Drei Einsätze am Wochenende für die Feuerwehr Wetter

Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) wurde am Freitag, 15.04.2016 um 14:40
Uhr erneut in das Oskar-Funke-Haus der Evangelischen Stiftung
Volmarstein alarmiert. Auch hier konnte schnell festgestellt werden,
dass wieder mal ein Druckknopfmelder böswillig eingeschlagen worden
war. Die Brandmeldeanlage wurde wieder betriebsbereit gesetzt und die
Einsatzstelle an den Sicherheitsbeauftragten übergeben. Nach guten 40
Minuten konnten die Kräfte von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst
den Einsatz für beendet erklären.

Am Samstag, 16.04.2016 wurde die Löschgruppe Wengern um 07:41 Uhr
in die Straße „Am Wasserturm“ alarmiert. Hier befand sich eine
hilflose Person hinter verschlossener Wohnungstür. Die Tür wurde mit
einem Spezialwerkzeug geöffnet und die Person anschließend an den
Rettungsdienst übergeben. Die ausgerückten Kräfte konnten nach einer
guten halben Stunde den Einsatz für beendet erklären.

Am heutigen Sonntag wurde die Löschgruppe Volmarstein um 19:13 Uhr
in die Straße „Auf der Höhe“ alarmiert. Dort brannte der Inhalt eines
Papiercontainers in voller Ausdehnung. Zunächst wurde das Feuer von
einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht und anschließend wurde der
Container noch mit Schaum geflutet. Für die Dauer der Löscharbeiten
war der Kreuzungsbereich „Auf der Höhe“ und Schillerstrasse komplett
für den Verkehr gesperrt. Nach einer guten Stunde konnten die
Einsatzkräfte den Einsatz beenden und wieder einrücken.

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Zweiter Sieg im zweiten Doppel für Zentarra/Walter

(ktr) Beim zweiten DFFB-Doppelranglistenturnier der noch jungen Saison hießen die Sieger zum zweiten Mal David Zentarra vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode.
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© Karsten-Thilo Raab
Die amtierenden Vizeeuropameister blieben einmal mehr im gesamten Turnierverlauf in Lippstadt ungeschlagen, musste lediglich gegen Philipp Greafenstein und Tobias Tochtrop vom TV Lipperode einen Satz abgeben. Im hart umkämpften Finale setzten sich die Nationalspieler gegen Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen mit 21:15, 21:19 durch und untermauerten ihre Führung in der deutschen Rangliste.
Platz 3 sicherten sich Philipp Graefenstein und Tobis Tochtrop, die im kleinen Finale mit 21:19, 21:13 gegen Florian Krick und Karsten-Thilo Raab behaupteten. Für die beiden Hagener, die 2015 Platz 5 bei den deutschen Meisterschaften erkämpften, war der vierte Rang dennoch die bislang beste Platzierung.
Platz 5 eroberten Arne Twer vom FFC Hagen und Kai Sauermann vom TV Lipperode. Das Duo verwies Nora Henneböle vom TV Lipperode und Frida Varga vom FFC Hagen auf Rang 6. Letztere durften sich aber freuen, das beste Damenteam im Feld gewesen zu sein.

Großeinsatz für Feuerwehr und THW -Gebäude droht einzustürzen-

Am Samstag, den 16.04.2016 wurde die Feuerwehr Gevelsberg um 14:22
Uhr zu einem Gebäude an der Asbecker Straße, welches einzustürzen
drohte, alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war eine
starke Wölbung der Giebelwand erkennbar. Das Gebäude wurde umgehend
geräumt und weiträumig abgesperrt .Für diese Maßnahme wurde auch die
Asbecker Straße beidseitig gesperrt. Zusätzlich wurde von der
Einsatzleitung der Feuerwehr ein Baustatiker des THW hinzugezogen,
der das um 1870 erbaute Gebäude begutachtete .Es wurden umfangreiche
Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Im weiteren Verlauf des
Einsatzgeschehens waren seitens der Feuerwehr neben den
hauptamtlichen Kräften, die Löschzüge 1 und 3 sowie vom THW die
Ortsgruppen Wetter, Witten, Schwelm, Hattingen und Remscheid tätig.
In regelmäßigen Abständen wurden Lagebesprechungen unter Leitung der
Feuerwehr einberufen um mit dem THW und der Stadt Gevelsberg die
jeweils aktuelle Lage zu besprechen. Seitens des THW wurde über den
Zeitraum der gesamten Nacht ein Einsatzgerüstsystem installiert um
die komplette Giebelwand sowie die Front des Gebäudes zu
stabilisieren. Mittels Spezialgeräten des THW wurden permanent
Bewegungen in der Giebelwand kontrolliert. Die Bauordnung der Stadt
Gevelsberg, die Technischen Betriebe sowie der Bereitschaftsdienst
des Ordnungsamtes unterstützten die Arbeit der Feuerwehr.
Bürgermeister Claus Jacobi erkundigte sich vor Ort über die
Einsatzmaßnahmen. Die Einsatzkräfte wurden durch Anwohner
freundlicherweise mit warmen Getränken und kleineren Snacks versorgt.
Zusätzlich stellte das AWO-Sozialzentrum ihre Räumlichkeiten zur
Verfügung, in denen die Einsatzkräfte Verpflegung aufnehmen und den
Sanitärbereich nutzen konnten. Die Feuerwehr Gevelsberg bedankt sich
recht herzlich für diese Unterstützung. Probleme ergaben sich unter
anderem an der Einsatzstelle durch Verkehrsteilnehmer, die
Absperrbaken bei Seite räumten, um zu versuchen durch die Absperrung
der Feuerwehr zu fahren und somit die Arbeit der Feuerwehr
behinderten. Um 05:58Uhr war das Gebäude soweit gesichert, dass die
Einheiten des THW die Einsatzstelle verlassen konnten. Der zuständige
Einsatzleiter vom Dienst, Rüdiger Kaiser, lobt ausdrücklich die gute
und vor allem effektive Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und THW.
Die Verkehrsregelung wurde um 08:30Uhr durch den Bereitschaftsdienst
der Technischen Betriebe Gevelsberg sowie der Firma GVT mit Hilfe
einer Ampelanlage einspurig eingerichtet. Danach konnte die Strasse
durch Polizei und Feuerwehr wieder für den Verkehr freigegeben
werden. Nach fast 19-stündigem Einsatz rückten die Einsatzkräfte der
Feuerwehr wieder ein. Am späten Sonntagnachmittag treffen sich erneut
Vertreter der Feuerwehr, der Stadt Gevelsberg, der Baufachberater des
THW sowie einer Spezialeinheit des THW vor Ort, um Kernlochbohrungen
in der Giebelmauer vorzunehmen. Durch diese Bohrungen sollen nähere
Erkenntnisse über die innere Wandbeschaffenheit ermittelt werden.

Feuerwehr am Wochenende zweimal im Einsatz – Person steckte im Aufzug fest.

Herdecke – Die Freiw. Feuerwehr Herdecke war am Wochenende
zweimal zu Kleineinsätzen im Einsatz. Am Freitag sollte sich im
Philipp-Nicolai-Weg gegen 16:54 Uhr eine hilflose Person hinter einer
Tür befinden. Die Feuerwehr traf gleichzeitig mit dem Notarzt ein.
Die Tür konnte vom Patienten eigenständig geöffnet werden. Die
Feuerwehr rückte daraufhin wieder ein.

Weiter ging es am Samstag um 11:36 Uhr. Eine Person war in einem
Aufzug des örtlichen Krankenhauses gefangen. Die Feuerwehr war zu
diesem Zeitpunkt bei einer Weiterbildung in der Innenstadt
beschäftigt. Von dort rückte ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
(HLF) aus. Auch der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr rückte aus.
Vor Ort befand sich eine weibliche Person in einem verschlossenen
Aufzug nahe der Warenannahme (UG). Die Patientin wurde zunächst von
den Einsatzkräften betreut. Die Blauröcke verschafften sich Zugang
zum Maschinenraum und schalteten den Aufzug ab. Trotzdem ließ sich
die Türe des Aufzuges nicht öffnen, da dieser immer wieder dagegen
steuerte. Nach kurzer Zeit trafen ein Haustechniker des Krankenhauses
sowie ein Aufzugswärter ein. Gemeinsam mit diesen Personen wurde der
Fahrstuhl manuell abgelassen und dann geöffnet. Die eingeschlossene
Dame war eine Mitarbeiterin des Krankenhauses und blieb unverletzt.
Neun Einsatzkräfte waren hier 60 Minuten im Einsatz.

Pferdeherde entlaufen

Hagen (ots) – Am 17.04.2016, gegen 06.45 Uhr, meldeten mehrere
PKW-Fahrer, dass eine größere Pferdeherde auf der Hagener Straße in
Richtung Norden unterwegs sei. Die eingesetzten Polizeikräfte trafen
im Bereich des Boeler Rings auf eine Pferdeherde mit acht
Islandpferden. Diese konnte auf einer dortigen Wiese aufgehalten
werden. Fast zeitgleich meldete sich bei der Polizei eine
Verantwortliche, die zehn Pferde aus dem Bereich Hagen-Fley
vermisste. Acht Pferde konnten somit „an die Frau“ gebracht werden.
Die beiden anderen vermissten Isländer wurden im Nahbereich ihrer
Koppel ausfindig gemacht und zurückgeführt. Bei dem Ausbruch kam zum
Glück niemand zu Schaden.

Aus dem Polizeibericht Hagen

Verkehrsunfallflucht

Hagen (ots) – Am 16.04.2016, gegen 20.30 Uhr, meldete sich ein
PKW-Fahrer in Hagen-Priorei, dass er einen schwarzen VW Lupo mit
ausländischem Kennzeichen beobachtet habe, der „Schlangenlinien“ fuhr
und sich jetzt auf dem Gelände einer Tankstelle auf der Prioreier
Straße befinde. Die eingesetzten Polizeikräfte konnten diesen PKW
zunächst nicht mehr ausfindig machen. Gegen 21.15 Uhr meldete sich
erneut eine Zeugin und gab an, dass ein Unfall auf der Straße
Bührener Weg passiert sei und sich ein offensichtlich stark
angetrunkener Mann im Nahbereich aufhalte. Wiederum wurden
Polizeikräfte entsandt, die dann an der Unfallörtlichkeit den
schwarzen VW Lupo antrafen. Dieser war in einer sich dort befindliche
Bergwand eingekeilt und stark deformiert. Die 25-jährige Person gab
auf Befragen an, den PKW nicht gefahren zu sein und beschuldigte eine
zweite Person. Diese Person konnte ermittelt und ebenfalls befragt
werden. Auch sie verneinte gefahren zu sein. Da beide Personen
offensichtlich unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss standen, wurde von
beiden eine Blutprobe entnommen. Der nicht mehr fahrbereite PKW wurde
sichergestellt und abgeschleppt. Beide Personen müssen nun mit einem
Strafverfahren rechnen. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca.
6000,-EUR.

 

Phoenix Hagen: Mentalität und Charakter als Antwort

Phoenix Hagen ist ein enorm wichtiger Sieg im Abstiegskampf der Beko Basketball Bundesliga gelungen. Bei den WALTER Tigers Tübingen gewannen die Westfalen mit 89:87 (46:57). Vor 3.132 Zuschauern in der Paul Horn-Arena trug Brandon Jefferson sein Team mit 34 Zählern. Mit zehn Siegen in der Wertung  ist Phoenix Hagen dem Klassenerhalt damit ein großes Stück näher gekommen.

Das Personal:

Kontrastprogramm in Tübingen: Während Tigers-Coach Tyron McCoy entscheiden musste, welchen seiner sieben ausländischen Akteure er pausieren lässt – es traf Aufbauspieler Jesse Sanders –, konnte Phoenix Hagen nur noch auf vier Ausländer zurückgreifen. Nach D.J. Covington ist auch für J.J. Mann die Saison beendet. Der US-Amerikaner landete beim Spiel in Frankfurt am Donnerstag auf dem Fuß von Aaron Doornekamp und knickte um. Bei Mann, der demnächst operiert werden muss, rissen das Außenband und das Syndesmoseband. Jared Jordan, Vladimir Mihailovic, William Buford, Toarlyn Fitzpatrick und Bogdan Radosavljevic starteten für die Tigers. Für Hagen begannen Brandon Jefferson, David Bell, Ivan Elliott, Adam Hess und Owen Klassen.

Der Spielverlauf:

48 Stunden nach dem Spiel in Frankfurt kam Phoenix Hagen schwer in die Gänge. Leichte Ballverluste und fehlende Aggressivität in der Verteidigung ließen die Tübinger schnell davonziehen. Das lag vor allem an einem Mann: Jared Jordan verteilte nicht nur Assist um Assist, sondern hatte nach zehn Minuten bereits zwölf Punkte auf seinem Konto. Ohne Owen Klassen, der schnell zwei Fouls kassierte, hatten die Feuervögel zudem beim Rebound große Schwierigkeiten. Die Tigers führten nach dem ersten Viertel mit 30:18.

Tübingen spielte sich nun in einen Rausch. Das lag nicht zuletzt an Slam-Dunk-König Garlon Green, der die Hagener Defense mehrfach schlecht aussehen ließ (37:21, 13.). Ingo Freyer wechselte nun mehrfach die Verteidigung, doch das brach den Tübinger Rhythmus nur kurz. Allerdings präsentierten sich die Gäste jetzt giftiger – und sie konnten sich offensiv auf Brandon Jefferson verlassen. Der Guard verkürzte aus der Distanz auf 49:41 (19.) und hatte ebenso wie Jordan zur Pause bereits 16 Punkte auf dem persönlichen Konto. 57:46 für Tübingen stand es zur Halbzeit – und Owen Klassen, David Bell und Niklas Geske waren mit jeweils drei Fouls belastet.

Trotz dieser hohen Foulbelastung präsentierten sich die Hagener nach dem Wechsel defensiv deutlich verbessert. Das Tübinger Spiel wurde mehr und mehr zum Stückwerk. Jefferson und Bell trafen aus der Distanz – und die dezimierten Hagener waren nach 27 Minuten plötzlich wieder bis auf 66:62 dran. Auch eine Auszeit von Tyron McCoy konnte insbesondere Brandon Jefferson nicht aufhalten. Ein weitere Dreier und drei Freiwürfe des kleinen US-Amerikaners brachten Phoenix die erste Führung (68:66, 28.). Ungemach braute sich jedoch unter den Körben zusammen. Sowohl Owen Klassen als auch sein Backup Moritz Krume waren bereits mit vier Fouls belastet.

Die Tigers gingen mit einem knappen 71:70-Vorsprung in das letzte Viertel. Es war nun endgültig ein großer Kampf, in dem sich die Hagener zunehmend besser zurechtfanden. Das Doppeln in der Verteidigung schmeckte den Tübinger nicht. Hagen gewann Bälle – und zog durch einen Dunking von Ivan Elliott und einen Korbleger von Owen Klassen auf 82:75 davon (36.). Im Gegenzug kassierte Klassen dann allerdings sein fünftes Foul. Tübingen kam noch einmal zurück. 30 Sekunden vor dem Ende traf William Buford aus der Distanz zum 85:86.

Nun wurde es turbulent: Jefferson erzielte 13 Sekunden vor dem Ende per Dreier das 89:85. Buford verkürzte im Gegenzug mit sieben Sekunden auf der Uhr per Tip-in zum 87:89. Auszeit Hagen. Adam Hess gelang es im Anschluss nicht, den Ball binnen fünf Sekunden ins Feld zu bringen. Tübingen bekam so noch einen Versuch. Buford ging mit einem Dreierversuch auf den Sieg – und scheiterte. Phoenix Hagen behielt mit 89:87 die Oberhand.

Das Fazit:

Auch wenn es pathetisch klingt: Das war vielleicht einer der größten und wichtigsten Siege in der Geschichte von Phoenix Hagen. D.J. Covington schwer verletzt, sechs Punkte am grünen Tisch verloren, große Unruhe rund um den Klub, J.J. Mann schwer verletzt, das zweite Auswärtsspiel binnen 48 Stunden gegen einen ausgeruhten Gegner: Die Voraussetzungen hätten kaum ungünstiger sein können. Eine hohe Foulbelastung, die deutliche körperliche Unterlegenheit und ein schneller 21:37-Rückstand sind in so einer Situation eigentlich Sargnägel. Dass Brandon Jefferson 34 Punkte erzielt hat, war wichtig. Aber noch wichtiger war die Charakterfrage, auf die die Trainer und die Mannschaft einmal mehr eine bewundernswerte Antwort gewusst haben.

Die Trainerstimmen:

Tyron McCoy: „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und unseren Rhythmus gefunden. Das Spiel wurde dann in der zweiten Hälfte härter und uns sind Fehler unterlaufen. Dieser Trend hielt leider bis zum Spielende an und hat uns am Ende den Sieg gekostet. Jetzt müssen wir uns auf die letzten drei Spiele konzentrieren und diese auch gewinnen.“

Ingo Freyer: „Für die heutige Partie hatten wir uns zwar Chancen ausgerechnet aber nie so ein Spiel erwartet. Noch in dem ersten Viertel haben wir unsere Fehler erkannt und diese schnell eingestellt. Neben dem Ergebnis finde ich aber viel wichtiger, dass wir es allen gezeigt haben. Trotz aller Ausfälle und Umstände darf man Phoenix Hagen nie abschreiben.“

Die Statistik:

WALTER Tigers Tübingen: Jordan (19/2, 8 Ass.), Green (16/1), Buford (15/2), Mihailovic (9/1), Nadjfeji (8), Russell (8), Agva (6), Radosavljevic (6), Fitzpatrick, Albus.

Phoenix Hagen: Jefferson (34/9), Elliott (16/2, 10 Reb.), Bell (13/1), Klassen (12), Geske (8), Hess (2), Krume (2), Grof (2), Jasinski.

Stationen: 12:10 (5.), 31:18 (10.), 42:28 (15.), 57:46 (20.), 63:56 (25.), 71:70 (30.), 75:78 (35.), 87:89 (40.).

Zuschauer: 3.132