pottfiction-Sommercamp – die Rede von Lukas Crepaz zur Eröffnung

Die Rede von Lukas Crepaz, Urbane Künste Ruhr, zur Eröffnung des pottfiction-Sommercamps 2016 in Hagen.

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Beispielgebende Spenderin: Brigitte Kunz überreichte 1.000 Euro an Luthers Waschsalon

Hagen. „Ich spende gerne“, sagt Brigitte Kunz aus tiefster Überzeugung. „Ich habe mich vor einiger Zeit beim Tag der offenen Tür über die Arbeit von Luthers Waschsalon informiert und habe daraufhin beschlossen, hierfür zu spenden.“

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Und die Spende von Brigitte Kunz ist auf bemerkenswerte Art und Weise zusammen gekommen. Das ganze Jahr über bastelt sie aufwendige Geschenkboxen, Gruß- und Trauerkarten sowie allerlei aus dem Bereich der Schattenstickerei. Auf verschiedenen Märkten in der Region verkauft sie dies dann mit Hilfe von Monika van Huijgevoort. „Ich spende einmal im Jahr den kompletten Erlös an soziale Einrichtungen.“ Bemerkenswert: selbst die jeweiligen Standgebühren zahlt Brigitte Kunz separat, „damit der Spendenbetrag höher ist.“ So konnte sie am Dienstag (12. Juli) den stolzen Betrag in Höhe von 1.000 Euro an Ilona Ladwig-Henning, Leiterin von Luthers Waschsalon, überreichen.

Der Polizeibericht Hagen

Auslieferungsfahrer beraubt

Am Dienstag meldete sich ein 21-jähriger
Auslieferungsfahrer um 15.40 Uhr bei der Polizei und teilte mit, dass
man ihn und seinen 38-jähriger Beifahrer soeben überfallen habe. Den
Angaben des 21-Jährigen zufolge hätten er und sein Begleiter einen
Kiosk auf der Buscheystraße mit Ware beliefert. Daraufhin hätten sie
sich zu ihrem an der Ecke Buscheystraße/Bachstraße geparkten Ford
Transit mit Essener Kennzeichen begeben. Der Anzeigenerstatter habe
dann die Einnahmen in einem Behältnis, in dem sich auch die ganzen
Tageseinnahmen befanden, verstaut. In diesem Augenblick habe sich ein
bislang unbekannter Mann durch das offene Fenster auf der Fahrerseite
in den Transit gebeugt und unter Vorhalt einer silbernen Schusswaffe
„gib das Geld her“ gerufen. Der 21-Jährige händigte dem Räuber aus
Angst daraufhin die Tageseinnahmen in vierstelliger Höhe aus. Der
Räuber flüchtete dann zunächst in Richtung Christian-Rohlfs-Straße
und anschließend weiter in Richtung des Restaurants „Kota Radja“. Der
Anzeigenerstatter und sein Begleiter beschreiben den Räuber wie
folgt: Der Mann soll ca. 185 cm groß, kräftig und älter als 30 Jahre
sein. Zur Tatzeit sei der Täter mit einem schwarzen Kapuzenpullover,
einer schwarzen Jeanshose und schwarzen Adidas Turnschuhen mit weißen
Streifen bekleidet gewesen. Außerdem habe sich der Räuber mit einer
schwarzen Sturmhaube und einer dunklen Sonnenbrille vermummt. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

 

Ladendieb will mit hochwertigen Spirituosen abhauen

Ein 38-jähriger Ladendieb ließ am Dienstag um 21.25
Uhr bei einem Discounter auf der Alexanderstraße sechs Flaschen
Bacardi-Rum mitgehen und versuchte, dem Personal zu entkommen. Am
Dienstag befand sich der 24-jährige Angestellte eines Supermarkts auf
der Alexanderstraße im Kassenbereich des Ladens. Gegen 21.25 Uhr
machte ihn ein unbekannter Zeuge auf einen verdächtigen Mann
aufmerksam. In diesem Augenblick durchquerte der Verdächte den
Kassenbereich und löste einen Alarm aus. Der Angestellte folgte dem
Mann und konnte ihn auf dem Parkplatz einholen und festhalten. Die
Durchsuchung des Ladendiebs ergab, dass er sechs Flaschen Bacardi-Rum
im Wert von rund 75 Euro entwendet hatte. Der 38-jährige Beschuldigte
gab an, er habe die Flaschen verkaufen wollen, um seine Drogensucht
zu finanzieren. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Ladendiebstahl.

 

Betrunkener Randalierer kam ins Polizeigewahrsam

Mitarbeiter einer Bäckerei im Bahnhofsbereich riefen
am Mittwochmorgen gegen 05.45 Uhr die Polizei zu Hilfe, weil sie von
einem betrunkenen Kunden angepöbelt wurden. Beim Eintreffen der
Beamten entfernte sich der Mann und ignorierte die Aufforderung der
Polizei sich auszuweisen. Stattdessen beschimpfte er die Polizisten
auf übelste Weise, baute sich in Angriffshaltung vor ihnen auf und
spuckte in ihre Richtung. Zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer
Straftaten legten ihm die Beamten Handschellen an, brachten ihn ins
Polizeigewahrsam und legten eine Anzeige gegen den 47-Jährigen vor.

 

Schülerin in Hohenlimburg angefahren

Beim Zusammenstoß mit einem Pkw ist am Dienstagabend
in Hohenlimburg eine Schülerin leicht verletzt worden. Gegen 18.15
Uhr befuhr ein 49-jähriger Renault-Fahrer die Straße im Kley in
Richtung Berliner Allee. Aufgrund von Fahrbahnverengungen musste er
nach eigenen Angaben nach links ausweichen, konzentrierte sich dabei
allerdings auf den Gegenverkehr und bemerkte nicht, dass eine
15-jährige Schülerin aus seiner Sicht von links auf die Fahrbahn
getreten war. Er erfasste mit seinem Pkw das Mädchen und schleuderte
es zu Boden. Ein Rettungswagen brachte die Leichtverletzte
vorsorglich ins Krankenhaus. Das Unfallkommissariat hat die
Ermittlungen übernommen.

„Die Fertigmacher – ArbeitsUnrecht und professionelle Gewerkschafts-bekämpfung“ mit Dr. Werner Rügemer 

Hagen. (DGB Hagen) Ein kleiner, aber äußert interessierter und sachkundiger TeilnehmerInnenkreis hatte sich kurz vor dem deutschen EM-Halbfinalspiel in der Villa Post eingefunden, um sich von dem Journalisten und Sachbuchautor Dr. Werner Rügemer in der Arbeit&Leben/VHS/DGB Kooperationsreihe „Gegen den Strom“ über das „Union Busting“ zu informieren.

Werner Rügemer

Dieser schilderte anhand vieler konkreter Beispiele über die systemische Gewerkschaftsbekämpfung in einigen Betrieben. Dieses Vorgehen, eigentlich vor allem aus den USA bekannt, ist aber auch in Deutschland schon seit einiger Zeit vorzufinden und ist kein Einzelphänomen. Bereits im Mai 2014 veröffentlichten Dr. Werner Rügemer und Elmar Wigand ihre Studie für die Otto-Brenner-Stiftung, in der sie empirisch belegten, dass Betriebsräte gemobbt, Betriebsratsarbeit behindert und die Gründung von Betriebsräten verhindert wird. In solchen Fällen bedienen sich die Unternehmen professioneller Dienstleister, die auf Bestellung ungeliebte Betriebsräte und Beschäftigte „fertig machen“. Das Angebot dieser bundesweit 70-80 Dienstleister geht von Tagesseminaren wie „In Zukunft ohne Betriebsrat“ und Kündigung von „Störenfriede im Betrieb“ , über Anwaltskanzleien, die sich damit rühmen die „Kündigung von Unkündbaren“ zu managen bis hin zu Wirtschaftsdetekteien, die unbequeme Beschäftigte ausspionieren und sogar für Gründe für rechtswirksame Kündigungen sorgen.

„Dabei“, so Werner Rügemer, „ist die Behinderung von Betriebsratsarbeit kein Kavaliersdelikt, sondern nach §119 BetrVG eine Straftat. Dieses Seminarangebot ist damit Beihilfe zur Begehung einer Straftat. Um hier für mehr Rechtssicherheit zu sorgen, brauchen wir in Deutschland ein eigenes Arbeitsrechtsgesetzbuch!“ Auch von den Teilnehmenden wurde von eigenen Erfahrungen berichtet, die bei der Betriebsratsgründung einige der Beispiele am eigenen Leib erfahren durften. Leider werden diese Beispiele oft noch nicht systemisch in den Gewerkschaften erfasst und verfolgt, so dass bislang Dr. Werner Rügemer auf seiner Homepage www.arbeitsunrecht.de die gezielte Bekämpfung von Beschäftigten, Betriebsräten und gewerkschaftlicher Organisierung in Deutschland dokumentiert, um durch Aufklärung und Analyse einen Beitrag zur Gegenwehr zu leisten. Mittlerweile bieten auch der DGB und die DGB Rechtsschutz GmbH eine Homepage unter dem Titel: http://www.stopunionbusting.de an und beraten unter der Rubrik der häufig gestellten Fragen (FAQs), wobei das Engagement der Gewerkschaften in diesem Bereich noch viel konkreter werden muss.  Denn je häufiger, je umfangreicher und je präziser über Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt berichtet und diese damit öffentlich werden, desto größer ist die Chance diese zu beseitigen. Mit Blick auf die aktuellen TTIP-Verhandlungen beendete Dr. Rügemer die Veranstaltung: „Es ist nicht davon auszugehen, dass in einem Handelsabkommen mit der USA, die von den 180 Arbeitsschutznormen der UNO (ILO) gerade mal 11 unterzeichnet haben, sich unsere bereits angekratzte Sozialpartnerschaft einfach mal so durchsetzt.“ Ein Grund für alle ZuhörerInnen mehr am 17. September nach Köln zu fahren und gegen CETA und TTIP zu demonstrieren.

Chris Hass zu Phoenix Hagen

 

Basketball Bundesligist Phoenix Hagen hat den US-Amerikaner Chris Hass verpflichtet. Der 22-Jährige kommt von der Bucknell University und ist an der Volme für die Flügelposition vorgesehen.

Hass gehört zu den herausragenden Scorern von Bucknell. In der Universitätsgeschichte ist der 1,96 m-Mann mit 1.402 Punkten in vier Jahren der elftbeste Werfer. In der Saison 2015/2016 erzielte Christopher Scott „Chris“ Hass im Schnitt 17,2 Punkte. Gleich 40 Zähler gelangen ihm beim 84:76-Erfolg über Army West Point. Im Schnitt angelte sich Hass zudem vier Rebounds pro Partie.

„Chris Hass ist ein guter Schütze aus jeder Distanz, insbesondere von der Dreipunktelinie“, sagt Hagens Trainer Ingo Freyer. „Er kommt aus einer Sportlerfamilie. Diesen besonderen Geist merkt man ihm an.“ Sein Vater Cliff ist Basketballtrainer, seine Schwester Stephanie spielte erfolgreich Basketball am College. „Hagen ist Chris‘ erste Profistation, er muss sich vor allem körperlich eingewöhnen und Erfahrung sammeln. Das ist normal. Wir sind sehr zuversichtlich, dass er mit seinem Talent, seiner Athletik und seiner hohen Motivation schnell wichtig für unser Team werden kann“, so Freyer.

Der Kader von Phoenix Hagen hat für die Saison 2016/2017 damit derzeit das folgende Aussehen: David Bell, Adam Hess, Owen Klassen, Jonas Grof, Marcel Keßen, Richard Williams, Yannick Anzuluni, Jeremy Dunbar, Chris Hass.

Steckbrief:

Name: Chris Hass
Geboren: 19.02.1994 in Petoskey, Michigan
Größe/Gewicht: 1,96 m/83 kg
Nationalität: USA
Position: Flügelspieler

Stationen:

2015/2016: Bucknell University (NCAA1)  – 17,2 PPG, 4,0 RPG
2014/2015: Bucknell University (NCAA1)  – 16,0 PPG, 3,3 RPG

Sommerfest für Flüchtlinge ein Erfolg

Der Sozialdienst für Migranten der Stadt Hagen hat erstmals ein Sommerfest für Flüchtlinge rund um die Unterkunft in der Boeler Straße 173 in Form eines gemeinsamen Picknicks organisiert.

Bei diesem 1. Treffen wurden zunächst nur die Flüchtlinge, die derzeit in der Boeler Straße untergebracht sind, eingeladen. Ziel ist es, die Flüchtlinge unter einander bekannt zu machen, damit sich daraus Bekanntschaften entwickeln und die Menschen sich gegenseitig unterstützen können. Es ist angedacht, dass noch dieses Jahr zwei weitere Feste folgen. Zu diesen werden dann auch andere Anwohner der Boeler Straße eingeladen. Die Familien wurden anlässlich des Sommerfestes gebeten, etwas Landestypisches zu backen und mitzubringen, während der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen die Getränke zur Verfügung stellte und für die Dekoration sorgte. Die Goethe-Schule stellte zahlreiche Sachspenden in Form von Spielzeug, Spielen und Büchern zur Verfügung, so dass jedes Kind ein Geschenk bekam. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine gemeinsame Bastel- und Malaktion sowie dem Erstellen von Grußkarten, Schmuck und Masken im afrikanischen Stil – angeleitet und Begleitet durch die Mitarbeiter des Sozialdienstes für Flüchtlinge und Asylbewerber. (Fotos: Claudia Schwarze)

Jugendzentrum Vorhalle freut sich über Spende

Fair und freundschaftlich ging es zu auf dem Benefiz-Fußballturnier der Hagener „Ewald-Borussen“, auf dem  Fanclub-Teams  unterschiedlicher Couleur, u.a. „RB 40 on Tour“ (VfL Bochum) und „Königsblaue Eichen“ (FC Schalke 04) für die gute Sache kickten.

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600 Euro wurden erspielt und zur weiteren Verwendung an das Jugendzentrum Vorhalle übergeben. Turniersieger wurde die als Gast agierende Mannschaft von Hagen United, „Meister der Herzen“ wurde die „Reisegruppe Elend“ (BVB). „Mein Dank gilt insbesondere der SG Vorhalle 09 und ihrem Vorsitzenden Frank Mares. Durch seine Unterstützung wird das Turnier in und für Vorhalle  erst möglich“ stellt Thomas Köhler von den Ewald-Borussen klar.

Geld für Kommunen statt für Steueroasen

(Ruth Sauerwein) Zwei mafiöse Gestalten in der Hagener Fußgängerzone. Genüsslich an der Zigarre ziehend verfolgen sie, wie ihre Steuermilliarden am Fiskus vorbei nach Panama fließen. Dieses Geld fehlt vor Ort, auch in Hagen, für Kitas, Lehrer, reparierte Straßen, besseren Busfahrplan und vieles mehr.

attac Aktion 2016-07-08 Mafiosi

Die Hagener attac-Gruppe protestierte am 8. Juli mit dieser Szene gegen Steuerflucht und gegen die lasche Gesetzgebung, die erlaubt, dass sich Konzerne wie Google und Amazon aus ihrer Verantwortung stehlen. Attac ist entstanden als Bewegung gegen die Auswüchse des internationalen Finanzmarkts und für eine Steuer auf Finanztransaktionen. Die Bewegung setzt sich ein für globale faire Handelsbeziehungen und soziale Gerechtigkeit.

Zugleich warb die attac-Gruppe für die Demonstration gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA am 17. September in Köln und weiteren sechs Städten. Die Organisationen, die zu den Demonstrationen aufrufen, kritisieren vor allem die Aushebelung demokratischer Rechte durch internationale nichtöffentliche Schiedsgerichte und die Nichtbeachtung internationaler Standards zum Schutz von Mensch, Umwelt und guter Arbeit. Der Bundestag wird darüber entscheiden, ob die EU dem CETA-Abkommen betritt. Die Demonstrationen sollen die Haltung der Bevölkerung deutlich machen.

Im Rahmen der Aktion sammelten die Veranstalter für eine Sozialklinik in Athen, die der DGB NRW organisiert.

„Stadtradeln“ feierte Abschluss im Hagener Rathaus

Teilnehmer, Beteiligte und Organisatoren der Aktion „Stadtradeln“ feierten gemeinsam einen erfolgreichen Abschluss im Hagener Rathaus an der Volme. Umweltdezernent Thomas Huyeng empfing und ehrte im Ratssaal die Radler, die sich für drei Wochen auf den Sattel geschwungen und für die Stadt Klimakilometer erradelt haben.

Insgesamt kamen 2016 rund 30.000 Kilometer zusammen – im Vergleich circa 2.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Während des Aktionszeitraums vom 4. bis 24. Juni sparten 219 Radler in 15 Teams vier Tonnen CO² ein – etwa den halben Jahresausstoß eines Hagener Bürgers. Hagen erzielte somit unter den 400 bundesweit teilnehmenden Kommunen Ergebnisse im Mittelfeld.

Bei der Abschlussveranstaltung im Hagener Rathaus ehrte Thomas Huyeng das Team des Rad-Sport-Clubs Hagen und das Hilde-Klima-Team der Hildegardis-Schule für ihren besonderen Einsatz. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und Preise, welche durch die zahlreichen Sponsoren der Aktion ermöglicht wurden. Zum Sponsoring des Starttages gehörten unter anderem das Injoy, die Sparda-Bank in Hagen, das Parkhaus Eckardt und die Bezirksvertretung Mitte.
Nach Abschluss der Aktion „Stadtradeln“ ruft die Stadtverwaltung weiterhin alle Bürger auf, das Fahrradfahren in Hagen zu unterstützen und für den Klimaschutz zu werben. Auch im nächsten Jahr wird das „Stadtradeln“ fortgesetzt. Die Verwaltung bemüht sich weiterhin – den Anregungen der Radler folgend – um die Förderung des Radverkehrs in Hagen.

Wetter – Polizei sucht mit Phantombild nach Sexualstraftäter

Wetter. Mit einem Phantombild fahndet jetzt die Polizei
nach einem Mann, der am 09.06. und 11.06. sowie am 05.07.2016 jeweils
zur Mittagszeit im Waldgelände Wengener Mühle Joggerinnen
hinterherlief und sie  sexuell motiviert ansprach und anfasste.

Das Phantombild ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12726/3377343

Die Frauen konnten sich verbal und körperlich wehren und anschließend
flüchten. Der Mann wird wie folgt beschrieben: 35 bis 40 Jahre alt,
etwa 1,70 Meter groß, normale bis kräftiger Statur, halblange,
schwarze, glatte Haare mit Mittelscheitel. Zur Tatzeit trug der Täter
einen beigen Jogginganzug mit buntem Aufdruck auf dem Pullover bzw.
eine blaue Jeans, Turnschuhe und ein blau/weiß gestreiftes T-Shirt.
Der Mann sprach nur wenig deutsch und wird als Zuwanderer
beschrieben. Mit Hilfe von Spezialisten des Landeskriminalamtes wurde
ein Phantombild gefertigt, welches nach einem Gerichtsbeschluss nun
zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Rufnummer 02335/9166-7000.

Wer kennt diese Männer?

Bilder sind abrufbar unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/3377268

Hagen. Wie bereits berichtet, wurde am frühen Sonntagmorgen des 12.06.16
gegen 05.45h eine junge Frau in der Hagener Innenstadt Opfer eines
brutalen Überfalls (POL-HA: Männer schlagen Frau und entreißen ihr
die Handtasche, 13.06.2016 – 12:44). An der Frankfurter Straße in
Höhe der dortigen Johanniskirche näherten sich zwei junge Männer der
29-Jährigen und rissen an ihrer Handtasche. Die hielt sie allerdings
fest und einer der beiden Männer schlug ihr zweimal mit der Faust ins
Gesicht. Da sie die Tasche weiterhin nicht kampflos preisgeben
wollte, stießen die Täter ihr Opfer zu Boden und traten ihr gegen den
Kopf. Damit war der Widerstand gebrochen und die jungen Männer
flüchteten mit der Handtasche zu Fuß in die Böhmerstraße. Die
29-Jährige kam mit einer Gehirnerschütterung und Prellungen ins
Krankenhaus, während die Täter lediglich einen geringen Bargeldbetrag
erbeuteten. Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Polizei in
unmittelbarer Tatortnähe Täterbilder von einer Überwachungsanlage
sichern. Ein Richter erließ einen Beschluss zur
Öffentlichkeitsfahndung und die Kripo fragt nun: Wer kennt die
abgebildeten Männer? Täter 1: ca. 17 – 23 Jahre alt, etwa 1,60 –
1,65m groß, schlank, kurze schwarze Haare, helle Hose, groß kariertes
schwarz-weißes Hemd. Täter 2: ca. 17 – 23 Jahre alt, etwa 1,70 –
1,75m groß, schlank, kurze schwarze Haare, blaue Jeanshose, dunkle
Jacke, helles T-Shirt mit dunklem Emblem auf Brust, Baseballkappe,
Schirm nach hinten getragen. Hinweise nimmt die Polizei Hagen unter
der Rufnummer 02331/986-2066 entgegen.

Eine Leichtverletzte bei Unfall auf der Schwerter Straße

Hagen. Am Dienstagnachmittag gegen 14.10 Uhr befuhr ein 70
Jahre alter Nissan-Fahrer die Schwerter Straße in Richtung
Wandhofener Straße. Als er sich gegenüber der Einmündung der
Steinhausstraße befand, kam aus der untergeordneten Straße ein Lkw,
gesteuert von einem 45-jährigen Mann. Obwohl der Pkw-Fahrer noch
versuchte, nach rechts auszuweichen, kam es zur Kollision mit dem
Lastwagen. Der prallte mit der vorderen rechten Frontseite in die
Fahrerseite des Nissans. Durch den Aufprall zersprang die hintere
Seitenscheibe in dem Pkw und eine 30-jährige Frau auf der
Rücksitzbank verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte sie
vorsorglich zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. An den
Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 5000 Euro, der Nissan
musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrten
Polizeibeamte den Verkehr, es kam zu leichten Beeinträchtigungen.

Bundesweiter Einsatztag zur Bekämpfung von Hasspostings

Wiesbaden. Bedrohung, Nötigung, Erpressung, Verunglimpfung,
extremistische Inhalte, die Androhung von Gewalttaten oder der
öffentliche Aufruf zu Straftaten: Sogenannte Hasspostings, die über
die sozialen Netzwerke und das World Wide Web verbreitet werden,
nehmen stetig zu. Die vermeintliche Anonymität im Netz lässt die
Hemmschwelle beim Verfassen von Hasspostings sinken. Deshalb findet
heute erstmals ein bundesweiter Einsatztag der Polizei zur Bekämpfung
von Hasskriminalität im Internet statt. Ziel der Aktion ist, dem
stark zunehmenden „Verbalradikalismus“ und den damit verbundenen
Straftaten im Netz entschlossen entgegen zu treten.

In einer konzertierten Aktion durchsuchen Polizeibeamte in 14
Bundesländern von mehr als 25 Polizeidienststellen die Wohnräume von
circa 60 Beschuldigten. Das Bundeskriminalamt koordiniert als Teil
der im Dezember 2015 eingerichteten Bund-Länder-Projektgruppe
„Bekämpfung von Hasspostings“ den bundesweiten Einsatztag.

Besondere Bedeutung hat folgendes von der Staatsanwaltschaft
Kempten geführtes und vom Bayerischen Landeskriminalamt koordiniertes
Ermittlungsverfahren: In einer geheimen Facebook-Gruppe wurden im
Zeitraum zwischen Juli und November 2015 bundesweit regelmäßig
Straftaten im Sinne der Paragrafen 86a und 130 StGB begangen.
Hauptgegenstand der dort stattgefundenen Kommunikation war die
Verherrlichung des Nationalsozialismus sowie der Austausch von
fremdenfeindlichen, antisemitischen oder sonstigen als
rechtsextremistisch zu beurteilenden Inhalten und Kommentierungen. In
diesem Zusammenhang durchsuchen die Polizeidienststellen in den
Bundesländern Bremen, Thüringen, Baden-Württemberg, Hamburg,
Niedersachsen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt,
Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und
Bayern die Wohnräume von circa 40 Beschuldigten.

Der bundesweite Einsatztag dient auch der Sensibilisierung der
Bürgerinnen und Bürger beim Umgang mit rechtsgerichteten Äußerungen
in sozialen Netzwerken. Wer im Internet auf Hasspostings stößt,
sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Einige Bundesländer halten
dafür Internetportale bereit, über die auch anonym Anzeige erstattet
werden kann.

BKA-Präsident Holger Münch: „Die heutige Aktion macht deutlich:
Die Polizeibehörden des Bundes und der Länder gehen entschlossen
gegen Hass und Hetze im Internet vor. Die Fallzahlen politisch rechts
motivierter Hasskriminalität im Internet sind auch im Zuge der
europäischen Flüchtlingssituation deutlich gestiegen. Die
Hasskriminalität im Netz darf nicht das gesellschaftliche Klima
vergiften. Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind häufig das
Ergebnis einer Radikalisierung, die auch in sozialen Netzwerken
beginnt. Wir müssen deshalb einer Verrohung der Sprache Einhalt
gebieten und strafbare Inhalte im Netz konsequent verfolgen.“

Veranstaltungskalender für Senioren wieder prall gefüllt

Boulen, Tanzen, Singen, Skat spielen und vieles mehr: Der Veranstaltungskalender des Seniorenbüros von Juli bis Dezember dieses Jahres ist wieder prall gefüllt mit vielen abwechslungsreichen Programmpunkten.

Am Mittwoch, 20. Juli, heißt es im Tanzsportzentrum Wetter, Vogelsanger Straße 64a: „Darf ich bitten?“ Hier lädt das Netzwerk Demenz zu einem Tanznachmittag für Menschen mit und ohne Einschränkung ein. (Weitere Termine: 17. August, 21. September, 19. Oktober, 21. Dezember). Das Erzählcafé wandelt am Donnerstag, 4. August, auf dem Wasser: Treffpunkt ist um 15 Uhr am Seeplatz, von dort geht es mit der MS Friedrich Harkort nach Herdecke (oder alternativ zum Waffelessen ins Friedrich am See). Das Erzählcafé findet auch an den Terminen 8. September (Thema Liedersingen), 27. Oktober (Spielenachmittag) und 15. Dezember (Weihnachtsfeier mit Liedern) statt.

Einen „Nachmittag in Harmonie“ veranstaltet die Kath. Kirchengemeinde St. Liborius am Leiloh 9, am 17. August in Wengern. Hier wird mit der kfd (Kath. Frauengemeinschaft Deutschland) gemeinsam gegrillt. Das französische Lebensgefühl genießen und dabei die neue Boule-Anlage am Harkortberg ausprobieren können Interessierte am 23. August und 20. September (jeweils 17 Uhr).

Das beliebte Seniorenskatturnier im Bürgerhaus Villa Vorsteher steigt am 31. August. Das Reizen, Passen und Ramschen in Kartenform beginnt um 14 Uhr, es wird nach den Regeln des Deutschen Skat-Verbandes gespielt. Das Startgeld beträgt sieben Euro. Ein weiteres Turnier findet am 16. November, ebenfalls im Bürgerhaus, statt.

Wer sich über die Pflegeversicherung informieren will, hat dazu bei einem Vortrag am 1. September um 15 Uhr in der Lutherkirchengemeinde, Bismarckstraße 38, die Gelegenheit.

Am Sonntag, 4. September, geht es beim „Sonntagstreff“ in der Kath. Gemeinde St. Liborius, Am Leiloh 9 in Wengern, ums Kochen. Hier gestalten Senioren ihre Lieblingsrezepte. Das Ganze steht unter dem Motto „Wir kochen einen Eintopf wie in guten alten Zeiten.“

Das Senioren-Café der Wohnstättengenossenschaft feiert sein zehnjähriges Jubiläum am Montag, 12. September, um 14.30 Uhr im Gemeindehaus der Lutherkirche, Bismarckstraße 38. Ein weiteres Senioren-Café findet am 14. November (Bingo und andere Spiele) um 14.30 Uhr, ebenfalls im Gemeindehaus der Lutherkirche, statt. Am 12. Dezember (15 Uhr Lichtburg Kasino) wird Weihnachten gefeiert.

Zu einer gemeinsamen Sitzung laden der Seniorenbeirat und der Beirat für Menschen mit Behinderung am 13. September in das Bürgerhaus Villa Vorsteher ein (17 Uhr). Zu einem fröhlichen Seniorennachmittag mit Tanz und Unterhaltungsmusik zum Mitsingen und Schunkeln wird am 15. September um 15 Uhr in die Elbschehalle eingeladen. Ebenfalls musikalisch geht es bei den kath. Kirchengemeinde St. Liborius am 13. September um 15 Uhr zu – hier steht ein Wunschpotpourri aus dem Liederheft auf dem Programm. Der Herbstbasar der AWO lockt am Samstag, 8. Oktober, ab 11 Uhr in die Elbschehalle nach Wengern. Zum Liborifest veranstaltet die kath. Kirchengemeinde St. Liborius am 11. Oktober um 15 Uhr einen zünftigen Seniorennachmittag.

Der Seniorenbeirat tagt am 25. Oktober (17 Uhr) in der Villa Vorsteher, der Beirat für Menschen mit Behinderung am 27. Oktober um 17 Uhr ebenfalls in der Villa Vorsteher. Der Runde Tisch zur UN-Behindertenrechtskonvention tagt am 3. November im Berufsbildungswerk Volmarstein, Am Grünewald 10. Hier geht es um den Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr). Zu einem Tagesausflug nach Recklinghausen lädt die Kath. Gemeinde St. Liborius am 8. November ein. Infos und Anmeldung unter Tel.: 70229.

Wer sich über das Thema „Trickbetrüger““ informieren möchte, hat dazu bei einem Vortrag von Polizeihauptkommissar Jörg Reifenschneider am 17. November in der Ev. Freik. Gemeinde Grundschöttel, Grundschötteler Straße 48-50, die Gelegenheit. „Gemeinsam für Wetter – Wohnen und Leben in Wengern“: Das ist der Titel einer Stadtteilkonferenz, die am 19. November von 10 bis 14 Uhr in der Elbschehalle stattfindet.

Zu einer Nikolausfeier mit Lesungen lädt die Kath. Kirchengemeinde St. Liborius am 6. Dezember um 9 Uhr ein. Eine Adventsfeier mit der kfd findet dort am 12. Dezember statt.

Der neue Veranstaltungskalender liegt im Rathaus, im Verwaltungsgebäude an der Bornstraße, im Bürgerbüro, in den Zweigstellen der Sparkassen und in den Apotheken aus. Zudem steht der Kalender auch auf der städtischen Internetseite unter www.stadt-wetter.de (Leben in Wetter/Ältere Menschen) zum Download bereit. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten gibt Axel Fiedler gerne unter Tel.: 840347.

Nähkursus für junge Leute an der VHS

Erste Erfahrungen mit der Nähmaschine können Interessierte von 12 bis 20 Jahren bei der Volkshochschule Hagen von Dienstag, 9. August, bis Donnerstag, 11. August, jeweils von 10 bis 15.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, machen. Ob Kissenhüllen, Röcke, Taschen oder Decken – alles kann im Kurs ausprobiert und genäht werden. Der Nähkurs vermittelt den Umgang mit verschiedenen Materialien sowie erste Näh- und Schnittmustererfahrungen. Mitzubringen sind Schere, Nähgarn, Stecknadeln, Maßband und weiteres Nähzubehör. Nähmaschinen stehen in der Volkshochschule zur Verfügung. Anmeldungen unter der Kursnummer 2600 nimmt das Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622 oder per E-Mail an vhs@stadt-hagen.de entgegen.

Umweltschutz beginnt beim Papier – Schulstart-Kampagne des Blauen Engels

Unter dem Motto „Schulstart mit dem Blauen Engel“ läuft aktuell die Recyclingpapier-Kampagne des Umweltzeichens. In diesem Rahmen macht das Umweltamt der Stadt Hagen darauf aufmerksam, beim Kauf von Schulheften und anderen Papierwaren auf den Blauen Engel zu achten.

Nur jedes zehnte gekaufte Schulheft ist aus Recyclingpapier. Dabei schneidet Recyclingpapier in Sachen Ökobilanz und Klimaschutz deutlich besser ab als herkömmliches Frischfaserpapier. Der städtische Umweltdezernent Thomas Huyeng weist auf die Bedeutung eines ressourcensparenden nachhaltigen Konsums hin und unterstützt die Aktion „Schulstart mit dem Blauen Engel“ aus voller Überzeugung. Eine Umstellung ist ganz leicht und schützt die Umwelt gleich dreifach, denn 100 Prozent Recyclingpapier ist gut für den Wald, für das Klima und für das Wasser.

Die Aktion wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, der Jury des Umweltzeichens und der RAL gGmbH ins Leben gerufen. „Die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Umweltschutz ist ein zentrales Anliegen“, so die Institutionen, die hinter dem Blauen Engel stehen. „Der Recyclingpapierkreislauf eignet sich hervorragend, um Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf die Umwelt zu veranschaulichen und bietet konkrete Möglichkeiten zum Handeln.“

Das städtische Umweltamt weist darauf hin, dass unter www.blauer-engel.de/schulstart ein Leitfaden und weitere Infomaterialien zum Herunterladen bereitstehen oder kostenlos angefordert werden können.

Nachtwächterführung im Schloss Hohenlimburg

Zu einer Nachtwächterführung mit dem Gästeführer Rainer Scholz laden die Volkshochschule Hagen und die Schloss Hohenlimburg gGmbH für Freitag, 22. Juli, von 21 bis 22.30 Uhr ein.

Pünktlich zum Sonnenuntergang startet die spannende Zeitreise durch die Geschichte der circa 800 Jahre alten Limburg: Ein Schloss, im Wandel von einer Ritterburg in eine fürstliche Residenz im Schein der Nachtwächterlaterne. Die Teilnehmer erfahren viel über die wechselvolle Historie der Burg, ihrer Bewohner und die Sagen und Mythen, die man sich noch heute in Hohenlimburg erzählt. Das dunkle Geheimnis der Limburg erwartet die Teilnehmer im Bergfried, wo sie den Erzählungen und Anekdoten des Nachtwächters lauschen. Der Rundgang führt auch durch die Gartenanlage. Empfehlenswert sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk. Der Treffpunkt ist auf dem Parkplatz vor dem Schlossgelände. Die Teilnahmegebühr  beträgt 7,50 € und wird vor Ort bar kassiert. Anmeldungen unter der Kursnummer 1150 nimmt die Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622 entgegen.

GRÜNE Wetter zum Gewerbepark Schwelmer Straße

>>DIE GRÜNEN Wetter zeigen sich verwundert, dass ohne Information und Beschluss des Rates an der Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes „Gewerbepark Schwelmer Straße“ gearbeitet wird. Was sich hinter diesem neuen Plan verbirgt, bleibt unklar. Bei einer entsprechenden Anfrage im Rat wurde auf eine schriftliche Beantwortung im Protokoll verwiesen.
Dazu erklärt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide: „Uns liegt ein Schreiben der Stadt Wetter an Träger öffentlicher Belange vor, in denen diese aufgefordert werden, im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung zum „Bebauungsplan Nr. 70 der Stadt Wetter Ruhr, Gewerbepark Schwelmer Straße“ Stellung zu nehmen. Dies ist bisher die einzige Information, die wir zu einem solchen Bebauungsplan haben. Bisher stand am Anfang von Arbeiten zur Aufstellung eines Bebauungsplanes in Wetter immer ein förmlicher Beschluss, in dem auch der Name und die Nummer des Planes festgelegt wurde. Wir wissen augenblicklich noch nicht, wieso das übliche Verfahren in diesem Fall übergangen wurde. Immerhin war auf unsere Anfrage hin zu erfahren, dass der Rat nach der Sommerpause eingebunden werden soll? Das Schreiben der Stadt Wetter enthält Hinweise, dass der neue Bebauungsplan Nr. 70 im Zusammenhang mit dem Gewerbegebiet Am Stork steht. Nach unseren Informationen befinden wir uns weiterhin im laufenden Verfahren zum „Bebauungsplan Nr. 60, Gewerbegebiet Am Stork“. Noch in einer der letzten Sitzungen des Bauausschusses teilte Herr Sell mit, dass die artenschutzrechtliche Prüfung zum Plan Nr. 60 überarbeitet werde. Wir fragen uns nun, ob es sich bei dem Gewerbepark Schwelmer Straße um eine identische Planung unter neuem Namen handelt, noch während der alte Plan offiziell nicht beerdigt ist, oder ob es Änderungen oder gar ein völlig neues Gewerbegebiet geben soll. Leider konnten uns diese wichtigen Fragen im Rat nicht beantwortet werden. Dieses schon fast heimlich zu nennende Vorgehen ist gerade im Zusammenhang mit einem hoch umstrittenen Vorhaben wie dem Gewerbegebiet Am Stork sehr bedenklich. Da muss man dann auch schon sehr an Zufälle glauben, um ohne Argwohn hinzunehmen, dass die Träger öffentlicher Belange in der Hauptferienzeit Juli eine zweiwöchige Frist zur Stellungnahme erhalten – versehen mit dem Hinweis, dass noch nicht alle Gutachten fertig sind.“<<

Veranstaltung an der FernUni Hagen

Ein Fernstudium zum erfolgreichen Ende zu führen ist nicht einfach, schon gar nicht für die vielen berufstätigen Fernstudierenden. Helfen können hier „Study Buddys“: Wer in der Studieneingangsphase eine virtuelle Freundschaftsbeziehung zu einer Mit-Studentin oder einem Mit-Studenten aus demselben Kurs aufgebaut hat, studiert zufriedener, motivierter und erfolgreicher. Die Study Buddys begleiten einander durch die erste Phase des Studiums. Entwickelt wurde das Study-Buddy-Programm von Prof. Stefan Stürmer, Lehrgebiet Sozialpsychologie an der FernUniversität in Hagen. Es ist ein wichtiger Baustein des Forschungsprojektes „Diversity Inclusion in der mediengestützten universitären Fernlehre“. Dessen Ziel ist die Entwicklung mediengestützter Maßnahmen, mit denen Fernlernende mit vielfältigen (Vor-)Bildungen, in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit verschiedenen Unterstützungsbedarfen gezielt unterstützt werden.

 

Über seine Unterstützungsfunktion in der Studieneingangsphase hinaus eignet das Study-Buddy-Programm sich aufgrund seiner methodisch-didaktischen Gestaltung bestens, um angehende Psychologinnen und Psychologen für Diversität zu sensibilisieren. Die Hagener Universität ist überzeugt, dass auch traditionelle Universitäten das Programm bei der Psychologenausbildung sinnvoll einsetzen können.

A1: Sperrung der Tank- und Rastanlage Lichtendorf

Am Samstag (16.7.) ab 18 Uhr bis Sonntag (17.7.) um 10 Uhr sperrt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm auf der A1 die Aus- und Auffahrt der Tank- und Rastanlage Lichtendorf in Fahrtrichtung Bremen. Gleichzeitig wird auch die rechte Spur gesperrt. Ab 23 Uhr bis morgens um 6 Uhr wird zusätzlich die mittlere Spur gesperrt, somit steht dem Verkehr dort in den Nachtstunden nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Von 6 bis 10 Uhr dann wieder zwei Fahrstreifen. Ab 10 Uhr stehen wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm saniert für drei Millionen Euro seit Mitte Juni in Nachtbaustellen die A1 zwischen Dortmund/Unna und Westhofen. Jetzt starten die Arbeiten in Fahrtrichtung Bremen. Damit steht dem Verkehr in den Nachtstunden nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten Ende August.