Trickbetrug in Haspe

Hagen. Am Donnerstagnachmittag fiel eine 75-jährige Frau in
Haspe auf einen Trickbetrüger herein. Gegen 17.00 Uhr erschien der
Unbekannte an der Wohnungstür in der Berliner Straße und gab an, die
Heizkörper überprüfen zu müssen. Zunächst schaute er sich im
Wohnzimmer um und ging von da aus in das Schlafzimmer. Hier gab er
nach kurzer Zeit an, nun noch zu einer Nachbarin zu müssen und
verschwand aus der Wohnung. Wenig später stelle die 75-Jährige fest,
dass ihr Schmuck aus dem Schlafzimmer ebenfalls verschwunden war. Der
angebliche Heizungsableser ist etwa 30 bis 35 Jahre alt, 1,70 bis
1,75 Meter groß und von stabiler Statur. Auffällig waren sein bunt
kariertes Hemd sowie ein dunkles Basecap. Zeugen, die weiterführende
Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

„pottfiction“ – Theater und Kunst für Jugendliche der Kulturmetropole Ruhr

Sommercamp und Abschluss-Performance „Weltenbaumhaus Yggdrasil“ auf dem Gelände des Ricarda-Huch-Gymnasiums Hagen

Pottfiction

Vom 9. Juli bis 17. Juli 2016 kommen 100 Jugendliche und junge Erwachsene aus sechs Städten des Ruhrgebiets zum „pottfiction“-Sommercamp 2016 in Hagen zusammen: Acht Tage voller Sommer, Sonne, Tanz, Theater, Kreativität, Performances und Konzert. Acht Tage Ferien in der Wirklichkeit. Aufbrechen zu ungeahnten Territorien. „pottfiction“ gibt Werkzeuge an die Hand, um die Welt zu gestalten – Spielen, Ausprobieren, Nachdenken, Selbst machen.

„pottfiction“ ist ein städteübergreifendes Jugendkunstprojekt in der Kulturmetropole Ruhr, das erstmals im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stattfand und seit 2013 gemeinsam mit Urbane Künste Ruhr weitergeführt wird. Das Kunst- und Theaterprojekt erzeugt einen einmaligen kreativen Freiraum, in dem Jugendliche gemeinsam mit KünstlerInnen und TheatermacherInnen Visionen für eine bessere Welt entwerfen und umsetzen. Dafür haben sich sechs freie und städtische Theater aus dem Ruhrgebiet zusammengeschlossen: das Junge Schauspielhaus Bochum, KJT Dortmund, Consol Theater Gelsenkirchen, Theater Hagen, HELIOS Theater Hamm und theaterkohlenpott Herne.

„pottfiction“ bietet den Jugendlichen eine kontinuierliche Plattform, auf der sie erproben und entscheiden, in welcher Welt sie leben wollen. Dieses Jahr wird die Frage gestellt: „In was für einer Stadt willst du leben?“ Die sechs „pottfiction“-Gruppen der teilnehmenden Theater entwickel(te)n auch in diesem Jahr jeweils ein eigenes Projekt an ihrem Haus und kommen zu regelmäßigen Workshops zusammen. Das Finale bildet das einwöchige Abschluss-Camp, dieses Mal auf dem Gelände des Ricarda-Huch-Gymnasiums in Hagen. Dort sowie im Lutz (Theater Hagen) zeigen die „pottfiction“-Gruppen am 9. und 10. Juli 2016 ihre einzelnen Projekte der Öffentlichkeit und erarbeiten zudem eine große gemeinsame Abschluss-Aufführung, die am 16. Juli um 17.00 Uhr zu erleben ist.

Gemeinsam mit internationalen KünstlerInnen verwandeln die 100 Camp-Teilnehmer das Schulgelände in die Vision ihrer besseren Welt von morgen – und laden alle herzlich ein, dabei zu sein: bei den öffentlichen Aufführungen und der großen Abschluss-Performance. Der Eintritt ist frei!

Samstag, 9. Juli 2016

15:00 Uhr: Eröffnung des Sommercamps (durch den Schirmherrn Oberbürgermeister Erik O. Schulz)

16:00 Uhr: „ICH GEH DICH Anonym“ (HELIOS Theater Hamm) – Lutz

18:00 Uhr: „Hinter dem Dazwischen / Tag 8“ (KJT Dortmund) – Lutz

21:00 Uhr: „Koko Lores“ (Junges Schauspiel Bochum) – Camp-Gelände

Anschließend Konzert mit „Girl and the fox“

Sonntag, 10. Juli 2016

17:00 Uhr: „VOICES DEAF AND BLIND“ (Consol Theater Gelsenkirchen) – Lutz

19:00 Uhr: „Gebäude ohne Scham – 7 mal 7 Minuten“ (Theater Hagen) – Lutz

21:00 Uhr: „To die with dignity“ (theaterkohlenpott Herne) – Volme Ufer

Samstag, 16. Juli 2016

17:00 Uhr: „Weltenbaumhaus Yggdrasil“ – Abschluss-Performance auf dem Camp-Gelände mit und um die „pottfiction“-Skulptur

21:00 Uhr: Konzert mit Bernadette La Hengst – Camp-Gelände

Für die Aufführungen im Lutz (Theater Hagen) werden Zählkarten benötigt, die kostenlos an der Theaterkasse (Theater Hagen, Elberfelder Str. 65, 58095 Hagen, Tel. 02331-2073218) erhältlich sind.

EN-Feuerwehren sollen im Kreis Borken bei Unwetterlage unterstützen

Schwelm. Feuerwehrangehörige aus den Feuerwehren des
Ennepe-Ruhr-Kreises sind seit 17:30 Uhr auf dem Weg in den Kreis
Borken. Dort hatte es am Nachmittag ein heftiges Unwetter gegeben.
Die dortigen Einsatzkräfte forderten Unterstützung an.

Die 77 Einsatzkräfte des EN-Kreises aus Witten, Hattingen,
Ennepetal, Wetter und Sprockhövel gehören zur so genannten
vorgeplanten überörtlichen Hilfe der 3. Bereitschaft des
Regierungsbezirkes Arnsberg. Die Bereitschaft wird als Verband
gemeinsam mit der Feuerwehr Dortmund gebildet.

Am Nachmittag wurden alle EN-Kräfte durch die Kreisleitstelle
informiert und in Marsch versetzt. Danach  sammelten sich alle Kräfte
an der Feuerwache in Dortmund Eichlinghofen. Von dort geht es dann
weiter in Richtung Raesfeld.

Zusatzvorstellung von „Tanzlabor II – Junge Choreographen stellen sich vor“

Am Dienstag, 5. Juli 2016, 19.30 Uhr (Großes Haus, auf der Bühne)

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Theater Hagen eine Zusatzvorstellung von „Tanzlabor II – Junge Choreographen stellen sich vor“ am Dienstag, 5. Juli 2016 um 19.30 Uhr (Theater Hagen) an.

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Sechs Tänzer aus der Hagener Ballettcompagnie haben die Seiten gewechselt und jeweils eine eigene Choreographie sowie die dazugehörige Bühneneinrichtung, Kostüme und Beleuchtung kreiert. Ein abwechslungsreicher, spannender und anregender Abend ist entstanden mit Stücken von Bobby Briscoe, Nikolaos Doede, Miguel Esteves, Ricardo Campos Freire, Jiwon Kim Doede und Ana Isabel Casquilho.

Das Besondere ist zudem, dass die Zuschauer dort sitzen, wo auch getanzt wird, nämlich auf der Bühne.

Karten an der Theaterkasse und unter Tel: 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fahrradfahrer verursacht Auffahrunfall

Hagen.Ein 15-jähriger Radfahrer zog sich am
Donnerstagabend leichte Verletzungen zu, als er die abschüssige
Christian-Rohlfs-Straße herunterfuhr. Zu spät bemerkte er, dass ein
Skoda verkehrsbedingt an einer roten Ampel halten musste. Trotz
Vollbremsung und einer etwa 16 Meter langen Bremsspur gelang es dem
Schüler nicht mehr, rechtzeitig stehen zu bleiben und er prallte ins
Heck des Pkws. Die Hinzuziehung eines Rettungswagens lehnte der junge
Mann ab und er wollte gegebenenfalls selbständig einen Arzt
aufsuchen. Der Sachschaden an Pkw und Rad beläuft sich auf etwa 2000
Euro.

Zigarettenautomat aufgebrochen

Hagen. Gegen 03.00 Uhr stellten Polizeibeamte in der Nacht
zu Freitag während der Streifenfahrt durch Wehringhausen fest, dass
sich Unbekannte an einem Zigarettenautomaten zu schaffen gemacht
hatten. Die Täter hebelten den Kasten in Höhe der Taubenstraße mit
brachialer Gewalt so auf, dass sie sowohl an die Geldkassette als
auch an einige der Zigarettenschächte gelangten. Die Beamten
informierten den Betreiber, der sich um die weitere Sicherung des
Automaten kümmerte und legten eine Anzeige vor. Eine Fahndung im
Nahbereich verlief ohne Erfolg. Hinweise bitte an die 986 2066.

Randalierer kam ins Krankenhaus

Hagen. Gegen 17.30 Uhr kam am Donnerstag ein Kunde aus
einem Kiosk am Graf-von-Galen-Ring gelaufen und stoppte einen gerade
vorbeifahrenden Streifenwagen. Im Geschäft befand sich zu diesem
Zeitpunkt ein Randalierer, der zunächst die anwesenden Personen
beleidigte und dabei immer aggressiver wurde. Der Aufforderung sich
auszuweisen kam er gegenüber eingesetzten Polizisten nicht nach,
stattdessen beleidigte er die Beamten und ging schließlich zu Angriff
über. Mit vereinten Kräften gelang es, den 34 Jahre alten Mann zu
Boden zu bringen und ihm Handfesseln anzulegen. Da augenscheinlich
psychische Störungen sein Verhalten beeinflussten, brachte ihn ein
hinzu gezogener Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er letztlich in
der geschlossenen Abteilung verblieb.

Drei Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Den Anfang machte die Löschgruppe Wengern am Donnerstag, 23.06.16
um 17:33 Uhr in der Varneystrasse. Vor Ort benötige ein
Krankentransportwagen Unterstützung beim Transport einer Person. Die
Tragehilfe wurde mit mehreren Personen durchgeführt und die Person
anschließend dem Krankentransportwagen übergeben. Die ausgerückten
Kräfte konnten den Einsatz nach einer halben Stunde für beendet
erklären.

Heute Morgen um 04:07 Uhr war dann die Nacht für die Kräfte vom
Löschzug Alt-Wetter vorzeitig beendet. In der Wasserstrasse brannte,
aus ungeklärter Ursache, der Inhalt eines Papiercontainers in voller
Ausdehnung. Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz
abgelöscht und anschließend wurde der Container noch mit Schaum
eingedeckt. Die umstehenden Container wurden vorsorglich
kontrolliert. Da an diesen allerdings keine Feststellung gemacht
werden konnte, konnten die ausgerückten zehn ehrenamtlichen Kräfte
den Einsatz nach 45 Minuten für beendet erklären. Die Schutzpolizei
war ebenfalls vor Ort.

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Weiter ging es dann noch für die Löschgruppe Grundschöttel um
07:34 Uhr. Auf der Schwelmer Strasse war es aus bisher ungeklärter
Ursache zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkws gekommen. Entgegen
der ersten Alarmierung konnte bei Eintreffen der ersten Kräfte nicht
festgestellt werden, dass ein Pkw brannte. Es konnte festgestellt
werden, dass ein Pkw eine Böschung hinaufgefahren war und der zweite
Pkw am Straßenrand stand. Durch die ehrenamtlichen Kräfte wurde der
Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt und die
Fahrzeugbatterien abgeklemmt. Zwei verletzte Personen wurden durch
den Rettungsdienst behandelt und in naheliegende Krankenhäuser
transportiert. Nachdem die Fahrzeuge durch die Abschleppunternehmen
aufgenommen wurden, konnten die Kräfte den Einsatz um 09:15 Uhr für
beendet erklären. Während der kompletten Maßnahmen war die Schwelmer
Strasse in beide Richtungen gesperrt worden.

„Hören ist ein Mega-Thema“

Das Interesse war groß: Viele Besucher kamen zur „Aktionswoche Hören“ ins Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Fachleute z.B. aus Beratungsstellen, öffentlicher Verwaltung und Selbsthilfegruppen aus ganz NRW sowie Menschen mit Hörschädigungen bzw. deren Angehörige nutzten die Chance, um sich zu informieren. „Hören ist ein Mega-Thema“, so FTB-Leiter Prof. Dr. Christian Bühler. Immerhin gibt es in Deutschland rund 13 Millionen Menschen mit Hörschädigungen.

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Fachvorträge sprachen unterschiedliche Gruppen an: Experten aus Landschaftsverbänden, Kommunen und Bildungszentren diskutierten mit Betroffenen über Erfolgsfaktoren und Barrieren bei der Integration schwerhöriger Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Erzieherinnen in Kindergärten erfuhren Grundsätzliches zur Förderung von hörgeschädigten Kindern; Behindertenbeauftragte aus Verwaltungen zeigten großes Interesse am Thema „Inklusion für Hörgeschädigte im öffentlichen Raum“. Auch die Veranstaltungen zu den Themen „Wohnen“ und „Gesundheitsversorgung“ fanden regen Zulauf. Und natürlich gab es in einer Ausstellung eine Übersicht über technische Lösungen und praktische Alltagshilfen für Menschen mit Hörschädigungen wie z.B. Türklingeln mit Lichtsignalen. Über einige dieser Hilfen informiert die FTB-Wohnberatung – auch nach dieser Aktionswoche.
Die „Aktionswoche Hören“ war eine Veranstaltung des FTB zum 25-jährigen Jubiläum in Kooperation mit dem NRW-Landesverband des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB). Dessen Vorsitzender Dr. Norbert Böttges verwies u.a. darauf, dass es rund 50.000 Betroffene gibt, die hochgradig schwerhörig sind. „Für sie ist ohne technische Hilfen kein Kino- oder Theater-Besuch möglich“, beschrieb er deren schwierigen Alltag.

Das Thema „Hören“ steht beispielhaft für den langjährigen Einsatz des Volmarsteiner FTB. Das Institut und dessen Agentur Barrierefrei ist im Rahmen des Landesaktionsplans „NRW inklusiv“ bei der Umsetzung von Barrierefreiheit landesweit aktiv. Dieser Einsatz wurde gleich zu Beginn der Aktionswoche ausführlich gewürdigt. „Hören bedeutet mehr als Töne und Geräusche aufzunehmen. Wer schlecht hört, ist häufig ausgeschlossen“, stellte Landrat Olaf Schade klar. Der Wetteraner Bürgermeister Frank Hasenberg betonte: „Schwerhörigkeit tut nicht weh – und wird deshalb oft unterschätzt.“ Roland Borosch, im NRW-Sozialministerium verantwortlich für Inklusion: „Wir können Menschen mit Hörschädigungen im Alltag an jeder Stelle treffen. Das ist keine Randgruppe.“ Entsprechend gut war das Thema „Hören“ für diese Aktionswoche gewählt.

Nordseewoche im Ev. Feierabendhaus Schwelm

Seemannslieder, Ostfriesen-Bingo und Matjes: Mit allen Sinnen können Bewohnerinnen und Bewohner im Ev. Feierabendhaus Schwelm  Nordseeflair erleben. Mit einer Themenwoche „Nordsee“ verwöhnt das Seniorenheim der Ev. Stiftung Volmarstein seine Gäste. „Ein tolles Angebot für unsere Senioreninnen und Senioren“, freut sich Bernd Kottsieper. „Da werden sich sicher Erinnerungen an längst vergangene Urlaubstage einstellen“, so der Hausleiter.

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Schon im Eingangsbereich weisen Leuchttürme in unterschiedlichen Größen den eintretenden Gast darauf hin, dass er im Hause auf Nordseeflair treffen wird. Liebevoll gebastelte und gemalte Accessoires versetzen Bewohner und Angehörige in einen Landstrich, der im Normalfall von Wasser und Sand dominiert wird. Die aufwändige Anbringung der überwiegend selbsthergestellten Dekorationsmittel erfolgt mit freundlicher Unterstützung der engagierten, „Lila Damen“.

Auch die Kulinarik wird in dieser Woche mit durchweg nordischen Wahlgerichten aufwarten, so können sich die Bewohner unter anderem freuen auf: Panierten Seelachs, Fischpfanne „Madras“, Matjesfilet mit grünen Bohnen“, Seelachsfilet mit Knusperpanade, Herinsstipp und feines Lachsfilet.

Kurzweilige, unterhaltsame Veranstaltungs- und Informationsprogramme werden die Senioren in dieser Woche mit Gepflogenheiten und Bräuchen der Menschen in dieser Region vertraut machen. Unter anderem werden folgende Veranstaltungen geboten:

27.6. :    (10.00 – 11.30 Uhr) Seemannsliedersingen am „Feierabendhausstrand“
mit den Kindern des Kindergartens „Die Arche“.

28.6.:     (15.00 – 16.30 Uhr) Vortrag:“ Streifzug durch das Weltnaturerbe Wattenmeer
(Bildervortrag von Stephanie Laas).

29.6.:     (15.00 – 16.30 Uhr) Friesischer Quiznachmittag nach „Dalli – Klick – Manier.

30.6.:     (15.00 – 16.30 Uhr) Friesische Teezeremonie mit Kluntjes und Sahne inklusive
Honigverkostung.

1.7.:       ( 15.00 – 16.30 Uhr ) Filmvortrag „Nordsee“.

2.7.:       (15.00 – 16.30 Uhr) Ostfriesenbingo mit friesischen Gewinnen.

3.7.:       (15.00 – 16.00 Uhr) Shanty – Chor. 

 

„Großmutter“ wegen Drogenhandels verhaftet

Hagen. Eine 56-jährige Hagenerin wurde am frühen
Donnerstagmorgen wegen Verdachts des Drogenhandels verhaftet und in
die Justizvollzugsanstalt gebracht. Bereits seit Anfang März
ermitteln Drogenfahnder der Hagener Polizei gegen die Frau, die
bereits Großmutter ist und bisher polizeilich völlig unauffällig war.
Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung fanden die Beamten 1 ½ kg
Amphetamine sowie 1,3 kg Haschisch und Marihuana. Darüber hinaus trat
ein vierstelliger Bargeldbetrag zu Tage, der vermutlich aus
Drogengeschäften stammt.

Am vergangenen Wochenende versuchte die harmlos wirkende Frau
unter Anwendung von Gewalt und massiven Drohungen auf offener Straße
eine Zeugin dazu zu bringen, nicht gegen sie auszusagen. Im Anschluss
erwirkten die Fahnder zusammen mit der Staatsanwaltschaft Hagen einen
Haftbefehl gegen die 56-Jährige. Donnerstagmorgen klickten dann in
der Wohnung der Frau die Handschellen.