Friedlicher Verlauf der AfD-Veranstaltungen in Menden

Menden. Die öffentliche Veranstaltung der AFD im Bürgersaal
in Menden sowie die zwei angemeldeten
Gegenveranstaltungen sind aus polizeilicher Sicht friedlich
verlaufen. Wie angemeldet wurde durch ca. 450
Veranstaltungsteilnehmer nach einer Kundgebung auf dem Alten
Rathausplatz eine Menschenkette um den Bürgersaal gebildet.
Zeitgleich trat dort die AFD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch
auf, die vor etwa 120 Teilnehmern sprach. Trotz teilweiser
lautstarker Proteste der Gegendemonstranten, konnten alle
Veranstaltungen planmäßig durchgeführt werden. Nach der Abreise der
Hauptrednerin der AFD gegen 21:25 Uhr verließen auch die letzten
Teilnehmer der Gegendemo den Platz vor dem Rathaus.

SPD und GRÜNE fordern einen Nachtexpress für Wetter

Einen Nachtexpress für Wetter, das wollen SPD und Grüne im Zuge der Ausarbeitung des Nahverkehrsplans für den Ennepe-Ruhr-Kreis erreichen.

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Im aktuellen Planentwurf vorgesehen ist bereits eine stündliche Verbindung in den Wochenend-Nächten sowie vor Feiertagen zwischen dem Wetteraner und Gevelsberger Bahnhof. Diese Linie würde durch Grundschöttel fahren und am Kreisverkehr Schwelmer Straße Richtung Gevelsberg abbiegen. Schonmal ein Anfang, aber noch nicht genug: „Wir wollen, dass alle Stadtteile Wetters durch einen Nachtexpress versorgt werden“, so die klare Forderung im Planungsverfahren. Beim letzten Verkehrsausschuss haben SPD und Grüne daher bereits einen Prüfauftrag formuliert, mit dem der EN-Kreis aufgefordert wird, die Möglichkeiten für ein breiteres Nachtexpress-Angebot in Wetter auszuleuchten. „Sinnvoll erscheint uns vor allem der Lückenschluss durch Wengern. Hier könnte der Nachtexpress, der bereits heute von der Ruhr-Uni kommend bis Witten fährt, schlicht durch Wengern bis zum Wetteraner Bahnhof verlängert werden“, schlagen Norbert Klauke und Peter Zinn vor. Wie gut das in den geplanten Bus-Umlauf zu integrieren ist, soll der Kreis nun darstellen. Aber auch für andere Varianten, die eine Anbindung aller Ortsteile ermöglichen, wollen beide Parteien offen bleiben.

Musicaldarsteller Jonathan Agar gastiert als Brian im Musical „Avenue Q“ im Theater Hagen

Der bekannte Musicaldarsteller Jonathan Agar wird aufgrund einer Erkrankung im Ensemble in der Vorstellung des Musicalhits „Avenue Q“ am Donnerstag, 22. September 2016 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) die Rolle des Brian übernehmen.

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Diese Partie verkörperte er bereits bei der Schweizer Erstaufführung dieses Kultstückes am Theater St. Gallen sowie bei der Deutschen Erstaufführung am Nationaltheater Mannheim.

Für diese Vorstellung sind noch Karten erhältlich.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

DFFB gibt EM-Aufgebot bekannt

(ktr) Fristgerecht hat der Deutsche Federfußballbund mit Blick auf die Europameisterschaft vom 22. bis 25. Oktober 2016 im ungarischen Kistelek seinen Kader bekannt gegeben und dem europäischen Dachverband, der SFE, gemeldet. Im Herren-Einzel erhält der amtierende Europameister David Zentarra, der in diesem Jahr national ungeschlagen ist, die Gelegenheit, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Zudem startet der WM-Dritte wie bei der EM 2014 im polnischen Pustków-Osiedle im Doppel an der Seite seinen langjährigen Partners Sven Walter vom TV Lipperode. Und wie vor zwei Jahren, als es zur Silbermedaille reichte, hofft das Duo wieder bei der Vergabe von Edelmetall ein ernstes Wörtchen mitzureden. In der Mannschaft vertreten Stefan Blank, Christopher Zentarra und David Zentarra vom FFC Hagen sowie Rekordnationalspieler Sven Walter vom TV Lipperode und Torben Nass von Flying Feet Haspe die deutschen Farben. Auch hier ist eine Medaille fest im Blick.

Für Stefan Blank, der bereits 2002 WM-Vierter im Einzel wurde, ist es der erste Einsatz in der Nationalmannschaft seit dem Jahre 2004. Um die vorderen Ränge möchte auch das deutsche Mixed-Doppel mit Lina Marie Kurenbach und Torben Nass von Flying Feet Haspe mittspielen. Weniger aussichtsreich dürften derweil die deutschen Damen an den Start gehen. Zumal mit Rekordnationalspielerin Sarah Rüsseler vom FFC Hagen, die aus privaten Gründen auf die EM-Teilnahme verzichtet, und der verletzten Tanja Schlette vom TV Lipperode zwei langjährige Stützen der DFFB-Auswahl nicht mit nach Ungarn reisen. Auch Nathalie Kröner vom FFC Hagen muss berufsbedingt passen, während sich Nachwuchstalent Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe zeitgleich auf einer Studienreise befinden wird. Damit erhält Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe, die 2015 DM-Dritte war, die Chance, im Einzel anzutreten. Die großen Favoritinnen kommen hier aus Polen und Ungarn. Außerdem startet Franziska Oberlies gemeinsam mit Lina Marie Kurenbach im Doppel. Auch hier dürften die Trauben hoch hängen. Mit nach Ungarn reisen daneben als Teamleader Philipp Graefenstein vom TV Lipperode und sein Vereinskollege Philipp Münzner, der als Schiedsrichter fungieren wird.

Über sieben Millionen Euro für berufliche Weiterbildung

Wer sich beruflich weiterentwickeln oder neu orientieren möchte, hat jetzt gute Chancen, dies finanziell unterstützt zu bekommen. Der Agentur für Arbeit Hagen stehen in diesem Jahr für die Förderung der beruflichen Weiterbildung ihrer Kundinnen und Kunden insgesamt über sieben Millionen Euro zur Verfügung.

Ob erst relativ kurz arbeitslos oder Berufsrückkehrer nach vielen Jahren Pause oder Ungelernter ohne Ausbildung, aber mit Berufserfahrung – viele haben gute Möglichkeiten, ihre Arbeitsmarktchancen entscheidend zu verbessern“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen.
„Der Bedarf ist groß. Qualifikation ist der Schlüssel für den Zugang zur Arbeit – und auf der anderen Seite ein wirksames Mittel gegen den Fachkräftemangel. Am Ende gewinnen beide: der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber.“

Die Eingliederungsquote nach beruflicher Weiterbildung ist beachtlich. Rund zwei Drittel der Teilnehmer sind ein halbes Jahr nach der Teilnahme nicht mehr arbeitslos. Die Agentur für Arbeit Hagen setzt ihren Schwerpunkt in der Beratung auf Qualifikation, um möglichst vielen Arbeitslosen Chancen zu bieten. Geringqualifizierten werden anerkannte Berufsabschlüsse oder zertifizierte Teilqualifikationen ermöglicht. Sogar längere Qualifizierungen werden gefördert. Auch ist der Einstiegszeitpunkt für viele Maßnahmen im Herbst günstig.

Interessierte sollten unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 4 5555 00 einen kurzfristigen Termin für ein Beratungsgespräch mit ihrem Vermittler vereinbaren.
In einer individuellen Beratung wird geprüft, was sich an beruflicher Weiterbildung realisieren lässt und was später auf dem Arbeitsmarkt auch tatsächlich gesucht wird. Grundsätzlich ist aber vieles möglich.

A 45: Auto auf dem Dach – 19-Jähriger leicht verletzt

Ein 19-jähriger Mann aus Herten hat sich gestern bei einem Alleinunfall auf der A 45 leicht verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 12.05 Uhr in Höhe der
Anschlussstelle Hagen-Süd. Der Mann war mit seinem Auto in
Fahrtrichtung Dortmund unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über
sein Fahrzeug verlor. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und
geriet dort in den Grünbereich der Anschlussstelle. Das Fahrzeug fuhr
weiter, überquerte noch die Autobahn-Auffahrt und kollidierte mit der
dortigen rechtsseitigen Schutzplanke. Das Auto schlitterte an dieser
entlang und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Ein medizinischer
Notfall kann als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden.

Ein Rettungswagen brachte den 19-Jährigen zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus.

Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 4.000
Euro.

Die Auffahrt der Anschlussstelle musste während der Unfallaufnahme
zwischenzeitlich gesperrt werden.

Schrotthändler gesucht! – Wem wurde hochwertiges Kupfer angeboten?

Hagen. Bereits am 12. September drangen bislang Unbekannte in eine Halle
auf dem Gelände der DB Netz AG in Hagen ein und entwendeten dort eine
größere Menge Buntmetall. Die Bundespolizei bittet nun Zeugen und vor
allem Altmetallhändler um Mithilfe.

Die Diebe drangen vermutlich in der Nacht vom 12. auf den 13.
September in eine Halle auf dem Bahngelände an der Sedanstraße 12 in
Hagen ein. Hierzu brachen sie ein Tor auf um vermutlich mit einem
Fahrzeug auf das Gelände zu gelangen. Aus einer Halle wurden dann
Kupferteile (mehrere 100 Kg) entwendet. Es entstand so ein Schaden im
fünfstelligen Eurobereich.

Die Bundespolizei bittet nun Zeugen um Hinweise. Gerade
Schrotthändler, welche die auf den Symbolbildern abgebildeten
Kupferteile zum Kauf angeboten bekommen haben, werden gebeten, sich
mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen.

Auch Zeugen die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen
machen können (Zeitraum: 12.09 von 21:30 Uhr bis 13.09 um 07:30 Uhr)
werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien
Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

Haus Berchum lädt zum Sommerfest

Ein abwechslungsreiches Programm gibt es beim Sommerfest in Haus Berchum. Das Fest findet am kommenden Samstag, 24. September, ab 14 Uhr auf dem Gelände der Einrichtung der Behindertenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Tiefendorfer Straße 16, statt.

Beim Sommerfest feiern traditionell die Bewohner mit Behinderungen gemeinsam mit ihren Angehörigen und Freunden der Einrichtung. Das Gesangsduo Werner und Michael präsentiert deutsche und englische Hits. Alle Festbesucher können diesmal gemeinsam am Lagerfeuer sitzen. Außerdem gibt es eine Kletter- und Schaukelaktion.

Hohenlimburg: Jugendliche nötigen Taxifahrer

Hagen. Vier Jugendliche verursachten am Samstagabend einen
Schaden an einem Taxi. Der 26 Jahre alte Fahrer fuhr gegen 20.45 Uhr
die Hohenlimburger Straße in Fahrrichtung Hagen. Etwa in Höhe der
Einmündung Zur Hünenpforte befanden sich vier Jugendliche, von denen
einer unvermittelt einen Schubs erhielt und dadurch auf die Fahrbahn
geriet. Der Taxifahrer wich nach links aus und konnte so einen
Zusammenstoß mit der Person verhindern, geriet dabei allerdings mit
den Rädern der linken Fahrzeugseite gegen die dortige Verkehrsinsel
und beschädigte sich beide Reifen. Die Jugendlichen liefen weg, eine
Beschreibung liegt nicht vor, Hinweise bitte an die 02331-986 2066.

Junger Mann zusammengeschlagen in der Hagener Fußgängerzone zusammengeschlagen

Hagen. In der Nacht zu Sonntag wurde in der Fußgängerzone
ein junger Mann Opfer eines Angriffs aus einer Gruppe Unbekannter
heraus. Gegen 01.55 Uhr befand sich der 28-Jährige zu Fuß in der
Mittelstraße in Richtung Bergischer Ring. In Höhe der
Dahlenkampstraße traf er auf eine Personengruppe, die ihn
unvermittelt gegen eine Schaufensterscheibe drückte und ihm Schläge
und Tritte versetzte. Es soll sich nach seinen Angaben um acht bis
zehn Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren gehandelt haben,
mindestens fünf von ihnen hatten sich an dem Übergriff beteiligt. Im
Anschluss liefen die Unbekannten in Richtung Rathaus davon.
Polizeibeamte nahmen die Anzeige auf und ein Rettungswagen brachte
den Leichtverletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Zeugen werden
gebeten, sich unter der 986 2066 mit der Kripo in Verbindung zu
setzen.

Am Hohenlimburger Schloss: Auto fährt Böschung herunter

Hagen. Ein ungewöhnlicher Unfallereignete sich am
Montagnachmittag auf dem Wanderparkplatz am Hohenlimburger Schloss.
Eine 29 Jahre alte Frau hatte dort gegen 16.00 Uhr ihren Fiat geparkt
und aus ungeklärter Ursache setzte sich der Wagen in Bewegung. Er
fuhr durch ein Gestrüpp am Rande des Parkplatzes, rollte etwa 10
Meter die abschüssige Böschung herunter und wurde dann durch einen
Baum gestoppt. Durch den Aufprall löste der Airbag aus, dennoch zog
sich die Frau leichte Verletzungen zu. Von dem Vorfall geschockt,
begab sich selbständig ins Krankenhaus und ließ sich ambulant
behandeln. Der Pkw musste von einem Abschlepper geborgen werden, der
Schaden liegt bei etwa 5000 Euro.

Stadtteil-Café und Tag der Offenen Tür in Boloh-Schule


Am Sonntag, den 25.09. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. in der Zeit von 15 bis 17 Uhr herzlich zum -Stadtteil-Café in die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 ein. Es kann geklönt, gebastelt und gekickert werden. Zudem laden Lehrerinnen zum Tag der Offenen Tür in der Boloh-Schule ein. Es können persönliche Gespräche geführt und die Unterrichtsräume besichtigt werden. Ehrenamtliche vom Roten Kreuz verwöhnen mit Kaffee, leckeren Waffeln und Kuchen.

Seminar „Der kleine Anfang – in Teilzeit selbstständig“

Die Agentur für Arbeit Hagen informiert am Donnerstag, 22. September 2016, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Gruppenraum des Berufsinformationszentrums der Agentur für Arbeit Hagen, Körnerstr. 98 – 100 in Hagen, über eine besondere Form der Existenzgründung. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Regine Bleckmann, bietet Infos aus erster Hand zum Thema „Der kleine Anfang – in Teilzeit selbstständig“.

Die Gründung einer eigenen Existenz bietet immer mehr Menschen eine Perspektive – sei es aus dem Wunsch nach beruflicher Selbstständigkeit oder als Alter-native zur Arbeitslosigkeit“, so Agenturchef Marcus Weichert. „Im letzten Jahr
ist die Zahl der Gründer wegen der relativ stabilen Arbeitsmarktlage allerdings
deutlich gesunken.“

Unternehmensberaterin Birgitt Torbrügge informiert über Voraussetzungen, Mög-lichkeiten und Chancen von Klein- und Teilzeitgründungen. Natürlich werden auch Probleme und Risiken beleuchtet. Es besteht die Möglichkeit, spezielle Fragen, persönliche Anliegen und Erfahrungen zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Sparkassen-Finanzgruppe Geld und Haushalt konzipiert.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02331 / 202-237. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Nebenerwerbsgründungen machen einen großen Anteil aus. Knapp 60 Prozent beginnen ihre Selbstständigkeit zunächst in Teilzeit. Diese Gründungsart wird
gerne von Frauen gewählt. Oft bietet sich ihnen so die Möglichkeit, die privaten Aufgaben mit „unter einen Hut“ zu bringen. Ob neben Familie, Studium, Festanstellung, Rentenbezug oder während einer Phase der Arbeitslosigkeit selbstständig: Nebenerwerbsgründungen sind besonders interessant, wenn man unsicher ist, ob die Selbstständigkeit das Richtige ist. Oder ob die Idee sich auch verwirklichen lässt – und ob man davon leben kann. Wer auf die Besonderheiten gut vorbereitet ist, dem kann der kleine Start gelingen.

Wer sich eine eigene Existenz aufbauen will, braucht neben einer Reihe fachlicher und persönlicher Voraussetzungen auch viel Mut und Durchhaltevermögen“, so Bleckmann.

Lesung mit Pierre Stutz in Hagen

„Geh hinein in deine Kraft – 7 Ermutigungen“ ist der Titel der nächsten Veranstaltung von „Kirche in anderem Licht“ am Dienstag, den 4. Oktober, um 19.30 in der Kirche St. Michael Ha-Wehringhausen. Dabei liest Pierre Stutz aus seinem aktuellen Buch. Seine Botschaft: Menschen, die aus einer inneren Kraftquelle schöpfen, leben befreiter. Sie verlieren die Angst vor ihrer Größe, ohne größenwahnsinnig zu werden und sie verlieren die Angst vor ihrer Kleinheit, ohne sich minderwertig zu fühlen. In den vielen Herausforderungen des Lebens ist es nicht einfach, zu seiner göttlichen Kraftquelle zu gelangen. Pierre Stutz entfaltet in diesem Vortrag sieben Ermutigungen, die sich in seiner langjährigen Erfahrung als spiritueller Autor und Begleiter bewährt haben. Besondere Inspiration sind ihm dabei Film-Momente, die Mut machen, das innere Wachstumspotential noch weiter zu entfalten. Einige Beispiele werden dies bei der Veranstaltung verdeutlichen. Seine Ermutigungen heißen konkret: Bleib bei dir – Du bist mehr als deine Verletzungen – Erwache zum Träumen – Spiel dich ins Leben ein – Wachse am Widerstand – Du darfst scheitern – Sag ja zu deinem Weg. Die Lesung mit Pierre Stutz in der illuminierten Kirche St. Michael ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der neuen Saison von Kirchen+Kino in Kooperation mit der Kath. Akademie Schwerte. Das neue Programm wird demnächst ausführlich vorgestellt. Es startet am Sonntag, 16.10. um 17.30 im Kino Baylon, Plemkestr. 14. Gezeigt wird der Berlinale-Gewinner „Taxi ‚Teheran“ des iranischen Regisseurs Jafar Panahi.

Hartz IV: Paritätischer fordert Regelsatz von 520 Euro

Auf 520 Euro muss nach einer Studie der
Paritätischen Forschungsstelle der Regelsatz in Hartz IV angehoben
werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wirft dem
Bundesarbeitsministerium vor, bei der Neuberechnung der Regelsätze
willkürliche Eingriffe in die Statistik vorgenommen und das Ergebnis
auf 409 Euro künstlich klein gerechnet zu haben. Zur Bestimmung des
Existenzminimums von Kindern verlangt der Verband die umgehende
Einsetzung einer Expertenkommission.

„Die vorliegenden Regelsatzberechnungen des Ministeriums sind ein
Gemisch aus statistischer Willkür und finanzieller Nickeligkeit. Wer
hingeht und sogar Cent-Beträge für die chemische Reinigung,
Grabschmuck oder Hamsterfutter streicht, hat sich vom Alltag der
Menschen ganz offensichtlich längst verabschiedet“, so Ulrich
Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
Der Verband kritisiert, dass so gut wie alle Ausgaben, die mit
gesellschaftlicher Teilhabe zu tun haben, dem Rotstift geopfert
wurden. Statt das soziokulturelle Existenzminimum zu garantieren, wie
es die Verfassung vorsieht, werde fast ausschließlich ein physisches
Existenzminimum berechnet. „Der Regelsatz der Bundesregierung grenzt
die Menschen einfach nur aus, anstatt wenigstens auf bescheidenstem
Niveau Teilhabe zu ermöglichen“, kritisiert Schneider. Überhaupt
nicht nachvollziehbar sei zudem, dass die Bundesregierung trotz
Ermahnung des Bundesverfassungsgerichts noch immer keine Lösung für
die Frage nach dem Mobilitätsbedarf vorgelegt habe.

Nach den Berechnungen des Paritätischen müsste der Regelsatz für
Erwachsene bei sachgerechter Herleitung zum 1. Januar 2017 von
derzeit 404 Euro um 28,7 Prozent auf dann 520 Euro angehoben werden.

Die Berechnungen des Ministeriums zu den Kinderregelsätzen seien
wissenschaftlich nicht belastbar und extrem fehlerbehaftet, so das
Ergebnis der Expertise. Auf der vorhandenen Datengrundlage ließen
sich seriöserweise keine Kinderregelsätze berechnen. Der Paritätische
fordert daher von der Bundesregierung die sofortige Einsetzung einer
Expertenkommission, um die Frage zu beantworten, was ein Kind
braucht.

Ausstellungseröffnung „Onkel Hasan und die Generation der Enkel“

„Onkel Hasan und die Generation der Enkel“ – so lautet der Titel einer Ausstellung, die am Donnerstag, 29. September, um 18 Uhr im Jungen Museum des Osthaus Museums Hagen, Museumplatz 1, eröffnet wird.

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Die Ausstellung ist in zwei Bereiche gegliedert, die jeweils mit zehn Stationen zwei Blickwinkel auf das Migrantenleben in Deutschland eröffnen: auf der einen Seite der 1964 eingewanderte Onkel Hasan und auf der anderen Seite die Generation der Enkel, aufgewachsen in Hagen. Jede Station erzählt Geschichten, zeigt Hintergründe und zeichnet Hagens Entwicklung zur Einwanderungsstadt nach. „Onkel Hasan“ ist dabei ein Synonym für die Lebensgeschichte vieler Arbeitsmigranten. Die Ausstellung ist bis zum 29. Januar 2017 im Osthaus Museum Hagen zu sehen. Begleitend wird ein museumspädagogisches Programm angeboten. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Stadtmuseum und Stadtarchiv, dem Kulturbüro und dem Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Kettenreaktion

Hagen. Aus noch ungeklärter Ursache verlor am Montagabend
gegen 20.15 Uhr ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und
löste am Graf-von-Galen-Ring eine Kettenreaktion aus. Der 32-Jährige
war mit einem BMW unterwegs in Fahrtrichtung Altenhagen. Als er nach
rechts von der Fahrbahn abkam, stieß er gegen einen auf dem
Seitenstreifen parkenden Ford, schob den auf einen Audi und den
wiederum auf einen Fiat. Der zuerst getroffene Ford bewegte sich
zusätzlich zur rechten Seite und verschob einen Blumenkübel, der die
Außengastronomie am Unfallort von der Fahrbahn trennte. Danach
reichte die Bewegungsenergie noch aus, um gegen den Arm einer
47-jährigen Frau zu stoßen, die als Gast eines Lokals mit dem Rücken
zum Unfallgeschehen auf einem Stuhl saß und leichte Verletzungen
davon trug. An den Fahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von ca.
12000 Euro. Der BMW und der Ford waren nicht mehr fahrbereit und
mussten abgeschleppt werden, ausgelaufene Betriebsstoffen wurden
abgestreut.

Christa Stiller-Ludwig vertritt die GRÜNE Landesarbeitsgemeinschaft Energie in Berlin

Bei ihrer Sitzung in Hagen wählte die GRÜNE Landesarbeitsgemeinschaft Energie ihre Sprecher*innen und ihre Delegierten für die Bundesarbeitsgemeinschaft neu. Christa StillerLudwig aus Hagen wurde in beiden Ämtern bestätigt.

Die Landearbeitsgemeinschaft Energie der GRÜNEN NRW traf sich in Hagen, um den Entwurf des NRW-Wahlprogramms zu diskutieren und Sprecher*innen für die nächsten beiden Jahre zu wählen. Viel Lob gab es für den breiten Beteiligungsprozess in der Programmdiskussion. „Noch nie hat eine Partei ihren Wahlprogrammentwurf so offen und mit so viel Beteiligung von Fachleuten und Mitgliedern diskutiert“, fasste Christa Stiller-Ludwig den Eindruck der LAG-Mitglieder zusammen. „Unsere LAG hat heute noch weitere Änderungsvorschläge erarbeitet. Dafür haben wir uns viel Zeit genommen und unsere Beratung diesmal sogar zweitägig abgehalten. Wir freuen uns über ein gutes Wahlprogramm im Bereich Energie.“ Bei den Wahlen der Sprecher*innen und der Delegierten in die Bundesarbeitsgemeinschaft wurde Christa Stiller-Ludwig in ihren Ämtern bestätigt. Dazu erklärt Wibke Brems, Landtagsabgeordnete und energiepolitische Sprecherin der Grünen NRW: „Die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Energie sind fachlich sehr aktiv mit vielen guten Ideen, die in die Landespolitik einfließen. Ich freue mich, dass NRW mit Christa Stiller-Ludwig aus Hagen und Matthias Werny aus Dortmund zwei kompetente Delegierte für weitere zwei Jahre in die Bundesarbeitsgemeinschaft Energie gewählt hat.“

Gaststätteneinbrecher in Hohenlimburg gestellt

Hagen. In den frühen Morgenstunden des Dienstag konnten
Zeugen typische Einbruchsgeräusche aus einer Gaststätte im Bereich
der Oberen Isenbergstraße in Hohenlimburg vernehmen. Die Hagener
Polizei hatte schnell mehrere Einsatzwagen vor Ort und konnte
zunächst 2 Männer vom Tatort flüchten sehen. Ein Mann konnte nach
kurzer Verfolgung noch in tatortnähe festgenommen werden. Der zweite
Mann konnte schließlich kurz darauf im Rahmen der Fahndung gestellt
werden. Am Tatort selber fanden sich noch 2 Brecheisen. Beide Männer
wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zur Identität der
beiden dringend Tatverdächtigen dauern an.