Vielleicht ein guter Krimi-Titel aber Sachbeschädigung: Graffiti in der Mittagszeit

Hagen. Nach ersten Ermittlungen haben bislang Unbekannte am
Donnerstag in Altenhagen zwischen 12.00 und 15.00 Uhr mehrere
Fassaden beschmiert. An drei Häusern in der Adolfstraße, zweimal in
der Düppelstraße sowie in der Wittekindstraße konnten die
eingesetzten Polizisten frische Tags in grüner und grauer Farbe
feststellen. Neben unleserlichen Zeichen waren mehrfach die Tags
„DBF“ und „KATS“ zu erkennen. Zeugen, die weiterführende Hinweise im
Zusammenhang mit diesen Sachbeschädigungen geben können, melden sich
bitte unter der 986 2066.

HA: BMW gestohlen

Hagen. Unbekannte Täter stahlen in Wehringhausen einen
grauen BMW des Typs 520i. Der Halter stellte seinen Wagen am
20.01.2016 in der Södingstraße parkend ab. Als er am 28.01.2016
wieder zurück aus dem Urlaub kam, stellte er den Diebstahl fest. Der
Schaden beläuft sich auf rund 5000 Euro. Die Kripo hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter
der 02331 – 986 2066.

HA: Ladendieb stiehlt Kinderbekleidung

Hagen. Ein Ladendieb konnte Donnerstagabend in der Hagener
Innenstadt festgenommen werden. Der 37-jährige Mann löste gegen 19.15
Uhr beim Verlassen eines Textilwarengeschäftes in der Elberfelder
Straße den Alarm der Warensicherungsanlage aus. Ein aufmerksamer
Ladendetektiv nahm die Verfolgung auf und konnte den Dieb festhalten.
Eine hinzugezogene Polizeistreife stellte im Rucksack des Mannes rund
50 Kleidungsstücke fest. Es handelte sich dabei um neue Kleinkinder –
und Babybekleidung, die offensichtlich aus einem Diebstahl stammte.
Der Tatverdächtige war der deutschen Sprache nicht mächtig und hatte
zudem keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Er wurde festgenommen.
Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

DGB Hagen: „Mindestlohn schafft bessere Einkommen und neue Beschäftigung“

Hagen. (DGBHagen) >>Die aktuellen Zahlen aus der nordrheinwestfälischen Statistik zur Verdienstentwicklung unterstreichen noch einmal die DGB-Einschätzungen zum Mindestlohn und dessen positiven Wirkungen. Während die Fachkräfte ihre Verdienste über gute Ergebnisse in Tarifverhandlungen erkämpfen konnten, erreichen angelernte und ungelernte Kräfte deutliche Zuwächse über die Einführung des Mindestlohnes.

In der vorliegenden Auswertung liegen die Lohnerhöhungen in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres zwischen 3 und 4,7 Prozent.

DGB

Für Jochen Maquardt, DGB Stadtverbandsvorsitzender in Hagen ein wichtiger Nachweis für die Richtigkeit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes: „Wir freuen uns über diese Entwicklung. Die Löhne der an- und ungelernten Kräfte in den Betrieben liegen damit höher als in den letzten sieben Jahren zuvor. Gleichzeitig ist die Zahl der Beschäftigten gestiegen. Das ist ein wichtiger Nachweis für unsere Einschätzung, dass die objektive Erhöhung der Kaufkraft wichtige Impulse für wirtschaftliche Entwicklungen setzt. Wir hoffen, dass sich diese Erkenntnis immer breiter bei Wirtschaft und Politik in Hagen und darüber hinaus durchsetzt.“

Für den DGB sollten die guten Erfahrungen auch zur Basis für die anstehenden Tarifauseinandersetzungen bei den Arbeitgebern tiefen Eindruck hinterlassen.<<

Cemile Giousouf: Gutes Ergebnis für alle Flüchtlinge und Zuwanderer in Deutschland

Bund und Länder wollen ein Integrationskonzept erstellen.

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, begrüßt das Ergebnis des gestrigen Gespräches zwischen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Ministerpräsidenten:

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„In dem Gespräch hat man sich darauf geeinigt, zeitnah ein Integrationskonzept zu verfassen. Das ist ein guter Schritt, um aus dem Krisenmodus in den Lösungsmodus zu kommen.

Dabei fangen wir nicht bei Null an. Es gibt bereits viele Angebote, die wir aber besser verzahnen und ausbauen müssen.

Besonders wichtig ist, dass die vielen tausend Lehrkräfte, die sich bei der Beschulung der Flüchtlingskinder engagieren, eine möglichst gute Unterstützung bekommen. Denn hier darf uns kein Kind verloren gehen.

Zur Integration der Flüchtlinge muss man auf bewährte Konzepte wie individuelle Integrationsvereinbarungen zurückgreifen, die bereits unter Staatsministerin Böhmer durchgeführt wurden. Jeder Flüchtling verpflichtet sich zu einer schrittweisen und nachhaltigen Integration. Dabei wird er eng durch Flüchtlingspaten begleitet.

Neben der Sprache ist eine Arbeit die Basis für den Integrationserfolg: Arbeitsmarktinstrumente, die wir bereits erfolgreich einsetzen, wie 1 Euro Jobs, sind vor Ort flexibel und bedarfsgerecht einzusetzen. So können wir einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen leisten.“

SPD Hagen: „Ausschuss-verkleinerung wäre das richtige Zeichen gewesen“

Hagen. (SPD Hagen) >>Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt bewertet es als vergebene Chance, dass die von ihr beantragte Verkleinerung der Ratsausschüsse auf 15 Mitglieder mehrheitlich abgelehnt wurde. „Das wäre das richtige Zeichen gewesen. So hätten wir die Handlungsfähigkeit der städtischen Gremien insgesamt stärken und dem Wählerwillen gerecht werden können. Schlanke Gremien hätten noch dazu eine Kostenersparnis mit sich gebracht. Und wir hätten deutlich machen können, dass die Ratsvertreter eben nicht, wie immer behauptet wird, nur an ihren Pöstchen kleben“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner nach der Ratssitzung am Donnerstag. Entgegen dem Antrag der SPD-Fraktion hatte sich die Mehrheit des Rates für die Beibehaltung der 17er Ausschüsse entschieden. Der Hauptausschuss hat sogar 19 Mitglieder. Bei einer Verkleinerung hätten insbesondere die größeren Fraktionen Ausschusssitze abgeben müssen. „So wären wir natürlich auch selbst betroffen gewesen, aber das hätte unsere Fraktion einstimmig mitgetragen. Ganz im Gegensatz zu allen anderen Ratsgruppierungen, wo sich an den Posten festgeklammert wurde“, so Krippner.
So sei das Bild, das der Rat am Donnerstag bei der Neubesetzung der Ausschüsse abgegeben hat, auch äußerst unerfreulich gewesen „Wir haben bis zuletzt um eine Einigung gerungen und diese kurz vor der Ratssitzung auch erreicht. Doch leider lässt die Gemeindeordnung es zu, dass Minderheiten, die entweder an ihren Posten kleben oder sich sogar neue Funktionen aneignen wollen, sich über solche Einigungen hinwegsetzen können und damit dem gesamten Stadtrat zeitraubende Wahlverfahren aufbürden“, so Krippner. Das sorge natürlich für eine katastrophale Außenwirkung.
Hagens SPD-Parteivorsitzender Timo Schisanowski sieht sich durch die gestrigen Geschehnisse auf traurige Art und Weise bestätigt, dass „im Stadtrat dringender denn je eine Große Koalition zusammenfinden muss“ so Schisanowski, der schon im letzten Jahr das SPD-Angebot für eine Koalition der beiden Großen formuliert hat. „Anstatt sich ständig mit sich selbst zu beschäftigen, hat Politik die Aufgabe endlich Hagens gewaltige Strukturprobleme anzupacken und Lösungen auf den Weg zu bringen.“ äußert sich der SPD-Vorsitzende weiter. Dabei richtet Schisanowski den Blick nach vorn und weist auf die anstehenden Haushaltsberatungen hin. „Die Entscheidungen zum Haushalt wie auch Hagens Zukunft insgesamt gehören erstens mit stabiler Mehrheit und zweitens auf der inhaltlichen Grundlage eines für die gesamte Wahlperiode bis 2020 gültigen Koalitionsvertrages verantwortlich und verlässlich getroffen. Und nicht von wechselnden Zufallsmehrheiten ohne inhaltliche Basis.“
Nach Meinung der SPD wäre es angebracht gewesen, wenn Oberbürgermeister Erik O. Schulz als Vorsitzender des Stadtrates den Prozess der Ausschussbesetzung rechtzeitig im Vorfeld moderiert hätte. Immerhin haben sich sogar die Parteivorsitzenden von SPD und CDU aktiv bei den Verhandlungen um die Neubesetzung der Ratsausschüsse eingebracht. Schulz habe im Wahlkampf immer wieder erklärt, dass er sich vor allem als Moderator aller im Rat vertretenden Fraktionen und Gruppen verstehe. Dieses Versprechen habe er aber bis heute nicht eingelöst.<<

HA: Ladendiebe stehlen Babynahrungsmittel

Hagen. Zwei Männer wurden am Donnerstagnachmittag durch
einen Ladendetektiv bei einem Diebstahl beobachtet. Die Beiden
befanden sich gegen 15.10 Uhr in einer Drogerie am Bergischen Ring.
Sie standen zwischen zwei Regalen und befüllten eine Tüte mit
Babynahrungsmitteln im Wert von rund 200 Euro. Dabei schauten sie
sich auffällig oft um und versuchten sich gegenseitig zu verdecken.
Im Anschluss flüchteten die Täter aus dem Laden. Einer alarmierten
Polizeistreife gelang im Ausgangsbereich des Festnahme eines
26-jährigen Täters sowie die Sicherstellung der Beute. Sein Komplize
konnte unerkannt flüchten. Der 26-Jährige war der deutschen Sprache
nicht mächtig und verfügt über keinen festen Wohnsitz in Deutschland.
Er wurde festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Die
Ermittlungen dauern an.

Von Kopf bis Fuß auf gefahrlos eingestellt +++ Schmink- und Kostümtipps zu Karneval

Verballhornte Promis, Superhelden, Spaßmacher, Fantasy-Figuren und Grusel-Typen bestimmen von nun an bis Aschermittwoch das Straßenbild im Karneval. Wer in die Rolle eines Akteurs der hellen oder dunklen Seite der Macht aus den Star-Wars-Filmen schlüpft oder lieber als quietschgelber Minion durch die Gegend tollt, greift für seine Verwandlung tief in den bunten Schminktopf und verändert sein Outfit von Kopf bis Fuß. „Doch Farb- und Konservierungsstoffe in der Schminke und schädliche chemische Substanzen in Kostümen können Gesichts- und Körperhaut empfindlich reizen“, warnt Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW. Ein buntes und bedenkenloses Treiben ohne gerötete Haut gelingt an den tollen Tagen mit folgenden

Tipps:
Natürliche Farbenpracht auf die Haut: Karnevalsschminke als zertifizierte Naturkosmetik ist frei von Paraffinen, Silikonen, Polyethylenglykolen (PEG) und vielen anderen synthetischen Inhaltsstoffen, die Haut und Umwelt belasten können. Zu erkennen ist Naturkosmetik etwa am BDIH- oder dem NATRUE-Siegel, das ein Frauengesicht im Profil zeigt. Mittlerweile werden die bunten Farben auf natürlicher Basis nicht nur in Bioläden, sondern auch in einigen Drogeriemärkten angeboten.

Studium der Inhaltsstoffe nützt: Für Allergiker ist die Lektüre der Ingredienzien besonders wichtig. Die Inhaltsstoffe sind meist auf der Verpackung eines Produkts unter „Ingredients“ einzeln aufgelistet. Bei kleinen Tiegeln, Tuben und Stiften müssen die Händler die Information über die enthaltenen Inhaltsstoffe am Verkaufsregal bereitstellen. Wer diese Information nicht findet, sollte im Geschäft nachfragen.
Vollschminke mit Wasser statt Fett: Beim Kauf sollten Jecken Schminktöpfe mit Aquafarben – am besten aus dem Naturkosmetikregal – bevorzugen. Die Naturprodukte werden in vielen Farbtönen einzeln oder als kompletter Malkasten angeboten und wie Wassermalfarben mit Pinsel oder Schwamm aufgetragen. Anders als Farben auf Paraffinbasis dichten Wasserfarben die Poren nicht ab und bieten daher Pickeln und Mitessern weniger Wachstumschancen. Weiteres Plus: Das Abschminken geht ganz einfach mit Wasser und Seife.

Maskerade fürs Gesicht: Viele Narren erschrecken andere gern mit Hexennase oder Monstermaske. Wenn die Kunststoffverkleidungen fürs Gesicht jedoch starke Gerüche ausströmen, sollten potenzielle Träger von einem Kauf selbst zurückschrecken. Übelriechende Ausdünstungen sind untrügliche Hinweise auf gesundheitsschädliche Stoffe in der künstlichen Gesichtsmaskerade. Eine solche Maskierung stundenlang zu tragen und deren Dämpfe einzuatmen, ist nicht zu empfehlen. Eine prima Alternative sind Masken aus Pappmaché. Wer keine kaufen, sondern sich selbst einen Mummenschanz fürs Gesicht basteln will, ist gesundheitlich auf der sicheren Seite und stiehlt außerdem Konkurrenten mit einem x-beliebigen Plastikgesicht die närrische Show.

Blick durch falsche Linsen: Von roten Vampiraugen bis zu katzenförmigen Pupillen lassen sich mit Spaß-Kontaktlinsen dramatische Effekte erzielen. Wie bei optischen Sehhilfen ist auch bei den Spaß-Linsen eine sorgfältige Hygiene notwendig, um Infektionen der Augen zu vermeiden. Denn Farben und Muster machen die Linsen luftdicht. Die Hornhaut des Auges quillt durch den Sauerstoffmangel bei längerem Tragen auf. Dadurch kann die Sehfähigkeit Schaden nehmen. Wer Spaß-Linsen verwendet, sollte sie also nur kurzzeitig tragen. Speziell geformte Pupillen, wie etwa schmale Katzenaugen, können zudem das Sichtfeld einschränken. Das ist beim Kamellesammeln hinderlich, im Straßenverkehr sogar gefährlich. Damit der Gebrauch der Fun-Artikel nicht ins Auge geht, sollten Optiker oder Augenärzte vor einer Anschaffung um medizinischen Rat gefragt werden.

Kostümierung von Kopf bis Fuß: Im Straßenkarneval kann es heiß hergehen – aber wenn das Kostüm Feuer fängt, wird‘s schnell für Leib und Leben gefährlich. Kostüme, Masken, Bärte und Perücken aus Kunststoff – etwa aus Polyester und Nylon können leicht Feuer fangen, wenn die Produkte unbehandelt und nicht als „schwer entflammbar“ gekennzeichnet sind. Ein Sicherheitsabstand zu Funken und Flammen ist beim Tragen von Kostümen mit oder aus Kunststoffmaterialien angebracht. Tipp: Leggings und T-Shirts drunter halten nicht nur warm, sondern schützen die Haut auch vor Schadstoffen in der Verkleidung.

Nicht nur für die tollen Tage hat die Umweltberatung in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) Infos zu Schadstoffen in Kosmetik und anderen Alltagsprodukten parat.

HA: Dreimal Totalschaden, eine Leichtverletzte – Abbieger übersieht Gegenverkehr

Hagen. Ein schwerer Unfall ereignete sich am
Donnerstagabend auf der Weststraße in Vorhalle. Gegen 18.00 Uhr bog
ein 35-jähriger VW-Fahrer nach links in die Ophauser Straße ein.
Dabei übersah er einen Suzuki, der von einem 26 Jahre alten Mann auf
dem linken Fahrstreifen in Richtung Wetter gefahren wurde. Die beiden
Autos kollidierten und durch den Aufprall wurde der VW auf den
rechten Fahrstreifen geschleudert und dort von Seat gerammt. Dadurch
schleuderte der VW weiter auf die Verkehrsinsel im Einmündungsbereich
der Ophauser Straße. Der 56-jährige Seat-Fahrer verlor ebenfalls die
Kontrolle über seinen Wagen und kam letztlich auf einer Verkehrsinsel
auf der Weststraße zu stehen. In den Fahrzeugen lösten die Airbags
aus und glücklicherweise verletzte sich lediglich die 16-jährige
Beifahrerin des Abbiegenden. Ein Rettungswagen brachte sie zur
ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Die drei beteiligten Fahrzeuge
waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der
Gesamtschaden liegt bei 18000 Euro.

HA: Drei Leichtverletzte bei Verkehrsunfällen auf dem Märkischen Ring

Hagen. Gleich zweimal mussten die Rettungskräfte am
Donnerstag ausrücken, weil bei Unfällen auf dem Märkischen Ring
Personen verletzt wurden. Gegen 13.30 Uhr bog eine 65-jährige
VW-Fahrerin nach links in die Rathausstraße mit weiterer
Fahrtrichtung Innenstadt ein. Sie übersah einen entgegenkommenden
BMW, dessen 68 Jahre alter Fahrer bei dem Zusammenstoß leichte
Verletzungen davontrug. Beide Autos mussten abgeschleppt werden, die
Schadenshöhe liegt bei 10000 Euro. Um 15.45 Uhr fuhr ein 21-jähriger
Ford-Fahrer hinter einem 57-jährigen Mercedes-Fahrer auf dem Ring in
Richtung Volmebrücke. Hier stoppte der Mercedes an der auf „rot“
wechselnden Ampel, der Ford-Fahrer erkannte die Situation zu spät und
prallte ins Heck des Vordermanns. Dabei verletzten sich der
Mercedes-Fahrer und sein 75 Jahre alter Beifahrer leicht, ein
Rettungswagen brachte sie vorsorglich ins Krankenhaus. Die beiden
Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Hilfe im Steuerdschungel – VHS-Kurs zur Einkommensteuer 2015

Hagen. Im Rahmen eines Seminars der Volkshochschule Hagen wird das Erstellen der Einkommenssteuererklärung mit den aktuellen Änderungen für das Veranlagungsjahr 2015 erläutert. Der Kurs mit der Nr. 1937 findet ab 10. Februar fünfmal mittwochs von 18 bis 20.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Schwerpunkt des Seminars sind allgemeine Fragen zur Abgabe der Einkommenssteuer 2015. Anhand der amtlichen Formulare und der aktuellen Rechtslage erläutert Kursleiter Lars Wörmann die Erstellung der Steuererklärung. Hierbei werden die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten in den jeweiligen Einkunftsarten genauestens besprochen sowie steuerliche Fachbegriffe erklärt. Eine individuelle Rechts- bzw. Steuerberatung soll hierbei ausdrücklich nicht erfolgen.

Der Kurs richtet sich an alle Steuerpflichtigen, mit Einnahmen aus Arbeitnehmertätigkeit, Vermietung und Verpachtung, gewerblicher oder freiberuflicher Arbeit, Kapitaleinkünften sowie Renten- und Pensionsbezieher. Steuerliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Schwerte – Brand in Kleingartenanlage – Zwei Gartenlauben angesteckt

Schwerte. Am frühen Freitagmorgen, den 29.01.2016, gegen
02.15 Uhr sind Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in einer
Kleingartenanlage am Kirschbaumsweg gerufen worden. Dort stand eine
Gartenlaube komplett in Flammen, die die Feuerwehr zunächst löschte.
Noch während der Löscharbeiten wurde der Brand einer weiteren Laube
bemerkt. Da dieser Brand noch nicht stark entwickelt war, konnte er
schnell unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund der Umstände kann
bei den beiden Bränden von Brandstiftung ausgegangen werden. Die
Ermittlungen hierzu dauern noch an. Wer hat Verdächtiges bemerkt?
Hinweise an die Polizei in Schwerte unter 02304 921 3320 oder 921 0.

Die Geheimnisse der Fossilien

Die spannenden Geheimnisse der Fossilien im Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle werden am Sonntag, 31. Januar, gelüftet. Die interessante Führung durch über 450 Millionen Jahre Erdgeschichte Westfalens beginnt um 15 Uhr. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung bietet eine breite Spannweite.

Von den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sau(ri)erland reicht die Führung durchs Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten.

Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

GRÜNE begrüßen die Initiative des OB zur Neuregelung der Vermietung von Schulräumen

(Grüne Hagen) >>DIE GRÜNEN Hagen begrüßen, dass Oberbürgermeister Erik Schulz eine Neuregelung der Nutzung von Schulen zur Abstimmung stellen will, die eine Nutzung für Parteiveranstaltungen ausschließt.

Dazu erklärt KV-Sprecherin Christa Stiller-Ludwig:
„Wir freuen uns sehr, dass Erik O. Schulz den Ball aufgegriffen hat und nun eine Verwaltungsvorlage ankündigt, mit der eine Nutzung von Schulräumen für Parteiveranstaltungen ausgeschlossen wird. Das hat mit einem Verlust an demokratischer Kultur nichts zu tun. Nach wie vor muss es wünschenswert und möglich bleiben, dass die überparteiliche und sachliche Auseinandersetzung mit anderen, auch rechtslastigen Parteien im öffentlichen Raum und damit auch in Schulen stattfindet. Dazu sind Podiumsdiskussionen da.
Parteiveranstaltungen als Bühne für einseitige Propaganda und damit auch rechte Hetze lehnen wir ab. Dies entspricht übrigens einem lange in Hagen gepflegten Brauch, nach dem in Schulen politische Neutralität geboten ist.“<<

KAB und DGB „Gegen den Strom“ und im Schulterschluss für „Gut wirtschaften“

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Mit Dr. Michael Schäfers (Foto) von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) hat die Veranstaltergemeinschaft aus DGB, VHS und Arbeit &Leben einen der katholischen Soziallehre eng verbundenen Vertreter eingeladen. Sein Thema „Gut wirtschaften“ ist das aktuelle Jahresthema der KAB und der Referent verwies in vielen Punkten auf die enge Verbindung zu Oswald von Nell-Breuning als einen der führenden Theoretiker aus vergangenen Jahrzehnten und dem amtierenden Papst Franziskus, der gleichfalls eine Wirtschaft einfordere, die den Mensch in den Mittelpunkt stellt und eine gerechte Verteilung und nachhaltige Wirtschaftsweise ins Zentrum stellt. Vor allem junge Leute von der Gesamtschule in Hagen-Haspe füllten den Veranstaltungsraum und diskutierten über die Vorstellungen des Referenten. Schäfers formulierte 5 notwendig zu bearbeitende Schwerpunkte, die in vielen Fragen eine Neuausrichtung der Politik notwendig machen würden: eine verantwortungsbewusste Verteilung im globalen aber auch in den nationalen Räumen, mehr Engagement und Verantwortung für Klima und Schöpfung, mehr Kooperation statt Markt- und Konkurrenz,  sowie die Forderung nach vermehrter Wirtschaftsdemokratie.

Vor allem die Schülerinnen und Schüler fühlten sich von Zielvorstellungen angesprochen, verwiesen aber auch darauf, dass sie unter dem großen Druck die eigenen Lern- und Lebensprozesse zu organisieren, bereits großen Herausforderungen ausgesetzt seien. Die Bereitschaft über die vorhandenen wirtschaftlichen Zusammenhänge nachzudenken, konnte der KAB-Vertreter wecken und nicht zuletzt mit einem Zitat des Papstes unterstützen, das dieser bereits im 2014 auf einem Treffen von Basisbewegungen aus aller Welt in Rom zum Ausdruck gebracht hat: „Einige sagten bei unserem Ratschlag: Dieses System ist nicht mehr zu ertragen. Wir müssen es ändern und dann alternative gesellschaftliche Strukturen schaffen. … Ja das müssen wir tun – mit Mut und auch mit Intelligenz – Hartnäckig, aber ohne Fanatismus – Leidenschaftlich, aber ohne Gewalt. Und gemeinsam!“ Dieser Appell kam bei den Teilnehmern der Veranstaltung gut an. Für den Moderator Jochen Marquardt eine Aufgabenstellung, die weiter diskutiert werden soll und die darauf hinweist, dass es gemeinsame Botschaften von der KAB und DGB gäbe, die auch zukünftig gute Perspektiven für Diskussion und Handeln bieten würden.

Bundespolizei erprobt mobile Körperkameras „BodyCams“ sollen Gewalttäter abschrecken

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Die Bundespolizei erprobt ab heute (29.01.2016) am Kölner und
Düsseldorfer Hauptbahnhof den Einsatz von mobilen Körperkameras.
Dabei handelt es sich um kleine Videokameras, die an einer Weste
angebracht sind und bei bestimmten Einsatzsituationen eingeschaltet
werden. Die sogenannten „BodyCams“ sollen Gewalttäter abschrecken und
somit Polizisten vor Übergriffen schützen.

Hierzu der Präsident der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Wolfgang Wurm: „Die zunehmende Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber
der Polizei verlangt nach einem zusätzlichen Schutz für unsere
Beamtinnen und Beamten. Ich verspreche mir durch die Videokameras
eine präventiv-abschreckende Wirkung gegen Gewalttäter. Zudem erhoffe
ich mir mit Blick auf den zusätzlichen Videobeweis empfindlichere
Strafen für Gewalttäter“.

Bis zu zehn Kamerasysteme gehören in den nächsten 12 Monaten zur
Ausstattung der Bundespolizisten am Kölner und Düsseldorfer
Hauptbahnhof. Speziell geschult und mit einer zusätzlichen
Funktionsweste ausgestattet, nehmen freiwillig ausgewählte Beamtinnen
und Beamten an einer einjährigen Erprobungsphase der Bundespolizei
teil.

Die Kameras werden nur bei konkreten Einsatzsituationen,
beispielsweise im Zusammenhang mit der Kontrolle von offenkundig
gewaltbereiten Personen, eingeschaltet.

Aufzeichnungen werden nur in den Fällen gespeichert, wo diese zur
Beweissicherung in einem etwaigen Strafverfahren von Bedeutung sein
können.

An den Funktionswesten ist deutlich sichtbar die Aufschrift
„Videoüberwachung“ angebracht.

Im Zuge der Erprobung soll auch die Akzeptanz bei den
Bundespolizeibeamtinnen und Bundespolizeibeamten festgestellt werden.

Englisch für den Berufsalltag

Einen speziellen Kurs für Englisch im Beruf bietet die Volkshochschule Hagen ab Mittwoch, 3. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, an. Die Teilnehmer lernen vieles, was sie im beruflichen Alltag weiterbringt: auf Englisch telefonieren, E-Mails schreiben, Meetings durchführen oder Gäste betreuen. Sprachkenntnisse von etwa fünf bis sechs Jahren Schulenglisch sollten vorhanden sein. Weitere Infos erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Tabellennachbar Ulm am Sonntag in Hagen

Erstes Heimspiel in der Rückrunde für Phoenix Hagen: In der Beko Basketball Bundesliga erwartet die Mannschaft von Trainer Ingo Freyer am Sonntag den Tabellennachbarn ratiopharm ulm. Sprungball in der Arena am Ischeland ist um 15 Uhr.

Die Ulmer sind nach einem kapitalen Fehlstand mit sieben Niederlagen aus den ersten neun Partien das Team der Stunde in der Beko BBL. Neun Siege aus den vergangenen zehn Spielen katapultierten die Mannschaft auf Platz acht. „Ich erwarte Ulm auf jeden Fall in den Playoffs und traue ihnen durchaus noch Platz fünf zu“, sagt Ingo Freyer. „Die Ulmer haben ein paar Dinge verändert und inzwischen ihren Rhythmus gefunden.“

Geführt wird das Team vom Ex-Hagener Per Günther. „Er ist offensiv der Motor und das Herz der Ulmer“, so Freyer. Durchschnittlich 13,3 Punkte und 5,6 Assists belegen das. Mit dem 23 Jahre alten US-Amerikaner Pierria Henry steht Günther eine starke Aufbau-Alternative zur Seite. Mit dem ehemaligem NBA-Akteur Chris Babb und dem Ex-Bamberger Carlon Brown besetzen zwei erfahrene und körperlich ausgesprochen starke Akteure die Shooting-Guard-Position. „Ulm ist uns hier physisch deutlich überlegen“, weiß Freyer.

Schwer zu verteidigen ist auch der vielseitige US-Forward Taylor Braun. Er ist ebenso wie der Ex-Bayreuther David Brembly und Talent Joschka Ferner fester Bestandteil der Rotation. Unter den Körben setzt Trainer Thorsten Leibenath eher auf Power Forwards. Raymar Morgan (ehemals Göttingen, 14,7 Punkte) und Augustine Rubit (ehemals Tübingen, 13,6 Punkte) spielen eine starke Saison. Mit Da’Sean Butler kam zudem ein weiterer europaerfahrener Vierer. Einziger echter Center ist der frühere Bamberger und Oldenburger Philipp Neumann.

Sieben US-Spieler gehören zum Ulmer Aufgebot – einer davon muss auch am Sonntag in Hagen aussetzen. Am Mittwoch war das im Europapokal Da’Sean Butler – seine Frau erwartet das zweite Kind. Nach der 72:92-Niederlage beim türkischen Klub Banvit Bandirma haben Thorsten Leibenath und sein Team keine Chance mehr, das Eurocup-Achtelfinale zu erreichen. Die letzten beiden Gruppenspiele in der Runde der „Last 32“ sind nach vier Niederlagen bedeutungslos geworden.

Phoenix Hagen liegt mit zehn Siegen um einen Erfolg hinter ratiopharm ulm zurück. „Es ist schön zu sehen, dass wir bislang fast in jedem Spiel eine Chance auf den Sieg hatten“, sagt Ingo Freyer. Damit das auch gegen Ulm so ist, muss allerdings viel passen: „Zunächst einmal sind wir körperlich unter dem Strich klar unterlegen, zumindest auf den Positionen zwei bis vier. Ulm ist durch die Veränderungen im Kader deutlich stärker geworden und hat national einen Lauf.“ Bei Phoenix Hagen sind derweil alle Spieler fit – „eben genauso fit, wie man es mit den ganzen Wehwehchen mitten in einer Saison sein kann“, so Freyer.

Mit roter Hand gegen Einsatz von Kindern als Soldaten

Red_Hand_DayMit seinem Hand-Abdruck auf hat auch der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldaten gesetzt. In einer Vielzahl von Ländern werden Minderjährige als Kindersoldaten missbraucht. Sie erfahren schon in jungen Jahren Unvorstellbares, werden in tödliche Kämpfe geschickt, müssen lebensgefährliche Botengänge übernehmen oder Sklavendienste leisten. Weibliche Kindersoldaten werden häufig Opfer sexualisierter Gewalt. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages hatte die Abgeordneten zu dieser Aktion aufgerufen. Die gesammelten roten Handabdrücke werden nun der UN-Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, als Signal des Deutschen Bundestages gegen den Einsatz von Kindersoldaten übersandt.

Durchsuchung bei ehemaligen Angehörigen der SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“

Am 26. und 28.Januar 2016 durchsuchten Ermittler des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung von
Polizeibeamten der Landeskriminalämter Baden-Württemberg,
Niedersachsen und Sachsen sowie Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft
Dortmund die Wohnräume mehrerer ehemaliger Angehöriger der
SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“.

Die Beschuldigten stehen in Verdacht, in der Zeit von April 1944
bis Mai 1945 an Kriegsverbrechen, etwa am 1. April 1944 an der Tötung
von 86 Einwohnern der Stadt Ascq/Frankreich nach einem Anschlag auf
einen Truppentransportzug der Einheit, beteiligt gewesen zu sein.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Unterlagen
sichergestellt, die nunmehr durch die im Landeskriminalamt
Nordrhein-Westfalen eingerichtete „Ermittlungsgruppe
Nationalsozialistische Gewaltverbrechen“ ausgewertet werden.

Die Beschuldigten räumten in ihren Vernehmungen ein, Angehörige
der tathandelnden Einheit gewesen zu sein, eine konkrete Beteiligung
an Tötungsdelikten stellten sie jedoch in Abrede.

CUNO-Schüler nehmen an Trommelworkshop teil

Hagen. Musik verbindet – unter diesem Motto begann am 18.01.2016 am Cuno-Berufskolleg I ein Trommelworkshop für die Internationale Förderklasse. Die Internationale Förderklasse ist eine speziell für neu zugewanderte Jugendliche eingerichtete Klasse des Berufskollegs. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache und erhalten Einblicke in die deutsche Kultur sowie Ausbildungs- und Arbeitswelt.

Der Idee folgend, dass Musik eine internationale Sprache ist, organisierte das Cuno-Berufskolleg I gemeinsam mit der dort tätigen Sozialpädagogin der AWO und der Musikschullehrerin Christine Hauk einen Trommelworkshop, der es den Schülern ermöglicht auch ohne die Hürden der Fremdsprache Deutsch miteinander aktiv zu sein. Am ersten Tag dieses Projekts bauten die Schüler eifrig ihre eigenen Trommeln und bemalten sie mit afrikanischen Symbolen oder auch in den Farben ihres Heimatlandes. Frau Hauk hatte aber auch eine Vielzahl an verschiedenen Percussioninstrumenten im Gepäck, so dass – während die eigenen Trommeln noch trockneten – die Schüler begeistert zu Djembe, Cajon und Co griffen und fröhlich rumänische Lieder sowie Charthits anstimmten.

Zum Glück wird das Projekt am 25.01. fortgesetzt, denn mancher Schüler wollte die Instrumente gar nicht mehr hergeben. Am 01.02. um 13:30 Uhr mündet der Workshop dann in eine Aufführung im Rahmen des Ausbilder- und Elternsprechtages des Cuno-Berufskollegs I.

Sound Magic/Movie Magic Emil Schumacher Museum Hagen

Sound Magic/Movie Magic – 29. Januar 2016, 17 und 19 Uhr, Emil Schumacher Museum Hagen

„Movie Magic“ ist der zweite Teil des Projektes „Sound Magic“. „Sound Magic“ ist ein über mehrere Jahre laufendes Projekt des philharmonischen orchesterhagen in Zusammenarbeit mit dem renommierten englischen Musikvermittler Barry Russell. Das Ziel ist, ähnlich dem BBC FamilyOrchestra, verschiedene Gruppen und Milieus, aber auch interessierte Einzelpersonen an ein Orchester zu binden.

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Hagener Bürgerinnen und Bürger komponierten Filmmusik. Über mehrere Monate hat Barry Russell in Workshops mit Hagener Musikgruppen und Schülern daran gearbeitet, Filmmusik zu entwickeln. Egal ob jung oder alt, musikalisch erfahren oder Neuanfänger, jede/r kann komponieren, so ist Barry Russels Philosophie. Unter seiner Leitung sind fantasievolle, spannende, überraschende Neuvertonungen entstanden, die im Emil Schumacher Museum Hagen am 29. Januar 2016 präsentiert werden. In zwei Aufführungen (17 und 19 Uhr) ist es möglich, durch das Museum zu wandern und zwischen der laufenden Ausstellung verschiedene Filme an Wände, zwischen Bilder sowie in Räume projiziert zu sehen, während die Gruppen, darunter auch der Posaunenchor der Matthäuskirche, dazu live musizieren. Ein Erlebnis der besonderen Art, das einen Vorgeschmack auf den Tag der Musik gibt, der am 2. Juli 2016 in Kooperation mit der Max-Reger-Musikschule Hagen den Abschluss der diesjährigen Zusammenarbeit mit Barry Russell und dem orchesterhagen feiert.
Der Eintritt dazu ist frei. Zählkarten an der Theaterkasse und an der Abendkasse.

„Nachtcafé“ im Theater Hagen

„Nachtcafé“ am 29. Januar 2016,
22.30 Uhr im Theater Hagen – Theatercafé
Die nächste „Nachtcafé“-Veranstaltung findet am Freitag, 29. Januar 2016, 22.30 Uhr im Theatercafé statt und steht unter dem Titel „Fernweh!“. – Warum in die Ferne schweifen? Auf diese Frage gibt die Musik vom Barock bis zur Gegenwart viele Antworten: Weil es dort schön ist oder aufregend, weil man Dinge erlebt, die man sich hier nicht hätte träumen lassen, und weil die Phantasie auf ungeahnte Weise beflügelt wird. Im Nachtcafé lädt das theaterhagen ein zu Ausflügen in exotische Welten – von Babylon bis Bagdad, vom Südpazifik bis in die Sahara, in der gefährliche Löwen ihr Unwesen treiben…
Mit Marilyn Bennett, Maria Klier, Björn Kuhn, Christoph Scheeben, Rainer Zaun sowie Silvia Vassallo Paleologo und Andres Reukauf (Klavier) und Dorothee Hannappel (Moderation).
Der Eintritt dazu ist frei.

Musikpädagogischer Lehrgang für Erzieherinnen und Erzieher

image (8)Hagen. Kinder brauchen Töne – sie brauchen Töne, die klingen und die sich bewegen. Sie brauchen sie für die Entwicklung ihrer Sinne und für ihr Wohlbefinden. Daher bietet die städtische Max-Reger-Musikschule unter der Leitung der Musikschuldozentin Elke Bruder zum zweiten Mal einen Lehrgang für Erzieherinnen und Erzieher an, der zum Ziel hat, sowohl die eigenen musikalischen Fähigkeiten zu erweitern, als auch diese im Kindergartenalltag umzusetzen.

Singen und Musizieren haben nachweislich einen positiven Effekt auf die Persönlichkeitsentwicklung und Konzentrationsfähigkeit von Kindern. Werden doch neben musikalischen Fähigkeiten auch Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und andere soziale Kompetenzen durch den aktiven Umgang mit Musik geschult. Im täglichen Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen sind jedoch viele Herausforderungen zu bewältigen. Nicht immer bleibt die Zeit, dem natürlichen Drang der Kinder nach musikalischen Erlebnissen nachzukommen. Der Lehrgang soll hier Abhilfe schaffen.

Der erste Lehrgang wird in diesem Monat mit der Übergabe der Abschlusszertifikate enden. An 15 Terminen haben die Teilnehmer viel miteinander musiziert, gesungen, getanzt und musikpädagogisches Wissen erworben. Der Lehrgang wurde mit finanzieller Unterstützung des Fachbereichs für Jugend und Soziales der Stadt Hagen durchgeführt. Die Teilnehmer wurden für die Zeit der Teilnahme freigestellt.

Der neue Lehrgang findet ab Dienstag, 29. Januar, statt. Interessierte Erzieherinnen und Erzieher (auch Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen können an dem Lehrgang teilnehmen) erhalten nähere Informationen unter E-Mail ursula.neuhaeuser@stadt-hagen.de

Finnisch Crashkurs

Rockmusik oder Samu, Urlaub oder Kultur, ein sprachlicher Grundstein für ein Studium oder Praktikum – es gibt viele Gründe Finnisch zu erlernen. Ein Crashkurs bei der Volkshochschule bietet ein kleines Überlebenspaket mit Grundkenntnissen der finnischen Sprache. Der Kurs findet an einem Wochenende von Freitag, 29. Januar, von 18 bis 20 Uhr bis Samstag, 30. Januar, von 10 bis 15 Uhr, statt. Veranstaltungsort ist die Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331-2073622.