Zwei Tote in Altena gefunden +++ Mordkommission Hagen ermittelt

Altena. In den Mittagsstunden des heutigen Sonntags,
24.01.2016, erhielt die Polizei Kenntnis darüber, dass es in der
Fritz-Thomee-Straße zu einem Unglücksfall gekommen sein soll. Die
Polizei fand in einer Wohnung die Leichen zweier Personen. Die
Hintergründe, die zum Tod einer 44-jährigen Frau und eines
48-jährigen Mannes führten, liegen bisher im Dunklen. Die
Staatsanwaltschaft Hagen sowie die Mordkommission aus Hagen haben
ihrer Ermittlungen aufgenommen. Weitere Ermittlungsergebnisse sind am
heutigen Tag nicht mehr zu erwarten.

Werbeanzeigen

HA: Wohnungseinbrecher erbeutete Bargeld und Schmuck

Hagen. Am Samstagnachmittag, in der Zeit von vierzehn Uhr
fünfundvierzig bis achtzehn Uhr zwanzig, brachen unbekannte Täter in
ein Einfamilienhaus im Ortsteil Hagen-Garenfeld ein und erbeuteten
Bargeld und Schmuck. Der Täter hebelte  ein Fenster auf und stieg in
das Haus ein. Nachdem das Haus komplett durchsucht worden war,
verließ der Täter das Haus über eine Schiebetür.

DO: Polizeibeamte retten junge Frau vor Rauchgas – Drei Verletzte

Dortmund. Das Leben einer 21-jährigen Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in
Dortmund-Hörde retteten Polizeibeamte am Sonntag Morgen, kurz vor 06.00
Uhr.

Aus noch unbekannter Ursache kam es im 2. Obergeschoss des
Mehrfamilienhauses am Hörder Bruch zu einem Brand. Polizeibeamte
trafen nach wenigen Augenblicken als Erste an der Brandstelle ein.

Aus den Fenstern im 2. Obergeschoss drang starker Rauch, es waren
Hilferufe einer Frau zu hören.

Die beiden Beamten drangen in die völlig verqualmte Wohnung ein
und retteten die 21-Jährige vor schlimmeren Folgen. Durch die
Rauchgase verletzten sich neben der Bewohnerin beide Beamten, eine
43-jährige Polizeibeamtin und ihr 38 Jahre alter Streifenpartner
leicht.

Die drei Verletzten mussten in einem Krankenhaus ambulant
behandelt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

DO: Schlägerei vor Diskothek – Täter schlägt brutal auf sein Opfer ein

Dortmund. Zu einer sehr brutal geführten Schlägerei kam es vor einer
Diskothek in der Dortmunder Innenstadt am Sonntag Morgen, gegen 02.30
Uhr. Ein Beteiligter erlitt schwere Verletzungen.

Zur Tatzeit gerieten mehrere Beteiligte in der Diskothek an der
Kampstraße verbal aneinander. Als die Streitigkeiten zu eskalieren
drohten, verwies der Sicherheitsdienst die Beteiligten aus der
Diskothek.

Draußen angekommen, setzten insbesondere drei Personen, zwei
Brüder aus Gelsenkirchen im Alter von 21 und 31 Jahren sowie ein
28-jähriger Wittener die Auseinandersetzungen körperlich fort. Es
entbrannte eine Schlägerei, in deren Verlauf der 21-Jährige mit einem
Raddrehkreuz aus Metall mehrfach auf den Kopf des Witteners
einschlug. Dieser erlitt schwere Kopfverletzungen, die in einem
Krankenhaus stationär behandelt werden müssen.

Die Polizei nahm die beiden Brüder aus Gelsenkirchen wegen des
Verdachts der gefährlichen Körperverletzung fest. Die Ermittlungen
gegen weitere Beteiligte dauern an.

Trödel – Kaffee und Kaffeehausmusik

Zu ihrem alljährlichen Trödelmarkt lädt die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Hagen

am Sonntag, dem 24. Januar 2015, von 14.30 bis 17 Uhr

herzlich ein in das

Gemeindehaus, Bergischer Ring 37, 58095 Hagen

„Wir laden ein, in Ruhe zu stöbern, vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu machen und sich anschließend bei Kaffee und Kuchen und angenehmer Kaffeehausmusik in netter Gesellschaft zu unterhalten.“
Der Erlös des Trödelmarktes ist für ein Gemeindeprojekt bestimmt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM ZDENĚK SÝKORA

Hagen. Am Sonntag, den 24. Januar findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Zdeněk Sýkora – System und Kraft der Linie“ im Emil Schumacher Museum statt. Der tschechische documenta-Teilnehmer gehörte seit Mitte der 1960er-Jahre zu den Pionieren der internationalen Computerkunst. Die in der Ausstellung zu sehenden „Linienbilder“ entstanden ab 1973 und fanden in kurzer Zeit auch international große Anerkennung. Trotz einer Basis zufälliger computergenerierter Zahlenreihen sind die konstruktivistischen Gemälde Sýkoras dennoch ganz von der Steuerung durch den Künstler durchdrungen, weshalb sie nicht ausschließlich auf den Begriff Computerkunst festzulegen sind. Bis heute zählt Sýkora zu den bedeutendsten Künstlern seines Landes und ist in Ausstellungen weltweit vertreten. Das Emil Schumacher Museum in Hagen präsentiert nun seit vielen Jahren die erste Einzelausstellung in Deutschland und setzt dabei die konkrete Malerei Sýkoras mit der gestisch expressiven Malerei Emil Schumachers in Bezug. Beide Künstler arbeiten mit dem Prinzip des Zufalls und unbedingter Freiheit. Formal gegensätzlich stehen sie einander künstlerisch überraschend nahe.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen

Eine Blide ist ein Katapult. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Sonntag, 24. Januar, um 15 Uhr im Rahmen der Erlebnisführung durch das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Stellung gebracht und vorgeführt.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre beginnt mit der Faszination der ältesten Fossilien Westfalens und den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Danach geht es direkt weiter in die Kreidezeit, wo auf die Besucher schon die berühmtberüchtigten Dinosaurier warten.

Das Leben in der Steinzeit bildet dann den Schwerpunkt der Führung. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Anschließend wird ein Stopp bei den ersten Bauern der Jungsteinzeit eingelegt und von dort geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Zum Schluss führt der Weg ins Mittelalter und da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in dieses Zeitalter zurückreicht, endet die Zeitreise bei einer imposanten Ritterfigur.

Gerade für Familien bietet sich diese interessante Nachmittagsgestaltung an. Die Erlebnisführungen kostet für Erwachsene 3 € sowie für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder und 7 € für die ganze Familie.