Viel zu tun – Wetteraner Feuerwehr zur Überörtlichen Hilfe im Kreis Borken

Wetter (Ruhr). Ein arbeitsreiches Wochenende hatte die Freiwillige Feuerwehr
Wetter zu verzeichnen. Los ging es Freitagnachmittag um 15:48 Uhr.
Aufgrund der starken Regefälle im Münsterland wurden auch
Feuerwehr-Einheiten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zur Überörtlichen Hilfe
in den Kreis Borken gerufen. Darunter auch Fahrzeuge und Personal der
Feuerwehr Wetter. Zusammen mit weiteren Feuerwehren aus dem EN-Kreis
und der Stadt Dortmund stellt die Feuerwehr Wetter für große
überörtliche Einsatzlagen die „3. Bereitschaft Arnsberg“. Treffpunkt
für alle Kräfte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis war am Freitagnachmittag
die Feuerwache Witten in der Dortmunder Straße. Von Witten aus fuhren
alle EN-Einheiten dann nach Dortmund und schlossen sich mit den
dortigen Einsatzkräften zusammen. So ging es dann im geschlossenen
Verband in den Kreis Borken. Die neun Wetteraner Feuerwehrleute
wurden in einem kleinen Ort in der Nähe von Borken eingesetzt. Hier
mussten ein Elektro-Umspannwerk, ein Friedhof und Bauernhöfe vor den
Wassermassen geschützt werden. Mit Sandsäcken stabilisierten sie
einen gefährdeten Deich. Zusätzlich wurde noch eine umfangreiche
Einsatzstellenbeleuchtung aufgebaut, um in den Nachtstunden weiter
Hilfe leisten zu können. Ohne große Pause wurde bis Samstagvormittag
durchgearbeitet. Danach wurden die Einsatzkräfte von Kollegen aus
Hagen und dem Märkischen Kreis abgelöst und konnten den Heimweg
antreten. Um kurz vor Mittag erreichten sie erschöpft das Wetteraner
Stadtgebiet.

Am Samstag um 13:04 Uhr piepsten dann die Funkmelder der
Löschgruppe Grundschöttel. In der Köhlerstraße sollte die Fahrbahn
unter Wasser stehen. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, war dort aber
kein Wasser mehr zu sehen. Zur Sicherheit wurden die Kanaleinläufe in
der Straße kontrolliert. In einem Gullyeinlauf wurde eine größere
Zahl von Hundekotbeuteln gefunden. Diese Information wurde an den
Stadtbetrieb weitergegeben. Weiter musste die Feuerwehr nicht tätig
werden und konnte den Einsatz nach gut dreißig Minuten beenden.

Am Samstagnachmittag erreichte den Einsatzführungsdienst der
Feuerwehr Wetter erneut die Anforderung von Einsatzkräften für die
Überörtliche Hilfe im Kreis Borken. Eine Bereitschaft von neun
Feuerwehrleuten machte sich bereit für ein weiteres Ausrücken ins
Münsterland. Reisetaschen wurden gepackt und ein Löschfahrzeug mit
zusätzlichem Gerät, Getränken und Lebensmitteln versehen. In den
Einsatz gerufen wurden die freiwilligen Helfer jedoch zum Glück nicht
mehr, die Bereitschaft wurde vom Ennepe-Ruhr-Kreis Sonntagmittag
aufgehoben.

Früh Aufstehen hieß es für den Löschzug 2
(Grundschöttel/Volmarstein) am Sonntagmorgen. Um 04:45 Uhr wurde er
zu einem Brandmeldealarm in das Berufsbildungswerk „Am Grünewald“
gerufen. Dort hatte ein Wärmemelder in einem Bewohnerzimmer im 3.
Obergeschoss den Alarm ausgelöst. Trotz genauer Erkundung durch die
Feuerwehr konnte kein Grund für den Alarm gefunden werden. Die
Einsatzstelle wurde dem anwesenden Sicherheitsbeauftragten übergeben
und die freiwilligen Kräfte rückten nach einer Stunde wieder ein.

Um 08:03 Uhr wurde der Löschzug 2 schon wieder gefordert. Ein
größerer Baum war in der Hagener Straße umgestürzt und lag quer über
der Fahrbahn. Im Fallen hatten Teile der Baumkrone das Dach eines in
der Nähe stehenden Wohnhauses durchschlagen. Ein Bewohner, der sich
zu dem Zeitpunkt in dem betroffenen Zimmer aufhielt, wurde wie durch
ein Wunder nicht verletzt. Dachziegel und Holz verfehlten ihn nur um
wenige Zentimeter. Die Feuerwehr sicherte das Dach und zerkleinerte
den Baum über die Drehleiter Stück für Stück. Da auch die Freileitung
der Straßenbeleuchtung gerissen war, wurde die AVU zu
Sicherungsmaßnahmen angefordert. Die Hagener Straße wurde von der
Polizei während der Säge- und Aufräumungsarbeiten für gut eine Stunde
voll gesperrt. Dieser Einsatz beschäftigte die Feuerwehr zweieinhalb
Stunden.

Auch die Löschgruppe Wengern blieb am Sonntag nicht arbeitslos.
Sie musste um kurz nach Elf Uhr in die Straße „Auf der Bleiche“
ausrücken. Aus einem dort abgestellten Entsorgungs-LKW tropften
Betriebsmittel auf den Boden. Die Einsatzkräfte streuten eine kleine
Fläche mit Bindemittel ab. Nach gut dreißig Minuten konnten die
ehrenamtlichen Kräfte wieder in ihr Gerätehaus einrücken.

Das ganze „Theater“ nicht nur ums Theater Hagen

Marsch 1 © Wolfgang Vogel
Ein Bunter Marsch für die Kultur setzt sich vor dem Theater Hagen in Gang. © Wolgang Vogel

Hagen. (HL.) Es waren beeindruckende Bilder und Szenen, die sich am Donnerstag Nachmittag (23. Juni 2016) in der Hagener City aneinandergereiht haben. Dazu: Wichtige, mahnende und fordernde Worte  von Menschen mit Sachverstand nicht nur an die Politiker. Der DGB-Stadtverband Hagen hatte zum ersten Hagener Theater-Marsch mit einer anschließenden Kundgebung auf dem Friedrich-Ebert-Platz aufgerufen. Bundesweit erreichte der Ruf Menschen, die an diesem Nachmittag ihre Solidarität mit dem Theater Hagen, insgesamt aber für die gesamte Kultur, bekundeten.

Lutz © Wolfgang Vogel
© Wolfgang Vogel

Hintergrund: Die Bediensteten des Theater Hagen sehen mit weiterhin drohenden Kürzungen durch den Hagener Rat ihre berufliche Zukunft am Theater Hagen in Gefahr. Sie blicken auch auf eine drohende Insolvenz des beliebten Bürgertheaters. Ein Schließen einzelner Sparten oder gar eine Schließung des gesamten Theater Hagen würde zudem Auswirkungen auf das kulturelle Angebot der gesamte Region haben. Denn viele Besucherinnen und Besucher kommen aus einem weiten Radius, wie z.B. dem Sauerland, nach Hagen.

Im Hagener Rat sieht es eine Allianz aus CDU, Grünen, FDP, Hagen Aktiv gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Erik O. Schulz nicht so, dass das Theater Hagen durch die Kürzungen gefährdet ist. Die Befürworter werfen den Theaterleuten gewissermaßen Panikmache gegenüber der Bevölkerung vor. Zudem würde man seitens des Theaters nicht genügend Gesprächsbereitschaft und die Bereitschaft zu konkreten Sparmaßnahmen zeigen.

Einsparmaßnahmen, die allerdings (so versichert es die Theaterleitung) schon seit Jahren umgesetzt wurden. Nun sei man quasi an der Substanz. Durch weitere Kürzungen in der vom Rat geforderten Höhe würden zwangsläufig dazu führen, dass das Theater Hagen nicht mehr in seiner jetzigen Form, mit seinem attraktiven Angebot und allen Sparten erhalten werden kann.

Über Medien und auch Soziale Netzwerke sieht das alles wie ein gegenseitiger Fingerzeig aus. Gerade über die Sozialen Netzwerke werden immer wieder regelrechte Hass-Parolen verbreitet. Fast hat man den Eindruck, dass jeder der sich zugunsten des Theater Hagen äußert „mundtot“ gemacht werden soll.

Einen Tag vor dem Theater-Marsch erklärte die Hagener SPD-Fraktion ihr Bekenntnis zum Theater Hagen. Auch DIE LINKE in Hagen stellt sich hinter das Theater Hagen.

Theater, Kultur in Gefahr… Ein Szenario, das nicht nur Hagen betrifft. Bundesweit sind auch andere Theater oder Theatersparten bedroht. Am Donnerstag aber konnte man den Eindruck gewinnen, dass Hagen für Kulturschaffende und Kulturfreunde aus ganz Deutschland in den Mittelpunkt des bundesweit drohenden Theater- und Kulturkahlschlags gerückt ist. Eine so breit aufgestellte Solidarität hätten sich die Organisatoren, darunter Anne Sandner vom DGB und der Betriebsratsvorsitzende der Theater Hagen gGmbH, Alexander Schwalb, nicht träumen lassen.

So konnten Abordnungen und Intendanten der Theater und Orchester aus Gelsenkirchen, Dortmund, Bonn, Solingen, Remscheid, Bochum, Aachen, Wuppertal, Kaiserslautern, Detmold, Hannover, Bielefeld, Oberhausen, Duisburg, Essen, Köln, Karlsruhe, Wien, dem Parktheater Iserlohn und dem WDR-Orchester als solidarische Gäste in Hagen begrüßt werden. Unter den Gästen waren auch einige Künstler, die einst auf der Bühne des Theater Hagen gestanden haben und noch immer die enge Verbindung halten. Sie alle an dieser Stelle zu nennen, würde vielleicht den Rahmen sprengen. Nicht nur, dass diese Menschen bei extremer Hitze die weiten Wege nach Hagen auf sich genommen haben. Nein, sie hatten sich auch mit Bannern, Fahnen, T-Shirts und Schildern vorbereitet und ausgerüstet. Hinzu kamen diverse Video-Botschaften, wie z.B. von Sabin Tambrea und Guildo Horn (er gibt am 30. Juni ein Benefizkonzert am Theater Hagen), die auf einem großen Monitor eingespielt wurden. Würde es eine Art „Goldenes Buch der Solidarität“ geben, dann hätten sie ihren Eintrag darin sehr wohl verdient. Was die Kultur angeht, so hat Hagen spätestens seit Donnerstag eine Menge mehr an Partnerstädten.

Zu erwähnen sind aber die, die auf dem Friedrich-Ebert-Platz ihre bereits erwähnten Mahnungen und Forderungen gegenüber der Politik stellten. Anne Sandner vom DGB, Ulla Berns von den Ballettfreunden Hagen, der GDBA-Landesvorsitzende für NRW Adil Laraki, der Generalintendant am Weimarer Nationaltheater und zugleich Intendantensprecher des Deutschen Bühnenvereins Hasko Weber, der Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung Gerald Mertens, und der Betriebsrat der Wuppertaler Bühne Holger Springorum.

Die Hagener Politik (sofern sie anwesend war und zugehört hat) tut gut daran, sich vor der kommenden Ratssitzung am 30. Juni im Rathaus an der Volme die Inhalte der (relativ kurz gehaltenen) Reden noch einmal zu durchdenken. Starrsinn und Rechthaberei sind nicht die Haltungen, die derzeit gefragt sind, wenn es die Stadt geht. Die Haltung von Ratsmitgliedern nach dem Motto „wir kürzen aber schlauer als andere Städte“ sollte Fragezeichen und Ausrufezeichen zugleich in den Köpfen der Bevölkerung auslösen. Insbesondere der Aufruf von Holger Springorum aus Wuppertal, dass sich das was mit der Theaterlandschaft Wuppertal geschehen ist, sich nicht auch in Hagen wiederholen muss und dass man aus den in Wuppertal gemachten Fehlern bitte in Hagen lernen sollte.

Begleitet wurden der Theater-Marsch und die Kundgebung von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen, dem Theaterchor Hagen, Sängerinnen und Sängern von teilnehmenden Theatern und vom Bassbariton Rainer Zaun, der mit seiner hervorragenden Art und Stimmgewalt dem Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz und den über 1.000 anwesenden Gästen die sogenannte Bürgermeister-Arie aus Lortzings „Zar und Zimmermann“ präsentierte… „O, ich bin klug und weise, und mich betrügt man nicht…“.

Ein Grund für den Theater-Marsch war die Übergabe der annähernd 13.000 Unterschriften und Stimmen aus der von Christoph Rösner initiierten Petition gegen die drohenden Kürzungen beim Theater Hagen. In zwei Kartons wurden sie dem OB von einer Seniorin und drei Mädchen gewissermaßen generationsübergreifend übergeben. Kund 1 © Wolfgang VogelTrotzdem Erik O. Schulz seine nicht einfache Aufgabe der Entgegennahme souverän meisterte, schallten ihm Buh-Rufe, Pfiffe und Schimpfwörter entgegen, so als hätte sich die gesamte angestaute Wut von vielen der Anwesenden in kurzer Zeit entladen. Die Wut der Menschen sollte man nicht nur auf die immer wieder zu vernehmende konsequente Haltung von Erik O. Schulz zu den auch aus seiner Sicht richtigen Kürzungsforderungen des Hagener Rates beziehen. Vielleicht konnte man auch interpretieren, dass sich die Haltung der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den bereits erwähnten recht unverschämten Postings in den Sozialen Netzwerken entladen hat, die in den vergangenen Wochen von Menschen zu lesen waren und die sich offensichtlich vehement gegen den Fortbestand des Hagener Theaters äußerten. Erik O. Schulz versprach den Anwesenden, dass es mit diesem Rat in Hagen keine Schließung des Theaters gebe. Er bekundete weiter seine persönliche Nähe zum Theater Hagen und kündigte an, auch weiterhin der Theater Hagen zu besuchen. Die Menge schenkte ihm jedoch mit den zuvor beschriebenen Reaktionen wenig Glauben.

Insgesamt war der Theater-Marsch in Hagen nicht nur eine Aktion für das Theater Hagen. Vielmehr, und da waren sich alle Organisatoren einig, war er eine Initiative für die gesamte Kultur in Hagen. Oder ist es am Donnerstag sogar gelungen, eine Initiative für die gesamte Kultur in Deutschland zu starten? Die als Symbol für den Theater-Marsch von „a design collective„, zwei jungen Grafikern in Hagen, gestaltete Drama-Maske hat über die vielen Gäste, die am Theater-Marsch teilgenommen haben, in vielfältiger Form nun ganz Deutschland erreicht. Aufgrund der großen Beteiligung, der erlebten Solidarität und der Begeisterung der Menschen für das Theater Hagen und für die Kultur war die Aktion ein positives Zeichen für Hagen.

Hans Leicher.

Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren Gevelsberg und Schwelm

Schwelm. (Yvonne Beyer & Leonard Diergarten) Abwechslungsreiche Übungsdienste erwarteten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren Gevelsberg und Schwelm Ende Mai / Anfang Juni. Bereits zum zweiten Mal veranstalteten die Jugendfeuerwehren der
beiden EN-Städte zwei gemeinsame Übungsdienste für ihren
Feuerwehrnachwuchs. Die jüngeren Mitglieder, im Alter von 10-14
Jahren, konnten ihr Geschick am 30.Mai 2016 in Schwelm bei diversen
feuerwehrtechnischen Spielen und gruppendynamischen Herausforderungen
beweisen. Die älteren Mitglieder, im Alter von 14-18 Jahren, konnten
eine Woche später an der Kreisfeuerwehrzentrale in Silschede ihr
Wissen im Löscheinsatz für den Innenangriff vertiefen. Ähnlich wie
die erwachsenen Feuerwehrmitglieder konnten sie sich dort durch die
Atemschutzübungsstrecke bewegen und im so-genannten Brandhaus das
Vorgehen bei einem simulierten Wohnungsbrand üben.

Die Idee für die gemeinsamen Übungsdienste entstand bereits im
November 2014, als die beiden Übungsleiter, Yvonne Beyer
(Jugendfeuerwehr Gevelsberg) und Leonard Diergarten (Jugendfeuerwehr
Schwelm), an einem Jugendgruppenleiterlehrgang teilnahmen. Nach den
beiden erfolgreichen Übungsdiensten in 2015 und diversen gemeinsamen
Sportterminen, wurde bereits frühzeitig eine Wiederholung geplant.
„Bei beiden Diensten hatten die Jugendlichen erneut die Möglichkeit
sich auszutauschen und näher kennenzulernen“, stellte Leonard
Diergarten fest. Er betont: „Besonders wichtig war uns in diesem Jahr
der hohe Grad an Teambuilding- und Gruppeninteraktivität.“ Auch von
den Jugendfeuerwehrmitgliedern war viel Positives über die
gemeinsamen Übungsdienste zu hören. Yvonne Beyer erzählte, dass sich
viele über eine Fortsetzung im nächsten Jahr freuen würden: „Durch
die Vielzahl der Teilnehmer muss natürlich auch der Dienst viel
Abwechslung bieten – und in diesem Punkt sind die gemeinsamen Dienste
einfach herausragend!“

Falls dieser Artikel Ihr Interesse an der Arbeit der
Jugendfeuerwehr geweckt hat und Sie mehr über diese erfahren möchten,
wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

Für die Jugendfeuerwehr Gevelsberg: feuerwehr@stadtgevelsberg.de
Für die Jugendfeuerwehr Schwelm: jugend@feuerwehr-schwelm.de

Internetbetrüger in Untersuchungshaft! – Vorsicht vor dem „PayPal-Dreiecksbetrug“!

Witten. Schon seit mehreren Wochen ermitteln die
Kriminalbeamten aus dem Bochumer Fachkommissariat für
Internetkriminalität  (KK 22) gegen einen Wittener (28).

Der 28-Jährige ist dringend tatverdächtig, eine Vielzahl der
sogenannten „PayPal-Dreiecksbetrüge“ gewerbsmäßig begangen zu haben.
Vor einigen Tagen nahmen die Polizisten den bereits mit einem
Haftbefehl gesuchten Mann in seiner Wohnung in der Ruhrstadt fest.
Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Wie hat der Wittener seine kriminelle Energie immer wieder
ausgelebt?

Auf der Seite eines Internetauktionshauses bot er eine hochwertige
Handtasche für 600 Euro an. Gleichzeitig sprach er im Internet den
Verkäufer eines Handys (Preis: 600 Euro) an und erhielt zur Bezahlung
der Ware dessen PayPal-Emailadresse.

Diese wiederum gab er nun an den Käufer der Handtasche weiter, der
das Geld an diese Adresse überwies. Nun erkannte der Handyverkäufer,
dass die Zahlung von 600 Euro eingegangen war und schickte dem
Wittener sein Handy zu. Vermutlich hatte er nicht bemerkt, dass der
Verwendungszweck „Handtasche“ angegeben worden war.

Da der Handtaschenkäufer keine Ware erhielt, holte er sich über
den „Käuferschutz“ die überwiesenen 600 Euro zurück und erlitt keinen
finanziellen Schaden. Der Handyverkäufer allerdings schon, denn er
musste diesen Betrag wieder zurückzahlen, hatte jetzt aber kein
Telefon mehr. Wer war der „Kriminelle Gewinner“ dieser Transaktionen?
Obiger Wittener!

Wie kann man sich gegen diese fiese Masche schützen?

–    Der Warenversand sollte stets mit einem Versandbeleg an die
Adresse erfolgen, die auch auf der Seite „Transaktionsdetails“
auftaucht

–    Lehnen Sie Aufforderungen ab, Ware an andere Adressen zu
schicken

–    Überprüfen Sie vor allem den Verwendungszweck

–    Versenden Sie Ihre verkaufte Ware per Einschreiben und nicht an
Packstationen. So erhalten Sie einen rechtsgültigen Nachweis mit der
abgelieferten Adresse und einer Unterschrift. So haben Sie im
Zweifelsfall die Adresse und Unterschrift des Betrügers

–    Da es nie eine hundertprozentige Garantie gibt, ist der
persönliche Austausch „Geld gegen Ware“ natürlich am sichersten

–    Kommt Ihnen an der PayPal-Überweisung etwas komisch vor, so
melden Sie es umgehend mit Hilfe der PayPal-Konfliktlösungen

–    Sollten Sie Opfer dieser Masche geworden sein, stellen Sie auf
jeden Fall umgehend Strafanzeige bei der Polizei und legen dort die
gesamte Kaufabwicklung vor

Die intensiven Ermittlungen gegen den Wittener Internetbetrüger
dauern im Bochumer KK 22 an.

Hang rutschte auf Wittbräucker Waldweg – Insgesamt vier Einsätze bei Dauerregen

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr war am Samstag während des Dauerregens
mehrfach im Einsatz. Am Wittbräucker Waldweg ist ein Hang auf die
Straße gerutscht. Der Wittbräucker Waldweg muss bis auf weiteres
gesperrt blieben.

Mehrere umgestürzte Bäume wurden der Feuerwehr am Samstag gegen
17:55 Uhr gemeldet. Bei Eintreffen am Wittbräucker Waldweg wurde
festgestellt, dass ein kleiner Hang von einem Privatgrundstück auf
die Straße abgerutscht war. Der Hang war eigentlich mit Bahnschwellen
und L-Steinen abfangen. Die Eigentümer befanden sich an der
Einsatzstelle. Die Straße wurde durch die Einsatzkräfte sofort durch
Vollsperrung gesichert. Der diensthabende Einsatzführungsdienst der
Feuerwehr forderte darauf das Ordnungsamt sowie Experten vom
Technischen Hilfswerk (THW) an. Da der Hang noch weiter abzurutschen
drohte, wurde ein massiver Baum über die Drehleiter herunter
geschnitten. Hiermit sollte Druck aus dem Hang genommen werden.
Weiterhin wurde der Hang durch weitere Trupps genau beobachtet. Nach
Eintreffen des THWs wurde die Einsatzstelle von einer
Baufachberaterin und Geologin des THWs aus Hattingen sowie weiteren
Fachberatern eingehend erkundet. Das nahe Wohnhaus war zum Glück
ungefährdet. Der Hang sowie die angrenzende Böschung können jedoch
weiter abrutschen und den öffentlichen Straßenverkehr gefährden.
Daher wurde in gemeinsamer Absprache mit dem Ordnungsamt der
Wittbräucker Waldweg bis auf weiteres vollständig gesperrt. Auch die
Nutzung des Gartens ist für die Eigentümer nicht mehr möglich. Ein
Spezialunternehmen muss nun in den nächsten Tagen den Hang abfangen
und sichern. Die Technischen Betriebe sperrten anschließend den
Wittbräucker Waldweg. Ein Löschzug der Feuerwehr war bis 20:30 Uhr
hier im Einsatz.

Bereits um 12:10 Uhr waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im
Unteren Ahlenbergweg im Einsatz. Hier war ein Baum auf einen PKW
gefallen. Verletzt wurde niemand. Der PKW wurde durch die Feuerwehr
freigeschnitten. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Einsatzdauer 30
Minuten.

Von dort ging es direkt zur Wetterstraße. Diese stand im Zillertal
vollständig unter Wasser. Zwei Kanaleinläufe mussten von der
Feuerwehr gezogen und gereinigt werden. So konnte das Wasser dann
ordnungsgemäß ablaufen.

Eine Menschenrettung mit der Drehleiter musste dann um 14:30 Uhr
im Weg zum Poethen durchgeführt werden. Hier war eine Patientin eine
steile Dachbodentreppe herunter gestürzt. Rettungsdienst und
Notärztin waren ebenfalls hier im Einsatz. Die Dame wurde nach der
Erstversorgung über die Drehleiter vom Balkon des Gebäudes mit einer
speziellen Trageauflage gerettet. Einsatzdauer 45 Minuten.

Weiterhin steht eine Löschgruppe der Feuerwehr Herdecke seit
gestern in Bereitstellung für eine überörtliche Hilfe im Kreis
Borken. Es ist möglich, dass diese Gruppe mit anderen Einsatzkräften
aus dem EN-Kreis in den nächsten Tagen in Borken eingesetzt wird. Die
ehrenamtlichen Herdecker Einsatzkräfte sowie deren Arbeitgeber waren
sehr flexibel. Schon eineinhalb Stunden. Schon nach zwei Stunden
Planung konnte die Gruppe bei der Leitstelle einsatzbereit gemeldet
werden.

Raser- und Tuningszene im Fokus – Bilanz eines Abends

Dortmund. Wie angekündigt nahm die Polizei gemeinsam mit der Stadt Dortmund Von Freitag auf Samstag (24./25. Juni 2016) potentielle Verkehrssünder der Raser,- und
Tuningszene in den Fokus.

Insgesamt kontrollierten über ein Dutzend Polizeibeamte,
unterstützt von Mitarbeitern der Stadt Dortmund, 154 Fahrzeuge im
Wallbereich der Dortmunder Innenstadt und rund um das Phoenix-West
Gelände. Zudem war ein Sachverständiger direkt vor Ort um technische
Veränderung von Fahrzeugen untersuchen zu können.

Bei elf Fahrzeugen stellten die Beamten fest, dass die Fahrzeuge
technisch verändert wurden. In fünf Fällen waren Veränderungen von so
gravierender Natur, dass die Autos in der Werkstatt eines technischen
Sachverständigen begutachtet werden mussten. Bei allen fünf Autos
stellte der Gutachter so erhebliche Mängel fest, dass sie als
verkehrsunsicher eingestuft und stillgelegt werden mussten.

Während der Kontrollen auf der Nebenfahrbahn am Ostwall, ließ es
sich der Beifahrer eines vorbeifahrenden PKW nicht nehmen den
dortigen Beamten durch die geöffnete Seitenscheiben ein
unfreundliches „Ar…..ch“ zuzubrüllen. Ein Motorradpolizist ließ es
sich seinerseits nicht nehmen den PKW anzuhalten und ihn zur
Kontrollstelle zurückzuführen. Der 19-jährige Beifahrer aus
Holzwickede darf nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung
rechnen.

Ein 25-Jähriger aus Hagen konnte mit seinem Opel Insignia von
einem zivilen Spezialfahrzeug der Polizei auf der B1 bei erlaubten 50
km/h mit 113 km/h gemessen werden. Als der Hagener von dem
Streifenteam angehalten werden sollte, versuchte sich der Mann der
Kontrolle zu entziehen. Letztendlich entschied er sich jedoch
anzuhalten. Bei seiner Kontrolle stellte sich heraus, dass der
Hagener gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Der
25-Jährige und der Fahrzeughalter müssen jetzt mit einer Strafanzeige
wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.

Auf dem Südwall rasten ein Audi A3 und ein Motorrad gleichzeitig
durch eine Radarkontrolle. Ein ziviles Einsatzfahrzeug beobachtete
dabei, dass sich die Fahrzeugführer offensichtlich ein Rennen auf dem
Wall lieferten. Dies hielten die Beamten entsprechend auf
Lichtbildern fest. Motorrad und Audi wurden angehalten. Beide Fahrer
müssen nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts eines illegalen
Rennens rechnen.

Auf der Nebenfahrbahn Ostwall wurden 50 Platzverweise an
„Szeneangehörige“ ausgesprochen. Auf der Nebenfahrbahn Schwanenwall
gingen bei der Polizei im Laufe der Nacht mehrere Anrufe wegen
Ruhestörungen ein. Hier trafen die Einsatzkräfte auf circa 40
Fahrzeuge mit rund 70 Personen. Auch diesen erteilten die Beamten
einen Platzverweis.

Am Schwanen,- und dem Ostwall erteilten städtische Mitarbeiter
ebenfalls mehrere Platzverweise. Eine Person die in einem
Campingstuhl auf der Fahrbahn saß, erhielt eine mündliche Verwarnung
wegen unerlaubter Sondernutzung.

„Unsere Stadt ist keine Rennstrecke! Schützen Sie sich und andere,
halten Sie sich an Verkehrsregeln und die jeweiligen
Geschwindigkeitsgebote!“ so Polizeipräsident Gregor Lange zu den
ersten Ergebnissen von Freitagabend. „Unsere Kontrollen sollen das
Bewusstsein der Fahrerinnen und Fahrer für die Regeln im
Straßenverkehr schärfen. Damit helfen wir folgenschwere Unfälle zu
verhindern und wir sensibilisieren für die schlimmen Folgen von
Raserei.“ So der Polizeipräsident weiter.

Federfußball: David Zentarra nicht zu stoppen

(ktr) David Zentarra vom FFC Hagen bleibt in dieser Saison im Einzel das Maß aller Dinge unter den deutschen Federfußballern. Beim dritten von vier DFFB-Einzelranglistenturnieren der Saison feierte er in der Hagener Käthe-Kollwitz-Halle seinen dritten Sieg und baute seine Führung in der deutschen Rangliste weiter aus. Dabei blieb der amtierende Europameister abermals ungeschlagen, musste sich aber im Endspiel gegen den WM-Vierter, Philipp Münzner vom TV Lipperode, mächtig strecken, um mit 21:11, 18:21, 22:20 knapp die Oberhand zu behalten. Rang 3 sicherte sich der deutsche Meister Torben Nass von Flying Feet Haspe vor seinem Vereinskollegen Philip Kühne. Auf Platz 5 schob sich Philipp Greafenstein vom TV Lipperode vor seinem Teamkollegen Sven Walter. Platz 7 ging an Arne Twer vom FFC Hagen vor seinem Vereinskollegen Christopher Zentarra. Auch Robin Weber und Detlev Stegmann vom FFC Hagen schafften als Neunter beziehungsweise Zehnter den Sprung unter die Top 10.

Bei den Damen wurde Sarah Rüsseler vom FFC Hagen einmal mehr ihrer Sonderstellung gerecht und stürmte ungeschlagen auf Platz 1. Über den zweiten Rang durfte sich Nathalie Kröner vom FFC Hagen freuen, während ihre Schwester Vanessa sich im Kampf um Platz 3 gegen Anne Weber vom TV Lipperode behaupten konnte.

Einsatzreicher Samstag in Gevelsberg

Gevelsberg. Zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn

A1 kam es am Samstagmorgen. Ein PKW befuhr die Autobahn in
Fahrtrichtung Bremen und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und
landete im Strassengraben. Die Löschzüge 2 und 3, sowie die
Hauptwache wurden um 07:58Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte
an der Einsatzstelle eintrafen, konnte schnell Entwarnung gegeben
werden. Es war niemand in dem PKW eingeklemmt. Vorsorglich wurde der
Fahrer vom Rettungsdienst untersucht. Ein Transport in eine Klinik
war nicht notwendig. Durch die Feuerwehr wurde die Unfallstelle
abgesichert. Für die 22 Einsatzkräfte war der Einsatz dann um
08:41Uhr beendet. Die nächste Einsatzstelle befand sich im
Hellerfeld. Dort stand ein Keller unter Wasser. Vermutlich durch den
stark angestiegenen Grundwasserspiegel drückte das Wasser nun in den
Keller. Durch die Fünf Einsatzkräfte wurde das Wasser mit Hilfe einer
Tauchpumpe abgepumpt. Hier war die Feuerwehr von 14:51Uhr bis
16:41Uhr im Einsatz. Vier Einsatzkräfte beseitigten dann in der
Silscheder Str. einen Baum, der umgefallen war und einen Hauseingang
versperrte. Direkt im Anschluss ging es dann in die Bruchmühle. Auf
dem Wanderweg war ebenfalls ein Baum umgefallen. Durch die Baumkrone
war der Weg versperrt. Bei beiden Einsätzen kam die Motorsäge zum
Einsatz. Die Einsatzkräfte waren hierfür von 17:09Uhr bis 18:32Uhr im
Einsatz

Zwei Betrunkene stören Unfallaufnahme und beleidigen die Beamtinnen

Hagen. Am Sonntagabend, kurz vor zwanzig Uhr, wurden zwei
Polizistinnen zu einem Verkehrsunfall im Stadtteil Hagen-Boele
gerufen. Während der Unfallaufnahme kamen zwei alkoholisierte Männer
laut grölend an der Unfallstelle vorbei und behinderten die
Unfallaufnahme. Der Aufforderung, doch etwas leiser zu sein, kamen
sie nicht nach. Stattdessen beleidigten sie die Beamtinnen und wurden
aggressiv und noch lauter. Auch nachdem eine zweite
Streifenwagenbesatzung  zur Unterstützung eingetroffen war, kamen sie
der Aufforderung die Unfallstelle zu verlassen nicht nach. Die
Polizistinnen und Polizisten nahmen den achtundvierzig Jahre alten
Vater und seinen sechsundzwanzig Jahre alten Sohn dann in Gewahrsam.
Für die Beleidigungen stellten die Beamtinnen Strafantrag.

Fahrer ohne Fahrerlaubnis und gültigem Versicherungsschutz unterwegs

Hagen. Am Freitag, gegen zwölf Uhr, hielten Polizeibeamte
auf der Eckeseyer Straße einen Hagener Pkw an. Der dreiundzwanzig
Jahre alte Fahrer händigte auf Befragen einen britischen Führerschein
aus. Den Fahrzeugschein habe er irgendwo zu Hause. Eine Überprüfung
ergab, dass das Fahrzeug seit dem 17.05. 2016 zur Entstempelung
ausgeschrieben ist, da der  Versicherungsschutz erloschen war. Nach
Belehrung gab der Beschuldigte an, dass er das wisse. Er hätte
einfach kein Geld und viel Stress gehabt. Deshalb habe er sich nicht
darum kümmern können.

Schwerer Unfall auf der Helfer Straße

Hagen. Am Samstagvormittag, gegen zehn Uhr dreißig, befuhr eine
achtundfünfzig Jahre alte Frau mit ihrem Pkw Mercedes die Straße Im
Wiedenbusch und wollte in die Helfer Straße einfahren. Sie hielt
zunächst an und fuhr dann wieder an. Im Kreuzungsbereich kam es dann
zur Kollision mit dem von links kommenden Pkw Mazda. Nach der
Kollision kam der Mazda nach links von der Fahrbahn ab und prallte in
einen Holzzaun.

Der zwanzig Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Die
Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem
Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus zur ambulanten Behandlung
gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten
abgeschleppt werden. Im Bereich der Unfallörtlichkeit ist die
Höchstgeschwindigkeit auf dreißig Stundenkilometer begrenzt. Der
Gesamtsachschaden wird auf neuntausend Euro geschätzt.

Boxen: Marc Chwalek hat es getan

Hagen. (Fatih Kurukafa) Marc Chwalek hat es tatsächlich getan. Der Halbschwergewichtler und langjährige Jugendwart des Box Sport Club Hagen Haspe 1949/97 eV hat am Samstag mit 200 Gästen seine hübsche Braut Xhina geheiratet.
boxen
Natürlich durften seine Teamkollegen nicht fehlen. Viele ehemalige und aktive Boxer nutzen die Hochzeit für einen Wiedersehen und sprachen über aktive Zeiten. Die Boxer schenkten ihrem Vereinskameraden ein paar Goldene Boxhandschuhe. Der Vorstand und die Mitglieder des BSC Haspe wünschen dem frisch verheiratetem Ehepaar Chwalek alles gute und reichlich Nachwuchs für die Jugendabteilung.