Bei einem Verkehrsunfall ist am Montag Morgen ein Dortmunder ums Leben gekommen

Dortmund. Gegen 7.40 Uhr ging der 49-jährige Dortmunder auf der Straße
Königsheide in Höhe der Autobahnabfahrt (A42) über die dortige
Fußgängerfurt. Beim Überqueren wurde er von einem aus Mengede
kommenden Fahrzeug frontal erfasst. Bei dem Zusammenstoß erlitt der
Dortmunder tödliche Unfallverletzungen. Er starb noch am Unfallort.
Der 56-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Die Schaltung der
dortigen Bedarfsampel für Fußgänger zum Unfallzeitpunkt ist derzeitig
noch Ermittlungsgegenstand.

Werbeanzeigen

HA: Auseinandersetzung in Flüchtlingsunterkunft

Hagen. Große Aufregung in einer Flüchtlingsunterkunft auf
der Berghofstraße. Am Sonntag erhielt die Polizei gegen 21.10 Uhr
einen Einsatz, wonach es innerhalb der Unterkunft zu einer Schlägerei
zwischen rund 40 Personen gekommen sei. Die Beamten fuhren daher mit
sieben Streifenwagen zum Einsatzort. Als die ersten Kräfte an der
Unterkunft eintrafen, war draußen alles ruhig. Nachdem weitere
Verstärkung eingetroffen war, begaben sich die Polizisten in das
Gebäude. Dort herrschte eine aufgeheizte Stimmung. Mehrere Bewohner
redeten lautstark aufeinander ein. Zur Ursache der Auseinandersetzung
teilte ein 28-jähriger Mitarbeiter der Sicherheitsfirma, die das
Gebäude betreut, mit, dass sich zwischen zwei Männern ein Streit um
das Fernsehprogramm entwickelt habe. Die beiden Unterkunftsbewohner
im Alter von 27 und 19 Jahren gerieten vor dem Fernseher in der
Turnhalle zunächst verbal aneinander. Dann schubsten sie sich
gegenseitig. Da sich weitere Personen in den Streit einmischten, trat
der Zeuge den Rückzug in sein Büro an und rief die Polizei.
Vorsichtshalber schloss er sich ein. Der genaue Hergang konnte wegen
Verständigungsschwierigkeiten noch nicht eindeutig geklärt werden.
Lediglich einer der beiden Streithähne wies einen leichten Kratzer
über dem Brustbereich auf, der andere war augenscheinlich unverletzt.
Um weitere Streitigkeiten zu vermeiden, wurde der 19-jährige Bewohner
einer anderen Unterkunft zugeführt.

21 Sparkassen-Azubis haben heute ihre Abschlusszeugnisse erhalten

ZeugnisseAzubis2013Hagen. Alle 21 Azubis des Jahrganges 2013 haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Mit der mündlichen Prüfung am 19. Januar ging eine spannende und herausfordernde Zeit zu Ende. Sparkassen-Vorstand Klaus Oberliesen gratulierte persönlich und konnte auch allen Jungmitarbeitern anbieten, ihren beruflichen Werdegang bei der Sparkasse Hagen fortzusetzen. Heiko Schütte, Abteilungsleiter Personal, sowie Birgit Frese und Claudia Stähr, beide verantwortlich für den Bereich Ausbildung, freuten sich mit den Kolleginnen und Kollegen.

Übrigens: Für das Ausbildungsjahr 2016 läuft aktuell das Auswahlverfahren. Infos unter www.sparkasse-hagen.de/ausbildung

Ermittlungsgruppe Faust will mit Fotos Beutestücke den Geschädigten zuordnen

Ennepe-Ruhr-Kreis. Nach der erfolgreichen Arbeit der
Ermittlungsgruppe Faust, möchten die Beamtinnen und Beamten der Kripo
RheinBerg nun anhand von Fotos das Diebesgut wieder den Geschädigten
zuzuordnen. Es handelt sich dabei um rund 400 sichergestellte
Gegenstände – und zwar überwiegend um Schmuck. Laptops, die ebenfalls
im Rahmen der Ermittlungen sichergestellt wurden, konnten bereits
vollständig den Geschädigten zugeordnet werden. Eine Bildergalerie
mit den Fotos des Diebesgutes ist auf unserer Homepage unter
www.polizei-rbk.de oder unter folgendem Link abrufbar:
http://www.polizei.nrw.de/bg_160122_faust/thumb.html. Bereits am
18.12.15 berichteten wir über die erfolgreiche Ermittlungsarbeit der
EG Faust, die schon im Sommer 2015 ihre Arbeit aufgenommen hatte,
nachdem ein Zeuge in Bergisch Gladbach-Herrenstruden bei einem
versuchten Einbruch einem Täter einen Faustschlag versetzen konnte.
Das gab der Ermittlungsgruppe ihren Namen und führte nach
umfangreichen Ermittlungen zu einer überregional agierenden
Tätergruppe. Die Bande, die im Bereich Herne und Gelsenkirchen ihren
Aufenthaltsort hatte, startete von dort aus ihre Einbruchsserie an
Tatorten in mindestens 30 Städten. Die lagen überwiegend in NRW (auch
in Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel) aber auch in Norddeutschland
und in Brandenburg. Der Beuteschaden beläuft sich gut 370.000,- EUR.
Drei Täter konnten im Rahmen der Ermittlungen, die von der Polizei
Bochum und dem LKA unterstützt wurden, bereits festgenommen werden.
Gegen fünf weitere ergingen internationale Haftbefehle. Derzeit prüft
die Ermittlungsgruppe inwieweit die Bande neben den mittlerweile
bereits 130 nachgewiesenen Taten für weitere rund 80 Einbrüche in
Betracht kommt. Geschädigte, die auf den veröffentlichten Bildern ihr
Eigentum wiedererkennen, werden gebeten sich unter 02202 205-336 bis
-339 oder per Mail: EGFaust.BergischGladbach@polizei.nrw.de an die
Kripo RheinBerg zu wenden

HA: Einbruch in Wettbüro

Hagen. Als der Inhaber eines Wettbüros an der Berliner
Straße am Sonntagmorgen sein Geschäft aufsuchte, stellte er fest,
dass an einer Glastür eine Scheibe eingeschlagen war und er
informierte die Polizei. In der zurückliegenden Nacht hatten sich
Einbrecher Zugang zu dem Büro verschafft und ein kleines Schränkchen
mit etwa 150 Euro Münzgeld und einem älteren Mobiltelefon entwendet.
Die Kripo sicherte Spuren am Tatort, Hinweise im Zusammenhang mit dem
Vorfall bitte an die 986 2066.

HA: Softairwaffen führen zu Polizeieinsatz

Hagen. Zeugen riefen am Sonntagabend die Polizei an und
teilten mit, dass in der Alleestraße zwei junge Männer mit Gewehren
in ein Haus gegangen seien. Vorsorglich begaben sich gegen 21.00 Uhr
mehrere Streifenwagen zu dem Mehrfamilienhaus und im Hausflur kamen
den Beamten drei 16, 17 und 18 Jahre alte Jugendliche entgegen. Diese
führten mehrere Waffen mit sich, wie sich im Nachhinein
herausstellte, handelte es sich um zwei Softairgewehre, zwei
Softairpistolen und zwei Einhandmesser. Die eingesetzten Polizisten
stellten die Waffen sicher, weitere Ermittlungen dauern an.

HA: Zetteltrick in Hohenlimburg

Hagen. Mit dem sogenannten Zetteltrick erbeutete eine junge
Frau am Samstagvormittag eine kleinere Summe Bargeld. Die Unbekannte
klingelte gegen 10.30 Uhr an einer Wohnungstür in der Grünrockstraße
und stellte sich dem 67-jährigen Wohnungsinhaber als Spendensammlerin
für Gehörlose vor. Bei dem anschließenden Gespräch zeigte sie einen
Zettel und bat um eine kleine Spende. Der 67-Jährige kam der Bitte
nach, nahm einen 5-Euro-Schein aus seiner Geldbörse und spendete den
Betrag. Anschließend bedankte sich die junge Frau und umarmte den
Mann. Kurz nach dem die Trickbetrügerin weg war, bemerkte der Senior
den Verlust eines zweistelligen Bargeldbetrages. Offensichtlich hat
die Unbekannte bei der Umarmung in die Geldbörse ihres Opfers
gegriffen. Die Frau war zirka 18 Jahre alt, schlank, von mittlerer
Größe, hatte etwas längere schwarze Haare, grellrot geschminkte
Lippen und trug einen roten Anorak. Die Kripo hat die Ermittlungen
aufgenommen. Sachdienliche Hinweise bitte unter der 02331 – 986 2066!

Wetter (Ruhr): Sperrung Bachstraße in Höhe Haus-Nr. 5

Aufgrund eines Kanalanschlusses muss die Bachstraße in Höhe der Haus-Nr. 5 in der Zeit vom 25. bis zum 29. Januar 2016 gesperrt werden. Eine Durchfahrt ist in der Zeit nicht möglich. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Aus Richtung Heilkenstraße kann die Bachstraße bis zur Haus-Nr. 5 von den Anwohnern befahren werden.

Der gesamte Linienverkehr wird wie folgt umgeleitet:

Linien: 553-555-584

In Fahrtrichtung Herdecke
Ab (H) Volmarstein Sparkasse – links Dorfplatz – über Wetter-Loh Grundschöttler Straße zur (H) Grundschöttel, dann weiter den normalen Linienweg.

Die Haltestellen „Hauptstraße“, „Heilkenstraße“ und „Auf der Höhe“ entfallen.

In Fahrtrichtung Vogelsang

Ab (H) Lessingstraße, geradeaus zur (H) Grundschöttel (Linie SB38), über Wetter-Loh zur (H) Volmarstein Dorfplatz, weiter den normalen Linienweg.

Die Haltestellen „Auf der Höhe“ und „Heilkenstraße“ entfallen.

Ersatzhaltestelle für die Linie SB38 wird auf der Grundschötteler Straße eingerichtet.

HA: Abgebrochenes Freundschaftsspiel ruft Polizei auf den Plan

Hagen. Ein Fußballspiel hatte am Sonntagnachmittag
unerwünschte Folgen, führte zu einer größeren Auseinandersetzung und
fünf eingesetzten Streifenwagen. Auf der Hasper Bezirkssportanlage
trat in einem Freundschaftsspiel eine Mannschaft des Hasper SV gegen
ein Team des Gevelsberger SV Ararat an. Aufgrund eines Foulspiels kam
es zunächst auf dem Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem
27-Jährigem aus Gevelsberg und einem 18-jährigen Hasper. Als sich
nach ersten Ermittlungen der 21 Jahre alte Bruder des jungen Spielers
einschaltete, wurde das Spiel abgebrochen und die Mannschaften in die
Kabinen geführt. Im Anschluss trafen der 27-Jährige und vier
Beteiligte im Alter von 18 bis 26 Jahren erneut aufeinander und es
kam zu gegenseitigen Körperverletzungen. Dabei sollen ein Besenstiel
und ein Hammer im Spiel gewesen sein. Die Polizei war schnell vor Ort
und konnte letztlich die Beteiligten trennen. Der 27-Jährige kam
vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, ein 21-jähriger
Kontrahent wollte selbständig einen Arzt aufsuchen. Polizisten
stellten den Besenstiel sicher, ein Hammer wurde allerdings nicht
aufgefunden. Jetzt stehen etliche Vernehmungen an, um aus den
unterschiedlichen Aussagen der Beteiligten das Geschehen zu
rekonstruieren.

Fünftes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen in der Stadthalle Hagen

„TRADITION“

Im fünften Sinfoniekonzert am 26. Januar 2016 (20 Uhr, Stadthalle), das der Theaterförderverein Hagen e.V. dankenswerterweise unterstützt, wird das Wort Tradition großgeschrieben. Dafür steht stellvertretend einer der größten deutschen Konzertpianisten:

Foto Oppitz

Gerhard Oppitz wird in der Stadthalle Hagen zu erleben sein. Seitdem er 1977 als erster Deutscher den begehrten Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv gewann ist er regelmäßig auf Konzertreisen durch Europa, Japan und die USA unterwegs. 1978 nahm er die erste von zahlreichen Schallplatten und CDs auf, drei Jahre später wurde ihm eine Professur an der Musikhochschule München angeboten, die er bis 2013 innehatte. Er spielt als Solist mit den renommiertesten Orchestern, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker. In Hagen wird Oppitz mit dem selten aufgeführten Klavierkonzert f-Moll von Max Reger unter der Leitung von Florian Ludwig zu hören sein. Oppitz gehört zu den entschiedenen Verfechtern dieses Spätwerks, das höchste Virtuosität und harmonische Komplexität in rauschhafter Weise kombiniert. Mit der dritten Sinfonie von Johannes Brahms erklingt außerdem ein weiterer Höhepunkt der Musik der Spätromantik. In dieser Komposition verbindet Brahms auf wunderbare Art die traditionelle sinfonische Architektur mit einem großen Klangfarbenreichtum und einprägsamen Themen.
Wer Gerhard Oppitz mit dem von ihm so sehr verehrten und vielfachst interpretierten Johannes Brahms hören möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit: Am 27. Januar gastiert er im Parktheater Iserlohn mit dem berühmten zweiten Klavierkonzert. Im Rahmen dieses von Florian Ludwig geleiteten Konzertes stellt das Philharmonische Orchester Hagen ferner Max Regers „Mozart-Variationen“ vor, die zu dessen beliebtesten Werken gehören. Beim Besuch von beiden Konzerten gibt es einen Preisnachlass von 20 Prozent.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Hagen. Am Sonntag, den 31. Januar findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Rudolf Jahns und die Kunst nach 1945“ statt. Die Jahre von 1960 bis Anfang der 1970er-Jahre sind der schöpferische Höhepunkt im Spätwerk des Malers und stehen im Zentrum der Ausstellung des Osthaus Museums Hagen. Galt Jahns in den 1920er-Jahren im Umfeld der Hannoveraner Abstrakten noch als „Poet unter den Konstruktivisten“, kommt der Künstler nun zu einer stark analytischen Bildsprache, die durch Wiederholung und Variation derselben oder ähnlicher Motivkomplexe gekennzeichnet ist – stets auf der Suche nach einer optimalen formalen Lösung der alten Fragen. Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Zwei Veranstaltungen vom Stadtteilforum Eppenhausen locken am Sonntagnachmittag

 

Hagen. Am kommenden Sonntag, 31.01. lädt das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. zeitgleich von 15 bis 17 Uhr zu zwei attraktiven Veranstaltungen ein:

Ein offener Tanztreff findet beim DRK-Kreisverband Hagen e.V., Feithstraße 36 unter dem Motto „Einfach tanzen!“ statt. Wer sich gerne zu Musik bewegt, ist herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Getanzt wird im Kreis, als „Schlange“ oder einzeln in der Gruppe, nicht als Paare. Susanne Bendrat, Lehrkraft für Kreistanz, leitet unterschiedliche Tänze, passend zur Jahreszeit, an. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 €, eine erste Schnupper-Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten, telefonisch 02331-588020 (Hinrich Riemann, 1. Vors.) oder per E-Mail an info@hagen-eppenhausen.de.

 

Wer am kommenden Sonntag von 15 bis 17 Uhr lieber im Stadtteil-Café von Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes bei Kaffee, Waffeln und Kuchen verwöhnt werden möchte, sollte in die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 gehen. Hier werden auch Bastel- und Kickerangebote für Jung und Alt geboten, zudem informiert der Vorstand vom Stadtteilforum Eppenhausen e.V. gerne über Mitmach-Möglichkeiten und neue kulturelle und soziale Projekte in den nächsten Monaten. Interessierte, die sich freiwillig für einen lebendigen Stadtteil in Eppenhausen mit engagieren möchten, können unverbindlich Kontakte knüpfen, Fragen stellen und eigene Ideen einbringen. Nähere Infos auch unter www.hagen-eppenhausen.de

Wetter (Ruhr): Sperrung Wilhelmstraße 2 – 4

Wetter (Ruhr). Wegen der Abbruch- und Erdarbeiten an der Mauer des Kinderspielplatzes „Alter Friedhof“ wird in der Wilhelmstraße zwischen den Häusern 2 und 4 der Gehweg voll und die Fahrbahn in Abschnitten von 20 m in der Zeit vom 25. Januar 2016 bis 1. Februar 2016 halbseitig gesperrt. Die Fußgänger müssen in diesem Bereich den gegenüberliegenden Bürgersteig nutzen.

Zum Einjährigen: Mindestlohn-Bilanz – 500 Beschäftigte mehr

Hagen profitiert: Der„8,50-Euro-Daumen“ ist oben

Mindestlohn - ein Jahr

Der „8,50-Euro-Daumen“ ist oben: Ein Jahr nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zieht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für Hagen eine positive Bilanz. „Zum ersten Mal haben alle Beschäftigten einen festen Lohnsockel unter den Füßen – von der Küchenhilfe bis zur Verkäuferin im Backshop: Wer arbeitet, muss dafür mindestens 8,50 Euro pro Stunde bekommen“, sagt Isabell Mura. Für die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen ist der gesetzliche Mindestlohn der „Einstieg in den Lohn-Aufstieg für Menschen, die zuvor mit Niedrigstlöhnen abgespeist wurden“.

Vom „Schreckgespenst Mindestlohn“, vor dem die Arbeitgeber auch in Hagen noch vor einem Jahr gewarnt hätten, sei nichts übrig geblieben: Der Mindestlohn sei weder „Konjunktur-Bremser“ noch „gefährlicher Job-Killer“. Die NGG legte dazu jetzt eine aktuelle „Mindestlohn-Analyse“ vor, die das renommierte Pestel-Institut (Hannover) im Auftrag der Gewerkschaft gemacht hat.

Die Wissenschaftler werteten dabei auch die Beschäftigungssituation in der Stadt aus: „Anstatt Servicekräfte oder Küchenpersonal zu entlassen, haben Hotels, Pensionen, Restaurants und Gaststätten neue Kräfte eingestellt. Insgesamt arbeiteten dort im Juni vergangenen Jahres immerhin 1.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – und damit 5,4 Prozent mehr als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres, als es den gesetzlichen Mindestlohn noch nicht gab“, sagt Mura.

Nach Angaben der NGG Südwestfalen hat der Mindestlohn zudem dazu geführt, dass etliche Arbeitgeber aus Mini-Jobs reguläre Stellen gemacht haben. Das gelte nicht nur für die Gastro-Branche. „Viele Mini-Jobs waren besonders schlecht bezahlt. Durch den Mindestlohn sind die Mini-Jobber dann über die 450-Euro-Grenze gerutscht. Und das sind jetzt sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Diese Menschen haben damit etwas Besseres als den Mini-Job. Das ist ein Riesenerfolg“, sagt Isabell Mura.

Auch die Beschäftigtenzahl insgesamt hat sich mit dem gesetzlichen Mindestlohn positiv entwickelt: Im Sommer des vergangenen Jahres gab es in Hagen 505 Menschen mehr, die einen Job hatten, als noch im Sommer des Vorjahres.

Diese Zahlen liefern für die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen eine „klare Botschaft“: „Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde hat den Beschäftigten gut getan. Und er hat der Wirtschaft nicht geschadet.“ Im Gegenteil: Das Lohn-Plus habe Hagen eine höhere Kaufkraft beschert, von der insbesondere auch die heimische Wirtschaft profitiert habe. „Denn Beschäftigte, die den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, haben das zusätzlich verdiente Geld nahezu eins zu eins in den Konsum gegeben“, so Mura.

Um diesen Menschen die Chance zu geben, auch Geld für größere Anschaffungen auf die hohe Kante zu legen, müsse der Mindestlohn allerdings steigen: „Unser Ziel ist es, ihn möglichst rasch in einem ersten Schritt auf 10 Euro pro Stunde anzuheben“, macht die Geschäftsführerin deutlich. Die NGG habe einen ganz wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland vor einem Jahr überhaupt eingeführt worden sei. Jetzt werde die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten ebenso hartnäckig daran arbeiten, ihn schrittweise „zu liften“.

Für die NGG Südwestfalen ist eine Erhöhung des Mindestlohns nur konsequent. Das zeige auch eine Renten-Berechnung des Bundesarbeitsministeriums: Um eine Rente von mindestens 769 Euro pro Monat – also gerade einmal die Grundsicherung im Alter – zu bekommen, müsse ein Beschäftigter immerhin mindestens 11,50 Euro pro Stunde verdienen. Und das 45 Jahre lang bei einer Vollzeitstelle. „Ein Leben lang arbeiten und dann doch nur ‚Alters-Hartz-IV‘ bekommen – das kann und das darf es nicht sein. Der gesetzliche Mindestlohn steckt noch in den Kinderschuhen. Aber wir werden ihn groß bekommen“, ist sich NGG-Geschäftsführerin Mura sicher.

Kindersachenbörse in der Grundschule Boloh – Etikettenverkauf am 02.02.2016

Hagen. Der Förderverein Grundschule Boloh e. V. veranstaltet  am Samstag, 05.03.2016 in der Zeit von 9:30 bis 12:00 Uhr wieder eine Kindersachenbörse für Frühjahrs- und Sommerbekleidung.

Sortiert angeboten werden Kinderkleidung in den Größen 92 – 188 sowie Spielsachen, Bücher, Fahrzeuge und vieles mehr. In der Cafeteria gibt es Leckeres für das leibliche Wohl.

Interessierte Verkäufer können am Dienstag, 02.02.2016 in der Zeit von 16:30 – 17:00 Uhr Etikettenbögen in der Grundschule Boloh, Weizenkamp 3, kaufen. Ein Bogen mit 20 Etiketten kostet € 2,50. Weitere Infos erteilt Frau Schmidt unter 0160 / 92595360.

 

Das Phantom der Oper – Neu-Inszenierung mit Deborah Sasson – Stadthalle Hagen

Samstag, 13. Februar 2016, 20 Uhr

Auf über 300 Bühnen Europas ist „Das Phantom der Oper“ des Autoren-Teams Deborah Sasson und Jochen Sautter seit 2010 von Zuschauern und Kritikern begeistert aufgenommen worden. Damit ist diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstag des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l’Opéra“ entstand, eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas.

Es ist ein Musical, das sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes abhebt: Die Texte der Autoren halten sich viel näher an die Romanvorlage und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, sind bekannte Opernzitate eingebunden.

Modernste 3D-Videotechnik kreiert eine perfekte Bühnenillusion, die es ermöglicht, fließende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen zu schaffen sowie Bilder vom Ballsaal der Oper, von Künstlergarderoben, vom Friedhof, von geheimen Gängen und nicht zuletzt vom See und von den geheimen Gemächern des Phantoms tief unter der Oper entstehen zu lassen.

Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson selbst. Ihre facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt, der u.a. in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. Weiterhin wirkt ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18-köpfiges Orchester, eigens vom musikalischen Direktor Peter Moss zusammengestellt, spielt die Musik live.

Zum Inhalt:

Die Geschichte spielt in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta ist erkrankt, das Chormädchen Christine springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom bringt Christine das Singen bei, erwartet  als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny. Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd…

Karten gibt’s im Vorverkauf ab 39,95 Euro inklusive Gebühren, erhöhte Abendkassenpreise, in Hagen in der Stadthalle, Telefon 02331-3450, HAGENinfo, Telefon (02331) 8099980, Wochenkurier und Westfalenpost/Westfälische Rundschau sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.eventim.de.

Dies und das von der Polizei in Iserlohn

Iserlohn. Am frühen Sonntagmorgen, gegen 2 Uhr, betraten
drei Männer eine Gaststätte an der Von-Scheibler-Straße. Eine der
Personen geriet in einen Streit mit einer Gruppe Jugendlicher. Im
Verlauf des Streits legte er sich gleich mit mehreren Gästen an. So
stieß er einen Mann zu Boden, schlug zweien mit der Faust ins
Gesicht, beleidigte eine Frau und gab einem weiteren eine „Kopfnuss“.
Als sich der Gastwirt einschaltete, wurde dieser durch einen Freund
des Schlägers angegriffen und ebenfalls mehrfach ins Gesicht
geschlagen. Mit vereinten Kräften gelang es, die Tätergruppe aus der
Gaststätte zu werfen. Einer der Täter soll circa 180 – 185 Zentimeter
groß und dunkel bekleidet gewesen sein. Seine Jacke sei „einem Mantel
ähnlich“ gewesen. Der zweite Täter habe eine blaue Jacke mit Kapuze
getragen. Bei den Streitigkeiten wurden insgesamt fünf Personen
leicht verletzt.

An der Schulstraße hebelten Einbrecher am Samstag die Balkontür
einer Wohnung auf. Sie durchwühlten die gesamte Wohnung und
entwendeten schließlich ein Handy, einen Laptop sowie Bargeld. Die
Täter hinterließen mehrere hundert Euro Sachschaden. Die Tat
ereignete sich zwischen 16 und 20 Uhr.

Weniger erfolgreich waren Einbrecher an der Baarstraße. In der
Nacht auf Samstag drangen sie in ein dortiges Autopflegecenter ein
und versuchten in einem der Büroräume einen Tresor aufzubrechen. Der
Versuch misslang. Die Täter gingen leer aus und flüchteten unerkannt
vom Tatort. An zuvor aufgebrochenen Türen und Fenstern entstanden
etwa 1000 Euro Sachschaden.

Unbekannte Automatenknacker trieben am Wochenende Am Großen Teich
ihr Unwesen. Zwischen Freitagmittag und Sonntagmorgen brachen sie
einen Zigarettenautomaten auf und entnahmen hieraus Bargeld und
Zigaretten. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro.

Wenig geschickt stellte sich ein Dieb gegen 3 Uhr am Sonntagmorgen
an. An der Kasse einer Diskothek am Kurt-Schumacher-Ring, suchte ein
Gast gerade verzweifelt seine Verzehrkarte. Hierfür legte er seine
Wertgegenstände auf den Tresen des Kassenbereichs. Darunter auch ein
100-Euro-Schein. Unser Dieb wollte die Gelegenheit nutzen und den
Schein kurzerhand einstecken. Doof nur, dass Zeugen ihn dabei
beobachteten. Als die ihn darauf ansprachen, leugnete er kurzerhand.
Die Polizei rückte an und durchsuchte den Mann. Und voila: der
23-jährige Iserlohner hatte die Beute zwischen seine Pobacken
geklemmt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls.

Vier alkoholisierte junge Männer sorgten am Sonntagmorgen für
kurzes Aufsehen an der Untergrüner Straße. Verkehrsteilnehmer hatten
gemeldet, dass einer von ihnen auf der Fahrbahn herumliegen soll. Als
Polizeibeamte eintrafen, lag zwar niemand mehr auf der Straße. Jedoch
führte einer der vier verdächtigerweise eine Baustellenlampe
(„Nissenleuchte“) mit sich. Die dazu passende Baustelle hatten die
Beamten schnell gefunden. Die Strafanzeige wegen Diebstahls folgte
prompt. Auf die darf sich jetzt der 20-jährige Iserlohner freuen.

Sachdienliche Hinweise zu allen Fällen nimmt die Polizei Iserlohn
unter 02371/9199-0 entgegen.

Unfall nach Stromausfall in Iserlohn

Iserlohn. An der Baarstraße, Ecke Schapker Weg, kam es
heute Morgen zu einem Verkehrsunfall. Gegen 5.52 Uhr, befuhr ein
49-jähriger Iserlohner die Schapke in Richtung Baarstraße. An der
Kreuzung wollte er nach links abbiegen. Hier übersah er eine
29-jährige Iserlohnerin, die mit ihrem PKW auf der Baarstraße in
Richtung Innenstadt unterwegs war. Beide Unfallbeteiligten wurden
leicht verletzt. Beim Unfall entstanden rund 10.00 Euro Sachschaden.
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zum Zeitpunkt des
Unfalls hatte sich in Teilen der Iserlohner Heide ein Stromausfall
ereignet, in Folge dessen nach ersten Erkenntnissen auch die
Lichtzeichenanlage nicht funktionstüchtig war.

Sirenenalarm am Sonntag in Gevelsberg

Gevelsberg. Um 16:16Uhr heulten in Gevelsberg am Sonntag
die Sirenen. Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand. Zusätzlich wurde noch
gemeldet, dass sich vermutlich noch eine Person in der betroffenen
Wohnung befindet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der
Hagener Str. war zunächst keine Feststellung von außen. Es handelte
sich um ein 4-geschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Während der
Erkundung der Lage wurde festgestellt, dass sich eine Person aus
einem Dachfenster streckte. Umgehend wurde die Drehleiter in Stellung
gebracht. Zeitgleich ging ein Trupp unter Atemschutz über das
Treppenhaus zur betroffenen Wohnung vor. Dort erkannte man bereits an
der Tür, dass es definitiv in der Wohnung brennen musste. Die
restlichen Bewohner wurden gebeten, dass Gebäude zu verlassen.
Nachdem die Wohnungstür der betroffenen Wohnung geöffnet war, ging
der Trupp in die Wohnung vor. Aufgrund der sehr starken Verrauchung
war ein Vorgehen nur langsam möglich. Als es hieß, es könnte sich
auch noch eine zweite Person in der Wohnung aufhalten, wurde noch ein
weiterer Trupp unter Atemschutz eingesetzt. Der Jugendliche, der am
Fenster stand, konnte dann über die Drehleiter gerettet werden,
während die beiden Trupps zum einen noch die Person suchten und zum
anderen die Brandbekämpfung durchführten. Der Jugendliche konnte dann
den Einsatzkräften mitteilen, dass er alleine in der Wohnung war.
Dies wurde anschließend auch durch beide Trupps bestätigt, nachdem
sie in der Wohnung keine weitere Person gefunden hatten. Die Wohnung
bzw das Treppenhaus wurde anschließend belüftet. Der Jugendliche
wurde vorsorglich von einem Krankenwagen in ein Krankenhaus
transportiert. Das Feuer war in einem Raum ausgebrochen.
Glücklicherweise war das Feuer auf den Raum begrenzt. Allerdings
wurde die restliche Wohnung durch Rauch und Ruß sehr stark
verschmutzt. Ein Bewohnen der Wohnung ist vorerst nicht möglich. Die
Restlichen Hausbewohner konnten zum Ende des Einsatzes wieder in ihre
Wohnungen zurückkehren, nachdem diese durch die Feuerwehr
kontrolliert wurden. Während des Einsatzes musste die Hagener Str. in
dem Bereich beidseitig gesperrt werden. Im weiteren Verlauf konnte
eine Fahrspur wieder frei gegeben werden. Neben allen drei
Löschzügen, der Hauptwache, dem Einsatzleiter vom Dienst  waren zwei
Rettungswagen, ein Krankenwagen und ein Notarzt im Einsatz. Des
Weiteren war die Kreisfeuerwehrzentrale ebenfalls mit einem Fahrzeug
vor Ort, um weitere Atemschutzgeräte bereit zuhalten. Mit insgesamt
47 Einsatzkräften war die Feuerwehr Gevelsberg bis 19:15Uhr im
Einsatz. Bereits um 14:34Uhr war die Feuerwehr Gevelsberg mit zwei
Einsatzkräften auf der Autobahn A 1 in Fahrtrichtung Köln. Dort wurde
eine Ölspur gemeldet. Aufgrund des leichten Regens war die Ölspur
bereits vor Eintreffen der Feuerwehr weggespült, sodass ein Einsatz
nicht erforderlich war. Um 15:11Uhr war dieser Einsatz dann beendet.