VIDEO | Nach dem Theater Marsch – Interview mit Christoph Rösner

Einige Tage nach dem großen Theater Marsch in Hagen haben wir mit dem Verfasser der Petition zur Rettung des Theater Hagen gesprochen.

Buntes Schulfest an der Fesh

Trotz des schlechten Wetters war das Schulfest an der Freien evangelischen Schule Hagen am vergangenen Samstag ein großer und bunter Erfolg. Eigentlich sollten viele Aktionen draußen stattfinden, diese wurden angesichts des anhaltenden Regens und des mit Pfützen übersäten Schulhofes kurzerhand in die Schule verlegt. Klassenräume und Flure verwandelten sich mit Hilfe der Kinder und deren Eltern in Bastelstuben, Rennstrecken für Mülltonnen und Zielscheiben für Bälle und Pfeile.

Zum Auftakt trafen sich alle in der Halle zum gemeinsamen Singen. Der Schulleiter Carl-Christian Belitz freute sich darüber, dass viele unterschiedliche Kinder und Eltern das Schulleben so bunt machen und vertiefte dies mit einem passenden „Luftballon-Bibelvers“, der die Einzigartigkeit jedes Kindes verdeutlichte. Anschließend tobten sich die Schüler der Grundschule in privater Trägerschaft an den Spielstationen aus, gestalteten bunte Blumen und erlebten im Schwarzlichtraum ganz neue Sichtweisen. Großen Anklang fanden wieder die Lose der reichhaltig bestückten Tombola. Kein Los blieb ohne Gewinn und so mancher Gewinner zeigte stolz seinen gewonnen Fahrradhelm oder ein neues Spielzeug. An einem Stand verkaufte die Garten-AG selbstgefertigte Windlichter, Windspiele und Leckereien aus der Natur. Wer mochte konnte auch den Hühnerstall auf dem Außengelände besuchen und die neusten Bewohner des Geländes an der Hammerstraße in Haspe kennenlernen. Zwischendurch stärkten sich die Besucher am reichhaltigen Salat- und Kuchenbuffet, mit Bratwürstchen und knusprigen Pommes.

In einem Raum hatten Mitarbeiter des Vereins „VISHWA JYOTI“ verschiedene Stationen aufgebaut, um über das Leben in Indien berichten und es erlebbar zu machen. Die Schüler der FESH unterstützen schon seit einiger Zeit mit unterschiedlichen Aktionen die „Carmel English School“, die von diesem Verein gegründet wurde. Unter anderem werden zur Zeit Pfandflaschen gesammelt und das eingelöste Pfandgeld wird an das Schulprojekt gespendet.

Auch beim bunten Höhepunkt des Nachmittags ließen Schüler, Eltern und Lehrer sich ihre Laune nicht durch den grauen Himmel verderben. 499 bunte Luftballons wurden an die Kinder verteilt und sollten eigentlich in den Himmel steigen. Da dies aber durch das Wetter nicht möglich war, freuten sich die Kinder sehr darüber, dass sie die bunten Ballons behalten durften. So konnten sich alle eine bunte Erinnerung an einen abwechslungsreichen Nachmittag mit nach Hause nehmen.

„Ja, sauber! Wehringhausen“ – OB Erik O. Schulz zieht positive Bilanz

„Ja, sauber! Wehringhausen“ – unter diesem Motto haben Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB), Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sowie Stadtverwaltung und zahlreiche weitere Helfer zwei Wochen lang Wehringhausen auf Vordermann gebracht. „Wir haben einerseits den Müll entsorgt und für ein optisch sauberes Stadtbild gesorgt, andererseits – und das ist viel wichtiger – das Bewusstsein für Stadtsauberkeit bei Verwaltung, Politik und in der Bürgerschaft neu belebt“, zog Oberbürgermeister Erik O. Schulz bei der heutigen Pressekonferenz im Stadtteilladen Wehringhausen ein äußerst positives Resümee.

Vom 13. bis zum 25. Juni waren HEB und WBH täglich mit bis zu 20 Mitarbeitern und der Stadtordnungsdienst mit bis zu fünf Mitarbeitern im Quartier unterwegs. Bei insgesamt 1055 Reinigungsstunden wurden 22,41 Tonnen Müll eingesammelt. Das Ordnungsamt nahm Meldungen über neun illegale Müllablagen sowie elf Beschwerden wegen Stadtsauberkeit entgegen. Darüber hinaus haben zahlreiche fleißige Unterstützer aus der Nachbarschaft mitangepackt. Das Quartiersmanagement Wehringhausen stellte den Stadtteilladen als Informationsbüro zur Verfügung. Die Feuerwehr, Gemeinde- und Vereinsmitglieder sowie Schulklassen und Kindergruppen rückten aus, um ihre Quartiere aber auch öffentliche Plätze zu reinigen. Auch zahlreiche Anwohner griffen zum Besen.

Dr. Herbert Bleicher, Geschäftsführer des HEB, zeigte sich zufrieden: „Die Zusammenarbeit zwischen HEB, WBH, aber auch anderen Beteiligten wie dem Quartiersmanagement lief vorbildlich. Wir haben uns sehr gefreut, so viel Zuspruch aus der Bevölkerung zu erhalten.“ Bezirksbürgermeister Arno Lohmann erinnerte an die Nachhaltigkeit der Aktion: „Wir sind alle am Zug, für einen nachhaltigen Effekt zu sorgen: Wir als Politiker, die Bürgerinnen und Bürger in Wehringhausen sowie die Verwaltung als unterstützende Hand.“

Neben dem großen Reinemachen im Stadtteil diente die Aktion dazu, das allgemeine Bewusstsein auf das Thema Stadtsauberkeit und die Mitverantwortung für ein schönes Stadtbild zu lenken. Die verschiedenen städtischen Fachbereiche konnten die Ursachen der Vermüllung ausmachen, Methoden zur Vorbeugung und effektiven Beseitigung finden und die Zuständigkeitswege innerhalb der Verwaltung verkürzen. Darüber hinaus stand der Dialog mit der Bürgerschaft im Vordergrund, um Aufklärungsarbeit zu leisten und ein reibungsloses Miteinander im Alltag zu fördern.

In Zukunft sollen verstärkt Kontrollen im Stadtteil finden, um nachhaltig für ein sauberes Stadtbild zu sorgen. Aufmerksame Bürger können zudem ab sofort Mängel im Hagener Stadtbild wie illegale Müllablagerung, verdreckte Containerstandorte, überfüllte Papierkörbe, defekte Straßenbeleuchtung oder ähnliches direkt unter dem „Mängelmelder“ auf www.hagen.de via Nachricht und Foto anzeigen – auch unterwegs vom Smartphone aus. Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit, Mängel telefonisch unter der Servicenummer 02331/207-3333 zu melden.

Mehr Menschen mit Behinderungen beschäftigen: Kampagne “Wir sind dabei“ startet

Menschen mit Behinderung sollen dort arbeiten, wo alle anderen Menschen auch arbeiten. So steht es in der UN-Behindertenrechtskonvention. Der Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ hat verschiedene Maßnahmen erarbeitet, um diesem Ziel näher zu kommen. Eines davon ist die Kampagne „Wir sind dabei.“ Unter diesem Motto will das Aktionsplan-Fachforum „Arbeit und Berufsausbildung“ Unternehmen, Dienstleister oder Behörden, die beispielhafte Projekte und Aktionen zur Einstellung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung oder zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit durchgeführt bzw. begonnen haben, eine Anerkennung in Form einer Urkunde aussprechen.

Wir sind dabei
© Stadt Wetter

„Mit dieser Kampagne wollen wir für das Thema sensibilisieren und die Akzeptanz für Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen erhöhen“, so Margot Wiese, Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Wetter. Es lohnt sich, Menschen mit Behinderungen einzustellen – diese Botschaft liegt dabei allen Beteiligten am Herzen. „Uns geht es um die Inklusion und die Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt“ verdeutlicht Bürgermeister Frank Hasenberg.

Unternehmen können sich selbst, aber auch andere Unternehmen vorschlagen. Natürlich können auch Bürgerinnen und Bürger, die von entsprechenden Projekten gehört haben, diese Firmen für die Anerkennungsurkunde nominieren. Die auszeichnungswürdigen Maßnahmen müssen im Zeitraum von Januar 2014 bis Dezember 2016 liegen. Ausgenommen von einer möglichen Bewerbung sind Integrationsfirmen, gemeinnützige GmbHs und Vereine.

Einen engen Kriterienkatalog für den Preis gibt es nicht: „Darauf haben wir bewusst verzichtet“, so Christian Münch, Integrationsbeauftragter der SIHK und Mitglied des Fachforums: „Es ist unser Wunsch, dass wir mit dieser Kampagne für das Thema sensibilisieren und die durch die Urkunde ausgesprochene Anerkennung dazu führt, dass sich noch mehr Firmen und Unternehmen Gedanken über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen machen.“ Ausgezeichnet werden können konkrete Projekte, aber auch Firmen, die mit ihrer Unternehmensphilosophie für die Integration und die Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen stehen.

Die Anerkennungsurkunden sollen im Rahmen eines Unternehmerfrühstückes im November überreicht werden. Dort können Firmen auch miteinander ins Gespräch kommen. „Diesen Netzwerkcharakter wollen wir bewusst fördern“, so Christian Münch. Die Kampagne „Wir sind dabei“ ist als eine fortlaufende Aktion gedacht und sieht eine jährliche Ehrung vor.

Bewerbungen sind ab sofort möglich und sollten bis Ende August bei der Stadt Wetter (Ruhr) eingehen. Das Bewerbungsformular kann auf der städtischen Homepage unter www.stadt-wetter.de heruntergeladen werden.

Dortmunder Polizei sucht dringend Zeugen nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Dortmund. Nach einer angezeigten Vergewaltigung am vergangenen Samstag
(25.6.) sucht die Dortmunder Polizei nun dringend Zeugen.

Zur Tatzeit, gegen 23.45 Uhr, soll eine 35-jährige Dortmunderin in
Dortmund-Hörde erst von zwei unbekannten Männern verfolgt,
anschließend mit einem Messer bedroht und auf einem Spielplatz an der
Piepenstockstraße vergewaltigt worden sein.

Nach Angaben der Frau bemerkte sie auf ihrem Heimweg zunächst zwei
Männer hinter sich. Plötzlich kam ihr einer der beiden entgegen und
schlug ihr unvermittelt ins Gesicht. Der andere Unbekannte bedrohte
sie mit einem Messer und zog sie in ein nahegelegenes Gebüsch auf
einen Spielplatz.

Während der Mann mit dem Messer sie festhielt und weiterhin
bedrohte, zerriss ihr der Andere die Bekleidung (Unterbekleidung) und
vergewaltigte sie.

Anschließend ergriffen die Unbekannten die Flucht.

Erst später, nachdem sie herumgeirrt und schließlich in den
Morgenstunden zu Hause angekommen war, meldete sich die 35-jährige
Dortmunderin bei der Polizei und erstattete Anzeige. In Ihrer
Vernehmung beschrieb sie die Männer wie folgt:

Mann mit Messer: ca. 175 cm groß, 25 bis 30 Jahre alt, schwarze
Haare (sogenannter Undercut mit mittig gegelten Haaren), sportliche
Figur, bekleidet mit schwarzer Jacke, schwarzen Schuhen und dunkler
Jeans.

Tatverdächtiger der Vergewaltigung: ca. 180 cm groß, 25 bis 30
Jahre alt, normale Statur, schwarze/kurze Haare (Haupthaar lockig),
bekleidet mit schwarz-weißer Jacke, Blue Jeans und weißen Nike Air
Turnschuhen.

Beide Männer sollen akzentfrei deutsch gesprochen haben. Der Optik
nach zu urteilen, machten sie auf die Geschädigte den Eindruck,
südländischer / türkischer Herkunft zu sein. Zeugen werden gebeten,
sich mit der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132
7441 in Verbindung zu setzen.

Lkw-Kontrollen auf der A 1

Die Dortmunder Polizei hat in der vergangenen Nacht (27./28.6.)
eine Lkw-Schwerpunktkontrolle auf dem Rastplatz Lennhof an der A 1 in
Fahrtrichtung Köln mit einer ernst zu nehmenden Bilanz durchgeführt.

Im Fokus der Beamten standen die Einhaltung der
Sozialvorschriften, die Geeignetheit des Fahrpersonals, der
technische Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherung /
Ladungsgewichte.

Im Zeitraum zwischen 20 und 5 Uhr überprüften die Polizeibeamten
insgesamt 30 Fahrzeuge und 35 Personen. Hieraus ergaben sich: – 2
Strafanzeigen wegen des Fälschens von technischen Aufzeichnungen –      12
Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Owi) wegen Verstößen gegen das
Fahrpersonalgesetz –    4 Owi-Anzeigen wegen falscher/nicht vorhandener
Ladungssicherung/Überladung –   1 Owi-Anzeige und 2 Verwarngelder wegen
Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit –   1 Verwarngeld
wegen eines Gurtverstoßes (Anschnallpflicht) –  2 Untersagungen der
Weiterfahrt.

Nötig werden die Schwerpunktkontrollen insbesondere, weil derzeit
vermehrt Lkw festgestellt werden, bei denen die Bremsen entweder
funktionseingeschränkt sind oder durch technische Eingriffe
manipuliert werden und so aktuell vorhandene Fahrerassistenzsysteme
außer Kraft gesetzt werden.

Darüber hinaus wurden und werden erhebliche Mängel bei der
Ladungssicherung festgestellt. Dieses unsachgemäße Beladen und
Sichern hat wiederum eine erhöhte Gefahr für die Verkehrssicherheit
zur Folge. Zum Beispiel kann Ladung während der Fahrt verrutschen und
auf die Fahrbahn fallen oder das Fahrzeug gerät durch Verrutschen der
Ladung ins Schleudern. In diesen oder ähnlichen Fällen sind
folgenschwere Verkehrsstörungen und – weitaus schlimmer –
Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Toten nicht auszuschließen!

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizeibeamten einen LKW mit
Anhänger fest, der einen Bagger (Baufahrzeug) geladen hatte. Mit
einem Nettogewicht von 55.850 kg hätte er für die gewählte
Fahrtstrecke eine Genehmigung einholen müssen, des Weiteren war kein
vorgeschriebenes Begleitfahrzeug vorhanden. Gegen ihn wurde eine
Owi-Anzeige gefertigt, die Weiterfahrt untersagt.

Auch ein weiterer Lkw mit Anhänger fiel den Polizeibeamten ins
Auge. Nach Beendigung seiner Teilnahme an einem Volksfest hatte er
sein gesamtes Equipment in den Lkw und auf den Anhänger geladen. Dies
hatte zur Folge, dass der Lkw um 30,8 Prozent und der Anhänger um
66,6 Prozent überladen waren. Eine ordnungsgemäße Ladungssicherung
war nicht vorhanden. Darüber hinaus waren die Schaublätter nach
erfolgtem Fahrerwechsel nicht getauscht worden, so dass nun gegen
beide Fahrer wegen des Fälschens technischer Aufzeichnungen ermittelt
wird. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.

Einbrecher löst Alarmanlage aus

Am Montag lief bei einer Dortmunder Wachdienstfirma
gegen 23.40 Uhr ein Einbruchsalarm auf. Ein 25-jähriger Bediensteter
des Wachdienstes begab sich daraufhin zu der alarmauslösenden Firma
in der Straße Unter dem Hofe. Dort bemerkte er zunächst, dass ein
Bewegungsmelder und eine Überwachungskamera außer Betrieb waren.
Jemand hatte nämlich die Stromkabel aus den Geräten gerissen. Dann
sah der Zeuge, dass in einem Büro der Firma das Licht eingeschaltet
war. Unmittelbar darauf bemerkte er eine Person in dem Büro. Als der
Einbrecher sich entdeckt fühlte, flüchtete er in unbekannte Richtung.
Die anschließenden Ermittlungen der Kripo ergaben, dass der Täter die
Stromkabel aus dem Bewegungsmelder und der Überwachungskamera
gerissen hatte. Dann hebelte der Einbrecher ein Fenster auf und
verschaffte sich auf diesem Wege Zugang in die Büroräume der Firma.
Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was der
Täter mitgehen ließ. Die Polizei erbittet Zeugenhinwiese unter der
Rufnummer 02331/986-2066.

Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt

Am Montag befuhr eine 40-jährige Autofahrerin mit
ihrem Fiat die Zietenstraße in Richtung Arndstraße. Gegen 16.40 Uhr
kollidierte sie auf der Arndstraße mit einem 43-jährigen
Motorradfahrer. Der Motorradfahrer kam aus Richtung Rembergstraße und
kippte mit seiner KTM zur Seite. Hierbei verletzte er sich leicht.
Ein Rettungswagen musste aber nicht hinzugezogen werden. Die Polizei
bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Oberlinschüler haben Spaß auf der Creme-Rutsche

Erst die Badesachen anziehen. Anschließend sich selbst eincremen oder eincremen lassen. Und dann mit Schwung von einer mit Bodylotion präparierten Rampe rutschen. Da kommt richtig Freude auf!

Foto Cremerutsche
© ESV

Rund 100 Mädchen und Jungen der Oberlinschule hatten Riesenspaß an der einwöchigen Aktion „Creme-Rutschen“. Natürlich war es für die Kinder der Förderschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein eine tolle Abwechslung im Alltag. Doch die Rutschpartie hatte vor allem therapeutischen Sinn: „Das Rutschen weckt und koordiniert die Sinne der Kinder, die aufgrund ihrer Behinderungen eingeschränkt sind“, so Heike Kister und Antje Sauerborn aus dem Therapie-Team der Oberlinschule. Außerdem sei es eine wichtige Bewegungserfahrung.
Schon seit über 20 Jahren rutschen die Oberlinschüler auf der Creme-Rutsche. Erstmals hatten sich in diesem Jahr zwei Spender für die ungewöhnliche Aktion gefunden: Die 25 Dosen Creme und 25 Flaschen Lotion spendete der dm-Drogeriemarkt in Hagen, die zur Rutschbahn umfunktionierte Teichfolie wurde vom Bauhaus in Hagen zur Verfügung gestellt.

Sommerfst Haus Buschey

Einmal streicheln bitte – beim Sommerfest in Haus Buschey in Bommern genossen die Bewohnerinnen und Bewohner mit Angehörigen und Freunden des Hauses einen unbeschwerten Nachmittag.

1606 Sommerfst Haus Buschey
© ESV

Der Streichelzoo war dabei besonders beliebt. „Viele unserer Senioren sind mit Tieren aufgewachsen, manche kommen sogar vom Bauernhof“, berichtet Hausleiterin Magdalena Pogorzalek. Bei Erdbeerkuchen und Leckereien vom Grill wurde dann noch zu einer musikalischen Reise durch Deutschland geladen. Es wurde gesungen und geschunkelt bis zum Abend.

Fachtag gibt Antworten auf Fragen einer gewandelten Arbeitswelt

Wie werden Arbeitsprozesse gestaltet, damit sie der modernen Gesellschaft gerecht werden? Wie können sich Unternehmen auf die Herausforderungen des demografischen Wandels einstellen? Antworten und Hilfestellungen gab der Fachtag „Mitarbeiter im Wandel“, zu welchem die Stadt Wetter (Ruhr) Unternehmer, Personalverantwortliche und Mitarbeiter heimische Firmen in das Veranstaltungszentrum der Sparkasse geladen hatte.

Referenten
© Stadt Wetter

Bürgermeister Frank Hasenberg bedankte sich für das Interesse der Anwesenden und verwies in seinem Grußwort auf den kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr), dessen Fachforum „Arbeit und Berufsausbildung“ diese Fachtagung angeregt hatte: „Die Arbeitnehmer sind das wertvollste Gut einer Firma: Es wäre schön, wenn Ihnen die Vorträge unserer Referenten wertvolle Hinweise geben, wie Sie dieses wertvolle Gut auch zum Wohle ihrer Unternehmen weiter stärken und fördern können.“

Marcus Pfeiffer von der Agentur für Arbeit berichtete als Referent über die Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements: „Es sind die Betriebe im Vorteil, die präventiv denken.“ Entsprechende Beispiele seien Vorträge zum Stressmanagement, Burn Out-Prävention, Programme zur Früherkennung von Krankheiten oder Fitnessangebote wie eine Schrittzähler-Aktion oder ein Lauftreff für Anfänger. „Solche sportlichen Angebote fördern zudem die Motivation der Mitarbeiter und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.“

Holger Olsen, ebenfalls von der Agentur für Arbeit sprach über die Anpassung von Arbeitsplätzen, etwa die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes nach einem Bandscheibenvorfall eines Mitarbeiters.

Susanna Ebbing vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit gab Antworten auf Fragen, wie man einen Arbeitsplatz für einen Menschen mit Behinderung umgestaltet, damit er weiter im Unternehmen arbeiten kann und welche konkreten Förderungsmöglichkeiten es dafür gibt. Betriebliches Eingliederungsmanagement und besonderer Kündigungsschutz waren weitere Themen der Fachtagung.

Andreas Lux, stellv. Hauptgeschäftsführer der SIHK zu Hagen, gab den Initiatoren des Fachtages dann noch ein großes Lob mit auf den Weg: „Eine Tagung wie diese ist selbst in größeren Städten keine Selbstverständlichkeit. Machen sie weiter so!“

Exkursion in den Hohenlimburger Steinbruch

Zu einer Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke lädt das Museum Wasserschloss Werdringen am Sonntag, 3. Juli, von 11 bis 15 Uhr ein.

Vor 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rand eines tropischen Meeres. Die versteinerten Überreste des Korallenriffs aus der damaligen Zeit können noch heute im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH erforscht werden. Die Teilnehmer haben während der Exkursion die Möglichkeit, in Kalksteinablagerungen die Skelette ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßler, Muscheln und Schnecken zu entdecken und Jagd auf Fossilien zu machen. Die etwa vierstündige Exkursion beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung von Diplom Geologin Antje Selters über die Entstehung von Massenkalk. Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren und kostet 15 € für Erwachsene sowie 10 € für Jugendliche. Für das Betreten des Steinbruchs wird festes Schuhwerk benötigt. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden.

Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM RIEMERSCHMID-HAUS

Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, den 26. Juni um 15 Uhr durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.
Die Teilnahmegebühr von 7 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM HAGEN

Am Sonntag, den 26. Juni findet um 11.15 Uhr eine Einführung in das Werk Emil Schumachers statt. Bei einem Rundgang durch das Museum wird die Werkentwicklung des Künstlers erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950er-Jahre, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Einen Schwerpunkt bildet die Ausstellung „Emil Schumacher – Boscone – Faszination Baum“.
Überraschung, geradezu einen Schock, löste nach Jahrzehnten der Abstraktion das plötzliche Auftauchen neuer Figurationen in den Bildern Emil Schumachers bei Publikum wie Kunstkritik aus. Die Irritation darüber hätte kaum größer sein können und wirkt bis heute nach. Doch das reale Erscheinungsbild des Baumes, wie zahlreicher anderer Figurationen, ist im Schaffen des gestisch-abstrakten Malers eine der Konstanten, die nach gänzlich abstrakten Werkphasen als Motiv noch einmal neue Bedeutung erlangten. Über das im Spätwerk wiederkehrende Motiv Baum lässt sich die Umwandlung des Naturerlebens in die Bildsprache des Künstlers nachempfinden. In rund 70 Bildern, Gouachen und Grafiken aus dem Früh- und Spätwerk des Malers, die für die Ausstellung nicht zuletzt dank der Bereitschaft zahlreicher privater Leihgeber zusammen gestellt werden konnten, spiegelt sich eindrucksvoll das Augenerlebnis Schumachers in der Natur wider.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Bus- und Wandertour durch Hohenlimburg

Zu einer geführten Bustour zur Geologie, Archäologie und Geschichte rund um Hohenlimburg lädt das Museum Wasserschloss Werdringen gemeinsam mit GeoTouring am Samstag, 2. Juli, von 11 bis 15 Uhr ein.

Auf der Bus- und Wandertour erfahren Natur- und Heimatfreunde mehr über Land und Leute sowie über die Kultur und Geschichte Hagens. Treffpunkt für die etwa vierstündige Rundfahrt ist der Markplatz in Hohenlimburg. Von dort aus geht es nach Holthausen. Nach einem Abstecher zum Barmer Teich geht es weiter zur Donnerkuhle. Dort können die Teilnehmer die fantastische Aussicht über den Steinbruch genießen. Anschließend führt die Tour in die Hohenlimburger Innenstadt und zum Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke. In dem ehemaligen tropischen Korallenriff lassen sich auch noch heute fossile Überreste finden. Abschließend werden die Oeger Höhle und der Hasselbach besucht. Die Fahrt endet am Markplatz in Hohenlimburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Busfahrt bei einem gemeinsamen Cafébesuch ausklingen zu lassen.

Die Exkursion mit Busfahrt und kurzen Wanderungen wird von Diplom Geologin Antje Selters geleitet. Eingeladen sind Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Die Teilnahme an der Tour kostet 20 € pro Person. Festes Schuhwerk wird benötigt. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Eine Anmeldung für die Exkursion wird von Antje Selters unter Telefon 02331/51692 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 3. Juli findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Von geheimnisvoller Schönheit. Zeitgenössische figurative Positionen“ statt. Die Ausstellung zeigt Werke von vier figurativ arbeitenden Künstlern aus Deutschland und Österreich. Bilderwelten immer neu zu entwerfen und die Wirklichkeit auf vielfältige Weise zu interpretieren, war seit jeher ein großer Anspruch der bildenden Kunst. Als Konstrukteure oder Gestalter von Realitäten formulieren Künstlerinnen und Künstler ihr eigenes Bild der Welt. Besonders in realistischen Darstellungsformen offenbaren sie uns einen unverschlüsselten Zugang zur Welt und liefern somit einen unmittelbaren Kommentar zu Gegenwart. Schönheit bietet sich in den Werken der Maler, Zeichner und Graphiker dieser Ausstellung auf unterschiedlichste Weise an: träumerisch, rätselhaft, karikierend, immer aber: erzählerisch. Auf sehr unterschiedliche Art erfahren wir Realität und Geheimnis in den Werken von: Martin Schnur, Robert Freund, Benedikt Richert und Andrea Lehmann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

„Ja, sauber! Wehringhausen.“ soll weitergehen

Rumänische Gemeinde trifft sich regelmäßig zum Aufräumen

Hagen-Wehringhausen. Die von der Stadt initiierte Aufräumaktion „Ja, sauber! Wehringhausen.“ ist seit Freitag offiziell zu Ende – doch es gibt viele Bürger, die möchten, dass es weitergeht. Auf Initiative einer protestantischen Gemeinde aus Wehringhausen und organisiert mit Hilfe der Mitarbeitenden von Diakonie Mark-Ruhr und Caritas aus dem Projekt „NRW hält zusammen“ und dem Stadtteilladen Wehringhausen trafen sich am Freitagmittag etwa 20 Menschen, um den Spielplatz auf dem Wilhelmsplatz erneut zu fegen und von Müll zu reinigen. Spontan schlossen sich etwa weitere 20 Jugendliche, Kinder und junge Männer an, die sich auf dem Wilhelmsplatz aufhielten und griffen – zur Freude der Sozialarbeiter und der Anwohner – ebenfalls zum Besen.

„Wir leben gerne hier und wir ärgern uns auch über den Dreck, den einzelne Personen hinterlassen“, erklärt Pfarrer Johann Lacatus, warum er und seine Gemeinde es nicht bei der einmaligen Aktion belassen wollen. Ab dem 14. Juli wollen sie sich mindestens einmal wöchentlich treffen, sauber machen und vor allem auch ihre Nachbarn und Landsleute zum Mitmachen bewegen. Gleichzeitig nutzten die Fachleute aus dem Stadtteilladen die Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Wenn man weiß, dass nur etwa ein Prozent der hier lebenden EU-Ausländer Probleme machen, bedeutet das umgekehrt, dass 99 Prozent sich an die Regeln halten“, betont Diakonie-Mitarbeiter Gürkan Callar. Die zunehmende Verallgemeinerung und Hetze gegen einzelne Nationalitäten beobachten er und seine Kollegegen mit Sorge.

Bunkertour durch die Hagener Innenstadt

Eine Bunkertour durch die Hagener Innenstadt mit dem Bunkerexperten Rouven Recksick bietet die Volkshochschule Hagen am Samstag, 2. Juli, von 13 bis 16 Uhr an. Treff- und Startpunkt der Führung ist das Bunkermuseum, Bergstraße 98.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“. Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten. Die Führung endet an der Rathausgalerie.

In der Teilnahmegebühr von 18 € ist der Eintritt für das Bunkermuseum bereits enthalten. Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/207-3622 mit Nennung der Kursnummer 1069A.

Kanalbauarbeiten in Altenhagen

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) erneuert ab Montag, 27. Juni, bis voraussichtlich Mitte Oktober Teile der Mischwasserkanäle in Altenhagen. Die Bauarbeiten beginnen in der Berghofstraße, zwischen Funcke- und Königsstraße. Anschließend werden die Kanalrohre in der Kinkelstraße, zwischen Wittekind- und Blumenstraße, und in der Alsenstraße, zwischen König- und Kinkelstraße, ausgetauscht. Der WBH weist darauf hin, dass die Straßen während der Baumaßnahme gesperrt sind. Autofahrer werden gebeten, auf die ausgeschilderten Umleitungsstrecken auszuweichen. Ersatzhaltestellen für Busse werden eingerichtet. Weitere Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger beim WBH unter Telefon 02331/3677-0 oder im Internet unter www.wbh-hagen.de.

Auto-Aufbrecher machen fette Beute

Hagen. Am Montag erlebte der 54-jährige Betreiber eines
Fahrdienstes aus der Fröbelstraße eine böse Überraschung. Er erschien
gegen 06.30 Uhr auf dem Parkplatz an der Firma und bemerkte, dass an
insgesamt fünf Transportfahrzeugen der Marke VW die Seitenscheiben
eingedrückt waren. Aus allen Transportern waren die
Navigationssysteme verschwunden. Zusätzlich fehlten aus zwei
Fahrzeugen auch die Autoradios. Da die Transporter bereits am Freitag
gegen 19.00 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt wurden, erstreckt sich
der mögliche Tatzeitraum über das gesamte Wochenende. Die
Schadenshöhe war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht zu
beziffern. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Pkw-Aufbrüche auf Emst

Hagen. Am Montagmorgen zeigten die Halter von zwei Autos
Aufbrüche ihrer Fahrzeuge an. In beiden Fällen hatten es die Täter
auf die fest verbauten Navigationsgeräte abgesehen. In der
Willdestraße hebelten die Auto-Aufbrecher die Scheibe der
Beifahrertür eines Volkswagens heraus und stellten sie neben dem
Fahrzeug ab. Um in einen BMW in der Straße An der Egge zu gelangen,
schlugen die Täter eine Dreieckscheibe ein. Der Gesamtschaden liegt
bei etwa 6000 Euro. Die jeweiligen Halter bemerkten die Aufbrüche am
Montagmorgen, Hinweise bitte an die 986 2066.

Kundenbüro Grunderwerb und Bauen geschlossen

Das Kundenbüro Grunderwerb und Bauen im Technischen Rathaus der Stadt Hagen, Berliner Platz 22, ist am kommenden Mittwoch, 29. Juni, aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Am Donnerstag, 30. Juni, steht das Kundenbüro wieder ab 8.30 Uhr wie gewohnt zur Verfügung. Im Kundenbüro Grunderwerb und Bauen können unter anderem Auszüge aus dem Liegenschaftskataster und der Mietspiegel erworben werden. Außerdem ist dort für Eigentümer nach vorheriger Terminvereinbarung eine Einsichtnahme in die Bauakten der eigenen Immobilie möglich. Geöffnet ist das Kundenbüro montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr oder nachmittags nach Terminabsprache. Erreichbar ist das Kundenbüro unter Telefon 02331/207-5692 oder E-Mail geodaten@stadt-hagen.de. Termine für die Bauakteneinsicht können unter Telefon 02331/207-5693 vereinbart werden.

Sommerferienprogramm im Spiel- und Sportpark Emst

Ein attraktives und abwechslungsreiches Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche veranstaltet der Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33, auch in diesem Jahr. Ab 14 Uhr finden täglich unterschiedliche Sport-, Spiel- und Bastelaktionen statt. Für das leibliche Wohl sorgen frische Waffeln und Würstchen sowie Kaffee und Kaltgetränke, die zum Verkauf angeboten werden.

Der Spiel- und Sportpark Emst bietet in den Sommerferien folgende Aktionen an:

Montag, 11. Juli: Brennball und Wasserparkour
Dienstag, 12. Juli: Völkerball und Kinderschminken
Mittwoch, 13. Juli: Hockey und Torwandschießen
Donnerstag, 14. Juli: Spielolympiade und Badminton
Freitag, 15. Juli: Spiele auf der Schmierseifenbahn und Stockbrot

Montag, 18. Juli: Slackline und Federfußball
Dienstag, 19. Juli: Tischtennisturnier und Schnitzeljagd
Mittwoch, 20. Juli: Bobbycarrennen und Vier-Gewinnt-Turnier
Donnerstag, 21. Juli: Geocaching
Freitag, 22. Juli: Spiele auf der Schmierseifenbahn und Stockbrot

Montag, 25. Juli: Zombieball und Schnick-Schnack-Schnuck-XXL
Dienstag, 26. Juli: Spieleparkour und Verstecken
Mittwoch, 27. Juli: Einrad fahren und Wasserspiele
Donnerstag, 28. Juli: Volleyball und Schatzsuche
Freitag, 29. Juli: Spiele auf der Schmierseifenbahn und Stockbrot

Montag, 1. August: Bocciaspiele und Torwandschießen
Dienstag, 2. August: Völkerball und Glitzertattoos
Mittwoch, 3. August: Federball und Spielolympiade
Donnerstag, 4. August: Slackline und Riesenfußball
Freitag, 5. August: Spiele auf der Schmierseifenbahn und Stockbrot

Montag, 8. August: Vier-Gewinnt-Turnier und Basketball
Dienstag, 9. August: Wasserspiele und Kinderschminken
Mittwoch, 10. August: Hockey
Donnerstag, 11. August: Jonglieren und Badminton
Freitag, 12. August: Spiele auf der Schmierseifenbahn und Stockbrot

Montag, 15. August: Tamborello und Wasserparkour
Dienstag, 16. August: Glitzertattoos und Riesenfußball
Mittwoch, 17. August: Federball und Verstecken
Donnerstag, 18. August: Slackline und Bobbycarrennen
Freitag, 19. August: Spiele auf der Schmierseifenbahn und Stockbrot

Montag, 22. August: Torwandschießen und Kinderschminken
Dienstag, 23. August: Zombieball und Einrad fahren

Weitere Informationen erhalten Familien im Spiel- und Sportpark Emst oder unter Telefon 02331/52237.

Blide in Aktion erleben

Was ist eine Blide? Und wie funktioniert sie? Eine Antwort auf diese spannenden Fragen erhalten Familien am Sonntag, 3. Juli, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle.

In einer Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte können Besucher den Nachbau einer mittelalterlichen Blide nicht nur genauer unter die Lupe nehmen, sondern diese auch in Aktion erleben. Darüber hinaus erfahren Teilnehmer wie Katapulte zur Zerstörung von Burgmauern und zur eigenen Verteidigung genutzt wurden. Ein weiteres Thema der Führung ist die Steinzeit. Anhand natürlicher Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen wird ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit vermittelt. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene schließlich selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil bearbeiten oder Korn mahlen. Neben packenden Geschichten aus der Steinzeit und dem Mittelalter erwartet große und kleine Besucher auch ein Abstecher in die Zeit der Dinosaurier, Römer und Ritter.

Die Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts.

Geburtsvorbereitung

Am 4. Juli beginnt am Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe ein neuer Geburtsvorbereitungskurs.

In der Frauenklinik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe beginnt ein neuer Vorbereitungskurs für werdende Eltern am Montag, den 4. Juli, um 18.00 Uhr. Treffpunkt ist die Information in der Eingangshalle des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20. Das Team von Ärztinnen, Ärzten, Hebammen und Schwestern bietet neben der Schwangerschaftsgymnastik zusätzlich Arztvorträge, einen Geburtsfilm, Kreißsaalführungen, Wassergymnastik, Säuglingspflege und Stillinformationen an. „Die Schwangerschaft ist ein aufregender Lebensabschnitt. Freudige Erwartung aber auch viele Fragen und vielleicht auch Ängste bewegen die werdenden Eltern“, so Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski. „Im Vorbereitungskurs haben die Eltern die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen, die Anspannungen zu lösen und gelassen und optimal vorbereitet in die Geburt zu gehen.“

Weitere Informationen im Internet: http://www.evk-haspe.de

Telefonische Anmeldung im Sekretariat der Frauenklinik unter 02331 / 476-2601.

Themenvormittag in der Eltern- Kind- Gruppe „TraumKidz“

Wenn Kinder ihren eigenen Willen entdecken, kann das für Eltern manchmal anstrengend sein. 

Spätestens nach dem ersten Geburtstag werden aus Krabbelkindern laufende und sprechende Kleinkinder. Mit der neuen Freiheit bei Bewegung und Kommunikation ändert sich auch die Erziehung: Ab wann sollen Eltern ihren Kindern Grenzen setzen?

Ab wann verstehen Ein- bis Dreijährige diese überhaupt? Kann man ein Baby überhaupt schon erziehen? Wovor muss man Babys schützen und wann sind Eltern übervorsichtig?

Und wie übersteht die Familie die Trotzphase?

Am Donnerstag, 30.06.2016, in der Zeit von 10.00-12.00 Uhr beantwortet Diplompsychologin Andrea Mertens von der Erziehungs- und Lebensberatungsstelle des GVS Herdecke /Wetter (Ruhr) gerne die vielen Fragen von Eltern mit Babys, Krabbelkindern und Kleinkindern der Eltern-Kind- Gruppe „TraumKidz“.

Die Eltern-Kind- Gruppe findet jeden Donnerstag im Gruppenraum des Fachdienstes Jugend Wetter (Ruhr) in der Bornstraße 2 statt. Sie ist ein Angebot im Rahmen der „Frühen Hilfen“ und richtet sich an alle Eltern mit Kindern bis zum 3. Lebensjahr.

Mit Fahrzeug überschlagen

Iserlohn. Am Montag, um 22:55 Uhr, befuhr der 21-
jährige Unfallverursacher aus Nachrodt-Wiblingwerde mit einem Pkw BMW
die Hans-Böckler-Straße in Fahrtrichtung Stadtzentrum Iserlohn. Auf
Grund überhöhter Geschwindigkeit kam er in einer leichten Linkskurve
nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die dortige
Verkehrsinsel. Der Pkw überschlug sich dabei mehrfach. Bei Eintreffen
der Einsatzkräfte befand sich der Unfallverursacher noch im Fahrzeug,
konnte aber zeitnah befreit werden. Er erlitt leichte Verletzungen
und wurde mittels Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins
Krankenhaus verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren
tausend Euro.

Sommer-Partys im Jugendzentrum

Im städtischen Jugendzentrum an der Kaiserstraße 118 wird an den kommenden beiden Freitagen, 1. und 8. Juli, der Sommer gefeiert: Die erste „Sommerparty“ startet am Freitag, 1. Juli, mit einer Kinderdisko von 16 bis 19 Uhr. Für alle Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren heißt es dann „Lasst Euch überraschen“ mit „Limbo“, „Stoptanzen“ und vielem mehr. Der Eintritt beträgt 50 Cent. Der Beginn der Sommerferien wird dann am Freitag, 8. Juli, gebührend gefeiert. Von 14 bis 20 Uhr wird bei frischen Waffeln, Leckereien vom Grill und alkoholfreien Cocktails die Ferienzeit gefeiert. Eingeladen sind alle Besucher, Eltern, Freunde und all jene, die das Jugendzentrum kennenlernen möchten.

AWO Emst nutzt den Mittwoch zum sommerlichen Festnachmittag

„Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und hoffentlich sonnigen
Nachmittag, den wir mit den Mitgliedern der AWO genauso feiern möchten, wie
mit Freunden, Nachbarn und Gönnern, die unserem Ortsverein verbunden sind“,
so bringt der Emster AWO-Vorsitzende Jürgen Kitzig den kommenden Mittwoch,
29.06.2016, auf den Punkt.

Im kühlen Saal der Emster Begegnungsstätte gibt es Programm und die beliebte
Kuchen- und Küchenspezialisten vom Team des langjährigen Leiters der
städtischen Rathauskantine. Ab 14:30 h lädt Kitzig zum Sommernachmittag in
den Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen). Der Eintritt ist frei.

Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Die Urlaubsgeschichte „Mog macht Urlaub“ hören Kindergarten- und Vorschulkinder beim nächsten Vorlesespaß in der Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 30. Juni, um 16 Uhr. Weil seine Familie nach Amerika fährt, soll Kater Mog die Ferien bei Oma Betty verbringen. Zuerst hat er großes Heimweh. Aber Oma Betty ist sehr nett und bald freundet sich Mog sogar mit ihrer Katze Tilly an. Doch dann passiert dem tollpatschigen Mog ein Missgeschick mit Oma Bettys Lieblingstasse und er läuft Hals über Kopf davon. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen, welches in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei.

Musikalische Früherziehung an der Musikschule

Neue Kurse zur musikalischen Früherziehung für vier- bis fünfjährige Vorschulkinder bietet die städtische Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, nach den Sommerferien an. Anmeldungen hierfür sind jetzt schon möglich.

Auf spielerische Weise lernen die Kinder den Umgang mit Musik. Im Laufe der ein- bis zweijährigen Unterrichtszeit erhalten sie eine breite musikalische Basis, die ihnen den Weg zum Erlernen eines Instrumentes oder von Tanz ermöglicht. Die Inhalte der Musikalischen Früherziehung orientieren  sich an dem Lehrplan des Verbandes der deutschen Musikschulen.  Rhythmusschulung, Singen und Sprechen, Elementares Instrumentalspiel, Improvisation, Bewegungserziehung, Hörschulung und erste Erfahrungen mit Notation  gestalten die Unterrichtsstunden vielseitig und abwechslungsreich.

Die Unterrichtsgebühr für die Musikalische Früherziehung beträgt 24 € monatlich. Informationen über Termine und Unterrichtsorte erhalten Interessierte bei der Geschäftsstelle der Max-Reger-Musikschule unter Telefon 02331/207-2558 und 02331/207-3146 sowie unter musikschule@stadt-hagen.de

Einladung zum Miteinander: Integrationsarbeit in Wetter

Anfang Mai tagte auf Anregung des Ausschusses Gesundheit, Soziales, Demografie und öffentliche Ordnung, erstmalig ein „Arbeitskreis Integration“ unter Federführung der Stadt Wetter (Ruhr). Ziel dieses Kreises ist es, die Integrationsarbeit in Wetter auf eine breite Basis zu stellen.

Neben der Erstversorgung geflüchteter Menschen soll auch eine langfristige Integration in die Gemeinschaft ermöglicht werden. Die Stadt Wetter (Ruhr) hat hier gemeinsam mit vielen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Akteuren der Flüchtlingshilfe bereits Einiges auf den Weg gebracht. Der Arbeitskreis Integration möchte diese vielfältigen Bemühungen rund um die Flüchtlingshilfe in Wetter mit einer breiten Basis unterstützen, begleiten und weiter fördern.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Kitas, Schulen, Kirchen, Vereinen und Verbänden wollen gemeinsam an diesem Ziel mitarbeiten. Bereits integrierte Bürger ausländischer Herkunft sowie die Geflüchteten selbst sollen ebenfalls für die Mitarbeit gewonnen werden.

Wer sich für das Miteinander in Wetter einsetzen will, ist herzlich zur Teilnahme am nächsten Treffen, das nach den Sommerferien stattfindet, eingeladen. Hier sollen die konkreten Themen und Ziele des Arbeitskreises gemeinsam festgelegt werden. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bis zum 8. Juli melden bei Christian Sohns vom Fachdienst Soziales unter Tel.: 840343 oder per Mail unter christian.sohns@stadt-wetter.de.

Viel Abwechslung beim Loxbaumfest am 2. Juli

Hagen. Viel Programm, Mitmach-Aktionen und leckeres Essen: das bieten das Jugendzentrum und die Kita Oase Loxbaum beim diesjährigen Loxbaumfest! Die beiden Einrichtungen der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen laden hierzu herzlich am Samstag, 2. Juli, in die „Grüne Mitte“ zwischen Kita (Bürgerstr. 35) und Jugendzentrum (Seilerstr. 11a) ein.

Gefeiert wird von 14 bis 17 Uhr. Unter anderem werden Bogenschießen, Kinder-Schminken, ein Loxbaum-Quiz sowie ein Tisch-Tennis und Basketball-Turnier angeboten.