Personalamtsleiter tagen in Hagen

Hagen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat heute mehr als 30 Personalverantwortliche aus allen Teilen der Republik zur 46. Personalamtsleiterkonferenz des Deutschen Städtetages im Hagener Rathaus begrüßt.

Personalamtsleiter_Foto Michael Kaub

Zweimal jährlich treffen sich die Personaler der deutschen Großstädte und sind heute und morgen auf Einladung des Hagener Personalchefs Stefan Keßen zu ihrem interkommunalen Erfahrungsaustausch in der Volmestadt zu Gast. Neben einer umfangreichen Tagesordnung mit vielen personalwirtschaftlichen Themen steht am Freitagmorgen auch ein gemeinsamer Besuch der 4. Hagener Ausbildungsmesse auf dem Programm. Oberbürgermeister Schulz, selbst in verschiedenen Gremien des Deutschen Städtetages aktiv, wünschte der Tagung einen guten Verlauf und bestärkte die Teilnehmer, auch im Themenfeld Personal weiterhin gut interkommunal zusammenzuarbeiten. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Rotarier unterstützen Spielgruppe

Yasin und Airak haben das bunte Spielzelt für sich entdeckt: Aber das ist noch lange nicht alles, denn in der neuen integrativen Spielgruppe im Kinder- und Jugendtreff Wengern gibt es beim Memory, beim Kickern oder bei Kreisspielen noch viel mehr zu erleben. Bis zu neun Flüchtlingskinder zwischen drei und sechs Jahren können hier seit Anfang April auf spielerische Weise die deutsche Sprache lernen. „In der Spielgruppe wird grundsätzlich Deutsch gesprochen. Das ist auch die einzige gemeinsame Sprache für die Kinder, die aus dem Irak, Syrien und Armenien kommen“, erklärt Janine Sahlfrank, die gemeinsam mit Helen Rosenberg die Kinder betreut. Durch die Kooperation mit dem AWO-Familienzentrum sind auch Begegnungen mit deutschen Kindern möglich. „Entweder treffen sich alle auf dem Spielplatz oder einige Kita-Kinder kommen hierher“, erklärt Margot Wiese, Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Wetter (Ruhr).

Finanziert werden kann die Spielgruppe durch eine großzügige Spende des Rotary Clubs Wetter-Herdecke-Ruhrtal, der die Sach- und Personalkosten in Höhe von 3.200 Euro übernommen hat. „Wir waren auf der Suche nach einem Projekt der Flüchtlingshilfe, dass wir unterstützen können“, so Christian Bühler von den Rotariern. „Es ist schön, dass wir mit dieser Spielgruppe hier in Wengern ein so tolles Projekt sinnvoll unterstützen können.“

Jeweils montags und mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr kommen hier Kinder aus Flüchtlingsfamilien zusammen, die in Wengern wohnen. Diese integrative Spielgruppe startet in Wengern, da in diesem Ortsteil die meisten Flüchtlinge untergebracht sind.

Zudem kann sich die Stadt Wetter (Ruhr) über Fördergelder vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe freuen. „Damit können wir die Spielgruppe in Wengern von zwei auf fünf Tage erweitern und eine Eltern-Kind-Gruppe einrichten“, so Margot Wiese. „In Grundschöttel werden wir mit diesen Geldern ebenfalls zwei Gruppen einrichten.

Über diese Förderzusage freuen sich auch die Rotarier: „Es ist positiv, wenn auch Gelder aus einem anderen Topf kommen. Dann können wir an einer anderen Stelle helfen, um etwa eine Spielgruppe in Alt-Wetter einzurichten.“ Damit wären dann alle Stadtteile versorgt.

Achtung Herzinfarkt! Gesundheitsforum im Ev. Feierabendhaus Schwelm

„Herzinfarkt – worauf muss der Patient achten und was macht der Arzt?“, so lautet das Thema beim Gesundheitsforum, zu dem das Ev. Feierabendhaus Schwelm, Döinghauser Str. 23, am Mittwoch, den 8. Juni, um 18.00 einlädt. Referent ist Priv.-Doz. Dr. Kaffer Kara, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe.

„Bei akuten, anhaltenden Brustschmerzen gibt es nur einen Weg: rufen Sie den Notarzt“, so Dr. Kara. Auf keinen Fall sollte man bis zum nächsten Morgen warten und auch nicht selbst ins Auto steigen oder den Partner bitten zu fahren, betont der neue Chefarzt. Jeder Mensch nimmt den Schmerz bei einem Herzinfarkt unterschiedlich wahr. „Frauen haben z. B. eher Schmerzen im Bereich der Schulter oder des Magens“, so der Kardiologe. In seinem Vortrag erläutert der Chefarzt, auf welche Symptome und Warnzeichen man genau achten muss.

Je früher ein Patient mit Herzinfarkt ins Krankenhaus kommt, desto besser. „Verstopfte Blutgefäße können wir durch einen Herzkatheter öffnen und damit die Durchblutung wieder herstellen“, so Dr. Kara. Wie das genau geht und was das für den Patienten bedeutet, erklärt der Facharzt in seinem Vortrag.

Das Krankenhaus in Haspe verfügt seit Februar über einen Linksherz-Katheter-Messplatz. So können alle kardiologischen Notfälle rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr diagnostiziert und behandelt werden. Chefarzt Dr. Kara bringt viel Erfahrung aus Klinik und Forschung mit. Zuletzt arbeitete er im St. Josef-Hospital (Uniklinik) in Bochum als Oberarzt der Klinik für Kardiologie. Die Uniklinik in Essen, sowie das Augusta-Krankenhaus in Bochum waren weitere Stationen auf seinem Berufsweg. „Herzerkrankungen sind nach der Geburt deutschlandweit der häufigste Grund für eine stationäre Aufnahme und sind weltweit die häufigste Todesursache“, so der neue Chefarzt. „Kardiologische Notfälle müssen nun nicht mehr mit unnötiger Zeitverzögerung verlegt werden. Wir können direkt bei uns am Mops alle notwendigen Eingriffe am Herzen durchführen. Und das täglich 24 Stunden.“

Der Vortrag ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Sekretariat Kardiologie: Tel. 02331 – 476 24 51

Erdbeerfest weckt schöne Erinnerungen

Erdbeerfest im Haus Magdalena: Natürlich gab es leckeren Erdbeerkuchen – mit Sahne, versteht sich! Den Kuchen hatten die Bewohner der Senioren-Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein selbst gebacken. „Da kamen schöne Erinnerungen an Feiern im Kreis der Familie auf“, sagt Heimleitung Cordula Tiltmann. Doch es blieb nicht nur beim Kuchen: Denn anschließend gab es Bowle und ein Schnäpschen – natürlich alles mit Erdbeeren. Für Stimmung sorgte der Hagener Alleinunterhalter Cud Kegel mit seinem Keyboard. Bei Liedern wie „Zwei kleine Italiener“ oder „Schön ist es auf der Welt zu sein“ sangen die Senioren kräftig mit.

Feierliche Einbürgerung im Hagener Rathaus

Das Bekenntnis zur deutschen Verfassung haben insgesamt 60 Frauen und Männer im Rahmen einer Einbürgerungsfeier im Rathaus an der Volme gemeinsam gesprochen.

Einbürgerung Juni 2016_Foto Alina Höngen

Der Beigeordnete der Stadt Hagen für Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste und Umwelt, Thomas Huyeng, überreichte ihnen im Anschluss feierlich die Einbürgerungsurkunden sowie eine druckfrische Ausgabe des deutschen Grundgesetzes. Der Erhalt der Einbürgerungsurkunden war für die Neubürger der Höhepunkt eines oft langen Gedanken- und Verwaltungsprozesses. Mit musikalischen Klängen von Michael Zieschang (Max-Reger-Musikschule) wurde die festliche Veranstaltung umrahmt.

„Was tun bei Rückenschmerzen?“

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Evangelische Stiftung Volmarstein am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. In der Orthopädischen Klinik gibt es am Dienstag, 7. Juni, von 17.00 bis etwa 19.00 Uhr Vorträge der Fachärzte sowie Informationsstände. „Ich hab Rücken! Was tun bei Rückenschmerzen?“ ist der Titel des Vortrags um 17.00 Uhr. Dr. Axel Scharfstädt, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, spricht über konservative sowie operative Möglichkeiten bei Rückenbeschwerden. „Wenn die Beine beim Gehen schmerzen … Was tun bei Spinalkanalstenose?“ ist das Thema des zweiten Vortrags. Oberarzt Thomas Roin erklärt Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. „Stell dich nicht so an! Psychische Faktoren bei Schmerzen.“ Darüber referiert Dr. Bernd Strebel, leitender Arzt der Abteilung Psychosomatik des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe, in seinem anschließenden Vortrag. Er berichtet über neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Körper, Seele und Schmerz sowie die multimodale Schmerztherapie. Das Team des Therapiezentrums Orthopädische Klink (TZO) stellt am Aktionstag das neue innovative Medizinprodukt „ Stützpunkttrainer“ vor. Jeder ist eingeladen nützliche Übungen am Gerät auszuprobieren. Der Stützpunkttrainer bietet ein vielseitiges Trainingskonzept im Bereich der konservativen Schmerztherapie an, das speziell gegen Rücken- und Gelenkschmerzen vorbeugt. „Es gibt sehr gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern“, betont Chefarzt Dr. Scharfstädt. „Da ca. 90% der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens Erfahrung mit Rückenbeschwerden machen, ist es wichtig, dass die Schmerzursache inklusive der Lebenssituation des Patienten gründlich abgeklärt wird und alle Experten fachübergreifend gut zusammenarbeiten“, so der Schmerzexperte. Aktionstag gegen den Schmerz: Dienstag, 7. Juni, 17.00 Uhr, Orthopädische Klinik Volmarstein, Lothar-Gau-Straße 11, Wetter-Volmarstein. Eintritt und Parken kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: 0 23 35/ 639 – 40 20 oder -42 21.

Glück im Unglück bei Essensbrand

Iserlohn. Essen auf dem Herd führt zu Brand Am heutigen
Donnerstag,02.06.2016, gegen 14:45 Uhr, kam es zu einer
Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 3. OG an der Brüderstraße 3.
Einer dort wohnenden Familie war das Essen angebrannt und es kam in
der Wohnung zu einer starken Rauchentwicklung. Die eingetroffene
Feuerwehr hatte die Situation sehr schnell unter Kontrolle und
brachte die Familie ins Freie. Die fünf Personen aus der Wohnung
wurden vor Ort im Rettungswagen behandelt, zwei davon mussten jedoch
ins Krankenhaus gebracht werden. Es entstand Sachschaden in der
Wohnung, die jedoch weiter bewohnbar ist.

THEATER HAGEN: Musikdramaturgin Dorothee Hannappel ist tot

Die Musikdramaturgin des Theaters Hagen, Dorothee Hannappel, ist tot. Sie verstarb im Alter von 50 Jahren am 20. Mai 2016.

Dorothee Hannappel

Ihre künstlerische Laufbahn hatte als Dramaturgieassistentin am TAT Frankfurt begonnen. Engagements an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern, darunter die Bühnen der Stadt Köln sowie die Staatstheater in Darmstadt und Kassel, schlossen sich an. Als Lehrbeauftragte unterrichtete sie im Studiengang Theater- und Orchestermanagement der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Seit der Spielzeit 2012/2013 war Dorothee Hannappel Dramaturgin am Theater Hagen.

Mit Dorothee Hannappel verliert das Theater einen leidenschaftlichen Theatermenschen, der mit seinem umfänglichen Wissen, seiner neugierigen Offenheit und nimmermüden Begeisterungsfähigkeit die Arbeit am Theater immer aufbauend und erhellend begleitet hat.

Nicht zuletzt durch ihre Einführungsmatineen und Stückeinführungen genoss Dorothee Hannappel auch bei den Zuschauern des Theater Hagen hohes Ansehen.

Nie war ihr ihr eigenes Ego wichtiger als die Kolleginnen und Kollegen, die Inszenierungen, die Projekte, aber auch die umfangreichen alltäglichen Arbeiten. Wir sind dankbar und froh, dass wir sie für vier Jahre in unserer Mitte haben durften“, so Intendant Norbert Hilchenbach in einem Nachruf.

Das Theater Hagen gedenkt der Verstorbenen mit der Widmung der von ihr zuletzt betreuten Neuinszenierung der Oper „Der Rosenkavalier“.

Wohnungsbrand in Altenhagen

Hagen. Bei einem Wohnungsbrand in der Altenhagener Straße
waren am Mittwochnachmittag Feuerwehr und Polizei mit einem großen
Aufgebot am Einsatzort. Im zweiten Obergeschoss war es zu einer
starken Rauchentwicklung gekommen und ein Beamter der Bundespolizei
machte gegen 17.10 Uhr eine zufällig vorbeikommende
Streifenwagenbesatzung darauf aufmerksam. Noch vor dem Eintreffen der
sofort alarmierten Feuerwehr konnten der Bundesbeamte und die Hagener
Polizisten alle Bewohner des Mehrfamilienhauses auffordern, das
Gebäude zu verlassen. Lediglich eine Etagentür blieb verschlossen und
musste von den Beamten gewaltsam geöffnet werden. Glücklicherweise
befand sich niemand in den Räumen und so konnten alle Anwohner das
Haus verlassen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle
und gelöscht. Sicherheitshalber trennten sie dabei Deckenteile
heraus, um die Beseitigung möglicher Glutnester zu gewährleisten.
Während der Löscharbeiten wurden umliegende Straßen gesperrt, es kam
zu deutlichen Behinderungen im Feierabendverkehr. Die endgültige
Aufhebung der Verkehrsmaßnahmen erfolgte gegen 18.30 Uhr. Verletzt
wurde niemand, es entstand lediglich Sachschaden und nach dem
Durchlüften konnten die Hausbewohner zurück. Lediglich die Räume, in
denen die Brandursache lag, sind vorerst unbewohnbar. In ihr befanden
sich größere Mengen Unrat und es ergab sich schnell der Verdacht der
Brandstiftung. Diese erste Vermutung bestätigte der 58-jährige
Mieter, der sich den Polizeibeamten an der Absperrung zu erkennen
gab. Dabei hielt er eine Zeitung hoch und deutete an, sie mit einem
Feuerzeug zu entzünden. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss,
räumte ein, sein Bett angesteckt zu haben. Auf Anordnung eines
Richters veranlassten Polizeibeamte die Entnahme einer Blutprobe. Der
58-Jährige, der schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten
war und dessen Wohnung sich bereits vor dem Brand in einem desolaten
Zustand befand, wurde vorläufig festgenommen.

Verbraucherzentrale in Hagen – Wegweiser zu Recht und Rat

Die konstituierende Sitzung des Beirates der Verbraucherzentrale in Hagen nutzte der Leiter der Beratungsstelle, Benjamin Korte, um den anwesenden Mitgliedern aus Stadtpolitik und Verwaltung die Jahresbilanz der Beratungsstelle zu präsentieren. Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertretern der Ratsfraktionen sowie dem zuständigen Beigeordneten Thomas Huyeng. Er dient als Schnittstelle zwischen Verbraucherberatung und Stadt und ermöglicht einen zeitnahen und intensiven Austausch über aktuelle Entwicklungen in Hagen.

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v.l.n.r.: Benjamin Korte (Leiter Beratungsstelle), Ingrid Klatte (Umweltberaterin), Karin Nigbur-Martini (Hagen-Aktiv), Ramona Timm-Bergs (SPD), Daniel George (FDP, Thomas Huyeng (Beigeordneter Stadt Hagen), Rainer Voigt (CDU). Es fehlen: Nicole Pfefferer (Bündnis 90 / Die Grünen), Ralf Sondermeyer (Die Linke)

 

Kostenfallen bei Freemail-Diensten und Abzocke mit mobilen Zahlungsmitteln. Fallstricke beim Onlineshopping und dubiose Mahnbriefe von Inkassobüros. Für fast 8.000 Ratsuchende war die Verbraucherzentrale in Hagen 2015 Wegweiser zu Rat und Recht. Insbesondere Klickfallen beim Onlineshopping hat sie ein dickes „Dislike“ erteilt.

Ab in den Warenkorb, Adressdaten eingeben, Zahlungsart auswählen und Bestellung aufgeben – Benjamin Korte berichtet, dass immer mehr Konsumenten die Vorteile des Onlineshoppings zu schätzen wissen: „Doch bereits beim Bestellvorgang können kostenträchtige Gefahren lauern. Dass wesentliche Produktmerkmale oder Endpreise nicht angegeben werden, Kunden bei unbemerkten Extras oder wegen kostenpflichtiger Zahlungsarten draufzahlen, hat 2015 für viele Nachfragen gesorgt“, so Korte. Überhaupt: Verbraucherprobleme in der digitalen Welt bestimmen zunehmend den Beratungsalltag.Ob Wettervorhersagen, Rezepte oder Spiele – tausendfach wurden Nutzer bei diesen Anwendungen nicht nur mit Infos oder Unterhaltung versorgt, sondern durch argloses Tippen auf mitgelieferte Werbebanner unbeabsichtigt in ein kostenpflichtiges Abo gelotst: „Von dem angeblichen Vertragsabschluss haben die Betroffenen jedoch erst erfahren, als das Abo-Entgelt einfach über die monatliche Mobilfunkrechnung abgebucht worden war. Die Rufnummer des Nutzers war automatisch übermittelt worden, was den Abzockern den Weg zum Mobilfunkanbieter weist und die Zahlung ausgelöst hatte“, zeigt Birgit Olek-Flender Verbraucherberaterin der Verbraucherzentrale in Hagen die Fallstricke beim WAP-Billing auf, dem unkomplizierten Bezahlen per Smartphone. In der Beratungsstelle gab es nicht nur Hinweise zum Sperren solcher Abofallen, sondern auch rechtliche Hilfestellungen, um unrechtmäßig einbehaltene Beträge zurückzuholen.

Unter dem Deckmantel von Deutscher Rentenversicherung, Verbraucherzentrale oder Microsoft hatten Gauner per Telefon versucht, Kontodaten oder Passwörter auszuhorchen oder Geldzahlungen einzutreiben. „Was sich zunächst abenteuerlich anhört, ist in Zeiten der IP-Telefonie mit einem einfachen Trick zu bewerkstelligen. Der Telefonanschluss wird so manipuliert, dass beim Angerufenen auf dem Display eine andere Telefonnummer als die tatsächliche angezeigt wird“, berichtet Benjamin Korte dass die Masche des IP Spoofing für Ärger und Verunsicherung sorgte.

 

Wieder fanden Internetbetrüger dreiste Methoden, um Nutzer über den Tisch zu ziehen: Da hatten Banken vermeintlich ein neues Sicherheitssystem an den Start gebracht, bei dem nun persönliche Daten einzugeben waren. In Wirklichkeit wollten Betrüger aber über eine gefälschte Webseite zur Eingabe von Kreditkarten- oder Log-in-Daten verleiten und mit diesen dann später Konten leerräumen.

In den Spamordner gehörten Mails, die millionenschwere Erbschaften oder lukrative Arbeitsangebote versprachen, aber für die Versprechen erst einige Hundert Euro Vorschuss für Transfer- und Anwaltskosten oder als Beitrag zur Aufnahme in eine Datenbank verlangten.

 

Bei vielen außergerichtlichen Rechtsberatungen und -vertretungen standen einmal mehr Probleme mit Telekommunikationsanbietern im Mittelpunkt: Zumeist ging es um nicht nachvollziehbare Posten in der Rechnung oder um Schwierigkeiten bei der Kündigung von Verträgen. Oftmals gab es mit den Unternehmen gleich mehrere Probleme. Eine bleibende Belästigung: Ungebetene Werbeanrufer, die zur Teilnahme an Gewinnspielen drängen oder Energielieferverträge oder Dienstleistungen rund um Telefonie und Internet unterjubeln wollten.

 

„Vorsicht: Das ist ein Kredit!“ – mit dieser Warnung hat die Verbraucherzentrale die Stolperfallen kreditfinanzierter Käufe in den Blick genommen. „Die Werbung für Fernseher, Smartphone oder Sofa trommelt für die unkomplizierte Wunscherfüllung durch Null-Prozent-Finanzierung, Sofortkredit oder verlockend klingende Ratenzahlungen. Doch häufig werden diese Konsumfinanzierungen durch zusätzliche Verträge,

Versicherungsprämien oder Kreditkartenentgelte zum finanziellen Bumerang“, so Korte. Die Beratungsstelle gab zum einen Hilfestellungen, um gängigen Verkäuferargumenten zu widerstehen und die eigene finanzielle Belastungsgrenze realistisch auszuloten. Zum anderen gab es praktische Hinweise, um das Kleingedruckte auf Fallstricke zu prüfen und gegen überflüssige und teure Zusatzverträge gewappnet zu sein.

Auch erste Verbraucherprobleme von Flüchtlingen sind bei der Verbraucherzentrale angekommen: „So hatten umtriebige Mitarbeiter in Telefonshops Flüchtlingen ein kostenloses Smartphone oder Tablet versprochen, sie damit dann in zwei oder gar drei Verträge mit 24-monatiger Laufzeit gelockt“, zeigt Korte auf, dass die Unerfahrenheit dieser Menschen zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen ausgenutzt wird. Aber auch die Zahlungsmodalitäten bei der Energieversorgung mit Abschlägen für Strom und Gas und der Jahresabrechnung für den Gesamtverbrauch sind vielfach unbekannt.

Ein häufiges Verbraucherärgernis bei Energierechnungen hat die Verbraucherzentrale NRW 2015 vor Gericht klären lassen. „Vielfach wurde beklagt, dass Energieversorger die Abschläge für Strom nach Gutdünken anstatt nach dem tatsächlichen Verbrauch berechneten. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat auf eine Klage der Verbraucherzentrale NRW hin entschieden, dass der tatsächliche Verbrauch hierfür Maßstab sein muss und sich die Abschlagsforderung hieran zu orientieren hat“, zeigt Ingrid Klatte, Umweltberaterin in Hagen, dass verbraucherfreundliche Rechtsprechung umgehend Niederschlag im Verbraucheralltag findet: „wir haben Ratsuchenden dann mit auf den Weg gegeben, dass sie ihren Energielieferanten auffordern können, zu hohe Abschläge zu senken. Zum Beispiel, wenn Haushaltsmitglieder ausziehen und sich dadurch der Verbrauch ändert.“

Mit der Kampagne „Besser heizen – Kosten regeln“ hat die Verbraucherzentrale auch in Hagen Wissenswertes zum Energiesparen für jedes Budget mit auf den Weg gegeben. Zudem hat sie aufgezeigt, dass ein Wechsel des Gastarifs viele Haushaltskassen sicher entlasten kann. „Neben dem Preis sind dabei vor allem kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen, die richtige Einschätzung von Preisgarantien und eine besondere Vorsicht bei Bonusversprechen entscheidend“, erläutert Klatte die Formel, um mit Sicherheit den günstigsten Gastarif zu finden.

Einladung zur Stunt-und Monster-Truck-Show in Witten

Gino Winters Stunt Movie Production kommt mit ihrer rasanten und actionreichen Stunt- und Monster-Truck-Show auf ihrer Deutschland-Tournee nach Witten. Die Besucher erwartet ein zweistündiges Programm mit waghalsigen Fahrmanövern und atemberaubenden Stunts, die den Puls der Zuschauer schneller schlagen lassen. Seien auch Sie dabei am Sonntag, 12. Juni 2016, 12:00 Uhr Parkplatz Einrichtungshaus Ostermann Fredi-Ostermann-Straße 1 58454 Witten

Bürgerbusverkehr während des Feuerwehrfestes

Aufgrund des Feuerwehrfestes in Wengern entfällt am Freitag
03.06.2016 die Fahrt der Linie 4 – Trienendorf – Höltkenstraße
um 17:30.
Am Samstag 04.06.2016 fährt der Bürgerbus wie gewohnt den
Bereich Trienendorf – Höltkenstraße zwischen 09:30 bis 13:00
an. Es gibt eine Sondergenehmigung für den Bürgerbus zum
Passieren des gesperrten Bereiches am Davidis-Platz für
diese Zeit.
Der Bürgerbusverein wünscht der Feuerwehr Wengern und
ihren Besuchers einen guten Verlauf der Festivitäten.

Ehrenamtliche für Freizeit-Aktivitäten gesucht

In der Gert-Osthaus-Wohnanlage der Evangelischen Stiftung Volmarstein leben 24 Erwachsene mit Körperbehinderungen. Mit Hilfe von moderner Technik wird ihnen in Grundschöttel ein weitgehend eigenständiges Leben ermöglicht. Dazu gehören vielfältige Kontakte nach außen, die erweitert werden sollen. Deshalb sucht die Einrichtung Ehrenamtliche, die mit den Bewohnern Freizeit-Aktivitäten unternehmen. Das kann z.B. ein Spiele-Nachmittag oder ein Bummel in Grundschöttel sein.

„Wir möchten zum einen, dass unsere Bewohner auf vielseitige Art und Weise am Dorf-Alltag teilnehmen“, erklärt Betreuungsdienstleitung Carmen Mager, „zum anderen geht uns darum, mit Leuten ins Gespräch kommen, die an unserer Arbeit interessiert sind.“

Potenziellen Ehrenamtlichen steht am kommenden Montag, 6. Juni, von 17 bis 19 Uhr ein Mitarbeiter der Wohnanlage als Gesprächspartner zur Verfügung.

Graffiti an Altenhagener Schule

In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und
Mittwochmorgen haben Unbekannte Graffiti an der Sekundarschule in der
Friedensstraße hinterlassen. Auf zwei Scheiben und eine Wand sprühten
sie mit blauer Farbe Tags auf, die sich aus Zahlen und Buchstaben
zusammensetzten. Die Hausmeisterin meldete die Sachbeschädigung der
Polizei, Hinweise im Zusammenhang mit der Schmiererei bitte an die
986 2066.

Tanznachmittag im Wehringhauser „Oller Dreisch“

Zum traditionellen Tanznachmittag lädt der das Eventcafé „Oller Dreisch“ in
die Räumlichkeiten an der Eugen-Richter-Strasse.
In Wehringhausens einladender Begegnungsstätte wird am Mittwoch, 08.06.2016
der Alleinunterhalter Egon Müller zum Tanz aufspielen.
Ab 14:30 h gibt es bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, ausgiebig das
Tanzbein zu schwingen.

Neuer Treffpunkt für Stadtrundfahrt am Sonntag, 5. Juni

Für die Stadtrundfahrt des Stadtmarketing für Wetter e.V. am Sonntag, 5. Juni hat sich der Start- und Endpunkt der Tour aufgrund der Sperrung für das Oldtimertreffen in der Kaiser-/Bahnhofsstraße geändert. Neuer Treffpunkt ist vor dem Amtsgericht in Alt-Wetter, Gustav-Vorsteher-Straße 1 gegenüber dem Stadtsaal. Abfahrt 12 Uhr, Dauer 3 Stunden, Mittagsimbiss inklusive, Kostenbeitrag 13 €/Person. Es sind noch Restplätze frei. Voranmeldung im Info-Büro des Stadtmarketing für Wetter e.V., Kaiserstraße 78 oder telefonisch unter 02335 802092

Rudi Rhode & Pocket Band präsentieren am Samstag, 11. Juni 2016 im Emster Kulturhof

Auch 20 Jahre nach seinem Tod ist die Faszination, die von Rio Reiser ausgeht, ungebrochen: In seinen Texten spiegeln sich die Träume, Sehnsüchte und Enttäuschungen mehrerer Generationen wieder.

Das Programm „Rio Reiser: Junimond“ ist kein wiederholter Aufguss von alten Rio-Reiser-Stücken, sondern eine musikalisch-theatralische Auseinandersetzung mit dem politischen und lyrischen Werk des Songwriters Rio Reiser – unplugged und voller Liebe zum Detail. Natürlich dürfen Hits wie „Halt Dich an deiner Liebe fest“, „Für immer und Dich“, „Junimond“, „Der Traum ist aus“ oder „Keine Macht für Niemand“ nicht fehlen.

Eingerahmt wird das Musikprogramm durch schauspielerische Szenen zu und über Rio Reiser: Die Führung durch Rios Leben übernimmt der Musiker & Schauspieler Rudi Rhode, der in Reisers Rolle schlüpft und durch seine authentische Verkörperung und mit viel Leidenschaft den legendären Frontmann der Scherben zurück ins Leben ruft: von der revolutionären Berliner Zeit bis hin zu Rios Inthronisierung als „König von Deutschland“.

Ein Muss für alle Fans, die nicht nur seine Musik lieben, sondern mehr erfahren wollen über den persönlichen und zeithistorischen Hintergrund des faszinierenden Menschen und Musikers Rio Reiser. 

 

 

 

Rudi Rhode: Gesang, Schauspiel & Akkordeon

Rudi Rhode studierte Saxofon und Klavier in Wuppertal, bevor er 15 Jahre als Schauspieler und Pantomime am BASTA-Theater in Wuppertal arbeitete. Mit diversen Theaterproduktionen ist Rhode in zehn verschiedenen europäischen und lateinamerikanischen Ländern aufgetreten. Er spielt seit 1977 in unterschiedlichen Musikprojekten und ist Texter und Autor von etwa 150 eigenen politischen Songs. Mit der Band „Fortschrott“ gewann er im Jahre 1986 den WDR-Jahrespreis in der Sparte „Politisches Lied“. Seit 2000 ist Rudi Rhode freiberuflicher Trainer für Körpersprache und Konfliktkultur. 

www.rudirhode.de    

 

Michael Gustorff: Bass & musikalische Leitung

Michael Gustorff studierte Jazz-Geige am Konservatorium in Arnheim / NL. Bevor er an den Bass gewechselt ist, war er einer der gefragtesten europäischen Jazz-Geiger und hat bei 20 CD-Produktionen mitgewirkt. Michael Gustorff ist Dozent an den Jazzhochschulen in Köln und Arnheim und hat zwei Bücher über die richtige Praxis des Musik-Übens geschrieben.

www.gustorff.com

 

Ingo Brombach: Gitarre

Ingo Brombach ist seit 1977 Gitarrist und wirkt als Solist in verschiedenen Bands unterschiedlichster musikalischer Ausrichtung mit. Seit 1986 ist er an diversen Musikschulen als Gitarrenlehrer tätig.

www.ingobrombach.de

 

Moritz Schniedergers: Pocket-Drums

Moritz Schniedergers ist einer der leisesten und unaufdringlichsten Drummer der Region. Neben seinem Drumming bei der Pocket-Band ist er Schlagzeuger im Band-Projekt „PlanA – Express“.

 

Die Rio-Reiser-Vorstellung beginnt am 11.06.2016 um 19:30 h. Karten gibt es im Kulturhof Emst und an der Abendkasse für 8,50 Euro. Einlass ist ab 19:00 h.