SPD Hagen: Kein Einknicken vor dem Theatermarsch

Hagen. (HL.) Wie bereits berichtet hat die SPD-Fraktion Hagen an diesem Mittwoch mit ihrem Bekenntnis zu Theater Hagen für eine Überraschung gesorgt.

Die SPD Fraktion stellt für die kommende Ratssitzung am 30. Juni 2016 folgenden Sachantrag zum Tagesordnungspunkt „Wirtschaftsplan 2016/17 der Theater Hagen gGmbH“:

  1. Der Rat der Stadt beschließt den Wirtschaftsplan 2016/17 der Theater gGmbH
  2. Die Theaterleitung legt dem Rat in seiner nächsten regulären Sitzung den Wirtschaftsplan für das Wirtschaftsjahr 2017/18 vor.
  3. Die Finanzplanung für die Wirtschaftspläne ab 2018/19 sieht eine Zuschussreduzierung von höchstens 1,5 Mio.vor, und zwar au der Basis des Abschlusses 2015.
  4. Die Geschäftsführung der Theater gGmbH legt bis spätestens Mitte 2017 unter Einbeziehung der neuen künstlerischen Leitung ein vollständiges und plausibles Konzept vor, in dem ab der Spielzeit 2018/19 die Aufwendung der Ertragslage angepasst sind.
  5. Der Rat bekennt sich zu der im Gesellschaftsvertrag mit der Theater Hagen gGmbH verankerten Präambel.

Wie lautet nun diese Präambel im Gesellschaftsvertrag? Hier der Originalwortlaut:

„Die Stadt Hagen betreibt für Ihre Bürgerinnen und Bürger und die kulturelle Versorgung der Region seit über 100 Jahren ein Mehrspartentheater mit den Sparten Musiktheater einschließlich Konzertwesen, Ballett, Kinder- und Jugendtheater. Neben eigenen Produktionen in den genannten Sparten werden Darbietungen im Bereich Kabarett und Schauspiel angeboten sowie einzelne Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgeführt. Auf diese Weise erfüllt das Theater Hagen kulturelle, bildungspolitische und soziale Zielsetzungen in der Region. Zur Sicherung und Weiterführung dieser Einrichtung wird das Theater als Unternehmen der Stadt Hagen in der Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben.“

Mit ihren politischen Paukenschlag ist die Hagener SPD-Fraktion einen Tag vor dem geplanten Theatermarsch und der anschließenden großen Kundgebung auf dem Hagener Friedrich-Ebert-Platz über die Presse in die Öffentlichkeit gegangen. Ein Einknicken vor dem Theatermarsch bzw. vor der Öffentlichkeit weist die Fraktion aber zurück. Vielmehr wolle die Hagener SPD nun klar machen wofür sie stehe, so Claus Rudel (Fraktionsvorsitzender). „Wir liefern keine Begleitmusik für morgen“, betont Sven Söhnchen.

Sven Söhnchen fragt sich, wo bei einigen Ratsmitgliedern und BürgernInnen das Fachwissen herkommt: „Aus welchem Kenntnisstand argumentieren die Leute?…“ Er, der den Prozess der Gesellschaftsgründung miterlebt hat, weiß z.B. zu berichten, dass bei der Gründung drohende betriebsbedingte Kündigungen als Märchen hingestellt wurden. Heute sei diese Formulierung aber ein offenes Wort. „Wir reden über Zahlen aber nicht über Mitarbeiter“, so Söhnchen. Die SPD wisse sehr wohl um das Theater. Sie schaue, wie man die Entwicklung positiv weiter begleiten kann und sie gehe von einem möglichst hohen Einsparziel aus. Dem Theater können man jedenfalls keine Tatenlosigkeit vorwerfen. Außerdem gebe es keine Anweisung des Regierungspräsidenten in Arnsberg, beim Theater Hagen zu kürzen. Es gebe in Hagen keine Theaterkrise, die Stadt habe eben ein Finanzproblem. Söhnchen spricht sich auch persönlich gegen eine Spartenschließung aus. Man müsse sorgfältig prüfen ob man bei allen Einsparungen schon an der Substanz sei. Immerhin gehe es um rund 270 MitarbeiterInnen.

Andreas Reitmajer (Fraktionsgeschäftsführer) unterstreicht, dass das Klima seit dem Dezernatswechsel (zuvor Thomas Huyeng, nun Margarita Kaufmann) sich verbessert habe. Bedauerlich findet Reitmajer aber dass sich z.B. Margarita Kaufmann positiv über die Gesprächsentwicklung mit dem Theater Hagen in einer Sitzung äußere, sie aber sofort von Oberbürgermeister Erik O. Schulz „abgewatscht“ würde.

Ramona Timm-Bergs (1. stellv. Vorsitzende) bemängelt das fehlende Fingerspitzengefühl in der Verwaltungsspitze. Es sei derzeit kein gutes Miteinander. Mit Spannung schaut sie darauf, wie die verschiedenen Aufsichtsratsmitglieder der Theater gGmbH im Rat stimmen werden.

Der richtige Weg seitens der SPD-Fraktion Hagen für das Theater Hagen sieht also u.a. so aus: Das Sparziel um ein Jahr aussetzen, um dann mit den richtigen Leuten neue Pläne zu entwickeln und die Zahlen zu klären.

Angesichts der Tatsache, dass derzeit noch kein/e neue/r Intendant/in für das Theater Hagen überhaupt in Sichtweite ist, scheint der SPD-Vorschlag jedenfalls ein sinnvoller Kompromiss. Welche/r kreative Indentant/in übernimmt schon eine Leitung für ein Theater in dem sie / er von vornherein nur ausführendes Organ ist, die eigenen, vielleicht rettenden Visionen nicht mehr umsetzbar sind und man sich nur als StatistIn sieht. Auch bei der IntendantenInnen-Suche kann der Antrag der Hagener SPD also durchaus hilfreich sein.

Hans Leicher.

Aus dem Polizeibericht Hagen

Pkw prallt gegen Baum – Fahrer leichtverletzt

Ein 31 Jahre alter Mercedes-Fahrer befand sich am
Dienstagmorgen auf der Straße Im Kettelbach mit Fahrtrichtung Haspe.
Als ihm auf der engen Verbindungsstraße zwischen Zurstraße und Hagen
ein Schulbus entgegen kam, wurde es nach Angaben des 31-Jährigen eng.
Er wich auf den unbefestigten Randstreifen aus, kam ins Rutschen,
prallte leicht gegen das Heck des Busses und anschließend gegen einen
Baum. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu und ein Rettungswagen
brachte ihn vorsorglich ins Krankenhaus. In dem Bus befanden sich
keine Schulkinder sondern lediglich der 51 Jahre alter Fahrer und der
kam mit dem Schrecken davon. Der Benz musste abgeschleppt werden, es
entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 6000 Euro.

 

Einbruch in Wohnung

Eine böse Überraschung erlebte eine 49-jährige
Hagenerin, als sie am Dienstag um 17.00 Uhr nach rund 3-wöchiger
Abwesenheit in ihre Wohnung auf der Altenhagener Straße zurückkehrte.
Bislang unbekannte Einbrecher hatten in diesem Zeitraum die
Eingangstür zur Wohnung aufgehebelt. Die Täter durchsuchten alle
Räume und durchwühlten die Schränke und Schubladen. Beim Verlassen
der Wohnung zogen sie die Eingangstür hinter sich zu. Zum Zeitpunkt
der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die Einbrecher
mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

 

Unfall auf dem Kurt-Schumacher-Ring – Angeblich „Grün“ für
beide Beteiligte

Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Karlstraße in den
Kurt-Schumacher-Ring wurde am Dienstagmittag ein 69 Jahre alter
Opel-Fahrer leicht verletzt. Gegen 12.15 Uhr befand sich ein
66-jähriger Holztransport-Fahrer mit seinem MAN mit Anhänger auf dem
Ring in Fahrtrichtung Gevelsberg. Zeitgleich kam der Opel aus der
untergeordneten Karlstraße und die ungleichen Fahrzeuge kollidierten.
Der Pkw-Fahrer verletzte sich leicht dabei, ein Rettungswagen brachte
ihn ins Krankenhaus. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Beide
Fahrer gaben an, dass ihre Ampeln jeweils „Grün“ zeigte. Die
Schadenshöhe liegt bei ca. 8000 Euro. Zeugen des Vorfalls werden
gebeten, sich unter der 986 2066 mit der Unfallsachbearbeitung in
Verbindung zu setzen.

 

Ladendieb festgenommen

Ein aufmerksamer Ladendetektiv beobachtete am
Dienstagabend mithilfe einer Überwachungskamera einen jungen Mann,
der sich in einem Bekleidungsgeschäft an der Elberfelder Straße ein
teures Shirt aussuchte und damit den Laden verließ, ohne zu bezahlen.
Der Zeuge eilte hinterher und alarmierte zeitgleich die Polizei. In
der Mittelstraße gelang, den Verdächtigen anzusprechen. Schnell
stellte sich heraus, dass der 30-Jährige das Shirt übergezogen und
das Sicherungsetikett herausgerissen hatte. Die
Personalienüberprüfung des Ladendiebs ergab, dass er bereits mehrfach
durch Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten war und die Beamten
nahmen ihn vorläufig fest. Am Mittwoch erfolgten seine Vernehmung und
die erkennungsdienstliche Behandlung, weitere Ermittlungen dauern an.

Weniger Salz ist mehr – Mach den Ampelcheck

Zuviel Salz in Lebensmitteln ist ein weltweites Problem, aber Salz ist auch wichtig für den Geschmack und notwendig für bestimmte Körperfunktionen, z. B. die Regulierung des Wasserhaushaltes. Allerdings essen wir deutlich mehr Salz als erforderlich ist.
„Marktchecks der letzten Jahre haben gezeigt, dass es in fast jeder Lebensmittel-Gruppe stark salzige Produkte, aber ebenso salzärmere Alternativen gibt“, erklärt Birgit Olek-Flender von der Verbraucherzentrale in Hagen. Bei Maßnahmen zur Verringerung der Salzaufnahme ist es sinnvoll, bei den Produkten anzusetzen, die in größeren Mengen gegessen werden, z. B. bei Brot und Brötchen, sie liefern ca. ein Viertel der täglichen Salzaufnahme.
Pressefoto
Die Verbraucherzentrale informiert zum Thema in einer kleinen Aktion und gibt den Verbrauchern die Ampelcheckkarte als Hilfestellung an die Hand, um die Salzmengen in den Lebensmitteln bewerten zu können und eventuell zu salzärmeren Alternativen zu greifen.
Es braucht zwar Zeit, aber bereits eine geringe Absenkung des Salzkonsums führt zu mehr Volksgesundheit und reduziert das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall.
Öffnungszeiten der Beratungsstelle:
Montag: 10 bis 18 Uhr
Dienstag: 10 bis 17 Uhr
Donnerstag: 10 bis 19 Uhr
Freitag: 10 bis 13 Uhr

Röspel lädt zur Diskussion über „gleiche Chancen auf gute Bildung“

Gute Bildung ist der Schlüssel für wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe. Doch Bildungschancen sind in Deutschland noch immer ungleich verteilt. Wie man „gleiche Chancen auf gute Bildung“ verwirklichen kann, wollen die beiden heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel (Hagen/EN-Süd) und Ralf Kapschack (EN-Nord) mit Besuchern am Donnerstag, dem 30. Juni, ab 18.30 Uhr in der „Villa Post“ in Hagen, Wehringhauser Straße 38, diskutieren. Mit dabei ist auch Oliver Kaczmarek (Unna), der in der SPD-Bundestagsfraktion die Projektgruppe „#NeueGerechtigkeit“ leitet.
Bildung eröffnet Chancen auf Arbeit und sozialen Aufstieg, gesellschaftliche Partizipation und selbstbestimmte Lebensgestaltung. Ein gerechtes Bildungssystem stärkt den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes. Viel zu oft entscheiden aber die soziale Herkunft und finanzielle Möglichkeiten über den Bildungsweg junger Menschen.
Zunächst wird Oliver Kaczmarek über die „Herausforderungen für ein faires und erfolgreiches Bildungssystem“ sprechen. Danach geben Cara Coenen von der Initiative Arbeiterkind.de NRW, Suat Yilmaz, der erste Talentscout einer deutschen Hochschule, und Dr. Bernhard Kühmel, Leiter des Rahel-Varnhagen-Kollegs in Wehringhausen, „Impulse aus der Praxis“. Der größte Teil des Abends ist dann der Diskussion mit den Besuchern gewidmet.
Der Eintritt ist frei, René Röspel bittet aber zur besseren Organisation um Anmeldung unter Telefon 02331/919458 oder auf seiner Homepage www.roespel.de.

Kollegschüler testen Smartphone-Verzicht

Ein Alltag ohne Smartphone? Für rund 50 Schülerinnen und Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs der Evangelischen Stiftung Volmarstein ist das schwer vorstellbar. Das wurde ihnen während der Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ im EN-Kreis voll bewusst. Eine Woche hatten sich die Schüler mit Behinderungen intensiv mit dem Thema „Medienkompetenz versus Mediensucht“ beschäftigt.

2016_Suchtwoche_Klasse (2)
© ESV


„Einige Aufgaben waren nicht leicht zu erfüllen“, berichtete Lehrer Helge Tersteegen, als sich die Volmarsteiner Schüler einer besonderen Herausforderung stellten: Es
galt, das Smartphone nur eingeschränkt und bewusst zu nutzen. Das geschah u.a. über „Smartphone-Öffnungszeiten“, bei denen das Smartphone nur zwischen 14 und 20 Uhr verwendet werden sollte. Die „WhatsApp-Zehnerkarte“ sorgte dafür, dass das soziale Netzwerk höchstens zehnmal am Tag genutzt werden konnte. Und bei der „Müllappfuhr“ ging es darum, ältere, nicht genutzte Apps vom Handy zu löschen.

Kreativität war auch gefragt – nämlich beim Erstellen von Selfies mit dem passenden Gesichtsausdruck oder der „Whatsapp-Lyrik“, bei der kurze Gedichte mit Hilfe von Whatsapp-Nachrichten erstellt wurden.

„Während der Aktionswoche ist den Schülern bewusst geworden, wie selbstverständlich für sie das Smartphone im Alltag ist“, so das Fazit von Helge Tersteegen.

Cemile Giousouf: CDU-NRW hat sich durchgesetzt – Kein unkonventionelles Fracking in Deutschland

Die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf begrüßt das Verbot von unkonventionellem Fracking:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

 

“ Mit der CDU NRW wird es kein Fracking geben! Eine gesunde Trinkwasserversorgung und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sind für uns grundlegend und nicht verhandelbar!

 

In den letzten Wochen haben mich viele Briefe aus Hagen und dem EN-Kreis erreicht: Viele Menschen sind besorgt, dass das Gesetzespaket zum Fracking, das wir am Freitag im Bundestag beschließen, unsere Grundwasserversorgung gefährden könnte. Das wird nicht passieren!

Nachdem die Rot-Grüne Landesregierung in Niedersachsen angekündigt hat, nach dem alten  Bergrecht unkonventionelles Fracking zu genehmigen, war für uns klar, dass wir als NRW Politiker etwas tun müssen. 

Für mich ist wichtig:

1. Mit diesem Gesetz haben wir das unkonventionelle Fracking deutschlandweit verboten. Hier hat sich  die CDU NRW durchgesetzt.

2. Im Gegensatz zum ursprünglichen Gesetzesentwurf dürfen die bundesweit insgesamt vier Probebohrungen zur Erforschung der Auswirkungen des unkonventionellen Frackings auf die Umwelt NICHT OHNE die Zustimmung der jeweiligen Landesregierung durchgeführt werden. Für Nordrhein-Westfalen lehnt die CDU solche Probebohrungen ab.

3. Sollten in einem anderen Bundesland solche Probebohrungen stattfinden, wird – auch das wurde ergänzt – der Deutsche Bundestag im Jahre 2021 erneut über das Fracking-Verbot entscheiden.“

 

Hintergrund:

Nach der Ankündigung der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen am Ende der letzten Woche, Fracking nach dem aktuellen Bergrecht genehmigen und nicht auf das strengere Umweltrecht eines neuen Bundesgesetzes warten zu wollen, besteht für Nordrhein-Westfalen dringender Handlungsbedarf.

Deshalb hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende Armin Laschet in einer Sondersitzung der CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag in Berlin am heutigen Dienstag das weitere Vorgehen abgestimmt. Das Ziel: Möglichst schnell ein gesetzliches Fracking-Verbot für Nordrhein-Westfalen sicherstellen.

Die CDU Nordrhein-Westfalen hat sich frühzeitig und deutlich gegen Fracking nach dem gegenwärtigen Stand der Technik ausgesprochen. Seit 2012 lehnen Landespartei und Landtagsfraktion diese Art der Gasförderung ab und haben als erste Fraktion entsprechende Initiativen in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebracht. Im April 2014 haben wir diese Positionierung auf dem Landesparteitag in Düsseldorf erneut bekräftigt. Im Herbst 2013 hat sich die CDU Nordrhein-Westfalen erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine kritische Prüfung der Folgen dieser Technologie und ein absoluter Vorrang für den Schutz von Trinkwasser und Gesundheit im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und CSU verankert wurden. Zum ursprünglichen Gesetzesentwurf hatte die Landesgruppe der CDU Nordrhein-Westfalen ihr Veto eingelegt.

Spiel- und Sportfest der Kitas

Rund 190 zukünftige Schulanfänger aus allen 14 Kindertageseinrichtungen feierten am Dienstag zusammen mit dem Fachdienst Jugend der Stadt Wetter (Ruhr) das mittlerweile 19. Spiel- und Sportfest auf dem Sportplatz Oberwengern. In Disziplinen wie Schnelles Laufen, Hindernissackhüpfen oder Weitsprung stellten die Kleinen ihre Sportlichkeit unter Beweis. Bei aller Spannung im Wettkampf stand dabei wie in jedem Jahr der Spaß im Vordergrund.

Spiel-und Sportfest Kitas
© Stadt Wetter

Denn da im August die Olympischen Spiele in Brasilien starten, stand natürlich auch das Spiel – und Sportfest der Kitas unter dem olympischen Motto: „Dabei sein ist alles“.

Der Erlös aus den Kaffee- und Kuchenspenden der Eltern kommt traditionell dem Frauenhaus EN und dem Kinderhospizdienst Ruhrgebiet e.V. zugute.

Die Hagener SPD-Fraktion bekennt sich zum Theater Hagen

Hagen. Fast überraschend und einen Tag vor dem angekündigten Theatermarsch in Hagen hat sich die Hagener SPD-Fraktion für das Theater, seine Sparten und seine Mitarbeiter ausgesprochen. Hinsichtlich der kommenden Ratssitzung am 30. Juni hat die Fraktion einen Sachantrag zum Tagesordnungspunkt „Wirtschaftsplan 2016/17 der Theater Hagen gGmbH“ gestellt.

Hier die Erklärung der Fraktion im Originalwortlaut:

>>Die SPD-Fraktion

Bekennt sich zum Theater Hagen

Steht für den Erhalt des Spartenhauses in allen bestehenden Bereichen

Erkennt an, dass die vom Rat mit knapper Mehrheit beschlossene Einsparsumme von 1,5 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2017/2018 wahrscheinlich nicht mehr zu realisieren ist. Eine Entscheidung über die Höhe der zu erbringenden Einsparung wird nach der Sommerpause gefällt

Trägt die im April 2016 von CDU, FDP, Grünen und Hagen Aktiv verschärfte Einsparsumme (Reduzierung Zuschuss auf 13,5 Mio. € zuzüglich einer Anpassung an die Tariferhöhungen der Mitarbeiter, wobei ein Prozent jeder Tariferhöhung von der Theater gGmbH selbst zu erwirtschaften ist) nicht mit

Geht mit dem Theater in die Konzeption für ein zukunftsweisendes Kulturleben

Unterstützt weitere Einsparpotentiale, die von der Theaterleitung entwickelt werden

Steht zu der Mitarbeiterschaft des Hauses und dankt der Belegschaft ausdrücklich für das bisher Geleistete, das unermüdliche Engagement und die überregional erfolgreiche Werbung für unsere Heimatstadt

Lehnt die Androhung betriebsbedingter Kündigungen ab

Fordert den Gesellschafter Stadt Hagen auf, die Eigenständigkeit der Theater gGmbH anzuerkennen und mögliche Konsequenzen im städtischen Haushalt zu berücksichtigen

Fordert, dass das notwendige Einsparpaket mit der neuen künstlerischen Leitung des Hauses entwickelt und daher für die Spielzeit 17/18 ausgesetzt wird. Gleichwohl muss umgehend ein spürbarer Spareffekt erzielt werden

Fordert, die Theater gGmbH mit einer Planungssicherheit von mindestens 5 Jahren auszustatten. 

Theatermitarbeiter verdienen Wertschätzung und keine Androhung von Kündigungen

Hagen. Die SPD-Fraktion kann nicht erkennen, dass die „neuen Impulse“, die Oberbürgermeister Erik O. Schulz ans Theater gesendet haben will, die Debatte um die Einsparziele versachlicht. Anstatt „Denkblockaden in der Führungsetage“ aufzubrechen, drischt der OB mit voller Kraft auf die Belegschaft ein und verlässt damit die vom Rat der Stadt vorgegebenen Leitlinien. Denn, so steht es in der vom OB unterzeichnete Ratsvorlage, sollen jetzt auch betriebsbedingte Kündigungen dafür sorgen, dass beim Theater gespart wird.

Dabei wird in dem Papier – zwar in Klammern, dafür aber in Fettdruck – darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter der Theater gGmbH ein Rückkehrrecht zur Stadt haben. Nicht erwähnt wird hingegen, dass mit diesem Verfahren zwar Gehälter bei der Theater gGmbH eingespart werden könnten, im gleichen Zuge aber die Ausgaben bei der Stadt steigen.
„Wir werden weder betriebsbedingte Kündigungen beim Theater zulassen, noch können wir uns vorstellen, dass hochqualifizierte Musiker, Tänzer oder Sänger demnächst im Dienst der Stadt Knöllchen verteilen“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Rudel klar. Es gehe nicht nur um formale Einsparungen beim Theater, sondern es muss um eine echte finanzielle Entlastung der Stadt als Ganzes gehen, so Claus Rudel weiter.
Auf der einen Seite berichtet die neue Kulturdezernentin von guten und konstruktiven Gesprächen mit der Theaterführung, auf der anderen Seite wirft der Oberbürgermeister den gleichen Personen „Denkblockaden und Untätigkeit“ vor. Wohlwissend, dass auch auf der Seite des Gesellschafters Stadt Hagen in den vergangenen Monaten mit wenig Ehrgeiz und „sparsamer“ Kompetenz an den Einsparplänen gearbeitet wurde. Nicht ohne Grund wurde Thomas Huyeng als Kulturdezernent von Margarita Kaufmann abgelöst.
„Was von Seiten der Stadt jetzt auf den Verhandlungstisch gelegt wurde, ist nicht dazu geeignet, Kulturschaffende und Sparkommissare auf einer Bühne miteinander im Einklang die Dreigroschenoper spielen zu lassen“, beklagt auch Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, das unwürdige Gezerre um Hagens kulturelles Aushängeschild.

„Natürlich ringen wir hier nicht um Groschen, sondern um Millionen Euro. Davon hat das Theater in den vergangenen Jahren aber schon viele eingespart. Das dürfen wir nicht vergessen. Und wir sind der Überzeugung, dass eine neue künstlerische Leitung in Zukunft auch mit einem geringeren Zuschuss gute Arbeit machen wird. Bis 2018 ist das aber unter den gegebenen Voraussetzungen nicht zu schaffen.

“ Wenn, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, aufgrund der bis jetzt ergebnislosen Intendantensuche auswärtiger Sachverstand für das Programm 2017/18 eingekauft werden muss, dann koste das zusätzlich einen Betrag, der noch gar nicht beziffert werden kann, gibt Dr. Geiersbach zu bedenken. Bei vielen anderen Maßnahmen im Rahmen des Haushaltssicherungspaktes habe es ebenfalls zeitliche Verschiebungen bzw. inhaltliche Änderungen gegeben, weil die Ziele in der vorgegebenen Zeit oder in dem Umfang nicht zu realisieren waren. Er appelliert an CDU, FDP, Grüne und Hagen Aktiv, nicht aus Prinzipienreiterei Strukturen mit Gewalt zu zerstören, die dann nicht wieder herzustellen sind.
Hinzu komme, dass die aufsichtsratsinterne Arbeitsgruppe, in die Kulturdezernentin Margarita Kaufmann eingebunden ist und die dem Gremien gute Chancen auf eine im Sinne der vorgegebenen Sparziele erfolgreiche Arbeit einräumt, den Aufsichtsrat erst am 7. Juli über die Ergebnisse unterrichten wird.
„Aus unserer Sicht ist es nach den positiven Signalen von Frau Kaufmann nicht gerechtfertigt, wenn wir, wie vom OB verlangt, in unserer letzten Ratssitzung vor der Sommerpause am 30. Juni diese Beschlüsse fassen. Zumal wenn es Beschlüsse sind, die sich in erster Linie gegen eine

Belegschaft richten von der wir wissen, dass sie trotz des seit Jahren auferlegten Einsparzwangs ganz hervorragende Arbeit geleistet hat“, hebt Claus Rudel hervor. Hier müssten sowohl die Stadt als auch der Rat mit etwas mehr Fingerspitzengefühl agieren. Immerhin gehe es um Arbeitsplätze bei einer Stadttochter.
Ganz wichtig für die SPD-Fraktion ist darüber hinaus das Votum des Aufsichtsrates, der weder der Androhung betriebsbedingter Kündigungen noch dem Passus, dass die künstlerischen Aspekte dem Konsolidierungsziel unterzuordnen seien, zugestimmt hat.

„Wie soll das gehen? Im Aufsichtsrat sitzen Ratsmitglieder, das Votum war einstimmig. Sollen die gleichen Personen jetzt im Rat befürworten, was sie im Aufsichtsrat abgelehnt haben“, fragt die stellv. Fraktionsvorsitzende Ramona Timm-Bergs. Die SPD-Fraktion wird aus den genannten Gründen in der Ratssitzung am 30. Juni den beiliegenden Sachantrag zur zukünftigen Finanzplanung des Theaters einbringen, damit die im Gesellschaftsvertrag vereinbarte Präambel auch zukünftig Bestand haben kann:
Die Stadt Hagen betreibt für Ihre Bürgerinnen und Bürger und die kulturelle Versorgung der Region seit über 100 Jahren ein Mehrspartentheater mit den Sparten Musiktheater einschließlich Konzertwesen, Ballett, Kinder- und Jugendtheater. Neben eigenen Produktionen in den genannten Sparten werden Darbietungen im Bereich Kabarett und Schauspiel angeboten sowie einzelne Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgeführt. Auf diese Weise erfüllt das Theater Hagen kulturelle, bildungspolitische und soziale Zielsetzungen in der Region. Zur Sicherung und Weiterführung dieser Einrichtung wird das Theater als Unternehmen der Stadt Hagen in der Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben.<<

Mehr dazu später – hier bei TV58.de

Eugen Onegin“ – Oper zum letzten mal im Theater Hagen

Am Sonntag, 26. Juni 2016, mit Beginn um 18.00 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die gleichermaßen dramatische wie lyrische, klangfarben- wie melodienreiche Oper „Eugen Onegin“ von Peter Tschaikowski im Theater Hagen zu besuchen.

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© Theater Hagen

In der Inszenierung von Holger Potocki und dem Bühnenbild von Tanja Hofmann singen und spielen: Christina Baader (Larina), Kristine Larissa Funkhauser (Olga), Veronika Haller (Tatjana), Rena Kleifeld (Filipjewna), Paul Jadach (Hauptmann, Saretzki), Kenneth Mattice (Eugen Onegin), Richard van Gemert (Triquet), Ilkka Vihavainen (Fürst Gremin), Kejia Xiong (Lenski), Chor und Extrachor und Statisterie des Theater Hagen. Es spielt das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister Mihhail Gerts.

Brand in einem Mehrfamilienhaus

Hagen. Am Dienstag bemerkte ein 27-jähriger Zeuge gegen
22.55 Uhr, dass in einem Haus auf der Eugen-Richter-Straße ein Brand
ausgebrochen war. Als die Polizei eintraf, hatten die meisten
Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die restlichen noch im
Treppenhaus befindlichen Personen wurden angewiesen, das Haus
ebenfalls zu verlassen. Nach Angaben der Feuerwehr brannte ein
Abstellraum im Bereich der zweiten Etage des Gebäudes. Den
Einsatzkräften gelang es, das Feuer zügig zu löschen. Die
Brandursache ist bislang unklar. Personen wurden nicht verletzt,
Wohnungen waren nicht betroffen. Die insgesamt 24 Bewohner des Hauses
konnten zunächst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren, da starker
Rauchgeruch vorlag und die Wasserzufuhr zu dem Gebäude defekt war.
Angehörige des Ordnungsamtes der Stadt Hagen erschienen am Brandort
und sorgten dafür, dass die Bewohner an anderen Örtlichkeiten
untergebracht werden konnten. Die Ermittlungen zur Klärung der
Brandursache dauern an.

Kreistanz „Einfach tanzen!“

Am Sonntag, 26.06. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. von 15 bis 17 Uhr zu schönen Kreistänzen beim DRK-Kreisverband Hagen, Feithstraße 36 ein. Wer sich gerne zu Musik bewegt, ist herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Getanzt wird im Kreis, als „Schlange“ oder einzeln in der Gruppe, nicht als Paare. Susanne Bendrat, Lehrkraft für Kreistanz, leitet die unterschiedlichen Tänze an. Eine Anmeldung ist erwünscht, telefonisch unter  02331-588020 (Hinrich Riemann, 1. Vors.) oder per E-Mail an riemann@hagen-eppenhausen.de.

Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Die spannende Geschichte „Der Wolf, der aus dem Buch fiel“ liest eine Vorlesepatin beim nächsten Vorlesespaß für Kindergarten- und Vorschulkinder in der Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 23. Juni, um 16 Uhr vor. Der Wolf ist doch tatsächlich aus dem Bilderbuch gepurzelt. Und wie kommt er wieder zurück? Nach einigen Missgeschicken kann er sich zum Glück in ein neues Buch retten. Und da trifft er ein Mädchen im roten Umhang, das bitterlich weint: Wo ist bloß der Wolf aus ihrer Geschichte geblieben? Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen, welches in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei.

Mahlzeitendienst im neuen Look

Der Menüservice des Ev. Feierabendhaus Schwelm hat einen frischen, neuen Look.

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© ESV

Die Mitarbeitenden präsentieren sich ihren zufriedenen Kunden nun stolz und selbstbewusst in neuen Outfits und mit einheitlicher Optik der Lieferwagen, die den Schwelmer Mahlzeitendienst auf den ersten Blick erkennen lässt. Schon seit Jahren beliefert die Küche des Ev. Feierabendhaus Schwelmer Bürgerinnen und Bürger sowie soziale Einrichtungen mit leckeren warmen Speisen außerhalb des Hauses. Der beliebte Menüservice bietet von montags bis sonntags eine abwechslungsreiche Küche mit einer ansprechenden Menüauswahl aus drei Gerichten – so ist für jeden Geschmack etwas dabei! Das Essen wird selbstverständlich immer frisch zubereitet und auf Porzellangeschirr heiß serviert. Die hungrige Kundschaft überzeugt nicht nur der gute Geschmack, sondern auch die hohe Qualität der Mahlzeiten. „Gerne sind Sie auch eingeladen, bei uns im Haus in Gesellschaft unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu essen!“, so Hausleiter Bernd Kottsieper. Sie erreichen den Mahlzeitendienst unter Telefon: 02336 – 925 0 oder per Mail an zentrale@feierabendhaus-schwelm.de

Stadtmarketing lädt zu Theaterfahrten nach Dortmund ein

Für die neue Theatersaison 2016/2017 bietet der Stadtmarketing für Wetter e.V. in Kooperation mit den Dortmunder Bühnen wieder Fahrten zu ausgewählten Vorstellungen in die Dortmunder Oper und ins Konzerthaus an. Die komfortable Tour im Reisebus zur Spielstätte und zurück ist im Paketpreis enthalten. So beginnt der Theaterbesuch bereits ganz entspannt mit der Anfahrt. Ebenfalls kann durch die gemeinsame Buchung ein günstiger Preis erzielt werden, der an die Abonnenten weitergegeben wird. Die Teilnehmer werden an verschiedenen Haltepunkten in Wetter abgeholt und vom Stadtmarketing für Wetter e.V. begleitet. Auch für die kommende Theatersaison haben Frau Tina Huth und Herr Heiner Rechmann wieder ein faszinierendes und vielseitiges Programm zusammengestellt.  Die Saison beginnt im Oktober 2016 mit einem Besuch des Konzerthauses. Mit den Philharmonikern unter GMD Gabriel Feltz erleben wir ein Programm von Schubert-Klassikern mit dem dänischen Bariton Bo Skovhus, von Antonin Dvorak die 7. Sinfonie d-Moll op.70. Eingeleitet wird der philharmonische Konzertabend wasser_spiele mit der Ouvertüre zu Wagners „Der fliegende Holländer“.  Mit Faust II – Erlösung! setzt Ballettdirektor Xing Peng Wang seine bei Publikum und Kritikern vielgelobte Beschäftigung mit dem deutschen UrMythos Faust fort.  Die Zauberflöte, das wohl beliebteste Stück von Wolfgang Amadeus Mozart, von Stefan Huber mit leichter Hand inszeniert, in einer fantasie- und humorvollen Ausstattung.  Mit Sunset Boulevard von Andrew Lloyd Webber kommt im Januar eines der beliebtesten Musicals auf die Bühne – und mit Pia Douwes als exzentrische Diva erleben wir einen der größten europäischen Musicalstars in der Hauptrolle.  Freunde der Operette dürfen sich auf Die Blume von Hawaii freuen. Paul Abrahams berühmtes Stück mischt hergebrachte Operetten-Töne mit Hawaiigitarre und Jazz-Klängen.  Zum Abschluss der Saison im März 2017 bieten wir eine konzertante Aufführung der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (Sohn) an; einem Glanz- und Höhepunkt der Wiener Operette, wie auch Strauß selbst ihn später nie mehr erreichte. Das Abo inclusive Bustransfer kostet 310 (?) Euro. Theatergäste können an folgenden Haltepunkten zusteigen: Volksbank Wengern, Dorfplatz Volmarstein, Grundschöttel-Mitte und Rathaus Alt-Wetter, falls erforderlich auch Zustieg in Herdecke möglich. Anmeldungen und weitere Auskünfte bei Frau Tina Huth im Info-Büro des Stadtmarketing für Wetter e.V., Kaiserstraße 78 oder unter der Rufnummer 02335 802092

Infonachmittag für Spielplatzpaten und alle, die es werden wollen

Das jährliche Treffen der Hagener Spielplatzpaten findet am kommenden Dienstag, 28. Juni, um 16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Potthofstraße 20, statt. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hagen lädt neben aktiven Paten auch Bürgerinnen und Bürger aller Generationen ein, die sich für das Thema „Spielplatzpatenschaften“ interessieren oder es sich möglicherweise selbst vorstellen können, im eigenen Wohnumfeld einen wichtigen Beitrag für das Wohl unserer Kinder zu leisten.

Ehrenamtliches Engagement für Kinderspielplätze ist vielerorts bereits ein Erfolgsrezept – so sind auch in Hagen schon seit Jahren Spielplatzpaten im Einsatz. Spiel- oder Bolzplätze, auf denen sich Paten engagieren, zeichnen sich durch ein besseres soziales Miteinander aus. Wenig verwunderlich, denn hier sind Kindern Ansprechpartner für Konflikte zur Seite gestellt.

Die ehrenamtlich betreuten Plätze befinden sich in der Regel in einem guten Zustand, weil alles, was mal kaputt geht oder verschmutzt wird, von den Paten direkt an die zuständigen Stellen bei der Stadt weitergegeben wird. Auch darüber hinaus können Paten aktiv werden: Einige organisieren zum Beispiel regelmäßig gemeinsam mit Kindern Spielaktionen oder Feste auf „ihrem“ Platz.

Begleitet und unterstützt werden die Paten vom Kinder- und Jugendbüro. In Kooperation mit dem Dortmunder  „ABA-Fachverband“ werden regelmäßig Treffen und kostenlose Fortbildungen für Spielplatzpaten angeboten. Da Spielplatzpaten aus ganz Nordrhein-Westfalen an diesen Treffen teilnehmen, können hier wertvolle Kontakte auch über die Stadtgrenzen hinaus geknüpft werden.

Weitere Überzeugungsarbeit für Breitbandgenossenschaft im Lennetal

Viele der im Lennetal ansässigen Unternehmen haben sich inzwischen von der genossenschaftlichen Idee begeistern lassen und ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in der Breitbandgenossenschaft Hagen eG bekundet. Dennoch ist noch viel mehr Überzeugungsarbeit zu leisten, um genügend Mitglieder zu gewinnen, damit der Breitbandausbau durch die Genossenschaft zügig beginnen kann. Die HAGENagentur lädt deshalb zu einer zweiten Informationsveranstaltung für Unternehmen im Lennetal am 6. Juli 2016 von 07:30 bis 09:30 Uhr im Friedrich-Gustav-Theis-Haus, Bandstahlstraße 14, 58093 Hagen, ein.

 

An diesem Morgen möchten die Initiatoren alle Zahlen und Fakten vorstellen, die die Unternehmen für ihren Beitrittsentschluss benötigen. Die Veranstaltung findet wie das in Hagen etablierte Business Breakfast morgens sehr früh statt, damit die Gäste die Informationen aufnehmen und netzwerken können, ohne dass ihnen kostbare Arbeits- oder Freizeit verloren gehen. Gastgeber ist Werner Kemmerich von der WEGA ENERGIE GmbH, der die Gelegenheit nutzen möchte, sich als neuer Nachbar im Lennetal vorzustellen. Als Investor errichtet Herr Kemmerich in dem ehemaligen Firmengebäude der Friedr. Gustav Theis Kaltwalzwerke GmbH die neue Katholische Krankenhaus-Zentrale.

 

Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen:

7:30 – 8:00 Uhr: Come Together, Networking

8:00 – 8:10 Uhr: Begrüßung

8:10 – 8:40 Uhr: Impulsvortrag

8:40 – 9:15 Uhr: Diskussionsforum

ab 9:15 Uhr Networking, Veranstaltungsende.

 

Zur besseren Vorbereitung der Veranstaltung bittet die HAGENagentur um eine verbindliche Anmeldung bis zum 1. Juli 2016, gerne telefonisch unter 0 2331/80999-0 oder per Mail an breitband@bbg-hagen.de.

1. Familientrödel und Stadtteil-Café

Das Stadtteilforum Eppenhausen veranstaltet am  Samstag, 25.06. in der Zeit von 16 bis 20 Uhr den 1. Familientrödel rund um die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3. Verkauft werden Porzellan, Haushaltswaren, Bilder, Bücher, Deko, Schallplatten, CDs und DVDs, Spielzeug und Vieles mehr. Wer sich noch kurzfristig Drei-Meter-Stellfläche für 10 € sichern möchte, kann Nicole Krüger unter 63 07 00 anrufen. Der Reinerlös ist für die gemeinnützige Kinder- und Jugendförderung in Eppenhausen bestimmt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Am Sonntag, 26.06. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. in der Zeit von 15 bis 17 Uhr dann zum -Stadtteil-Café in die Grundschule Boloh ein. Hier wird ein kleiner Basar zum Thema „Meer + mehr“ sowie Basteln und Kickern geboten. Ehrenamtliche vom Roten Kreuz verwöhnen mit Kaffee, leckeren Waffeln und Kuchen.

Interkulturelle Handlungskompetenzen in der Beratungsarbeit stärken

Die Kommunalen Integrationszentren Hagen, Ennepe-Ruhr-Kreis und Märkischer Kreis laden gemeinsam mit der Agentur Mark GmbH am Dienstag, 28. Juni, von 9 bis 13 Uhr in die Agentur Mark, Handwerkerstraße 11, zu einer Veranstaltung zum Thema „Interkulturelle Handlungskompetenzen in der Beratungsarbeit stärken“, ein.

Eingeladen sind Beraterinnen und Berater, die Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte in Fragen zur beruflichen Bildung und zum Arbeitsmarkt beraten. Der regionale Erfahrungsaustausch zu den Themen „Sprachbarrieren“, „Umgang mit kulturellen Unterschieden“, „Herausforderungen in der Anerkennungsberatung bei Hochqualifizierten“, „Wenn Alltagsprobleme den Beratungsprozess überlagern“ und „Die berufliche Integration von jungen, erwachsenen Geflüchteten“ stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Darüber hinaus sollen Teilnehmer durch thematische Inputs und gezielte Angebote in ihrer Beratungsarbeit unterstützt werden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Bettina Nehles unter Telefon 02331/488-7822 oder per E-Mail unternehles@agenturmark.de. Beraterinnen und Berater, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, werden um eine Anmeldung bis zum 24. Juni gebeten. Das Anmeldeformular ist, ebenso wie der Programmflyer, auf der Internetseite der Agentur Mark GmbH unter www.agenturmark.de verfügbar.