Fallen oder Springen – Tour 16/17 Herman van Veen In memorian: Erik van der Wurff

Siegerlandhalle, Siegen Donnerstag, 22. September 2016, 20 Uhr
Siegen. – Der niederländische Sänger, Musiker und Liedertexter Herman van Veen (*1945) wurde 1972 von Alfred Biolek und dem Textdichter Thomas Woitkewitsch für das deutsche Publikum entdeckt. Van Veens erstes deutschsprachiges Album erschien 1973 und hieß „Ich hab‘ ein zärtliches Gefühl“. Seitdem hat er zahlreiche weitere Alben veröffentlicht. Es folgten 29 weitere, zuletzt 2016 das Album „Springen oder Fallen“. Herman van Veen wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (1999), der Goldenen Kamera für die Zeichentrickserie Alfred Jodocus Kwak (1991), dem Silbernen Bären für den Spielfilm „Kunst en Vliegwerk“ bei den Berliner Filmfestspielen (1990), acht Edisons (= der niederländische Grammy), dem Prix d’Humanité und die Martin-Buber-Plakette 2005. Er hat vier Kinder und lebt in dritter Ehe bei Utrecht.
Dass Herman van Veen ein ganz außergewöhnlicher Künstler ist, weiß man hinlänglich. In Deutschland ist er vorwiegend als Musiker und Sänger bekannt. Aber seine kreativen Talente umfassen noch viel mehr. Seit vielen Jahren ist er leidenschaftlicher Maler mit großen Ausstellungen in zahlreichen Ländern. Zudem ist er schriftstellerisch tätig. Sein neustes Buch mit dem Titel „Erinnerte Tage“ ist soeben im Verlag Droemer & Knaur erschienen. Thomas Woitkewitsch hat es vom Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Von Anfang bis Mitte September geht van Veen auf Lesereise, um sein neues Buch persönlich vorzustellen. In „Erinnerte Tage“ blickt der Sänger zurück – auf seine Kindheit in der Nachkriegszeit, auf die Jahre als Heranwachsender, auf inspirierende Begegnungen, unter anderem mit Willy Brandt. Und er erzählt von besonderen Erlebnissen, die er mit Deutschland verbindet: Von seinem Kampf gegen das Wettrüsten 1985, seinen Auftritten in Ostdeutschland und seinen Eindrücken vom Mauerfall. Am Dienstag, 6. September ist Herman van Veen ab 20.15 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung in Köln und am Mittwoch, 7. September, 20.15 Uhr, in der Mayerschen Buchhandlung Aachen, mit einer Lesung zu Gast.
Für das Konzert mit seiner Band, im Rahmen der Fallen oder Springen Tour, am Donnerstag, 22. September, 20 Uhr, in der Siegerlandhalle, sind Karten erhältlich bei der Siegerlandhalle, Koblenzer Straße 151, Tel.-Nr. 0271/2330727; Konzertkasse Siegener Zeitung, Obergraben 39, Tel. 0271/5940-350; WP/WR Leserservice in der Mayerschen Buchhandlung, EuroTicketStore Weidenau, Musicbox Dillenburg, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Großdemo gegen CETA & TTIP – Piratenpartei bietet Busfahrt von Witten nach Köln

In Köln findet am 17. September eine der sieben Großdemonstrationen „Für
einen gerechten Welthandel: CETA & TTIP stoppen“ statt. Die
Piratenpartei hat eine günstige Busfahrt von Witten zur Demo organisiert.

Die Bustickets kosten 20€ regulär bzw. 10€ ermäßigt. Tickets können
unkompliziert online unter www.piraten-en.de erworben werden.
Darüberhinaus sind die Fahrkarten im Weltladen Witten, Beethovenstr. 7,
erhältlich. Abfahrt ist um 9 Uhr am Kornmarkt, die Rückfahrt aus Köln
ist für 17 Uhr geplant.

„Wir haben einen Bus organisiert, damit möglichst viele Menschen aus
Witten mit uns ihren Protest gegen die undemokratischen Handelsabkommen
auf die Straße tragen können“, so Stefan Borggraefe von der
Piratenpartei. Die Piratenpartei ist Teil des „Wittener Bündnis gegen
TTIP/CETA/TISA“, dem auch Attac Witten, Ver.di Witten, DGB OV Witten,
der FairBunt Witten e.V. und die Johannisgemeinde angehören.

Das bundesweite Bündnis „CETA und TTIP stoppen! – Für einen gerechten
Welthandel!“ erwartet am 17. September mehr als 250.000 Menschen auf den
sieben zeitgleich stattfindenden Demonstrationen. So wird in der
entscheidenden Woche vor dem Treffen der EU-Handelsminister am 22./23.
September in Bratislava ein deutliches Signal gesetzt. Denn dieses
Treffen soll den Weg ebnen für die Unterzeichnung von CETA und für eine
vorläufige Inkraftsetzung des Vertrags. Dadurch würden Tatsachen
geschaffen und die demokratischen Entscheidungsprozesse in den
EU-Mitgliedsstaaten zunächst umschifft.

Die Piratenpartei lehnt alle Versuche ab, die Rechte der Parlamente
auszuhebeln oder einzuschränken. Im gemeinsamen Aufruf für den
Demonstrationstag wird kritisiert, dass CETA und TTIP „vor allem
mächtigen wirtschaftlichen Interessengruppen dienen und somit das
Ungleichgewicht zwischen Gemeinwohl- und Wirtschaftsinteressen
festschreiben“. Beide Abkommen untergraben Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit und bedrohen Verbraucher- und Umweltschutz,
Arbeitsrechte, soziale Standards, Kultur und Bildung. Gefordert werden
stattdessen soziale und ökologische Leitplanken für die Globalisierung.

Die Demonstrationen finden zeitgleich in Berlin, Frankfurt/Main,
Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart statt.

Alle Informationen unter http://ttip-demo.de.

Philosophischer Vortrag an der FernUniversität

 

Hagen. Was ein Urteil bzw. eine Aussage ist, scheint im alltäglichen Sprechen selbstverständlich zu sein. Doch ein Blick in die Logik zeigt, dass es ganz erstaunliche Auffassungsdifferenzen gibt, wie denn die Form eines Urteils zu begreifen ist. Mit Fragen aus philosophischen Themenfeldern setzt sich der Vortrag „Zur Form des Urteils“ im Rahmen der Reihe „forum philosophicum“ an der FernUniversität in Hagen auseinander. Antworten kommen aus der formalen, transzendentalen und dialektischen Logik: am 8. September ab 18.30 Uhr im TGZ auf dem Campus an der  Universitätsstraße 11, 58097 Hagen, Raum Ellipse (EG). Referent ist Ass.-Prof. Dr. Dr. Max Gottschlich aus Linz.

„Kunst vor Ort“: An die Pinsel – fertig, los!

Erfolgreich gestartet ist das Pilotprojekt „Kunst vor Ort“ des Fachbereiches Jugend und Soziales der Stadt Hagen. In einer zunächst 15-wöchigen Projektphase kommen bis Oktober dieses Jahres lokale Künstlerinnen und Künstler, unterstützt durch  pädagogische Fachkräfte, jeweils donnerstags und freitags  von 15 bis 18 Uhr zu verschiedenen öffentlichen Plätzen in Wehringhausen, Altenhagen und Mitte. Dort bieten sie, kostenfrei für alle Kinder und Jugendlichen vor Ort, Kunstaktionen zum Mitmachen an.

Kunst vor Ort

Mit im Gepäck haben sie Pinsel, Farben, Sprühdosen und weitere, tolle Materialien. Die Kinder und Jugendlichen können hier, unter pädagogischer und fachlicher Anleitung, verschiedene Techniken und Ideen ausprobieren und umsetzen. Gestartet wurde in Wehringhausen auf dem Wilhelmsplatz sowie auf dem Bodelschwinghplatz. An beiden Tagen wurde bei schönem Wetter mit jeweils 25 bis 30 Kindern und Jugendlichen kreativ gearbeitet. Anschließend fanden Aktionen auf dem Friedensplatz in Altenhagen und im Volkspark an der Muschel statt.

Dieses niederschwellige Angebot bietet die Möglichkeit mit einfachen und unkomplizierten Methoden direkten Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Ziel des Projektes ist es unter anderem individuelle Fähig- und Fertigkeiten von Kindern und Jugendlichen  aufzubauen und zu stärken; ebenso wie die Vermittlung von interkultureller und sozialer Kompetenz.
Die Termine sind jeweils donnerstags und freitags, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr:

Wehringhausen, Wilhelmsplatz:
Do, 1. September
Do, 22. September
Do, 13. Oktober

Wehringhausen, Bodelschwinghplatz:
Fr, 2. September
Fr, 23. September
Fr, 14. Oktober

Mitte, Volkspark (an der Muschel):
Do/Fr., 25. /26. August
Do/Fr., 15. /16. September
Do/Fr., 5./.7. Oktober
Do/Fr., 27./28. Oktober

Altenhagen, Friedensplatz:
Do/Fr., 8./9. September
Do/Fr., 29./30. September
Do/Fr., 20./21. Oktober

Das Projekt wird gefördert durch die Initiative „Kulturrucksack NRW“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und einer Spende des Lions-Club Hagen-Mark. Bei schlechtem Wetter fällt die Aktion aus. Infos zu dem Projekt gibt es unter der E-Mail-Adresse kunst@kobi-hagen.de.

9. Kunst- und Kreativmarkt

Drei Tage lang wird das Gemeindezentrum der Ev.-Luth. Matthäus-Kirchengemeinde
Hagen vom 4.-6. November des Jahres wieder zugunsten der Aufwind-Stiftung zum
attraktiven Anlaufpunkt für Anbieter und Käufer kunsthandwerklicher Produkte,
in der Regel aus jeweils eigener Herstellung.

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An fast vierzig Ständen kann man sich – nicht nur für Weihnachten –
eindecken mit Schmuck, Taschen, Marmeladen und Likören, Accessoires
für Kleidung und Haus, Artikeln aus Holz, Wolle, Keramik oder
Papier, Grußkarten, Acrylbildern, Kalendern und manchem mehr.

Nebenbei können Sie sich am Grillstand und im Café kulinarisch
verwöhnen lassen.

Mädchen im Alter von 10 bis 12 Jahren gesucht – Aufbau eines Mädchen-Fußball-Teams

Für ein neues Mädchen-Fußball-Team werden noch Spielerinnen im Alter von 10 bis 12 Jahren gesucht vom SV Hohenlimburg 1910. Jeden Montag und Donnerstag wird von 16:30 bis 18:00 Uhr auf dem Kunstrasen oberhalb des Kirchenbergstadions, Berliner Allee 54 trainiert. Mitte September beginnt der Spielbetrieb mit zwei Mädchen-Teams, so dass gegen andere Vereinsmannschaften eine echte Fußballliga gespielt wird. Alle Mädchen, die ihr Talent zeigen möchten, fußballbegeistert sind und Mädchenfußball mit sehr guten sportlichen Perspektiven suchen können einfach mittrainieren. Mädchen, die in Jungenmannschaften spielen können mit einem Zweitspielrecht auch mitspielen. Informationen erteilt Hinrich Riemann (DFB-B-Lizenz-Trainer und Diplom-Pädagoge) unter 0172 / 58 40 347, Infos gibt es auch online unter http://www.zehnermädchen.de.

 

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe

Alle Kinder ab vier Jahren sind am Dienstag, 6. September, von 16 bis 17 Uhr ganz herzlich in die Bücherei im Torhaus in Haspe eingeladen. An diesem Nachmittag wird ein Bilderbuchkino von Christine Nöstlinger gezeigt. „Guter Drache & Böser Drache“ heißt diese eher unbekanntere Geschichte von der berühmten Autorin: Guter Drache und böser Drache sind immer für Florian da, gemeinsam sind die drei unschlagbar. Nur ans Meer wollen die Drachen auf keinen Fall mitkommen. Wasser ist schließlich nicht für Drachen da, sondern für Fische. Und außerdem… nun, vielleicht kommt es ja vor, dass auch Drachen sich sehr, sehr selten ein ganz kleines bisschen fürchten. Wer weiß?
Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast schon eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Infos unter Telefon 02331/2074297.

Briefmarkentauschtag in Volmarstein



Briefmarkenfreunde aus der gesamten Region treffen sich am Sonntag,11. September, auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Im Café der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) findet von 9 bis 13 Uhr der jährliche Tauschtag für Briefmarken, Telefonkarten und Münzen statt.

Die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt veranstaltet den Tauschtag wieder in Kooperation mit dem Briefmarkensammler- und Tauschverein Hagen. Die Veranstaltung hat sich zu einem bekannten Treffpunkt für Philatelisten entwickelt. Hobby- und Profi-Sammler nutzen die Gelegenheit, um in Volmarstein ihre Bestände zu vervollständigen oder ein neues Sammelgebiet anzulegen. Natürlich gibt es auch reichlich Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Übrigens: Die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt freut sich immer über Briefmarkenspenden, weil damit Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen gesichert werden. Wer Briefmarken spenden möchte, sollte dies am besten mit komplettem Briefumschlag tun. Ab einer Menge von etwa einem Karton werden die Marken abgeholt. Ansprechpartner ist Lars Ahlborn, Tel. 02335 / 639 3530.

Jugendrat Hohenlimburg tagt

Die nächste Sitzung des Jugendrates Hohenlimburg findet am Dienstag, 6. September, um 17 Uhr im Jugendzentrum Hohenlimburg, Jahnstraße 2, statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem neben Anträgen und Anregungen die Neuwahl des Jugendrates sowie Infos aus dem Gesamtstädtischen Jugendrat, der Bezirksvertretung und dem Jugendhilfeausschuss sowie aktuelle Budgetplanungen. Alle Kinder und Jugendlichen, die Interesse haben, sich dort einzubringen, oder ihre Meinung sagen möchten, sind herzlich zur Sitzung eingeladen.

Neugründung des Kinderchors an der Max-Reger-Musikschule

Die Max-Reger-Musikschule gründet  einen neuen Kinderchor für Kinder ab sechs Jahren.  Dieser probt ab dem 6. September immer dienstags von 16.45 bis 17.45 Uhr in den Räumlichkeiten an der Dödterstraße 10. Unter Einbezug von Bewegung und tänzerischen Elementen,  Stimmbildung, Hörerziehung und Improvisation erleben Kinder ihre Stimme auf vielfältige Weise. Es werden neue und alte Lieder gelernt, die natürlich regelmäßig vor Publikum präsentiert werden. Interessenten sind zur ersten Stunde herzlich willkommen. Nähere Informationen erhalten Sie auch unter musikschule@stadt-hagen.de. Die Gebühr beträgt monatlich 10 Euro für Kinder, die keine Instrumentalschüler der Musikschule sind.

Vortrag zu „Mein Kampf“ – eine kritische Edition

Am kommenden Mittwoch, 7. September, 18 Uhr, hält der Historiker Dr. Roman Töppel im Auditorium des Kunstquartiers ein Vortrag über die, seit Anfang des Jahres veröffentlichte, kritische Edition des nationalsozialistischen Propagandawerkes „Mein Kampf“.

Als Anfang dieses Jahres das beim Freistaat Bayern liegende Urheberrecht an Hitlers „Mein Kampf“ auslief ist es damit „gemeinfrei“ geworden und darf von jedem kommentarlos nachgedruckt werden. Um politischem und kommerziellem Missbrauch vorzubeugen, erstellte das Institut für Zeitgeschichte in München eine kritische Edition des Werkes, in der die fragwürdigen Quellen Hitlers aufgedeckt und Halbwahrheiten, Falschinformationen und Lügen widerlegt werden.

Als einer der Herausgeber der kritischen Edition geht Dr. Töppel vom Institut für Zeitgeschichte in München auf die Entstehung der kritischen Edition des Buches und auf die auftauchenden Probleme ein. Der Vortrag ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Hagener Heimatbundes e.V. und des Fachbereiches Kultur der Stadt Hagen. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro.

550 Strohballen brennen in Schalksmühle

Breckerfeld. (hb) Am frühen Samstagmorgen wurden der Feuerwehr
Breckerfeld brennende Strohballen im Bereich Wahnscheid gemeldet. Da
die Örtlichkeit nicht genau bekannt war, wurde ebenfalls die
Feuerwehr Schalksmühle alarmiert.
Es stellte sich heraus, dass in Schalksmühle Huxhardt ein etwa 30 x
100 Meter großes Lager für Siloballen in Brand geraten war. Betroffen
waren ca. 550 Rundballen.

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Die ersteintreffenden Einheiten aus Breckerfeld nahmen zum Schutz
angrenzender Bäume sofort 3 Angriffsleitungen vor, stellten die
Wasserversorgung zu einem etwa 500 Meter entfernten Hydranten her und
leuchteten die Einsatzstelle aus. Da sich die Ballen auf freiem Feld
befanden, waren außer den Bäumen keine Gebäude oder anderes hiervon
bedroht.
Mit Eintreffen der Feuerwehr Schalksmühle wurde die Einsatzstelle
zuständigkeitshalber an diese übergeben. Das Technische Hilfswerk
wurde ebenfalls alarmiert und übernahm die Ausleuchtung, sowie das
Auseinanderziehen der Strohballen mit einem Radlader, um eine
effektive Brandbekämpfung zu ermöglichen. Das DRK wurde mit der
Versorgung der Einsatzkräfte betraut.
Für die Feuerwehr aus Breckerfeld endete der Einsatz nach Aufrüstung
der Fahrzeuge gegen 06:30 Uhr. Die Feuerwehr Schalksmühle ist zurzeit
noch vor Ort.

Infoveranstaltung zum neuen Pflegestärkungsgesetz II

Haus Buschey informiert über Auswirkungen für Senioren

Ab Januar ändert sich die Gesetzeslage in Sachen Pflegeversicherung. Was das genau für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen bedeutet, erklärt Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski bei einem Vortrag in Bommern. Start ist am Dienstag, 6. September, um 18.00 Uhr in Haus Buschey, Wengernstr. 53.

Das „Pflegestärkungsgesetz II“ zeigt leistungsrechtlich ab 1. Januar 2017 seine Auswirkungen. Die Pflegeversicherung wird damit auf eine neue fachliche Grundlage gestellt:

Es gibt eine neue Definition von „Pflegebedürftigkeit“. Das entscheidende Kriterium ist in Zukunft nicht der individuelle Bedarf. Neuer Maßstab ist der Grad der Selbstständigkeit. „In Zukunft werden körperliche und geistige Fähigkeiten beurteilt“, erklärt Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski, Bereichsleiter der Seniorenhilfe in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. „Damit wird die Versorgung besonders von Menschen mit Demenz verbessert.“

Die Begutachtung wird neu geregelt, um die Pflegebedürftigkeit zu ermitteln. Der Grad der Selbstständigkeit wird in sechs Bereichen erhoben: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Umgang mit Krankheit, Gestaltung des Alltaglebens. Minuten spielen in der neuen Begutachtung und damit für die Einstufung keine Rolle mehr.

Fünf Pflegegrade wird es künftig geben statt bisher drei Pflegestufen. In Pflegeheimen wird ab Januar ein einheitlicher Eigenanteil bei allen fünf Pflegegraden erhoben.

Leistungsrechtliche Anpassungen: Körperlich, geistig und psychisch bedingte Pflegebedürftigkeit wird vollkommen gleichrangig als Einschränkung angesehen und bewertet. Pflegebedürftige erhalten dadurch in Zukunft passgenauere Leistungen. Das haben viele Fachleute seit langem gefordert.

Ansprüche auf Pflegeberatung haben ab Januar alle pflegende Angehörige. Wer Leistungen bei der Pflegeversicherung beantragt, erhält automatisch das Angebot für eine Pflegeberatung.

Prof. Kwiatkowski erläutert das neue Gesetz detailliert, anschaulich und leicht verständlich. Alle Angehörigen, Fachkräfte und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

  1. September, 18.00 Uhr im Haus Buschey, Wengernstr. 53, Bommern.

Führung durch das Hagener Planetenmodell

In der Hagener City findet wieder eine Führung durch das Hagener Planetenmodell statt, bei dem die TeilnehmerInnen viel Wissenswertes darüber erfahren werden. Dauer: ca. 1 Stunde. Weitere Führungen können auf Anfrage durchgeführt werden. Die Teilnahme ist frei.

Nähere Infos unter www.planetenmodell-hagen.de

Sonntag, 11. September 2016, 14 Uhr
Treffpunkt: Vor dem alten Rathaus am Eingang zum Ratskeller

B236:  Wartungsarbeiten im Tunnel Dortmund-Wambel

(straßen.nrw). In der kommenden Woche wird der B236-Tunnel Dortmund-Wambel umfangreich gewartet. Hierdurch kommt es dort in den Nachtstunden zu Einschränkungen.
Am Montag (5.9.) und Dienstag (6.9.) steht jeweils in Fahrtrichtung Lünen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, am Mittwoch (7.9.) nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Schwerte. Am Donnerstag (8.9.) und Freitag (9.9.) ist der Tunnel komplett in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sperrungen beginnen jeweils um 20 Uhr und dauern bis zum darauffolgenden Morgen um 5 Uhr.

In den ersten drei Tagen werden die Tunnelwände gewartet. Am Donnerstag muss der Tunnel gesperrt werden da sich einige Sicherheitseinrichtung an der Tunneldecke in der Mitte befinden. Unter anderem werden die Beleuchtung, die Belüftung, die Sensorik, die Selbstrettungseinrichtung und die Sperreinrichtungen überprüft. Am Freitag wird zusammen mit dem Dortmunder Energieversorger die Mittelspannungsanlage gewartet. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm wird Umleitungen einrichten.

„Emster an einen Tisch“ im Fritz-Steinhoff Park

Zum dritten Mal lädt der Arbeitskreis „Leben & Wohnen auf Emst“ am Samstag, 3. September, von 17 bis 22 Uhr zu einem fröhlichen Miteinander in den Fritz-Steinhoff-Park ein. Rund um den Spiel und Sportpark Emst, Cunostraße 33, werden dann lange Tische aus Bierzeltgarnituren aufgebaut und dienen als Treffpunkt für die ganze Familie, einem Ort der Begegnung und des Austausch im Stadtviertel. Alle Emster und nicht Emster sind herzlich eingeladen.