Giousouf: Islam und Integration sind kein Widerspruch

Sachverständigenrat bestätigt Integrationspolitik der unionsgeführten Bundesregierung

Berlin. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und
Migration hat am heutigen Dienstag sein Jahresgutachten vorgelegt.
Hierzu erklärt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Das Integrationsklima in unserem Land ist stabil. Menschen mit
und ohne Migrationshintergrund finden, dass unsere
Einwanderungsgesellschaft im Bereich Arbeitsmarkt, Nachbarschaft und
sozialen Bindungen gut funktioniert. Das zeigt, dass entgegen vieler
Scharfmacher die gesellschaftliche Stimmung zuversichtlich ist und
die Integrationsmaßnahmen der letzten Jahre ihre Wirkung zeigen.

Auch die institutionelle Gleichstellung des Islam wird in dem
Gutachten positiv hervorgehoben. Staat und Politik haben sich in den
letzten Jahren dafür eingesetzt, dass die muslimische Gemeinde ihren
gesellschaftlichen Platz neben der christlichen und der jüdischen
einnehmen kann. Das zeigen die Beispiele des islamischen
Religionsunterrichts und der Lehrstühle für Islamische Theologie.
Beide Anliegen hat die Union gefördert. Nun ist es Aufgabe der
islamischen Verbände, die Beziehungen zwischen Staat und
Religionsgemeinschaft entsprechend der deutschen Rechtsordnung weiter
zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel, die fehlenden Kriterien zu
erfüllen, die Voraussetzung für die Anerkennung als Körperschaft des
öffentlichen Rechts sind. Die Verbände sollten diesen Weg in ihrem
eigenen Interesse gehen und die Abhängigkeit von den Herkunftsländern
beenden. Entscheidungen über muslimisches Leben in Deutschland
sollten bei uns und nicht im Ausland getroffen werden.

Das Gutachten des Sachverständigenrats unterstreicht, dass das
deutsche Religionsrecht in der Lage ist, eine Heimat für alle
Religionen zu sein. Sondergesetze für eine Religionsgemeinschaft sind
nicht notwendig. Gleichzeitig darf es aber auch keinen kulturellen
Rabatt geben. Das gilt zum Beispiel für den Wunsch mancher
muslimischer Eltern, ihre Kinder aus religiösen Gründen vom Schwimm-
oder Sportunterricht zu befreien.

In den letzten Jahren war unsere Politik auch bei anderen
Religionen von Religionsfreundlichkeit geprägt. Dies entspricht der
deutschen Rechtstradition, religiösen Bedürfnissen der Gesellschaft
offen und konstruktiv zu begegnen. Diesen Weg wollen wir auch in
Zukunft weitergehen.“

Hintergrund:

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und
Migration ist ein politisch unabhängiges Expertengremium, welches
jedes Jahr ein Gutachten zur Integrationslage in Deutschland erstellt
und politische Handlungsempfehlungen formuliert. Das diesjährige
Gutachten trägt den Titel „Viele Götter, ein Staat: Religiöse
Vielfalt und Teilhabe im Einwanderungsland“. Der SVR und sein
Forschungsbereich werden von sieben großen deutschen Stiftungen
getragen.

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Dieb lässt gusseiserne Rohre fallen – Polizei sucht Tatort

Am 21.04.2016 gegen 00:15 Uhr fiel einem Zeugen in der
Romachstraße ein Mann auf, der zwei schwere gusseiserne Rohre
schleppte.

polizei
Bildquelle: Polizei Hagen

Als der mutmaßliche Dieb den Zeugen bemerkte, ließ er
seine Beute fallen und flüchtete. Bisher konnte nicht ermittelt
werden, woher die Rohrstücke stammen. Rückfragen bei Anwohnern der
Romachstraße und des angrenzenden Schrebergartengeländes verliefen
bisher ohne Erfolg. Wer Angaben zu dem abgebildeten Gegenstand machen
kann, setzt sich bitte unter der Rufnummer 986 2066 mit der
Sachbearbeitung in Verbindung.

Familienzentrum-Fest mit vielen Aktionen

Großen Zuspruch fand auch in diesem Jahr das Fest des Familienzentrums Kuhlerkamp.

familie
Bildquelle: Diakonie

Gemeinsam mit den Familien aus dem Stadtteil wurde auf dem ehemaligen Spielplatz in der Heinrichstraße bis in den späten Nachmittag hinein gefeiert. Dank vieler freiwilliger Helfer konnten zahlreiche Aktionen für die Kinder angeboten werden. Auch gab es ausreichend Kaffee für die Erwachsenen und selbstgemachten Kuchen, die von den Eltern zur Verfügung gestellt wurden. Der Hagener Künstler Ulle Harazim begleitete das gesamte Fest mit seiner Musik.

Einschränkungen durch Warnstreiks im Öffentlichen Dienst auch bei der Stadt Hagen

Hagen. Aufgrund der angekündigten Warnstreiks im Öffentlichen Dienst wird es am Mittwoch (27. April 2016) auch beim Serviceangebot der Stadtverwaltung Hagen Einschränkungen geben. Definitiv geschlossen bleiben sämtliche Bürgerämter sowie die Führerscheinstelle. Daneben kann es aber auch in allen anderen Verwaltungsbereichen zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten kommen.

DIE GRÜNEN Hagen: Hanning scheitert vor Gericht

(DIE GRÜNEN Hagen) >>Ratsfrau Barbara Hanning ist mit ihrem Versuch gescheitert, ihren Ausschluss aus der grünen Fraktion Hagen gerichtlich aufheben zu lassen. Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat ihre Klage in allen Punkten als unbegründet abgewiesen.

Fraktionssprecher Joachim Riechel sagt dazu: „Diesen Prozessausgang haben wir erwartet. Es ist offensichtlich, dass eine Fraktion, in der freiwillig zusammenarbeitende Mandatsträger gemeinsam Politik gestalten, nicht gezwungen werden kann, einen nicht ins Team einbindbaren Menschen zu integrieren. Das wäre eine unzumutbare Härte, die motiviertes ehrenamtliches Arbeiten auf Dauer unmöglich machen würde.

Die grüne Fraktion fordert Barbara Hanning auf, ihr Mandat niederzulegen, damit die Grünen in Hagen wieder in der vom Wähler beauftragten Personalstärke politisch arbeiten können.“<<

 

>>Der Vorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Hagen nimmt zum Urteil in der Sache Barbara Hanning gegen GRÜNE Fraktion wie folgend Stellung:
„Der Vorstand des Kreisverbandes Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hagen begrüßt, dass durch die Ablehnung der Klage von Barbara Hanning auf Wiederaufnahme in die Ratsfraktion endlich klare Verhältnisse geschaffen worden sind.
Die volle Arbeitsfähigkeit der GRÜNEN im Rat würde wiederhergestellt, wenn Barbara Hanning nun der Aufforderung der Fraktion nachkäme, ihr Mandat niederzulegen.
Der Vorstand des Kreisverbandes unterstützt diese Forderung.“<<

Erstes WIR-Forum zum Thema Flüchtlings-Unterbringung

„Mehr als ein Schlafplatz“: Kommunale Wohnungsunternehmen sprechen über Unterbringung und Integration von Flüchtlingen

Am vergangenen Freitag hatten die kommunalen Wohnungsunternehmen des Ruhrgebiets (WIR – Wohnen im Revier e.V.) Kommunen und andere Interessierte nach Herne eingeladen. Unter dem Titel „Mehr als ein Schlafplatz! Flüchtlingsintegration im Ruhrgebiet 2016 – WIR machen was“ diskutierten die rd. 60 Teilnehmer/innen aus der Region darüber, wie es gelingen kann, die vielen Flüchtlinge im Ruhrgebiet zu integrieren und welche Rolle die kommunale Wohnungswirtschaft dabei einnehmen kann.

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„Das Wichtigste kommt erst noch“, so begrüßte Norbert Riffel, Sprecher des Vorstands von WIR – Wohnen im Revier e.V. und hauptamtlich Sprecher der Geschäftsführung der Bochumer VBW BAUEN UND WOHNEN GMBH die Gäste im Herner Literaturhaus. Die kommunale Wohnungswirtschaft fühlt sich seinen Worten zufolge selbstverständlich den Kommunen und der Region verbunden und damit auch den Herausforderungen, mit denen das Revier konfrontiert ist. Aus diesem Grund hatte die regionale Kooperation von Wohnungsunternehmen das Bochumer Institut InWIS Forschung & Beratung GmbH damit beauftragt, zusammenzustellen, was die Unternehmen mit Blick auf das viel diskutierte Flüchtlingsthema bereits unternommen haben und wie die Unternehmen wie auch die jeweiligen Kommunen die Chancen der Zusammenarbeit bewerten. Mit beeindruckendem Ergebnis, wie auch Alexander Rychter, Sprecher des Verbands der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen in seinem Grußwort feststellte. Nicht nur im Ruhrgebiet habe sich die Wohnungswirtschaft auf das Thema eingestellt und durch eine Vielzahl von Projekten Kommunen und andere Akteure unterstützen.
Dennoch, so zeigte auch Torsten Bölting (InWIS) in seiner Studie auf: die „Unterbringung“ der Flüchtlinge ist nur der erste Schritt für die Kommunen und die kommunalen Wohnungsunterhemen. Nachdem Verteilung und Erstversorgung durch Bund und Länder organisiert werden, haben die Flüchtlinge nicht nur eine lange beschwerliche und gefährliche Flucht hinter sich, sondern blicken teils auch innerhalb Deutschlands schon auf mehrere Stationen zurück. Umso wichtiger sei es, ihnen in den Kommunen eine menschenwürdige Unterbringung und Perspektive zu bieten sowie sie dann mittel- und langfristig bei der Integration zu unterstützen. Dabei würden die Wohnungsunternehmen einen breiten Strategiemix anwenden: Dezentrale und zentrale Unterbringungskonzepte werden sowohl im Neubau wie auch in der Bestandsqualifizierung umgesetzt –

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Allbau Essen GEBAG Duisburg ha.ge.we Hagen SGW Witten VBW Bochum DOGEWO21 Dortmund ggw: Gelsenkirchen HGW Herne swb Mülheim a. d. Ruhr GBB Bottrop GWG Gladbeck neuma Marl UKBS Unna
so ist es den kommunalen Unternehmen in der Region gelungen, seit 2014 rund 10.000 Flüchtlinge aufzunehmen.
Wie das konkret gelingen kann, zeigten Johannes Chudziak, Stadtrat der Stadt Herne und Thomas Bruns, Geschäftsführer der Herner Gesellschaft für Wohnungsbau (HGW). Chudziak machte noch einmal deutlich, welche komplexen und kurzfristigen Anforderungen schon im Zuge der Unterbringung an die Städte gestellt worden waren und zeigte, wie die Ruhrgebietsstadt es gemeinsam mit dem kommunalen und anderen Wohnungsunternehmen geschafft hat, diese Aufgaben zu bewältigen. Er zeigte aber auch auf, dass die größten Herausforderungen jetzt noch auf die Stadt zukommen. Nachdem das Land Kapazitäten in erheblichem Umfang aufgebaut hatte, zeigt sich demnach in jüngster Zeit angesichts infolge der geschlossenen Balkan-Route ausbleibender „neuer“ Flüchtlinge ein gewisses Nachlassen bezogen auf das Thema. Dabei kommen erst jetzt viele der Flüchtlinge im Zuge des normalen Verfahrens in kommunale Obhut und die Integration in Arbeitsmarkt, in Bildungssysteme und nicht zuletzt in die Nachbarschaften beginnt. Bruns zeigte, wie es gelingen kann, u.a. durch die Aktivierung von gewerblichen Objekten ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen baut zurzeit unter Nutzung von Landesfördermitteln die ehemalige Zentrale eines großen Bauunternehmens u.a. zu Wohnungen für Geflüchtete um.
Aus einer etwas andren Perspektive berichteten Thomas Konietzka, stellvertretender Leiter des Sozialamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr und Ulf Lennermann, Geschäftsführer der dortigen (kommunalen) SWB Service GmbH. Unter dem Claim „Mülheim lebt Verantwortung“ hat die Stadt auch dort eine koordinierende Rolle eingenommen und es geschafft, die vielen Flüchtlinge in zentralen Einrichtungen, vor allem aber auch dezentral in den Quartieren unterzubringen. Nicht zuletzt die SBW Service GmbH stellte hierfür zahlreiche Wohnungen zur Verfügung. Darüber hinaus betonte Lennermann, lege man aber großen Wert auf die Begleitung und Betreuung der Geflüchteten. Das Unternehmen hat deshalb eigene Integrationslotsen eingestellt, die mit muttersprachlichem Hintergrund auf die Flüchtlingsfamilien zugehen können. Gemeinsam mit der Stadt können diese somit „Wohnen lernen“ und gleichzeitig Kontakte in den Quartieren knüpfen. Denn auch die „alten“ Nachbarn werden auf die Ankommenden vorbereitet, um Vorurteile abzubauen und möglichen Konflikten schon frühzeitig zu begegnen.
In einer Diskussionsrunde zum Schluss brachte Dr. Marco Boksteen, Geschäftsführer der Hagener ha.ge.we, die Referenten und die Zuhörer/innen ins Gespräch. Er fragte konkret nach, wie die Abläufe im Einzelnen gesteuert werden und was die Experten zukünftig erwarten. Dabei waren sich die Beteiligten einig: Das Thema ist längst nicht vorbei, auch wenn aktuell nur wenige Flüchtlinge Deutschland erreichen. Zum einen sei davon auszugehen, dass die Menschen sich andere Wege suchten, wie aktuell an den wieder zunehmenden tragischen Bootsunglücken auf der Mittelmeerroute abzulesen. Zum anderen müssten die Beteiligten in den Kommunen jetzt und in Zukunft schauen, wie die ganzheitliche Integration in die kommunale Gesellschaft gelingen kann. Dabei könnten integrierte Konzepte helfen, wie sie einige Städte jetzt bearbeiten.
„Wir kommunale Unternehmen stellen uns dieser Herausforderung“, ist sich Norbert Riffel sicher. Der Sprecher des Vereins WIR – Wohnen im Revier zieht eine positive Bilanz nach dem ersten WIR-Forum: „Wir wollten Fachleute aus der

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Allbau Essen GEBAG Duisburg ha.ge.we Hagen SGW Witten VBW Bochum DOGEWO21 Dortmund ggw: Gelsenkirchen HGW Herne swb Mülheim a. d. Ruhr GBB Bottrop GWG Gladbeck neuma Marl UKBS Unna
Region ins Gespräch bringen, das ist uns gelungen. Wir werden solche Veranstaltungen zu geeigneten Themen sicher wiederholen!“.
Erläuterungen:
Die Kooperation WIR – Wohnen im Revier wurde 2007 von zunächst sieben kommunalen und kommunalnahen Wohnungsunternehmen aus dem Ruhrgebiet gegründet. Heute zählt die Kooperation bereits dreizehn und in Kürze vierzehn Mitgliedsunternehmen. Von dem Austausch von Know-how in unterschiedlichen Bereichen vom altersgerechten Wohnen über die energetische Modernisierung bis zu Personalentwicklung und Unternehmensstrategie profitieren heute rd. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dreizehn Wohnungsunternehmen mit rd. 90.000 Wohnungen. Zusammen investierten die Unternehmen in den letzten Jahren rd. 350 Mio. Euro pro Jahr in Neubau und Bestand – der bei weitem größte Teil dieser Investitionen kommt wiederum Unternehmen aus der Region zugute. Die Kooperation ist in der Region und im Land anerkannt als Ansprechpartner für das „Wohnen im Revier“.
Das WIR-Forum ist eine Veranstaltungsreihe, bei der die kommunalen Wohnungsunternehmen mit anderen Akteuren aus der Region das Gespräch zu aktuellen Themen und Herausforderungen in der Region suchen. Das WIR-Forum zum Thema „Flüchtlingsunterbringung im Ruhrgebiet“ am 15. April 2016 im Literaturcafé in Herne war die erste Veranstaltung dieser Art. Über das Forum und weitere Veranstaltungen informiert der Verein WIR – Wohnen im Revier künftig auf seiner Homepage http://www.wir-wohnenimrevier.de

Beschäftigte in Hagen sollen Lohn überprüfen – per Mindestlohn-App

Vertrauen ist gut, Lohn-Check ist besser: Wer in Hagen zum Mindestlohn arbeitet, der soll Entgelt und Arbeitszeit genau überprüfen – und zwar per „Mindestlohn-App“. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Mit dem ,Lohn-Tester‘ auf dem Smartphone können Beschäftigte ihre Arbeitszeit aufzeichnen und kontrollieren, ob der Chef tatsächlich den richtigen Stunden- und Monatslohn zahlt“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen.

Mindestlohn App

Die kostenlose App erlaubt eine Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde. Ebenso den Check der verschiedenen Branchen-Mindestlöhne, die teils darüber liegen. „Die Mindestlohn-App bietet alle wichtigen Infos auf einen Blick. Und das mit einem Griff in die Hosentasche“, sagt Isabell Mura. Das Programm sei zudem äußerst einfach am Smartphone zu bedienen.

„Auch in Hagen gibt es noch immer schwarze Schafe unter den Arbeitgebern, die den Beschäftigten nicht das gesetzliche Minimum zahlen“, ist sich Mura sicher. Die Beamten des Zolls kämen mit den Mindestlohn-Kontrollen kaum hinterher. Mit der Mindestlohn-App hätten die Arbeitnehmer nun ein wichtiges Werkzeug in der Hand, so die NGG-Geschäftsführerin. „Damit kann jeder selbst prüfen, ob er wirklich auch das bekommt, was er verdient.“

Weitere Infos zur Mindestlohn-App von NGG und Verdi gibt es im Netz unter: www.initiative-mindestlohn.de. Die App zum kostenlosen Download gibt es im Play Store (Google) oder App Store (Apple).

Busverkehr in Hagen von Warnstreik betroffen

(Hagener Straßenbahn) Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst kommt es bei der Hagener Straßenbahn AG voraussichtlich am Mittwoch, 27. April 2016, zu einem Warnstreik. Das Verkehrsunternehmen geht im Falle eines Streiks von erheblichen Einschränkungen im Busverkehr aus und bietet dann einen Notfahrplan an.

Der Notfahrplan wird sich an dem NachtExpress-Angebot des Unternehmens orientieren. Die Einsatzwagen für den Schülerverkehr entfallen, bis auf die Busse für die Gustav-Heinemann-Schule. Der Anschluss an Linien der umliegenden Nachbarstädte kann nicht über den Notfahrplan gesichert werden. Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, alternativ den regionalen Zugverkehr zu nutzen.

Die Hagener Straßenbahn bittet die Fahrgäste um Verständnis, dass es durch das erhöhte Verkehrsaufkommen auf den Straßen auch zu erheblichen Verspätungen kommen kann. Es gibt an den Streiktagen keine Mobilitätsgarantie für die Besitzer eines Abo-Tickets.

Das KundenCenter in der Körnerstraße wird am Mittwoch voraussichtlich geöffnet, das KundenCenter am Hauptbahnhof geschlossen.

Hier aufgelistet die voraussichtlichen Fahrpläne:

NE 1 Stadtmitte – Bathey und zurück

NE 2  Stadtmitte – Hohenlimburg und zurück

NE 3 Stadtmitte – Gevelsberg und zurück

NE 4 Stadtmitte – Rummenohl / Sterbecke und zurück

NE 5 Stadtmitte – Brockhausen und zurück

NE 6 Stadtmitte – Garenfeld und zurück

NE 7 Stadtmitte – Hasper Kreisel und zurück

NE 8 Stadtmitte – Selbecke und zurück

NE 10 Stadtmitte – Kabel und zurück

NE 11 Stadtmitte – Herbeck und zurück

NE 12 Stadtmitte – Kuhlerkamp – Hasper Kreisel und zurück

NE 19 Stadtmitte – Herdecke Schanze und zurück

NE 21 Hohenlimburg Bf. – Hasselbach und zurück

NE 22 Hohenlimburg Bf. – Obernahmer und zurück

NE 31 Haspe Zentrum – Westerbauer Schleife und zurück

NE 32 Hasper Kreisel – Baukloh und zurück

Röspel lädt zur Diskussion über gute und menschenwürdige Pflege

Bis zum Jahr 2050 werden mehr als vier Millionen Pflegebedürftige voraus gesagt. Dem steht gegenüber, dass schon in zehn Jahren mit einem Mangel von 125 000 Pflegekräften gerechnet wird. Wie man mit diesen Herausforderungen fertig werden kann, soll in einer Diskussion erörtert werden, zu der der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel und sein Wittener Kollege Ralf Kapschack am Dienstag, dem 3. Mai, um 19 Uhr in das „Alte Stadtbad“ in Haspe einladen. Die Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Patienten und Pflegebedürftigen Helga Kühn-Mengel wird zunächst erläutern, was sich in der Pflege aktuell ändert, und sich anschließend den Fragen der Besucher stellen.
Fragen zur täglichen Praxis in der Pflege stellt sich die Fachbereichsleiterin Soziale Dienste der AWO EN Esther Berg.
Die Pflegeversicherung hat sich nach Röspels Ansicht als solidarische und paritätisch finanzierte Sozialversicherung bewährt. Seit 1995, dem Jahr der Einführung der Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung, ist die Anzahl der Pflegebedürftigen kontinuierlich gestiegen. Derzeit sind rund 2,6 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig, jedes Jahr werden es etwa 40 000 Betroffene mehr. „Wir müssen uns jetzt den Herausforderungen, die in der Pflege und auf dem Arbeitsmarkt auf uns zukommen, stellen“, steht deshalb für Röspel fest.
Das „Alte Stadtbad“ ist barrierefrei, der Eintritt ist frei. Röspel und Kapschack bitten Interessierte aber, sich entweder telefonisch unter 02331/919458 oder auf der Homepage www.roespel.de anzumelden. Dort gibt es auch einen Anreisehinweis.

theaterhagenTag: EUGEN ONEGIN

Stark vergünstigte Tickets für die Tschaikowski-Oper „Eugen Onegin“ am Samstag, 7. Mai 2016, 19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus Was für eine Gelegenheit für alle Tschaikowski-, Opern- und Theaterfans und solche, die es werden oder einfach nur das Theater kennenlernen wollen!

theater
Bildquelle: Theater Hagen

Das Hagener Theater ermöglicht seinen Besuchern einen anregenden Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis zu erleben: Beim nächsten theaterhagenTag am Samstag, 7. Mai 2016 (19.30 Uhr), kosten alle Plätze der Aufführung von Peter Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ im Großen Haus nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort. Der theaterhagenTag wird in unregelmäßigen Abständen ausgerufen und erfreut sich stets großer Beliebtheit. Im März 2016 feierte „Eugen Onegin“, die berühmteste Oper des russischen Komponisten Peter Tschaikowski, ihre Premiere in einer Neuinszenierung von Holger Potocki und in der Ausstattung von Tanja Hofmann. Liebe, Leid, Eifersucht, Trauer, Verzicht, Überdruß, Verzweiflung und Tod – darum geht’s in diesem dramatischen wie lyrischen Werk, das mit seiner klangfarben- und melodienreichen Musik bis heute das Publikum berührt, an- und aufregt. Unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen und spielen in „Eugen Onegin“: Marilyn Bennett, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Paul Jadach, Rena Kleifeld, Sebastian Klug, Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Ilkka Vihavainen, Kejia Xiong, der Chor- und Extrachor und das Philharmonische Orchester Hagen.

Karten sind ab sofort an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder an allen Hagener Bürgerämtern erhältlich.

theaterhagenTag am Samstag, 7. Mai 2016

„Eugen Onegin“ | Oper von Peter Tschaikowski | 19.30 Uhr, Großes Haus

Aus dem Polizeibericht Hagen

Tresor geklaut

Am Montag erhielt die 46-jährige Bewohnerin eines
Einfamilienhauses am Wolfskuhler Weg in der Zeit ihrer Abwesenheit
von 07.50 Uhr bis 13.05 Uhr ungebetenen Besuch. Als die Geschädigte
zu sich nach Hause zurückkehrte, bemerkte sie zunächst Hebelspuren an
der Eingangstür. Dann stellte die 46-Jährige fest, dass ein
Kellerfenster geöffnet war. Bislang unbekannte Einbrecher
verschafften sich auf diesem Wege Zugang in das Haus und entwendeten
einen kleinen Tresor aus dem Wohnzimmerschrank. Nach bisherigem
Ermittlungsstand wickelten die Täter den Tresor dann in eine rote
Wolldecke und verschwanden in unbekannte Richtung. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme stand der Inhalt des Safes noch nicht fest. Zeugen
melden sich bei der Polizei bitte unter der Rufnummer 02331/986-2066.

 

Ladendieb in der Innenstadt überführt

Einem aufmerksamen Ladendetektiv fiel am
Montagnachmittag ein Ladendieb in einem Bekleidungsgeschäft in der
Elberfelder Straße auf. Der 17-jährige Jugendliche nahm eine
Baseballkappe aus einem Regal und steckte sie ein. Im Anschluss
flüchtete er ohne zu bezahlen zusammen mit zwei weiteren Personen im
Alter von 18 und 26 Jahren aus dem Geschäft. Der Ladendetektiv nahm
die Verfolgung auf und alarmierte telefonisch eine Polizeistreife.
Diese konnte die drei Flüchtigen im Bereich der Einmündung Kampstraße
/ Hochstraße festhalten und überprüfen. Bei der Durchsuchung des
17-Jährigen fanden die Beamten die gestohlene Baseballkappe. Darüber
hinaus traten drei weitere Baseballkappen sowie eine
Computer-Festplatte zutage. Diese stammen vermutlich auch aus
Diebstählen. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Zeugin sieht Einbrecher flüchten

Am heutigen frühen Morgen (Dienstag) hörte eine
64-jährige Zeugin, dass in der Feithstraße gegen 01.28 Uhr eine
Scheibe klirrte. Daraufhin bemerkte sie zwei Männer, die aus einer
Tankstelle kletterten und fluchtartig in unbekannte Richtung
verschwanden. Die anschließende Tatortaufnahme der Kripo ergab, dass
die beiden Einbrecher zuvor die Fensterscheibe der Tankstelle
eingeschlagen hatten. Auf diesem Wege verschafften sie sich Zugang in
den Verkaufsraum und ließen dort Zigaretten in bislang nicht zu
bezifferndem Wert mitgehen. Zu den Einbrechern liegt leider keine
Beschreibung vor. Eventuell stand noch eine dritte Person, bei der es
sich um eine Frau handeln könnte, draußen vor der Tankstelle
Schmiere. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Hasper Maifest 2016

Der Hasper Heimat und Brauchtum Verein lädt ein zum Tanz in den Mai mit großem Maifest.

plakat

Wieder einmal zeigen die Hasper Heimatfreunde den umliegenden Nachbarprovinzen, wie z.B. Hagen, wie ein anständiges Fest gefeiert wird. Ab 18.00 Uhr am Samstag, den 30. April treffen wir uns gemeinsam auf dem Hasper Hüttenplatz, um ab 19.00 Uhr zusammen mit der Band New Flame die bösen Geister zu vertreiben und bis in die Nacht hinein zu feiern und zu tanzen! Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt: Neben traditionellen Spezialitäten aus dem Bierwagen, wie Bier und Eversbusch, können bei den Hasper Paginnen auch exotische Cocktails aus dem Bereich der Getränkefeinkost geordert werden. Die nötige Grundlage in Form von Pommes Frites, Currywurst und vielen weiteren warmen und kalten Speisen kann direkt vor Ort geschaffen werden. Am Sonntag, den 01. Mai gibt es ab 11.30 Uhr die überregional gerühmte Erbsensuppe von Kirmesbauer Udo, der an diesem Tag zum letzten Mal in seine Bommelschuhe schlüpfen und diese in zukünftigen Veranstaltungen an seinen Nachfolger Michael Kröner übergeben wird. Die Tanzschule Christ wird eine Showeinlage darbieten bis dann traditionell um 14.00 Uhr der Maibaum durch unsere Iämpeströter aufgestellt wird. Ein Kinderkarussell wird für die nötigen Verschnaufpausen der Eltern sorgen. Wie auch in den vergangenen Jahren wird an beiden Tagen die Luft vom Geruch frisch gebackenen Brotes geschwängert sein, welches beim mobilen Bäcker „Cafe Halle“ erworben werden kann.

BMW-Fahrer rastet aus und schlägt zu

Ein 49-jähriger Hagener ist am frühen Montagabend
Opfer eines sehr aggressiven BMW-Fahrers geworden. Der Mann hielt
gegen 18.30 Uhr mit seinem Opel-Corsa kurz hinter der Zufahrt eines
Parkhauses in der Martin-Luther-Straße, um seinen Sohn abzuholen.
Hinter ihm stand plötzlich ein 42-jähriger mit seinem BMW X5 und
hupte mehrfach. Darüber hinaus rief er aus dem geöffneten
Seitenfenster, dass der 49-Jährige wegfahren solle, weil er die
Zufahrt zu seinem Parkplatz blockiere. Kurz darauf stieg der Mann aus
seinem BMW und schlug dem Opel-Fahrer mit der Faust ins Gesicht.
Dieser zog sich eine Gesichtsverletzung zu und musste sich in
ärztliche Behandlung begeben. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme war
nicht auszuschließen, dass ihm bei dem Vorfall das Nasenbein
gebrochen wurde. Auch gegenüber einer alarmierten Polizeistreife
verhielt sich der 42-Jährige sehr aggressiv und provozierend. Die
Kripo ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen ihn.

Röspel sagt klares Nein zur Rente mit 70

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Bildquelle: René Röspel

Als „respektlos und zynisch“ bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel die Vorschläge von Bundesfinanzminister Schäuble, das Rentenalter auf 70 Jahre zu erhöhen. Ebenso wie die Junge Union könne Schäuble sich offenbar nicht vorstellen, dass es „in diesem Land immer noch sehr viele Menschen gibt, die sehr schwer körperlich arbeiten müssen.“ Er jedenfalls werde alles dafür tun, dass „eine gelernte Pflegekraft nicht mehr mit 70 Jahren einen Patienten in den Rollstuhl heben muss“, versichert Röspel.
In Wirklichkeit sei Schäubles Vorschlag die Androhung einer „versteckten Rentenkürzung“, ist Röspel sicher. Wer wegen der hohen körperlichen Belastung früher „in Rente“ gehen müsse, bekomme dann nur noch Leistungen „auf Hartz-IV-Niveau“, vermutet der Abgeordnete: „Das hat niemand verdient, der ein Leben lang gearbeitet hat.“ Deshalb brauche man keine „fixe“ Altersgrenze, sondern flexible Übergänge in die Rente und viel mehr Prävention, damit alle ihr heutiges Renteneintrittsalter auch erreichen. Dafür werde sich die SPD einsetzen, verspricht Röspel.

Leserbrief: Kanzlerin im Flüchtlingslager

Ein Leserbrief von Ruth Sauerwein

„Die Kanzlerin hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit EU-Chef Tusk syrische Flüchtlingslager in der Türkei besucht. Sie wollte in Augenschein nehmen, ob die Türkei ihre Zusagen in Sachen Flüchtlingsabkommen einhält. Sie hätte bei dieser Gelegenheit einen Abstecher nach Idomeni machen sollen. Dort lagern seit Monaten über 10.000 Menschen im Dreck, weil ihnen die Weiterreise in die EU durch Gitter, Stacheldraht und Blendgranaten verwehrt ist. Sie wollen ihre Hoffnung nicht aufgeben, denn hinter ihnen liegen Armut, Gewalt und Krieg. Viele Kinder sind unter den Flüchtlingen.

Wer in die Suchmaschine den Begriff „refugee support“ eingibt, wird zahlreiche Gruppen finden, die regelmäßig nach Idomeni fahren, Hilfsgüter auf diesem Weg mitnehmen, verzweifelten Menschen in ihrem Elend beistehen. Es wäre schön, wenn die Kanzlerin sich mit diesen jungen Leuten dort getroffen und ihnen ihre Anerkennung ausgesprochen hätte. Und wenn sie sich beim Anblick der Menschen dazu entschlossen hätte, einem Internet-Aufruf unter dem Motto „We act“  nachzukommen: Die 10.000 Menschen auf die Bahn zu setzen und in einem humanitären Akt nach Deutschland zu bringen. Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN unterstützt diese Aktion.“

Ruth Sauerwein, Hagen

Theaterensemble Radiks im Kultopia zu Gast

Am Donnerstag, 28. April, ist das Theaterensemble Radiks aus Berlin im Kultopia zu Gast, das in Theaterform das Thema „Mobbing unter Jugendlichen“ aufgreift. Unter dem Titel „Und dann kam Alex“ gibt es eine 50-minütige Theateraufführung zum Thema und nach dem Stück gibt es eine Diskussionsrunde mit den Darstellern. Da die Nachfrage der Schulen so groß war, gibt es zwei Veranstaltungen: eine von 10 bis 12 Uhr und eine von 13 bis 15 Uhr. Mehr als 250 Schüler sind angemeldet.

Verdi-Streik führt zu massiven Behinderungen im Luftverkehr

Berlin. Am Mittwoch müssen sich Passagiere auf erhebliche,
streikbedingte Beeinträchtigungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi
hat an sechs deutschen Flughäfen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
Der Warnstreik wird im innerdeutschen und internationalen Flugverkehr
zu hunderten von Flugausfällen führen. Hierzu erklärt Ralph Beisel,
Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV:

„Der erneute Streik ist eine bittere Nachricht für alle
Flugreisenden, für Airlines und die deutschen Flughäfen. Zehntausende
Passagiere werden zum Spielball der Verdi-Streiktaktik. Flughäfen
werden als öffentlichkeitswirksame Schaubühne missbraucht. Verdi
schadet mit seinem Aufruf dem wirtschaftlichen Ansehen Deutschlands.
Es ist unverantwortlich, weite Teile des innerdeutschen und
interkontinentalen Luftverkehrs während der weltgrößten
Industriemesse in Hannover zum Erliegen zu bringen.“

Verdi hat im Rahmen der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst zu
den Streiks aufgerufen, um den Verhandlungsdruck zu erhöhen. Scharfe
Kritik äußert auch Walter Schoefer, Geschäftsführer des Stuttgarter
Flughafens, der die deutschen Flughäfen in den Tarifverhandlungen
vertritt: „Arbeitskampfmaßnahmen, die darauf abzielen, gleich sechs
Flughäfen ganztägig lahmzulegen und damit den innerdeutschen
Luftverkehr großflächig und eine Vielzahl an internationalen
Verbindungen zu treffen, gehen weit über das Maß eines Warnstreiks
hinaus und sind völlig unangemessen. Dass unter diesem Konflikt
wieder einmal tausende Flugreisende zu leiden haben, ist nicht
zumutbar. Lösungen müssen am Verhandlungstisch gefunden werden und
nicht auf dem Rücken der Passagiere.“

Der Flughafenverband ADV ruft alle Reisenden auf, sich bei ihrer
Fluggesellschaft frühzeitig über den Flugstatus zu informieren.

Jugendrat Hohenlimburg tagt

Die nächste Sitzung des Jugendrates Hohenlimburg findet am Dienstag, 3. Mai, um 17 Uhr ausnahmsweise auf Einladung von Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss in der Hohenlimburger Bezirksverwaltungsstelle, Freiheitstraße 3, statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem neben Anträgen und Anregungen auch Infos aus dem Gesamtstädtischen Jugendrat, der Bezirksvertretung und dem Jugendhilfeausschuss sowie aktuelle Budgetplanungen. Alle Kinder und Jugendlichen, die Interesse haben, sich dort einzubringen, oder ihre Meinung sagen möchten, sind herzlich zur Sitzung eingeladen.

Stadtmarketing lädt ein zur Muttertagsrundfahrt am 8. Mai

Zum Muttertag am Sonntag, 8. Mai lädt der Stadtmarketing für Wetter e.V. alle Mütter und natürlich auch andere Interessierte zur Stadtrundfahrt durch Wetter ein.

In einem komfortablen Bus werden die Gäste durch die Wetteraner Stadtgebiete und Landschaften chauffiert, erleben die Sehenswürdigkeiten der Harkortstadt und erfahren auf dieser Tour so einiges, was selbst Alteingesessene noch nicht wussten, da die Stadtführer so manches Dönneken sowie Informatives und geschichtlich Interessantes über die Harkortstadt und deren bedeutende Bürger zu berichten wissen. Besonders schön ist, dass Mutter an diesem Tag nicht Kochen muss, da ein Mittagsimbiss in einem unserer Wetteraner Restaurants inklusive ist.

Startpunkt: Der Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt: 12.00 Uhr

Die Kosten betragen 13,- € pro Person, für Familien mit Kindern 25,- € (2 Erwachs./2 Kinder), Imbiss inklusive. Es sind noch Plätze frei!

Geschenkgutscheine, Anmeldungen und Infos gibt es beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335-802092 – Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 – 13.00 Uhr sowie nachmittags Mo. bis Mi. 14.00 – 16.00 Uhr und Do. 14.00 bis 18.00 Uhr.

A45: Dauerhafter Engpass auf der Talbrücke Sterbecke in Richtung Frankfurt

Auf der A45-Talbrücke Sterbecke stehen bis auf weiteres in Fahrtrichtung Frankfurt nur noch zwei statt drei Fahrstreifen zur Verfügung, um die Brücke zu entlasten. In Fahrtrichtung Dortmund laufen zurzeit Arbeiten zur Verstärkung der Brücke damit in der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord der LKW-Verkehr wieder in auffahren kann. Statische Nachberechnungen haben ergeben, dass die 1967 eröffnete Brücke nicht mehr die erforderliche Tragkraft hat. Geplant ist ein Ersatzneubau. Wann dieses Projekt umgesetzt werden kann, ist noch nicht festgelegt.

Unterrichtseinheit zu Erneuerbaren für Fünft- und Sechstklässler

Die „KlimaKidz“ feiern Jubiläum: 250-mal wurden die Dozenten, die im Auftrag der EnergieAgentur.NRW seit 2013 in Schulen den Fünft- und Sechstklässlern die Erneuerbaren Energien näher bringen, inzwischen gebucht. Rund 7.500 Kinder aller Schularten haben auf diese Weise ihr Wissen über die Möglichkeiten, klimaschonend Energie zu nutzen erweitert.

Das Projekt „KlimaKidz“ wurde von der EnergieAgentur.NRW Anfang 2013 mit dem Ziel gestartet, Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen aller weiterführenden Schulen für Themen rund um Erneuerbare Energien zu begeistern. In einer Doppelstunde gibt die Unterrichtseinheit „KlimaKidz“ seitdem einen spielerischen Einblick in verschiedene Facetten von Energie und Klimaschutz. Dabei steht der Spaß der Fünft- und Sechstklässler im Vordergrund. „KlimaKidz“ soll die Neugier der Kinder wecken und sie motivieren, sich über die Schulstunden hinaus mit dem Klimaschutz zu beschäftigen. Damit dies gelingt, werden die 10- bis 12-Jährigen durch einfache, aber verblüffende Experimente an das Einmaleins der Erneuerbaren Energien und grundlegende physikalische Gesetzmäßigkeiten herangeführt. So verdeutlicht zum Beispiel ein brennender Teebeutel das Prinzip der Windenergie.

Für die Fragen der Schülerinnen und Schüler lässt die Unterrichtseinheit ausreichend Zeit, die Beobachtungen und Ergebnisse werden während und nach jedem einzelnen Experiment gemeinsam besprochen. So lernen die Kinder durch „KlimaKidz“, bewusst mit natürlichen Ressourcen umzugehen und Energie zu sparen.

Die EnergieAgentur.NRW übernimmt die Kosten für „KlimaKidz“, ihre Dozentinnen und Dozenten leiten die Unterrichtseinheit: Sie besuchen die Schulen und bringen alle Materialien und Utensilien für das reibungslose Durchführen der Experimente mit. Einzige Voraussetzung für die Schulen ist, dass die Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch ihre Lehrerin bzw. ihren Lehrer gewährleistet sein muss.

Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können ihre Fragen und Buchungen der Unterrichtseinheit „KlimaKidz“ per Mail senden an: hensel@energieagentur.nrw.de.

Das Projekt „Klimakidz“ wird von der EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Bildungsinitiative „3 mal E“ der RWE AG für Schulen in Nordrhein-Westfalen kostenfrei angeboten.

Infobörse „Experten in eigener Sache“ in der Stadtbücherei

Das Selbsthilfe-Büro Hagen ist am Samstag, 30. April, zu Gast in der Stadtbücherei auf der Springe. Das Netzwerk der Hagener Selbsthilfegruppen stellt sich vor. Mit Unterstützung der „Aktion Mensch“ können Besucher im Rahmen des Aktionstages „5. Mai“ mit Vertretern verschiedenster Selbsthilfegruppen in Dialog treten und Informationen sammeln. Wichtiges Thema dieses Vormittags wird die Inklusion sein. Ziel der Inklusion ist es Strukturen zu schaffen, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen können. Hier gilt der Grundsatz: Jeder kann auf die ihm eigene Art wertvolle Leistungen erbringen. Hier leisten Selbsthilfegruppen durch ihren internen und externen Austausch einen wertvollen Beitrag. Ein Ziel dieser Aktion ist es, dem Thema Inklusion öffentlichen Raum zu geben. Während der Öffnungszeiten von 10 bis 14 Uhr sind interessierte Bürger eingeladen, sich über das Netzwerk und seine Aufgaben zu informieren.

Klarinettenmusik in der Stadtbücherei

Am Freitag, 29. April, ist um 17 Uhr in der Stadtbücherei Hagen, Springe 1, die Max-Reger-Musikschule mit einem Schülerkonzert zu Gast. Es spielen Klarinettenschüler und -schülerinnen aus der Klasse von Andreas Gottschlich. Das Konzert an ungewohntem Ort gibt allen Besuchern der Stadtbücherei, die Möglichkeit, sich anzuhören, was die jungen Musiker in ihrem Unterricht erarbeiten. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Kundenbüro Grunderwerb und Bauen am 4. Mai geschlossen

Das Kundenbüro Grunderwerb und Bauen der Stadt Hagen sowie die Infotheke im Technischen Rathaus, Berliner Platz 22, sind am kommenden Mittwoch, 4. Mai, anlässlich einer internen Veranstaltung nicht besetzt. Aufgrund des Feiertages am darauffolgenden Donnerstag und der allgemeinen Schließung der Verwaltung am Freitag, 6. Mai, stehen beide Stellen wieder ab Montag, 9. Mai, ab 8.30 Uhr zur Verfügung.

Im Kundenbüro Grunderwerb und Bauen können unter anderem Auszüge aus dem Liegenschaftskataster und der Mietspiegel erworben werden. Außerdem ist dort für Eigentümer nach vorheriger Terminvereinbarung eine Einsichtnahme in die Bauakten der eigenen Immobilie möglich. Geöffnet ist das Kundenbüro montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr, für Vorsprachen am Nachmittag werden Termine angeboten. Erreichbar ist das Kundenbüro unter Telefon 02331/207-5692 oder E-Mail geodaten@stadt-hagen.de. Termine für die Bauakteneinsicht können unter Telefon 02331/207-5693 vereinbart werden.

Verkehrsunfall mit verletzter Person

Fußgänger verletzt  sich leicht Am 25.04.2016,
gegen 09.20 Uhr, erfasst eine 59-jährige Gevelsbergerin mit einem Pkw
Opel Corsa beim Anfahren auf der Straße Brandteich in Richtung
Silschede in Höhe der Straße Kaltenhof einen Fußgänger beim
Überqueren der Fahrbahn. Bei dem Zusammenstoß erleidet der 22-jährige
Gevelsberger leichte Verletzungen. Er wird mit einem Rettungswagen in
das Krankenhaus Herdecke gebracht.

Auf der Suche nach neuen Talenten – der Girls´Day und Boys´Day 2016

Kann ein junges Mädchen Mechanikerin werden oder
ein Junge Erzieher?  Aber natürlich! Am Girls´ Day öffnen Betriebe
und Unternehmen für junge Frauen ihre Türen: Mädchen schnuppern in
Berufe aus Technik und Informatik, aus Ingenieur- und
Naturwissenschaften und erleben Handwerk hautnah. Junge Männer
erproben sich am Boys´ Day in den Bereichen Pädagogik, Soziales,
Erziehung, Pflege sowie medizinische Versorgung. Am 28. April, dem
bundesweiten Girls´Day und Boys´ Day, engagiert sich die
Bundesagentur für Arbeit mit zahlreichen Aktionen. Die Jugendlichen
haben die Chance, in ihnen schlummernde Talente und neue Berufsfelder
zu entdecken.

Detlef Scheele, Vorstand Arbeitsmarkt: „Viele junge Menschen
stehen vor der großen Herausforderung, sich mit der Thematik Berufs-
und Studienwahl auseinanderzusetzen. Um sie bei dem entscheidenden
Prozess der Berufswahlentscheidung künftig noch besser unterstützen
und beraten zu können, setzen wir auf eine Weiterentwicklung unserer
Berufsberatung – hin zu einer lebensbegleitenden und ganzheitlichen
beruflichen Beratung für junge Menschen, die bereits ab den achten
Klassen in allen allgemeinbildenden Schulen ansetzt.“

Auch die Eltern sollen am Girls´Day und Boys´Day  ermuntert
werden, gemeinsam mit ihrer Tochter oder ihrem Sohn über untypische
Berufe nachzudenken und ihren Kindern so zusätzliche berufliche
Perspektiven zu eröffnen.

Vor zwei Wochen startete die neue „Typisch-Ich!“-Promotion der
Bundesagentur für Arbeit zum Girls´Day und Boys´Day: „Finde einen
Beruf, der wirklich zu Dir passt“.  Unter www.dasbringtmichweiter.de
finden Sie Beiträge von bekannten YouTubern und Instagram-Stars, die
bei Jugendlichen eine große Fangemeinde haben und die Botschaft
„Typisch ich“ authentisch verbreiten.

Verkehrsunfälle mit Verletzten

Fahrrad- und Mofafahrerin verletzen sich leicht
Am 25.04.2016, gegen 15.15 Uhr, kommt eine 77-jährige Fahrradfahrerin
aus Köln auf der Kölner Straße in Richtung Gevelsberg beim Überqueren
der Bahnschienen zu Fall. Bei dem Sturz zieht sich die Radfahrerin
schwere Verletzungen zu. Sie wird mit einem Rettungswagen in ein
Schwelmer Krankenhaus gebracht. Am 25.04.2016, gegen 15.20 Uhr,
bremst eine 15-jährige Ennepetalerin mit einem Mofa auf der Neustraße
in Richtung Milsper Straße ab. Bei diesem Manöver kommt das Fahrzeug
auf der regennassen Fahrbahn zu Fall und rutscht unter einen davor
stehenden Pkw Audi einer 58-jährigen Ennepetalerin. Bei dem Sturz
zieht sich die Mofafahrerin eine leichte Beinverletzung zu, die von
der Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Rettungswagens versorgt
wird.

Veranstaltung Europawoche: Änderungen für Linienverkehr

Während der Veranstaltung „Europawoche“ werden die Alte Bahnhofstraße und der Bereich des Bahnhofs am Samstag, 30.April, ab Betriebsbeginn bis 16 Uhr gesperrt.

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

Ersatzhaltestellen:

Linie SB 38: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

Linie 553 und 555: Haltestellen Ruhrstraße statt Wetter Bahnhof.

Linie 591: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

Linien 593 und 595 halten auf dem Weg von der Gartenstraße zur Wasserstraße auch am RuhrtalCenter.

Der Bürgerbus hält auf der Haltestelle am RuhrtalCenter.