Langer Rückstau nach Unfall mit fünf beteiligten Autos

Ein langer Rückstau, drei Leichtverletzte und fünf beschädigte
Autos sind die Bilanz eines Unfalls auf der A 1 in Fahrtrichtung
Bremen heute Nachmittag (5.7.)

Zwischen der Anschlussstelle Hagen-Nord und dem Westhofener Kreuz
übersah ein 56-jähriger Autofahrer aus Unna das Ende eines Rückstaus.
Mit seinem Ford streifte er zunächst den Skoda eines 43-jährigen aus
Bietigheim-Bissingen. Dann fuhr er gegen den Renault eines
49-jährigen aus Hamm. Dieser prallte gegen den Audi eines 55-jährigen
aus Lübeck. Schließlich wurde der Audi noch gegen den VW eines
47-jährigen aus Berlin geschoben.

Bei dem Unfall verletzten sich der Unfallverursacher aus Unna, der
Fahrer aus Hamm und der Berliner leicht.

Infolge des Unfalls bildete sich schnell ein kilometerlanger
Rückstau, der bis zur Anschlussstelle Hagen-West reichte. Alle Autos
mussten abgeschleppt werden.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mindestens 32.000,-
Euro.

Werbeanzeigen

Festivalauftakt „30 Jahren Muschelsalat“

In diesem Jahr feiern Kulturbegeisterte in Hagen ein ganz besonderes Jubiläum: 30 Jahre Muschelsalat. Der Hagener Kultursommer findet seit 1986 mit großer Anerkennung der Besucher statt. Den Auftakt zum diesjährigen Kulturfestival macht ein bunt gemischter Abend aus Livemusik und Unterhaltungsprogramm am Samstag, 9. Juli, um 18.30 Uhr im Stadtgarten. Das inklusive Ensemble „Together“ der Max-RegerMusikschule unter Leitung von Constance Boyde wurde 2003 gegründet.

ElegantsWelttheater Schwerte_Foto Heike Wahnbaeck
Bildquelle: Muschelsalat Hagen

Auftritte fanden unter anderem mit dem Philharmonischen Orchester im Theater Hagen statt, auf Festivals in Nürnberg, Fürth und Sondershausen (Thüringen) und darüber hinaus immer mal wieder kreuz und quer im Ruhrgebiet. Im Anschluss treten fünf Musiker unter dem Namen „N.C.P. – Nu Cover Projekt“ mit einem Gedanken an: Ein Leben ohne Covern ist möglich, aber sinnlos. Songs von Pink, Lana del Rey, Maroon5, Bruno Mars, Adele und viele mehr werden in neue rhythmische und harmonische Gewänder aus Latin, Fusion, Rock, Jazz und Funk gepackt und tanzbar präsentiert. „Els Elegants“ nennt sich das Quartett, das alle Facetten von Männlichkeit mit einem zwinkernden Auge bedient. Mit einem wilden Musikgemisch reiht sich in ihrem „Cabaret Elegance“ eine Nummer an die andere: Akrobatik, Jonglage, Trapez und allerlei Pantomimik. Ein Provisorium, das die Zuschauer in die Welt des Jahrmarkttheaters zurückholt.

Together Band Musikschule
Bildquelle: Muschelsalat Hagen

Der Auftaktabend wird mit freundlicher Unterstützung der Bezirksvertretung Mitte ermöglicht. Die weiteren Veranstaltungen des Muschelsalats finden wie gewohnt mittwochs statt. Das gesamte Programm ist unter https://www.hagen.de/web/media/images/fb/fb_49kb/2016_ 4/Prorammheft_Muschelsalat_2016_internet.pdf abrufbar.

Freizeitseen Hengstey und Harkort: Grüne wollen eine gemeinsame, naturnahe Entwicklung

>>Zur Entwicklung der Naherholungs- und Freizeitbereiche rund um den Hengstey- und Harkortsee trafen sich DIE GRÜNEN aus Hagen, Wetter und Herdecke zu einem Austausch. Wichtig ist den GRÜNEN eine Entwicklung des Gebietes, die eine Balance zwischen Freizeitinteressen und Natur wahrt. In den Planungsprozess sollten möglichst breite Bevölkerungsschichten und Nutzergruppen einbezogen werden. „Das Freizeitrevier um die Ruhrseen ist eines der großen Pfunde, mit denen die Städte Wetter, Herdecke und Hagen wuchern sollten.“ Darin sind sich DIE GRÜNEN aus den Anliegerstädten einig. Eine gemeinsame und übergreifende Ideenentwicklung und Planung unter gemeinsamem Dach anstelle von gegenseitiger Konkurrenz ist dabei für DIE GRÜNEN unerlässlich. Dabei gilt es, bisherige Angebote wie den Ruhrtalradweg und den Wassersport qualitativ weiter zu entwickeln . Es komme darauf an, nicht nur auf Massen von Besuchern zu setzen, denn auch heute schon ist der Rad- und Fußweg zwischen Wetter und Herdecke am Wochenende hoffnunglos überfüllt. Aber auch einzelne, besondere Punkte gilt es zu identifizieren und geeignete Konzepte zu erarbeiten. Dazu könnten das Koepchenwerk und das Wasserwerk Volmarstein mit der historischen Seilhängebrücke gehören. Zu berücksichtigen aus GRÜNER Sicht ist vor allem, dass die weitere Entwicklung der Freizeitmöglichkeiten mit Rücksicht auf Naturflächen, Tiere und Pflanzen erfolgt. Das sei nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern auch aus touristischer: Wer das Gebiet rund um die Ruhrseen aufsucht, tut dies vor allem, um die Natur zu genießen. Deshalb muss sie möglichst intakt bleiben. Rückzugsgebiete müssen eingeplant und erhalten werden. Wichtig ist den GRÜNEN aber auch, dass Ideenfindung und Planung mit breiter Bürgerbeteiligung angelegt werden. S Naherholung und Freizeitmöglichkeiten sind vor allem für die Menschen, die hier leben. Daher müssen die Bürger*innen auch mitentscheiden, wie das Gebiet entwickelt werden soll. Und natürlich schauen auch DIE GRÜNEN hoffnungsvoll auf die Bewerbung des Ruhrgebiets um die Internationale Gartenausstellung 2027. „Wir müssen uns frühzeitig in den Planungen zu Wort melden, damit unsere Schätze an der Wiege des Ruhrgebiets in den Blick geraten.“<<

Fußgänger in Haspe lebensgefährlich verletzt

Hagen. Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Haspe ein
Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger lebensgefährlich verletzt
wurde. Nach ersten Ermittlungen bog eine 60-jährige Frau aus dem
Ennepe-Ruhr-Kreis gegen 15.55 Uhr mit ihrem VW Touran von der
Nordstraße nach links in die Enneper Straße ab. Dabei übersah sie
einen Fußgänger, der die Enneper Straße bei Grünlicht der dortigen
Fußgängerampel überquerte. Der Mann wurde auf die Motorhaube des
Fahrzeugs aufgeladen und stieß mit dem Kopf gegen die A-Säule.
Hierbei zog er sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu und musste
mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund
geflogen werden. Die 60-jährige Autofahrerin musste mit einem Schock
ebenfalls notärztlich behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hagen wurde zur Unfallaufnahme
ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen. Die Enneper Straße ist
derzeit immer noch in beide Fahrrichtungen gesperrt (mindestens bis
18.00 Uhr).  Der Verkehr wird über die Nordstraße bzw. Martinstraße
abgeleitet. Das Alter des verunfallten Fußgängers ist zum jetzigen
Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt. Er wird auf 70 bis 75
Jahre geschätzt. Innerhalb der Absperrmaßnahmen wendete eine
73-jährige Frau ihr Fahrzeug und fuhr im Bereich der Unfallstelle
rückwärts eine Böschung hinab. Dabei entstand lediglich Sachschaden.

Klassik für Alle – Justus Frantz wieder in Wetter

Noch parken die Fahrzeuge des Stadtbetriebes in der großen Halle, in wenigen Wochen wird dort das zweite Konzert der »musik:landschaft westfalen« unter dem Titel „Klassik an er Ruhr“ stattfinden. Am Donnerstag, den 28. Juli verwandelt sich der Betriebshof in einen temporären Konzertsaal für Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen und rund 700 Zuhörer. „Unser Ziel ist einfach formuliert: Wir wollen klassische Musik auf höchstem Niveau mit den besten Interpreten an die schönsten und interessantesten  Orte in ganz Westfalen holen – als «Festival für alle Sinne« dürfen selbstverständlich auch die lukullischen Genüsse nicht zu kurz kommen“ beschreibt der Intendant des westfälischen Sommerfestival, Dirk Klapsing, das, was die Besucher in Wetter erwartet. „Klassik für Alle,“ so Klapsing weiter, sei nur dann zu erreichen, wenn auch außergewöhnliche Orte wie der Betriebshof dort als Konzertaal genutzt würden, wo  mangels räumlicher Alternativen Veranstaltungen dieser Größenordnung außen vor blieben.

 

Justus Frantz kehrt mit einem spannenden Programm zurück zu seinem zweiten Konzert in Wetter: Aus der Feder von Ludwig van Beethoven stammt die  Ouvertüre „Prometheus“ op. 43 und die Sinfonie Nr. 2 D-Dur sowie das  Klavierkonzert c-Moll op. 37, auch als drittes Klavierkonzert des großartigen Komponisten bekannt . Justus Frantz wird es als Pianist vom Flügel leiten.  Joseph Haydns Symphonie Nr. 94 G-Dur „Mit dem Paukenschlag“ komplettiert den Abend.

 

Das dritte Klavierkonzert schrieb Beethoven zwischen 1800 und 1803 und wurde am 5. April 1803 in Wien uraufgeführt. Ein Freund Beethovens, den dieser gebeten hatte, ihm bei der Uraufführung die Noten umzublättern, berichtete später, daß diese, abgesehen von einigen „mir vollkommen unverständlichen ägyptischen Hieroglyphen“ leer waren. Ob das Werk bis dahin hauptsächlich in des Meisters Kopf existierte, ist nicht überliefert. Es ist das einzige aus Beethovens Feder, das in einer Moll- Tonart geschrieben wurde und gilt als sein erstes mit sinfonischen Merkmalen, was der Gattung der Klavierkonzerte den Weg aus den Salons in die Konzerthäuser bereiten sollte. Das c-Moll- Konzert hat, ähnlich wie Mozarts Klavierkonzerte KV 466 und 491 , einen gebrochenen Akkord in den Streichern als Kopfmotiv, eine Pauke im Kadenzausgang sowie zwischen Kadenz und Schlusstakt eine Ausführung der Coda durch das Klavier.

 

Die Geschöpfe des Prometheus op. 43 ist ein Ballett , zu dem Beethoven die Musik schrieb und Salvatore Viganò Libretto und Choreographie beisteuerte. Die Uraufführung erfolgte am 28. März 1801 am Wiener Hofburgtheater. Bereits zu Lebzeiten wurde die Ouvertüre häufig ohne die Ballettmusik aufgeführt und gehört heute zum Standartrepertoire der internationalen Orchester.

Im gleichen Zeitraum wie das 3. Klavierkonzert entstand die 2. Sinfonie in D-Dur op 36.Die Musikwissenschaftler sind sich darüber einig, daß sie ein wichtiges Zeugnis für die inneren Kämpfe Beethovens in dieser Zeit sind. Er komponiert das Werk, als seine beginnende Ertaubung deutlich wird. Die überschäumend positive Grundaussage der Sinfonie wird damit erklärt, daß der Komponist die Hoffnung hatte, geheilt zu werden. „Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht“ schrieb er damals an einen guten ´Freund. Schon der erste Satz vermittelt  eine Lebensfreude und Euphorie, die sich in den weiteren Sätzen wiederholt. Im Gegensatz zu seiner persönlichen Lage  ist die Musik vital, lebenszugewandt und von positiven Stimmungen nur so strotzend.

 

Die Sinfonie Nr. 94 „Mit dem Paukenschlag“ ist eines der bekanntesten und beispielhaftesten Werke von Joseph Haydn, der als angenehmer, lustiger und meistens gut gelaunter Zeitgenosse galt und der seine Mitmenschen und sich selbst gerne einmal auf en Arm nahm. Auch  der Paukenschlag in seiner berühmten Symphonie soll auf einer solchen Geschichte beruhen: Während seines Aufenthaltes in London fiel Haydn auf, daß immer wieder Teile des Publikums einschliefen, sobald die Musik langsam oder leise war. Haydn schrieb also eine Symphonie, deren zweiter Satz beides war – langsam und leise, was sich im Laufe des Stückes noch steigerte. Wie erwartet, nickten bei der Uraufführung viele im Publikum ein – um dann jäh und plötzlich von einem ohrenbetäubenden und durch das gesamt Orchester gespielten Knall, dem berühmten Paukenschlag,  aufgeweckt zu werden. Dass die Zuschauer in Wetter nicht einschlafen, sollte selbstverständlich sein.

Karten für das Konzert am 28. Juli gibt es in der Bücherstube Draht, in der Post- Filiale im Ruhrtalcenter, in den AVU- Trffpunkten, unter der Hotline 02861/ 703 8586 oder

unter garnitz@pr-esto.de. Nähere Infos www.musiklandschaft-westfalen.de

Bund fördert Breitbandausbau in Hagen

Zur besseren Planung des Breitbandausbaus wird die Stadt Hagen jetzt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 50 000 Euro gefördert. Das teilt der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel (SPD) mit. Mit dem Geld fördert der Bund Beratungsleistungen für die Planung fürs schnelle Internet.
„Mit den Mitteln können in Hagen jetzt zügig förderfähige Ausbau-Projekte entwickelt werden“, freut sich René Röspel. Der Förderbescheid wird am Mittwoch im Ministerium in Berlin übergeben. Bundesfördermittel von insgesamt 2,7 Milliarden Euro stehen im Zuge des Breitbandausbaus zur Verfügung.

Aus dem Polizeibericht Hagen

Motorradfahrer bei Zusammenstoß mit Pkw leicht verletzt

Am Montagbefuhr ein junger Mann gegen 12.00 Uhr mit
seinem Leichtkraftrad der Marke Honda die Straße Am Sportpark in
Richtung Eduard-Müller-Straße. Als ein Toyota, gesteuert von einer 45
Jahre alten Frau, vom rechten Fahrbahnrand anfuhr, konnte der
17-jährige Zweirad-Fahrer nicht mehr ausweichen und er kollidierte
seitlich mit dem Pkw. Er kam zu Fall und zog sich Schürfwunden am
Knie, der Hand und am Unterarm zu. Der Biker wollte nach Abschluss
der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen. Der Sachschaden beläuft sich
auf ca. 2500 Euro.

 

Unfallflucht durch Zeugenhinweis geklärt – Verursacherin war
betrunken

Ein Mitarbeiter eines Discounters beobachtete am
Montagmittag auf dem Geschäftsparkplatz in der Zollstraße einen
rangierenden Mercedes, der gegen einen parkenden Audi stieß. Dabei
hörte er den Anstoß und konnte deutlich das Wackeln der Fahrzeuge
erkennen. Etwa eine Stunde später konnten die zwischenzeitlich
alarmierten Polizeibeamten den verursachenden Pkw an der
Halteranschrift auffinden und die Fahrerin zu dem Vorfall befragen.
Dabei bemerkten sie eine Fahne bei der 61-jährigen Frau und ein
Alkoholtest verlief mit über zwei Promille positiv. Ein Arzt entnahm
die angeordnete Blutprobe, die Polizisten stellten den Führerschein
sicher und legten eine Anzeige vor. Der Schaden an den beiden
Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 1000 Euro.

 

Einbrecher nutzte günstige Gelegenheit

Ein Anwohner der Goebenstraße hatte in der Nacht zu
Montag bis gegen 03.30 Uhr an seinem Laptop gearbeitet und war dann
zu Bett gegangen. Die Balkontür hatte er auf Kipp stehen lassen und
als er am Morgen gegen 09.30 Uhr in die Küche kam, stand der Rechner
nicht mehr auf dem Tisch. Ebenso fehlten das Ladegerät und ein
Lautsprecher. Die zuvor auf Kipp stehende Tür war nun ausgehängt und
ein im Weg stehender Wäscheständer zusammengeklappt. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Bereich Goebenstraße gemacht haben,
melden sich bitte unter der 986 2066.

 

Geschäftseinbruch in Haspe

In der Nacht zu Montag haben sich Einbrecher Zugang
zu einem Geschäft in der Enneper Straße verschafft. Zunächst
versuchten sie ohne Erfolg eine Metalltür aufzuhebeln, letztlich
gelang es ihnen dann jedoch die Rollläden eines rückwärtigen Fensters
hochzuschieben und den Rahmen aufzudrücken. Der Geschädigte bemerkte
am Montag gegen 07.00 Uhr den Einbruch und rief die Polizei. Nach
einer ersten Durchsicht entwendeten die Unbekannten ein Notebook und
etwas Bargeld. Nach der Anzeigenaufnahme sicherten Beamte der Kripo
Spuren am Tatort. Hinweise bitte an die 986 2066.

 

Ladendieb und Detektiv durch Tierabwehrspray leicht verletzt

Im Gerangel mit einem Ladendieb kam es am
Dienstagmittag in einem Drogeriemarkt am Bergischen Ring zum
ungewollten Einsatz eines Tierabwehrsprays. Zwei Ladendetektive
hatten gegen 11.40 Uhr einen 48-jährigen Mann beobachtet, als er
mehrere Zahnbürstenaufsätze einsteckte und damit den Laden verlassen
wollte. Einer der Zeugen kannte den Mann bereits durch einem
vorangegangenen Vorfall, hatte ihn als aggressiv in Erinnerung und
nahm deshalb vorsorglich sein Tierabwehrspray in die Hand. Mit seiner
Einschätzung lag der 58 Jahre alte Detektiv richtig, es kam zu einer
Auseinandersetzung mit dem Beschuldigten und bei den
Handgreiflichkeiten versprühte er unbeabsichtigt das Reizgas. Sowohl
der Ladendieb als auch der Detektiv bekamen es in die Augen. Ein
Rettungswagen brachte den Dieb vorsorglich ins Krankenhaus, nach
kurzer medizinischer Versorgung (Spülung) übernahmen ihn wieder die
Polizeibeamten und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Der 48-Jährige
ist schon mehrfach durch Eigentumsdelikte aufgefallen, hat keinen
festen Wohnsitz und ein akutes Drogenproblem. Die von ihm entwendete
Ware im Wert von 70 Euro blieb im Geschäft, der Detektiv spülte
eigenständig seine Augen aus.

„Tanzquartett“ – Ballettabend mit Choreographien von Marco Goecke, Raimondo Rebeck, Cayetano Soto und Ricardo Fernando zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Die Ballettcompagnie des Hagener Theaters verabschiedet sich in die Ferien mit der Aufführung des vierteiligen Ballettabends „Tanzquartett“ am Samstag, 9. Juli 2016 (Beginn 19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus). Diese gleichermaßen anspruchsvolle wie unterhaltsame, ein breites Spektrum des modernen Tanzes präsentierende Produktion mit Choreographien von Marco Goecke („Blushing“), Raimondo Rebeck („Blind Dreams“), Cayetano Soto („Fugaz“) und Ricardo Fernando („Tangata“) feierte Ende April 2016 ihre Premiere und wird am 10. Dezember 2016 wiederaufgenommen.

8222
© Theater Hagen

 

 

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Steinzeit, Faustkeil, Messerhelden – Ferienworkshop für Kinder im Museum Wasserschloss Werdringen

Zurück in die Steinzeit, heißt das Motto eines Ferienworkshop für Kinder ab acht Jahren am Mittwoch, 13. Juli, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen.

Steinzeitmesser herstellen - Foto Holger Flick
© Holger Flick

Das spannende Programm zeigt auf, wie die Menschen in der Steinzeit lebten und woraus sie Werkzeuge hergestellt haben. Diesmal gilt es, ein steinzeitliches Messer selbst anzufertigen. Dafür muss ein passender Griff aus Holz geschnitzt werden und die Feuersteinklinge eingepasst werden. Mit einem Spezialkleber aus der Steinzeit wird die Messerklinge eingeklebt. Bald schon halten alle Kinder ihr eigenes steinzeitliches Messer in den Händen, das sie natürlich mit nach Hause nehmen können. Zuvor gibt es noch eine spannende Erlebnisführung. Das Leben und Treiben in der Steinzeit wird erläutert. Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier bewundert und es gibt Tipps, wie man solche Tiere der Steinzeit in die Falle lockte, um sie als Happen der Familie zu servieren. Auch im Haushalt der Steinzeit können die Kinder selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Die Kinderaktion „Steinzeitmesser herstellen“ dauert etwa zwei Stunden undmm kostet für Kinder 6 Euro zuzüglich des Eintritts von 1,50 Euro. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/2072740 erforderlich.

Verkehrsschilder Schulung für Bewohner des Hauses Schöntal

Eine Frau mit Kind bedeutet: Hier ist ein Weg für Fußgänger. Mitglieder der Arbeitsgruppe „Inklusive Verwaltung“ hatten für die Bewohner des Hauses Schöntal des Frauenheimes Wengern eine Verkehrsschilder-Schulung in Leichter Sprache organisiert.

Praxistest Verkehrsschilder
© Stadt Wetter

In der neuen Wohnstätte des Frauenheimes war zunächst die Theorie an der Reihe. Hauptkommissar Jörg Reifenschneider erläuterte den Bewohnerinnen und Bewohnern auf einfache Weise Verkehrsregeln, Verkehrs-Schilder und das angemessene Verhalten im Straßenverkehr. Anschließend setzten alle Teilnehmer das Gelernte bei einem praktischen Test auf dem Gelände des Stadtbetriebes um.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz startet seine Sommertour

Der blau-gelbe Sonnenschirm wird wieder aufgebaut – und das in den nächsten Wochen gleich zwölf (!) Mal im Hagener Stadtgebiet. Nach der tollen Resonanz im letzten Jahr, will Oberbürgermeister Erik O. Schulz die am Freitag beginnende Sommerferienzeit erneut intensiv dazu nutzen, um mit den Hagener Bürgerinnen und Bürgern bei einem lockeren Austausch im Gespräch zu bleiben.
„Bei den vielen ungezwungenen Begegnungen mit den Menschen aus meiner Heimatstadt habe ich im letzten Sommer ganz unmittelbar erfahren können, wie es um die aktuelle Gemütslage bestellt ist, wo der Schuh drückt und was verbessert oder verändert werden sollte. Ich habe dabei sehr genau hingehört, wenn mir die Bürger mitgeteilt haben, was sie gut finden oder welche Wünsche – auch ganz konkret an mich – sie haben“, so OB Schulz. „Aber es gab auch Lob und Zuspruch für meine Arbeit – und das tut natürlich auch gut.“
Unter dem bekannten Motto „Oberbürgermeister Erik O. Schulz unterwegs“ wird Hagens Erster Bürger bereits in der kommenden Woche zu seiner neuen Sommertour durchs Stadtgebiet aufbrechen. Wie im letzten Sommer wird er nach dem Auftakt in Helfe (Dienstag, 12. Juli) insgesamt neun Mal Station auf den Hagener Wochenmärkten machen, um dort jeweils von 11 bis 13 Uhr mit den Bürgerinnen und Bürgern ins persönliche Gespräch zu kommen. Zwei weitere Termine in Eilpe (19. Juli von 14 bis 16 Uhr) sowie auf dem Dahler Bauernmarkt (22. Oktober) kommen hinzu. Neu ist zudem ein Abendtermin am Mittwoch, 13. Juli, von 18 bis 20 Uhr im Bereich vor der „Spinne“ in der Hohenzollernstraße.
Wie bei seiner Tour im letzten Jahr, wünscht sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz vor allem eins: „Erneut viele Begegnungen mit ganz vielen netten Menschen, die Lust auf ein offenes Gespräch mit mir haben!“

Und hier alle Termine der Sommertour auf einen Blick (wenn nicht anders angegeben jeweils von 11 bis 13 Uhr auf den Wochenmärkten):

–       Dienstag, 12. Juli, Helfe, Helfer Straße/Ecke Pappelstraße
–       Mittwoch, 13. Juli, vor der „Spinne“ (18 bis 20 Uhr !),  Ecke Hohenzollernstraße/Zugang Volkspark
–       Donnerstag, 14. Juli, Emst, Karl-Ernst-Osthaus-Straße
–       Freitag, 15. Juli, Wehringhausen, Wilhelmsplatz/ Bismarckstraße
–       Dienstag, 19. Juli, Eilpe (14 bis 16 Uhr !), Durchgang Eilper Straße zum Kaufpark
–       Mittwoch, 20. Juli, Boele, Schwerter Straße/ Dortmunder Straße
–       Donnerstag, 21. Juli, Haspe, Voerder Straße/ Fußgängerzone
–       Mittwoch, 17. August, Altenhagen, Friedensstraße
–       Freitag, 19. August, Vorhalle, Vorhaller Straße/ Europaplatz
–       Samstag, 20. August, Springe, Johanniskirchplatz
–       Freitag, 2. September, Hohenlimburg, Gaußstraße
–       Samstag, 22. Oktober, Dahl, Dahler Bauern- und Kreativmarkt, Am Obergraben

Fünfter Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Am 8. Juli 2016 wird Oberbürgermeister Erik O. Schulz vor dem Hagener Rathaus ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzen. Mit dem Hissen der Flagge des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace appellieren (Ober-) Bürgermeister an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sprechen sich 93 Prozent der Bundesbürger für  ein völkerrechtliches Verbot der Atomwaffen aus, weitere 85 Prozent der befragten Erwachsenen befürworten zudem einen Abzug der auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen der USA.
Oberbürgermeister Erik O. Schulz erklärt: „Wir, die Bürgermeister für den Frieden, sind sehr besorgt, dass immer noch rund 16.000 Atomsprengköpfe auf der Welt existieren. Einer Welt, die zunehmend von zahllosen gewalttätigen Konflikten, kriegerischen Auseinandersetzungen und Terrorismus geprägt ist. Einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint. Vor dem Hintergrund der geplanten Stationierung neuer, technisch aufgerüsteter Atomwaffen in Europa ist es daher umso wichtiger, am heutigen Flaggentag auf das Ziel einer atomwaffenfreien Welt hinzuweisen.“
200 Städte – darunter auch Hagen – nehmen in diesem Jahr an der deutschlandweiten Aktion teil. Sie erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag – das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen – vom 8. Juli 1996. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. Das Gutachten ist zwar nicht bindend, aber dennoch von großer Bedeutung: die Staaten der Weltgemeinschaft werden an ihre „völkerrechtliche Verpflichtung“ gemahnt, ernsthafte Verhandlungen zur Beseitigung von Kernwaffen aufzunehmen.
Zurzeit finden Gespräche über nukleare Abrüstungsschritte im Rahmen einer neu eingerichteten Arbeitsgruppe der UN (Open-Ended Working-Group) statt. Sie trat im Januar in Genf erstmalig zusammen, weitere Termine fanden im Februar und im Mai statt, für August ist eine erneute Sitzung vorgesehen. Die Arbeitsgruppe soll sich mit konkreten rechtlichen Maßnahmen, Verfahren und Normen befassen, um dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt näher zu kommen. Gegen die Einsetzung dieser Arbeitsgruppe votierten die drei Nato-Atomwaffenstaaten Frankreich, Großbritannien und USA wie auch fast alle mitteleuropäischen Verbündeten. Deutschland und weitere Nato-Mitglieder enthielten sich. Deutschland wird sich dennoch an der Arbeitsgruppe beteiligen. Am Ende der Gespräche wird eine Zusammenfassung und Empfehlungen an die UN-Generalversammlung erwartet. So soll der Weg für eine weitere UN-Resolution im Dezember geebnet werden, mit dem Ziel eine Konferenz für die tatsächlichen Vertragsverhandlungen anzusetzen.
Mayors for Peace nimmt als einer der ausgewählten Vertreter der Zivilgesellschaft an der Arbeitsgruppe teil.
Oberbürgermeister Erik O. Schulz appelliert: „Mit dem Hissen der Mayors for Peace Fahne vor unserem Rathaus appellieren wir zugleich an die Regierungen der Welt, sich aktiv und ernsthaft an den OEWG Gesprächen zu beteiligen. Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2016 zu einem Jahr mit bedeutenden Fortschritten in der weltweiten nuklearen Abrüstung machen!“
Weitere Informationen unter www.mayorsforpeace.de

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft zerschlagen international operierenden Schleuserring

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft zerschlagen international
operierenden Schleuserring 200 Einsatzkräfte durchsuchen über 40
Objekte Sieben Beschuldigte festgenommen

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft haben heute (05.07.2016) im
Rahmen eines Großeinsatzes eine international operierende Tätergruppe
von Schleusern zerschlagen. Dabei wurden der Hauptverdächtige, ein
48-jähriger Deutscher, verhaftet, sechs weitere Beschuldigte
vorläufig festgenommen und über 10.000,- Euro Bargeld beschlagnahmt.
Zudem stießen die Ermittler bei den Durchsuchungen von über 40
Objekten mit Schwerpunkt Raum Wuppertal auf eine Vielzahl von
Mobiltelefonen, SIM-Karten, mehrere Laptops und Festplatten sowie für
das Strafverfahren bedeutsame Unterlagen wie Pässe, Führerscheine
u.ä..

Den mutmaßlichen Mitgliedern der Tätergruppe wird zur Last gelegt,
im großen Stil Menschen verschiedener Nationalitäten über Ungarn und
Österreich nach Deutschland eingeschleust zu haben. Den Mitgliedern
der Tätergruppe werden über 50 Schleusungen mit rund 250 Geschleusten
vorgeworfen. Diese sollen vorwiegend mit Wohnmobilen, Kleinbussen
oder Pkw vorgenommen worden sein. Bei den geschleusten Personen
handelt es sich überwiegend um Syrer, die bis zu 1.500,- Euro für die
Straftat gezahlt haben sollen.

Die Ermittler von Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft gehen
davon aus, dass die Beschuldigten die Schleusungen über die
sogenannte Balkanroute gewerbsmäßig organisiert haben. Den
Beschuldigten drohen mehrjährige Freiheitsstrafen.

Darüber hinaus nahm die Bundespolizei heute sechs weitere Personen
vorläufig fest, die dem Haftrichter vorgeführt werden. Dabei handelt
es sich um vier Männer (22, 22, 46, 54) sowie zwei Frauen (44, 45).

Bei den übrigen Beschuldigten handelt es sich vorwiegend um
Personen aus dem Raum Wuppertal, Solingen, Ratingen und zwei Städten
im Saarland (Völklingen, Lebach). An diesen Orten wurden heute
zeitgleich die Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft
Wuppertal vollstreckt. Zahlreiche mutmaßliche Mitglieder der
Tätergruppe gelten als gewalttätig.

Den heutigen Vollstreckungsmaßnahmen gingen intensive Fahndungs-
und Ermittlungsmaßnahmen von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft in
Europa voraus. Insgesamt waren heute 200 Einsatzkräfte der
Bundespolizei im Einsatz.

Die Ermittlungen dauern weiter an.

Dank an Yachtschule für 30 Jahre Unterstützung

Seile knoten, Segel setzen, Leinen los: Regelmäßig legen Oberlinschüler aus Volmarstein zum Segeltörn auf dem Harkortsee ab. Bei den Förderschülern mit teilweise schweren Behinderungen kommt die Segel-AG prima an. Auf dem Gelände der Yachtschule Harkortsee in Hagen-Vorhalle, die die Aktion seit drei Jahrzehnten ermöglicht, heißt es jeden Mittwoch: Oberlinschule, ahoi!

Foto1
Bildquelle: ESV

„Segeln bringt unseren Schülern Erlebnisse von unschätzbarem Wert“, erklärt Georg Jeskulke. Er ist Lehrer an der Oberlinschule und leitet die Segel-AG gemeinsam mit seinem mittlerweile pensionierten Kollegen Detlef Kempka. Beim Gang über den schwankenden Steg lernen Jugendliche mit Wahrnehmungsstörungen, ihren Körper zu beherrschen. Vertrauen ist gefragt, wenn sich ein Rollifahrer ins schwankende Boot heben lässt. Und die Teamarbeit an Bord, mit der das Schiff auf Kurs gehalten wird, fördert den Zusammenhalt aller.

All diese wichtigen Erfahrungen machen Oberlinschüler seit den 80er Jahren. So lange begleitet Lutz Heinbach, Betreiber der Yachtschule Harkortsee, die Teilnehmer der Segel-AG. Generationen von Schülern mit Behinderungen hat er so unterstützt. „Das ist immer prima gelaufen“, sagt Heinbach. „Jonas“, das kleine Boot der Oberlinschule, hat er gespendet. Und auch den Liegeplatz stellt er zur Verfügung. So hat „Jonas“ am Harkortsee seit langem seinen festen Platz – zwischen Schiffen mit so originellen Namen wie „Alter Schwede“ oder „Kenterkönig“.

Damit ist die Oberlinschule sozusagen Schiffseigner. Und nicht nur deshalb ist die Segel-AG ein ungewöhnliches Angebot. Das kommt dauerhaft nur zustande, weil Lehrer Georg Jeskulke selbst begeisterter Segler ist. Mitte der 80er Jahre hat er seine Staatsarbeit über das Thema „Wassersport mit Körperbehinderten“ geschrieben.

Übrigens: Auch während der dunklen Jahreszeit, wenn „Jonas“ nicht ablegt, läuft die Segel-AG. Dann beschäftigen sich die Oberlinschüler in der Theorie mit dem Thema „Segeln“: Sie sitzen vor ihrer riesigen Karte vom Harkortsee, die sie selbst gemalt haben, basteln Schiffe oder lernen Knoten. Zwei Ausflüge – zur internationalen Bootsausstellung in Düsseldorf und zum Schiffshebewerk Henrichenburg – runden das Winterprogramm ab. „Segeln ist ein Thema fürs ganze Jahr“, betont Georg Jeskulke.

Zum 35. Mal Motorradfest in Volmarstein

Seit mehr als drei Jahrzehnten bieten Motorradfahrer des MC Sauerland Kindern und Jugendlichen aus Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein ein besonderes Event: Bei diesem jährlichen Motorradfest unternehmen sie mit den jungen Beifahrern mit Behinderungen eine Tour ins Sauerland. Die lassen sich dann genüsslich den Fahrtwind um die Nase wehen. Am kommenden Samstag, 9. Juli, findet diese Attraktion zum 35. Mal statt. Als Dankeschön für das langjährige Engagement der Motorrad-Fans richtet die Stiftung auf dem Zentralgelände an der Lothar-Gau-Straße ab 9.30 Uhr ein Fest aus.

Foto Motorradfest
Bildquelle: ESV

„Wir möchten mit unseren Freuden aus dem Sauerland ein Familienfest feiern“, sagt Organisator Daniel Starosta. Dazu gehören Spiele unter dem Motto „Kinder gegen Erwachsene“, Geocaching, Basteln und Schminkecke. Ab 14.30 Uhr spielt die Wuppertaler Irish-Folk-Band „Fragile Matt“. Und statt der üblichen Tagesfahrt ins Sauerland gibt es für die Kinder und Jugendlichen kurze Touren in der näheren Umgebung.

Vor dem Start treffen sich die rund 20 Fahrer traditionell zu den „Benzingesprächen“ – also Fachsimpeleien über ihre teilweise nostalgischen Gefährte. Auch die jungen Volmarsteiner Beifahrer stellen Fragen zu den Motorrädern oder machen ein Erinnerungsfoto mit „ihrem“ Fahrer. Den Mitgliedern des MC Sauerland aus Menden ist es ein Anliegen, den Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen ein besonderes Erlebnis zu bieten. Dafür sind sie in über drei Jahrzehnten insgesamt fast 70.000 Kilometer gefahren.

Unbekannte erbeuten Kompletträder

Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes verschafften sich
Unbekannte Zugang zum Gelände eines Autohauses an der Berliner
Straße. Dazu schnitten sie ein etwa 1×1 Meter großes Loch in die
Maschen eines Metallzauns und balancierten zwei Neuwagen der Marke
Mercedes auf jeweils zwei Pflastersteinen aus und demontierten die
komplette Bereifung. An einem dritten Fahrzeug lösten die Täter noch
an einem Rad die Muttern, brachen allerdings die Tat ab. Mit acht
Leichtmetallfelgen und den entsprechenden Reifen entkamen sie
unerkannt. Durch die unprofessionelle Vorgehensweise entstanden an
beiden Fahrzeugen zusätzliche Beschädigungen im Bereich der Schweller
und des Unterbodens. Zeugen, die weiterführende Hinweise im
Zusammenhang mit dem Vorfall oder dem Abtransport der Beute machen
können, melden sich bitte unter der 986 2066.

pol-ha-unbekannte-erbeuten-komplettraeder
© Polizei Hagen

Bessere Leistungen und mehr Personal in der Pflege

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Dritten Pflegestärkungsgesetzes (PSG III) verabschiedet. „Es ist Teil einer Gesamtreform der Pflege, mit der wir die Leistungen und die Personalsituation verbessern“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.
Mit dem Gesetz werden ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein genaueres Begutachtungsverfahren eingeführt. „Außerdem stärken wir die Rolle der Kommunen in der Pflege, um Pflegebedürftigen, Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen in ihrer vertrauten Umgebung eine erstklassige Pflegeinfrastruktur und eine umfassende Pflegeberatung anzubieten“, ergänzt Röspel, der in diesem Frühjahr zu zwei Diskussionen in seinem Wahlkreis über das geplante Gesetz eingeladen hatte. Die dabei geäußerten Bedenken und Anregungen will er in die nun anstehende Beratung im Bundestag einbringen.
Das PSG III setzt die Empfehlungen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege um. Gegenüber dem Referentenentwurf sind Regelungen gegen Abrechnungsbetrug in der ambulanten Pflege hinzugekommen. Die Städte und Kreise werden stärker und verantwortlich in die Strukturen der Pflege vor Ort eingebunden. Die Pflegeberatung soll verbessert und die Pflegestützpunkte weiter ausgebaut werden.

Julius Lahai lebt Musik, Julius Lahai ist Musik.

Aus Soul, Funk und Afro-Music, Rock, Pop und einer Spur Reggae schafft der Westafrikaner seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Seine achtköpfige internationale Band „1st-Family“ setzt seine ausschließlich selbst komponierten Songs live mit Lahai um. Zweistimmiger Gesang, eine durchdachte Choreografie, anspruchsvolle Soli und vor allem eine unbändige Energie und Spielfreude machen die Konzerte der Band aus.

plakat

Es darf getanzt werden – und es wird getanzt werden!

Geboren in Liberia trat Julius Lahai schon als Kind im Fernsehen auf. Als Jugendlicher tourte er mit seiner Band erfolgreich durch acht afrikanische Länder. 1992 folgte der erste Plattenvertrag, ein französischer Talent-Scout entdeckte ihn und ebnete ihm mit einem Vertrag bei der „Crystal Music Agency“ in Paris den Weg nach Europa. Über einen Abstecher auf Sylt kam Lahai nach Köln, wo er heute lebt und arbeitet.

Der Sänger, Gitarrist und Tänzer macht auf seiner „Wise-Descrete-Expirience-Tour“

am 24.09.16 Station in Hagen im „Kultopia“.

Einlass ist um 19 Uhr, Beginn 20.00 Uhr.

Eintritt 15,- Euro, im VVK 12,-.

Ferienmaus-Eröffnungsfest „Fußball-EM in Frankreich“

Der 8. Juli 2016 ist ein wichtiger Tag für alle Mädchen und Jungen – es ist der letzte Schultag und an diesem geht es los mit der Ferienmaus-Eröffnungsparty! Das diesjährige Motto lautet „Fußball-EM in Frankreich“, denn zu diesem sportlichen Großereignis können die Kinder jede Menge Kreativ- und sportliche Spielangebote, lustige Erlebnisse und spannende Rateaktionen erwarten. Alle Mädchen und Jungen haben die Möglichkeit, bei einem Fußballturnier in der Streetsoccer-Anlage zu gewinnen oder Sieger beim Torwandschiessen zu werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich auch phantasievoll schminken zu lassen oder Schirmmützen zu basteln. Danach geht es zum Springen und Toben auf die Hüpfburgen oder beim Kistenstapeln hoch hinaus in der professionellen Kistenkletteranlage.
Die Party beginnt um 14 Uhr im Familienzentrum und Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33. Das Künstlerduo „drauf und dran“ wird alle kleinen und großen Zuschauer an diesem Nachmittag mit einem lustigen und spektakulären Auftritt überraschen. Im Anschluss wird in dieser sportlichen Arena ein Luftballonkünstler für alle phantasievolle Luftballonfiguren erstellen. Außerdem gibt es neben den genannten Spiel- und Aktionsständen der städtischen Jugendeinrichtungen und des Spielmobils viele freie Träger (AWO, CVJM, Ev. Jugend im Kirchenkreis Hagen, Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, SJD Die Falken), die ebenfalls mit tollen Aktionen beim Eröffnungsfest mitwirken. Die „Eröffnungsparty“ wird gegen 18 Uhr beendet sein und die Ferienmaus startet mit allen Kindern und Jugendlichen ab in den Ferien-Sommer 2016!

Fachbereich Jugend und Soziales sucht Pflegeeltern

Wenn Eltern die Erziehung und Versorgung ihres Kindes vorübergehend oder langfristig nicht mehr selbst leisten können, ist die Vermittlung in eine Pflegefamilie oft die geeignetste Lösung für eine gute Betreuung des Kindes. Der Pflegekinderdienst des Fachbereiches Jugend und Soziales der Stadt Hagen sucht interessierte Familien, Paare und Alleinstehende, welche die persönlichen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringen.

Soziale Einstellung und guter Wille sind ohne Frage wichtig, diese Eigenschaften allein genügen jedoch nicht. Von Pflegeeltern werden Einfühlungsvermögen, Verständnis, Offenheit, Belastbarkeit, Zeit, Geduld und die Fähigkeit, das eigene Verhalten zu überdenken, erwartet. Die Pflegeeltern sollen für das aufgenommene Kind die Elternrolle übernehmen – auf Dauer oder solange die leiblichen Eltern ausfallen. In der Regel hält es in dieser Zeit Kontakt zu seinen Eltern und gegebenenfalls zu seinen Geschwistern.

Pflegeeltern werden für Kinder aller Altersstufen gesucht. Die Kinder kommen häufig aus belasteten Situationen, sind verstört und verunsichert und bedürfen daher einer besonderen Betreuung. In Einzelfällen werden auch für Mädchen und Jungen mit körperlichen, geistigen und seelischen Problemen Pflegeeltern mit besonderer Eignung gesucht. Im Rahmen von Schulungen werden Interessenten in Einzelgesprächen und Gruppenarbeit umfassend über das Thema „Vollzeitpflege nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz“ informiert und auf diese Aufgabe vorbereitet.

Die nächste Pflegeelternschulung soll im August starten. Für weitere Informationen wenden sich Interessierte bitte an den Fachdienst für Pflegekinder der Stadt Hagen, Birgitt Neumann unter Telefon 02331/207-4223 oder Manfred Steinhoff unter Telefon 02331/207-3674.

Arbeitslos und Urlaub – was ist zu beachten?

Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Damit auch arbeitslose Menschen ihren Urlaub
genießen können, gilt es einige Dinge zu beachten, bevor die Koffer gepackt werden. Denn Arbeitslose müssen eigentlich auch während der Urlaubszeit für Vermittlungen zur Verfügung stehen – es gibt allerdings Ausnahmen.

Jeder Arbeitslose ist grundsätzlich verpflichtet, täglich unter seiner Anschrift erreichbar zu sein. Wer mit der Familie oder Freunden einige Tage ausspannen möchte, muss hierzu rechtzeitig die Zustimmung der Agentur für Arbeit einholen. Der Urlaubsantrag ist dabei kurz vor Reiseantritt zu stellen. Er kann bewilligt werden, wenn keine Beeinträchtigung der Vermittlungsaussichten zu erwarten ist. Dies ist entweder persönlich in den Agenturen für Arbeit in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis oder telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00 möglich.

Bei einer Urlaubsdauer bis zu 21 Tagen im Kalenderjahr kann für den gesamten Zeitraum Arbeitslosengeld weitergezahlt werden. Zu beachten bleibt: Bei einem längeren, aber genehmigten Urlaub, gibt es ab dem 22. Kalendertag keine Leistungen mehr von der Arbeitsagentur. Bei einer Ortsabwesenheit von zusammen-hängend mehr als sechs Wochen im Jahr wird die Zahlung bereits ab dem ersten Urlaubstag eingestellt. Die vorherige Meldung lohnt, denn wer sich ohne Urlaubsgenehmigung auswärts aufhält, muss mit einer Rückforderung des gezahlten
Arbeitslosengeldes rechnen.

Ausführliche Informationen bietet auch das Merkblatt 1 – für Arbeitslose. Es kann im Internet unter http://www.arbeitsagentur.de > Bürgerinnen und Bürger > Arbeitslosigkeit > Arbeitslosengeld aufgerufen werden. Auch unter der kostenfreien Hotline 0800
4 5555 00 gibt es nähere Informationen zum Thema.

Online-Urlaubsmeldung?

Mit Hilfe der Online-Mitteilungen kann dies auch online erledigt werden

(siehe https://www.arbeitsagentur.de/ -> eServices).

Sonderverkauf Bücher, Spiele und Puzzles im Kinderschutzbund

Die „Klamottenkiste“ des Kinderschutzbundes bietet derzeit eine besonders große Auswahl an spannenden Kinderbüchern, tollen Gesellschaftsspielen und interessanten Puzzles zu kleinen Preisen an.

 

Deshalb findet in den Sommerferien eine Woche lang ein Sonderverkauf im Café des Kinderschutzbundes statt. Alle Familien sind herzlich eingeladen, ausgiebig zu stöbern und zu shoppen. Die Erlöse helfen dabei, die pädagogische Arbeit des Kinderschutzbundes zu finanzieren und neue Projekte für Kinder und Familien ins Leben zu rufen.

 

Der Ausverkauf findet von Montag, 11. Juli bis Freitag, 15. Juli von 10.00 bis 17.00 Uhr im Café des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, 58095 Hagen-Mitte statt.

Erneut Verkehrsunfall auf der Schwelmer Straße

Am Montag, 04.07.2016 kam es erneut zu einem
Verkehrsunfall auf der Schwelmer Straße. Die ehrenamtlichen Kräfte
der Löschgruppe Grundschöttel wurden um 16:46 Uhr dorthin alarmiert.
Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zu einem Auffahrunfall zwischen
einem Audi und einem Mercedes. Bei Eintreffen der Feuerwehr saßen
beide Personen noch in den Pkws, waren aber nicht einklemmt. Die zwei
Personen wurden an den Rettungsdienst übergeben und anschließend
durch diesen in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert. Durch die
Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsmittel abgestreut, die Batterien
abgeklemmt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt.
Nachdem die Fahrzeuge vom Abschleppunternehmen aufgenommen worden
waren, konnten die 12 Einsatzkräfte den Einsatz um 18:00 Uhr für
beendet erklären. Zur Ermittlung der Unfallursache war die
Schutzpolizei ebenfalls vor Ort.

Turnhallen und Bäder in den Sommerferien geschlossen

Ab kommenden Montag, 11.Juli, bleiben die Turn- und Sporthallen sowie das Lehrschwimmbecken der Stadt Wetter (Ruhr) bis einschließlich Dienstag, 23. August, geschlossen. Ab Mittwoch, 24. August, kann der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Zudem bleibt das städtische Sport- und Freizeitbad ab Montag, 8. August, bis einschließlich Montag, 22. August, geschlossen. Es ist ab Dienstag, 23. August, wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Von Kopf bis Fuß: Babymassage wirkt auf Körper und Seele

Zwei neue Kurse zum Erlernen der Babymassage bietet das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe ab dem 19. Juli an. Der erste Kurs findet jeweils dienstags von 9.30 bis 11.00 Uhr statt. Der zweite Kurs startet ebenfalls dienstags von 11.15 bis 12.45 Uhr.

Geborgenheit und Sicherheit – das braucht Ihr Nachwuchs von Anfang an. Babymassage gibt dem Kind Halt und wirkt positiv auf seine gesamte Entwicklung. Der intensive Körperkontakt stärkt zudem die Bindung zwischen Eltern und Baby. Untersuchungen zeigen: Babys, die häufig gestreichelt werden, sind weniger anfällig für Stress und besonders an ihrer Umwelt interessiert. Sie entwickeln ein Ur-Vertrauen in die Welt, das ihnen niemand mehr nehmen kann.

Eine Babymassage unterstützt darüber hinaus den Aufbau der Muskulatur, regt die Durchblutung an und festigt Haut und Gewebe. Während der Babymassage kommt das Kind zur Ruhe und ein geregelter Schlafrhythmus stellt sich ein. Die Entwicklung der Sinneswahrnehmung, der Aufbau der Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt. Von Kopf bis Fuß: Babymassage wirkt auf Körper und Seele.

Einmal pro Woche dienstags vormittags treffen sich die Teilnehmer im Ev. Krankenhaus am Mops. Nach fünf Treffen sind die Eltern selbst in der Lage, die Babymassage zu Hause bei ihrem Kind anzuwenden. Babymassage eignet sich für Kinder ab der 4. Lebenswoche. Die Kosten betragen 50 Euro. Infos und Anmeldung: Sr. Heike Spiecker Tel. 0 23 33 – 25 22.

Historischer Rundgang durch Boele

Zu einem Stadtteilrundgang durch Hagen-Boele mit der Gästeführerin Anne-Marie Proriol lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen des Urlaubskorbs für Donnerstag, 14. Juli, von 17.30 bis 18.30 Uhr ein. Der Stadtteil im Hagener Norden hat eine lange Geschichte. Bereits am Kirchplatz rund um die katholische Kirche St. Johannes Baptist lässt sich die Geschichte ablesen. Im weiteren Verlauf zeigt die Gästeführerin Anne-Marie Proriol Orte, die von der Entwicklung dieses Stadtteils erzählen – zum Beispiel die Wegkapelle an der Osthofstraße und den Boeler Marktplatz. Der Treffpunkt ist vor der katholischen Kirche St. Johannes Baptist, Kirchplatz 17. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung zu der Führung mit der Kursnummer 1167 unter Telefon 02331/207-3622.

Kirchenführungen mit Stadtmarketing fallen aus!

Die Kirchenführung des Stadtmarketing für Wetter e.V. durch die Ev. Dorfkirche in Wengern, geplant für Freitag, 8. Juli, findet leider nicht statt. Auch die vier weiteren Führungen zum Thema »Kirchen als Kulturdenkmäler in den Blick nehmen« können krankheitsbedingt erst wieder in 2017 geplant und durchgeführt werden. Die neuen Termine werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben und im neuen Jahresprogramm des Stadtmarketings sowie auf der Internetseite www.stadtmarketing-wetter.de veröffentlicht.

Rotkreuzler laden Kinder und Jugendlichen zu Erste-HilfeKursen und internationalem Heldencamp ein

Bereits zum vierten Mal haben Wittens Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ein besonderes Ferienpaket für Kinder und Jugendliche geschnürt: Erste-Hilfe Kurse für die verschiedenen Altersklassen und das bekannte „Jugendrotkreuz Heldentrainingscamp“ warten auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Alle Angebote sind auch erneut im Ferienspielkalender der Stadt Witten erschienen. „Neben speziellen Erste-Hilfe Kursen für interessierte Kinder und Teenager, die wir zu uns ins Rotkreuzzentrum zu einem Erlebnistag rund um Notruf, Stabile Seitenlage, Wunden und Verbände einladen, richten wir auch in diesem Jahr unser dreitägiges HeldenTrainingscamp am letzten Ferienwochenende für Kinder und Jugendliche von sechs bis zwölf Jahren aus. Neben Kindern und Jugendlichen aus Witten wollen wir in diesem Jahr besonders Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen verschiedenen Ländern ansprechen.“, berichtet Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp, die sich aufgrund der tollen Erfahrungen in den vergangenen Jahren auf bis zu 120 Kinder freut. Wir laden Sie herzlich zu einem kurzen Pressegespräch mit Fototermin am Freitag den 08.07. um 11:00 Uhr ins Wittener Rotkreuzzentrum ein und würden uns freuen, wenn Sie über die Aktionen berichten würden. Neben Jugendrotkreuzleiterin Moana Seidler wird mit Benedikt Kurz ein weiterer der ehrenamtlichen Organisatoren der FerienspielAktionen sowie Ferienspiel-Koordinatorin Andrea Hold, Stadt Witten, zum Gespräch zur Verfügung stehen. In diesem Jahr werden die Ferienspielaktionen des Deutschen Roten Kreuzes in Witten freundlicher Weise unterstützt durch die ERGO Generalagentur Manuel Pester. Das „Heldentrainingscamp“ wurde 2015 mit dem silbernen Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Innern (BMI) ausgezeichnet.

Freifunk: Mobile Freiheit in der Innenstadt von Alt-Wetter

Mobiles Vergnügen in der City: Mit einem flächendeckenden Freifunk-Angebot wird der Innenstadtbereich in Alt-Wetter noch attraktiver. Die Stadt Wetter (Ruhr) hat in den vergangenen Monaten dieses umfangreiche Freifunk-Konzept konzipiert und in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren erfolgreich umgesetzt.

Die Stadt Wetter dankt den Einzelhändlern, die ihre Geschäftslokale für den Einsatz von Routern bereitstellen. Ein großes Dankeschön gilt auch der Werbegemeinschaft Alt-Wetter, dem Stadtmarketing, dem Ruhrtal Center und der Sparkasse Wetter, die sich bereit erklärt haben, die Kosten für die Beschaffung der Router und die laufenden Gebühren für zunächst zwei Jahre zu übernehmen. Noch müssen die Leitungen gelegt werden – hier hat der Provider der Stadt eine kurzfristige Verwirklichung zugesagt.

Ein großer Dank gilt ferner dem ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzierten Verein „Freifunk im Ennepe-Ruhr-Kreis“, der als Betreiber seine Server-Infrastruktur für die Freifunk-Nutzung in Alt-Wetter zur Verfügung gestellt hat. Insbesondere dem großen Engagement von Vorstandsmitglied Lars Langewiesche sowie dem Einsatz von Marcel Rembges (Freifunk Wetter) vor Ort in Wetter gilt hier der ausdrückliche der Dank der Stadt Wetter.

„Das Freifunk-Angebot ist aus Sicht der Stadt Wetter ein weiterer gelungener Schritt, die Innenstadt in Alt-Wetter für die Bürgerinnen und Bürger, Kunden und Gäste noch attraktiver zu gestalten“, freut sich Bürgermeister Frank Hasenberg. Diese Maßnahme sei „gleichermaßen für Handel, Gastronomie und Kunden sowie für Einwohner und Gäste eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der City“, so Hasenberg.

Sobald die Freischaltung durch den Provider erfolgt ist, lädt die Stadt alle an dem Projekt Beteiligten und natürlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen „Startschuss“ ein, um die neue „mobile Freiheit“ zu begrüßen und auszuprobieren.

Der Freifunk soll allerdings nicht auf den Innenstadtbereich beschränkt bleiben. So will die Stadt in weiteren Gesprächen mit den Werbegemeinschaften in Wengern und Volmarstein klären, inwieweit – unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Insellösungen – auch hier ein umfangreiches Freifunknetz erstellt werden kann.