusiker  und  Weltbürger.  Ihre  musikalische  Reise  führte  sie  auf   jeden  Kontinent,  zu  insgesamt  zehn  eigenen  Alben,  Kooperationen  mit  Musikern  von  Eddy   Grant  bis  zu  den  Söhnen  Mannheims  und  auf  das  offizielle  Fußball-­‐WM  Album  für  Südafrika.   Im  Sommer  2013  sang  Judy  beim  Weltjugendtag  in  Rio  live  vor  über  3  Millionen  Menschen   aus  aller  Welt  und  Papst  Franziskus.     Aber,  es  war  schon  immer  ihre  Herzenssache  Musik  nicht  nur  im  Großen  und  Ganzen,   sondern  auch  im  Kleinen  und  Nahen  zu  machen.  Deshalb  ist  das  Paar  auf  ihrer  bisher   persönlichsten  Tour  unterwegs:  „Lifesong.  Das  Leben  schreibt  die  besten  Lieder.“  Die  Beiden   singen  und  lesen  mit  großer  Kunstfertigkeit,  voller  Humor,  Liebe  und  Gottvertrauen,  aber  sie   sind  jederzeit  auch  bereit  der  Traurigkeit  Raum  zu  geben.  Ein  Abend,  der  ein  dichter  Dialog   aus  Musik  und  Sprache,  durch  Höhenflüge  und  Krisen,  aus  Wunderbarem  und  allzu  Mensch-­‐ lichem  ist.  Überraschend  ist:  Vieles  klingt  erstaunlich  vertraut,  selbst  wenn  man  sich  gerade   in  einem  Song  aus  der  Karibik  oder  einer  Geschichte  aus  Afrika  befindet.  Und  so  wandern  die   Gedanken,  vor  einer  Kulisse  aus  Mitbringseln  aus  Barbados  und  dem  Rest  der  Welt  …       Oder  wie  Judy  sagt:  „Zu  diesem  Abend  muss  man  einfach  kommen  und  sich  überraschen   lassen.  Mit  Worten  kann  man  nicht  alles  sagen.  Mit  Liedern  manchmal  schon  etwas  mehr.  –   Auf  jeden  Fall  darf  man  Mitsingen,  Mitlachen  und  wenn  man  will  auch  Mitweinen.  Das  soll  ja   manchmal  überraschend  gut  tun.“  Oder  wie  ein  Konzertbesucher  es  kürzlich  in  Worte  fasste:   „Es  ist  einer  dieser  Abende,  die  man  nicht  vergisst.“     Das  Album  zum   Abend   „LIFESONG.  Das  Leben  schreibt  die  besten  Lieder“  ist  2014   erschienen.

Jubilarehrungen bei der AWO Altenhagen

Der AWO Ortsverein Altenhagen bedankte sich im feierlichen Rahmen bei seinen langjährigen Mitgliedern.

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Für 40 Jahre AWO Mitgliedschaft wurde der Ortsvereinsvorsitzende Horst-Dieter Schulte (3. Von links im Bild) geehrt. Weitere Jubilare sind: Christel Schulz (40), Inge Kock (30), Christel Schwenzfeier, Regina Klöser, Elisabeth Lanze (alle für 25 Jahre), Peter Nöldner, Erika Weithe, Helga Nöldner, Ernestine Temme (alle 20 Jahre) und Helga Weitz (15).

Auftaktveranstaltung Rentenkampagne erfolgreich

(ver.di Südwestfalen) >>Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Bezirk Südwestfalen startet erfolgreich die Kampagne „Kurswechsel – Rente muss für ein gutes Leben reichen“.
Die gut besuchte Auftaktveranstaltung machte deutlich, dass die Menschen einen Kurswechsel in der Rentenpolitik erwarten.
„Ändert sich der Kurs bei der Rentenpolitik nicht schnell, sinkt das Rentenniveau gnadenlos weiter“, so Ralf Nix, Bundesarbeitersekretär der ver.di.
Was das bedeutet, muss vor allem jungen Menschen klar werden. Sie sind es, die im Jahr 2040 oder 2050 ein Rentenniveau von deutlich unter 43 Prozent erwartet.
Aber auch den heutigen Durchschnittsverdienern droht der soziale Abstieg, wenn das Niveau weiter sinkt.
Wir wenden uns mit dieser Kampagne an die Politik und die Gesellschaft. Wir werden mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen die Politik in die Verantwortung nehmen.
ver.di will einen Kurswechsel in der Rentenpolitik und fordert, dass das Rentenniveau langfristig deutlich erhöht wird.
Und wir sagen auch, so der Bezirksgeschäftsführer Ulrich Padberg, dies ist machbar.
Dazu muss die Politik endlich alle versicherungsfremden Leistungen voll aus Steuermitteln erstatten. Und wir müssen sukzessive damit beginnen, den Beitragssatz maßvoll, in kleinen Schritten, auf 22 Prozent anzuheben.<<

Aktion „Ja, sauber! Nach Wehringhausen jetzt Altenhagen

„Ja, sauber! Altenhagen“ – unter diesem Motto geht die Aktion für mehr Stadtsauberkeit von Oberbürgermeister Erik O. Schulz in die zweite Runde. Vom 26. bis zum 30. September täglich von 7 bis 15 Uhr bringen rund 25 Mitarbeiter des Hagener Entsorgungsbetriebs (HEB) und des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) den Stadtteil Altenhagen auf Vordermann.

„Selbstverständlich ist uns klar, dass eine konzertierte Aktion nicht nachhaltig für eine saubere Stadt sorgen kann“, reflektiert Oberbürgermeister Schulz bei der Pressekonferenz im Rathaus an der Volme. „Das wird nur gelingen, wenn sich der Dreiklang aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gleichermaßen und langzeitig für ein sauberes Hagen einsetzt. Allerdings sammeln wir bei der Aktion wertvolle Erfahrungen, identifizieren Probleme sowie Ursachen und lenken den Fokus auf das Thema Sauberkeit.“
Alle Anwohner, Ehrenamtliche, Vereine und Organisationen sind eingeladen, sich an der „Grundreinigung“ ihres Stadtteils zu beteiligen. Anlaufstelle sind während des Aktionszeitraumes die Räumlichkeiten von „focus Altenhagen“, Friedensstraße 107, welche von Montag bis Freitag zwischen 7 und 15 Uhr besetzt sind. Darüber hinaus stehen kompetente Ansprechpartner für Fragen und Anregungen unter 0175/5704619 und 0175/5702257 zur Verfügung.

Besorgte Eltern im Bereich Hameckepark: Die Polizei Hagen informiert

Hagen. Von Zeit zu Zeit verbreiten sich mithilfe der sozialen Medien
unter besorgten Eltern Meldungen, dass aus einem Auto heraus kleine
Kinder angesprochen wurden und ein fremder Mann sie in den Wagen
locken wollte. So einen Vorfall gab es am Donnerstag (15.09.16, 17.40
Uhr) im Bereich des Hameckeparks. Ein achtjähriges Mädchen machte
alles richtig, ließ sich auf nichts ein, ging schnell nach Hause und
informierte die Eltern. Die Polizei wurde alarmiert, mithilfe von
Kennzeichenteilen lief eine Fahndung und das Kommissariat für
Kriminalprävention und Opferschutz nahm Kontakt zu Schulen,
Kindergärten und Eltern auf. Man kann sich vorstellen, dass in
solchen Fällen „ein schmaler Grat zwischen Informieren und Angst
verbreiten“ besteht. Am Dienstagabend konnte der Fahrzeugführer durch
intensive Ermittlungen angetroffen und kontrolliert werden. Er ist
aufgrund von Eigentumsdelikten polizeilich bekannt, nichts spricht
jedoch für Straftaten auf sexueller Grundlage. Um trotzdem den
besorgten Eltern Hinweise mit Handlungsempfehlungen zu geben, hat das
Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz ein Schreiben
entwickelt, dass sich im Anhang dieser Meldung befindet.

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THEATER HAUTNAH – Werkstatt und Offene Probe zur Mozart-Oper „Die Hochzeit des Figaro“ am Samstag

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Die erste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“. Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 24. September 2016, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem Ihnen das Produktionsteam mit der Regisseurin Annette Wolf, der Bühnen- und Kostümbildnerin Imme Kachel sowie der Dramaturgin Corinna Jarosch Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Hartz-IV-Regelsätze lebensecht festsetzen

„Der Gesetzentwurf sieht eine
Regelbedarfsermittlung vor, die der SoVD ablehnt. Denn das gewählte
Verfahren ist ungeeignet, um den tatsächlichen Bedarf für ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dabei ist die geplante
Neuermittlung eigentlich eine große Chance, um Bedarfsmängel
aufzudecken. Deshalb wäre es tragisch, das Gesetz an dieser zentralen
Stelle nicht zu korrigieren. So könnten zum Beispiel die aus der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe gewonnenen Daten als Grundlage
dienen, eine lebensechte Bedarfsermittlung zu gewährleisten.“

Ladendieb mit präparierter Jacke

Hagen. Am Dienstagnachmittag hatte ein junger Mann seine
Jacke präpariert und versuchte so, in einem Elektronikmarkt in der
Rathausgalerie Videospiele zu entwenden. Dabei hatte er allerdings
die Rechnung ohne den aufmerksamen Ladendetektiv gemacht. Gegen 17.00
Uhr nahm der 22-jährige Täter mehrere Spiele aus den Auslagen, ging
damit zur Kasse und ließ sich eines davon für einen späteren
Zeitpunkt reservieren. Die anderen brachte er dann zurück, knibbelte
aber zu diesem Zeitpunkt bereits die Preisschilder von den Hüllen ab.
Als er sich unbeobachtet fühlte, steckte er zwei Spiele im Wert von
110 Euro in das aufgetrennte Futter seiner Jacke und ging damit raus.
Dabei lief er allerdings dem Zeugen in die Arme und der rief die
Polizei hinzu. Der 22-Jährige gab an, die Beute weiterverkaufen zu
wollen, um von dem Erlös seine Drogensucht zu finanzieren. Auf ihn
kommen eine Anzeige und ein Hausverbot zu, die zuvor entwendete Ware
blieb im Geschäft.

Beifahrer mit ungesichertem Baby auf dem Schoß

Hagen. Am Mittwochvormittag stoppten Polizeibeamte bei
einer Verkehrskontrolle einen Volkswagen, aus der Entfernung konnte
ein Beamter durch das Lasergerät erkennen, dass auf dem Rücksitz eine
Frau nicht angeschnallt war. Als ein Polizist an das Fahrzeug
herantrat, fiel allerdings ein ganz anderer Verstoß auf. Der
Beifahrer hatte zwar seinen Gurt angelegt, auf dem Schoß hatte er
allerdings einen Säugling. Bei dem Kleinkind handelte es sich um die
Tochter der nicht angeschnallten Frau vom Rücksitz und dem Beifahrer.
Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt, eine erforderliche Sitzschale
hatten sie nicht dabei.

Autofahrer mit gestohlenen Kennzeichen erwischt

Hagen. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle an der
Herdecker Straße stoppten Polizeibeamte in der Nacht zu Mittwoch
einen Opel, der von einem 19-jährigen jungen Mann gesteuert wurde.
Die Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen im polizeilichen
Fahndungssystem als gestohlen einlagen. Da der Fahrer keinen festen
Wohnsitz in der Bundesrepublik hat und die erforderliche
Sicherheitsleistung nicht erbringen konnte, nahmen ihn die Beamten
vorläufig fest und stellten die Nummernschilder sicher. Am
Mittwochvormittag übernahm das Verkehrskommissariat die weiteren
Ermittlungen, diese dauern an.

66km/h zu schnell – Golffahrerin muss mit einem Bußgeld von 440,-Euro und zwei Monate Fahrverbot rechnen

Herdecke. Einen traurigen Geschwindigkeitsrekord erzielt heuteum 10:23 Uhr
eine 45jährige Wittenerin auf der Ender Talstraße. Auf der
abschüssigen Strecke beschleunigt sie ihren VW Golf auf 116 km/h. Bei
erlaubten 50 km/h ist das eine Überschreitung von 66 km/h. Die
Fahrerin erwartet nun ein Bußgeld von 440,- Euro, 2 Monate Fahrverbot
und 2 Punkte.

Betrunkener gibt demolierten Leihwagen ab

Hagen. Mitarbeiter einer Autovermietung riefen am
Dienstagmorgen die Polizei, ein sichtlich nervös wirkender Kunde
wollte in der Geschäftsstelle an der Herdecker Straße ein demoliertes
Auto abgeben. Der Leihwagen, ein schwarzer Renault, war auf der
Fahrerseite im Frontbereich erheblich beschädigt, der Außenspiegel
lag im Kofferraum und einige Plastikteile im Beifahrerfußraum. Der
Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 5000 Euro. Als die Beamten den
54-Jährigen zu dem Schaden befragten, fiel seine deutliche
Alkoholfahne auf, ein Vortest ergab einen Wert von 0,76 Promille. Der
Schaden sollte nach seinen Angaben auf einem Rastplatz an der A1
passiert sein, als er gegen einen Baum oder eine Mauer gefahren war.
Bezüglich des Unfalls laufen die Ermittlungen weiter, aufgrund der
Trunkenheitsfahrt musste der Mann mit zur Blutprobe und ist seinen
Führerschein los.

Vortrag zum Thema „Salafismus und Islamischer Staat als Bedrohung?“

Über das Thema „Salafismus und Islamischer Staat als Bedrohung? – diskreditiert Gewalt eine Weltreligion?“ referiert der Islamwissenschaftler Nevfel Cumart am Dienstag, 27. September, um 18.30 Uhr im Trauzimmer im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13.

In seinem Vortrag klärt Cumart Fragen zur Entstehung von Salafismus sowie dem Islamischen Staat und erklärt die Ideologie und Zielvorstellung dahinter. Auch geht er auf das Gefahrenpotenzial ein, das sowohl in der islamischen Welt als auch in Deutschland von den beiden extremen Strömungen ausgeht. Die zweite Hälfte des Vortrags thematisiert das immer negativer konnotierte Islam-Bild in Deutschland. Im Anschluss sind die Teilnehmer zu einer Diskussion eingeladen, bei der Cumart Fragen aus dem Publikum beantwortet und aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Nahen Osten und in der Bundesrepublik kommentiert.

Nevfel Cumart arbeitet unter anderem als freiberuflicher Schriftsteller und erhielt für seine Werke schon diverse Literaturpreise. Neben dem Pax-Bank-Preis für großes Engagement im christlich-islamischen Dialog überreichte ihm Bundespräsident Gauck 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Eintritt zu der Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Informationen steht Silvia Kaufmann vom Kommunalen Integrationszentrum unter Telefon 02331/207-5565 oder unter silvia.kaufmann@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Ohne Versicherungsschutz in die Geschwindigkeitskontrolle

Hagen. Im Bereich des Vorhaller Kreisels endete am
Dienstagabend die Fahrt für einen 23-jährigen Mercedes-Fahrer. Der
junge Mann war mit 69 bei erlaubten 50 km/h unterwegs und bei der
Überprüfung stellte sich heraus, dass der Versicherungsschutz für den
Wagen seit Wochen erloschen war. Die Polizisten stellten die
Zulassungsbescheinigung sicher, entstempelten die Kennzeichen und
nahmen vorsorglich die Fahrzeugschlüssel an sich, um die Weiterfahrt
zu verhindern. Auf den jungen Mann kommt eine Anzeige zu, die
Ermittlungen dauern an.

Cemile Giousouf: Null-Toleranz-Politik gegenüber Extremisten

Heute stellt die Bundesregierung den Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit 2016 vor. Dazu erklärt Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Cemile Giousouf:

Es ist alarmierend, dass der Jahresbericht zum Stand der deutschen Einheit eine steigende Tendenz für Fremdenhass und Übergriffen auf Asylbewerber und ihre Unterkünfte attestiert.
Der Verfassungsbericht 2015, der im Juni vorgestellt wurde, deutete ebenso einen starken Anstieg bei der Zahl der Straf- und Gewalttaten gegen Asylbewerberunterkünfte: Bereits im Mai dieses Jahres wies die Kriminalstatistik auf eine wachsende Fremdenfeindlichkeit für ganz Deutschland hin. Demnach haben vor allem rechte Gewalttaten einen traurigen Rekordwert erreicht. Die Zahl stieg um mehr als 44 Prozent auf 1.485 Fälle. Vor allem Flüchtlingsunterkünfte waren vermehrt Ziel rechter Angriffe.
Straf- und Gewalttaten gegen Flüchtlingsunterkünfte verfünffachten sich vom 2014 auf das Jahr 2015. Der Jahresbericht, den das Kabinett heute erörtern und anschließend vorstellen wird bestätigt diese Tendenz.
Zu den Tatorten rassistischer Gewalt in Deutschland in den 90er Jahren, wie Hoyerswerda und Rostock, kommen immer wieder neue Orte der Scham wie Heidenau, Bautzen oder Freital hinzu. Die Zivilgesellschaft hält standhaft dagegen, wie die gestrige Lichterkette deutlich gemacht hat. Unser Land hat den Mut und den Willen, friedlich und demokratisch in Vielfalt zu leben.
Wir wollen nicht zulassen, dass fremdenfeindliche Tendenzen sich durchsetzen und unsere Gesellschaft mit Ihrer Hetze spalten! Deshalb fällt den politischen Kräften hier eine besondere Verantwortung zu, mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Extremisten, guter Bildungsarbeit und durch flächendeckende Information zu unserer Flüchtlingspolitik, diesen Tendenzen entgegenzuwirken.

Themenführung zum Mittelalter im Wasserschloss Werdringen

Eine Themenführung für die ganze Familie zum mittelalterlichen Werdringen findet am Sonntag, 25. September, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen statt.

Die circa 90-minütige Führung vereint Geschichte und Heimatkunde auf spannende Weise, indem das mittelalterliche Leben im Wasserschloss, aber auch Machtverhältnisse und regionale Konflikte zwischen den Herrschern erläutert werden. Als besondere Aktion wird eine Blinde vorgeführt. Dieses Katapult wird, wie schon im Mittelalter, mit Steinen beladen, die verschossen werden. Früher wurde die Blinde genutzt, um schwere Steine zu schleudern, die fremde Burgmauern zerstören konnten. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz.  An der Ritterfigur im Museum wird außerdem erläutert, wie die Ritter damals in die Schlacht zogen und welche Waffen und Ausrüstung sie getragen haben. Zum Schluss können sowohl Kinder als auch Eltern einen Helm aufsetzen, das Schwert führen und sich wie ein Ritter aus dem 13. Jahrhundert zu fühlen.

Die Kosten für die Führung liegen bei 3 Euro für Erwachsene und bei 1,50 Euro für Kinder zuzüglich des Museumseintritts. Weitere Informationen sind unter Telefon 02331/3067266, kultur@stadt-hagen.de oder www.museum-werdringen.de zu erhalten.

Spielenachmittag in der Bücherei Haspe

Ein Spielenachmittag für kleine und große Kinder findet am Dienstag, 27. September, um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei in Haspe, Kölner Straße 1, (im Torhaus) statt. Die Kinder können zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Geschwistern neue Gesellschaftsspiele kennenlernen, aber auch altbewährte Spiele, wie „Mensch ärgere Dich nicht“, „Das verrückte Labyrinth“ und „Monopoly“ stehen zur Verfügung. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zeigt den Kindern die Spiele, erklärt neue Spielanleitungen und spielt auch mit, wenn die Kinder keinen anderen Mitspieler finden. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4297.

„Hilfe für Helfende“: Diakonie Mark-Ruhr bietet Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz an

 

Hagen. Die Betreuung und Pflege demenzkranker Menschen zählt mit zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Pflege. Deshalb bieten die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr in Zusammenarbeit mit der AOK jetzt eine spezielle Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz in Hagen an. „Hilfe für Helfende“ lautet der Titel für diese Veranstaltungsreihe, bei der für die Dauer des Kurses jeweils eine Betreuung für den demenziell erkrankten Angehörigen angeboten wird.

Angehörige von Demenzkranken sind nicht nur den Belastungen ausgesetzt, wie man sie auch bei Angehörigen von Patienten mit schweren chronischen, körperlichen Erkrankungen findet. Hinzu kommen vielmehr noch spezielle Probleme durch Desorientiertheit, Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus, Vergesslichkeit, Aggressivität und Wesensveränderung“, erklärt Andrea Henneken von der Diakonie Mark-Ruhr. Pflegende Angehörige, die häufig die Hauptlast tragen, seien gefordert, sowohl mit den schwierigen Verhaltensweisen der Erkrankten umzugehen, als auch Wege zur eigenen Entlastung zu finden. Deshalb bietet die Diakonie jetzt diesen Hilfekurs an, der speziell auf die Bedürfnisse und Problemlagen pflegender Angehöriger Demenzkranker ausgerichtet ist.

Der Kurs findet insgesamt sechsmal statt, immer samstags (1. Oktober, 15. Oktober, 5. November, 19. November, 3. Dezember und 17. Dezember) von 10 bis 11.45 Uhr. Veranstaltungsort ist das Wichernhaus der Diakonie Mark-Ruhr (Martin-Luther-Str. 9-11). Inhalte des Kurses sind: Demenz aus medizinischer Sicht, verschiedene Stadien, Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten, Kommunikation mit Demenzkranken, Entlastung von Angehörigen und Leistungen der Pflegeversicherung. Die Teilnahme ist für Versicherte aller Krankenkassen kostenfrei. Eine Kurseinheit dauert 105 Minuten. Für Rückfragen sowie für die Anmeldung steht Andrea Henneken unter 02331/ 333920 sowie
andrea.henneken@diakonie-mark-ruhr.de gerne zur Verfügung.

Das Angebot findet in Kooperation mit der AOK NORDWEST und dem Demenz-Servicezentrum Region Dortmund statt.

Märchenzeit in der Kinderbücherei

Am kommenden Samstag, 24. September, können es sich wieder alle Kindergarten- und Vorschulkinder um 12 Uhr auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich machen. In der „Märchenzeit“  für alle Kinder ab drei Jahren erzählt die Literaturpädagogin Birgit Overkott das spannende Märchen „Der goldene Schlüssel“ auf der Grundlage des Buches der Brüder Grimm: Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, musste ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen. Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bisschen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter  02331/2073591 oder unter hagen-medien.de.

Elternkurs „Erste Hilfe am Kind“

Der Elternkurs „Erste Hilfe am Kind“  findet am Mittwoch, 5. Oktober, und Donnerstag, 6. Oktober, in den Räumen der Kinderoase des Familienzentrums Hochschulviertel, Tondernstraße 24, statt. Von 15.30 bis 19 Uhr lernen die Teilnehmer an beiden Tagen, wie Erste Hilfe im Umgang mit Kindern zu leisten ist.  Angeboten wird dieser Kurs in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst. Die Kosten betragen 20 Euro pro Teilnehmer. Anmeldungen werden unter kinderoase-tondernstr@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/54744 entgegengenommen.

Hagen sucht Spender für Straßenbäume

Die Stadt Hagen sucht Spender für die Pflanzung neuer Bäume und erprobt die Zusammenarbeit mit der Spendenplattform www.pflanzdeinenbaum.eu. Auf der Webseite können Bürger und Bürgerinnen die Standorte der Straßenbäume einsehen. Dabei erhalten die Spender bereits im Vorfeld Transparenz, in welcher Straße welche Baumart gepflanzt werden soll.  So ist beispielsweise in der Hochstraße – nahe der Marienkirche – die Pflanzung eines amerikanischen Amberbaums vorgesehen, die durch Spendengelder ermöglicht werden soll.
Dazu wird die Möglichkeit einer personalisierten Spende angeboten. Interessierte können einfach über die Internetplattform für den Baum ihrer Wahl online spenden und erhalten neben einer Spendenurkunde ebenfalls die Möglichkeit, ein Namensschild mit persönlicher Widmung am Baum anbringen zu lassen. Auch Unternehmen können sich mit Spenden für die Bäume einbringen und damit das Engagement für die Natur und die Erhaltung deutscher Wälder und Bäume unterstützen.
900 Euro beträgt die Spendensumme für die Pflanzung eines neuen Straßenbaumes, zum Beispiel einer Japanischen Blütenkirche in der Arndtstraße.  Mit insgesamt sechs Pflanzungen von Straßenbäumen startet die Stadt das Spendenprojekt und hofft nun auf entsprechende Unterstützung. Die Gelder, die über das Spendenportal eintreffen, werden zu 100 Prozent an die Stadt weitergeleitet, die auf Wunsch Spendenquittungen ausstellt. Der Spender klickt dazu lediglich ein Häkchen beim online-Spenden an. Weitere Informationen liefert das Team von „Pflanz Deinen Baum und tu Gutes“ auch telefonisch unter 0211-42389710.

Ingewahrsamnahme nach Schlägerei

Hagen. Am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr riefen Anwohner aus
Haspe die Polizei zu Hilfe, auf einem Spielplatz zwischen der
Salzburger- und Oedenburgstraße war es zu einer Auseinandersetzung
zwischen mehreren Personen gekommen. Beim Eintreffen der Polizisten
hatte sich ein Beteiligter entfernt, sein 24-jähriger Kontrahent
wurde von einigen Bekannten zurückgehalten, war unkooperativ und nur
schwer zu beruhigen. Nach seiner Personalienfeststellung an seiner
Wohnanschrift in der Notaufnahmeeinrichtung Büddingstraße gab es nur
eine halbe Stunde später den nächsten Einsatz, als der 24-Jährige mit
dem 43-jährigen Mitbewohner erneut aneinander geriet. Diesmal war der
junge Mann nicht zu beruhigen und musste die Nacht in einer
Gewahrsamszelle verbringen. Aufgrund der Zwischenfälle legten die
Polizisten eine Anzeige vor.