Phoenix Hagen verliert gegen Frankfurt

Dreierfestival zu Beginn reicht nicht zum Sieg gegen Frankfurt

Trotz starken Beginns mit fünf getroffenen Dreiern in Serie hat Phoenix Hagen mit 70:86 (38:48) bei den FRAPORT SKYLINERS verloren. Vor 2.260 Zuschauern in der Fraport Arena machten die Gastgeber im dritten Viertel den Sack zu. Die Partie des 33. Spieltags der Beko Basketball Bundesliga war vom 29. April vorverlegt worden, da für die Frankfurter an diesem Tag das Final Four des FIBA Europe Cup beginnt.

Das Personal:

Für die SKYLINERS starteten Jordan Theodore, Quantez Robertson, Aaron Doornekamp, Danilo Barthel und Johannes Voigtmann. Phoenix-Headcoach Ingo Freyer schickte in Brandon Jefferson, David Bell, Jonas Grof, Ivan Elliott und Owen Klassen die gleiche Starting Five aufs Parkett wie beim furiosen 102:81-Sieg gegen den Mitteldeutschen BC am vergangenen Samstag.

Der Spielverlauf:

Die Feuervögel begannen gegen Frankfurt so, wie sie gegen die Wölfe aufgehört hatten: mit munterem Dreipunkteschießen. Elliott, Grof und zweimal Jefferson trafen aus der Distanz und besorgten so eine 12:5-Führung für die Gäste (4.). Frankfurts Coach Gordon Herbert nahm das zum Anlass, nach einer Auszeit auf einen Schlag die komplette Starting Five auszuwechseln. Konstantin Klein, Philip Scrubb, John Little, Johannes Richter und Mike Morrison drehten den Rückstand binnen vier Minuten in eine 15:12-Führung. Adam Hess traf den fünften Hagener Dreier in Serie zum Ausgleich (8.). Mit einem And-One zum 19:18 (9.) holte Niklas Geske die ersten Hagener Punkte des ersten Viertels, die nicht von jenseits der Dreierlinie erzielt wurden.

Frankfurt setzte sich auf 25:18 ab (11.). Die Feuervögel fanden zurück ins Spiel, indem sie ihre Dreierversuche einschränkten und unter den Körben präsenter wurden. Per Korbleger holte Elliott den 27:27-Ausgleich (14.). Nach kurzer Hagener Führung übernahmen wieder die Gastgeber. In der Defense ließen sie kaum etwas zu, vorne kamen sie zu leichten Punkten. Theodores Treffer zum 46:36 ließ den Frankfurter Vorsprung erstmals zweistellig werden (20.). Bei der Differenz von zehn Punkten blieb es auch zur Pause mit dem Stand von 48:38.

Die Frankfurter kamen frischer aus der Kabine und dominierten jetzt das Spiel. Vor allem der nachverpflichtete Scrubb drehte auf und traf gleich drei wichtige Dreier. Auch Max Merz war aus der Distanz zum 74:54 erfolgreich (30.). Damit war die Partie im Prinzip entschieden. Das Schlussviertel entschied Phoenix mit 16:12 für sich, was eine Niederlage aber nicht mehr verhindern konnte. Für den Endstand von 86:70 sorgte Moritz Krume nach Assist von Jonas Grof.

Das Fazit:

Spektakulär waren die fünf getroffenen Hagener Dreier zu Beginn. Im weiteren Spielverlauf folgten jedoch nur noch vier weitere. Auch für zwei war Phoenix nicht wesentlich treffsicherer. Die Quoten von 61,0 Prozent für Frankfurt und 42,1 Prozent für Hagen sprechen Bände. Bitter für Phoenix neben der Niederlage, dass J.J. Mann im Schlussviertel schlimm mit dem Fuß umknickte. Optimistisch stimmte dagegen die engagierte Leistung der Nachwuchskräfte. Mit einer rein deutschen Formation aus Geske, Zahner-Gothen, Grof, Jasinski und Krume beendete Phoenix die Partie. Schon am Samstag um 20.30 Uhr folgt für Hagen bei den WALTER Tigers Tübingen der zweite Teil der Auswärtstour.

Die Trainerstimmen:

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Von der mentalen Einstellung unserer Starter bin ich heute sehr enttäuscht. Sie waren nicht bereit zu spielen. Zu Beginn des Spiels gab es nur eine Mannschaft auf dem Feld, die mit Intensität agiert hat, und das war Hagen. Glücklicherweise hatten wir heute unsere Bank und Hagen früh Foulprobleme. Sie spielen durch die Verletzung von D.J. Covington nur mit einem richtigen Center, das macht es für sie nicht leicht. Unsere Bank hat mit guter Intensität gespielt. Manchmal gibt es eben solche Spiele. Das Wichtigste ist, dass wir morgen zurück ins Training kommen und aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Frankfurt und Glückwunsch zu diesem Team. Die kleinen Spieler von Frankfurt sind nicht unbedingt sehr viel größer als unsere, aber ihre taffe Art in jeder Sekunde der Partie ist wirklich bemerkenswert. Das hat einen Riesenunterschied ausgemacht, davon können wir uns viel abschauen. Gerade diese mentale Stärke macht unheimlich viel aus. Wir wollten in der zweiten Halbzeit ihrer Toughness unsere eigene entgegensetzen, sind dann aber ganz schnell in Foulprobleme geraten. Dies hat dann zu der Phase geführt, in der Frankfurt das Spiel endgültig entschieden hat.“

Die Statistik:

FRAPORT SKYLINERS – Phoenix Hagen 86:70 (48:38)

FRAPORT SKYLINERS: Scrubb (26/3), Theodore (12, 9 Ass.), Morrison (12), Doornekamp (11, 9 Reb.), Richter (8), Merz (7/1), Little (5/1), Voigtmann (3), Robertson (2), Barthel, Klein.

Phoenix Hagen: Jefferson (13/3), Elliott (11/1), Mann (10/2), Klassen (10), Hess (8/1), Grof (7/1), Geske (6/1), Krume (5), Bell, Jasinski, Zahner-Gothen.

Stationen: 7:12 (5.), 23:18 (10.), 29:29 (15.), 48:38 (20.), 64:48 (25.), 74:54 (30.), 81:58 (35.), 86:70 (40.).

Zuschauer: 2.260

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Bewaffneter Raubüberfall auf Sparkassenfiliale

Witten. In den Mittagsstunden des heutigen 14. April kam es
zu einem bewaffneten Raubüberfall auf die Sparkassenfiliale an der
Wideystraße 14 in Witten.

Gegen 13.00 Uhr bedrohten zwei maskierte Männer die Angestellten
mit einer Pistole, einem Revolver sowie einer Handgranate und
forderten die Herausgabe des Bargeldes. Anschließend sperrten die
Kriminellen die drei Personen in einen Toilettenraum ein und
flüchteten mit der Beute aus dem Gebäude. Die Mitarbeiter konnten
sich selbstständig befreien und die Polizei rufen.

Einer der Räuber ist ca. 60 Jahre alt, hat rötliche Haare und rote
Hautpigmente im Gesicht. Er trug schwarze Schuhe, eine helle
Jeanshose sowie einen olivgrünen Parka. Der Mittäter ist ca. 25 bis
30 Jahre alt, trug einen Kapuzenpulli, eine Jeanshose, dunkelblaue
Segelturnschuhe sowie eine Fahrradbrille.

Das Bochumer Raubkommissariat (KK 13) hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234/909-4135 (-4441
außerhalb der Geschäftszeit) um Zeugenhinweise.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz im Vorstand des Städtetags NRW

OB Schulz
© TV58.de

Hagen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz wurde bei der heutigen Mitgliederversammlung des nordrhein-westfälischen Städtetags einstimmig als ordentliches Mitglied in den Vorstand gewählt. Der Städtetag Nordrhein-Westfalen in Aachen ist die Stimme der Städte im größten Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. In ihm haben sich 39 Städte mit rund neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Der kommunale Spitzenverband repräsentiert damit etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes.

CDU Hagen: Theater um das Theater nicht mehr nachvollziehbar

 

(CDU Hagen) >>„Der Ratsbeschluss zum Hagener Theater ist die präzise sprachliche Fassung dessen, was wir auf Drängen der Kommunalaufsicht seit Jahren mit dem Theater diskutieren oder bereits praktizieren. Einzig neu daran ist, dass wir es aus gutem Grund noch einmal komplett schriftlich fixiert haben. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Irritationen gegeben, die wir durch einen sauberen Beschluss ausschließen wollten.“ Mit diesem Hinweis begegnet der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel der Kritik des Theaters am Sparbeschluss des Rates vom vergangenen Donnerstag.

Auch für den Fraktionssprecher von Bündnis 90 / Die Grünen, Joachim Riechel, spiegeln die zwei Punkte des Theaterbeschlusses „exakt die Eckpunkte wider, die wir seit Jahren mit dem Theater transparent verhandelt haben. Dass die Theaterspitze sie heute wie damals ablehnt ist legitim, ändert aber nichts an den Tatsachen. Für uns stand ganz klar der Gerechtigkeitsgedanke im Vordergrund. Wir wollten eben nicht Hoch- gegen Jugendkultur oder Bildungssektor ausspielen. Alle Kulturbereiche sollten ihren fairen Sparbeitrag bringen. Das ist uns gelungen!“

Zu den wichtigen Festlegungen gehört nach Wolfgang Röspel auch der Hinweis auf die Dynamik des städtischen Zuschusses beim Theater: „Es war spätestens seit dem Jahr 2013 immer Konsens, dass die Theater gGmbH die Tariferhöhungen beim Personal nicht alleine bewältigen kann. Anders als bei den übrigen Gesellschaften, erhöht die Stadt ihren Zuschuss an das Theater mit jeder Tariferhöhung, die über ein Prozent hinausgeht. Die Stadt verlangt aber von der Theater gGmbH, dass sie ein Prozent der Tariferhöhungen durch Einsparungen selbst erwirtschaftet. Das geht deutlich über die Förderung für die Kulturzentren oder anderer Einrichtungen hinaus!“

Claus Thielmann weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die zeitliche Festlegung der Einsparungen hin: „Wir haben mit der Festlegung des Maßnahmenbeginns im Jahr 2018 ausdrücklich dem amtierenden Intendanten und dem Generalmusikdirektor finanziell den Rücken frei gehalten. Schließlich waren sie mit ihrem Programm weder willens noch bereit, entsprechenden Veränderungen am Angebot vorzunehmen. Sie können nun bis zum Ende ihrer Verträge mit dem bisherigen Budget weiter arbeiten. Das hätten wir auch anders sehen können. Umso enttäuschter bin ich jetzt, wenn beide Persönlichkeiten keine Gelegenheit auslassen, um Streit und Zwietracht in die Gremien zu säen.“

Noch deutlicher formuliert es Wolfgang Röspel: „Wir können verstehen, wenn Intendant Norbert Hilchenbach und Generalmusikdirektor Florian Ludwig die Zukunft des Hagener Theaters gerne anders sehen würden. Wir können sogar verstehen, dass sie sich bis zum Juli 2017 mit einer kostspieligen und furiosen Spielzeit verabschieden wollen. Aber genau deshalb haben wir keinerlei Verständnis dafür, dass die scheidende Theaterspitze versucht, Fakten über ihre Amtszeit hinaus zu schaffen, Einsparungen zu blockieren, Druck auf die Aufsichtsratsmitglieder auszuüben und die Theater-Mitarbeiter zutiefst verunsichert. Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht für mich anders aus. Deshalb prüfen wird derzeit, ob angesichts der ständig publizierten Abwehrhaltung der Theaterleitung auch gegenüber dem Aufsichtsrat eine Sondersitzung des KWA zur Aufklärung der Fakten immer notwendiger wird.“<<

 

Zu dieser Pressemeldung hat mittlerweile die Theaterleitung Stellung bezogen (klick)

Prinzenpaar verewigt sich im Goldenen Buch der Stadt Hagen

Oberbürgermeister Erik O Schulz hat das Hagener Prinzenpaar der Session 2015/2016, Marvin I. und Sarah I., dazu eingeladen, sich im Rahmen eines kleinen Empfangs im Rathaus an der Volme in das Goldene Buch der Stadt Hagen einzutragen. Das Paar hat die Karnevalisten der Volmestadt in der vergangenen Session durch seinen besonderen Einsatz zur Pflege des Brauchtums sowie mit seiner sympathischen Art begeistert.

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© Clara Berwe

Oberbürgermeister Erik O. Schulz, die Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer und Horst Wisotzki sowie Bezirksbürgermeister Dieter Kohaupt nutzten den Empfang, um sich bei Marvin I. und Sarah I. für ihr großartiges Engagement zu bedanken – ganz besonders hinsichtlich der Enttäuschung, dass der Rosenmontagsumzug in Hagen am 8. Februar wetterbedingt ausfallen musste.

Cindy aus Marzahn „Ick kann ooch anders! Tour 2015/16“

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Ab November 2015 ist es soweit. Cindy aus Marzahn präsentiert ihre lang erwartete vierte Bühnenshow: „Ick kann ooch anders!“ heißt das Programm, in dem Cindy uns diesmal ganz neue Seiten zeigt. Denn wenn sie etwas hasst, dann sind das Ungerechtigkeiten. Sowohl die Kleinen im Alltag als auch die ganz Großen. Und was sagt Cindy über ihr neues Bühnenprogramm: „Leute es ist wieder soweit. Ick jehe endlich wieder uff Tour mit meinem neuen Programm: „Ick kann ooch anders! Und ick sage euch eins, ick lass mir det nicht mehr jefallen, die können jemand anderes veräppeln. Wat soll‘n det? Soll det immer so weiterjehen? Ick sage NEIN! Lasst uns wat ändern! Ick sage: „Kernobst – nein danke!“ Ick sage: „Mehr Gäld führ Billdung!!“ Ick sage: „Ja zum 40 Stunden Jahr!“ Ick sage: „Hosen runter und Mieten ooch.“ Ick sage: „ Mindestlohn nach Körpergewicht!“ Ick sage: „Steht auf oder bleibt sitzen, aber habt eine Meinung. So wie ick!“ Wir sehen uns 2015! Ick freu mich auf euch, eure Prinzessin!“.
Für ihre Fans hält Cindy aus Marzahn eine ganz besondere Überraschung bereit: Vor der offiziellen Premiere wird sie das Programm im Herbst in einigen wenigen kleinen und exklusiven Vorpremieren präsentieren.
Das Besondere: Die Fans können bestimmen, wo das sein wird.
Das gab es noch nie.
Unter stagelink.de/cindy-aus-marzahn können ab sofort bis Ende März alle angeben, in welche Stadt Cindy kommen soll.



Preise: 33,00 € inkl. VVK-Gebühren
Veranstalter: HEADLINE

Zivilfahnder der Hagener Kripo führen mehrere Kontrollen durch

Hagen. In der Zeit vom 11.04.2016 – 13.04.2016 führten
Zivilfahnder des Einsatztrupps der Hagener Kriminalpolizei gezielt
Kontrollen am Berliner Platz, auf dem Graf-von-Galen-Ring, im Bereich
der Unterführung an der Augustastraße und am Bodelschwinghplatz
durch. Hierbei überprüften sie rund 120 Personen.

Die Kontrollen ergaben, dass drei Männer im Alter von 20 bis 25
Jahren Teleskopschlagstöcke und Einhandmesser mitführten, für die ein
Führungsverbot vorlag. Bei zwei Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren
wurden ebenfall Einhandmesser sichergestellt. Außerdem
beschlagnahmten die Beamten bei mehreren Personen geringe Mengen
Rauschgift (Heroin, Marihuana, Haschisch, Methadon, Ecstasy,
Amphetamine).

Ein 30-jährger Hagener, der wegen Diebstahl von der
Staatsanwaltschaft Hagen zur Festnahme ausgeschrieben war, geriet in
die Kontrolle am Bodelschwinghplatz und wurde zur Verbüßung von 50
Tagen Freiheitsstrafe der Justizvollzugsanstalt Hagen zugeführt.

Die Hagener Polizei wird in diesen und anderen Bereichen auch
zukünftig verstärkt Kontrollen durchführen.

Hagen Aktiv zur Intendantensuche

Zuschusskürzung kompensieren durch perfektes Marketing im Theater

(Hagen Aktiv) >>„Hier muss eine kreative Lösung gefunden werden“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende von Hagen Aktiv, Dr. Josef Bücker, das Debakel bei der Intendantensuche. „Ohne diese wird der Imageschaden für das Theater und die Stadt Hagen noch größer“.
Der Rat hat, so Bücker, am vergangenen Donnerstag mehrheitlich zwar die Zuschusskürzung durch die Stadt beschlossen. Jedoch bedeute diese Mittelkürzung nicht zwingend, dass auch in dieser Höhe Kosten eingespart werden müssten. Vielmehr gelte es auf Seiten des Theaters, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Einnahmenseite zu erhöhen. Das beziehe sich aber nicht nur auf die eigentlichen Theater-Einnahmen, sondern – in diesem Kontext – vor allem auf die Ausschöpfung aller möglichen Werbepotenziale, unter Einschluss eines Sponsorings von Unternehmen, wo nach Meinung von Hagen Aktiv noch viel Potenzial brach liege und was auch Theaterliebhabern zur Erhaltung des Theaters zugemutet werden könne.
„Ob diese wichtige Aufgabe durch einen Intendanten, der eigentlich die künstlerische Verantwortung tragen soll, erfüllt werden kann oder besser durch einen auf diesem Gebiet erfahrenen „Kulturmanager“, den Hagen Aktiv favorisiert, muss in den kommenden Wochen intensiv diskutiert werden“, so Dr. Bücker weiter.
Hagen Aktiv sehe allerdings den Bedarf an einem Kulturmanager nicht nur beim Theater, sondern auch bei den Museen der Stadt. Auch hier müssten dringend Maßnahmen getroffen werden, die die Besucherfrequenz und damit die Einnahmen deutlich erhöhen und dort auch sonstige Einnahmequellen erschließen. Auch eine optimale Vernetzung der verschiedenen Veranstaltungsstätten und Kulturangebote würde Bücker sich im Tätigkeitsfeld eines Kulturmanagers vorstellen.
„Hagen Aktiv sieht nach derzeitigen Vorstellungen die Stelle eines Kulturmanagers, der letztendlich die Interessen von Kultur und Wirtschaft verquicken soll, damit je zur Hälfte bei der Stadt und beim Theater in leitender Funktion“, so Bücker abschließend.<<

Flüchtlingsunterkunft: Einjähriges Kind verbrennt sich schwer

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr wurde am Donnerstag um 8:10 Uhr zu einem
Wohnungsbrand in die Flüchtlingsunterkunft Am Berge alarmiert. Die
Lage war zunächst unklar. Eine Verständigung war am Notruf nur auf
Englisch möglich.

Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass es sich um kein
Brandereignis sondern um einen medizinischen Notfall eines
Kleinkindes handelte. Ein 1- jähriges Mädchen hatte sich am
Oberkörper und Arm mit heißem Wasser verbrannt. Der Rettungsdienst
sowie die Notärztin, die bei einem Wohnungsbrand immer automatisch
mit alarmiert werden, übernahmen sofort die Versorgung.

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Der Einsatzleiter entschied sich frühzeitig, nach Absprache mit
der Notärztin, einen Rettungshubschrauber anzufordern. Dieser sollte
das Kind zeitnah in eine Spezialklinik transportieren. Für die unter
Schock stehende Mutter (29) wurde ein weiterer Rettungswagen aus
Wetter nachgefordert.

Der Hubschrauber Christoph 8 aus Lünen landete auf einer Wiese am
Westender Weg. Die Landung wurde durch die Feuerwehr abgesichert. Der
Westender Weg musste von Feuerwehr und Polizei komplett gesperrt
werden. Die kleine Patientin wurde mit einem Rettungswagen zum
Hubschrauber transportiert. Der Hubschrauber flog die schwerverletzte
Patientin dann in eine Hammer Klinik. Ein Krankentransportwagen
transportierte die leichtverletzte Mutter ebenfalls in die Klinik.

Die Polizei unterstützte die Maßnahmen: Nach ersten Ermittlungen
hatte das Kind offenbar an dem Kabel eines Wasserkochers gezogen.
Dieser ist dann wohl umgefallen.

Ein Flüchtlingsbeauftragter der Stadt erschien an der
Einsatzstelle und unterstützte die Einsatzkräfte indem er übersetzte.

Ein erweiterter Löschzug war mit 23 ehrenamtlichen Kräften über
eine Stunde im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zehn Kräften vor
Ort.

Kind nach Verkehrsunfall mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen – Gaffer behindern Rettungsarbeiten

Hagen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am
Mittwochnachmittag gegen 15.20 Uhr in der Straße
„Graf-von-Galen-Ring“. Ein 10-jähriges Mädchen lief bei Rotlicht
einer Fußgängerampel in Höhe des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) über
die Fahrbahn und wurde von dem Golf eines 43-jährigen Hageners
erfasst und zu Boden geschleudert. Dieser befuhr den
Graf-von-Galen-Ring auf dem linken von zwei Fahrstreifen in
Fahrtrichtung Altenhagener Brücke. Die 10-jährige wurde durch den
Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss mit einem
Rettungshubschrauber in das Bergmannsheil Krankenhaus in Bochum
geflogen. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr. Während der
Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen. Der
Bahnhofsvorplatz musste für die Dauer der Landung des
Rettungshubschraubers komplett gesperrt werden. Die Polizei sucht
weitere Zeugen des Unfalls, insbesondere den Fahrer eines unbekannten
Fahrzeugs, welcher sich zum Unfallzeitpunkt unmittelbar neben dem
Unfallfahrzeug befand. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei
unter der 02331 – 986 2066.

Die Rettungsarbeiten wurden durch mehrere Schaulustige massiv
behindert, welche mit ihren Smartphones das verletzte Mädchen und die
Landung des Hubschraubers gefilmt haben. Es mussten zusätzliche
Polizeibeamte eingesetzt werden, um einen zügigen Ablauf der
Rettungsarbeiten zu gewährleisten. Hierzu hat die Hagener Polizei auf
ihrer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/Polizei.NRW.HA/photos/
a.213205282185117.1073741828.208563659315946/535167986655510/?type=3&
theater) einen Beitrag veröffentlicht, der mittlerweile über 16.000
Mal geteilt wurde und bereits knapp 2 Millionen Menschen erreicht
hat.

Mein Dorf 55 plus – trotz Alter bleibe ich

Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Beim Umpflanzen könnten lebenswichtige Wurzeln verletzt werden. Wie aber können Seniorinnen und Senioren länger auf dem Land wohnen bleiben – auch wenn die Mobilität und Versorgung dort immer schlechter werden? Das Lehrgebiet Kooperative Systeme der FernUniversität in Hagen von Prof. Dr. Jörg Haake erforscht im Projekt „Mein Dorf 55 plus – trotz Alter bleibe ich“, wie Technologie dazu beitragen kann. Mit Hilfe einer App für Tablets soll die soziale Vernetzung von älteren Menschen und die gegenseitige Fürsorge in dörflichen Regionen verbessert werden.

Till-Schümmer
Bildquelle: FernUni Hagen

Gestartet ist das auf zwei Jahre angelegte Projekt jetzt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Dort leben im Dekanat Nassauer Land der Evangelischen Kirche 54.000 Menschen in 60 Dörfern, die vom demografischen Wandel stark betroffen sind. „Die Eltern-Generation lebt oft ohne ihre Kinder vor Ort. In vielen Dörfern gibt es keinen Einzelhandel und keine Gaststätte mehr“, schildert Projektleiter Dr. Till Schümmer die Situation. Der Informatiker ist Akademischer Rat im Lehrgebiet Kooperative Systeme und verfolgt eine Vision: „Wir wollen mit neuen Medien neue Formen der Unterstützung schaffen.“

 

Unterstützung, von der zukünftig auch Seniorinnen und Senioren in anderen ländlichen Gebieten, etwa im Sauerland, profitieren könnten – denn Erfahrungen und Ergebnisse sollen übertragbar sein. Ein weiterer Vorteil, den die App der FernUni im Gegensatz zu vielen bestehenden sozialen Netzen mitbringt: Sie bietet einen geschützten Raum, in dem ältere Menschen vertrauensvoll und offen miteinander kommunizieren können.

 

Gemeinsame Aktivitäten und Hilfe im Alltag

 

In der Praxis sollen Menschen im Ruhestand mit Unterstützung der App gemeinsam Aktivitäten initiieren. Zum Beispiel könnte ein pensionierter Lehrer einen Ausflug ins Kunstmuseum in die nächste, größere Stadt organisieren – vom Programm bis zur Fahrgemeinschaft. Darüber hinaus geht es um konkrete Hilfe im Alltag. Wenn etwa eine 80-jährige, alleinstehende Seniorin einen Kuchen backen möchte, aber keine Eier mehr im Haus hat, soll die App unkompliziert helfen. Die Rentnerin fragt ab, wer zum Einkaufen in den nächsten Supermarkt fährt und bekommt fehlende Lebensmittel mitgebracht. Das sind einige der Möglichkeiten für soziales Miteinander und wechselseitige Unterstützung im ländlichen Raum, die nicht nur den älteren Menschen zugutekommen.

 

„Unsere Forschung ist gesellschaftlich relevant und nah dran an den Menschen“, stellt Prof. Haake heraus. Angewendet wird die App im Kooperationsprojekt „Mein Dorf 55plus“ unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Koordinator für den Einsatz ist die an Rhein und Lahn aktive Initiative 55 plus-minus, die Aktivitäten und Projekte für Menschen in der zweiten Lebenshälfte initiiert. „Viele alt gewordene Menschen sitzen tatsächlich in den Dörfern, warten auf den Besuch ihrer Kinder und hoffen auf gute Kontakte zur Nachbarschaft“, sagt deren Sprecher Dieter Zorbach. „Wir sollten unser Lebensglück selbstgestaltend in die Hand nehmen, die neuen Medien helfen uns dabei.“

 

Innovative Lösungen und Evaluation der Technologie

 

Für das von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau unterstützte Kooperationsprojekt wird die FernUniversität innovative Lösungen beisteuern und die Wirkung des Einsatzes der Technologie evaluieren. Die für den Einsatz in der Fläche nötige Produktreife wird die App durch die PATONGO UG erhalten, einer Ausgründung aus einem vorherigen Forschungsprojekt des Lehrgebiets Kooperative Systeme. In den Jahren 2009 bis 2012 wurde an der FernUni die Basistechnologie PATONGO (Patterns and Tools for Non Governmental Organizations) entwickelt und seitdem in unterschiedlichen Organisationen eingesetzt, etwa unter dem Namen „geistreich.de“ als kirchliches Kommunikationsportal der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Für das Projekt „Mein Dorf 55 plus“ hat eine Gruppe von Informatik-Studierenden bereits einen Prototyp für eine Vernetzungslösung entwickelt. Außerdem arbeiten zwei weitere Studierende am Lehrgebiet im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten an Fragestellungen der Sicherheit und Usability. „Soziales Engagement, Forschung und Lehre gehen hier Hand in Hand“, sagt Schümmer.

 

Und für den alten Baum im Dorf bedeutet das: Seine Wurzeln sollen mit Hilfe der neuen Medien gestärkt werden, damit er den Herbststürmen noch möglichst lange widerstehen kann.

Renaturierung an der Ruhr in Wengern: Stadt lädt zu Infoabend ein

Die Bezirksregierung Arnsberg beabsichtigt an der Ruhr in Wengern Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung des Gewässers sowie der Aue mit ihren Nebengewässern durchzuführen. Ein entsprechender Antrag wurde bereits im letzten Umwelt- und Verkehrsausschuss vorgestellt. Um die Bürgerinnen und Bürger über die konkreten Maßnahmen der Renaturierungsarbeiten zu informieren, lädt die Stadt Wetter (Ruhr) am kommenden Dienstag, 19. April, alle Interessierten. um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Elbeschalle ein. Ulrich Detering von der Bezirksregierung ist als Referent geladen und wird die Renaturierungsmaßnahmen an der Ruhr vorstellen. Im Anschluss können die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen anbringen.

Drittes Familienkonzert  – Theater Hagen – Uraufführung

Nummer Vier fehlt! – Ein Frischling auf Abwegen“ ist der Titel des dritten Familienkonzerts des Philharmonischen Orchester Hagen am Sonntag, 17. April um 11 Uhr im Großen Haus des Theaters. Dieses konzertante Wildschwein-, Feld-, Wald- und Wiesenabenteuer von Christian van den Berg (Musik) und Bernd Gieseking (Text) wird an diesem Vormittag zum ersten Mal zu erleben sein. Ein Frischling, ein junges Wildschweinkind, verschwindet im Wald. Bei den Wildschweinen ist es so, dass diese in den ersten zwei Wochen ihre Kinder nummerieren und ihnen erst dann einen Namen geben. Und so gerät „Nummer Vier“ bei der Suche nach dem Heimweg auf Abwege, begegnet Schnecken, Fledermäusen und anderen Tieren und erlebt dabei ebenso spannende wie lustige Abenteuer.

Der bekannte Autor und Kabarretist Bernd Gieseking, Preisträger bei der letzten MDR-Kinderhörspielpreis-Verleihung, und der Komponist Christian van den Berg haben eine aufregende und unterhaltsame Geschichte mit zauberhafter und mitreißender Musik eigens für das Hagener Theater geschrieben. Dieses Konzert für die ganze Familie wird von Bernd Gieseking höchstpersönlich moderiert und von Ana-Maria Dafova musikalisch geleitet. Zu dieser Veranstaltung hat ein Malwettbewerb stattgefunden – das Siegerbild wird am Sonntag auf einer großen Leinwand zu sehen sein.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de,

an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Wechseljahre: Gleichstellungsbeauftragte laden zu Infoabend ein

Die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Wetter und Herdecke laden am Mittwoch, 27. April, von 19.30 bis 21 Uhr zur Infoveranstaltung Gute Zeiten – schlechte Zeiten? Die Wechseljahre“ im Bürgerhaus Villa Vorsteher, Kaiserstraße 132, ein. Sie kommen auf jede Frau zu: Die Wechseljahre. Sie sind ein natürlicher Lebensabschnitt, der einher geht mit einem neuen Körpergefühl. Es gibt viele Fragen: Wann fangen die Wechseljahre an? Bin ich mitten drin? Und wann hören sie auf?

Die Gleichstellungsbeauftragten von Wetter (Ruhr) und Herdecke informieren deshalb alle interessierten Frauen in der kostenlosen Informationsveranstaltung am Mittwoch den 27.04.16 um 19:30-21:00 Uhr im Bürgerhaus, Kaiserstr. 132, Wetter (Ruhr) über das Thema der Wechseljahre.

In diesem Vortrag erfahren Interessierte, was mit den Wechseljahren genau hormonell in ihrem Körper passiert und welche biologischen Vorgänge die hormonelle Gesundheit bestimmen.

Ziel des Abends ist es, das Bewusstsein und das Verständnis der Frau für die physiologischen Abläufe in ihrem Körper während des Klimakteriums zu stärken.

Die Heilpraktikerin und Hormonberaterin Magdalena Nicotra gibt auch Tipps, was Frauen selbst zur Vorbeugung bzw. Abmilderung evtl. Wechseljahrbeschwerden tun können.

Aus Planungsgründen wird um eine Anmeldung gebeten bis zum 25. April unter Tel.: 02335 840290 (ein Anrufbeantworter ist eingerichtet) oder per E-Mail an: ursula.noll@stadt-wetter.de

Frühlingsgrüße aus dem Wertstoffland

Einen farbenfrohen Blumengruß erhalten alle wetterschen Bürger, die ab kommenden Samstag, 16. April, das Wertstoffland (Wasserstraße 27) besuchen. Solange der Vorrat reicht, erhält jeder Kunde ein Tütchen mit 23 verschiedenen Wildblumenarten, egal, ob er nun Grünschnitt, einen alten Fernseher oder ein ausrangiertes Handy abgibt. Geöffnet ist das Wertstoffland im Gewerbegebiet Schöntal samstags von 8 bis 13 Uhr und mittwochs von 13 bis 17 Uhr.

Die Wildblumenmischung hat schon in den letzten Jahren an vielen Stellen im Stadtgebiet für eine bunte Blumenpracht gesorgt. Die Blumen blühen von Ende Juni bis Mitte September. Auch in diesem Jahr werden die Gärtner des Stadtbetriebes die Blumen-Mischung im öffentlichen Grün aussäen.

„Darmkrebs ist vermeidbar“

Jährlich sterben in Deutschland über 220.000 Patienten an Krebs. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt pro Jahr bei 500.000. Viele Menschen fragen sich: Kann Krebs verhindert werden? Antworten gab Prof. Dr. Hasan Kulaksiz, neuer Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie im Evangelischen Krankenhaus Haspe. Im Patientenforum stellte er sich erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.

darmkrebs
Bildquelle: ESV

Ausführlich ging der Mediziner auf Darmkrebs, eines seiner Spezialgebiete, ein. Seine zentrale Botschaft: „Darmkrebs ist vermeidbar!“ Entscheidend sei, frühzeitig und regelmäßig Vorsorge zu betreiben – und zwar durch eine Darmspiegelung. Dabei werden zum Beispiel Polypen entfernt, aus denen sich langfristig bösartige Tumore entwickeln können. „Die Darmspiegelung ist eine Routine-Untersuchung“, stellte Prof. Kulaksiz klar. Menschen ab 55, so sein Rat, sollten sich dieser Vorsorgemaßnahme regelmäßig unterziehen.

Grundsätzlich ist die Vorsorge etwa alle 10 Jahre fällig, wenn in der letzten Darmspiegelung keine klassischen Polypen gefunden wurden. „Wenn Sie 100 Jahre alt werden möchten, sollten sie mit 85 nochmal zur Darmspiegelung gehen“, erklärte Prof. Kulaksiz schmunzelnd. Allerdings: Es gibt eine neu entdeckte, seltene Polypen-Form, die sich schneller zum Tumor entwickelt. Wenn solche Polypen bei einer Darmspiegelung festgestellt werden, sollte der Patient in kürzeren Abständen Vorsorge betreiben – und zwar alle 3 bis 5 Jahre.

Auch der Lebensstil hilft bei der Darmkrebs-Vorsorge: Wer stark raucht und viel Alkohol trinkt, erkrankt häufiger. Auch übermäßiger Konsum von behandeltem oder gegrilltem Fleisch kann Krebs begünstigen. Prof. Kulaksiz ging auch auf Speiseröhren-, Magen-, Lungen- und Leberkrebs ein. Grundsätzlich machte er klar: „Krebs ist vor allem eine Krankheit der älteren Leute.“ Zwar erkrankten auch junge Menschen, doch statistisch sei besonders die Gruppe ab 60 betroffen. Daher sein Rat: „Fangen Sie schon vorher mit der Vorsorge an!“

Erste Thementour „Auf den Spuren Harkorts“

Am Samstag, 23. April lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. wieder alle Interessierten zu seiner diesjährigen, ersten Thementour „Auf den Spuren Friedrich Harkorts“ ein. Wer sich schon einmal gefragt hat, warum in Wetter und Umgebung so vieles mit „Harkort“ benannt ist, wie z. B. Harkortstadt, Harkortsee, Harkortberg, Harkortturm? Der erhält die Antworten auf diese und weitere Fragen auf der Sonderfahrt des Stadtmarketing durch Wetter und Umgebung. Die Stadtführerin Doris Hülshoff begleitet die Gäste zu den wichtigen Stationen Harkorts und wird viel Interessantes über den Industriepionier Friedrich Harkort zu berichten wissen.
Mit dem Bus geht es über Haus Harkorten, dem Geburtshaus Harkorts, in die historische Freiheit. Hier errichtete er seine „Mechanischen Werkstätten“. Eine Führung durch das über 100 Jahre alte Rathaus, mit Besichtigung des Ratsaals sowie die Fahrt nach Gut Schede stehen auf dem Programm. Bei gutem Wetter endet die Tour mit einem Besuch auf dem Familienfriedhof, wo Friedrich Harkort seine letzte Ruhestätte fand.
Besonders interessant und spannend wird es, wenn wir uns ein Stück entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse begeben, auf der Suche nach Überbleibseln der alten Trasse „Harkort-Schlebuscher Kohlenbahn“, um dann, direkt vor Ort, ein paar Fakten zur Geschichte der Eisenbahn zu erfahren. Viele interessante Informationen über die Persönlichkeit Friedrich Harkort, der nicht nur als Industrie- und Bahn-Pionier Entwicklungen anstoßen konnte, sondern auch als Politiker wirkte, werden auf dieser Tour vermittelt.
Treffpunkt ist der Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt um 14 Uhr, Dauer der Tour ca. 3 Stunden.

Die Kosten betragen 13 Euro pro Person, für Familien mit Kindern 25 Euro (max. 2 Erwachsenen/2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 802092, Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9 – 13 Uhr sowie nachmittags Mo. bis Mi. 14 – 16 Uhr und Do. 14 – 18 Uhr.

Aus dem Polizeibericht Hagen

Auseinandersetzung an Hohenlimburger Busbahnhof

Hagen (ots) – Eine Auseinandersetzung in der Bahnstraße führte am
Mittwochabend zu einem Polizeieinsatz. Gegen 21.30 Uhr standen zwei
33-jährige Männer am Busbahnhof, als nach ihren Angaben unvermittelt
ein Pkw neben ihnen anhielt. Drei junge Männer im Alter zwischen 18
und 22 Jahren stiegen aus und schlugen mehrfach mit den Fäusten auf
die beiden ein. Anschließend fuhren die Täter davon. Die
alkoholisierten Opfer blieben leicht verletzt zurück und
verständigten die Polizei. Eine erste Fahndung verlief ohne Erfolg.
Die Geschädigten lehnten die Hinzuziehung eines Rettungswagens ab,
Zeugen des Vorfalls melden sich bitte unter der 02331-986 2066.

 

Räderklau in Haspe

Hagen (ots) – Als der Halter eines Mercedes am Mittwochmorgen mit
seinem Wagen zur Arbeit fahren wollte, erlebte er eine böse
Überraschung. Unbekannte hatten in der zurückliegenden Nacht den
Wagen auf dem Parkplatz an der Höxterstraße auf Ziegelsteinen
aufgebockt und alle vier Reifen mitsamt Alufelgen entwendet. Durch
die wenig umsichtige Vorgehensweise der Täter entstanden zusätzliche
Beschädigungen an den Seitenschwellern. Zeugen, die weiterführende
Hinweise im Zusammenhang mit den Vorfällen geben können, melden sich
bitte unter der 986 2066.

 

Ladendieb wird mit Haftbefehl gesucht

Hagen (ots) – Pech hatte ein 31-jähriger Ladendieb, der am
Mittwoch gegen 08.00 Uhr eine Flasche Schnaps klauen wollte. Der
Ladendieb hielt sich in einem Supermarkt in der Moltkestraße auf und
ließ die Flasche Schnaps unter seiner Jacke verschwinden. Als er den
Supermarkt verlassen wollte, hielt ihn ein 32-jähriger Zeuge fest und
informierte die Polizei. Die Beamten stellten bei der anschließenden
Überprüfung fest, dass der Ladendieb durch das Amtsgericht
Plettenberg zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Gesuchte war zu
einer Verhandlung wegen Diebstahl nicht vor Gericht erschienen.
Daraufhin erließ das Amtsgericht Plettenberg einen
Untersuchungshaftbefehl. Fahnder der Kripo Hagen führten den
Ladendieb daher dem Gericht in Plettenberg zu. Dort erließ ein
Richter die Untersuchungshaft.

 

Ennepe-Ruhr-Kreis – Polizei warnt erneut vor
Enkeltrickbetrügereien

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) – Herdecker bekommt Anruf und soll
30.000,-Euro herausgeben

Am heutigen Tag, gegen 12.35 Uhr, erhält ein Herdecker einen Anruf
einer bisher unbekannten Person, die sich als Verwandter ausgibt. Die
Person gibt an 30.000,-Euro für einen Autokauf zu benötigen. Der
Herdecker stellt so lange Nachfragen bei dem Anrufer, bis dieser das
Telefonat beendet. Die Polizei weist nochmals darauf hin, Geld nie an
fremde Personen herauszugeben.

Kinderfest im Volkspark

Das Kommunale Integrationszentrum und der Demokratisch-Türkische Bund e.V. veranstalten am Samstag, 23. April, von 14 bis 19 Uhr wieder ein internationales Kinderfest mit einem bunten Programm im Volkspark. Kinder können sich dabei nicht nur austoben, sondern auch an zahlreichen Aktionen aktiv und kreativ beteiligen. Für das leibliche Wohl ist mit internationalen Speisen und Getränken gesorgt.

Björn Nönnweiler mit neuem Program

Er selber bezeichnet sich als Singer/Songwriter, jener Musikgattung, die auch Bob Dylan oder Leonard Cohen zugeschrieben wird. Die Menschen in seiner Heimatstadt Hagen kennen Björn Nonnweiler in erster Linie als gefühlvollen Gitarristen und Sänger der sein Publikum durch Stimme und Ausstrahlung gewinnt.

björn

Im Kulturhof auf Emst hat Nonnweiler schon vor einigen Jahren die ersten Erfahrungen auf der Bühne sammeln können. Für den sympatischen Musiker ist es daher ein Selbstverständnis, auch sein neuestes Programm „Mit Herz und Hirn“ zuerst im Jahrhundertkulturhaus aufzuführen.

Am Samstag, dem 23. April 2016 spielt Björn Nonnweiler erstmals ein Konzert, das ausschließlich aus deutschsprachigen Liedern und einigen Instrumentalstücken besteht. Hiermit zeigt Nonnweiler auch den aktuellen Trend von noch bekannteren Kollegen Bendzko und Poisel, die ebenfalls der benannten Musikgattung in Deutschland zugeschrieben werden.

Karten für das Nonnweiler-Konzert gibt es an der Abendkasse, die im Kulturhof um 19:00 h öffnet. Weitere Informationen zum ersten Konzert der „Mit Herz und Hirn“-Reihe und zum musikalischen Leben des Gitarristen gibt es unter

www.bjoern-nonnweiler.de

 

Konzert

Björn Nonnweiler

„Mit Herz und Hirn“ – live

 

Sa., 23.04.2016

19:30 h

19:00 h (Einlass)

 

Ticket: 8,50 Euro (Abendkasse)

Kulturhof Emst

Auf dem Kämpchen 16

58093 Hagen

Tour zur Lachsstation an der Hasper Talsperre

Ein Ausflug zur Hasper Talsperre unter dem Titel „Die Rückkehr der Lachse“ mit Besichtigung der Lachsaufzuchtstation findet am Samstag, 7. Mai, von 10.30 Uhr bis circa 18.30 Uhr im Rahmen der Hagener Europawochen statt.

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene Europäische Wasserrahmenrichtlinie hat ein ambitioniertes Ziel: den guten Zustand der europäischen Gewässer. Auf dem Spaziergang um die Hasper Talsperre werden die konkreten Auswirkungen der Richtlinie vor Ort von Christa Stiller-Ludwig vom Umweltamt der Stadt Hagen, Abteilung Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde, erläutert. Im Anschluss wird die Umsetzung des in Deutschland einzigartigen Projektes zur Wiedereinbürgerung des Atlantischen Lasches vorgestellt. Der Lachs ist das Symbol für gesundes und sauberes Wasser. Leider ist er in den europäischen Fließgewässern fast ausgestorben. Um dem entgegenzuwirken, gründete sich im Jahre 2001 der Verein „Lachszentrum Hasper Talsperre e.V.“.

Start- und Endpunkt der Tour ist das Rathaus an der Volme, Rathausstraße 11. Eine verbindliche Anmeldung nimmt das Europe Direct Büro Hagen bis Freitag, 22. April, unter Telefon 02331/207-3186 oder per E-Mail ansabine.krink@stadt-hagen.de entgegen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Notwendig für die Veranstaltung ist bequemes, festes Schuhwerk.