Röspel: Noch nie so gute Rahmenbedingungen für Integration

>>Das Integrationsgesetz ist am Donnerstag im Bundestag beschlossen worden. „Damit werden für viele Menschen, die Zuflucht in Deutschland gesucht haben, Integration und Teilhabe erleichtert“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Die SPD habe in der Flüchtlingsfrage von Anfang an auf eine schnelle Integration und ein entsprechendes Gesetz gedrungen und sich nun mit dieser Forderung durchgesetzt, sagt Röspel: „Auf der Zielgeraden konnten wir weitere Verbesserungen erreichen.“
„Menschen, die in unser Land kommen und Schutz suchen, geben wir eine Chance, schnell auf eigenen Beinen zu stehen“, sagt der Abgeordnete: „Wer sich anstrengt und seinen Beitrag leisten möchte, für den werden wichtige Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen.“ Das sei ein großer Erfolg für die SPD und ein erster Schritt hin zu einem Einwanderungsgesetz.
Die Integration auf dem Arbeitsmarkt ist einer der Kernpfeiler für gesellschaftliche Integration. Das Gesetz sieht daher ein Bündel von Maßnahmen vor, um die rasche Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen: Für einen schnellen und sinnvollen Beschäftigungseinstieg legt der Bund ein Programm für 100 000 zusätzliche gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten für Asylsuchende auf. Zudem wird die Förderung der Berufsausbildung von Geflüchteten deutlich verbessert. Ausbildungsbegleitende Hilfen, die assistierte Ausbildung und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen werden AsylbewerberInnen mit guter Bleibeperspektive nun erstmalig zur Verfügung stehen. Für Geduldete wird der Zugang erleichtert. Weiterhin wird die Vorrangprüfung befristet für drei Jahre bei Asylsuchenden sowie Geduldeten ausgesetzt. Die Bundesländer bestimmen dabei selbst, in welchen Arbeitsagenturbezirken die Regelung zum Tragen kommt.
Auszubildende erhalten eine Duldung für die Gesamtdauer der Ausbildung. Für eine anschließende Beschäftigung wird ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre erteilt. Dies ist auch ein wichtiger Schritt zur Deckung des Fachkräftebedarfs.
Weiterhin sei es der SPD-Fraktion gelungen das ehrenamtliche Engagement von Flüchtlingen aufzuwerten. Die Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale ist künftig anrechnungsfrei. In einem kommenden Gesetzgebungsverfahren werde man regeln, dass auch Leistungsbezieher nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten von bis zu 200 Euro ohne Abzug von Leistungen behalten dürfen, ergänzt Röspel: „Dies ist ein großes Anliegen der Sportvereine und anderer ehrenamtlicher Organisationen.“<<

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Demenz-WGs nehmen modernste Formen an

Die Voerder und Ev. Stiftung Volmarstein bieten neue Wohnform

Der Weg ins Haus war noch etwas wacklig über Bretter. Aber drinnen konnten sich Senioren, Angehörige und Nachbarn aus Voerde einen tollen ersten Eindruck verschaffen: Die Demenzwohngruppen am Breslauer Platz in Ennepetal nehmen modernste Formen an.

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Die Voerder Baugenossenschaft baut dort in Kooperation mit der Ev. Stiftung Volmarstein zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Henning Pohl, Geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft, führte die Gäste über die Baustelle und erklärte anschaulich, wo welche Räumlichkeiten geplant sind. Reinhard Nellen, Leiter der ambulanten Dienste der Stiftung Volmarstein, und Inga Becker, Koordinatorin der WGs, sowie Pia Grebe vom Stadtteilbüro beantworteten viele Fragen. Die Wohngemeinschaft im Erdgeschoss des Hauses hat ca. 400 qm Grundfläche. Neun Senioren und Seniorinnen haben hier jeweils ein Einzelzimmer und ein eigenes Bad. „Die Zimmer sind zwischen 17 und 21 qm groß“, berichtet Henning Pohl. Der Gemeinschaftsraum mit Küche und Wohnzimmer beträgt etwa 140 qm. Große Fensterfronten mit bodentiefen Türen führen zum geplanten Sinnesgarten. Im 1. OG entsteht eine Wohngemeinschaft für sieben Menschen. Neben den 300 qm Grundfläche steht den sieben Mietern hier noch eine wunderschöne Dachterrasse von 150 qm zur Verfügung. „Wir sind hier die Gäste. Sie sind die Mieter, die bestimmen, wo es lang geht“, betonte Reinhard Nellen. Die Ev. Stiftung Volmarstein betreut bereits zwei Demenzwohngruppen in Gevelsberg und bringt so reichlich Erfahrung mit. Das Besondere an den Wohngruppen ist, dass jeder Mieter neben dem Mietvertrag auch einen Betreuungsvertrag abschließt. Die Menschen leben als Mieter in Gemeinschaft mit anderen, gestalten den Alltag möglichst selbstbestimmt und erhalten soviel Hilfe wie nötig. Die Angehörigen sind eingebunden, werden aber auch deutlich entlastet: 24 Stunden sind Betreuungskräfte in der WG vor Ort. Sie pflegen nicht vorrangig sondern unterstützen die Mieter im Haushalt und leisten soziale Hilfestellung. „Ziel ist es, den Erkrankten eine höhere Selbstbestimmung zu erhalten. Es besteht die Möglichkeit, dass die Bewohner gewohnte alltägliche Tätigkeiten weiterhin begleitet durchführen“, erklärt Inga Becker. Hierdurch könne der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Die Pflege, sollte sie notwendig sein, wird mit einem ambulanten Pflegedienst koordiniert. „Wenn möglich begleiten wir die Mieter bis zum Lebensende. Dies gelingt durch die enge Zusammenarbeit mit dem Palliativnetzwerk EN und dem ambulanten Hospiz“, betont Inga Becker. Zum Dezember sollen die Zimmer vermietet werden. Erste Mieter sind bereits gefunden. Weitere Interessenten können sich gerne bei Inga Becker informieren. Außerdem sucht die Ev. Stiftung Volmarstein für ihre Demenzwohngruppen in Ennepetal und Witten noch Betreuungskräfte oder Pflegeassistent/innen. Informationen: Inga Becker, Tel. Tel. 0152 39 53 84 04, Beckeri@esv.de

SPD-Abgeordnete freuen sich über Bundeszuschuss für Kanu-Junioren-EM auf der Lenne

Ein Zuschuss aus dem Bundesinnenministerium in Höhe von 40 000 Euro hilft, die Finanzierungslücke zu schließen, die den Organisatoren der Europameisterschaften im Kanu-Slalom der Junioren und U 23 auf der Lenne in Hohenlimburg noch Kopfzerbrechen macht.
Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel und seine Iserlohner Kollegin Dagmar Freitag, die dem Thema als Sportausschussvorsitzende im Bundestag besonders verbunden ist, hatten sich dafür eingesetzt, dass diese hochrangige Sportveranstaltung des Nachwuchses vom 17. bis 20. August 2017 in Hohenlimburg durchgeführt werden kann.
Ein Erfolg dieser Bewerbung um die Ausrichtung beim Europäischen Kanu-Verband (ECA) gilt als ein Beleg, dass sich die Investition in den Umbau der Strecke auszahlt. Der Zuschlag für internationale Wettbewerbe war an die Erhöhung des Schwierigkeitsgrades der Strecke gebunden, da die bisherige Strecke internationalen Ansprüchen auch im Nachwuchsbereich nicht mehr genügte.

Grüne zu Vorgängen in der Ratssitzung: Beschämend und unwürdig

(GRÜNE Wetter) >>Die GRÜNEN Wetter sind schockiert und beschämt über die Abläufe in der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag. Ihr Bedauern gilt vor allem dem Ratsmitglied Peter Pierskalla, der Opfer eines abgekarteten Intrigenspiels wurde.

Dazu erklärt Fraktionssprecherin Karen Haltaufderheide:

Die Vorgänge in der vergangenen Ratssitzung haben weder etwas mit sachorientierter Politik zu tun, noch mit irgendeinem Interesse am Wohl der Stadt Wetter. Es ist uns völlig unerklärlich, wieso SPD und FDP Personalia für einen offensichtlich persönlich motivierten Rachefeldzug gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden Cosimo Palomba nutzen. Am schlimmsten ist allerdings, dass sie ohne Bedenken Peter Pierskalla zum Opfer ihrer Ränke machen. Peter Pierskalla war in verschiendensten Funktionen immer um Ausgleich und sachliche Diskussion bemüht. Ein solches Vorgehen, wie wir es in der letzten Ratssitzung erleben mussten, hat er nicht verdient.

Das politische Klima und das Ansehen des Rates wurden erheblich geschädigt.

Das Vorgehen von SPD und FDP um die Wahl der zweiten Stellvertretung des Bürgermeisters ist nicht nur beschämend, sondern auch demokratisch, rechtlich und moralisch fragwürdig. Wetters Gerüchteküche wusste schon vor der Ratssitzung zu berichten, dass die SPD am neuen CDU-Fraktionsvorsitzenden Palomba ein Exempel statuieren und anstelle des von Palomba vorgeschlagenen Pierskalla Frau Hülshoff als zweite Bürgermeisterin wählen wolle. Auf die Frage des Bürgermeisters nach weiteren Kandidaturen oder Vorschlägen blieb es allerdings still. Der alternative Vorschlag kam erst, nachdem Peter Pierskalla per Abstimmung entsorgt worden war. Die bisherige Übereinkunft zu brechen und bei einer Nachwahl nicht dem Vorschlag der bisher besetzenden Partei zu folgen ist nicht üblich, aber noch nachvollziehbar. Äußerst fragwürdig ist es dann aber, die eigene Kandidatin nicht einmal in eine faire und offene Wahl zu schicken sondern zunächst den ursprünglichen Kandidaten abzuräumen, bevor man selbst einen Vorschlag macht – völlig überraschend, natürlich! – Das schädigt auch das Ansehen einer bisher sehr integren Frau Hülshoff, die sich leider von dem Angebot der SPD korrumpieren lassen hat.

Dass die SPD unter fadenscheinigen Argumenten dasselbe böse Spiel um Herrn Palomba auch bei der Besetzung des Vorsitzes im Schulausschuss gespielt hat, entlarvt die niederen Beweggründe. Wer Mehrheiten hat, geht über Leichen? – nicht mit uns!“<<

Umtausch von Führerscheinen nicht nötig

In den letzten Tagen wurde durch Mitteilungen in der Presse und durch Beiträge im Fernsehen bei den Bürgern, die noch im Besitz eines alten Führerscheins sind, der Eindruck erweckt, ein Umtausch des alten Führerscheins in das neue Kartenformat sei dringend erforderlich. Dies führte zu einer gewissen Verunsicherung und zu vermehrten Nachfragen und Vorsprachen bei der Fahrerlaubnisbehörde der Stadt Hagen. Zu Klarstellung weist diese darauf hin, dass eine Umtauschverpflichtung bezüglich der alten Führerscheine derzeit nicht besteht.

Die alten Führerscheine sind bis zum Jahre 2033 gültig. Sollten sich die Besitzer dieser Führerscheine trotzdem zu einem Umtausch entschließen, macht die Fahrerlaubnisbehörde darauf aufmerksam, dass aufgrund der Ferienzeit aktuell mit einer deutlich verlängerten Bearbeitungsdauer zu rechnen ist. Zudem müssen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bei jedem Antrag auf Erteilung eines neuen Führerscheins, ob Erstantrag, Wiedererteilung oder im Wege des Umtauschs, auch Fragen nach dem Gesundheitszustand des Antragstellers gestellt werden. Sollten sich daraus Erkenntnisse über Erkrankungen ergeben, die die Kraftfahreignung in Frage stellen, kann die Fahrerlaubnisbehörde entsprechende Gutachten anfordern. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Friedensflagge weht am Hagener Rathaus

Am Hagener Rathaus weht heute die Flagge der „Bürgermeister für den Frieden“. Bereits zum fünften Mal in Deutschland zeigt das weltweite Bündnisses der „Mayors for Peace“ am 8. Juli gemeinsam Flagge und setzt sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein.

Friedensflagge_ Foto Clara Berwe

Mit dem Hissen der Flagge appellieren die Bürgermeister an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 93 Prozent der Bundesbürger für  ein völkerrechtliches Verbot der Atomwaffen aus. In Hagen beteiligten sich die Stadtverwaltung und der Verein Hagener Friedenszeichen an der Aktion. Hagen ist damit eine von fast 7.000 Städten in aller Welt, die zur atomaren Abrüstung aufrufen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz warnte bereits im Vorfeld vor den Gefahren der atomaren Bedrohung: „Vor dem Hintergrund der geplanten Stationierung neuer, technisch aufgerüsteter Atomwaffen in Europa ist es umso wichtiger, am heutigen Flaggentag auf das Ziel einer atomwaffenfreien Welt hinzuweisen.“

Eine Leichtverletzte bei Zusammenstoß mit Laterne

Hagen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam eine Autofahrerin am
Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr auf der Schwerter Straße von der
Fahrbahn ab und prallte mit hoher Wucht auf dem Gehweg gegen eine
Straßenlaterne.

vuschwerter

Nachfolgende Autofahrer benachrichtigten Polizei und
Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Rettungsdienste leistete ein
zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann Erste Hilfe bei der 35 Jahre
alten VW-Fahrerin. Ein Rettungswagen brachte sie schließlich
vorsorglich ins Krankenhaus. Ihr Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit
und musste abgeschleppt werden. An Auto und Laterne entstand
Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro.

18-Jährige zum Sex aufgefordert und zusammengeschlagen

Hagen. Ein 30-jähriger Mann hat in der Nacht zu Freitag im
Bahnhofsbereich zwei 18 Jahre alte Frauen auf dreiste Art und Weise
angesprochen und zum Sex aufgefordert. Als diese energisch ablehnten,
schlug der leicht alkoholisierte Täter einer der beiden mit der Faust
ins Gesicht. Der Vorfall trug sich gegen Mitternacht am Berliner
Platz zu und als der Täter versuchte, sein am Boden liegendes Opfer
zu treten, gelang es der 18-Jährigen auszuweichen und gemeinsam mit
ihrer Freundin zu flüchten. Mehrere Passanten wurden auf die Attacke
aufmerksam und konnten den 30-Jährigen, der bereits hinter seinen
Opfern herlief, festhalten. Die Beteiligten wurden letztlich alle zur
nahe gelegenen Polizeiwache gebracht. Angehörige holten die beiden
Frauen ab, der Schläger, durch etliche Ladendiebstähle polizeilich
bekannt, wurde vorläufig festgenommen und kam in das
Polizeigewahrsam. Die Kripo hat den Fall übernommen, die weiteren
Maßnahmen dauern an.

Kundin auf Parkplatz in Altenhagen umgefahren

Hagen. Gegen 10.00 Uhr packte eine 35 Jahre alte Frau auf
dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Freiligrathstraße ihre
Ware ins Auto, als sie unvermittelt von einem zurücksetzenden Pkw am
Bein getroffen wurde. Durch den Anstoß fiel sie zu Boden und ein
Zeuge alarmierte einen Rettungswagen. Nachdem sich der 80 Jahre alte
Fahrer des unfallverursachenden Dacias entschuldigt hatte, tauschten
die beiden ihre Anschriften aus, die leichtverletzte Frau kam zur
ambulanten Behandlung ins Krankenhaus und der Unfallverursacher fuhr
vor dem Eintreffen der Polizei davon. Letztlich konnten ihn die
Beamten an seiner Wohnanschrift antreffen und zu den Vorfall
befragen. Da der Verdacht des unerlaubten Entfernens von der
Unfallstelle, kurz: der Verdacht der Unfallflucht, vorliegt, legten
die Polizisten eine Anzeige gegen den Verursacher vor, die weiteren
Ermittlungen dauern an.

Hagen ist BUNT e.V. sammelt wieder Tornister


Gut erhalte Taschen nicht wegwerfen, sondern spenden

Es gibt diesen Moment im Leben eines Kindes – da geht der Lillifee-Tornister, oder der Bob-der-Baumeister-Rucksack gar nicht mehr. Von einem Moment auf den nächsten. Eltern können ein Lied davon singen – und darum werden gerade in den Sommerferien wieder viele Tornister und Schulranzen durch „coolere“ Modelle ausgetauscht, obwohl die bisherigen Taschen noch gut in Schuss sind. „Es ist doch viel zu schade, diese Tornister wegzuschmeißen“, findet nicht nur Nicole Schneidmüller-Gaiser, 1. Vorsitzende von Hagen ist BUNT e.V. (HIB). „Es gibt viele Kinder in Hagen, deren Familien können sich den Kauf eines neuen Tornisters nicht leisten. Darum macht unser Verein zum zweiten Mal eine Sammelaktion.“ Bei der Aktion im vergangenen Jahr kamen mehr als 100 Taschen zusammen, die Kindern z.B. aus Flüchtlingsfamilien und EU-Zuwanderern zur Verfügung gestellt werden konnten. Zentrale Sammelstelle ist in diesem Jahr die Freiwilligenzentrale (Rathausstraße 13), die die Idee unterstützt.

TornisterKipper

Wer dabei war, wird den Augenblick nicht vergessen: Etwa 20 Kinder stürmten kurz vor Ende der Sommerferien im vergangenen Jahr die Redaktionsräume des Stadtanzeigers. Anja Seeberg, viel zu früh verstorbene Journalistin und HiB-Freundin der ersten Stunde, hatte die Aktion redaktionell und ideell unterstützt – und wurde mit Bildern belohnt, die sie und ihre Leser begeisterten. „Es sollte für jedes Kind möglich sein, sich einen Tornister auszusuchen – Dank der großen Spendenbereitschaft der Hagenerinnen und Hagener hat das geklappt!“ Auch Regine Bredehöft, Mitarbeiterin der Diakonie Mark-Ruhr, die damals den Kontakt zu den Familien hergestellt hatte, freute sich über dieses Stück „Normalität“, das den Kindern dadurch ermöglicht wurde. Den Rest der teilweise fast neuwertigen Taschen transportierten Ehrenamtliche dann in die Hestert-Grundschule, eine der zahlreichen Grundschulen, in denen so genannte Auffangklassen für die Kinder der Neubürger eingerichtet wurden und in denen ganzjährig Bedarf an Schulmaterial besteht.

„Wir wollen einerseits Familien unterstützen, aber auch verhindern, dass gute Gegenstände im Müll landen“, betont Schneidmüller-Gaiser. Gerade der Bereich Schule und Bildung ist den HiB-Mitgliedern besonders wichtig – bereits seit einem Jahr sammeln sie unter dem Projektnamen „Heft-Stift-Papier“ auch Schulmaterialien wie Hefte, Stifte oder Malsachen.

Neuer Vorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Hagen

DIE GRÜNEN in Hagen haben mit Christa Stiller-Ludwig und Dr. Rolf L. Willaredt an der Spitze einen neuen Vorstand für den Kreisverband gewählt. Mit einer guten Mischung aus Erfahrung und frischem Elan sollen die nächsten zwei Jahre mehr GRÜN für Hagen bringen.

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„Wir haben die turnusmäßigen Vorstandswahlen schon vor die Sommerpause gezogen, damit wir anschließend mit einem Vorstand aus einem Guss in die intensive und arbeitsreiche Vorbereitung des Wahljahres 2017 gehen können“, erläutert die alte und neue Kreisverbandssprecherin Christa Stiller-Ludwig. “ Neu im Team an der Spitze der grünen Partei in Hagen ist Dr. Rolf L. Willaredt. Kassierer bleibt weiterhin Dieter Groß. Beisitzer*innen sind Karin Köppen, Frank Steinwender und Oliver Beuth. Zu den Zukunftsaufgaben erklärt der neue Sprecher Dr. Rolf L. Willaredt: „Wir werden im Austausch mit den Bürger*innen in Hagen Inhalte aus Handlungsfeldern wie Ökologie, Sozialer Gerechtigkeit, Bildung, Integration, Mobilität oder Digitalisierung anbieten und für die politische Umsetzung in Hagen transparent machen. Dafür ist der neue Vorstand mit einem breiten Spektrum an fachlichen Kompetenzen gut ausgestattet. Wenn wir daraus gemeinsam im Kreisverband überzeugende aktuelle Projekte entwickeln, gibt es weiter wachsende Erfolgsaussichten für wirkungsvolle grüne Politik.“

„DJ Ipek“ und „Elektro Hafiz“ beim Muschelsalat

Hagen. Balkanfolk trifft Electro: „DJ Ipek“ und „Elektro Hafiz“ sind am Mittwoch, 13. Juli, ab 19.30 Uhr zu Gast beim Muschelsalat in der Konzertmuschel im Volkspark.

„DJ Ipek“ und ihre Musiker verbinden Club und Live Musik angefangen bei Electro, House und Dancehall bis hin zu Balkan und anatolischen Klängen. Verfeinert wird diese moderne Klangshow durch die Performance der Bauchtänzerin Suzan Demircan und den Melodien des Klarinettisten Ceyhun Kaya. Auch „Elektro Hafiz“ hat seine Wurzeln in Istanbul und zählt zu den Punks unter den türkischen Traditionsmusikern. Die Baglama, eine Langhalslaute aus Anatolien, wird bei ihm nicht der Tradition entsprechend akustisch gespielt, sondern wie eine E-Gitarre an den Verstärker angeschlossen. Im Rahmen der Konzertreihe „Odyssee: Musik der Metropolen“ und des Muschelsalats wird er seine Solokunst nicht nur zusammen mit Band zum Besten geben, sondern auch mit dem elektronischen Klangteppich von „DJ Ipek“ verschmelzen lassen.
Die Veranstaltung findet umsonst und draußen statt.

Wetter: Doris Hülshoff zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt

Wetter (Ruhr). Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) hat Doris Hülshoff (FDP) zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt. Sie folgt auf Cosimo Palomba (CDU), der sein Amt zum 27. Juni niedergelegt hatte.

Doris Hülshoff

Zuvor hatte der von der CDU vorgeschlagene Kandidat Peter Pierskalla keine Mehrheit der Stimmen erringen können. Der Rat lehnte diesen Vorschlag der CDU mit 22 Nein-Stimmen bei 12-Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen ab. Nach einer Sitzungsunterbrechung schlug die SPD-Fraktion Doris Hülshoff als 2.stellv. Bürgermeisterin vor, die CDU sprach sich für Bärbel Becker aus. Im anschließenden Wahlgang entfielen auf Doris Hülshoff 20-Ja-Stimmen, für Bärbel Becker votierten zehn Ratsmitglieder, es gab eine Enthaltung.

Motorradfahrer flüchtet nach schwerem Verkehrsunfall – Hubschrauber und Mantrailerhund eingesetzt

Gevelsberg. Am Freitag Morgen, gegen 05.10 Uhr, befährt ein Motorrad Honda,
besetzt mit zwei Personen, die Haßlinghauser Straße in Richtung
Uellendahl. In Höhe der Einmündung Bruchmühle überholt der
Hondafahrer einen  LKW und prallt dabei gegen die Verkehrszeichen
einer dortigen Querungshilfe. Das Motorrad stürzt und kommt nach ca.
75 Metern auf der Straße zu Liegen. Der 28-jährige Sozius aus
Gevelsberg wird schwer verletzt in das Schwelmer Krankenhaus
gebracht. Der zumindest leicht verletzte Führer des Motorrades
flüchtet. Die Polizei setzt zur Auffindung des Fahrers einen
Hubschrauber und einen Mantrailerhund ein. Die Ermittlungen dauern
an.

Große Bühne für Oberlinschüler im lutzhagen

„Ich kann Kunst“ – so lautete das Theaterstück, das 17 Mädchen und Jungen der Volmarsteiner Oberlinschule im lutzhagen, dem Kinder- und Jugendtheater der Stadt Hagen, auf die Bühne brachten. Bei der Aufführung der 7 bis 11 Jahre alten Kinder mit teilweise schweren Behinderungen stand das Lachen im Mittelpunkt. Das hatten fünf Erwachsene, darunter Herr Chaos alias Werner Hahn, verloren. Doch mit den Künsten Tanz, Malerei, Fotografie, Verpackung, Schauspiel und Musik sowie der Hilfe der Förderschüler gelang es ihnen schließlich, wieder fröhlich zu werden.

Oberlinschule Ich kann Kunst

Entstanden war das Stück aus einer Zusammenarbeit der Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein mit den SeniorenClub-Mitgliedern des lutzhagen. Wichtiger Teil der regelmäßigen Treffen waren für die Mädchen und Jungen Begegnungen mit Künstlern und Kulturschaffenden des Theaters Hagen. Sie teilten ihre Talente und Fertigkeiten, leiteten die Kinder und Seniorinnen bei der Auseinandersetzung mit „ihren“ Künsten an und bereiteten sie so auf das Theaterstück vor. In dem wurde die von Werner Hahn erdachte Geschichte vom verloren gegangenen Lachen der Erwachsenen erzählt. Die Aufführung wurde von einer Liveband begleitet, die für ausgelassene Stimmung im voll besetzten Theatersaal sorgte.

Sommerferienprogramm der Stadtbücherei

Mit Beginn der Sommerferien hält die Stadtbücherei Hagen mit den Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg einen ganzen Strauß von kostenfreien Angeboten für Kinder und Erwachsene bereit. Für die kleinen Besucher wurde eigens ein Gute-Laune-Ferienprogramm zusammengestellt wie zum Beispiel Bilderbuchkino, Vorlesen, Spieletreff, Papiertheater, Bastelstunden oder die Geschichtenzeit für Grundschulkinder. Aber auch Erwachsene haben vielleicht endlich mal Zeit, sich die „Onleihe“ der Bücherei erklären zu lassen oder nutzen die Gelegenheit, während einer Führung hinter die Kulissen der Stadtbücherei auf der Springe zu schauen. Ein Workshop zur Buchreparatur oder Basteln mit Büchern ist ebenso im Angebot wie spannende Vorlesestunden für Erwachsene. Weitere Informationen erhalten Interessierte im monatlich erscheinenden Newsletter oder auf der Homepage der Stadtbücherei unter www.hagen-medien.de.

A1: Nachtbaustellen im Bereich der Tank- und Rastanlage Lichtendorf und Schwerte

(straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm sperrt am Montagabend (11.7.) ab 19 Uhr die Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Köln der Tank- und Rastanlage Lichtendorf. Gleichzeitig wird in diesem Bereich um 19 Uhr der rechte Fahrstreifen gesperrt, ab 21 Uhr steht dann nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten sollen am Dienstagmorgen (12.7.) um 6 Uhr beendet sein. Eine weitere Nachtbaustelle läuft von Donnerstag (14.7.) um 20 Uhr bis Freitag (15.7.) um 6 Uhr.

Mittwochabend (13.7.) ab 20 Uhr wird die Aus- und Auffahrt in Fahrtrichtung Köln der Anschlussstelle Schwerte gesperrt. Die Arbeiten sollen am Donnerstagmorgen (14.7.) um 6 Uhr beendet sein. Auch hier wird ab 20 Uhr ein und ab 21 Uhr zwei Fahrstreifen gesperrt.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm saniert in diesen drei Nächten die rechte Spur und den Standstreifen. Straßen.NRW saniert für drei Millionen Euro seit Mitte Juni in Nachtbaustellen die A1 zwischen Dortmund/Unna und Westhofen.

Pressekontakt: Markus Miglietti, Telefon 02381-912330

Geschichtenzeit in der Stadtbücherei

Mit  tollen Vorleseangeboten in den Sommerferien geht es am Montag, 11. Juli, um 16.30 Uhr in der Kinderbücherei auf der Springe los. Die Vorlesepatin liest ein neues Hexenabenteuer der  kleinen Hexe Bibi Blocksberg vor. Denn mit Kartoffelbrei, Dinosaurier, Zirkus und ganz viel lustiger Hexerei wird es mit  der Lieblingshexe vieler Mädchen und Jungen niemals langweilig.  Hex Hex! Alle Grundschüler sind eingeladen, es sich in der Leseecke der Kinderbücherei zwischen den dicken Kissen gemütlich  zu machen, die Augen zu schließen und sich auf eine lustige Reise in das Land der Fantasie zu begeben. Fast so, wie ein Urlaubstag. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Und plötzlich war das Fahrrad weg

Hagen. Am Donnerstagnachmitttag stellte ein 24-jähriger
Mann sein Rennrad im Eingangsbereich der Fachhochschule an der
Haldener Straße ab und sicherte es mit einem Kabelschloss. Als er um
17.30 Uhr wieder nach Hause fahren wollte, stand es nicht mehr dort
und er sprach den Haustechniker darauf an. Der hatte das Fahrrad
eigenständig in den Innenhof der Fachhochschule getragen, da im
Eingangsbereich keine Räder abgestellt werden dürfen. Gemeinsam
gingen die beiden in den Innenhof, allerdings war das Rennrad
verschwunden. Es handelt sich um ein grau/blaues Modell mit dem
Schriftzug „RED BULL“ im Wert von etwa 2300 Euro. Hinweise bitte an
die 986 2066.

Rollerfahrer umgefahren

Hagen. Am Donnerstagvormittag ereignete sich in der
Bauernstraße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Roller-Fahrer verletzt
wurde. Gegen 10.45 Uhr bemerkte ein 18-jähriger Transporter-Fahrer,
dass er für eine Auslieferung zu weit gefahren war. Er setzte nach
eigenen Angaben zurück und kollidierte mit einem Motorroller. Der
57-jährige Rollerfahrer fuhr sich nach eigenen Angaben hinter dem
Transporter her und als der zuerst stoppte und dann zurücksetzte,
hielt er an. Dennoch kam es zum Zusammenstoß, das Zweirad stürzte um
und der 57-Jährige verletzte sich dabei. Ein Rettungswagen brachte
ihn vorsorglich ins Krankenhaus. An den beiden Fahrzeugen entstand
Sachschaden in Höhe von ca. 1500 Euro.