Benachrichtigungs-App: Hagen Aktiv will Ämterbesuche einfacher machen

Hagen. (Hagen Aktiv) >>In den Bürgerämtern und in Ämtern mit Publikumsverkehr müssen die Bürgerinnen und Bürger zunächst Nummern ziehen, die dann in numerischer Reihenfolge aufgerufen werden. Dabei kann es bei hohem Publikumsandrang an bestimmten Tagen zu langen Wartezeiten kommen. So sind nach Angaben von Betroffenen im Straßenverkehrsamt nach den Brückentagen im Mai montags Wartezeiten von bis zu vier Stunden entstanden. Der Wartende muss die Zeit in dem Gebäude zubringen, er kann sich nicht entfernen, da er sonst den Aufruf seiner Nummer verpasst. Das ist in keiner Weise bürgerfreundlich. Hier bietet es sich an, die Bürgerinnen und Bürger, welche Besitzer von Smartphones sind, im Wege einer Benachrichtigungs-App darüber zu informieren, dass der Aufruf ihrer Nummer in Kürze bevorsteht. Die Wartezeit kann dann sinnvoll zur Erledigung anderer Dinge genutzt werden. Für die KFZ-Zulassungsstelle besteht bereits heute die Möglichkeit, vorab online Termine zu buchen. Mit der Einrichtung einer Benachrichtigungs-App kann dieser Service weiter verbessert werden.<<

Dementsprechend hat nun Hagen Aktiv folgenden Beschlussvorschlag für die nächste Ratssitzung am 30.06.2016 gestellt:

>Beschlussvorschlag:
1. Der Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, ein Anwendungsprogramm zu erstellen, durch welches Besucher/Antragsteller in z. B. Bürgerämtern von dem bevorstehenden Aufruf ihrer Wartenummer benachrichtigt werden können und dieses Programm schnellstmöglich den Nutzern zugänglich zu machen.

>2. Der Rat beauftragt die Verwaltung weiter, vor der Umsetzung von Ziffer 1. die Kosten für die Einrichtung einer solchen Applikation zu ermitteln. 3. Die Verwaltung berichtet dem Rat darüber in der Sitzung am 22. September 2016.<<

 

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René Röspel: Unkonventionelles Fracking wird verboten

Unkonventionelles Fracking wird verboten! Darüber freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Das Gesetz, das in den Koalitionsfraktionen auf Druck der SPD durchgesetzt wurde, kann am Freitag im Bundestag beschlossen werden.“ Die bestehende Erdgasförderung in Deutschland werde dadurch sauber.
Für die SPD sei immer klar gewesen, dass die Gesundheit des Menschen und der Schutz des Trinkwassers absolute Priorität vor wirtschaftlichen Interessen haben muss. „Diese Prämisse werden wir jetzt umsetzen“, sagt Röspel. In allen Einzugsgebieten von Wasserentnahmestellen sowie in Talsperren und natürlichen Seen, die zur öffentlichen Wasserversorgung dienen, ferner in Wasserschutz- und Heilquellenschutzgebieten werde Fracking jeglicher Art generell ausgeschlossen.
Das Gesetz regele darüber hinaus einen wirksamen Schutz für Mensch und Umwelt. Sämtliche Umweltstandards beim seit den 1960-er Jahren betriebenen „normalen“ konventionellen Fracking würden nun erheblich verbessert. Unkonventionelles Fracking werde lediglich an maximal vier Stellen in Deutschland zu wissenschaftlichen Zwecken zugelassen. Aber nur, wenn das betroffene Bundesland zuvor zugestimmt hat. „Das wird es mit Hannelore Kraft und der SPD in NRW nicht geben!“, ist Röspel sicher. Am Ende der wissenschaftlichen Forschung habe der Deutsche Bundestag das letzte Wort. Auch das sei ein Erfolg der SPD.

Zehntes Kammerkonzert

Im zehnten Kammerkonzert unter dem Titel „Mozart“ am Sonntag, 26. Juni 2016 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen, interpretieren Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen – Magdalena Rozanska (Violine) und Olga Rovner (Violine, Viola) – sowie Georg Hellebrandt (Klavier) Orchestermusik in Kammerbesetzung. Auf dem Programm stehen Wolfgang Amadeus Mozarts ebenso virtuose wie klangschöne „Sinfonia concertante“, in welcher er Elemente des Konzerts und der Sinfonie in vollendeter Form miteinander verbindet, Dmitri Schostakowitschs „Fünf Stücke“ op. 97 (darunter das Präludium aus der Filmmusik zu „Hornisse“ und eine Polka aus der Ballettmusik zu „Der helle Bach“ op. 39) sowie das Tangowerk „Oblivion“ des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla.

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© Hans Leicher.

Vor Beginn des Konzertes besteht die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen. Darin wird die Sicht des Künstlers Jan Meyer-Rogge auf Kunst und Natur behandelt. Vor seiner Plastik „Gezeiten“ wird unmittelbar nachvollziehbar, wie er mit den Gesetzen und Energien der Natur arbeitet (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers Hagen).


Kombiticket (Führung und Konzert) 9,60,- Euro, Konzertkarte 6,60,- / 3,30,- Euro

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM HAGEN

Am Sonntag, den 26. Juni findet um 11.15 Uhr eine Einführung in das Werk Emil Schumachers statt. Bei einem Rundgang durch das Museum wird die Werkentwicklung des Künstlers erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950er-Jahre, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Einen Schwerpunkt bildet die Ausstellung „Emil Schumacher – Boscone – Faszination Baum“.
Überraschung, geradezu einen Schock, löste nach Jahrzehnten der Abstraktion das plötzliche Auftauchen neuer Figurationen in den Bildern Emil Schumachers bei Publikum wie Kunstkritik aus. Die Irritation darüber hätte kaum größer sein können und wirkt bis heute nach. Doch das reale Erscheinungsbild des Baumes, wie zahlreicher anderer Figurationen, ist im Schaffen des gestisch-abstrakten Malers eine der Konstanten, die nach gänzlich abstrakten Werkphasen als Motiv noch einmal neue Bedeutung erlangten. Über das im Spätwerk wiederkehrende Motiv Baum lässt sich die Umwandlung des Naturerlebens in die Bildsprache des Künstlers nachempfinden. In rund 70 Bildern, Gouachen und Grafiken aus dem Früh- und Spätwerk des Malers, die für die Ausstellung nicht zuletzt dank der Bereitschaft zahlreicher privater Leihgeber zusammen gestellt werden konnten, spiegelt sich eindrucksvoll das Augenerlebnis Schumachers in der Natur wider.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

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© Thomas Seuthe

Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, den 26. Juni um 15 Uhr durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.
Die Teilnahmegebühr von 7 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Erfolgreiche Teilnehmerinnen am Kurs zur Betreuung von demenziell veränderten Menschen

Die Betreuung von demenziell veränderten Menschen erfordert besondere Kenntnisse, deswegen haben auch in diesem Jahr wieder Mitarbeitende der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr an einer speziellen Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen.

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© Diakonie Hagen

Von Februar bis Mitte Juni standen beispielsweise die Themen Erfahrungen mit dem Älterwerden, Grundlagen über das gerontopsychiatrische Krankheitsbild der Demenz, Biographie-Arbeit, die Belastung von pflegenden Angehörigen, der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten sowie rechtliche Grundlagen bei der Pflege Demenzkranker im Fokus. Kurs-Leiterin Andrea Henneken von der Pflegeberatung der Diakonie Mark-Ruhr überreichte am Samstag (18. Juni) die entsprechenden Zertifikate an die erfolgreichen Teilnehmerinnen.

UPDATE | 37-Jährige in Hamm tot aufgefunden

Hamm. In einem Haus in Hamm-Pelkum ist am heutigen Tag eine
37-jährige Frau tot aufgefunden worden. Die Todesursache steht noch
nicht fest. Die Umstände deuten auf ein Kapitalverbrechen hin.

Eine Mordkommission der Polizei Dortmund hat die Ermittlungen
aufgenommen.

Update:

Die genaue Todesursache soll am morgigen Tag im Rahmen einer
Obduktion ermittelt werden. Ein natürlicher Tod ist aufgrund der
Auffindesituation und Spurenlage fernliegend.

Die Verstorbene ist heute Morgen nicht an ihrer Arbeitsstelle
erschienen, woraufhin Arbeitskollegen eine Bekannte der Frau
verständigten. Diese hat mit einem ihr anvertrauten Schlüssel die Tür
geöffnet und die Polizei verständigt.

Der Leichnam wurde von Polizeibeamten aufgefunden.

Der 35 Jahre alte Ehemann ist flüchtig.

Eine Mordkommission der Polizei Dortmund ermittelt mit Hochdruck.

Update:

Der 35 Jahre alte Ehemann, der sich auf der Flucht befand, ist
heute Nachmittag festgenommen worden.

Der Polizeibericht Hagen

Festnahme nach Buntmetalldiebstahl

Hagen (ots) – In der Nacht von Montag auf Dienstag alarmierte ein
Zeuge die Polizei, als er verdächtige Personen in der Nähe einer
Firma an der Delsterner Straße bemerkte. Die eingesetzten Polizisten
stellten schnell fest, dass es Schrottdiebe offensichtlich auf das
dort gelagerte Metall abgesehen hatten, erste Stücke hatten sie
bereits über einen Zaun auf den Gehweg geworfen. Im Rahmen der
Fahndung stießen die Polizisten auf einen VW Sharan mit auswärtigem
Kennzeichen, der in der Nähe abgestellt war. Bei einem Blick durch
die Scheiben des verschlossenen Fahrzeugs war eine Gestalt zu
erkennen, die im hinteren Bereich unter einer Decke lag. Da diese
Person weder auf Ansprache, Klopfen noch Rütteln am Wagen reagierte,
schlug ein Beamter eine Scheibe an dem Fahrzeug ein. Im nächsten
Augenblick konnten die Polizisten den 31 Jahre alten Mann, der mit
einem Handy in der Hand aufsprang, überwältigen und vorläufig
festnehmen. Es ist bereits mehrfach durch Buntmetalldiebstähle in
Erscheinung getretenen und verbrachte den Rest der Nacht im
Polizeigewahrsam. Im Verlauf des Dienstagvormittags erfolgten seine
Vernehmungen, die weiteren Maßnahmen dauern an.

Einbrecher machten schwere Beute

Hagen (ots) – Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes hebelten
Einbrecher das Fenster eines Baucontainers auf einem Firmengelände an
der Delsterner Straße auf und gelangten so in den Innenraum. Ein
Verantwortlicher bemerkte den Einbruch am Montagmorgen gegen 07.00
Uhr und rief die Polizei. Die Täter entwendeten Zinkplatten, Blei und
Altmetall mit einem Gesamtgewicht von etwa 800 Kilo. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen mit der Tat oder dem Abtransport gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Radfahrer kollidiert mit Pkw

Hagen (ots) – Ein 32 Jahre alter Radfahrer zog sich am
Montagmorgen bei der Kollision mit einem Pkw leichte Verletzungen zu.
Gegen 07.20 Uhr befuhr eine 26 Jahre alte Mercedes-Fahrerin eine
Hofausfahrt, die auf die Heinitzstraße führt.  Als sie gerade den
auch für Fahrradfahrer freigegebenen Gehweg querte, konnte ein
Zweiradfahrer den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Er prallte gegen
den linken Vorderwagen und fiel auf die Motorhaube. Noch vor dem
Eintreffen der alarmierten Polizei brachte ein Rettungswagen den
leichtverletzten 32-Jährigen zur ambulanten Behandlung ins
Krankenhaus. Die Unfallsachbearbeitung hat ein Verfahren wegen
fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Rammschutz entwendet

Hagen (ots) – Der Halter eines Honda-SUVs hatte am Sonntagabend
seinen Wagen in einem Wohngebiet an der Ulmenstraße abgestellt. Am
Montagmorgen musste er feststellen, dass in der zurückliegenden Nacht
unbekannte Täter den vorderen Rammschutz aus Edelstahl, die
seitlichen Schwellerschutzleisten und die hinteren Eckstücke des
Chrombügels abmontiert und entwendet hatten. Zeugen, die
weiterführende Angaben machen können, melden sich bitte unter der 986
2066.

Öffentlichkeitsfahndung nach Unterschlagung

Hagen (ots) –

– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/3358663

Ein unbekannter Mann wurde am 18.05.2016 in einem Kiosk in der
Lange Straße durch eine Videoüberwachungskamera bei einer
Unterschlagung gefilmt. Gegen 18.30 Uhr betrat ein Kunde den Kiosk
und vergaß seine Geldbörse auf dem Verkaufstresen. Als er wieder
Zuhause war, bemerkte er den Verlust der Geldbörse. Über die
Videoaufnahmen im Kiosk konnte im Nachhinein die Tat nachvollzogen
werden. Der Unbekannte war zirka 30 bis 50 Jahre alt, 180 cm groß und
trug einen orangefarbenen Gips am rechten Handgelenk. Täterhinweise
bitte an die 02331 – 986 2066.

Auftakt zur Landtagswahl – Helmut Diegel Landtagskandidat

(CDU Hagen) >>Wie erwartet wählte die Delegiertenversammlung der CDU Hagen jetzt Helmut Diegel zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis 103.

Auf genau 82% Prozent der Stimmen kann der Kandidat nun bauen und hat damit ein respektables Ergebnis eingefahren.

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Nach Begrüßung und Eröffnung durch den Kreisvorsitzenden Christoph Purps gab Cemile Giosouf MdB ein Statement sowohl zu ihrer persönlichen Situation ab, als auch einen kurzen Anriss zur Landespolitik.

Dr. Peter Krauss-Hoffmann schilderte, ebenfalls in Kürze, das Auswahlverfahren des Kandidaten.

Helmut Diegel nannte in seiner Antrittsrede vor allem drei zentrale Themen, die es in Nordrhein-Westfalen dringend zu reformieren gelte: Wirtschafts-, Innen- und Schulpolitik. Als ausgewiesener Finanzexperte (ehemaliger finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Regierungspräsident und Hauptgeschäftsführer IHK Mittleres Ruhrgebiet) stellte er die Frage, wohin nicht eingeplante Mehreinnahmen im Landeshaushalt von rund 40 Milliarden Euro in den vergangenen 7 Jahren verschwunden seien.

Die CDU Hagen freut sich, mit Helmut Diegel einen erfahrenen Mann nach Düsseldorf zu entsenden, der Hagen bereits in den Jahren 1985 bis 2005 erfolgreich vertreten hat.<<

Wahljahr 2017 – SPD Hagen nominiert einstimmig Wolfgang Jörg und René Röspel

(SPD Hagen) >>Der SPD-Unterbezirk Hagen hat in seiner Vorstandssitzung am 20. Juni 2016 die personellen Weichen für das Superwahljahr 2017 gestellt: einstimmig nominierte der SPD-Vorstand seine beiden langjährigen Abgeordneten Wolfgang Jörg MdL für die Landtagswahl und René Röspel MdB für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

Nominierung Jörg und Röspel mit UB-Vorstand
Mit diesem starken Votum des heimischen SPD-Vorstands im Rücken gehen die beiden Abgeordneten nun ihrer endgültigen Kandidatennominierung durch jeweilige Wahlkreiskonferenzen in der zweiten Jahreshälfte entgegen. Die Konferenz zur Kandidatenaufstellung im Landtagswahlkreis Hagen I (HA-Mitte, Norden, Hohenlimburg) wird am 21. September 2016 stattfinden; die für den Bundestagswahlkreis Hagen / Ennepe-Ruhr-Kreis I (Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm) am 02. November 2016. Schon auf dem zurückliegenden Parteitag Ende April hatte Hagens SPD-Vorsitzender Timo Schisanowski diese Weichenstellung für das Superwahljahr 2017 angekündigt, sodass nunmehr die offizielle Beschlussfassung durch das Vorstandsgremium erfolgte.
Das einstimmige Vorstandsvotum kommentiert der Hagener SPD-Parteivorsitzende Timo Schisanowski erfreut und selbstbewusst wie folgt: „Die Interessen unserer Stadt und BürgerInnen werden durch unsere Hagener SPD-Abgeordneten gut und verlässlich vertreten. Sie machen ihr Wort in Düsseldorf sowie Berlin – und sind noch dazu bekennende Hagener, die hier gern zu Hause sind und sich schon seit Jahrzehnten erfolgreich für ihre Heimatstadt engagieren. Diese Erfolgsgeschichte für Hagen wollen wir als SPD durch den Direktgewinn beider Wahlkreise mit Wolfgang Jörg und René Röspel im nächsten Jahr fortsetzen.“
Wolfgang Jörg, der seit 2005 Mitglied des Landtags ist, erklärt dazu: „Meine Nominierung zeigt die große Unterstützung des UB-Vorstands und der Ortsvereine. Ich bin dankbar für diese Wertschätzung meiner Arbeit im NRW-Landtag!“ Der kinder- und jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion erarbeitet aktuell mit allen betroffenen Gruppierungen und Interessensvertretern Eckpunkte für ein neues KiTa-Gesetz.
Hagen, 21.06.2016.
Auch der Bundestagsabgeordnete René Röspel freut sich über das Vertrauen: „Ich lebe gerne mit meiner Familie in Hagen und ich werde mich auch weiterhin engagiert dafür einsetzen, dass der Bund seinen Beitrag zur Verbesserung der Situation in unserer Stadt z. B. durch Investitionshilfen und finanzielle Entlastung bei den sozialen Aufgaben leistet – wie wir das als SPD in den letzten Jahren auf den Weg gebracht hat.“<<

„Einigkeit: Hagen braucht kreatives Bürgertheater“

Gemeinsame Erklärung der Fraktionen von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Hagen Aktiv und FDP:

>>[Hagen, 21.06.2016] „Ganz Hagen kämpft für die Zukunft des Theaters. Das ist ein gutes Signal!“ Auf diesen Nenner bringt der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel die Diskussion der vergangenen Monate. „Auf Drängen der Aufsichtsbehörden haben wir per Ratsbeschluss vom März finanzielle Klarheit für das Theater geschaffen. Nun müssen wir ohne Denkverbote gemeinsam mit dem Theater und den Unterstützern in Förderverein und Stiftung den richtigen Weg finden, um das Haus für ein breiteres Publikum und neue Veranstaltungsformate zu öffnen. Wir brauchen eine bessere Struktur der Eintrittspreise, Kostensenkungen in allen Bereichen, attraktivere Angebote mit Event-Charakter, mehr Präsenz und Kooperation in der Region und eine bessere Mischung aus spezialisierter Hochkultur und attraktiven Programmen mit Breitenwirkung. Ohne Neuausrichtung wird es nicht gehen; vielleicht nicht einmal ohne Verkleinerung des Orchesters. Denn die demografischen Daten zeigen: Die nächsten Generationenwechsel bringen Hagen deutliche Veränderungen. Generationen mit zunehmendem Migrationsanteil wachsen heran. Auch dafür braucht das Theater passende Angebote! Das lutzhagen ist für mich da Vorbild!“

Für den Grünen-Fraktionssprecher Jochen Riechel ist am wichtigsten, dass „wir dem Theater einen breiten Finanz-Korridor absichern konnten: Mit jährlichen 13,5 Millionen Euro ab 2018 kann von Unterfinanzierung keine Rede sein: Das ist immer noch der höchste Zuschuss an eine einzelne Institution im städtischen Haushalt. Die regelmäßigen Anpassungen an die Tariferhöhungen abzüglich einem Prozent sind eine zusätzliche Sonderkondition für das Theater, die keine andere städtische Tochtergesellschaft erhält.“ Bedauerlich findet Riechel, dass es nicht gelungen ist, auf diesem Weg die Theaterleitung einzubinden. „Anstatt die Öffentlichkeit mit Untergangsszenarien zu verunsichern, wäre es ihre Aufgabe gewesen, eine seit 2013 bekannte Konsolidierungsvorgabe, die erst im Jahr 2018 greifen soll, frühzeitig organisatorisch abzusichern. Dieser Verantwortung haben sich weder Hausleitung noch Aufsichtsrat erkennbar gestellt.“

Bedauerlich findet das auch Dr. Josef Bücker, Vorsitzender der Fraktion Hagen Aktiv. „Da wird anlässlich einer Online-Petition behauptet, die Existenz des Theaters sei „massiv bedroht“. Spartenschließungen, Massenabwanderung der Künstler, Abfindungszahlungen, Prestigeverlust und Umwandlung in ein „bespieltes Haus“ mit Fremdproduktionen stünden bevor. Da wird die „geballte bundesdeutsche Kulturkompetenz“ der Interessenvertreter wie Orchestervereinigung, Bühnenverein, und Künstlern aufgefahren, um Ratsmitglieder wie Schulkinder zu maßregeln. Viele Menschen, die am Donnerstag demonstrieren wollen, wissen gar nicht, mit wie vielen Halbwahrheiten sie gelockt werden. Für mich ist das kommunalpolitisch ganz schlechter Stil!“ Dr. Bücker besteht darauf, dem Theater „nicht mehr zu versprechen als wir bezahlen können. Denn sonst wird dort eines Tages abrupt das Licht ausgehen. Und dafür will ich nicht verantwortlich sein!“

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Claus Thielmann sieht in der derzeitigen Debatte „einen wichtigen Fortschritt: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir mehrere Versuche unternommen, das Theater zukunftsfähig aufzustellen. Selbstkritisch muss ich sagen: Dabei waren wir oft zu halbherzig. Der Rat hat noch vor zehn Jahren einen Intendanten gewählt, der von vorneherein höhere Abstriche beim Budget kategorisch ausgeschlossen hat. Das war eine ehrliche Ansage. Insofern ist Norbert Hilchenbach für seine Amtszeit kein Vorwurf zu machen. Wenn er allerdings heute über Bandansagen die Theaterbesucher für die Zukunft verunsichert, dann mag das seinem Intendanten-Ethos entspringen. Aber im realen Leben schadet er gerade allen potentiellen Nachfolgern. Was wir jetzt brauchen, das ist eine gemeinsame Kraftanstrengung. Der Rat ist dazu bereit.“<<

„Bücher ohne Rückfahrkarte“ – Urlaubslektüre für kleines Geld

Die Stadtbücherei Hagen lädt vom 27. Juni bis 9. Juli zum Büchertrödel in ihren Räumen auf der Springe ein. Wer möchte, kann sich kurz vor den Ferien noch mit Urlaubslektüre für wenig Geld eindecken. Im Angebot sind Romane und einige Reiseführer. Die Preise für die Trödelbücher liegen zwischen 50 Cent und 1 Euro. Geöffnet ist die Stadtbücherei montags, dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Frank Fischer verlässt den Evangelischen Kirchenkreis Hagen in Richtung Landeskirche

Frank Fischer, der seit 15 Jahren die Evangelische Jugend in Hagen geleitet hat, verlässt den Kirchenkreis. Ab Sommer übernimmt er eine neue Aufgabe im Landeskirchenamt in Bielefeld. Fischer wird Beauftragter für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung Seelsorge und Bildungsarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Dabei wird er vor allem auch Gemeinden und Kirchenkreise betreuen. „So bleibe ich den Kolleginnen und Kollegen und auch dem Kirchenkreis eng verbunden.“ Der Volmestadt wird Fischer übrigens nicht den Rücken kehren: „Ich lebe gerne in Hagen und werde nach Bielefeld pendeln.“

fischer

Frank Fischer, 1963 in Radevormwald geboren, lernte zunächst Bäcker. Ab 1985 studierte er am heutigen CVJM-Kolleg in Kassel und erwarb die Doppelqualifikation in Theologie und Sozialpädagogik. Es schloss sich ein Studium der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum an, das er 2005 mit Diplom abschloss. Seit 2008 ist Frank Fischer Diakon der Gemeinschaft Nazareth in Bethel. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.

Da, wo Kinder und Jugendliche leben, soll es auch Angebote geben.“ (Frank Fischer)

Fischer war seit Januar 2001 im Referat für Kinder- und Jugendarbeit verantwortlich für die Entwicklung das Angebot für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Kirchlichen Jugendarbeit. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat er in den vergangenen Jahren vor allem Konzepte für die Gemeindliche Arbeit mit jungen Menschen entwickelt. Die Idee: „Da wo die Kinder und Jugendlichen leben, sollen auch die Angebote für Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden zu finden sein“, so Frank Fischer. Dieser Ansatz überzeugte. Und so vollzog sich im Laufe der Zeit der Perspektivwechsel hin zu einer Gemeindeorientierten Kinder- und Jugendarbeit: aus drei halben Stellen in den Gemeinden des Kirchenkreises wurden sieben Vollzeitstellen in Hagen, Breckerfeld, Herdecke und Wetter. „Es freut mich sehr, was wir gemeinsam mit den Kirchengemeinden und den Verantwortlichen auf Kirchenkreisebene auf die Beine gestellt haben und blicke auf 15 gute Jahre zurück.“

Pionierarbeit auf dem Weg zum Offenen Ganztag

Parallel zu der Entwicklung in den Gemeinden initiierte Fischer auch Konzepte für die Zusammenarbeit mit Schulen im Offenen Ganztag. „Das war echte Pionierarbeit“, betont er rückblickend. Denn dieses Arbeitsfeld existierte weder bei der Evangelischen Jugend noch in der Stadt Hagen. Heute hat sich dieser Arbeitsbereich nach intensiver Zusammenarbeit mit den Schulen und der Stadt als eigenständiger Arbeitsbereich der Evangelischen Jugend etabliert, der von Fischers Kollegin Andrea Doehring geleitet wird. „In diesem Arbeitsfeld ist mir besonders deutlich geworden, wie schwer es Kinder oft haben und wie wichtig Unterstützung und Begleitung für sie ist, wenn dies in ihren Herkunftsfamilien so nicht geleistet werden kann.“ In dieser Phase entwickelte er auch das Konzept der Kindertafel, die Jahr für Jahr Kinder unterstützt, die sonst durch andere Förderprogramme im Rahmen des Mittagessens und der Hausaufgabenbetreuung, sowie Freizeitpädagogische Angebote nicht gefördert werden können. Allen Arbeitsbereichen gemein sei immer ein Gedanke, so Fischer: „Die Angebote sind offen für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer Religion, Nationalität, oder Kultur – ganz im Sinne des Mottos des Kirchenkreises „Für die Menschen, für die Schöpfung“.“

Ich bin und bleibe ein Netzwerker.“ (Frank Fischer)

Seit 1994 ist Frank Fischer auch Vorsitzender im Jugendring – dem Zusammenschluss der Jugendverbände in Hagen. Damals war er noch Jugendreferent im CVJM Hagen. In dieser jugendpolitischen Arbeit war er maßgeblich beteiligt an der Entwicklung von Förderprogrammen für Toleranz und Demokratie. Er startete den Sternlauf zur Progromnacht und wirkte, mit den anderen Jugendverbänden, unter Federführung des Jugendamtes mit bei der Entwicklung von Kinder und Jugend Förderplänen in Hagen. „Ich bin und bleibe ein Netzwerker“, so Frank Fischer über sich selbst. „Kirchturmdenken war mir schon im CVJM fremd, und dies habe ich auch in meiner Arbeit in der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis nicht anders gehandhabt. Gemeinsam können wir nicht nur besser Verantwortung übernehmen und Aufgaben umsetzen, gemeinsam macht es auch einfach mehr Freude zu arbeiten. Und glauben Sie mir, Kinder und Jugendliche merken, ob jemand mit Freude und Begeisterung die Tür für sie aufmacht und sie herzlich Willkommens heißt, oder ob es eine mühsame Pflicht ist.“

14 % weniger Verkehrstote im April 2016

Wiesbaden. 244 Menschen kamen im April 2016 bei
Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 40
Personen oder 14,1 % weniger als im April 2015. Die Zahl der
Verletzten ging um 0,8 % auf circa 32 300 gegenüber dem
Vorjahresmonat zurück.

Von Januar bis April 2016 erfasste die Polizei insgesamt 794 800
Straßenverkehrsunfälle, das waren 3,1 % mehr als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Darunter waren 82 800 Unfälle mit Personenschaden
(- 1,5 %) und 712 000 Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+ 3,6
%). In den ersten vier Monaten 2016 wurden 852 Personen bei
Straßenverkehrsunfällen getötet, das waren 87 Personen oder 9,3 %
weniger als in den ersten vier Monaten des Jahres 2015. Die Zahl der
Verletzten ging in diesem Zeitraum ebenfalls zurück, und zwar um 1,3
% auf rund 107 700.