85-Jähriger Angler in Wuppertalsperre ertrunken

Hückeswagen. Nach Zeugenangaben wollte ein 85-Jähriger
Angler aus Remscheid am 27.07.2016, gegen 15:00 Uhr, mit seinem Kanu
am Ufer der Wuppertalsperre (Vorsperre, Ostseite) anlegen. Dabei
verlor er offensichtlich die Kontrolle über das Boot und es trieb ab.
Daraufhin entkleidete sich der Mann und schwamm hinterher, um es
zurückzuholen. Zu diesem Zeitpunkt war er ca. 35 Meter vom Ufer
entfernt. Nach kurzer Zeit rief er um Hilfe,  verschwand unter Wasser
und tauchte nicht mehr auf. An der darauffolgenden Suchaktion waren
die Feuerwehr Hückeswagen, Radevormwald und Remscheid,  DLRG
Ortsgruppen, Hückeswagen und Wermelskirchen (Sonartrupp) sowie ein
Polizeihubschrauber beteiligt. Im Einsatz waren zwei Hochwasserboote,
ein Rettungsboot, drei Taucher (Radevormwald) und zwei Taucher der
Berufsfeuerwehr Köln. Gegen 17:10 Uhr wurde der leblose Körper des
85-Jährigen in Höhe der Unfallstelle in ca. 3,5 Meter Tiefe von einem
Taucher aufgefunden. Nach umfangreichen Reanimationsmaßnahmen wurde
er der Intensivstation des Sana-Krankenhauses in Remscheid zugeführt.
Hier verstarb der Verunfallte gegen 19:00 Uhr. Die
kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

Hagener Vereine und Organisationen können sich in der Rathaus Galerie vorstellen

Die Rathaus Galerie Hagen bietet  ortsansässigen Vereinen und Organisationen die Möglichkeit zur Darstellung. Interessierte Besucher haben so die Möglichkeit, während eines Einkaufsbummels durch das Hagener Shopping-Center auch Einblicke in das Vereinsleben oder Informationen zum Ehrenamt, Freizeit und Bildung zu erhalten.

Am Freitag, den 29. Juli und Samstag, den 30. Juli 2016 stellen sich die Sauerland Mustangs in der Rathaus Galerie Hagen vor.

Die Sauerland Mustangs gehören zum Verein TSV Hagen Fichte 1863 e.V. und möchten American Football bekannt(er) machen. Insbesondere erhofft man sich Verstärkung für das Junior Team U-19. Das Junior Team spielt derzeit in der Landesliga NRW. Es ist bislang schwierig, Spieler für ein komplettes Team zusammen zu bekommen. Eine Mannschaft besteht in der Regel aus je 11 Spielern. Der Spielbetrieb der 10 bis 16-jährigen Spielern im sogenannten 9er Tackle, dieser unterliegt  besonderer Verantwortung im Hinblick auf die körperliche Unversehrtheit aller Beteiligten. Dessen sind sich Spieler, Trainer und Schiedsrichter bewusst. Bei dem Senior Team, das ebenfalls in der Landesliga NRW spielt, stehen für jedes Spiel 40 Spieler zur Verfügung. Diese Mannschaft ist so stark wie nie zuvor.

Jetzt schon vormerken: am 27. August 2016 kann man das Junior Team auf der Kampfbahn Boelerheide live erleben. Beginn des Spiels ist 11.00 Uhr.  Und wenn man die Juniors und Seniors beide in Aktion erleben will: Double Header am 17. September 2016 ab 15.00 Uhr, Kampfbahn Boelerheide. Unterstützung bekommen die Sauerland Mustangs hier übrigens vom Cheerleader-Danceteam der Basketballer PHOENIX Hagen.

Für die Planung der Aktionen im kommenden Jahr können sich gerne weitere Vereine und Organisationen beim Centermanagement in der Rathaus Galerie Hagen melden.

Sekretariat Centermanagement, Telefon 02331-3775580.

Verkehrsunfall auf der A 45: 61-Jähriger schwer verletzt

Auf der A 45 ist es am Dienstagnachmittag (26. Juli) zu einem
Verkehrsunfall mit einem beteiligten Lkw und einem Pkw gekommen. Der
61-jährige Autofahrer wurde dabei schwer verletzt.

Gegen 16.05 Uhr war er mit seinem Auto auf der A 45 in
Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Er befuhr den linken von zwei
Fahrstreifen, als plötzlich ein neben ihm fahrender Lkw die Spur
wechselte und es nach ersten eigenen Angaben zum Zusammenstoß beider
Fahrzeuge kam. Dadurch geriet das Auto des Mannes aus Rheine ins
Schleudern und prallte mehrfach in die Mittelschutzplanke.
Anschließend kam er im Mittelstreifen zum Stehen.

Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus. Der Fahrer
des Lkw, ein 67-jähriger Dortmunder, blieb unverletzt.

Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 28.000
Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der linke Fahrstreifen
gesperrt. Der Verkehr staute sich dadurch zeitweise bis auf ca. sechs
Kilometer.

WIR Wohnen im Revier e.V. lobt den Förderpreis „Integration im Quartier“ aus

Die Kooperation kommunaler und kommunalnaher Wohnungsunternehmen will mit dem Preisgeld Projekte und Initiativen im Ruhrgebiet fördern, die sich der Integration von geflüchteten Menschen vor Ort in den Quartieren widmen.

Druck
Gefragt sind daher Ideen und Initiativen, die sich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: „Wie können wir im Quartier das Miteinander von verschiedenen Kulturen fördern?“, „Wie gelingt es uns, den geflüchteten Menschen neue Perspektiven zu eröffnen?“, „Wie können wir die Teilhabe im direkten Wohnumfeld stärken?“, „Wie und wo finden wir einen Ort, um das interkulturelle Miteinander in Nachbarschaften zu erhalten und zu stärken?“.
Für die Unterstützung der Projekte stellt WIR Wohnen im Revier e.V. insgesamt 10.000 Euro bereit. Norbert Riffel, Sprecher des Vorstands von WIR Wohnen im Revier e.V. und Geschäftsführer der VBW BAUEN UND WOHNEN GMBH in Bochum, betont: „Wir wissen, Integration gelingt nur durch gegenseitige Hilfe. Dafür brauchen wir die Partner vor Ort, die die Menschen zusammenbringen und unterstützen“.
Projekte und Initiativen können sich ab sofort online unter http://www.wir-foerderpreis.de bewerben. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016. Eine interdisziplinär besetzte Jury, in der unter anderem der WIR-Vorstand vertreten ist, wird im Anschluss beraten und die Sieger-Projekte auswählen.
Der Verein WIR – Wohnen im Revier e.V. ist die Kooperation kommunal(nah)er Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet. Die vierzehn Mitgliedsunternehmen wollen gemeinsam dazu beitragen, das Ruhrgebiet zu einer lebenswerten Metropolregion zu entwickeln. Die Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH ist eines von vierzehn Mitgliedsunternehmen bei WIR – Wohnen im Revier e.V. Zusammen stehen sie für fast 95.000 Wohnungen und bieten damit über 250.000 Menschen ein sicheres Zuhause im Revier.

Geschäftseinbruch in Vorhalle

Hagen. Bislang unbekannte Einbrecher verschafften sich in
der Nacht zum Dienstag gewaltsam Zutritt in ein Geschäft auf der
Vorhaller Straße. Am Dienstag erschien eine 53-jährige Geschädigte
gegen 08.30 Uhr an ihrem Geschäft in der Vorhaller Straße. Beim
Betreten der Räume bemerkte sie, dass ein Toilettenfenster im
Erdgeschoss aufgedrückt war. Bislang unbekannte Einbrecher hatten
sich im Verlaufe der Nacht zum Dienstag auf diesem Wege Zugang in das
Geschäft verschafft. Nach einer ersten Bestandsaufnahme ließen die
Einbrecher einen Computer, ein Notebook und einen kleineren
Bargeldbetrag aus der Kaffeekasse mitgehen. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, ob die Täter noch weitere
Gegenstände entwendeten. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Radfahrer verletzt

Hagen. Am Dienstagabend kam es im Lennetal zu einem
Verkehrsunfall mit einem verletzten Radfahrer. Gegen 18.10 Uhr befuhr
ein 51 Jahre alter VW-Fahrer die untergeordnete Federnstraße und er
wollte nach eigenen Angaben nach rechts in die Buschmühlenstraße
abbiegen. Dabei übersah er einen 63-jährigen Radfahrer, der
bevorrechtigt in Fahrtrichtung Hohenlimburg unterwegs war. Der Pkw
erwischte den Zweiradfahrer mit der Fahrzeugfront, er flog auf die
Motorhaube und von dort aus auf die Fahrbahn. Ein Rettungswagen
brachte den Verletzten ins Krankenhaus, wo er vorsorglich stationär
aufgenommen wurde.

Feuerwehr Ennepetal unterstützt Kampagne „Notruf 112 euopaweit“!

Ennepetal. Nach einer Studie der EU weiß nur jede fünfte Person in
Deutschland, dass die 112 auch im Ausland funktioniert. Dabei feiert
der Euronotruf in diesem Jahr bereits sein 25. Jubiläum. Der
europaweite Notruf gilt in allen EU-Staaten, der Schweiz, Island und
Norwegen sowie in weiteren EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina,
Kosovo, Mazedonien, Montenegro, der Republik Moldau, Russland,
Serbien, Türkei und der Ukraine.

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Wichtig ist, so der Leiter der Feuerwehr Ennepetal, Frank Schacht,
dass die europaweite Gültigkeit des Notrufs 112 bekannter wird.  Die
Feuerwehr Ennepetal wirbt deshalb ab sofort auf Ihren
Einsatzfahrzeugen mit dem blau-gelben Euronotruflogo, damit sofort
ersichtlich ist, dass der Notruf 112 europaweit gilt.

Der europaweite Notruf 112 ist damit europaweit ein Symbol für
Hilfe. Er ist ein bürgernahes und lebensrettendes EU-Produkt mit
einem echten europäischen Mehrwert. Wenn es den Euronotruf nicht
gäbe, so Feuerwehrchef Frank Schacht,  müssten die Bürgerinnen und
Bürger über 40 Notrufnummern bei einer Reise durch alle EU-Staaten
kennen.

In Ennepetal gehen die 112-Notrufe in der integrierten Leitstelle
des Ennepe-Ruhr-Kreises  mit Sitz in Schwelm ein. Hier wird der
Notruf von besonders qualifizierten Disponenten (Feuerwehrbeamte mit
Führungsqualifikation sowie Rettungsassistenten) entgegengenommen und
je nach Meldebild qualifizierte Hilfe von Feuerwehr und/oder
Rettungsdienst alarmiert.

Zur Historie des Euronotrufes 112: Am 29. Juli 1991 haben die
damals 12 EU-Staaten entschieden, als gemeinsame europäische
Notrufnummer die „112“ einzuführen. Die Auswahl der 112 als
Notrufnummer geht zurück auf eine Empfehlung der Europäischen
Konferenz der Verwaltungen für Post- und Fernmeldewesen (CEPT) von
1976. In Deutschland wurde die 112 bereits 1954 als Feuerwehrnotruf
in den ersten Großstädten eingeführt. Der Notruf 112 kann vorwahlfrei
gewählt werden und ist in allen Staaten der EU kostenlos. Er
verbindet Hilfesuchende automatisch mit der örtlichen
112-Notrufzentrale, über die sie die Feuerwehr oder medizinische oder
polizeiliche Hilfe erhalten. Wer die 112 Notrufzentralen betreut, ist
in den Ländern unterschiedlich geregelt. Dies können die
Rettungsdienste, Feuerwehren oder auch die Polizei sein.

Ölwanne abgerissen und abgehauen

Hagen. Ein Zeuge benachrichtigte in der Nacht zu Mittwoch
die Polizei, nachdem er auf der Preußerstraße eine größere Ölspur
festgestellt hatte. Am Einsatzort befand sich eine Öllache auf der
Fahrbahn und die eingesetzten Polizeibeamten stellten fest, dass dort
offensichtlich ein Fahrzeug beim Wenden den Gehweg überfahren und
sich dabei die komplette Ölwanne abgerissen hatte. Nach dem Vorfall
hatte sich der bislang unbekannte Fahrzeugführer entfernt, die Spur
zu einem in etwa 150 Metern Entfernung abgestellten BMW ließ sich
jedoch gut verfolgen. Kennzeichen befanden sich nicht an dem Wagen,
anhand der Umweltplakette konnte der letzte Besitzer festgestellt
werden. Das Fahrzeug ist seit über einem Jahr nicht mehr zugelassen.
Die Feuerwehr streute die Verunreinigung ab, die Polizeibeamten
legten eine Anzeige vor und das Verkehrskommissariat übernimmt die
weiteren Ermittlungen. Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit
dem Vorfall gemacht haben oder weiterführende Hinweise auf den Fahrer
geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Professionelle Fotografie vor Ort- Open Air: Schwerpunkt People-Fotografie

Wer möchte, erhält am Dienstag, 16. August,  von 14 bis 18 Uhr beim Fototeam Herdecke, Gahlenfeldstraße 16, in 58313 Herdecke in dem Kurs 5018 der Volkshochschule Hagen Einblicke in den professionellen Workflow mit Licht, Models und Kamera und hat Gelegenheit, einen Lichtaufbau – sowohl mit ganz einfachen Mitteln – als auch mit umfangreicher Studioausstattung kennenzulernen und anzuwenden. Anschließend erklären die Fachdozenten die Bildbearbeitung mit Photoshop CS6 in einem komplett farbgemanagten System. Hierzu gehören auch das Profilieren des Monitors sowie die Erzeugung eines Ausgabefarbprofils. Interessierte bringen bitte ihre (Spiegelreflex-) Digitalkamera mit manueller Einstellmöglichkeit mit. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2073622.

Fossiliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Sonntag, 31. Juli, um 11 Uhr an.

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Bildquelle: Stadt Hagen

Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerk, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung durch die Diplom Geologin Antje Selters über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr.

Die Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Nähen in den Sommerferien für junge Menschen mit kreativen Ideen

Wer Lust hat, sein eigener Designer und Modemacher zu werden, kann mit der VHS Hagen an drei Tagen in den Sommerferien erste Erfahrungen mit der Nähmaschine machen. Der Nähkurs für junge Menschen von zwölf bis 20 Jahren vermittelt den Umgang mit verschiedenen Materialien, erste Näh- und Schnittmustererfahrungen.
Ob Kissenhüllen, Röcke, Taschen oder Decken, alles kann im Kurs ausprobiert und genäht werden. Mitbringen sollte man, wenn vorhanden, Schere, Nähgarn, Stecknadeln, Maßband etc. Nähmaschinen stehen in der VHS zur Verfügung.
Der Nähkurs findet vom Dienstag, 9. August, bis Donnerstag, 11. August, jeweils von 10 Uhr bis 13 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38 statt.
Anmeldungen unter der Kursnummer 2600 nimmt das Serviceteam der VHS unter Telefon 02331-2073622 entgegen.

Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Der nächste Vorlesespaß für Kindergarten- und Vorschulkinder in der Stadtbücherei auf der Springe widmet sich am Donnerstag, 28. Juli, um 16 Uhr der Geschichte „Nur mal für einen Tag „. Ob Biene, Affe oder Krokodil – wer würde sich nicht gern für einen Tag in das eigene Lieblingstier verwandeln? In liebevollen Reimen und mit farbenfrohen, detailreichen Illustrationen nimmt die Vorlesepatin alle kleinen Leser mit auf eine wunderbare Reise durch die Fantasie. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen. Das wird dann über der Lesetreppe in der Kinderbücherei aufgehängt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Bombendrohung in der Thier-Galerie

Am Dienstag um 17:30 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis auf eine
Bombendrohung in dem Einkaufszentrum Thier-Galerie auf dem
Westenhellweg in Dortmund. Die Drohung war in einem öffentlichen
Forum im Internet gepostet worden.

In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Thier-Galerie
wurde das Einkaufszentrum um 18:43 Uhr gesperrt und geräumt. Die
Räumung verlief ruhig und besonnen und war bereits gegen 19.05 Uhr
beendet.

Unter Hinzuziehung von mehreren Sprengstoffspürhunden durchsuchten
daraufhin mehrere dutzend Beamte die Räumlichkeiten. Straßen im
Nahbereich mussten ebenfalls gesperrt werden. Kurz vor Mitternacht
dann die Entwarnung, es konnten keine verdächtigen Gegenstände
gefunden werden.

Gegen den unbekannten Urheber der Drohung wurde ein Strafverfahren
eingeleitet. Polizeipräsident Gregor Lange bringt auf den Punkt, was
vielen an diesem Abend durch den Kopf geht:

„Das ist absolut kein Scherz, wenn man in der heutigen Zeit die
Bevölkerung mit so einer perfiden Drohung verunsichert. Wir werden
diese Tat konsequent verfolgen und alles dafür tun, um den Urheber
zur Rechenschaft zu ziehen.“