CDU-Hagen und Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf begrüßen Breitband-Genossenschaft im Lennetal

(CDU Hagen) >>Heute wurden 70 Hagener Unternehmer in einer Auftaktveranstaltung zu den Details der Breitbandgenossenschaft im Hagener Lennetal informiert. Der Hagener CDU-Kreisvorsitzende Christoph Purps freut sich über das Projekt der Hagener Wirtschaftsförderung:

„Durch die Genossenschaft nehmen die Hagener Unternehmer ihre digitale Zukunft selbst in die Hand. Es zeigt sich, dass das Projekt wirklich trägt. Unter dem Dach der Hagener Wirtschaftsjunioren hatten wir die Verantwortlichen bereits vor 1 ½ Jahren an einem Tisch zusammengebracht und gefordert, Herr Ellinghaus als Hagener Breitbandbeauftragten zu benennen. U.a. hat sich daraus das wegweisende Projekt der Breitbandgenossenschaft entwickelt, was wir begrüßen.“ Cemile Giousouf ergänzt: „Dass ich in Berlin bereits von Bundestagskollegen auf dieses Projekt angesprochen wurde, zeigt mir, wie wegweisend das Projekt ist. Nun geht es darum, die Kosten für die Unternehmen möglichst niedrig zu halten, um viele zur Mitwirkung zu bewegen.“

Hintergrund: Der Unmut unter der Hagener Unternehmerschaft in den unterversorgten Gebieten insbesondere im Lennetal war vor 1 ½ Jahren groß. Es fand sich kein Anbieter, der die Infrastrukturkosten für eine leistungsfähige Internetverbindung schultern und akzeptable Angebote machen konnte. Die Genossenschaft ist jetzt der Weg, der eine Verbesserung der Situation zu akzeptablen Bedingungen für alle schafft. „Damit ist Industrie 4.0. nicht nur Wunschdenken, sondern kann auch im Lennetal Realität werden“, so Christoph Purps.<<

Hagener Schülervertretungen wollen etwas bewegen | VIDEO

Im Hagener Rathaus an der Volme fand an diesem Freitag (3. Juni 2016) die erste Bezirksdelegiertenkonferenz der Hagener Schüler- und Schülerinnenvertretung statt.
Die Konferenz ist ein Zusammenschluss der Schülervertretungen, um in Zukunft einen besseren Kontakt zwischen Hagener Schulen zu haben, so wie die erfolgreiche Arbeit in den SVen zu teilen. Mehr dazu erklärt uns Beyza Öztaskin im Video-Interview.

Die Hagener Linken kritisieren den Bundeswehr-Auftritt bei der Ausbildungsmesse

(Die Linke, Hagen) >>Die Kreissprecher der Linken in Hagen Roswitha Hentschel und Ralf Sondermeyer, üben scharfe Kritik an dem Auftritt der Bundeswehr auf der Hagener Ausbildungsmesse. „Die Bundeswehr ist seit Jahren in viele Kriege und Kriegseinsätze weltweit verwickelt. Dabei sterben nicht nur Soldaten sondern auch viele Zivilisten. Folgerichtig hat die Bundeswehr ein Rekrutierungsproblem! Schon seit Jahren fällt es ihr schwer, den benötigten Nachwuchs anzuwerben. Der Geburtenknick sorgt zusätzlich dafür, dass die Bewerberzahlen rückläufig sind. Rekrutierungsoffiziere und Militärsoziologen sind sich einig: Jugendliche entscheiden sich allenfalls dann für die Bundeswehr, wenn sie sonst keine Ausbildungs- und Berufsoptionen haben. Um diesem Trend zu entgegnen setzen die „Bürger in Uniform“ vermehrt auf die Schulen und Ausbildungsmessen. Waren es früher noch Anwerber die ihre Sprüche oft folgenlos in einer Schulstunde runterrasseln durften wurde die Nachwuchswerbung der Bundeswehr in den vergangenen Jahren modernisiert und verschlingt heute Millionen Euro jährlich. Eine Million »Zielgruppenangehörige «, wie sie im Militärsprech heißen – dazu zählen auch Freunde und Eltern der umworbenen Jugendlichen – hat die Bundeswehr im vergangenen Jahr erreicht.“ Weiter erklärt Ralf Sondermeyer: „Die Bundeswehr mag auch mit ihrem Friede, Freude, Eierkuchenbus durch die Lande ziehen in dem sie den Schülerinnen und Schülern eine heile Welt vorspiegelt ohne auf die tödliche Seite des Arbeitsgebers Bundeswehr hinzuweisen. Die Opfer von Krieg und Gewalt sprechen eine andere Sprache.“ Die Linke Hagen fordert eine klare Absage für die Werber der Bundeswehr an Schulen, Berufsbildungseinrichtungen, Ausbildungsmessen und öffentlichen Plätzen in Hagen. Roswitha Hentschel ergänzt: „Schule und Ausbildungsmessen sollen ein Ort der Bildung sein, nicht der Rekrutierung.“<<

Redaktioneller Hinweis:

Lesen sie dazu auch folgenden Artikel: https://tv58.wordpress.com/2015/05/28/ausbildungsmesse-kritik-am-arbeitgeber-bundeswehr/

Ausstellung Lisa Lyskavas endet mit Konzert

Mit einer Finissage und einem Konzert endete am Mittwoch, 1. Juni, die Ausstellung Lisa Lyskavas im Jungen Museum. Im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT-Festivals hatte die Künstlerin über einen Zeitraum von vier Wochen der Öffentlichkeit ihre Werke präsentiert und Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich künstlerisch mit ihren Gemälden auseinanderzusetzen. In einem Musik- und Tanzworkshop unter der Leitung der Hagener Musikerin Maren Lueg und des Tänzers Muhammad Tamim studierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer musikalische und tänzerische Kompositionen ein. Dabei konnten die Besucher ihr musikalisches Vokabular erweitern und erfahren wie man Farben und informelle Malerei in Tanz und Bewegung umsetzt. Zum Abschluss der Ausstellung  präsentierten die Akteure ihre Musik- und Tanzstücke in einem Konzert unter dem Motto „Listen to colours“. Das Publikum zeigte sich begeistert und belohnte die Auftritte mit viel Applaus.

Raser fordert Glück heraus

Am Donnerstagabend führten Polizeibeamte auf der
Feithstraße eine Geschwindigkeitsüberwachung mit dem Lasergerät
durch. Die Messstelle lag wenige Meter hinter der Unfallstelle, an
der vor wenigen Wochen bei einem Raserunfall fünf Menschen schwer
verletzt wurden. Was dann um 19.42 Uhr passierte, ist kaum zu
glauben: Mit 121 km/h (bereits nach Abzug der Messtoleranz von 4km/h)
fuhr ein 31 Jahre alter Renault-Fahrer in Richtung Emst. Der Raser
war angeschnallt, ebenso sein sechsjähriger Sohn in einem Kindersitz
auf dem Beifahrersitz. Auf der Rücksitzbank saß ohne Gurt die Ehefrau
des Mannes und auf ihrem Schoß das 1 ½-jährige Baby. Der Autofahrer
entschuldigte sich bei den Beamten und gab an, nicht auf die
Geschwindigkeit geachtet zu haben. Auf der innerstädtischen
Feithstraße sind 50 km/h erlaubt. Der Bußgeldkatalog sieht für den
Geschwindigkeitsverstoß ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld
in Höhe von 680 Euro vor. Die Polizei hat bereits Kontakt mit der
Straßenverkehrsbehörde und der Bußgeldstelle aufgenommen.

Polizeisporttag im Gevelsberger Stadion Stefansbachtal

Ganz im Zeichen des Sports stand der gestrige Vormittag bei der
Kreispolizeibehörde. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
versammelten sich bei idealer Witterung zum alljährlichen
Polizeisporttag im Stadion Stefansbachtal. Jede/r gesunde
Polizeibeamtin/Polizeibeamter in NRW, muss bis zum 55.Lebensjahr
einmal im Jahr einen Sportleistungstest in Form des Deutschen
Sportabzeichens oder des Europäischen Polizeileistungsabzeichens
(EPLA) oder eines allgemeinen Leistungstests absolvieren. Auch
Behördenleiter Landrat Olaf Schade fand sich am Morgen direkt vom
Düsseldorfer Flughafen aus ein. „Kurz nach meinem Amtsantritt erfuhr
ich im letzten Jahr, dass die Erfüllungsquote bei den
Leistungsabnahmen der hiesigen Polizei bei nahezu 100% liegt. Da war
für mich klar, dass ich mich da nicht rausziehen kann, obwohl ich
bisher noch nie ein Sportabzeichen abgelegt habe,“ stellt der Landrat
in seinen Begrüßungsworten klar. Nach einem von den
Polizeisporttrainern geleiteten Aufwärmprogramm, folgten die
Leistungsabnahmen, die wie in jedem Jahr von einem Team des
Stadtsportbundes unter Leitung von Peter Weber unterstützt wurden. Da
bei der Leistungsabnahme der Polizei eine Schwimmdisziplin Pflicht
ist, herrschte auch im benachbarten „Schwimm in“ reges Treiben.
Zwischendurch bot Polizeisporttrainerin Katharina Emde noch einen
Schnupperkurs im Faszientraining an. Für Erfrischung und Stärkung in
Form von Getränken und Grillwürstchen zeichnete sich wieder die
Gewerkschaft der Polizei (GdP) verantwortlich, deren Vorsitzende
Tanja Wallenfels ihre sportliche Leistung bei den Abnahmen und am
Grillstand unter Beweis stellte. Den Abschluss bildete das
traditionelle Beach-Volleyball-Turnier. Der Sieg ging in diesem Jahr
an das Team „Im Po Sand“ von der Polizeiwache Ennepetal, die sich in
einem spannenden Finale über zwei Gewinnsätze gegen das Team „G
Punkt“ der Wache Gevelsberg durchsetzen konnte. Gemeinsam mit Landrat
Schade übergab Wolfgang Kolb den von der International Police
Association  (IPA) gestifteten Wandpokal mit einer kleinen Siegprämie
an den Sieger und die Zweit- und Drittplazierten. Landrat Olaf Schade
ging nicht ohne Stolz in den für ihn schon um 04.15 Uhr begonnenen
Tag. Er hatte in den  vier Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit
und Koordination am Ende die Leistungen für das Goldene
Sportabzeichen geschafft. Bild1: Team „Im Po Sand“/Polizeiwache
Ennepetal (Gewinner des Beach-Volleyball-Turniers) mit Landrat Olaf
Schade (re.) Bild2: Landrat Olaf Schade beim 3000m Lauf

Das Rahel-Varnhagen Kolleg präsentiert sich bei der Ausbildungsmesse

Hagen. Die Ausbildungsmesse in Hagen am 3. Juni war schon um 08:30 gut besucht. Etliche Firmen und Berufskollege präsentierten sich, darunter auch das Rahel-Varnhagen Kolleg. Verteilt über neun Sektionen waren viele interessierte SchülerInnen unterwegs die sich Gedanken um ihre Zukunft machten und Orientierung suchten.

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© Jan-Phillipp Leicher

Das Rahel-Varnhagen Kolleg hatte einen kleinen Infostand im Komplex D, für Bildung und Information. Diese Schulbildung nennt man Weiterbildungskolleg. Dort haben SchülerInnen oder Berufstätige, die Möglichkeit, mit dem erreichen des siebzehnten Lebensjahres, Bildungsabschlüsse vormittags oder abends nachzuholen. Aber nicht nur die Schule präsentierte sich, auch der so genannte AStA der Schule. Der AStA, auch allgemeiner Studierendenausschuss genannt, ist eine Schülervertretung.

Lange war das Rahel-Varnhagen Kolleg in der Eugen-Richter Strasse zuhause, nun wechselt es im Sommer den Standort nach Emst in die ehemalige Realschule.

Jan-Phillipp Leicher

Ausbildungsmesse Hagen 2016

 

Hagen. (agentur mark) Rund 120 Aussteller aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel und Handwerk präsentieren sich heute bei der vierten Ausbildungsmesse im Gewerbegebiet Kückelhausen. Ebenfalls vertreten sind Behörden wie Finanzamt und Polizei, die  Industrie- und Handelskammer, Arbeitgeberverbände und Bildungsträger. Die Agentur für Arbeit ist ebenfalls mit einem großen Infostand vor Ort.

Bei der Eröffnung bedankte sich Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, im Namen der Veranstalter für die finanzielle und konzeptionelle Unterstützung der Agentur für Arbeit und das Sponsoring der Märkischen Bank eG.

In seinem Grußwort beim Eröffnungsempfang begrüßte Oberbürgermeister Erik. O Schulz das Engagement der Unternehmen bei der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Die Teilnahme an der Messe sei eine gute Investition in die Zukunft, denn nur über den direkten Kontakt mit Unternehmensvertretern könnten die Jugendlichen eine Idee für ihre berufliche Zukunft entwickeln. Schulz fügte hinzu: „Der Anteil zahlreicher Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis zeigt, dass sie bei der Suche nach künftigen Auszubildenden über ihren regionalen Tellerrand hinaus gucken.“

Anschließend hob NRW Arbeitsminister Rainer Schmeltzer in seinem Grußwort hervor, dass eine gute Ausbildung nicht nur der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe sei, sondern gleichzeitig auch das Fundament der deutschen Wirtschaft. Das zentrale Thema des Ausbildungskonsenses NRW sei die Steigerung der Ausbildungszahlen. Um das zu erreichen, müssten die Potenziale der Jugendliche frühzeitig gefördert werden. Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ gewährleiste, dass alle Schüler in NRW die gleichen Chancen auf eine gute Ausbildung erhielten. Schmeltzer betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig die Gleichwertigkeit von dualer Ausbildung und Studium sei: „Nicht nur das Abi zählt“. Um die Ziele der Landesinitiative zu erreichen, müssten die Partner in den Regionen ihren Teil beitragen und zusammenwirken.
Gleichzeitig betrachte das Land die Menschen mit Migrationshintergrund als ein wichtiges Potenzial, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Für junge Flüchtlinge entwickle NRW daher zurzeit ein maßgeschneidertes Angebot, um ihren Einstieg in Ausbildung zu fördern.

Der Präsident der Handwerkskammer Dortmund Berthold Schröder zeigte sich beeindruckt von der Ausbildungsmesse Hagen. Die Branchenvielfalt und die Beteiligung der Partner seien ein guter gemeinsamer Versuch, die Zielgruppe zu erreichen. Bei der Eröffnung berichtete Schröder von den zahlreichen Aktivitäten des Handwerks im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs. Ein Beispiel sei die Imagekampagne, die seit sechs Jahren mit originellen Plakatmotiven die Vielfalt im Handwerk darstelle. Daneben gäbe es ein spezielles Beratungsangebot für Abiturienten. Ebenso wichtig sei es der Handwerkskammer Dortmund, Flüchtlingen eine Möglichkeit zur Ausbildung und damit zur Integration zu geben. Im Anschlussprojekt der im Juli 2015 begonnenen Flüchtlingsinitiative werden aktuell 91 Teilnehmer aus Syrien, Eritrea, Afghanistan und anderen Ländern betreut, fünf von ihnen kommen aus Hagen. Sie durchlaufen eine dreistufige Vorqualifizierung, bei der es vorrangig um Spracherwerb und praktisches Wissen geht.
Insgesamt zeige sich ein steigender Trend bei den Ausbildungsverträgen, so der HWK-Präsident. Alleine in Hagen habe es vier Prozent mehr gegeben als im letzten Jahr. Diesen Trend gelte es fortzusetzen und auszubauen.

Am Vormittag werden rund 2.300 Schüler von Hagener Haupt-, Gesamt-, Förder- und Realschulen, Gymnasien und Berufskollegs auf der Ausbildungsmesse erwartet. Für die angemeldeten Schulen ist wie im vergangenen Jahr ein kostenloser Transfer von der Schule zur Messe und wieder zurück durch die Hagener Verkehrsbetriebe eingerichtet. Nachmittags hat die Messe für die breite Öffentlichkeit geöffnet.

Die Unternehmerkraft als Keimzelle des digitalen Erfolges

Kompetenznetzwerk http://www.mittelstand-südwestfalen.info veranstaltet „Forum Digitale Zukunft“ am 16. Juni 2016

Iserlohn/Hagen. „Die vierte industrielle Revolution erfordert zunehmend einen Wandel im Denken und Handeln von Unternehmern. Unsere Art des Selbstmanagements, Arbeitens sowie Führens wird sich in Zukunft weiter maßgeblich verändern“, erklärt Dr. Michael Peschke, Geschäftsführer von mittelstand-südwestfalen.info. Die weitreichenden Konsequenzen dieser Entwicklung stehen im Mittelpunkt des „Forum Digitale Zukunft“, das das Kompetenznetzwerk am Donnerstag, 16. Juni 2016, von 15.00 – 18.00 Uhr, bei der Märkischen Bank eG, Bahnhofstraße 21, in Hagen veranstaltet.

Peschke_Mittelstandsvereinigung in Enervie in Hagen
Peschke_Mittelstandsvereinigung in Enervie in Hagen

Im Gespräch mit Matthias Dornbracht, Geschäftsführender Gesellschaft der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG stellt Unternehmensberater Dr. Burkhard Fritz, Geschäftsführer der Fritz-Effekt GmbH, im ersten Teil der Veranstaltung die Themen Industrie 4.0, das Internet der Dinge und die Unternehmerkraft,  die für die digitale Transformation benötigt wird, in den Mittelpunkt. Erläutert werden dabei sieben Faktoren, mit denen Unternehmerpersönlichkeiten neue Themen und Entwicklungen angehen sollten. Unter anderem die Entschluss-, Vorstellungs-  Tat- und Kommunikationskraft.

„Gerade für kleine und mittelständische Betriebe ist die Transformation der bestehenden Geschäftsmodelle sowie die Einführung moderner Technologien und Konzepte elementar, um konkurrenzfähig zu bleiben“, so Initiator Peschke. Der Wandel erfordere ein revolutionäres und flexibles Vorgehen: „Nur so können Firmen langfristig am Markt bestehen.“

Im Anschluss legt Verkaufsexperte Frank Dunker den Fokus auf die zukünftigen Herausforderungen und Lösungen im modernen Verkauf. Preise und Angebote von Wettbewerbern sind durch das Internet transparenter geworden. Verkäufer müssen so stets auf dem Laufenden sein und Kunden mit ganzheitlichem Service einen Mehrwert bieten, den sie online nicht bekommen und der sie zum Kauf im Fachhandel motiviert. Im Verkauf werden deshalb bereits digitale Neuerungen mit klassischen Methoden kombiniert.

Anmeldung und weitere Informationen unter http://www.mittelstand-südwestfalen.info/forum.

Die Stiftung der Sparkasse Hagen stockt die Förderaktion auf



Am 01. Oktober 1841 begann die Erfolgsgeschichte der Sparkasse Hagen. Zur Mitte des Jubiläumsjahres 2016 kommt eine weitere hinzu.

Anlässlich des Jubiläums der Sparkasse legte die Stiftung der Sparkasse Hagen ein besonderes Förderprogramm auf:
175-mal je € 1.000,00 für die Aktivierung von Kindern und Jugendlichen. Alle Hagener Vereine und Institutionen, die sich dieser Aufgabe über ihren Satzungszweck verpflichtet haben, konnten sich bewerben. Und der Aufruf wurde gehört! Stand heute konnten bereits 129 Zusagen erteilt werden, weitere Anfragen sind in Bearbeitung. Der Zeitpunkt, an dem die bereitgestellten € 175.000,00 vergeben sind, ist also absehbar.

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Das Kuratorium der Stiftung der Sparkasse Hagen ist begeistert von so viel bürgerschaftlichem Engagement. Denn hinter jedem Projektantrag steckt nicht nur eine große Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die über die tollen Projekte profitieren. Hinzu kommt noch eine unglaubliche Anzahl an ehrenamtlich Tätigen, die sich um das Wohl der jungen Menschen bemühen und so diese Projekte erst möglich machen. Ihnen gilt der Dank des Kuratoriums und des Vorstandes der Sparkasse Hagen.

Diese Mischung aus Begeisterung und Dankbarkeit hat die Mitglieder des Kuratoriums bewogen, den ursprünglich ausgelobten Betrag von € 175.000,00 einmalig aufzustocken. Die Stiftung der Sparkasse Hagen stellt hierfür weitere € 50.000,00 bereit, so dass nun insgesamt € 225.000,00 für diese Aktion zur Verfügung stehen.“, so Wolfgang Röspel, Vorsitzender des Verwaltungsrates und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Sparkasse Hagen.

Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen, ergänzt: „Was mich wirklich beeindruckt, ist die Vielfältigkeit der Projekte. Ich kann daher nur nochmal unterstreichen, was ich Anfang des Jahres schon gesagt habe: Gerade Dank der vielen ehrenamtlich aktiven Hagener Bürgerinnen und Bürger ist Hagen der lebendige, bunte, liebenswerte Ort, in dem wir gerne leben. Machen Sie weiter – wir unterstützen Sie dabei.“

Anträge können bis zum Erreichen der Obergrenze von
€ 225.000,00 in einem vereinfachten Verfahren gestellt werden. Unter www.175jahre-zukunft-gestalten.de findet man alle Infos und einen Online-Antrag zu dieser Förderaktion. Auch die weiteren Termine und Aktionen im Jubiläumsjahr der Sparkasse Hagen sind dort zusammen gestellt, in einem Gästebuch können Glückwünsche hinterlassen werden oder man genießt die sehr vielen Bilder von bereits zurückliegenden Aktionen.

Röspel fragt: Was ist uns Kultur wert?

Jährlich gibt die öffentliche Hand rund neun Milliarden Euro für Kultur aus. In NRW wird der größte Teil der Kulturausgaben von den Kommunen getragen. „Für Sozialdemokraten ist der freie Zugang zu Bildung und Kultur unabdingbarer Bestandteil einer freien und demokratischen Gesellschaft“, meint der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel und lädt zu einer Diskussion über Fragen der Kulturfinanzierung ein am Dienstag, dem 14. Juni, um 19 Uhr im Hohenhof Hagen, Stirnband 10. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Siegmund Ehrmann wird dort zunächst zum Thema „Was ist uns Kultur wert?“ sprechen.
Interessierte haben die Möglichkeit, schon um 17.30 Uhr an einer Führung durch den Hohenhof teilzunehmen, die Rouven Lotz, Geschäftsführer der Henry Van de Velde-Gesellschaft e.V., leitet.
Viele Kultureinrichtungen sind von massiven Kürzungen betroffen oder gar von Schließungen bedroht, sodass es in Analogie zur Roten Liste der bedrohten Tierarten mittlerweile auch eine Rote Liste der bedrohten Kultureinrichtungen gibt, erläutert Röspel. In NRW trat am 1. Januar 2015 das Kulturförderungsgesetz in Kraft, wodurch NRW das erste Bundesland ist, das eine gesetzliche Regelung für die Kulturförderung getroffen hat. In diesem Zusammenhang werde häufig die Frage gestellt, ob die Kultur zum Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge gehört und als Pflichtaufgabe verstanden werden müsse oder ob sie in Zeiten knapper Kassen nur ein vernachlässigbarer Luxus sei. Darüber werden Sven Söhnchen, Vorsitzender des Hagener Kultur- und Weiterbildungsausschusses, Margarita Kaufmann, Beigeordnete der Stadt Hagen, und Udo Schmalz, Vorstand hasperhammer, diskutieren.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Teilnahme an der Führung und der Diskussion ist kostenlos. René Röspel bittet aber darum, sich zu der Veranstaltung anzumelden, entweder am Montag unter Telefon 02331/919458 oder auf seiner Homepage www.roespel.de. Dort gibt es auch einen Anreisehinweis.

Giousouf: Sprache und Arbeit sind Herzstück der Integration

Berlin. Dank Integrationsgesetz gilt das Prinzip „Fordern
und Fördern“ bald auch für bleibeberechtigte Flüchtlinge

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Am heutigen Freitag debattiert der Deutsche Bundestag das neue
Integrationsgesetz in 1. Lesung. Hierzu erklärt die
Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile
Giousouf:

„Die unionsgeführte Bundesregierung hat in den letzten zehn Jahren
im Dialog mit Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und
Migrantenorganisationen eine sehr erfolgreiche Integrationspolitik
umgesetzt. Studien zeigen immer wieder: Deutschland steht im
Vergleich mit anderen Ländern sehr gut da.

Mit dem neuen Integrationsgesetz schreiben wir diese erfolgreiche
Geschichte weiter. Allgemein können sich Zuwanderer nur dann
unbefristet in Deutschland niederlassen, wenn sie Voraussetzungen
erfüllen; sie müssen u.a. Deutschkenntnisse nachweisen und ihren
Lebensunterhalt selbst bestreiten. Diese Integrationserwartung
stellen wir nun auch an bleibeberechtigte Flüchtlinge. Das geplante
Integrationsgesetz verpflichtet zu Sprachkursen und gibt Geduldeten
mit Ausbildungsplatz eine bessere Bleibeperspektive. Wer eine Lehre
beginnt, bekommt für die drei Jahre der Ausbildung eine
Aufenthaltserlaubnis. Damit gibt es auch mehr Planungssicherheit für
Unternehmen. Auch die Vermittlung von Werten und Wissen über unsere
Gesellschaft stärken wir. Die Regeln des Zusammenlebens müssen so
schnell und früh wie möglich vermittelt werden.

Ein weiteres wichtiges Signal ist die Wohnsitzauflage. Wir wollen,
dass anerkannte Flüchtlinge dorthin ziehen, wo es Wohnungen und
Betriebe gibt, die ihnen eine Ausbildung oder Arbeit anbieten können.
Denn Arbeit heißt Verbesserung der Sprachkenntnisse und Kompetenzen,
aber auch, zum Wohl des Landes seinen Teil beizutragen. Zu stark
ethnisch geprägte Städte und Viertel behindern die Integration der
Flüchtlinge und fördern am Ende Ressentiments.“

Auf sowas muss man erstmal kommen

Hagen. Mit einer wirklich dämlichen Ausrede versuchten zwei
Männer, ihre Anwesenheit in einer Hagener Klinik zu erklären, obwohl
sie dort ein Hausverbot hatten. Die beiden polizeibekannten Männer im
Alter von 37 und 40 Jahren betraten am Donnerstag gegen 22.40 Uhr
eine Klinik in der Dreieckstraße. Sie begaben sich in den Innenhof
und versuchten dort, Türen zu öffnen. Eine 52-jährige Angestellte des
Krankenhauses beobachtete das Treiben und informierte den
Sicherheitsdienst. Der Sicherheitsdienst traf die beiden Männer im
Innenhof an und stellte fest, dass es sich um alte Bekannte handelte.
Die Beiden waren nämlich bereits mehrfach mit einem Hausverbot belegt
worden. Als Motiv gaben die Beschuldigten gegenüber der Polizei an,
dass sie einen Parcourlauf durchführen wollten. Hierbei handelt es
sich um eine actionreiche Sportart, bei der vornehmlich junge Leute
mit hoher Geschwindigkeit und akrobatischem Geschick Hindernisse
überwinden. Die Beamten konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen,
zumal die beiden „Parcourläufer“ mit 2,58 und 3,76 Promille erheblich
alkoholisiert waren. Nicht auszudenken, wenn sie in diesem Zustand
tatsächlich versucht hätten, die nicht ungefährliche Sportart zu
betreiben. Beide Männer erwartet nun eine Anzeige wegen
Hausfriedensbruch.

Unfall Feithstraße: 6-jähriger Junge außer Lebensgefahr

Hagen. Am 19.05.2016 ereignete sich in Hagen ein
Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen schwer verletzt wurden. Ein
6-jähriger Junge erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit
einem Rettungshubschrauber einer Spezialklinik zugeführt werden. Nach
Auskunft der behandelnden Ärzte vom heutigen Tage (Freitag) ist der
Junge mittlerweile außer Lebensgefahr und befindet sich auf dem Weg
der Besserung.

Gasaustriit aus PKW

Mit dem Stichwort „Gasaustritt aus PKW“ wurde die
Feuerwehr Schwelm am Freitagmorgen (03.06.2016) um 08:30 Uhr zum
Parkplatz des Kreishauses alarmiert. Auf einem überdachten Parkdeck
stand ein mit Flüssiggas betriebenes Fahrzeug, aus dem Gas austreten
sollte. Die Fahrerin hatte Zischgeräusche und Gasgeruch festgestellt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war noch ein leichter Gasgeruch
wahrnehmbar aber es war kein Gasaustritt mehr feststellbar. Von der
Feuerwehr wurde der Gefahrenbereich um das Fahrzeug abgesperrt und
der Brandschutz von einem Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem
C-Rohr  sichergestellt. Parallel wurden Messungen durchgeführt.
Nachdem keinerlei Gasgeruch mehr wahrnehmbar war, alle Messungen
negativ verliefen und sichergestellt war, dass kein weiteres Gas aus
dem Fahrzeug ausströmte wurde die Einsatzstelle an die Polizei und
die Fahrerin des Fahrzeugs übergeben. Das Fahrzeug sollte im
Anschluss von einer Fachfirma vor Ort kontrolliert werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 8 Einsatzkräften und 3
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der
Tagesmelderschleife sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der
Einsatz war um 09:15 Uhr beendet.

„Hannes Staffler & friends“

Die letzte „Nachtcafé“-Veranstaltung in dieser Spielzeit findet am Freitag, 10. Juni 2016, 22.30 Uhr im Theatercafé (Theater Hagen) statt. An diesem Abend rockt Hannes Staffler samt Band das Nachtcafé. Für diesen Auftritt hat sich das Multitalent eigens eine Band zusammengestellt, mit der er Songs aus seinem umjubelten Debütalbum „Two Souls“ präsentiert – darunter echte Klassiker, die Stafflers beide Seelen – das Musical und die Rockmusik – in seinem musikalischen Herzen vereinen. Der vielseitige Künstler ist seit mehreren Spielzeiten als Gast am Theater Hagen zu erleben: als Jesus in „Jesus Christ Superstar“ sowie derzeit in der Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“, in welcher er das Publikum mit seinen Interpretationen von Filmmusikklassikern wie Paul McCartneys Bondsong „Live and Let Die“ begeistert. Nach diesem Nachtcafé-Konzert übernimmt ein DJ das Regiment, so dass bis in den frühen Samstagmorgen getanzt werden kann.
Der Eintritt ist frei.

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg: Stadtgeschichte, Industrie und Kultur erleben

Eine Wanderung über den 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein Erlebnis. Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine Menge über Hagen erfahren. So geht es am Sonntag, 12. Juni 2016, auf eine kulturelle Entdeckungsreise über den ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet. Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte von Hagen, ihre Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei zum Besten gegeben. Darüber hinaus werden die Aussichtsplattformen des Bismarckturms und des KaiserFriedrich-Turms während der Wanderung besucht. Mit einem tollen Ausblick auf die Stadtteile und die Umgebung von Hagen wird man hier belohnt – bei gutem Wetter reicht der Blick bis ins Ruhrgebiet. Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung tragen. Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 2,5 Stunden. Die Führung kostet 8 Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00 – 17:00 Uhr, Samstag von 09:30 – 12:30 Uhr) in der Körnerstraße 27, 58095 Hagen, unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 10. Juni 2016 entgegen. Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6 Personen. Weitere Termine für diese Tour gibt es am 7. August und 9. Oktober. Zudem ist der Rundgang auch individuell buchbar.

Politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten

Mit einem Beitrag der Politikwissenschaft geht die Ringvorlesung „Flucht und Forschung: Die ‚Flüchtlingskrise‘ im Spiegel der Wissenschaft“ der FernUniversität in Hagen am Dienstag, 7. Juni, in die vierte Runde. Dr. Elke Wiechmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Politikwissenschaft IV: Politik und Verwaltung, forscht und spricht zum Thema „Politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten in Deutschland“. Alle Interessierten sind zu ihrem öffentlichen Vortrag herzlich willkommen. Beginn ist um 17 Uhr in der Ellipse im TGZ-Gebäude, Universitätsstraße 11.

Junger Mann überfallen

Iserlohn. Raub am frühen Morgen Karlstraße Am heutigen
Morgen, Freitag, 03.06.2016, gegen 06:15 Uhr, kam es zu einem Raub in
der Karlstraße. Ein 30 jähriger Mann wurde unter Vorhalt eines
Messers von zwei Männern zur Herausgabe seines MP 3 Players, seiner
hochwertigen Kopfhörer und seines Bargelds genötigt.

Nach dem Erhalt der Beute flüchteten die Täter in Richtung
Wermingser Straße. Bei dem Überfall wurde der Geschädigte
glücklicherweise nicht verletzt.

Personenbeschreibung: Zwei Täter, Männlich, 20 – 25 Jahre alt, 1
Täter mit bordeaux – roter Jacke bekleidet, 2 Täter, bekleidet mit
schwarzer Jacke, Gesuchter mit Kapuzen und Pullover verdeckt. Eine
Person trug rote Schuhe.

Sachdienliche Hinweise zu den beiden Räubern nimmt die Polizei in
Iserlohn entgegen.