Bunkertour durch die Hagener Innenstadt

Eine Bunkertour durch die Hagener Innenstadt mit dem Bunkerexperten Rouven Recksick bietet die Volkshochschule Hagen am Samstag, 6. August, um 13 Uhr an. Treff- und Startpunkt der Führung ist das Bunkermuseum, Bergstraße 98.

Bunkertour 09_ba © Dieter Faßdorf

Bei dieser historischen Führung erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern in Hagen. Sie erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“. Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten. Die Führung endet in der Nähe des Rathauses.

In der Teilnahmegebühr von 18 € ist der Eintritt für das Bunkermuseum bereits enthalten. Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/207-3622 mit Nennung der Kursnummer 1050.

45 Jahre Dienst im Haus Buschey

Seniorenheim feiert seine langjährige Mitarbeiterin

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45 Jahre Dienst im Haus Buschey in Bommern: Auf diese stolze Leistung kann Sigrid Kastropetsch zurück blicken. Mit einem großen Fest überraschten die Kolleginnen und Kollegen sowie die Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenwohnheims die Jubilarin. Und die strahlte über das ganze Gesicht. Es wurde gegrillt, Waffeln gegessen, gesungen und Walzer getanzt. Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der der Ev. Stiftung Volmarstein, gratulierte Frau Kastropetsch persönlich und dankte ihr für die treuen Dienste. „Ich bin sprachlos“, meinte die 62-Jährige. Ein Jahr fehlt noch bis zur Rente. Fast nie krank und immer gut gelaunt, hilfsbereit und zuverlässig – so kennen und schätzen die Bommeraner ihre Sigrid, die in dem Seniorenheim in der Hauswirtschaft tätig ist. „Ich bin immer gerne zur Arbeit gekommen – all die Jahre“, betont sie.

Wenn sie nicht arbeitet dann pflegt sie ihre zweite große Leidenschaft: den VfL Bochum.

Die „Accu“ – Energie aus Hagen

Forschungsprojekt zur Batteriefabrik an der Ennepe

Seit über 125 Jahren ist die Stadt Hagen als Wirtschaftsstandort mit der Entwicklung und Produktion sowie dem Vertrieb von Batterien verbunden. Ihren Anfang nahm die industrielle Fertigung von Stromspeichern auf dem Gelände eines alten Hammerwerks an der Ennepe im Hagener Stadtteil Wehringhausen. Dort wurde im Dezember 1887 die Accumulatoren Fabrik Büsche & Müller gegründet. Sie war die Vorläuferin der drei Jahre später entstandenen Accumulatoren Fabrik Aktiengesellschaft Berlin-Hagen. Zusammen mit dem Firmenlogo, das dem Gleichstromsymbol entlehnt war, stand das Label AFA für Batterien aus Hagen. Von der Hagener Bevölkerung wurde die Fabrik kurzerhand als „Accu“ bezeichnet.

Luftbild von Wehringhausen
Aus der anfänglich noch kleinen Fertigungsstätte auf dem Ufer der Ennepe in Hagen entwickelte sich bereits nach wenigen Jahren ein Weltunternehmen. Durch die Kooperation der AFA mit den aufstrebenden Elektrokonzernen Siemens und AEG bestand seit 1890 über mehrere Jahre eine Abnahmegarantie für die Produkte.
Batterien eroberten als netzunabhängige Stromspeicher zur Jahrhundertwende um 1900 auch die Privathaushalte. Für Telefonanlagen, Türklingeln, Beleuchtung und andere Anwendungen waren sie bald unverzichtbar. In Kraftwerken, Industrieanlagen und öffentlichen Einrichtungen wurden große stationäre Akkumulatoren-Anlagen aufgebaut. Sie sicherten den Notbetrieb bei Ausfällen der öffentlichen Stromversorgung und dienten auch als Stromreserve.
Seit den 1880-er Jahren versorgten Akkumulatoren die damals neu eingeführten Elektro-Grubenloks in Bergwerken mit Strom. Zudem machten batteriebetriebene Grubenlampen den Bergbau sicherer. Doch auch Lokomotiven von staatlichen und privaten Eisenbahnen wurden von Batterien angetrieben. In Personenwagen ersetzten sie die im Wortsinn brandgefährliche Zugbeleuchtung durch Gas und Petroleum; 1905 gründete die AFA gemeinsam mit Siemens eine eigene Zugbeleuchtungs-Gesellschaft. Der Bergbau und die Eisenbahn blieben für über 100 Jahren wichtige Abnehmer für die in Hagen her
gestellten Batterien. Und auch die neueste Generation des Hochgeschwindigkeitszuges ICE der Deutsche Bahn wird mit Batterien aus Hagen ausgerüstet.

Eine Hagener Marke
Die hohe Qualität und Leistung der Produkte ließen das Hagener Unternehmen ins Spitzenfeld der international aufgestellten Batteriehersteller rücken. Als wirklich ernstzunehmende Konkurrenten für die AFA waren im Jubiläumsjahr 1913 nur noch die US-amerikanische Electric Storage Battery Co. in New York und die britische Chloride Storage Battery Co. in Manchester übriggeblieben. Über Freundschaftsverträge hatte sich die AFA mit diesen beiden Unternehmen den Weltmarkt aufgeteilt.
Der 1918 für Deutschland verlorene Erste Weltkrieg bedeutete eine große Zäsur für das bis dahin auch international aufgestellte Unternehmen. Seit 1923 gehörte das Unternehmen zum Besitz des Unternehmers Günther Quandt. Unter ihm kam es zu einer grundlegenden Modernisierung unter anderem des Hagener AFA-Werks.
Schon ab 1926 erfolgte in den Werken der AFA die Einführung von so genannten Wandertischen – Fließbänder – in der ProduktionIm Werk Hagen wurden seit den 1920-er Jahren neben der herkömmlichen Bleibatterien auch alkalische Batterien der Deutsche Edison Accumulatoren Company (DEAC) hergestellt. . In der 1926 errichteten Gummifabrik, ein großes, mehrgeschossiges Gebäude, ließ die AFA spezielle Batteriekästen nicht nur für den Bedarf des Hagener Werks, sondern auch für weitere Betriebe und Tochtergesellschaften im In- und Ausland produzieren.
1962 erfolgte die Umbenennung der AFA in Varta. Auch dieser seit 1904 für eine bis 1945 in Berlin ansässige Tochtergesellschaft benutzte Firmenname besaß längst Weltgeltung. Vor allem die von der Varta produzierten Fahrzeug- und Flugzeugbatterien hatten diese Marke bekannt gemacht.
Von der internationalen Bedeutung der AFA / Varta profitierte auch die Stadt Hagen. Der Batteriehersteller gehörte zu den Weltmarken aus der Volmestadt – genau wie Zwieback Brandt, Douglas, Wälzholz, Theiss, Ruberg, Villosa und Andreas Pils. Einige dieser wohlklingenden Firmennamen haben mit der Varta etwas gemeinsam – sie sind mittlerweile aus Hagen verschwunden. Heute sind sie nur noch Fußnoten in der Stadtgeschichte.
Doch in der Erinnerung von zahllosen früheren Mitarbeitern der „Accu“ und auch in ihren Familien ist der frühere Arbeitsort immer noch gegenwärtig. Mit zeitweise mehr als 6000 Mitarbeitern zählte die Batteriefabrik in Wehringhausen zu den größten Arbeitgebern in Hagen und in der Region.
Die Produktion von Stromspeichern gehört jedoch immer noch zum Wirtschaftsstandort Hagen. Seit 1995 fertigt die zum US-amerikanischen Konzern EnerSys gehörende Hawker GmbH auf einem Teil des früheren und vollständig modernisierten Betriebsgeländes weiterhin Batterien. Sie werden vor allem in Gabelstaplern und anderen Elektrofahrzeugen verwendet. Von der alten Batteriefabrik zeugen nur noch das im Jubiläumsjahr der AFA 1913 erbaute Verwaltungsgebäude sowie die zeitgleich entstandene Maschinenfabrik.
Der Großteil des früheren Varta-Geländes gehört heute zur im Bau befindlichen Bahnhofshinterfahrung. Andere Bereiche sind als Nutz- und Gewerbeflächen zur Ansiedlung von Betrieben ausgewiesen. Bei den Bauarbeiten tauchten auch mehrere Bunker und Luftschutzstollen des früheren AFA-Werks aus dem Zweiten Weltkrieg auf. Sie wurden dokumentiert und gesichert, um sie für die Nachwelt zu erhalten.
Elektrizität als Antrieb für Fortschritt und Zukunft
Gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte die Elektroindustrie zu den boomenden Wirtschaftszweigen. Elektrizität sorgte nicht nur für Licht und Wärme, sondern auch für Mobilität und Fortschritt. Die AFA beteiligte sich zur Jahrhundertwende nicht nur an der Einführung der Elektrizität in Hagen und in anderen Städten im Deutschen Reich sowie in der KuK Monarchie.
Bereits 1890 wurden von Hagen aus enge Kontakte zu US-amerikanischen, französischen und britischen Batterieherstellern unterhalten. Auch der berühmte Erfinder Thomas A. Edison stand schon früh in Verbindung mit der AFA. Bereits 1891 wurde im Hagener AFA-Werk eines der ersten elektrochemischen Forschungslabore in einem Industrieunternehmen gegründet. Das 1895 in einem eigenen Gebäude auf dem Werksgelände eingerichtete und um 1985 aufgelöste Batteriemuseum darf als eines der ersten Technikmuseen in Deutschland gelten. Die Exponate befinden sich heute als Schausammlung im Varta-Werk in Ellwangen.
Die Hagener Batteriefabrik war um 1900 maßgeblich an der Einführung von neuartigen, von Elektromotoren angetriebenen Verkehrsmitteln beteiligt. Dazu zählten besonders Automobile sowie die Straßenbahn als richtungsweisendes Transportmittel des Personennahverkehrs. Von Batterien der AFA mit Strom versorgte Straßenbahnwagen fuhren seit Januar 1895 durch Hagen. Im folgenden Jahr beteiligte sich das Batterieunternehmen an der Gründung der Hagener Straßenbahn AG. Allerdings machte der Oberleitungsbetrieb ab 1902 die Versorgung der Straßenbahn mit Batterien dann nicht mehr notwendig.
An die Entwicklungsarbeit für Fahrzeugbatterien in der Zeit um 1900 knüpft teilweise die heutige Forschungsarbeit an. 1971 entstand beispielsweise ein Opel GT – Sportwagen mit Elektroantrieb, der aus Varta-Flugzeugbatterien mit Strom versorgt wurde. Allerdings hatte sich an der damaligen Geschwindigkeit und Reichweite im Vergleich zu den Elektromobilen der Jahrhundertwende nicht allzu viel geändert. Aktuell werden Batterien mit einer wesentlich höheren Leistung und Kapazität entwickelt, um vor allem die Reichweite der Fahrzeuge deutlich zu erhöhen. Wie schon an der Schwelle zum 20. Jahrhundert stehen heute Elektrizität und Batterien wieder für Fortschritt und Zukunft.
Batterien für U-Boote, Torpedos, Flugzeuge und Raketen
Blei- und Nickel-Cadmium-Batterien aus Hagen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete im Haushalt, in der Freizeit und im beruflichen Umfeld begründeten bei den Käufern den weltweit guten Ruf der AFA / Varta. Das Unternehmen und seine Nachfolgerfirmen stehen bis heute für den Qualitätsbegriff „Made in Germany“. Auf der anderen Seite waren und sind netzunabhängige Stromspeicher gerade auch für militärische Anwendungen wichtig.
Vor allem Unterseeboote benötigen für ihren Antrieb in den Tiefen der Meere bis heute leistungsstarke Batterien. Seit 1904 fertigte die AFA in ihrem Hagener Werk für U-Boote spezielle Stromspeicher mit teilweise riesigen Ausmaßen an. Schon fünf Jahre später war daraus eine eigene Produktions- und Vertriebssparte entstanden, die bis heute ihren Sitz in Hagen hat. Dieser Fertigungsbereich kann in Hagen auf eine über 110-jährige Geschichte zurückblicken.
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg hatte sich die AFA zu einem wichtigen Rüstungslieferanten entwickelt. Durch die zunehmende Einführung von elektronisch gesteuerten Waffen sowie von Militärfahrzeugen zu Lande, auf See und  in der Luft war der Bedarf an speziellen Batterien seit dem Ersten Weltkrieg angestiegen. Neben speziellen Batterien für U-Boote waren es seit 1935 vor allem auch solche für Torpedos und Flugzeuge, die in Hagen entwickelt und hergestellt wurden. Ab 1937 kamen von den Ingenieuren im Hagener Werk für die Heeresversuchsanstalt in Peenemünde und die Luftwaffe konstruierte Batterien für Marschflugkörper, Lenkwaffen und Fernraketen hinzu.
Durch den Einsatz von Tausenden von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, in den AFA-Werken in Wien und Hannover auch von Häftlingen aus Konzentrationslagern, sollte 1940-1945 die Produktion von Rüstungsgütern aufrechtgehalten und möglichst sogar gesteigert werden.
Die „Accu“ lag im Frühjahr 1945 fast vollständig in Trümmern. Britische Luftangriffe 1943-1945 auf Hagen trafen immer wieder auch das Werksgelände. Bereits im Ersten Weltkrieg stand die Hagener Batteriefabrik auf den Ziellisten der Royal Air Force. Damals verhinderten die unzureichende Technik und dann der Waffenstillstand im November 1918 einen geplanten Luftangriff. 1943-1945 war die Zerstörung des AFA-Werks ein Nebeneffekt der Flächenbombardierung von Hagen.

Ein Motor des „Wirtschaftswunders“
Im April 1945 nahm die eigens auf das AFA-Werk angesetzte Target Force “Lucky“ der US-Army das AFA-Werk ein. Diese Spezialeinheit operierte im Gefolge der 86. US-Infantry Division mit dem Rufnamen “Black Hawks“. Sie sollte besonders wichtige Betriebe, Werke und Forschungsstätten besetzen und vor einer Zerstörung sichern. Umfangreiche Schriftgut und Baumuster von Batterien wurden requiriert sowie nach Großbritannien und in die USA verschifft.
Doch auch Führungskräfte arbeiteten nach 1945 für die Westalliierten. So siedelte der Hagener Laborleiter Prof. Dr. Ernst Baars 1947 mit seiner Familie in die USA über. Baars setzte seine Karriere in einem Forschungslabor der USArmy fort, um an speziellen Batterien für Raketen zu arbeiten.
Am 22. Mai 1945 erhielt das Hagener Werk von den Alliierten ein Permit für die Herstellung von Batterien. Die AFA war damit eines der ersten Unternehmen an Rhein und Ruhr, das wieder produzieren durfte. Die Hagener Batteriefabrik stellte Starter- und Panzerbatterien für die britischen, französischen und US-amerikanischen Streitkräfte her. Auch der Wiederaufbau des zerstörten Werks profitierte von der Produktionserlaubnis.
Im November 1945 folgte die Erlaubnis zur Herstellung von Batterien für den Bergbau und für Kraftwerke sowie für die Eisenbahn. Doch auch einzelne UBoot-Batterien wurden in den ersten beiden Nachkriegsjahren produziert, um an die Royal Navy, Marine nationale française und US-Navy geliefert zu werden.
Bereits 1946 war das Hagener AFA-Werk wieder ausgelastet und konnte sogar kleine Gewinne erzielen. Starterbatterien für Kraftfahrzeuge aus den Werken der Varta in Hagen und Hannover zählten in den fünfziger und frühen sechziger Jahren zu den Motoren des Wirtschaftswunders.
1954 nahm das Hagener Werk auch wieder die Produktion von U-Boot- und Torpedo-Batterien sowie von Batterien für Flugzeuge, Lenkwaffen und Raketen auf. Hauptabnehmer war die Bundeswehr, aber auch zahlreiche ausländische Marinen bestellten wie schon vor dem Zweiten Weltkrieg ihre U-Boot- und Torpedo-Batterien in Hagen. Doch auch Spezialbatterien für Satelliten, für Raumfahrzeuge und das bekannte Lunar Roving Vehicle der Apollo-Missionen zum Mond wurden zumindest teilweise in Hagen gefertigt.

Prägend für den Stadtteil Wehringhausen und die Großstadt Hagen
Die „Accu“ prägte besonders auch den 1876 nach Hagen eingemeindeten Stadtteil Wehringhausen. Dort befand sich nicht nur das sich im Laufe der Jahre immer größer werdende AFA-Werk. In diesem Stadtteil lebten auch zahlreiche Arbeiter, Meister, Ingenieure, Bürokräfte, Laboranten und viele andere Menschen, die in der Batteriefabrik beschäftigt waren. Ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Erinnerungen sollen für die Stadtgeschichte dokumentiert und erhalten werden.
Eine weitere Frage ist auch die Wechselbeziehung zwischen der Stadtentwicklung in Hagen, den im Verlauf des späten 19. Jahrhunderts entstandenen Strukturen des Stadtteiles Wehringhausen und der Geschichte des AFAWerks.
Gemeinsam mit dem Westfälischen Wirtschaftsarchiv in Dortmund und dem Hagener Heimatbund erforscht das Stadtarchiv Hagen im Rahmen eines Projekts mit Unterstützung der Südwestfälischen Industrie- und Wirtschaftskammer, der zur EnerSys-Gruppe gehörenden Hawker GmbH und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hagen die Entwicklung und Geschichte der „Accu“.
Dabei geht es um verschiedene Themen, deren Fragestellungen von der Unternehmensgeschichte und einzelnen Produktionssparten über der lokalen Erinnerungskultur und den Arbeitsalltag im Werk bis hin zur Architektur des Betriebes und die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt Hagen, dem Stadtteil Wehringhausen und die Region reichen.

Für die Stadt Hagen hat dieses Projekt eine besondere Bedeutung. Immerhin zählt die Herstellung von Batterien seit fast 130 Jahren zu den wenigen „traditionellen“ Industriefertigungen, die in Hagen ansässig geblieben sind. Die Ergebnisse des Projekts sollen im kommenden Jahr in einer umfassenden Dokumentation veröffentlicht werden. Von den Beteiligten wird zusätzlich auch eine Ausstellung in Erwägung gezogen.

In Rahmen des Projekts suchen das Stadtarchiv Hagen und der Hagener Heimatbund nach Fotografien, Erinnerungen und Objekten zur Geschichte der „Accu“. Der Hagener Heimatbund führt auch Interviews mit ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch. Ein erstes Treffen am 1. Juli führte bereits zu interessanten Gesprächen und Informationen mit zahlreichen ehemaligen Beschäftigten der AFA / Varta.

Verkehrsunfallflucht auf der A 45: Zeugen gesucht

Auf der A 45 hat sich am Samstagmorgen (23. Juli) ein
Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 30-jähriger Mann aus Neuenrade
leicht verletzt wurde. Die Polizei sucht nun nach einem beteiligten
Sattelzug.

Der 30-Jährige war gegen 6.10 Uhr auf der A 45 in Richtung
Frankfurt unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hagen-Süd und
Lüdenscheid-Nord wechselte plötzlich ein neben ihm fahrender
Sattelzug von der rechten auf die mittlere Fahrspur, die der
Neuenrader befuhr. Dieser bremste sein Fahrzeug abrupt ab, weil sich
auf dem linken Fahrstreifen ebenfalls ein Auto befand und er so nicht
ausweichen konnte. Daraufhin geriet der Wagen des 30-Jährigen ins
Schleudern und prallte anschließend in die Mittelschutzplanke. Ob es
zu einer Kollision mit dem Sattelzug kam, ist noch unklar.

Ein Rettungswagen brachte den verletzten Mann in ein Krankenhaus.

Der Sattelzug hingegen setzte seinen Weg fort, ohne sich um die
Schadensregulierung zu kümmern.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug und
seinem Fahrer machen können. Ersten Angaben zufolge handelte es sich
um einen weißen Sattelzug mit Streifen. Hinweise nimmt die
Autobahnpolizeiwache Hagen unter Tel. 0231/132-4621 entgegen.

Zigarette führte zu entwichenem Strafgefangenen

Bundespolizei nimmt 31-jährigen Österreicher fest

Dortmund – Remscheid – Wupptertal.- Weil er sich heute
Morgen (26. Juli) eine Zigarette im Dortmunder Hauptbahnhof
anzündete, überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei den Raucher.

Dabei stellte sich heraus, dass die Bundespolizisten einen
entwichenen Strafgefangenen vor sich hatten. Wie Ermittlungen
ergaben, war der Österreicher nicht mehr in die Remscheider JVA
zurückgekehrt. Dort sollte er eine Haftstrafe wegen eines
Drogendeliktes, noch bis Oktober 2016 absitzen.

Kurzerhand wurden dem 31-Jährigen, der schon reichliche
Erfahrungen in mehreren deutschen Haftanstalten gesammelt hatte, die
Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Bundespolizeiwache
gebracht.

Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurde er in die
Dortmunder JVA eingeliefert. Diese wird sich um die Rückführung ins
Bergische Land kümmern.

Ladendieb packte Ware ungeniert in seine Tasche

Hagen. Zwei Mitarbeiter eines Kaufhauses in der
Fußgängerzone beobachteten am Montagnachmittag einen jungen Mann, der
Kleidungsstücke aus den Auslagen nahm, in seine Umhängetasche steckte
und ungeniert den Kassenbereich passierte. Darauf angesprochen folgte
der Verdächtige den Detektiven mit ins Büro und da er sich nicht
ausweisen konnte, zogen die Zeugen die Polizei hinzu. Schnell stellte
sich heraus, dass der 23 Jahre alte Mann weitere Kleidungsstücke in
der Tasche hatte, von denen die Sicherungsetiketten unprofessionell
entfernt wurden. Die teilweise beschädigten Kunststoffsicherungen
fanden sich in einer Umkleidekabine wieder und die zum öffnen
verwendete  Zange versuchte der 23-Jährige ohne Erfolg, heimlich im
Büro der Detektive unter den Tisch fallen zu lassen. Insgesamt hatte
er einen Pullover, ein Polohemd, zwei Shorts und drei T-Shirts im
Gesamtwert von 130 Euro entwendet, die Ware blieb im Geschäft und die
Polizisten nahmen den Mann fest. Nach einer Nacht im
Polizeigewahrsam, der erkennungsdienstlichen Behandlung und der
Vernehmung durch die Kripo konnte der Ladendieb seinen Weg
fortsetzen. Er war bereits das zweite Mal wegen Ladendiebstahls
aufgefallen und nun kommt ein weiteres Strafverfahren auf ihn zu.

Radfahrer leicht verletzt

Hagen. Bei der Kollision mit einem Pkw zog sich am
Montagnachmittag ein Radfahrer leichte Verletzungen zu. Gegen 15.30
Uhr fuhr ein 66 Jahre alter Volkswagen-Fahrer aus einer Zufahrt eines
Autohauses und querte den Gehweg, um im Anschluss in Richtung Eckesey
weiterzufahren. Zeitgleich befand sich der 63-jährige Radfahrer auf
dem Gehweg und konnte dem Auto weder ausweichen noch rechtzeitig
anhalten. Bei dem Zusammenprall kam er zu Fall und verletzte sich,
sodass ihn ein Rettungswagen vorsorglich zur ambulanten Behandlung
ins Krankenhaus bringen musste. An den beiden beteiligten Fahrzeugen
entstand lediglich geringer Sachschaden.

Rollerdiebstahl – Zeugen gesucht

Hagen. Die Halterin eines Motorrollers hatte ihr Zweirad in
der Alexanderstraße abgestellt und über das Wochenende nicht benutzt.
Als sie es am Montag in der Mittagszeit wieder in Betrieb nehmen
wollte, war es vom Abstellort verschwunden. Mitsamt der etwa 1200
Euro teuren schwarzen Keeway erbeutete der Täter zwei Helme, die sich
im Helmfach sowie in einem schwarzen Koffer der Marke Yamaha
befanden. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Diebstahl verdächtige
Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Randalierer wird Stammgast im Polizeigewahrsam

Hagen. So schlecht scheint der Komfort in den Hagener
Gewahrsamszellen nicht zu sein, ein 33-jähriger Mann konnte scheinbar
nicht genug bekommen. Bereits am vergangenen Sonntag hatte er,
deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stehend, im
überschaubaren Hagener Rotlichtbereich randaliert und eine Tür
eingetreten. Da er einem Platzverweis nicht nachkam, verbrachte er
den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle. In der Nacht zu Dienstag
setzte der 33-Jährige sein Treiben in der Düppenbecker Straße fort
und als ihm die Polizei erneut einen Platzverweis aussprach, wusste
er schon, was passiert, wenn er sich weigert, zu gehen. Auf dem Weg
zum Streifenwagen versuchte der Mann heimlich, ein sogenanntes
Einhandmesser fallen zu lassen. Da es sich dabei um einen verbotenen
Gegenstand handelt, stellten die aufmerksamen Beamten das Messer
sicher, legten eine Anzeige vor und brachten ihn ins
Polizeigewahrsam. Gegen 06.30 Uhr endete dort die Nachtruhe für ihn,
er wurde entlassen. Nur eine knappe halbe Stunde später erfolgte der
nächste Anruf aus der Düppenbecker Straße, der Randalierer war zurück
und das gleiche Spiel begann von vorn: Platzverweis – Durchsetzung
des Platzverweises durch die Ingewahrsamnahme – Gericht ordnet
erneute Ingewahrsamnahme an.

DLRG warnt Schwimmer vor Extratouren

In Flüssen und Seen starben 387 Menschen

Fast alle Bundesländer haben Sommerferien. Bayern und
Baden-Württemberg folgen in Kürze. Kurz um: Deutschland macht Urlaub.
Viele Menschen zieht es an idyllische Seen oder Flussabschnitte, um
zu baden und sich vom Alltagsstress zu erholen. Aus gegebenem Anlass
heißt es Vorsicht: Gerade die unbewachten Badestellen bergen hohe
Risiken. „Die Gefahr, dort zu ertrinken ist um ein Vielfaches höher,
als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen“, warnt
DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje. Die Statistik der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) belegt diesen Sachverhalt: Allein
im vergangenen Jahr ertranken in Seen und Flüssen 387 Menschen.

DLRG warnt Schwimmer vor Extratouren
In Flüssen und Seen starben 387 Menschen / Die Baderegeln der DLRG in den vier Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch und Französisch. Weiterer Text über ots und http://www.presseportal.de/nr/7044 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/DLRG“

Damit der Badeausflug nicht mit einer Katastrophe endet, sollten
Sicherheitsregeln beachtet werden. Nur an bewachten Badestellen und
nur zu den offiziell bekannt gegebenen Zeiten schwimmen gehen, heißt
die wichtigste Regel der Lebensretter. Jeder Schwimmer sollte sich
vor dem Bad bei Ortskundigen über mögliche Gefahren wie Strömungen,
Wassertiefe, Brücken und Schiffsverkehr informieren. Vorsicht auch
bei fließenden Gewässern: In Flüssen gibt es starke, oft unerwartete
Strömungen und überraschende  Tiefen. Schwimmen Sie daher in Flüssen
nur, wenn Sie fit sind und über eine gute Kondition verfügen.
Überschätzen Sie nicht Ihre eigene Leistungsfähigkeit. Und gehen Sie
stets vorsichtig ins Wasser. Ein eleganter Sprung führt leicht zu
schmerzhaften Verletzungen oder sogar Schlimmerem. Benutzen Sie nur
frei zugängliche und gut einsehbare Stellen. Meiden Sie steinige und
bewachsene Uferzonen, geschützte Gebiete, Schilfgürtel, Brut- und
Laichgebiete. Am Besten legen Sie schon vor dem Gang ins Wasser den
Ort fest, wo Sie das Wasser wieder problemlos verlassen können.
Berücksichtigen Sie dabei die Strömung.

Auch Brückenpfeiler stellen eine Gefahr dar. Die unter Wasser
befindlichen Sockel sind nicht zu unterschätzende Hindernisse. Sie
verändern die Strömungsverhältnisse (Sogwirkung). Gleiches gilt für
Buhnenfelder, Häfen, Wehre, Schleusen, Industrieanlagen, Spundwände
und Fahrrinnen der Schiffe. Umschwimmen Sie diese Bereiche
weiträumig. Achten Sie beim Schwimmen sorgfältig auf Treibgut und
Unterwasserhindernisse wie entsorgte Fahrräder.

In Flussabschnitten mit Gezeitenströmung verstärkt diese zum Teil
die normale Flussströmung erheblich. Bei ersten Anzeichen von
Erschöpfung sollten Sie sofort mit der Strömung und nie dagegen ans
Ufer schwimmen. Sandbänke und Flachwasserbereiche sind im Falle der
Erschöpfung wichtige Zufluchtsorte.

Grundsätzlich gilt: Schwimmen Sie nie alleine und bleiben Sie
nicht zu lange im Wasser. Flusswasser und Baggerseen erwärmen sich
nicht so stark, wie Wasser in flacheren Seen oder Bädern. Beachten
Sie die Gefahr einer Unterkühlung. Besonders in den ersten
Sommerwochen sind Nord- und Ostsee, Flüsse und große Seen noch sehr
kalt.

Bei Baggerseen stellen die hohen Abbruchkanten eine besondere
Gefahr dar. Es kann schnell passieren, dass der weiche Sand an den
Kanten nachgibt und in großen Massen in den Baggersee rutscht und
dabei die Schwimmer unter sich begräbt.

Machen Sie keine Extratouren. Denken Sie daran: Wenn Sie alleine
baden, kann Ihnen bei einem Unfall niemand helfen oder Hilfe holen.

Stadtmarketing lädt ein zur Stadtrundfahrt inklusive Kaffee und Kuchen

Am Sonntag, 7. August lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zur ersten Stadtrundfahrt inklusive Kaffee und Kuchen ein. Für alle, die sich gern erst etwas später auf Erkundungstour durch Wetteraner Stadtgebiet machen möchten, ist dies die richtige Rundfahrt. Startzeitpunkt ist um 14 am Bahnhof in Alt-Wetter. Die Rundfahrt beinhaltet eine Besichtigung des Rathauses einschließlich Ratssaal, einen Gang durch die historische Freiheit mit den schönen Fachwerkhäusern, die Mechanischen Werkstätten, der Burgruine und der Ev. Reformierte Kirche. In Wengern wird ebenfalls Halt gemacht, um den historischen Dorfkern und die Ev. Kirche zu besuchen. Nach der ersten Hälfte der Rundfahrt werden die Gäste in einem Wetteraner Restaurant mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, um anschließend im zweiten Teil der Tour vorbei an der wunderschönen Landschaft unserer Stadt über Albringhausen, Esborn, Voßhöfen in Richtung Volmarstein zu fahren. Viel Informatives und geschichtlich Interessantes werden die Gäste über unsere schöne Harkortstadt erfahren, was sie vielleicht noch nicht wussten und so manches Döneken wird ebenfalls nicht fehlen und zum Schmunzeln beitragen. Startpunkt: Bahnhof Alt-Wetter, Abfahrt: 14 Uhr, Dauer: ca. 3 Stunden Die Kosten betragen 13 € pro Person, inklusive Kaffee und Kuchen, für Familien 25 € (max. 2 Erw./2 Kinder). Es sind noch Plätze frei! Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335-802092, per E-Mail kontakt@stadtmarketing-wetter.de oder bei Rainer Zimmermann (Stadt Wetter-Wirtschaftsförderung) unter 02335 840182

VERANSTALTUNGEN IM KUNSTQUARTIER UND FÜHRUNG ZUM HAGENER IMPULS

FÜHRUNG DURCH DIE ANDACHTSHALLE DES KREMATORIUMS
Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor. Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke. Verbindliche Anmeldungen zur Führung am Mittwoch, den 27. Juli, um 16.00 Uhr werden unter der Telefonnummer 207 2740 entgegen genommen. Für die Führung wird eine Teilnahmegebühr von 6 € erhoben, zehn Teilnehmer sind erforderlich.

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© Ulrich Wens

WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM
Am Samstag, den 30. Juli findet von 14.00 bis 16.00 Uhr der Workshop „Farben Formen Fantasien“ statt. Es gibt viele Möglichkeiten, mit Farben und Formen Fantasien zu beleben. Inspiriert von verschiedenen Kunstwerken und angeleitet von dem Hagener Künstler Nuri Irak wird ein Bild entworfen, das der Fantasie entspringt. Gemalt und collagiert gewinnt es an Gestalt. An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung zu dem Workshop ist erforderlich und wird unter 02331-207 2740 angenommen.

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© Nuri Irak

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM
Am Sonntag, 31. Juli findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Der rote Raum“ statt. Die Installation von Lukas Schmenger, Andreas Schmittenv und Philip Seibel, die sich der Farbe Rot widmet, wurde speziell für die Gemäldegalerie und den anschließenden Galerieraum im historischen Folkwang-Altbau erarbeitet. Mit plastischen und malerischen Arbeiten gehen sie der Frage nach, was diese besondere Farbe in uns auslöst und bedienen sich zugleich ihrer starken, sinnlichen Wirkung. Die Exponate und die Beleuchtung bilden ein monochromes Interieur und geben dem Betrachter das Gefühl, die Farbregler seines Wahrnehmungsapparates seien manipuliert worden. „Der rote Raum“, zugleich Titel und Beschreibung der Ausstellung, ist eher Behauptung als Erklärung und führt den Besucher auf atmosphärischer Ebene an die symbolische Bedeutung der Farbe Rot heran, als Farbe der Liebe, der Gefahr, des Verbotes, der Verführung, des Zorns etc.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

FÜHRUNG IM HOHENHOF UND AM STIRNBAND
Am Sonntag, den 31. Juli findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung im Hohenhof und am Stirnband statt. Der Hohenhof ist ein architektonisches Highlight aus der Zeit des Jugendstils. Für den Hagener Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus errichtete der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde 1906 bis 1908 das Wohnhaus der Familie, den Hohenhof. Heute zählt das Gebäude europaweit zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil. Bis heute ist die Idee des Gesamtkunstwerkes für den Betrachter in der minuziösen und individuellen Komposition der Räume erlebbar. Die Bestrebungen des gebürtigen Hageners Karl Ernst Osthaus reichten über die Planung seines Wohnhauses weit hinaus. Neben dem 1902 eingeweihten Folkwang-Museum plante Osthaus die Villenkolonie Hohenhagen, zu der auch der Hohenhof gehört. Ein Rundgang am Stirnband zu den Lauweriks-Häusern und der Villa Cuno von Peter Behrens schließt sich an.
Die Teilnahmegebühr von 12 € inkl. Eintritt ist an der Kasse des Treffpunkts, dem Hohenhof am Stirnband 10, zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

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© Willy Moll

FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF
1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am Mittwoch, den 3. August ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.

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© Privat

Hochwertiges Gerät aus Arztpraxis entwendet

Hagen. Am Montag erschien eine 37-jährige Zeugin in einer
Arztpraxis auf der Berliner Straße, um ein Rezept abzuholen. Hier
bemerkte die Zeugin, dass die Eingangstür zur Praxis aufgebrochen
war. Sie rief daraufhin die Polizei. Die Ermittlungen ergaben, dass
bislang unbekannte Einbrecher im Verlaufe des Wochenendes die
Eingangstür zur Praxis aufgehebelt hatten. Nach Angaben der zurzeit
im Urlaub befindlichen Ärztin fehlte ein Ultraschallgerät im Wert von
rund 20.000 Euro. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht
fest, was die Einbrecher sonst noch mitgehen ließen. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Bauspielplatz: „Afrika-Dorf“ offiziell eröffnet

Zwei Wochen wurde auf dem Bauspielplatz gesägt und gehämmert, was das Zeug hält: Die Hütten sind gebaut, der TÜV war da und nun kann die Holzstadt auf dem Bauspielplatz mit noch mehr Leben gefüllt werden: Am Freitag eröffneten Bürgermeister Frank Hasenberg und Jürgen Dittrich, Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein, offiziell das „Afrika-Dorf“. Nun gilt es für die kreativen Kids, in verschiedenen Gruppen nach ganz bestimmten Artefakten aus Afrika zu suchen, mit denen die Elefantendame Elvira, die von einer Schlange gebissen wurde, zu heilen. Nach der Dorf-Eröffnung verteilte Bürgermeister Hasenberg noch leckeres Eis an die kleinen Baumeister – eine gelungene Abkühlung.

Noch bis zum 28. Juli erleben die über 350 kreativen Kids aus Wetter auf dem Gelände des Berufsbildungswerks, Am Grünewald in Volmarstein, jede Menge Abenteuer in ihrer selbst gebauten Holzstadt. Das große Abschlussfest steigt dann am kommenden Donnerstag um 14 Uhr.

Mit 129 durch 50er-Zone

Lüdenscheid. Am Sonntag, den 25.07.2016, in der Zeit von
22:30 – 23:30, führten Beamte der Polizeiwache Lüdenscheid, auf der
Talstraße, eine gezielte Geschwindigkeitskontrolle in Bezug auf
Krafträder durch.

Die Zahl der Kradunfälle und der dabei getöteten verletzten
Personen war im letzten Kalenderjahr im Märkischen Kreis gestiegen.
Die Talstraße gilt als Unfallbrennpunkt, da sich hier in der
Vergangenheit zahlreiche Verkehrsunfälle mit tiefgreifenden
Unfallfolgen ereigneten.

Den traurigen Höhepunkt der Kontrolle löste ein Kradfahrer aus
Lüdenscheid aus. Bei erlaubten 50km/h auf der Talstraße, brauste er
den Beamten mit einer Geschwindigkeit von 129 km/h entgegen. Er muss
nunmehr mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens (Bußgeld in Höhe
von 600 Euro), einem Fahrverbot von 3 Monaten und einem Eintrag im
Flensburger Verkehrszentralregister (2 Punkte) rechnen.

Neben diesem Geschwindigkeitsverstoß waren drei weitere zu
beklagen, die die Beamten mit einer abermaligen
Ordnungswidrigkeitenanzeige und zwei Verwarngelder sanktionieren
mussten.

OB Erik O. Schulz unterstützt die Suche nach Gastfamilien

Oberbürgermeister Erik O. Schulz unterstützt die Suche nach Gastfamilien für Austauschschüler aus aller Welt, die mit der gemeinnützigen Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) im August oder September 2016 nach Deutschland kommen. Die 15- bis 18-jährigen Jugendlichen werden hier zur Schule gehen und durch das Leben in einer Gastfamilie den deutschen Alltag ganz persönlich kennenlernen.

Darunter ist auch ein Schüler aus der Schweiz, der ab Sommer bei einer Familie in Hagen leben wird. „Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Familien bereit erklären würden, einen Austauschschüler aufzunehmen“, so Schulz. „Ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen ist eine sehr bereichernde Erfahrung und passt gut zu einer weltoffenen Stadt wie Hagen.“

Gastfamilien entdecken während des Austauschjahres eine andere Kultur im eigenen Zuhause und erweitern ihre Familie um ein neues, internationales Mitglied auf Zeit. Grundsätzlich sind alle gastfreundlichen Familien und Paare geeignet, Gastfamilie zu werden. „Ein besonderes Luxusprogramm erwarten die Schüler nicht – es geht vor allem darum, die Jugendlichen herzlich zu empfangen“, erklärt Schulz. Alle Schüler besitzen bei Ankunft in ihren Gastfamilien mindestens grundlegende Deutschkenntnisse. YFU bereitet sie wie die Gastfamilien auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen auch während des Jahres bei allen Fragen zur Seite.

Familien und Paare, die Interesse haben, ab August oder September einen Austauschschüler bei sich aufzunehmen, können sich – gern möglichst bald – bei YFU unter Telefon 040/227002-0 oder E-Mail gastfamilien@yfu.de melden. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.yfu.de/gastfamilien.

Über YFU
Das Deutsche Youth For Understandig Komitee e.V. (YFU) organisiert seit über 50 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit. Zusammen mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern setzt sich das YFU für Toleranz und interkulturelle Verständigung ein. Seit der Gründung im Jahr 1957 haben insgesamt 60.000 Jugendliche an den Austauschprogrammen teilgenommen. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

Hurra, hurra, die Schule brennt? Müllcontainer brennt auf Schulgelände

Hagen. Am Montag bemerkte ein 44-jähriger Zeuge gegen 20.50
Uhr, dass ein Müllcontainer auf dem Gelände der Gesamtschule in der
Wörthstraße brannte. Der Zeuge zog den brennenden Container aus einer
Reihe mit anderen Behältnissen, um ein Übergreifen der Flammen zu
verhindern. Gleichzeitig meldete sich ein 15-jähriger Hinweisgeber
bei der Polizei und gab an, dass kurz zuvor vier männliche
Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren das Schulgelände mit ihren
schwarzen Fahrrädern fluchtartig verlassen hätten. Die Jugendlichen
beschrieb der Zeuge als dunkel gekleidet. Der Brand wurde durch die
Feuerwehr gelöscht. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Nächtliche Sperrungen der Rastanlagen Lichtendorf und Anschlussstellen bei Schwerte

Bei Schwerte kommt es auf der A1 in den nächsten Nächten zu Verkehrsbehinderungen.

– In Fahrtrichtung Köln werden morgen Nacht (27.7.) von 19 bis 6 Uhr die Aus- und Auffahrt der Tank- und Rastanlage Lichtendorf und von Donnerstagnacht (28.7.) von 20 Uhr bis 6 Uhr die Anschlussstelle Schwerte gesperrt.

– In Fahrtrichtung Bremen sind von Freitagabend (29.7.) ab 20 Uhr bis Samstagmorgen (30.7.) um 10 Uhr die Anschlussstelle Schwerte und von Samstagabend (30.7.) ab 18 Uhr bis Sonntagmorgen (31.7.) um 10 Uhr die Aus- und Auffahrt der Tank- und Rastanlage Lichtendorf gesperrt.

Während dieser vier Sperrungen wird auf der A1 jeweils der rechte Fahrstreifen saniert. Umleitungen für die Sperrungen der Anschlussstelle Schwerte sind mit Rotem Punkt ausgeschildert. Bei schlechtem Wetter finden die Arbeiten nicht statt.

Straßen.NRW saniert seit Mitte Juni für drei Millionen Euro in Nachtbaustellen die A1 zwischen Dortmund/Unna und Westhofen.

Bauarbeiten in Wetter

Wegen Kanalbauarbeiten in der Nordstraße wird die Fahrbahn abschnittsweise ab Haus-Nr. 13 bis zur Haus-Nr. 3 in der Zeit vom 01.08.2016 bis zum 15.10.2016 halbseitig gesperrt.

 

In der Straße Bommerholzer Weg werden in Höhe der Haus-Nr. 21 Kanalbauarbeiten durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung des Teilabschnittes vom 01.08.2016 bis zum 05.08.2016 erforderlich. Eine Durchfahrt ist in dieser Zeit von 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr täglich nicht möglich.

Für Rettungs- und Feuerwehreinsätze wird kurzfristig ein befahrbarer Bereich hergestellt.

 

Für die Anlieferung eines Fertighauses für das Grundstück An der Kohlenbahn 20 wird in der Zeit vom 17.08.2016 bis zum 19.08.2016 die Fahrbahn halbseitig gesperrt.

Die Vorfahrt wird geregelt.

PC-Kursangebote für Interessierte ab 75 an der Volkshochschule Hagen

Wer bereits fortgeschrittener Computer-Neuling ist, kann sein Wissen gemeinsam mit anderen an der VHS Hagen vertiefen und das Gelernte in dem Kurs 4906 festigen und zwar am Montag und Dienstag, 8. und 9. August, jeweils von 9.30 bis12.45 Uhr. Die Teilnehmer erfahren, wie sie ihren Computer noch besser nutzen können und frischen ihre Computerkenntnisse auf.
Wer sein erstes Fotobuch vom Urlaub mit den persönlichen Eindrücken wirkungsvoll und ansprechend präsentieren möchte, ist in dem Kurs 4908 von Mittwoch, 10. August, bis Freitag, 12. August, täglich von 9.30 bis12.45 Uhr richtig. Mit einer kostenlosen Software legen die Kursteilnehmer gemeinsam Schritt für Schritt ein Fotobuch an. Dabei lernen sie einfache Möglichkeiten der Bildbearbeitung, Bilder zu arrangieren und mit Texten zu versehen. Mit einem Fotobuch-Gutschein im Wert von 26,95 EUR können sie sich nun ihr erstes Fotobuch kostenfrei bestellen.
Beide Kurse finden im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10 statt. Informationen beim Service-Team der VHS-Hagen unter Telefon 02331/ 207-3622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

AG Faire Jugendräte lädt zum Klamottentausch

Den Kleiderschrank voll und nichts zum Anziehen dabei? Knapp bei Kasse oder keine Lust auf Shoppen? Für solche Probleme hält die AG Faire Jugendräte eine Lösung bereit und lädt am Samstag, 30. Juli, von 12 bis 15 Uhr zu einer Klamottentauschbörse in das Allerwelthaus, Potthofstraße 22. Das Prinzip ist ganz einfach: Jeder bringt drei bis vier Kleidungsstücke mit, die noch gut erhalten sind und ein neues Zuhause finden möchten. Dafür dürfen dann andere Kleidungsstücke, die ein neues Zuhause suchen, mitgenommen werden. Eine Umkleide ist vorhanden.
Vor Ort findet sich zudem ein Infostand, der das Thema „Fairer Konsum“ in den Fokus rückt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Übrigbleibende Kleidung wird gespendet!

Sommer-Spezial: „Griechischer Tango“

Am Sonntag, 31.07. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. von 15 bis 17 Uhr zum „Griechischen Tango“ ein. Es werden wieder schöne Kreistänze eingeübt beim DRK-Kreisverband Hagen, Feithstraße 36 im Werner-Ruberg-Raum. Alle Frauen und Männer, die sich gerne zu Musik bewegen, sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Getanzt wird im Kreis, als „Schlange“ oder einzeln in der Gruppe, nicht als Paare. Die unterschiedlichen Tänze werden angeleitet von Susanne Bendrat, Lehrkraft für Kreistanz. Das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. bietet Kreistänze regelmäßig an. Einmal im Montag treffen sich an einem Sonntagnachmittag Tanzvergnügte unverbindlich und in lockerer Atmosphäre unter dem Motto „Einfach tanzen“. Eine Schnupper-Teilnahme ist natürlich kostenfrei. Eine Anmeldung zum Sommer-Spezial „Griechischer Tango“ ist erwünscht, telefonisch unter 588020 (Hinrich Riemann, 1. Vors.) oder per E-Mail an riemann@hagen-eppenhausen.de.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind: Am Montag, 1. August, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

Fotoexkursion zum Automausoleum Neandertal mit der Volkshochschule Hagen

Während der Sommerferien hat die VHS Hagen eine spannende Fotoexkursion in den Autoskulpturenpark Neandertal geplant. Doch bevor es auf Fotopirsch geht, erklären die Fachdozenten Elke Fischer und Dieter Faßdorf, welche Einstellungen an den Kameras vorgenommen werden sollten, damit möglichst eindrucksvolle Fotos gelingen. Die Teilnehmer üben die für die jeweilige Exkursion wichtigen und richtigen Kameraeinstellungen, wie Blende, Belichtungszeit, Fokussierung, Weißabgleich, Bildstabilisator und  thematisieren beispielhaft Bildaufbau, Motivauswahl und -ausschnitt. Außerdem gibt es Tipps zum Einsatz von Stativ, Filtern, Blitz und Reflektoren. Der Einführungsabend findet am Donnerstag, 18. August, von 16 bis 18:15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Am darauf folgenden Sonntag, 20. August, werden die Kursteilnehmer mit den Fotodozenten im Rahmen der Exkursion von 11 bis 16:15 Uhr die Tipps und Tricks vom Donnerstag mit ihrer Kamera im „Automausoleum“ Neandertal anwenden. Michael Fröhlich eröffnete im Jahr 2000 diesen Auto-Skulpturen-Park mit 50 Traumfahrzeugen aus dem Jahre 1950, die es nun fotografisch zu entdecken gilt. Die Autos wirken in dem Wald wie im „Dornröschenschlaf“, wo die Natur sie in ihre Welt miteinbezogen hat. Sie fotografieren und experimentieren unter Anleitung und bekommen hilfreiche Unterstützung. Der Eintritt in den Park in Höhe von 20 Euro ist im Kursentgelt enthalten. Die Veranstaltungsnummer ist 5022. Weitere Informationen unter Telefon 02331/ 207-3622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

Crash als letzte Lösung

Matthias Weik und Marc Friedrich zu Gast beim Campus Symposium Iserlohn – „Der Brexit war der Anfang vom Ende der EU und des Euros. Die Zerfallserscheinungen sind nicht mehr zu übersehen. Man kann nur hoffen, dass die Protagonisten den Warnschuss gehört haben und endlich die längst überfälligen und notwendigen Veränderungen durchführen.“ Das sagen die Wirtschaftsexperten und Bestsellerautoren Marc Friedrich und Matthias Weik in ihrem neusten Kommentar zum Brexit. Der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union hat gezeigt, dass viele Europäer die europäische Gemeinschaft auch kritisch sehen. Den vielen Vorteilen, die die Völkergemeinschaft mit sich bringt, stehen auch einige Nachteile gegenüber. Daher stellt sich die Frage: Profitieren wir Bürger tatsächlich von der EU und dem Euro – oder werden wir bald unser blaues Wunder erleben? Diese und weitere Fragen werden beim Campus Symposium beantwortet, wenn Matthias Weik und Marc Friedrich in Iserlohn zu Gast sein werden. „Der Brexit hat Europa wieder dazu angeregt, darüber nachzudenken, wofür die Europäische Gemeinschaft steht und welche Werte wir damit verbinden. Wir freuen uns deshalb sehr auf die Diskussion eines hochaktuellen Themas“, erklärt Prof. Dr. Ingo Böckenholt, Präsident der International School of Management (ISM), die das Campus Symposium erstmals als Hochschulpartner unterstützt. Beide sind seit 2009 Inhaber der Finanzstrategieberatung Friedrich und Weik Vermögenssicherung. Sie haben die globale Wirtschaft und ihre Finanzmärkte intensiv studiert und sind seit Jahren gern gesehene Wirtschaftsexperten bei Print, Funk und Fernsehen. Ihr neues Sachbuch „Kapitalfehler“ ist im Handel erhältlich. Die beiden Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich haben mit ihren Fachbüchern bei vielen Menschen das Interesse an Wirtschaftsliteratur geweckt. Ihr vorletztes Werk „Der Crash ist die Lösung“ war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch im Jahr 2014. Im Buch verdeutlichen die Autoren ihre Ansichten über das Finanzsystem und illustrieren ihre Standpunkte mit zahlreichen Beispielen. Sind die Krisen schon überwunden, oder ist ein Crash die letzte Lösung? Das Autoren-Duo schaut in seinem Sachbuch genau hin und gibt Tipps, wie das Vermögen sicher angelegt werden kann.

Religiöser Alltag und Werte im Islam

Iserlohn – „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ stellte der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff anlässlich des 20. Jahrestag der deutschen Einheit fest. In vielen Talkrunden wurde bisher versucht, diesen Satz zu interpretieren. Innerhalb der Bevölkerung und selbst innerhalb der Parteien gibt es gegensätzliche Standpunkte zu diesem Thema. Für den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, ist jedoch klar, dass der Islam zu Deutschland gehört. Am Freitag, 9. September, wird Mazyek auf dem Campus Symposium in einem Interview über das muslimische Leben in Deutschland sprechen. Sein Werben für den Islam ist durch die mediale Berichterstattung über den IS-Terror und Pegida nicht einfacher geworden. Gerade deswegen ist Aiman Mazyek derzeit Dauergast in Talkshows und immer zur Stelle, wenn es um die Belange des Islams geht. Auch wenn der Zentralrat der Muslime in Deutschland nur einen kleinen Teil der etwa vier Millionen deutschen Muslime vertritt, der öffentlichen Wahrnehmung kann er sich gewiss sein. Ein großes mediales Echo löste der Medienberater Mazyek erst kürzlich durch seine Gesprächseinladung an AFD-Chefin Frauke Petry aus. Aiman A. Mazyek wurde 1969 in Aachen geboren. Nach dem Abitur (1989) in Aachen studierte er Arabistik in Kairo, von 1992 bis 1997 Philosophie, Ökonomie und Politischen Wissenschaften in Aachen (MA). Zwischen 1993 und 1998 absolvierte er zudem eine Reihe von Islamstudien bei anerkannten Wissenschaftler und Theologen. Mazyek war mehrere Jahre Delegierter (2007 – 2011) der alljährlich in Kairo von der ägyptischen Regierung ausgerichteten internationalen Islamkonferenz.

 

Campus Symposium 2016

Das Campus Symposium 2016 wird am Donnerstag, 8. September, und Freitag, 9. September, auf dem Gelände der ehemaligen Bernhard-Hülsmann-Kaserne in Iserlohn stattfinden. Zu dem Thema „Werte – System und soziale Marktwirtschaft im Umbruch?“ werden unter anderem der ehemalige afghanische Staatspräsident Hamid Karzai, der Autor Andreas Englisch, der Präsident des Deutschen FußballBundes Reinhard Grindel, der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP Wolfgang Kubicki, die Finanzstrategieberater und Bestsellerautoren Matthias Weik und Marc Friedrich, sowie zahlreiche weitere hochrangige Vertreter referieren.

Hintergrundinformationen zum Campus Symposium

Das Campus Symposium ist die internationale Wirtschaftskonferenz, die seit dem Jahr 2005 von einem studentischen Organisationsteam in Iserlohn durchgeführt wird. Einzigartig sind nicht nur die aufgebauten Zelte, sondern vor allem die hochkarätigen Referenten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung, die das studentische Organisationsteam bereits begrüßen konnte: Bill Clinton, Kofi Annan, Al Gore, Condoleezza Rice und Ehud Olmert oder auch Sir Bob Geldof und der Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei waren hier zu Gast. Seit dem Jahr 2015 ist die ISM – International School of Management mit dem Hauptstandort in Dortmund offizieller Hochschulpartner der studentischen Initiative.

Fotoexkursion zum Automausoleum Neandertal mit der Volkshochschule Hagen

Während der Sommerferien hat die VHS Hagen eine spannende Fotoexkursion in den Autoskulpturenpark Neandertal geplant. Doch bevor es auf Fotopirsch geht, erklären die Fachdozenten Elke Fischer und Dieter Faßdorf, welche Einstellungen an den Kameras vorgenommen werden sollten, damit möglichst eindrucksvolle Fotos gelingen. Die Teilnehmer üben die für die jeweilige Exkursion wichtigen und richtigen Kameraeinstellungen, wie Blende, Belichtungszeit, Fokussierung, Weißabgleich, Bildstabilisator und  thematisieren beispielhaft Bildaufbau, Motivauswahl und -ausschnitt. Außerdem gibt es Tipps zum Einsatz von Stativ, Filtern, Blitz und Reflektoren. Der Einführungsabend findet am Donnerstag, 18. August, von 16 bis 18:15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Am darauf folgenden Sonntag, 21. August, werden die Kursteilnehmer mit den Fotodozenten im Rahmen der Exkursion von 11 bis 16:15 Uhr die Tipps und Tricks vom Donnerstag mit ihrer Kamera im „Automausoleum“ Neandertal anwenden. Michael Fröhlich eröffnete im Jahr 2000 diesen Auto-Skulpturen-Park mit 50 Traumfahrzeugen aus dem Jahre 1950, die es nun fotografisch zu entdecken gilt. Die Autos wirken in dem Wald wie im „Dornröschenschlaf“, wo die Natur sie in ihre Welt miteinbezogen hat. Sie fotografieren und experimentieren unter Anleitung und bekommen hilfreiche Unterstützung. Der Eintritt in den Park in Höhe von 20 Euro ist im Kursentgelt enthalten. Die Veranstaltungsnummer ist 5022. Weitere Informationen unter Telefon 02331/ 207-3622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

Schokoladenwerkstatt an der VHS

Am Mittwoch, 3. August, laden die Volkshochschule Hagen und das AllerWeltHaus von 10 bis 13 Uhr zu einer Schokoladenwerkstatt in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Claudia Pempelforth wird mit den Teilnehmern fair gehandelte Köstlichkeiten aus und mit Schokolade zubereiten.
Schokolade schmeckt immer. Ohne viel Aufwand lassen sich Pralinen und Desserts daraus herstellen. Die Schokoladenwerkstatt lädt dazu ein, einfache Pralinenrezepte und ein cremig-fruchtiges Dessert aus fairen Zutaten herzustellen und natürlich zu probieren. Die VHS bittet um Anmeldung bis zum 1. August.
Weitere Informationen hierzu erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder bei Claudia Pempelforth unter pempelforth.allerwelthaus@gmx.de.

Stadtteilbücherei Hohenlimburg macht Sommerpause

Die Stadtteilbücherei Hohenlimburg verabschiedet sich von Montag, 1. August,  bis Freitag, 19. August, in die Sommerpause. Während der Schließungszeit in Hohenlimburg stehen die Zentrale auf der Springe sowie die Stadtteilbücherei Haspe für alle Leseratten zur Verfügung. Die Stadtbücherei auf der Springe hat montags, dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Mittwochs und sonntags ist Ruhetag. Die Stadtteilbücherei in Haspe öffnet ihre Pforten montags und dienstags von 10 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Mittwochs, samstags und sonntags bleibt die Stadtteilbücherei Haspe geschlossen. Weiter Infos erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3591.

Rathausbesichtigung mit Dr. Fischer

Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Dienstag, 2. August, von 10 bis 11.30 Uhr zu einer weiteren Besichtigung des Rathauses ein. Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer übernimmt diese Führung von Bürgermeister Horst Wisotzki, der terminlich verhindert ist. Der Treffpunkt ist vor dem Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Die Teilnahme ist kostenlos.

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© Dieter Faßdorf

Die Bürgerinnen und Bürger können hierbei ihr Rathaus näher kennen lernen: Dem Charakter der Vier-Flüsse-Stadt Hagen entsprechend liegt das neue Rathaus nicht nur an der Volme, Wasser spielt auch eine wichtige gestalterische Rolle im Foyer des Bauwerks. Im ersten Stock können dann die Galerie der Stadtoberhäupter und der Ratssaal erkundet werden.
Informationen zur Anmeldung unter der Kurs-Nr. 1041 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Öffnungszeiten des Eugen-Richter-Aussichtsturms in den Sommerferien

Der Eugen-Richter-Turm in Hagen-Wehringhausen bietet einen wunderschönen Ausblick über Hagen und dessen grüne Umgebung. Ein Ausflug dorthin ist immer ein bleibendes Erlebnis. Es bietet sich auch eine Kombination mit einer Wanderung über den 3-Türme-Weg an. Während der Sommerferien ist der Turm an folgenden Tagen für Besucher geöffnet:

Sonntag, 24. Juli 2016, 14-16 Uhr

Mittwoch, 3. August 2016, 19-21 Uhr

Sonntag, 14. August 2016, 14-16 Uhr

Mittwoch, 17. August 2016, 19-21 Uhr

Samstag, 20. August 2016, 20-22 Uhr

 

Der Eintritt ist frei. Grundsätzlich ist der Turm ganzjährig während der Öffnungszeiten der direkt nebenan befindlichen Volkssternwarte zugänglich. Eine Wegbeschreibung und weitere Informationen sind im Internet unter www.sternwarte-hagen.de zu finden.

Semesterstart an der Volkshochschule Hagen: Rhetorik 1 – wirksam vortragen

Am Montag, 29. August, startet für insgesamt fünf Abende von 18 bis 22 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, der VHS-Kurs 4000. Ziele des Seminars sind die Redefähigkeit zu steigern, das Lampenfieber zu beherrschen und selbstsicher zu reden. Außerdem lernen die Teilnehmenden vom Dozenten Hans Kronawitter ihre Körpersprache zu verstehen, die sie anschließend zielgerichtet und überzeugend einsetzen können. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.