Dörkenpreis für besondere Hilfsbereitschaft

Sechs Schüler mit Behinderungen des Werner-Richard-Berufskollegs der Ev. Stiftung Volmarstein sowie vier Schüler der Realschule Herdecke haben den Dörkenpreis erhalten. Damit würdigt die „Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung“ alljährlich soziales Engagement im Schulalltag.

„Wir möchten Schüler auszeichnen, die sich für andere einsetzen“, erklärte Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Dörken-Stiftung. Dabei betonte er: „Das müssen nicht immer die Einser-Schüler sein!“ Gemeinsam mit seiner Vorstands-Kollegin Christa Stronzik gratulierte er jedem Preisträger persönlich. Lehrer, Ausbilder und Internats-Mitarbeiter hatten die Preisträger vorgeschlagen.

Vom Werner-Richard-Berufskolleg waren es Benedict Schwiertz, Christian Weichsel, Emir Bubic, Beyza Bayraktar, Hekmat Afshar und Sabrin Frikha, die im Werner-Richard-Saal in Herdecke ausgezeichnet wurden. Die Realschule Herdecke besuchen die Dörkenpreis-Träger Franziska Klutz, Berna Asko, Luca Todzi und Carina Lindner. Viel Applaus bekam auch Marcel Lüling, ein Schüler des Volmarsteiner Berufskollegs. Er sorgte am Klavier und auf der Violine für die Untermalung der Feierstunde mit klassischer Musik.

Wie üblich, hatten alle Schüler vor der Preisverleihung gemeinsam einen Ausflug gemacht – diesmal in einen Erlebnisraum der Firma RuhrEscape nach Essen. Für eine Stunde wurde die Gruppe dort eingeschlossen. Es galt, den Raum zu erkunden, nach Hinweisen zu suchen und Rätsel zu lösen, um den Schlüssel für die Tür nach draußen zu finden. Gefragt waren typische Stärken eines Dörkenpreis-Trägers: Zusammenarbeit im Team und Verantwortung übernehmen!

Sowohl die Realschule Herdecke als auch das Volmarsteiner Berufsbildungswerk, zu dem das Werner-Richard-Berufskolleg gehört, feiern in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen. Zum mittlerweile 22. Mal wurde nun der Dörkenpreis verliehen. Deshalb bedankte sich Christof Hoffmann, Leiter des Werner-Richard-Berufskollegs, im Namen beider Schulen für die langjährige Unterstützung. „Wir sind froh, dass wir solche Unterstützer wie Sie an unserer Seite haben“, so Hoffmann.

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„Wir spielen auch: 2 zu 1 fürs Theater“

Angesichts der Europameisterschaft hat das Theater Hagen in diesem Jahr ein konkurrenzfähiges Angebot ausgeheckt: Für all jene kurzentschlossenen Fußballmuffel, die auf Public Viewing wie heimisches Sofa pfeifen und stattdessen ganz anderen Spielern zusehen möchten, gibt es am Freitag, 17. Juni 2016 (19.30 Uhr, Großes Haus) die Chance, die unterhaltsame Show „Die Comedian Harmonists Teil 2 – Jetzt oder nie“ im Theater Hagen zu einem Sonderangebot zu besuchen: Beim Kauf von einer Karte erhält man zwei Karten – „2 zu 1 fürs Theater“.

Erleben Sie eine Aufführung, welche mit viel Musik und bekannten Liedern den Fortgang der legendären Männergruppe und die einzelnen Schicksale facettenreich schildert.

Für die Inszenierung zeichnete Thomas Weber-Schallauer verantwortlich, Bühne und Kostüme gestaltete Peer Palmowski. Es singen und spielen: Klaus Brantzen, Olaf Haye, Jan Andreas Kemna, Björn Christian Kuhn, Andres Reukauf, Christoph Scheeben und Richard van Gemert (Foto). Seien Sie mit dabei, wenn es heisst: „Ich muss heute singen, ich bin ja so froh…“.

Mann entblößt sich bei Polizeikontrolle

Am Mittwoch führten Zivilbeamte der Kripo Hagen
Kontrollen im Bereich des Fußgängertunnels zwischen der Augustastraße
und dem Bodenschwinghplatz durch. Gegen 12.30 Uhr wollten sie einen
Mann überprüfen, der dort offensichtlich Haschisch konsumierte. Der
Mann reagierte sofort ungehalten und verhielt sich verbal aggressiv.
Er zog seine Hose und Unterhose runter. Hierbei beleidigte er die
Fahnder lautstark. Da der Mann weiter randalierte und sich nicht
wieder bekleidete, wurde er vorübergehend dem Polizeigewahrsam
zugeführt. Auch hierbei leistete der 39-Jährige Widerstand. Sein
auffälliges Verhalten dürfte auf einen Mischkonsum von Alkohol und
Rauschgift zurückzuführen sein. Nachdem der Mann sich wieder beruhigt
hatte, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun
ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte.

Aufruf zum Mitmachen bei Mauricio Kagels „Eine Brise“

Das Philharmonische Orchester Hagen feiert in Kooperation mit der Max-Reger-Musikschule am Samstag, 2. Juli 2016 ab 11 Uhr den „Tag der Musik“ unter dem Titel „The Sound of Hagen“. Nach einem kostenlosen Eröffnungskonzert im Theater Hagen (Großes Haus) zieht sich ein „musikalisches Band“ (mit verschiedenen Aktionen und Aufführungen an mehreren Standpunkten) durch die Innenstadt bis zur Musikschule. Den Abschluss bildet ein Konzert in der Johanniskirche um 16 Uhr bei ebenfalls freiem Eintritt. Eingeleitet wird dieses „musikalische Band“ durch die ‚Aufführung‘ des Stückes „Eine Brise“ des Komponisten Mauricio Kagel. Was verbirgt sich dahinter? 111 Radfahrer sollen in festgelegter Form heran rollen, klingeln, pfeifen, trillern, trällern – wieder um die Ecke biegen und verschwinden. Wie ein Luftzug zieht diese kurze „Komposition“ am Publikum vorbei – ein eindrucksvolles Beispiel für die Flüchtigkeit von Musik und zugleich ein Beleg dafür, wie humorvoll auch zeitgenössische Musik sein kann. Unmittelbar nach dem Eröffnungskonzert sollen diese 111 Radfahrer also nach vorgegebener ‚Choreographie‘ am Theaterausgang am Publikum vorbeifahren und dabei ihre Interpretation des Stückes vorstellen. Diese Aufführung dauert nur wenige Minuten. Wer Lust und Interesse hat, an diesem außergewöhnlichen Projekt mitzumachen, ist dazu herzlich eingeladen. Bis zum 24. Juni 2016 können sich Interessierte zur Teilnahme anmelden. Es sind keinerlei Vorkenntnisse oder gesangliche Erfahrungen erforderlich, lediglich ein Fahrrad mit Klingel sowie eine Portion Neugierde müssen mitgebracht werden. Weitere Informationen zum Treffpunkt, zu einer ‚Generalprobe‘ am Konzerttag und die Anmeldung sind erhältlich und möglich unter der Telefon-Nr. 02331-2073271, per Mail an frederik.wittenberg@stadt-hagen.de oder über das Kontaktformular auf www.theaterhagen.de.

Aus dem Polizeibericht Hagen

Betrunkene Frau verursacht Unfall und haut ab

Ein 37-jähriger Zeuge beobachtete am Mittwoch gegen
14.58 Uhr eine Frau, die mit ihrem VW Polo entgegen der Fahrtrichtung
in der Tondernstraße einparkte. Die Frau stieß hierbei gegen einen
Opel Astra. Beide Autos wurden im Frontbereich beschädigt. Die
Polo-Fahrerin stieg aus und verschwand zunächst in einem Haus. Nach
kurzer Zeit kehre sie zurück, setzte sich in ihr Auto und fuhr wieder
weg. Als die Polizei eintraf, war der Polo wieder an der Unfallstelle
eingeparkt. Die Beamten begaben sich zur Wohnung der 39-jährigen
Fahrzeughalterin. Sie stand offensichtlich erheblich unter dem
Einfluss alkoholischer Getränke. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert
deutlich oberhalb der absoluten Fahruntüchtigkeit. Die Polizei
stellte den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel der 39-Jährigen
sicher. Übrigens hatte die Frau in der kurzen Zeit ihrer Abwesenheit
nach dem Unfall an einer nahegelegenen Tankstelle nachgetankt.
Allerdings keinen Treibstoff, sondern Alkohol. Von ihrem Führerschein
dürfte sich die Polo-Fahrerin wohl für längere Zeit verabschieden.

 

Ladendiebin gibt falsche Personalien an

Ein 56-jähriger Zeuge beobachtete am Mittwoch gegen
13.15 Uhr in einem Supermarkt auf der Altenhagener Straße eine Frau,
die mehrere Schokoriegel und Drogerieartikel in ihrer Tasche
verschwinden ließ. Die Frau wollte den Laden dann verlassen, ohne die
Waren zu bezahlen. Der Zeuge hielt die Ladendiebin fest und rief die
Polizei. Die Frau gab zunächst nicht existente Personalien an. Daher
wurde sie zur Klärung ihrer Identität vorläufig festgenommen. Die
Untersuchungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Ladendiebin
um eine 36-jährige Frau handelt. Die Ermittlungen dauen an.

 

Gegenstände im Wert von mindestens 3000 Euro aus Garage
geklaut

Eine 52-jährige Frau begab sich am Mittwoch gegen
18.50 Uhr zu ihrer Garage in der Straße Büddinghardt. Dort bemerkte
sie zunächst, dass vier Winterkompletträder mit Felgen der Marke
Mercedes weg waren. Außerdem fehlten 10 bis 12 Flaschen hochwertiger
Whiskey, ein Fahrrad der Marke Peugeot und diverses Werkzeug. Der
Gesamtwert der Gegenstände beträgt mindestens 3000 Euro. Die
Ermittlungen ergaben, dass sich Einbrecher im Zeitraum vom 20.05.2016
bis zur Feststellzeit auf bislang ungeklärte Weise Zugang zu der
Garage verschafft hatten. Der Abtransport der entwendeten Gegenstände
müsste mit meinem Transportmittel erfolgt sein. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Neuer Wachleiter auf der Kommandobrücke

Altena bekommt neuen Wachleiter Am 01.06.2016 nahm der neue
Wachleiter der Polizeiwache Altena, Herr Polizeihauptkommissar
Alexander Fall (rechts), seinen Dienst in Altena auf. Der 39-jährige
Schalksmühler war zuvor auf der Einsatzleitstelle in Iserlohn tätig.

Er übernimmt die Aufgaben vom 54-jährigen Fröndenberger, Herrn
Ersten Polizeihauptkommissar Andreas Schober (links), der nach mehr
als 3 Jahren als Leiter der Polizeiwache Altena zurück nach Iserlohn,
dortige Leitstelle, wechselt.

Polizeidirektor Peter Beine (Mitte) als stellvertretender
Abteilungsleiter Polizei freut sich über den reibungslosen Übergang.

LeseMonster-AG in der Stadtteilbücherei Haspe

Die Ferienaktion „LeseMonster-AG“ für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, findet vom 20. Juni bis zum 16. September statt. Teilnehmende Kinder erhalten einen Lesepass, in den sie die ausgeliehenen Bücher eintragen. Bei der Abgabe bekommen sie einen Stempel zur Bestätigung, dass sie das Buch gelesen haben. Wer mindestens drei Bücher gelesen und seinen Lesepass bis zum 16. September in der Bücherei abgegeben hat, erhält eine Urkunde, wird zur Abschlussveranstaltung eingeladen und nimmt dort an einer Preisverlosung teil. Die Abschlussparty wird zum ersten Mal eine Gruselparty werden und findet daher erst am 28. Oktober statt. Die Stadtteilbücherei Haspe schließt für die Sommerpause dieses Jahr vom 11. bis 29. Juli. Mehr Informationen erteilt Büchereimitarbeiterin Alexandra Gehse unter Telefon 02331/207-4297.

Alter Marktplatz Bismarckstraße: Bürger sollen bei Gestaltung mitdiskutieren

Die Stadt Wetter (Ruhr) plant die Durchführung eines Bürgerworkshops, um Vorschläge zur künftigen Nutzung und Gestaltung des ehemaligen Marktplatzes Bismarckstraße gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. Dieser Beschlussvorschlag steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungs-, Wirtschaftsförderungs- und Bauausschusses am 14. Juni um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Das Kreisarchiv ist in die ehemalige Turnhalle an der Theodor Heuss-Straße eingezogen, die Sanierung und Umgestaltung der Hochstraße ist abgeschlossen: Nun soll die Umgestaltung des alten Marktplatzes Bismarckstraße erfolgen. Nachdem der Wochenmarkt nach dem Bau des Ruhrtal Centers auf den neu gestalteten Bahnhofsplatz verlagert worden ist, wird der alte Marktplatz vor dem Kreisarchiv vorwiegend als Parkplatz genutzt. „Hier wollen wir nun die Chance nutzen, das Areal neu zu gestalten und auf diesem Wege einen neuen Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität für Alt und Jung im oberen Bereich von Alt-Wetter“ zu schaffen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Wie dieser Platz etwa in einem ansprechenden Mix von Aufenthaltsqualität und Parkmöglichkeiten gestaltet werden kann, wollen wir im Rahmen eines Workshops gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.“

MUSIK IN DER JOHANISKIRCHE HAGEN

Das Freitagskonzert 191 mit dem Ensemble „Nusmido“ aus Halle / Saale verspricht ein

besonderes Erlebnis zu werden.

Die Musiker Shirly Radig, Ivo berg, Milo Mackover und Martin Erhardt haben sich als

Sänger und Instrumentalisten auf die Interpretation der Musik des Mittelalters und der

Renaissance spezialisiert.

Als Höhepunkt des Abends wird die Missa „L’homme armé“ von Johannes Ockeghem

zu hören sein.

Das Ensemble musiziert ausschließlich aus der originalen Notation der Musikstücke

und verwendet Kopien historischer Instrumente.

Eintritt frei – Spenden für die MUSIK AN JOHANNIS erbeten.

Sonntag, 3. Juli 2016, 10.30 Uhr

KANTATENGOTTESDIENST

Im Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation wird die Kantate 47 „Wer sich selbst erhöhet,

der soll erniedriget werden“ für Solisten Chor, 2 Oboen, Fagott, Streicher und basso continuo von Johann Sebastion Bach erklingen.

Unter der Leitung von KMD Manfred Kamp werden Dorothea Brandt (Sopran) und

Thomas Laske (Baß) als Solisten sowie die Johanniskantorei und Mitglieder des

Philharmonischen Orchesters Hagen musizieren.

Liturg und Prediger ist Pfr. Thomas Weckener.

Die Kantate entstand 1726 in Leipzig und beginnt mit einem gewaltigen Eingangschor, der

in seinem Hauptthema das „sich-selbst-Erhöhen“ und das“erniedrigt-Werden“ sehr

bildhaft darstellt. Der Text knüpft an das Gleichnis von den zur Hochzeit geladenen Gästen an,

die sich obenan setzen und vom Gastgeber zugunsten vornehmerer Gäste auf die unteren

Plätze verwiesen werden.

Nach einer drastischen Predigt im anschließenden Rezitativ gegen den Hochmut mündet

der Text in der Baßarie mit obligater Oboe und Violine und im schlichten Schlußchoral

in ein Gebet um Demut und um ewige Seligkeit.

AWO Boelerheide informiert zum Thema Demenz

Am Dienstag, 14. Juni 2016, um 17 Uhr, wird Ute Schmikowski vom „Hagener Netzwerk Demenz“ in der AWO-Begegnungsstätte, (Overbergstraße 125, 58099 Hagen) einen umfassenden, informativen und zugleich unterhaltsamen Überblick zu den Ursachen der Erkrankung und dem menschlichen Umgang mit Demenz geben.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.