Milchbauern diskutieren in der Stadthalle Hagen

Hagen. (Anne Schild-Budde) Das BDM -Landesteam aus Nordrhein-Westfalen hatte zur Diskussionsveranstaltung „Milchbauern auf dem Weg zur europäischen Lösung“ am 17. Juni 2016 in die Stadthalle in Hagen eingeladen.

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Das Veranstaltungsangebot war für die eingeladenen Milchbauern und weitere Interessierte besonders attraktiv, weil die Podiumsteilnehmer als namhafte Persönlichkeiten wichtige und brennende Fragen beantworten konnten.

Etwa 180 Milchbauern vor allem aus NRW, auch aus Niedersachsen, Hessen und Brandenburg waren gekommen!

Ein alarmierendes Signal an alle Entscheidungsträger in der Milchpolitik? Es könnte die Verzweiflung und Resignation zahlreicher Milcherzeuger ausgedrückt haben.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Michael Braun, einer der Sprecher des BDM-Teams NRW, alle Anwesenden und stellte die Podiumsgäste im Einzelnen vor:

Johannes Remmel, Minister für Landwirtschaft des Landes NRW Friedhelm Dornseifer, Präsident des Bundesverb. des Deutschen Lebensmittelhandels  Axel Walterschen, Vorstand der MEG Milch Board Martin Haab, Milchbauer und Gründungspräsident des Schweizer Milcherzeugerverbandes Romuald Schaber, Vors. des BDM und Präsident des European Milkboard.

Als Einleitung zu dem Abendprogramm stellte Michael Braun sehr eindrucksvoll die aktuelle dramatische Situation auf den Höfen in seiner näheren Umgebung dar.

Michael Alterauge, ebenfalls Sprecher des Landesteams NRW, wurde als Diskussionsleiter vorgestellt und erteilte sofort dem Minister Remmel das Wort.

Johannes Remmel informierte darüber, was das Land NRW für die Milchbauern tun könne.

Er sprach von einer Milchpreiskatastrophe, einer tiefgreifenden Störung des Milchmarktes, einer dramatischen Situation auf den Höfen.

Milchbauern seien auch systemrelevant für den ländlichen Raum und die Kulturlandschaft. Es müßten dringend Eingriffe in den Markt erfolgen, die Strukturbrüche verhinderten.

Die Milcherzeugungsmenge muß herunter, damit sich wieder ein höherer Milchpreis bilden kann!

Die Länder drängten auch bei der Bundesratssitzung in Berlin, an der er auch teilgenommen hatte, erneut auf EU-Mengenbegrenzung. Sie forderten die Bundesregierung auf, die bereits von der AMK (Agrarministerkonferenz der Länder) im April 2016 verabschiedeten Milchkrisenmaßnahmen umzusetzen, was immer noch nicht erfolgt sei.

Die deutsche Regierung hat eine Schlüsselstellung in Brüssel, weshalb deren Handeln von großer Bedeutung sei.

Der Druck auf die  EU in Brüssel und die Bundesregierung in Berlin zur Lösung der Milchkrise wird durch die Länder noch erhöht, indem sie eine Sonderagrarministerkonferenz zu diesem Thema in Brüssel bei Agrarkommissar Hogan am 15.Juli abhalten.
Friedhelm Dornseifer (Präsident des LEH (Lebensmitteleinzelhandel)) äußerte, der LEH habe kein Interesse daran, daß Milch so billig ist!

Bei höheren Verkaufspreisen sei die Marge für den Handel erheblich größer!

Der Milchpreis für die Bauern kann natürlich erst dann steigen, wenn die Erzeugungsmenge deutlich gesenkt wird!

Er rief die Milchbauern dazu auf, selbst in den Wettbewerb zu treten, innovativ zu sein, Unternehmer zu sein und sich nicht fremdbestimmen zu lassen.
Axel Walterschen stellte die Arbeit des Milchboards vor, das seit 2007 existiert.

Das Milchboard hat zahlreiche, für die Milchbauern wichtige praktische Themen bearbeitet.

Es gibt Hilfestellung bei der Vermarktung, Vertragsgestaltung oder Bündelung von Milcherzeugern zu MEGs (Milcherzeugergemeinschaften).

Für Milcherzeuger werden wertvolle Studien erstellt wie der vierteljährliche MMI (Milchmarkerindex), der die Marge/ Preis-Kosten-Ratio der Erzeugung von einem Kilo Milch angibt, sowie eine Wertschöpfungsstudie der Molkereien und auch eine Studie über die Verschuldungsrate der Milcherzeuger.

Das Milchboard drängt dazu, dass auch Molkereigenossenschaften Verträge mit Landwirten abschließen, in denen Milchpreis, Menge und Laufzeit festgelegt werden.

Lieferbeziehungen müssen neu geregelt werden, Veränderungen sind unumgänglich!

Ein “ WEITER SO “ nach dieser Krise wird es nicht geben!

Bauern müssen durch Bündelung in starken MEGs in die Lage versetzt werden, dass sie auf Augenhöhe mit den großen Molkereien verhandeln können.
Martin Haab aus der Schweiz berichtete über die schwierige Situation der Milcherzeugung dort.

Nach Auslaufen der Milchquotierung 2009 und Einführung des Segmentierungssystems habe sich der Milchpreis für die Bauern halbiert, die Kostenunterdeckung betrage 45% !

Die qualitativ gleichwertige Milch wird von der Molkerei in A-, B- und C-Milch eingestuft.
A-Milch wird am besten bezahlt und in der hochpreisigen Schweiz verkauft, B-Milch deutlich schlechter bezahlt in der EU abgesetzt, und C-Milch am schlechtesten bezahlt auf dem Weltmarkt „verramscht“.

Der Idealismus der Kuhhalter werde von der Milchindustrie schamlos ausgenutzt!
Romuald Schaber, seit 18 Jahren Vorsitzender des BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter), sprach über die erdrückende Milchmengensituation und die bisherige Arbeit und weitere Pläne, diese Milchkrise zu beenden.

In den letzten 5 Jahren steigerte sich in der EU  die Milcherzeugungsmenge um 10%, bzw. 13,5 Mio Tonnen.

Diese Milchkrise begann schon im August 2014 und ist die 3. Krise in 6 Jahren.
Wir haben ein Mengenproblem, das bis vor kurzem noch von der Politik und dem Deutschen Bauernverband geleugnet wurde.

Gewaltige Mengen an Magermilchpulver werden in staatlichen Lagerhäusern und auch in den Molkereien aufgetürmt, weil entsprechende Milchprodukte nicht abzusetzen sind.

Wir brauchen gemeinsame EU-weite Lösungen, die Menge zu senken!!

Die größten Gegner einer flexiblen Mengensteuerung (NICHT ZURÜCK ZUR ALTEN MILCHQUOTE) sind: Milchindustrieverband, Deutscher Bauernverband und Deutscher Raiffeisenverband.

Wir Milchbauern müssen jetzt weiter Druck auf die Entscheidungsträger ausüben, mit Demos, Aktionen und guten Gesprächen und mit der Hilfe der Medien.

Dank an die Länderagrarminister für ihre Beschlüsse von der AMK im April , die sie beharrlich weiter verfolgen, indem sie im Juli direkt bei EU- Agrarkommissar Hogan den Druck verstärken und damit Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sozusagen „rechts überholen“.

R. Schaber forderte eine EU-weite verbindliche Reduktion der Michmenge, die auch mit Sanktionen verbunden sein sollte, damit sie wirksam sein kann.

Maßnahmen sollten schnell, zielstrebig, praxisorientiert und konsequent erfolgen.
Nach einer lebhaften Frage- und Diskussionsrunde beendete schließlich spät am Abend Hubertus Mathweis aus dem Sauerland mit seinem Schlusswort diese Veranstaltung.

Er rief dazu auf, dass europaweit hier im Milchmarkt geackert werden müsse, man sich für ein Marktkrisenmanagement öffnen und sicher auch lernen müsse, den Betrieb nicht auf „schlaue“ Prognosen hin zu entwickeln.

Er dankte allen Podiumteilnehmern für ihre Aufrichtigkeit und Nachhaltigkeit, mit der sie sich für die Belange der Milchbauern einsetzen.

Zuletzt wünschte er allen einen guten Heimweg, sowie ein „Bleiben Se Mensch!“, eine Redensart des Adolf Tegtmeier der Siebziger Jahre.

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Lebhafte Eindrücke beim Ruhrradeln in Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Zufrieden kehrten Die Grünen Wetter von ihrem Ruhrtalradeln am Samstag zurück. Besichtigungen am Wasserwerk Volmarstein mit Seilhängebrücke, an der Elbschemündung und am Abzweig des neuen Bahntrassen-Radweges in Wengern boten den Teilnehmer*innen lebhafte Eindrücke zu aktuellen und zukünftigen Planungen.

160618 Lückenschluss Radwege

Am Vormittag mit wiederholtem Sturzregen standen bei den Organisator*innen die Telefone nicht still. „Viele haben wegen des Wetters abgesagt“, zeigt Grünen-Sprecherin Karen Haltaufderheide Verständnis. Dabei war das Wetter am Ende viel besser als erwartet.

Letztlich startete eine Gruppe von zehn Personen zwischen 6 und 75 Jahren. Auch zwei e-Bikes waren dabei.

Die erste Etappe führte über die Friedrichstraße mit Behelfsrampe – hier mussten alle absteigen – vorbei an der Kleingartenanlage durch die Ruhrauen bis zum Wasserwerk Volmarstein. Dort wurde die Gruppe seitens der AVU mit Erfrischungen und Schutz vor dem ersten Regenguss freundlich überrascht. Gedankenspiele zur Anbindung an den Ruhrradweg und zu attraktiven Nachnutzungen des Gebäudes wurden durch die sichtbar kurze Entfernung zum Schöntal herausgefordert.

Die nächste Etappe ging bis zur Elbschemündung in Wengern. Unterwegs blieb es nicht aus, schlechte Anschlüsse zwischen Radwegestrecken zu passieren. So etwa an der Hagener Straße, wenn die Radspur über die Fahrbahn hinweg wechselt. Gerade mit Kindern eine heikle Angelegenheit.

An der Elbsche wurde die Gruppe bereits von Michael Sell vom Planungsbüro Viebahn und Sell erwartet. Mit überzeugend viel Herzblut für die Pflanzen- und Tierwelt an der Ruhr, aber auch mit Augenmaß für das Machbare konnte der Planer der Renaturierung an Ort und Stelle darstellen, welche ökologischen Vorteile die Maßnahmen bringen.

Bei einem weiteren Stopp erläuterte Norbert Klauke, welch wichtigen Lückenschluss zu weiteren Bahntrassen-Radwegen der neue Radweg auf der Bahntrasse Richtung Gevelsberg liefert. Damit würde nicht nur eine Verbindung erstellt zu Radwegen im EN-Kreis, sondern auch zur Wuppertaler Nordbahntrasse und bis nach Leverkusen oder Siegen.

Den interessanten Zwischenstopps und dem Wetter geschuldet wurde der Wendepunkt der Tour zu der legendären Restauration Steger vorverlegt, wo die Informationen in gemütlicher Runde verdaut werden konnten. Einig waren sich am Ende alle Teilnehmer: Eine ähnliche Radtour sollte wiederholt werden.

Krad frontal gegen Hauswand

Ennepetal. Am Sonntag den 19.06.2016 rückte das
Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Ennepetal zur Heilenbecker
Straße aus. Im Bereich Deterberger/ Heilenbecker Straße hatte ein
Kradfahrer die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war frontal
gegen eine Hauswand geprallt. Die Wehrleute versorgten den Kradfahrer
bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes. Sicherten die
Einsatzstelle gegen die Gefahr eines Brandes, streuten auslaufende
Betriebsmittel ab und übergaben nach Beendigung der Maßnahmen die
Einsatzstelle an die Polizei. Eingesetzt waren das
Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Ennepetal, ein
Rettungswagen der Feuerwehr Hagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug der
Feuerwehr Schwelm und zwei Funkstreifenwagen der Polizeiwache
Ennepetal.

POL-EN: Ennepetal – Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kradfahrer

Ennepetal (ots) – Am So., 19.06.16, gegen 12:10 Uhr, befährt ein
23-jähriger Kradfahrer aus Ennepetal, die Heilenbecker Strasse in
Richtung Innenstadt. In Höhe der Einmündung Deterberger Strasse kommt
er aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fährt
über den dortigen Gehweg und prallt gegen eine Hauswand. Hierbei wird
der Kradfahrer schwer verletzt und dem HELIUOS-Klinikum Wuppertal
zugeführt. Das Krad musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden
beträgt ca. 3000 EUR.

Schulfest an der FESH

Unter dem Motto „DIE FESH IST BUNT“ feiert die Freie Evangelische Schule in Hagen-Haspe am 25. Juni 2016 das diesjährige Schulfest. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Input, Liedern, Tänzen und Aktionen bildet den Auftakt um 12 Uhr auf dem Schulgelände an der Hammerstraße 6a. Viele Schüler der christlichen Grundschule in privater Trägerschaft werden auf der Bühne zu sehen sein und auch das Publikum ist zum Mitmachen eingeladen. Anschließend können die Gäste bis 16 Uhr an unterschiedlichen Spiel- und Bastelstationen aktiv werden. Bei der großen Tombola gibt es keine Verlierer, sondern jedes Los gewinnt. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl mit Kuchen, Salaten, Würstchen und knusprigen Pommes gesorgt.

Das Schulfest ist für alle diejenigen besonders interessant, die die Freie Evangelische Schule Hagen im Rahmen eines Tages der offenen Tür kennenlernen möchten und sich über die christliche Schule informieren wollen. Der Schulträger und die Schulleitung werden an einem Informationsstand für Fragen zur Verfügung stehen und Führungen durch die Schule anbieten.

Weitere Informationen über die FESH gibt es im Internet: http://www.fesh-hagen.de

Lichtpunktgottesdienst in St. Michael

Im Rahmen der Reihe Kirche in anderem Licht laden wir alle Interessierten herzlich ein zum Lichtpunktgottesdienst am Sonntag, 26. Juni in die Kirche St. Michael,
Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen. Beginn 19.00 Uhr.
Thema: Trainiere deine Seele-So bleiben wir am Ball.
Im Gebet, in der Stille im Gesang und zeitgemäßer Verkündigung soll diese neue Gottesdienstform als Wortgottesdienste gestaltet den Menschen Orientierung für die Fragen der Zeit sein.
Die Kirche St. Michael schafft hierzu eine gelungen Atmosphäre.

Feuerwehr Herdecke musste am Samstag zwei Ölspuren beseitigen

Herdecke. Am Samstag musste die Feuerwehr Herdecke gleich
zwei Mal zu Ölspuren ausrücken: Die erste Ölspur wurde gegen 15:49
Uhr von der Wittbräucker Straße in Fahrtrichtung Herdecker Innenstadt
gemeldet. Auf Herdecker Stadtgebiet mussten die ehrenamtlichen
Feuerwehrleute eine knapp 100 Meter lange Betriebsmittelspur mit
Bindemittel abstreuen. Hinter der Stadtgrenze zu Dortmund waren die
Feuerwehrleute der Stadt Dortmund ebenfalls im Einsatz. Einsatzdauer
eine knappe Dreiviertelstunde.

Gegen 21:18 Uhr wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute dann
erneut zu einer Ölspur gerufen. Am Ossenbrink sollte sich ein großer
Ölfleck auf der Kreuzung befinden. Als die ersten Einsatzkräfte am
Ossenbrink eintrafen, stellten sie fest, dass nicht nur die Kreuzung
zur Dortmunder Landstraße mit Betriebsmitteln verschmutzt war,
sondern auch die komplette Straße „Am Ossenbrink“ auf beiden
Fahrspuren. Zur Sicherheit mussten die Blauröcke für die Beseitigung
der Ölspur den Ossenbrink komplett sperren. Das kontaminierte
Bindemittel wurde anschließend durch eine Kehrmaschine der
Technischen Betriebe wieder aufgenommen.

Die ehrenamtlichen Blauröcke waren mit zwei Fahrzeugen über
zweieinhalb Stunden im Einsatz. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

Nach Streit: 52-Jähriger getötet – Tatverdächtiger nach Schussabgabe festgenommen

Hamm. In den frühen Sonntag Morgenstunden kam es in einer Wohnung
in Hamm zu einem Tötungsdelikt. Nach einem
Streit in einer Wohnung stach ein Tatverdächtiger auf sein Opfer,
einen 52-jährigen Mann aus Hamm, mehrfach ein. Der 52-Jährige
verstarb in der Wohnung.

Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen, einen 41-jährigen Mann,
kurze Zeit später festnehmen. Er bedrohte die Beamten auf offener
Straße mit einem Messer. Erst nach einer Schussabgabe in ein Bein des
Täters gelang die Festnahme des Mannes. Ob es sich bei dem Messer,
mit dem die Polizeibeamten bedroht wurden, um das Tatwerkzeug
handelt, ist derzeit noch unklar.

Der festgenommene Tatverdächtige wurde zur stationären Behandlung
in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.

Eine Mordkommission beim PP Dortmund wurde eingerichtet. Die
Ermittlungen dauern an.

Der Tatverdächtige hat keine Angaben zum Sachverhalt gemacht, er
lässt sich anwaltlich vertreten. Er soll morgen dem Haftrichter
vorgeführt werden.

Alkoholunfall auf der Feithstraße

Hagen. Zu einem Unfall unter Alkoholeinfluss kam es am
frühen Sonntag Morgen auf der Kreuzung Feithstraße / Lützowstraße.
Gegen 02:00 Uhr befuhr eine 26 jährige Hagenerin zunächst die
Lützowstraße. In der Kreuzung Feithstraße geriet sie dann beim
abbiegen auf die dortige Verkehrsinsel und zerstörte ein dort
angebrachtes Verkehrszeichen. Bei dem Aufprall wurde die junge Frau
leicht verletzt und klagte bei der Unfallaufnahme über Schmerzen in
der Brust. Allerdings entging den Polizeibeamten der deutliche
Alkoholgeruch der Fahrzeugführerin nicht. Ein durchgeführter Vortest
noch an der Unfallörtlichkeit ergab einen Wert von über 3 Promille.
Die junge Dame muss sich ab sofort zu Fuß fortbewegen, ihren
Führerschein musste sie bei den Polizeibeamten abgeben. An ihrem PKW
entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro.

FFC Hagen entscheidet Gipfeltreffen für sich

Flying Feet Haspe auf Rang 2

(ktr) Zur Saisonhälfte in der Federfußball-Bundesliga liegt der deutsche Rekordmeister FFC Hagen wieder klar auf Titelkurs. Beim zweiten von vier Rundenspieltagen im niedersächsischen Gifhorn wahrte der Titelverteidiger auch ohne den verhinderten Stefan Blank weiter die weiße Weste. Im Spitzenspiel des Tages konnte Verfolger Flying Feet Haspe mit 21:15, 21:13 deutlich entzaubert werden. Während David Zentarra mit einer starken Schmetterquote glänzen konnte, verdiente sich Christopher Zentarra Bestnoten in der Abwehr. Zudem wusste Max Duchene als Blockspieler zu überzeugen. Abgerundet wurde die FFC-Bilanz durch 2:0 Erfolge gegen den FFC Hagen 3, TV Lipperode 3, CP Gifhorn 2 und CP Gifhorn.

Christopher Zentarra - Copyright Karsten-Thilo Raab

Ärgster Widersacher bleibt trotz der Niederlage im Spitzenspiel mit zwei Punkten Rückstand Flying Feet Haspe. Zumal der Lokalrivale um Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel den amtierenden Vizemeister TV Lipperode mit 21:17, 16:21, 21:18 niederkämpfen konnte. Weniger Mühe hatte das Trio aus dem Hagener Westen dann bei den 2:0-Erfolgen gegen Flying Feet Haspe 2, FFC Hagen 3 und TV Lipperode 2.

Derweil rangiert Flying Feet Haspe 2 mit Daniel Nass, Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies als Siebter auf Platz 7. Auf den achten Platz konnte sich der FFC Hagen 2 auch ohne die verhinderten Frida Varga und Karsten-Thilo Raab verbessern: Das Trio um Florian Krick, Vanessa Kröner und Arne Twer musste sich knapp dem Lokalrivalen Flying Feet Haspe 2 mit 19:21, 19:21 geschlagen geben. Auch gegen Gastgeber CP Gifhorn zogen Krick & Co mit 11:21, 19:21 den Kürzeren. Dafür punktete das Trio gegen TV Lipperode 3 beim 21:16, 21:13 Erfolg und gegen CP Gifhorn 2 beim  21:18, 21:15. Zum Abschluss gab es dann noch 11:21, 18:21 Niederlage gegen den deutschen Vizemeister TV Lipperode.

Der nächste Bundesliga-Spieltag steigt bereits am Sonntag, 26. Juni, ab 10 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Halle. Dann ist der FFC Hagen der Gastgeber.

Der Polizeibericht Hagen

PKW Diebstahl vom Volmeparkplatz

Hagen (ots) – In den frühen Morgenstunden des Sonntag stellte ein
PKW Fahrer aus dem Märkischen Kreis fest, dass sein schwarzer BMW 530
d entwendet worden war. Abgestellt hatte der Besitzer sein Fahrzeug
am Samstag gegen 23:00 Uhr auf dem Volmeparkplatz. Als er dann gegen
00:30 Uhr seinen PKW wieder nutzen war dieser am Abstellort nicht
mehr aufzufinden. Das Fahrzeug hatte zur Tatzeit einen Schätzwert von
rund 20000 EUR.

Unfallflucht in Haspe

Hagen (ots) – Am frühen Samstag Morgen gegen 01:00 Uhr kam es auf
dem Parkplatz eines Schnellrestaurants auf der Enneper Straße zu
einem Unfall mit einem geparkten PKW. Ein dunkler Kleinwagen geriet
beim ausparken an die Front eines dort geparkten 1er BMW. Obwohl
Zeugen sehen konnten, dass sich die Insassen des dunklen Kleinwagens
beim Aufprallgeräusch und dem Kontakt der Fahrzeuge nach hinten
umschauten, fuhren diese in dem Kleinwagen einfach in Richtung Hagen
davon, ohne sich weiter um den Schaden zu kümmern. Das flüchtende
Fahrzeug soll nach Zeugenaussagen schwarze Ziffern auf einem gelben
Untergrund gehabt haben. Genannt werden konnten jedoch nur die
Anfangsziffern 24. In dem Fahrzeug sollen sich 4 männliche Personen,
Mitte 20, befunden haben. Sachdienliche Hinweise bitte unter 02331
986 2066 an die Polizei Hagen.

Sachbeschädigung mit Luftdruckwaffe in Berchum

Hagen (ots) – Am frühen Freitag Abend kam es zu einer
Sachbeschädigung mit einer Luftdruckwaffe im Bereich der Straße „Auf
dem Blumenkampe“ in Hagen Berchum. Bei der Heimkehr der Eigentümer
kurz vor 22 Uhr stellten diese fest, dass sich offensichtlich ein
Einschussloch im Türrahmen der Eingangstüre befand. Die
Polizeibeamten vor Ort konnten dieses Einschussloch einem sogenannten
Diabolo zuordnen. Wer hat in der Zeit zwischen 18:30 und 22:00 Uhr
verdächtige Wahrnehmungen gemacht und kann sachdienliche Hinweise
geben? Hinweise bitte an die Polizei Hagen unter der Rufnummer 02331
986 2066

Einbruchsversuche bei Hasper Frisören

Hagen (ots) – In der Nacht zum vergangenen Freitag kam es im
Bereich der Hasper Innenstadt gleich zu zwei Einbruchsversuchen in
dortige Frisörgeschäfte. In einem Fall hebelten der oder die
unbekannten Täter an einer Glasscheibe des Geschäftes, gelangten
jedoch nicht in den Innenraum. Im zweiten Fall benutzen der oder die
Täter einen kleinen Gullydeckel um die Schaufensterscheibe
einzuschlagen. Vermutlich wurde auf diesem Wege auch das Geschäft
betreten, ob jedoch etwas fehlt, konnte bis zur Tatortaufnahme nicht
geklärt werden. Die Polizei nimmt Ihre Hinweise unter der Rufnummer
02331 986 2066 entgegen.

Verkehrsunfall mit 3 Verletzen

Herdecke. Am 17.06.2016, um 19:27 Uhr, kommt es im
Kreuzungsbereich Dortmunder Landstraße/Gahlenfeldstraße zu einem
Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Fahrer aus Wetter befährt mit seinem
Chevrolet die Dortmunder Landstraße in Fahrtrichtung Herdecke. Im
Kreuzungsbereich Dortmunder Landstraße/Gahlenfeldstraße biegt dieser
nach links ab und übersieht den entgegenkommenden Pkw Opel eines
46-jährigen Dortmunders. Es kommt zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Insgesamt werden hierbei 3 weitere Fahrzeuginsassen leicht verletzt
und ins Krankenhaus nach Herdecke verbracht. Unter den Verletzten
befindet sich auch ein 1-jähriges Kind. Alle Personen können nach
dortiger, ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Die
beschädigten Fahrzeuge müssen vor Ort abgeschleppt werden.