Freude und Spaß beim 8. Hinterhoffest bei der AIDS Hilfe Hagen e.V.

An diesem Freitag (01.07.2016) fand das achte Hinterhoffest bei der AIDS Hilfe Hagen e.V. statt. „Das Fest ist im Grunde für Unterstützer, Freunde und Interessierte gedacht“, so Andreas Rau.

Es stand auch viel Spaß im Vordergrund. Die Band „A few songs left“ spielte unplugged und für das leibliche Wohl wurde allemal gesorgt. Da sehr viele Gäste anwesend waren, gab es viele Gespräche mit den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern oder einfach einen Plausch mit Freunden.

Der AIDS Hilfe Hagen e.V. wurden vor kurzem wieder Zuschüsse der Stadt verweigert. Dieser Antrag wurde gestellt um auch die gute Arbeit, die die Mitarbeiter von der AIDS Hilfe Hagen e.V. leisten, zu ermöglichen. Zum Teil finanziert sich die AIDS Hilfe Hagen e.V. von Landesgeldern und kommunalen Eigenmitteln. Dies sind zusammen 83.000 Euro. Um aber die Projekte und andere Mittel zu finanzieren, muss die AIDS Hilfe Hagen e.V. 150.000 Euro ausgeben. „Wir brauchen die ideelle Unterstützung der Politik“, appellierte Andreas Rau.

Die AIDS Hilfe Hagen e.V. klärt rund um das Thema „Sexuelle Gesundheit“ auf. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt, kümmert sie sich um Personen, die von sexuellen Krankheiten betroffen sind und helfen den betroffenen Menschen. Auch engagieren sie sich für die Aufklärung an Schulen und Berufsgruppen.

Jan-Philipp Leicher

Werbeanzeigen

VIDEO | Rathaus-Apotheke jetzt in der 3. Generation

Dr. Klaus Fehske hat am 1. Juli 2016 die Hagener Rathaus-Apotheke an seinen Sohn Christian übergeben. Dr. Klaus Fehske wird Hagen aber erhalten bleiben, auch sein hohes und vielschichtiges Engagement für Hagen und die Region. Mit der Übergabe in die nun 3. Generation wird es zugleich ein noch breiteres Angebot geben. Auch der Stellenwert der Beratung wird noch weiter ausgebaut. Mehr dazu im Video.

Sparkassen Hagen und Herdecke schließen sich zusammen

Die Sparkassen Hagen und Herdecke gehen gemeinsame Wege. Am Freitag unterzeichneten Dr. Katja Strauss-Köster, Bürgermeisterin der Stadt Herdecke, und Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen, im Herdecker Rathaus die Fusionsverträge. Am Vortag hatten die beiden Stadträte von Hagen und Herdecke den Zusammenschluss einstimmig entschieden.

Pressefoto
Mit einer Bilanzsumme von 3,1Milliarden Euro entsteht zum 31. August 2016 das elftgrößte Institut in Westfalen-Lippe. Die vereinigte Sparkasse wird den Namen „Sparkasse HagenHerdecke“ tragen. Für die Kunden wird sich nach der vollzogenen rechtlichen Fusion zum 31.08.2016 außer dem Namen nichts merklich verändern.
Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster freut sich auf das neue Kapitel in der 140-jährigen Geschichte der Sparkasse in Herdecke. „Ein Kapitel, das sicher gut zu lesen sein wird. Vor allem können wir sicher sein, dass der Wirtschaft und der Bevölkerung in Herdecke auf Dauer eine leistungsfähige Sparkasse zur Verfügung steht.“
Mit den demographischen Veränderungen, dem immer schnelleren Wandel durch die Digitalisierung, zunehmenden Anforderungen und Kosten durch die Bankenregulierung sowie der Niedrigzinsphase müssen die Kreditinstitute in den nächsten Jahren große Herausforderungen bewältigen.
„Die vereinigte Sparkasse hat die Möglichkeit und Kraft, auf diese Herausforderungen und Trends die richtigen Antworten zu präsentieren. So können u.a. die aufsichtsrechtlichen Anforderungen
Pressemitteilung
Sparkasse Hagen s Stadtsparkasse Herdecke s
in einem größeren Institut und mit mehr Spezialisten besser abgedeckt werden“,erklärte der Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Erik O. Schulz.
Die „Orientierung am Gemeinwohl“ wird auch das Geschäftsprinzip der Sparkasse HagenHerdecke sein. „Auch künftig werden wir ein verlässlicher Partner für die heimischen Vereine sein und diese bei wichtigen Projekten unterstützen. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist für die Gesellschaft sehr wichtig und muss entsprechend gefördert werden“, unterstrich Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen.
Franz Buerdick, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Herdecke, sieht gerade auch für die Mitarbeiter mehrMöglichkeiten in einem größeren Institut. Es werde keine fusionsbedingten Kündigungen geben. „Vielmehr hat die Sparkasse Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern.“ Die Sparkasse HagenHerdecke bietet ein breites Weiterbildungsangebot und einen interessanten internen Stellenmarkt.

Polizeidirektor Klaus Menningen als neuer Abteilungsleiter Polizei vorgestellt

Vor genau zwei Jahren verließ er nach 17 Jahren Tätigkeit in
unterschiedlichen Funktionen des höheren Dienstes die
Kreispolizeibehörde in Richtung Aachen, um als Leiter der
Polizeiinspektion in Stolberg zum Polizeidirektor aufzusteigen. Nun
kehrt der 58-jährige Klaus Menningen in „seine“ Behörde zurück, um
als Nachfolger von Polizeidirektor Ingolf Schween die Leitung der
Abteilung Polizei der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis zu
übernehmen. „Ich war schon freudig überrascht, als die Wahl des
Ministeriums für Inneres und Kommunales auf mich als neuen Leiter der
Abteilung Polizei fiel,“ gab Polizeidirektor Klaus Menningen offen
zu. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach so kurzer Zeit in
leitender Funktion in eine Behörde zurückkehrt. Umso mehr freue ich
mich natürlich auf meine zukünftigen Aufgaben als Leiter der
Abteilung Polizei der Kreispolizeibehörde, die ich ja aus meiner
Tätigkeit von 1997 bis 2014 noch sehr gut kenne. In den letzten zwei
Jahren ist der Kontakt auch nicht abgebrochen.“ Landrat Olaf Schade
und der Vorsitzende des Personalrates, Stefan Mersdorf, begrüßen den
verheirateten Remscheider und Vater eines Sohnes mit einem
Blumenstrauß. Als weitere Interessen neben dem Motorradfahren gibt
der Polizeidirektor Politik, Technik, Reisen und Kochen an.

pol-en-ennepe-ruhr-kreis-polizeidirektor-klaus-menningen-als-neuer-abteilungsleiter-polizei-vorgeste
© Polizei EN

Mehr Geld für Bäcker & Co: NGG rät Beschäftigten zu Lohn-Check

In Hagen bekommen die rund 500 Beschäftigten in Bäckereien ab sofort mehr Geld. Ihre Löhne steigen in diesem Monat um 2,1 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt. Ein Bäckergeselle nach der Ausbildung hat damit am Monatsende 42 Euro mehr im Portemonnaie. Das ergibt sich aus einem Tarifvertrag, den die NGG bereits im letzten Jahr durchgesetzt hat. NRW-weit profitieren davon rund 60.000 Beschäftigte.

 

Bäckerbrötchen NRW High.jpg
© NGG

Die Gewerkschaft rät nun allen Mitarbeitern in der Branche, ihre nächste Lohnabrechnung zu überprüfen. Aber auch ein genauer Blick auf den Juni-Lohnzettel lohne sich. „Denn im letzten Monat war das Urlaubsgeld fällig. Je nach Betriebszugehörigkeit müssen zwischen 180 und 420 Euro mehr auf dem Konto sein“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen.

 

Wer kein Urlaubsgeld vom Chef bekommen habe, solle sich unbedingt an die Gewerkschaft wenden. Anspruch auf die Sonderzahlung haben dabei auch die Auszubildenden im Bäckerhandwerk.

28 Oberlinschüler feierlich verabschiedet

Es war ein feierlicher Abschied: 28 Schülerinnen und Schüler der Oberlinschule sind in einer bewegenden Zeremonie entlassen worden. Passend dazu ertönte in der Aula das Lied zur Fußball-EM von Herbert Grönemeyer und Felix Jaehn. In dem heißt es: „Die Furcht vorm Fallen, die lohnt sich nicht. Denn jeder Versuch, ist ein Schatz in sich…“

Foto1
© ESV

 

„Ihr seid gut gerüstet“, sagte Schulleiterin Annemarie Schünadel in Richtung der Förderschüler mit teilweise schweren Behinderungen. Und sie bekam einen Zwischenapplaus, als sie in der mit Schülern, Lehrern, Betreuern und Eltern voll besetzten Aula betonte: „Ihr seid klasse, wir ihr seid!“

Die Theater-AG und der Schulchor präsentieren einen Teil der kulturellen Aktivitäten, mit denen sich die Förderschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein einen Namen gemacht hat. Zum Abschied sangen alle gemeinsam den Ohrwurm der Toten Hosen: „An Tagen wir diesen“. Bei der Zeugnis-Übergabe umarmten Schulleiterin Schünadel und die jeweilige Klassenlehrerin jeden Schüler.

Für die 28 entlassenen Schüler der fünf Klassenlehrerinnen Heike v.d. Broke, Barbara Hapcke, Daniela Smolin, Jessica Witulski und Karina Morys beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Sieben Schüler wechseln ins Volmarsteiner Berufsbildungswerk, die anderen in Behinderten-Werkstätten, u.a. in die Werkstatt der Evangelischen Stiftung. Nach der Zeugnis-Ausgabe lud der Förderverein die entlassenen Schüler und deren Eltern zum Imbiss ein – dann war die Zeit an der Oberlinschule endgültig vorbei.

Foto1: „An Tagen wie diesen“ – den Song der Toten Hosen sangen die
28 Entlassschüler der Oberlinschule am Ende der Feier gemeinsam auf der Bühne.

Foto2: Herzliche Umarmung: Schulleiterin Annemarie Schünadel verabschiedete jeden Entlassschüler auf sehr persönliche Art und Weise.

Häusliche Gewalt

„Angaben zu Streitigkeiten“, so lautet oftmals der
Einsatzgrund, wenn die Polizei zu Konflikten in der Familie gerufen
wird. Es sind dann teilweise Situationen anzutreffen, wo der bereits
schon länger andauernde Familienkonflikt die Grenze zur Straftat
überschritten hat. Am Donnerstag mussten Kräfte der Hagener Polizei
allein in zwei Fällen die dunkle Seite des Familienlebens betrachten.
Eine 14-jährige Schülerin kam in Begleitung ihrer Klassenlehrerin auf
der Polizeiwache und brachte den Sachverhalt einer Häuslichen Gewalt
zur Anzeige. Demnach wird sie von ihrem Stiefvater regelmäßig
geschlagen. Hier wurde Kontakt mit dem Jugendamt aufgenommen und die
Unterbringung in einer Inobhutnahme organisiert. Im zweiten Fall kam
es wiederholt zu verbalen Streitigkeiten zwischen den Eheleuten,
nachdem  bereits in der letzten Woche der beschuldigte Ehemann seiner
Frau ein Staubsaugerkabel um den Hals gelegt und zusammengezogen
haben soll. Die gemeinsame Tochter kam hinzu und schubste ihren Vater
beiseite. Mit Hilfe ihres Bruders konnte sie ihre Mutter vor weiteren
Angriffen schützen. An diesem Tag eskalierte die Situation erneut so
stark, dass ein Zeuge aus der Nachbarschaft die Polizei verständigte.
Ein Grund für den Familienkonflikt könnte darin liegen, dass der
Ehemann nicht damit einverstanden ist, wie seine Frau die Verwaltung
ihrer Eigentumswohnung in der Türkei durchführt. Neben der Einleitung
eines Strafverfahrens wurde der beschuldigte Mann der Wohnung
verwiesen und ein Rückkehrverbot ausgesprochen. Beide Ereignisse
zeigen aber auch, dass es häufig der Aufmerksamkeit und
Hilfsbereitschaft Unbeteiligter zu verdanken ist, dass Schlimmeres
verhindert werden kann und eine Problemlösung eingeleitet wird. Die
Polizei kann in derartigen Fällen zwar nicht zum Ehe- oder
Familienberater werden, sondern helfen, erforderliche erste Schritte
durchzuführen, um das eigene Problem zu lösen.

Diebstahl von Blüten

Am 30.06.2016, gegen 14:15 Uhr, erschien ein
Geschädigter auf der Polizeiwache und gab zu Protokoll, dass ihm
Blüten entwendet wurden. Nun, es handelte sich nicht um Falschgeld,
sondern um die Blüten eines Fliederbusches auf seinem Grundstück.
„Ich habe mich in der Vergangenheit schon gewundert, dass der Flieder
immer lichter wurde“, gab der 69-jährige Besitzer an. Ein Bekannter
hatte ihm mitgeteilt, dass vermutlich seine 71-jährige
Grundstücksnachbarin bereits am Morgen des vergangenen Freitag
diverse Blüten von dem Flieder abgeschnitten hatte. Der Bekannte habe
die Frau noch gefragt, ob sie eine Erlaubnis dafür habe. Sie habe
jedoch lediglich geantwortet, dass dies nicht der Fall sei, sie
jedoch neue Blumen für ihre Vasen benötige. Offensichtlich ist es im
Laufe einer Woche nicht zu einem klärenden Gespräch zwischen den
Nachbarn gekommen, sodass sich jetzt Polizei und Staatsanwaltschaft
mit dem „Kriminalfall“ beschäftigen.

Markt auf der Springe rund um die Johanniskirche

Der Wochenmarkt auf der Springe findet am Samstag, 2. Juli, nicht wie gewohnt auf dem Deckel der Tiefgarage statt, sondern rund um die Johanniskirche. Aufgrund des Fußballspiels am Samstagabend und des Public Viewings auf der Springe bauen die Markthändler ihre Stände einige Meter weiter auf. Der Verkauf auf dem Wochenmarkt startet wie gewohnt um 7 Uhr und endet um 13 Uhr.

„Stadtradeln“ feiert erfolgreichen Abschluss

Die Stadt Hagen beteiligte sich in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz. Die Veranstaltung fand vom 4. bis 24. Juni statt. Zu der lokalen Abschlussveranstaltung lädt die Stadt Hagen alle Teilnehmer des „Stadtradelns“ am Dienstag, 5. Juli, um 18 Uhr in den Ratssaal im Rathaus an der Volme ein.

Die fleißigen Radler können sich nicht nur auf einen Informations- und Erfahrungsaustausch freuen, sondern haben auch die Möglichkeit, bei einer Verlosung Sachpreise und Gutscheine zu gewinnen. In Hagen waren während der Aktion 208 Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrrad unterwegs. In 17 Teams wurden insgesamt 27.757 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt und 3.914,5 Kilogramm Kohlenstoffdioxid (CO²) eingespart. Umweltdezernent Thomas Huyeng und Dr. Ralf-Rainer Braun, Leiter des Umweltamtes, werteten die Aktion als Erfolg. Das „Stadtradeln“ schärft nicht nur das Umweltbewusstsein der Bevölkerung, sondern hat auch das Thema Fahrradnutzung und die damit verbundene Radverkehrsplanung in Hagen in den Fokus gerückt.

Verkehrsunfall mit vier Verletzten – Volmetalstraße zwei Stunden gesperrt

Hagen. Eine 42-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag mit ihren beiden
Kleinkindern (9 und 3 Jahre) die Volmetalstraße aus Dahl in Richtung
Hagen. Aus bisher noch unerklärlichen Gründen fuhr sie mit ihrem
Dacia in einer langgezogenen Rechtkurve in den Gegenverkehr und stieß
mit der Fahrzeugfront in die linke Seite eines entgegenkommenden
Audi. Beide Fahrzeuge kamen ins Schleudern und erst nach ca. 200 –
300 Metern voneinander entfernt zum Stillstand.

Die Kinder saßen entsprechend gesichert in ihren Kindersitzen. Auch die Mutter und der
43-jährige Audi-Fahrer waren mit dem Gurt gesichert. Dennoch wurden
die vier Personen durch den Zusammenstoß so schwer verletzt, dass sie
zunächst von Ersthelfer vor Ort versorgt und bereut, anschl. aber in
Hagener Krankenhäusern gebracht wurden mussten. Die Volmetalstraße
wurde von 19.41 Uhr bis 21.50 Uhr gesperrt, der Verkehr entsprechend
abgeleitet.