Cemile Giousouf: Gewalt lässt sich nicht durch Herkunft erklären

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Auf dem Flüchtlingsgipfel der Frauen-Union der CDU in Ludwigshafen wurde heute über die Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik diskutiert. Dazu erklärt Cemile Giousouf, die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagfraktion:

„Nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln wurde viel über die Täterstruktur bei Gewaltdelikten gegen Frauen diskutiert. Im Gegensatz zur Annahme, dass die Herkunft das entscheidende Tatmerkmal ist, belegen Gewaltforscher, dass Religion und Nationalität eine viel geringere Rolle spielen, als Gewalterfahrungen aus der eigenen Biografie.
Menschen, die Gewalterfahrungen in ihrer Kindheit oder Jugend erleben oder in deren Umfeld Gewalt fester Bestandteil ist, wie zum Beispiel Kriegszustände, neigen im späteren Alter selbst zur Gewaltausübung. Wenn Faktoren der Ausgrenzung in der Schule oder im Alltag hinzukommen, steigt das Gewaltpotential. Experten bezeichnen die Rolle der Nationalität oder Religionszugehörigkeit lediglich als einen Nebenfaktor.
Diese Erkenntnisse aus der Gewaltforschung relativieren die grausamen Vorfälle in keiner Weise. Pauschalisierungen und Zuschreibungen von Tatvorwürfen zu Personen bestimmter Kulturkreise verbieten sich jedoch. Die Debatte über Gewalt gegen Frauen darf nicht kulturalisiert werden. Sexuelle Übergriffe gibt es in allen Kulturen und Ländern.“

„Was weg ist, ist weg“ Pfarrer Bernd Becker liest

Kuriose Geschichten rund um Beerdigungen aus dem Buch „Was weg ist, ist weg“ liest Pfarrer Bernd Becker am Sonntag, 7. Februar, ab 15 Uhr im Gemeindesaal der Markuskirche an der Rheinstraße 26. In der Pause gibt es bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zum Gespräch. Der Eintritt ist frei.

Herausgegeben hat Becker, Geschäftsführer des Evangelischen Medienhauses in Bielefeld und ehemaliger Superintendent des Ev. Kirchenkreises Hagen, das Buch mit Gerd-Matthias Hoeffchen, Chefredakteur der Wochenzeitung Unsere Kirche (UK). Für das Buch haben die Autoren Pfarrerinnen und Pfarrer, Bestatter und „normale“ Menschen nach ihren anrührend-schmunzelnden Beerdigungserlebnissen gefragt. Daraus ist diese Sammlung entstanden, ernst und doch erheiternd. Und die Erkenntnis, dass der Grat zwischen Trauer und ungewollter Komik auch bei Beerdigungen schmal sein kann.

Trödel – Kaffee und Kaffeehausmusik

Zu ihrem alljährlichen Trödelmarkt lädt die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Hagen

am Sonntag, dem 24. Januar 2015, von 14.30 bis 17 Uhr

herzlich ein in das

Gemeindehaus, Bergischer Ring 37, 58095 Hagen

„Wir laden ein, in Ruhe zu stöbern, vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu machen und sich anschließend bei Kaffee und Kuchen und angenehmer Kaffeehausmusik in netter Gesellschaft zu unterhalten.“
Der Erlös des Trödelmarktes ist für ein Gemeindeprojekt bestimmt.

Wetter: Landrat und Bürgermeister setzen auf interkommunale Zusammenarbeit

Schade Hasenberg 2

Mit einer Visite „im schönsten Rathaus des Kreises“ startete Landrat Olaf Schade seinen Antrittsbesuch in Wetter. Ein besonderes Augenmerk legte Bürgermeister Frank Hasenberg im Gespräch mit dem neuen Landrat auf die aktuelle Situation der hohen Zahl der Einbrüche im Stadtgebiet. „Ich habe dem Landrat die Sorgen und Ängste unserer Bürgerschaft im Hinblick auf die Einbrüche im Stadtgebiet vermittelt.“ Schade sicherte zu, dass sich der Kreis kümmere und sicherte an dieser Stelle Unterstützung zu: „Wir nehmen das ins Auge, die Polizei wird in dieser Hinsicht mit einer stärkeren Präsenz einen besonderen Augenmerk auf Wetter legen.“ So war bereits am Donnerstag die Kreispolizeibehörde mit einem Sondereinsatz im Kampf gegen Wohnungseinbrüche in Wetter unterwegs.
Hasenberg und Schade sind sich darüber einig, die gute und bewährte interkommunale Zusammenarbeit im Kreis fortzusetzen. Ein aktuelles Beispiel dafür sei der Solidarpakt EN. „Gemeinsame Interessen“ machten Bürgermeister und Landrat auch beim Thema Freizeit und Radwege aus. „Wir sind uns einig, dass wir den Radweg Von Ruhr zu Ruhr weiter vorantreiben wollen. Darauf legen wir einen besonderen Wert, denn das ist ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem Nord- und Südkreis“, so Schade.
Nach dem Gespräch im Rathaus besuchte Olaf Schade gemeinsam mit Frank Hasenberg noch das Kreisarchiv. Archivar Dr. Dietrich Thier stellte dem Landrat bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten im denkmalgeschützten Gebäude an der Theodor-Heuss-Straße die Inhalte und Funktionen des Kreisarchivs vor. Hier finden Karten, Bücher und Akten Platz auf 2.300 laufenden Regalmetern. Landrat Olaf Schade zeigte sich sehr interessiert und beeindruckt und bezeichnete das Kreisarchiv in Wetter, für das der EN-Kreis jährlich 120.000 Euro investiert, als „schönes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis.“

Neuer Elternkurs im Kinderschutzbund

Hagen. Für alle Mütter und Väter, die mehr Freude, Leichtigkeit und zugleich mehr Sicherheit in der Erziehung ihrer Kinder erreichen möchten, bietet der Kinderschutzbund einen neuen Kompaktkurs „Eltern stärken sich – Eltern stärken ihre Kinder“ an. Der Kurs richtet sich an Eltern kleiner Kinder im Alter von

1-3 Jahren. Er beginnt am Montag, 08.02.2016 und findet fünf Mal jeweils montags in der Zeit von

19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im „Ein Haus für Kinder“ statt. Die Kursgebühr beträgt 25,00 € für Einzelpersonen und 35,00 € für Paare. Eine Gebührenermäßigung ist bei ALG II-Bezug möglich. Information und Anmeldungen sind ab sofort im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/386089-0 möglich.

Familienzentrum Kita Oase Loxbaum nimmt an Förderprogramm teil

Sprach-Kitas: „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

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Hagen. „Sprache ist der Schlüssel zur Welt“! Mit diesem Titel kündigt sich das neue Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) an. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Kindertagesstätte Oase Loxbaum den Zuschlag für das Bundesprogramm bekommen hat“, sagt Angelika Hamann, Geschäftsführerin der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen.
Über eine Laufzeit von vier Jahren (2016-2019) soll die alltagsintegrierte Sprachbildung weiter im pädagogischen Alltag verankert werden. Eine frühe sprachliche Bildung, die alle Kinder einer Kindertageseinrichtung erreicht, rückt immer mehr in den Fokus. „Bereits 2011 hat sich unsere Einrichtung mit dem Bundesprogramm ‚Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration‘ auf den Weg gemacht, die alltagsintegrierte Sprachbildung systematisch in den pädagogischen Alltag zu integrieren. Unterstützt wurde das Team der Oase Loxbaum dabei von der Diplom Pädagogin Rabea Schunder. Auch in den kommenden Jahren wird sie, als qualifizierte Fachkraft für Sprachförderung, gemeinsam mit einer externen Fachberatung der Stadt Hagen an dem Ziel ‚Mehr Chancengleichheit durch frühe Sprachbildung‘ weiterarbeiten“, so Angelika Hamann.
„Sprachbildung ist eine Querschnittsaufgabe, an deren kontinuierlicher Umsetzung alle pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung beteiligt sind“, betont daher auch Rabea Schunder. „Wir können hier aus den Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem Bundesprogramm Schwerpunkt-Kitas aufbauen. Der Ansatz der alltagsintegrierten Sprachbildung wird durch die Sprach-Kitas weiter verankert und mit den Themen Inklusive Bildung und Zusammenarbeit mit Familien verknüpft. Studien belegen positive Effekte auf die kindliche Sprachkompetenz und deren Nachhaltigkeit, wenn es gelingt, Eltern in die Bildungsarbeit einzubeziehen. „Es ist wichtig, die Eltern für die Sprachentwicklung ihres Kindes zu sensibilisieren und Möglichkeiten der Unterstützung aufzuzeigen.“

Live-Reportage: China – Von Shanghai nach Tibet

Multivisionsshow

Mi 27. Januar, 19 Uhr

Live-Reportage: China – Von Shanghai nach Tibet

Mit dem Fahrrad, per Anhalter und Boot 6.500km entlang des Jangtse

Mit Robert Neu

Mit einer „Live-Reportage“ entlang der Lebensader Chinas, dem Jangtse, eröffnen das AllerWeltHaus und die VHS Hagen die gemeinsame Reihe Weltbilder 2016.

China ist in aller Munde:  Asiatische Wirtschaftskraftmaschine, Werkbank der Welt, kommunistische Supermacht. Selten zuvor waren die Augen der Menschheit so sehr auf das Reich der Mitte gerichtet. Für sein neuestes Projekt hat sich der weitgereiste Abenteurer, Reisefotograf und Buchautor Robert Neu als einer der weltweit wenigen Menschen überhaupt aufgemacht, den größten, wichtigsten und dramatischsten Flusses Chinas, den Jangtse, komplett von der Mündung bis zur extrem abgelegenen Quelle im Hochland Tibets zu erkunden. Im Vortrag berichtet er informativ, bildgewaltig und mit dem nötigen Tick Humor von der Reise und einem faszinierend unbekannten Land.

Der Jangtse (auch: Jangtsekiang) ist Chinas Lebensader. Seit Jahrtausenden prägt er das Schicksal dieses Landes.  Die Reise führt von der Megapolis Shanghai mit dem Fahrrad durch den Osten des Landes.  Landwirtschaft prägt die Region, als erstes Highlight warten die Huang Shan Berge. Sie dienten seit alters her Malern und Dichtern als Inspirationsquelle und haben die typischsten Landschaftsformen Chinas geprägt.

Die drei Schluchten und das Jahrhundertbauwerk des Drei-Schluchten-Staudammes bieten landschaftliche Eindrücke sowie Einblicke in Kultur und Tradition des Landes. Gleichzeitig ist die Region am Mittellauf des Flusses wie keine zweite vom Eingriff der Moderne geprägt.

Riesige, beinahe unbekannte Städte liegen an den Ufern des Jangtse. Chongqing mit seinen angeblich über 30 Millionen Einwohnern ist eine davon.  Das Stadtbild wird geprägt von den Bangbang-Männern, die die Waren der Stadt auf ihren Schultern durch die Gassen tragen. Ich treffe und interviewe diese Männer, denn ich will immer nah dran an den Menschen Chinas den Jangtse bereisen.

Im wildromantischen Yunnan warten die Regionen der Minderheiten, der Exotik und der Berge. Wir durchwandern das Tal der Tigersprungschlucht, erleben kleine Bergdörfer hoch über dem Fluss, und ein chinesisches Disneyland mittendrin. Die hier lebenden Naxi, Dai, Lisu, Bai, Tibeter und Han-Chinesen prägen eine äußerst vielfältige Region.

Tagelange Fahrten über holprigste Bergpisten führen ins tibetische Hochland. In Sichuan hat die tibetische Kultur abseits der autonomen Republik Tibet eine relativ sichere Nische gefunden. Hier besuchen wir Klöster und baden mit Mönchen.  Im Hintergrund Berge und Hochweiden, es geht nun auf eine Expedition auf das tibetische Hochplateau. Denn hier im Land der Berge und der Einsamkeit liegt die Quelle des längsten Fluss Chinas, dem Jangtse.

Eintritt 5 EUR

Reihe Weltbilder in Kooperation mit der VHS Hagen

Zwei Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Der Löschzug Alt-Wetter wurde heute Morgen
um 08:04 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung auf dem Harkortberg
alarmiert. Ein Anwohner aus der Wohnsiedlung „Am Zamelberg“ hatte
eine schwarze Rauchentwicklung in der Nähe vom Harkortturm
ausgemacht. Die eingetroffenen Kräfte konnten dort allerdings keine
Feststellung machen. Ein weiteres Fahrzeug fuhr zu der Adresse des
Meldenden und kontrollierte von da. Hier konnte festgestellt werden,
dass die Rauchentwicklung aus dem Schornstein des Kraftwerkes in
Herdecke kam. Weitere Maßnahmen für die 17 ausgerückten Kräfte von
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren nicht erforderlich,
sodass der Einsatz um 08:45 Uhr abgebrochen werden konnte.

Zu einem weiteren Einsatz wurden die Kräfte dann um 15:05 Uhr
alarmiert. In der Goethestrasse musste der Rettungsdienst beim
Transport eines Patienten durch das enge Treppenhaus unterstützt
werden. Die Tragehilfe wurde, mit Hilfe des Rettungsdienstes, durch
das Treppenhaus durchgeführt und der Patient anschließend dem
Rettungswagen übergeben. Die ausgerückten Kräfte konnten den Einsatz
um 15:30 Uhr beenden.

Sparkassen Hagen und Herdecke nehmen Verhandlungen zur Gründung eines Sparkassenzweckverbandes auf

Die Verwaltungsräte der Sparkassen Hagen und Herdecke haben beschlossen, Verhandlungen zur Gründung eines Sparkassenzweckverbandes aufzunehmen und einen Zusammenschluss der beiden Institute auszuloten.

Beide Sparkassen sind wirtschaftlich kerngesund. Angesichts der unverändert anspruchsvollen Aufgaben durch demographische Veränderungen und immer schnelleren Wandel durch die Digitalisierung der Gesellschaft soll die Position der Stärke nun genutzt werden, um Eckpunkte für eine gemeinsame Zukunft zu erarbeiten.

Das wird nun in den nächsten Wochen geschehen. Die Entscheidung über einen Zusammenschluss liegt bei den jeweiligen Trägern der Institute.

„Beide Sparkassen sind sehr nah bei den Kunden, flexibel und regional verbunden. Wir glauben, dass diese Stärken mit einer starken regionalen Sparkasse erhalten und ausgebaut werden können“, so Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt
Hagen.

Seit 175 bzw. 140 Jahren sind die Sparkasse Hagen und die Stadtsparkasse Herdecke aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben der beiden Städte nicht mehr wegzudenken. In dieser Zeit haben sich beide Institute stets auf die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden eingestellt. Gerade jetzt verändern sich die Anforderungen der Kunden drastisch. Allein der Einfluss demographischer Veränderungen wird in Zukunft enorm sein. Absehbar ist: Die Einwohnerzahlen werden weiter sinken und damit auch die Zahl potenzieller Kunden. Darüber hinaus nehmen die Anforderungen und Kosten durch Vorschriften der Bankenregulierung immer stärker zu. Für die Sparkassen gilt es, dafür rechtzeitig die Weichen zu stellen.

„Diese Faktoren gemeinsam mit den Auswirkungen einer länger andauernden Niedrigzinsphase bilden eine Mischung, die weitergehende Anpassungen erfordern, um die Zukunft der beiden Sparkassen auch langfristig erfolgreich zu gestalten.“, unterstreicht Dr. Katja Strauss-Köster, Bürgermeisterin der Stadt Herdecke, die Notwendigkeit der Überlegungen.

„Leben im Bunker“

… unter diesem Titel bietet das Bunkermuseum Hagen, Bergstr. 98 eine historische Führung

durch die Kellerkatakomben des Hochluftschutzbunkers an. Michael Dabow wird Sie als
Gästeführer in die Tiefen des Bunkers begleiten, über die Technik des Betonkolosses aufklären,
aber auch die Schicksale der Menschen beschreiben, die hier nicht nur unzählige Stunden
während des Fliegeralarms in Todesangst und mit der Angst um Ihr Hab und Gut draußen
verbracht haben, sondern wie sie auch als Ausgebombte allein oder mit ihrer ganzen Familie
in diesem  bis heute fensterlosen Verlies seit 1943 Monate oder gar Jahre gelebt haben.
Eintritt 9,50 Euro
Dauer knapp 1,5 h
Ort: Bergstr. 98
Beginn: Samstag, 23.1.2016 um 13 h

Cemile Giousouf: Deutschland braucht einen „Nationalen Integrationsgipfel für Flüchtlinge“

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir brauchen einen Gipfel, an dem alle relevanten Akteure mitarbeiten. Es wäre wünschenswert, wenn Staatsministerin Aydan Özoguz, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, einen ‚Nationalen Integrationsgipfel für Flüchtlinge‘ einberuft“, fordert Cemile Giousouf die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Hier müssten alle für die Integration relevanten Akteure des Landes an einem Tisch zusammenkommen. Dazu gehören nicht nur Vertreter der Migrantenorganisationen und der Politik aus Bund, Ländern und Kommunen. Es sollten alle wichtigen gesellschaftlichen Gruppen vertreten sein, also auch Gewerkschaften, Arbeitgeber aber auch Sportvereine, Verbände, Religionsgemeinschaften und Parteien.

„Die Menschen vor Ort brauchen eine schnellere Integration in Sprache und Arbeit“, so Giousouf. „Wir müssen ihnen unser politisches System und unsere Werte besser und schneller erklären, damit sie sich in unserer Gesellschaft einfinden können. Dazu sind die Integrationskurse ein seit einem Jahrzehnt bewährtes Instrument. Der Flickenteppich aus zahllosen guten und vielerorts ehrenamtlichen Projekten muss aber besser strukturiert und aufeinander abgestimmt werden. Denn: Eine schnellere Integration gelingt nur durch gesellschaftliche Teilhabe und eine sinnvolle Arbeit. In meiner Arbeit erfahre ich: Zu viele Flüchtlinge und Asylbewerber sind zulange von Arbeit und Teilhabe ausgeschlossen. Daran müssen wir alle in einer gemeinsamen Kraftanstrengung arbeiten.“

„Die unionsgeführte Bundesregierung hatte im Jahr 2008 für den ‚Nationalen Aktionsplan Integration‘ alle relevanten Akteure unseres Landes an einen Tisch gebracht und in 11 Dialogforen über zwei Jahre einen nachhaltigen Plan erarbeitet. Viele gesellschaftliche Institutionen haben sich in der Folge Selbstverpflichtungen auferlegt oder an der Abarbeitung des Plans gearbeitet. Durch die Bündelung, Strukturierung und Evaluation der Maßnahmen und Vorhaben hat die Integration in unserem Land einen kräftigen Schub bekommen. Genau das, was wir in der aktuellen Flüchtlingsdiskussion brauchen“, so Giousouf.

Häkeln und Stricken bei der VHS

Der Handarbeits-Workshop „WollLust – Häkeln und Stricken“ mit Dozentin Petra Schulz, Schneidermeisterin und Modedesignerin, findet ab Donnerstag, 21. Januar, von 18 bis 20.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Hier lässt sich in geselliger Runde über komplizierte Muster und Techniken fachsimpeln. Von der Luftmasche bis zum Pullover werden halb vergessene Kulturtechniken wie Stricken und Häkeln wiederbelebt. Die Lust am Selbermachen mit Nadeln und Wolle steht in diesem Seminar für Anfänger und Könner im Vordergrund. Mitzubringen sind Wolle und Nadeln verschiedener Stärke. Weitere Infos gibt es beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter http://www.vhs-hagen.de

Iserlohn / Hemer: Einbrecher in Untersuchungshaft

Iserlohn/Hemer. Polizeibeamten gelang am 17.01.2016 die
Festnahme eines Mannes, der für eine größere Zahl von Einbrüchen und
PKW-Aufbrüchen in Iserlohn und Hemer verantwortlich sein soll.
Hierbei handelt es sich um einen 25-jährigen Iserlohner.

Im Rahmen seiner Vernehmung räumte der Mann bereits eine
zweistellige Anzahl Taten ein. Darunter unter anderem drei Einbrüche
in Kindergärten (1x Hemer, 2x Iserlohn), mehrere Einbrüche in der
Nacht auf den 17.01.2016 sowie mehrere
KFZ-Aufbrüche in den Stadtgebieten von Iserlohn und Hemer.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen, stellten
Polizeibeamte umfangreiches Diebesgut sicher, das zurzeit noch
möglichen weiteren Taten zugeordnet wird.

Der 25-Jährige wurde gestern dem zuständigen Amtsrichter
vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen
dauern an.

Vortrag „Schimmelbildung in Wohnräumen“

Wie sich Schimmelbildung in Wohnräumen erfolgreich vermeiden lässt, erfahren Interessierte bei einem Vortrag am Mittwoch, 27. Januar, von 19 bis 21.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

Der Vortrag richtet sich vor allem an Eigentümer oder Vermieter von Alt- und Neubauten, aber auch an Mieter, die Schimmelbildung vorbeugen und gesund wohnen wollen. Die Teilnehmer erhalten Informationen zur Entstehung und zu den Ursachen von Schimmelpilz. Außerdem wird ihnen der Weg zum gesunden Wohnen aufgezeigt. Dazu gehören ungiftige Mittel, um Schimmel zu entfernen, richtiges Lüften und die Behebung von Bausünden. Der Referent ist Baubiologe und wird ausführlich über die vorbeugende Wirkung von mechanischen Lüftungsanlagen sowie deren Bedeutung bei der Sanierung von mit Schimmelpilz befallenen Wohnungen informieren. Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Veranstaltungsnummer 5032 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im auf Internet http://www.vhs-hagen.de.

Vorsicht neuer Trick! Rauchwarnmelder werden nicht „kontrolliert“!

Märkischer Kreis. In den Medien und in den sozialen
Netzwerken tauchen in jüngster Vergangenheit vermehrt Berichte über
die Kontrolle von Rauchwarnmeldern auf. Dabei sollen Personen, die
sich als Feuerwehrleute ausgeben, sich unter dem Vorwand, die
Rauchmelderpflicht kontrollieren zu wollen, Zugang zu Wohnungen
verschaffen.

Nach übereinstimmender Aussage von Polizei und Feuerwehr sind
solche Vorfälle im Märkischen Kreis zwar bisher noch nicht offiziell
angezeigt worden, dennoch weist die Feuerwehr Lüdenscheid vorsorglich
auf folgenden Sachverhalt hin:

Die Feuerwehr Lüdenscheid wird zu keinem Zeitpunkt durch eigenes
oder fremdes Personal unangekündigte Kontrollen in Privatwohnungen
vornehmen. Die Installation von Rauchwarnmeldern in Privatwohnungen,
die seit geraumer Zeit für Neubauten verpflichtend ist, wird aufgrund
von Übergangsvorschriften für Bestandsgebäude ab dem 01.01.2017
verpflichtend. Die Einhaltung dieser Vorschrift wird aber
grundsätzlich nicht durch die Feuerwehr überprüft. „Natürlich haben
wir ein großes Interesse daran, dass der Verpflichtung zur
Installation von Rauchwarnmeldern nachgekommen wird, und stehen auch
für Beratungen zur Verfügung“, teilt uns hierzu Jörg Weber, Sprecher
der Feuerwehr Lüdenscheid mit. „Diese Beratungen werden aber nur nach
entsprechender Anforderung der Wohnungsbesitzer und nicht als
Eigeninitiative der Feuerwehr durchgeführt.“ Informationen zur
Rauchmelderpflicht und der Installation fänden sich auch im Internet,
z.B. unter www.rauchmelder-lebensretter.de

Es kann sich, sollte jemand mit dieser Legende bei Ihnen
vorsprechen, lediglich um den Versuch eines Betruges oder Diebstahls
handeln. Die Täter möchten möglicherweise ausspionieren, ob jemand
zuhause ist oder diese Situation für Ihre Zwecke ausnutzen. Die
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis empfiehlt, derartige Personen
niemals ins Haus zu lassen. Verständigen Sie stattdessen sofort den
Notruf „110“ und informieren Sie Ihre Polizei über den Vorfall. Dies
gilt auch, wenn sich die vermeintlichen Feuerwehrleute mit einem
Dienstausweis ausweisen können.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM ZDENĚK SÝKORA

Hagen. Am Sonntag, den 24. Januar findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Zdeněk Sýkora – System und Kraft der Linie“ im Emil Schumacher Museum statt. Der tschechische documenta-Teilnehmer gehörte seit Mitte der 1960er-Jahre zu den Pionieren der internationalen Computerkunst. Die in der Ausstellung zu sehenden „Linienbilder“ entstanden ab 1973 und fanden in kurzer Zeit auch international große Anerkennung. Trotz einer Basis zufälliger computergenerierter Zahlenreihen sind die konstruktivistischen Gemälde Sýkoras dennoch ganz von der Steuerung durch den Künstler durchdrungen, weshalb sie nicht ausschließlich auf den Begriff Computerkunst festzulegen sind. Bis heute zählt Sýkora zu den bedeutendsten Künstlern seines Landes und ist in Ausstellungen weltweit vertreten. Das Emil Schumacher Museum in Hagen präsentiert nun seit vielen Jahren die erste Einzelausstellung in Deutschland und setzt dabei die konkrete Malerei Sýkoras mit der gestisch expressiven Malerei Emil Schumachers in Bezug. Beide Künstler arbeiten mit dem Prinzip des Zufalls und unbedingter Freiheit. Formal gegensätzlich stehen sie einander künstlerisch überraschend nahe.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Herdecke: Papiertonne brannte im Philipp-Nicolai-Weg

Herdecke. Ein Mülltonnenbrand wurde der Feuerwehr um 3:16
Uhr aus dem Philipp-Nicolai-Weg gemeldet. Bei Eintreffen brannte eine
Papiermülltonne direkt vor einem Mehrfamilienhaus. Der Brand hatte
bereits auf eine 12 Meter hohe Tanne übergegriffen, die direkt neben
dem Gebäude stand. Ein Trupp unter Atemschutz führte mit einem C-Rohr
eine Brandbekämpfung durch. Die Einsatzstelle wurde abschließend mit
der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Polizei erschien zur
Brandursachenermittlung an der Einsatzstelle. Im Einsatz waren zehn
ehrenamtliche Kräfte, die mit zwei Fahrzeugen (Löschfahrzeug und
Drehleiter) ausgerückt waren.

Taschenlampenführung im Wasserschloss Werdringen

Bei einer Familienführung der besonderen Art geht es mit der Taschenlampe in der Hand am Freitag, 22. Januar, um 17 Uhr durch das Museum im Wasserschloss Werdringen. Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser spannenden Führung genau richtig.

Die Führung durch das gesamte Haus bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte – von den ältesten Funden vom Leben im südwestfälischen Raum über die Tiere und Menschen der Steinzeit bis hin zur Zeit der Burgen und Ritter. Auch wer das Museum schon einmal besucht hat, erlebt, dass sich die Objekte im Schein einer Taschenlampe in einem anderen Licht zeigen.

Die Taschenlampenführung für Klein und Groß richtet sich an Kinder und ihre Eltern oder Großeltern. Taschenlampen werden in ausreichender Anzahl zur Verfügung gestellt. Da die Teilnehmerzahl zu diesem außergewöhnlichen Ereignis begrenzt ist, sollten sich Interessierte schnell unter Telefon 02331/207-2740 anmelden. Die Taschenlampenführung kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder und 7 € für die ganze Familie.

SPD Hagen: „OB Schulz öffnet Rechtspopulisten die Schultüren“

(SPD Hagen) >>Hagen. Die Vorgänge um die AfD-Veranstaltung in der Aula der Ricarda-Huch-Schule stoßen bei der SPDFraktion nach der jüngsten Berichterstattung auf großes Befremden.
So lobt sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz in einem Zeitungsartikel dafür, den Auftritt des umstrittenen AfD-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell in Hagen verhindert zu haben. Zumindest wirft das Vorgehen des Oberbürgermeisters, der dem Hagener Fraktionsvorsitzenden Michael Eiche nach eigenem Bekunden den Pretzell-Auftritt ausgeredet haben will, Fragen auf. So stellt sich der SPD-Fraktion die Frage, was der Oberbürgermeister dem Hagener AfD-Fraktionsvorsitzenden in diesem Gespräch zugesagt oder gar angeboten hat. Auch stellt sich die Frage, unter welchen Kriterien OB Schulz die Auswahl des neuen Redners in Person des AfD-Bundesvorstandsmitglieds Georg Pazderski akzeptiert hat. War er vielleicht an der Auswahl beteiligt? Was macht den AfD-Mann Preztell zu einer unerwünschten Person und den AfD-Mann Pazderski zu einem genehmen Gastredner in einer Schulaula? Diese Vorgänge, so fordert die SPD-Fraktion, müssten lückenlos aufgeklärt werden. Immerhin habe der 1. Bürger der Stadt mit diesem unreflektierten Aktionismus den Rechtspopulisten aus nah und fern nicht nur die Stadttore, sondern auch die Schultüren geöffnet.
„Wenn Herr Schulz so gut mit Herrn Eiche kann, dass er ihm einen Referenten ausredet, dann hätte er ihm auch die Nutzung eines Schulgebäudes für eine AfD-Veranstaltung madig machen können. Da hätte es sicherlich Mittel und Wege geben. Warum hat er ihm nicht zum Beispiel die Stadthalle als neutralen Veranstaltungsort angeboten? Ich kann gut verstehen, dass Lehrer, Schüler und Eltern gegen den Missbrauch ihrer Schule protestieren“, so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Nesrin Öcal.
Wieder einmal habe der Oberbürgermeister in seiner hemdsärmeligen Art für Unruhe in der Stadtgesellschaft gesorgt, anstatt besonnen und gemeinsam mit weiteren Kritikern der AfDVeranstaltung, die sich ja lautstark zu Wort gemeldet haben, nach einer wirksamen Vorgehensweise zu suchen. Die Grünen haben bereits Konsequenzen im Umgang mit der Hagener AfD und der Genehmigung für die Nutzung städtischer Gebäude gefordert.
Der SPD-Fraktion reicht das nicht aus. Sie fragt vielmehr, welche Konsequenzen auf den unmittelbaren Verursacher dieser mehr als unschönen Posse zukommen und wie man das ungeschickte Vorgehen des Oberbürgermeisters in Zukunft zum Wohle der Stadt verhindern kann.<<

HA: Schwarzer VW Golf gestohlen

Hagen. Unbekannte Täter stahlen in der Nacht von Montag auf
Dienstag in der Berliner Straße einen schwarzen VW Golf. Der
24-jährige Fahrzeughalter hielt sich gegen 00.45 Uhr in einer Bar
auf. Dort fiel ihm zunächst der Verlust seines Fahrzeugschlüssels
auf, den er auf einen Tisch gelegt hatte. Beim Verlassen der Bar,
gegen 02.40 Uhr, bemerkte er dann den Diebstahl seines Autos. Hierbei
handelt es sich um einen VW Golf VI mit schwarz getönten Heck- und
Seitenscheiben. Der Schaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.
Täterhinweise bitte an die Polizei unter der 02331 – 986 2066.

Jusos gegen eine nächtliche Schließung der Polizeiwache Hohenlimburg

(Juso Hagen) >>Das angeblich ‚bloße Gedankenspiel‘ der Arbeitsgruppe „Direktion Gefahrenabwehr/ Einsatz“ die nächtliche Schließung der Polizeiwache Hohenlimburg in Betracht zu ziehen, kann aktuell nur als instinktlos abgetan werden. Aller Zahlenspiele und Statistiken zum Trotz ist es doch das subjektive Sicherheitsgefühl der Hohenlimburger Bürger, das man an dieser Stelle nicht aus den Augen verlieren sollte. Entgegen den Beteuerungen des Hagener Polizeipräsidenten, Hagen sei alles in allem eine sichere Stadt, gibt die aktuelle Kriminalitätsstatistik jedoch Aufschluss darüber, dass ein Anstieg bei Einbruchsdelikten durchaus zu verzeichnen ist. Dem wachsenden Unsicherheitsgefühl vieler Hagener Bürger des Nachts durch die Stadt zu laufen lässt sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit sowieso nicht mit Statistiken beikommen.
Es sind bei Weitem jedoch nicht nur die zahlreichen Übergriffe auf Frauen in den letzten Wochen, die für eine berechtigte Kritik an solch geplanten Maßnahmen sorgen. Nahezu jede Woche kann man zu Wochenanfang nachlesen, dass vor allem Jugendliche am Wochenende auf dem Weg nach Hause überfallen, ausgeraubt und zusammengeschlagen werden. Wie ein Großteil der Hagener Bürger, wünschen sich auch die Hohenlimburger mehr Polizeipräsenz in ihren Ortsteilen. Wie groß die allgemeine Verunsicherung geworden ist, lässt sich leider an den gestiegenen Anträgen für den Kleinen Waffenschein und den Hamsterkäufe bei Pfeffersprays ablesen. Wie soll ein einziger Streifenwagen in Hohenlimburg da für ein Gefühl der Sicherheit sorgen, geschweige denn zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein? Wie passt es zusammen, dass in Berlin und Düsseldorf davon gesprochen wird die Polizei personell besser auszustatten und in Hagen über die nächtliche Schließung von gar zwei Standorten, Haspe und Hohenlimburg, nachzudenken?
Die Hohenlimburger Polizeiwache dient nicht nur der Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, sondern ist ein wichtiger Teil der Infrastruktur in Hohenlimburg. Daher unterstützen auch die Jusos den Dringlichkeitsantrag, der im Einvernehmen aller Parteien in der Hohenlimburger Bezirksvertretung eine durchgängige Besetzung der Hohenlimburger Polizeiwache über den 01.09.2016 hinaus fordert.<<

Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen

Eine Blide ist ein Katapult. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Sonntag, 24. Januar, um 15 Uhr im Rahmen der Erlebnisführung durch das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Stellung gebracht und vorgeführt.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre beginnt mit der Faszination der ältesten Fossilien Westfalens und den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Danach geht es direkt weiter in die Kreidezeit, wo auf die Besucher schon die berühmtberüchtigten Dinosaurier warten.

Das Leben in der Steinzeit bildet dann den Schwerpunkt der Führung. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Anschließend wird ein Stopp bei den ersten Bauern der Jungsteinzeit eingelegt und von dort geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Zum Schluss führt der Weg ins Mittelalter und da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in dieses Zeitalter zurückreicht, endet die Zeitreise bei einer imposanten Ritterfigur.

Gerade für Familien bietet sich diese interessante Nachmittagsgestaltung an. Die Erlebnisführungen kostet für Erwachsene 3 € sowie für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder und 7 € für die ganze Familie.

HA: Fußgängerin schwer verletzt

Hagen. Eine 72-jährige Fußgängerin ist bei einem
Verkehrsunfall am Montagabend schwer verletzt worden. Ein 63-jähriger
LKW-Fahrer bog gegen 19.50 Uhr von der Berghofstraße nach links in
die Kinkelstraße ab. Hierbei erfasste er die Seniorin, welche die
Straße überqueren wollte. Es kam zum Zusammenstoß und die Frau fiel
zu Boden. Sie verletzte sich schwer am Kopf und musste in eine
Bochumer Spezialklink gebracht werden. Zurzeit besteht noch
Lebensgefahr. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei
unter der 02331 – 986 2066 in Verbindung zu setzen.

Der DGB Hagen sucht weitere KollenInnen die sich bei der Fußgruppe am Karnevalsumzug beteiligen

Rosenmontag: 8. Februar 2016: Motto des Hagener Karnevals: Ob groß, ob klein, Hagen soll wieder bunter sein!

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Gewerkschaften mit einem eigenen Wagen und Fußgruppe am Hagener Karnevalsumzug.

Gesucht werden noch viele KollegInnen, die sich an der Fußgruppe beteiligen, mit folgenden Ablauf am 8.2.:

ab 11.30 Uhr : Vorglühen, Einkleiden und Einstimmen im Gewerkschaftshaus

ab 13.00 Uhr:  Aufstellung auf der Springe

14.00-16.00 Uhr: Rosenmontagszug durch die Stadt

ab 16.00 Uhr: Abschminken mit Treppenhausparty im Gewerkschaftshaus

Wer Lust hat, meldet sich kurz an bei: anne.sandner@dgb.de , damit auch genügend Verkleidung (Hüte und Umhänge) vorhanden sind.

HA: Kind bei Verkehrsunfall mit Linienbus verletzt

Hagen. Glück im Unglück hatte am Montagnachmittag ein
Kleinkind und verletzte sich bei einem Verkehrsunfall
glücklicherweise nur leicht. Gegen 16.00 Uhr beabsichtigte ein
Ehepaar zusammen mit seinem 3-jährigen Kind einen Fußgängerüberweg an
der Einmündung Tillmannstraße / Preußerstraße zu überqueren. Dabei
wurden sie von einem 60-jährigen Fahrer eines Linienbusses übersehen,
der die Tillmannstraße in Richtung Hasper Kreisel befuhr.
Geistesgegenwärtig konnte der 25-jährige Vater sein Kind greifen und
von der Straße ziehen. Dabei stieß es mit dem Kopf leicht gegen den
Linienbus und verletzte sich glücklicherweise nicht schwer. Das Kind
wurde vorsorglich in ein Hagener Krankenhaus gebracht. Zeugen des
Unfalls melden sich bitte bei der Polizei unter der 02331 – 986 2066.

Vortrag: Gut Wirtschaften mit Dr. Michael Schäfers

27. Januar 2016- 19.00 Uhr Villa Post: Gut Wirtschaften: Dr. Michael Schäfers, Leiter Grundsatzreferat.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) greift seit vielen Jahren Grundfragen unserer Gesellschaft und Wirtschaft auf. Aktuell arbeitet der KAB an der Frage „Gut wirtschaften“ und versucht Antworten zu finden wie unsere Wirtschaft gestaltet sein soll, wenn sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Der Referent Dr. Michael Schäfers wird einen anschaulichen Blick in die aktuelle Situation werfen und beruft sich nicht zuletzt auf Papst Franziskus, der dazu aufruft die himmelschreiende Armut zu beseitigen und eine solidarische und gerechte Verteilung einzufordern. Bezug nimmt das Thema auf Mahatma Gandhi und dessen Einschätzung: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

Gevelsberg – Pkw mit Hagener Kennzeichen streift Fußgänger

Gevelsberg. Unfallverursacher flüchtet Am 18.01.2016, gegen
07.15 Uhr, streift der Fahrer eines Pkw Opel Astra mit dem
Kennzeichenfragment HA-HB ??? auf dem Fußgängerüberweg an der Voerder
Straße einen Fußgänger. Dabei kommt der 23-jährige Gevelsberger zu
Fall und verletzt sich leicht. Der Autofahrer setzt jedoch ohne
anzuhalten seine Fahrt in Richtung Hagen-Haspe fort und flüchtet. Der
Geschädigte begibt sich später selbständig in ärztliche Behandlung.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer
02332/9166-5000.

Hilfe im Steuerdschungel: VHS-Kurs zur Einkommensteuer 2015

Im Rahmen eines Seminars der Volkshochschule Hagen wird das Erstellen der Einkommenssteuererklärung mit den aktuellen Änderungen für das Veranlagungsjahr 2015 erläutert. Der Kurs mit der Nr. 1936 findet ab 21. Januar fünfmal donnerstags von 18 bis 20.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Schwerpunkt des Seminars sind allgemeine Fragen zur Abgabe der Einkommenssteuer 2015. Anhand der amtlichen Formulare und der aktuellen Rechtslage erläutert Kursleiter Lars Wörmann die Erstellung der Steuererklärung. Hierbei werden die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten in den jeweiligen Einkunftsarten genauestens besprochen sowie steuerliche Fachbegriffe erklärt. Eine individuelle Rechts- bzw. Steuerberatung soll hierbei ausdrücklich nicht erfolgen. Der Kurs richtet sich an alle Steuerpflichtigen, mit Einnahmen aus Arbeitnehmertätigkeit, Vermietung und Verpachtung, gewerblicher oder freiberuflicher Arbeit, Kapitaleinkünften sowie Renten- und Pensionsbezieher. Steuerliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Computerkurse für Interessierte insbesondere ab 50 Jahren

PC-Grundlagen am eigenen Notebook können Interessierte kompakt von Montag, 25. Januar, bis Freitag, 29. Januar, täglich von 9 bis 12 Uhr in dem Kurs 4722 an der Volkshochschule Hagen erlernen. Nach der Einführung in die Welt der Notebooks beschäftigen die Teilnehmer sich schwerpunktmäßig mit den jeweiligen Betriebssystemen auf ihren Notebooks, die sie inklusive Netzteil mitbringen sollten.

Wer bereits Vorkenntnisse besitzt und sich fit für den Alltag mit Word und Outlook machen möchte, sollte den Kurs 4724 einmal wöchentlich (insgesamt fünfmal) dienstags anschließend aufsuchen. Startzeitpunkt ist Dienstag, 9. Februar, von 17.30 bis 20.45 Uhr. Anhand praxisorientierter Beispiele dabei steigen die Teilnehmer zunächst in die Textverarbeitung Word ein, mit der sie Texte erstellen und gestalten. Anschließen erlernen sie das Anwenderprogramm Outlook, ein Personal-Information-Manager, mit dem sie ihre Termine und Aufgaben perfekt planen und organisieren können. Beide Kurse finden im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10.
Wer sich darüber hinaus auch fit im Internet machen möchte, sollte den Kurs 4762 besuchen, von Montag, 15. Februar, bis Mittwoch, 17. Februar, jeweils von 9.15 bis 12.30 Uhr in der Villa Post, Wehrinhauser Starße 38. Wer diese Kurse besucht hat, kennt wesentliche Inhalte aus der digitalen Welt und sich dort selbständig bewegen. Auch hier sind PC-Grundkenntnisse von Vorteil. Informationen unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

VHS-Seminar zur Chaoslösung auf dem Schreibtisch

Am Samstag, 31. Januar, steigt von 10 bis 15 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein VHS-Seminar, das den Teilnehmern deutlich helfen wird, das tägliche Chaos und die Stapel auf dem Schreibtisch in den Griff zu bekommen. Folgende Themen werden unter anderem angesprochen: Ordnung auf und rund um den Schreibtisch, Einrichtung und Optimierung der Ablage, Aufbewahrungsfristen, Notizmanagement, Wiedervorlagesysteme und Prioritäten setzen. Die Teilnehmer lernen Grundregeln für mehr Struktur und Ordnung im Büro. Gemeinsam werden Lösungsansätze für Ordnungsprobleme entwickelt. Praxistipps helfen, die Grundsätze und Regeln im Alltag umzusetzen und bieten Ansatzpunkte für individuell abgestimmte Arbeitstechniken. Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Veranstaltungsnummer 4042 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

6. Internationale AIDS-TANZGALA in Hagen

Samstag, 23. Januar 2016 · 19.30 Uhr · Grosses Haus

Foto Portugal

Bereits zum sechsten Mal lädt das theaterhagen zur Internationalen AIDS-TANZGALA am 23. Januar 2016 (19.30 Uhr, Großes Haus) ein, deren Erlös der Aids-Hilfe Hagen e.V. für karitative Projekte zugute kommt. Initiator Ricardo Fernando hat 1998 als Ballettchef in Bremerhaven die AIDS-TANZGALA ins Leben gerufen, sie nach Regensburg und dann nach Hagen getragen. Hier hat sie im zweijährigen Rhythmus mit einem großartigen Programm der AIDS-Hilfe Hagen eine bedeutende Summe zur Bewältigung ihrer Aufgaben bei der Bekämpfung dieser trotz aller medizinischen Fortschritte nicht nachlassenden Epidemie übergeben können.
Und auch in der Saison 2015/16 hat Ricardo Fernando eine ganze Reihe deutscher und internationaler Compagnien eingeladen, die mit ihren tänzerischen Beiträgen zu einer facettenreichen Tanzgala beitragen. Special Guest ist in diesem Jahr der Ballettdirektor der Tanzcompagnie Gießen, Tarek Assam, dessen Truppe ebenso zu den Gästen zählt wie das Ballett Nürnberg, Ballett Lüneburg, Nordhausen Ballett, Companhia Nacional de Bailado (Nationalballett von Portugal), MM Contemporary Dance Company aus Reggio Emilia, Balletto Teatro di Torino, Chinesisches Nationalballett, Akademie des Tanzes Mannheim, Semperoper Ballett Dresden, Stuttgarter Ballett, Regina Advento (Tänzerin aus dem Tanztheater Pina Bausch Wuppertal), Delattre Dance Company (Sitz in Mainz). Und natürlich wirkt auch das balletthagen an dieser vielseitigen, glanzvollen Gala mit, die von folgenden Sponsoren unterstützt wird: Ströer Außenwerbung, Kaltenbach Außenwerbung, Weinhof Reinhardt, Blumen Albrecht, Auto Wabbel, Dr. Axel Kracke, Hotel Lex, Hotel Mercure, Hotel Arcadeon, Hotel art ambiente, Ballettfreunde Hagen.
Restkarten an der Theaterkasse und unter Tel: 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kurs über professionelle Studiofotografie

Zu einem Kurs über professionelle Studiofotografie mit Schwerpunkt „People-Fotografie“ beim Fototeam Herdecke, Gahlenfeldstraße 16, 58313 Herdecke, lädt die Volkshochschule Hagen am Sonntag, 24. Januar, von 11 bis 15 Uhr unter der Kursnummer 5019 ein. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die professionelle Arbeit mit Licht, Models und Kamera und haben Gelegenheit, einen Lichtaufbau sowohl mit ganz einfachen Mitteln als auch mit umfangreicher Studioausstattung kennenzulernen. Darüber hinaus erklären Fachdozenten die Bildbearbeitung mit Photoshop in einem komplett farbgemanagten System. Hierzu gehören auch das Profilieren des Monitors sowie die Erzeugung eines Ausgabefarbprofils. Interessierte bringen bitte ihre (Spiegelreflex-)Digitalkamera mit manueller Einstellmöglichkeit mit. Weitere Informationen erteilt das Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Cemile Giousouf: PwC-Studie belegt: Im Kampf um Fachkräfte setzt der Mittelstand auf die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Zur Veröffentlichung einer PwC (Price Waterhouse Cooper)-Studie, in der bei einer Umfrage unter 800 Mittelständlern die Bedeutung politischer Maßnahmen zur verbesserten Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen von 53,3% als „sehr hoch“ bezeichnet werden, nimmt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf Stellung:

„Die aktuelle Diskussion um kriminelle Asylbewerber darf nicht darüber hinwegtäuschen, welches Potential in dem Zuzug der Flüchtlinge liegt. Dass über die Hälfte der befragten Mittelständler politischen Maßnahmen zur verbesserten Arbeitsmarktintegration eine sehr hohe Bedeutung beimisst, zeigt, dass unsere Wirtschaft bei der Rekrutierung von Fachkräften auf Flüchtlinge setzt. Wir sollten die beschlossenen Maßnahmen zur besseren Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen schleunigst umsetzen. Dabei sind sowohl das Bundesministerium für Arbeit und Soziales als auch die Bundesagentur für Arbeit in besonderem Maße gefordert. Wir haben keine Zeit zu verlieren, der deutsche Mittelstand braucht Fachkräfte. Nur wenn wir den Fachkräftemangel in den Griff kriegen, wird das Wirtschaftswachstum weiter tragen.“

„Bauchspeicheldrüse: Kleines Organ – große Wirkung“ Patientenforum im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

Lu¦êsebrink-8424„Bauchspeicheldrüse: Kleines Organ – große Wirkung“ ist der Titel des Vortrags von Dr. Peter Lüsebrink, Chefarzt der Medizinischen Klinik im Ev. Krankenhaus Haspe. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 19. Januar, um 18.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses am Mops, Brusebrinkstraße 20.
„Jährlich sterben nicht wenige Menschen an den Folgen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eines bösartigen Bauchspeicheldrüsentumors“, erklärt der Chefarzt. „Die Folgen einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung sind eklatant, denn die Bauchspeicheldrüse produziert nicht nur Insulin zur Regulation des Blutzuckers, sie spielt vor allem auch eine zentrale Rolle bei der Verdauung.“ In seinem Vortrag informiert Dr. Lüsebrink über die Bedeutung dieser wichtigen Drüse, mögliche Erkrankungen und deren Symptome sowie den aktuellen Stand der Therapie.

Für Fragen bleibt nach dem Vortrag ausreichend Zeit. Der Eintritt ist frei.

Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe
Medizinische Klinik
Chefarzt Dr. Peter Lüsebrink
Telefon: 02331 – 476 2701

Durch Tai Ji/Qi Gong zu mehr Gelassenheit und Vitalität

Am Dienstag, 19. Januar um 15.00 Uhr startet der Kurs „Tai Ji/Qi Gong“ im Therapiezentrum am Mops, Brusebrinkstraße 20 in Hagen. Qi Gong ist ein chinesisches Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationssystem. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die sanften Bewegungen und Techniken führen zu mehr Lebensenergie und körperlicher und seelischer Ausgeglichenheit. Die Bewegungen werden ohne Anstrengung durchgeführt. Damit eignet sich Qi Gong für viele Menschen und ohne Altersbeschränkung.

Informationen zur Anmeldung und zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen erhalten Sie im Therapiezentrum am Mops, Telefon: 02331-476 2940.

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg

Die Wintergeschichte „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ von Tilde Michels erzählen die Vorlesepatinnen des Fördervereins HohenlimBuch Kindern ab vier Jahren am Dienstag, 19. Januar, um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6–8 (in der Sparkasse), als Bilderbuch-Kino. In einer kalten Winternacht bittet ein frierender Hase um Zuflucht in Wanjas Hütte. Wenig später klopfen ein Fuchs und ein Bär an. Die Tiere versprechen Wanja, untereinander Frieden zu halten. Trotz allen Misstrauens schlafen Wanja und die Tiere in aller Ruhe. Aber am nächsten Morgen macht sich jedes Tier unbemerkt davon. Wanja denkt nach dem Aufwachen, er habe alles nur geträumt, aber dann sieht er die Spuren im Schnee vor seiner Hütte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung dauert circa 45 Minuten.

Leistungsnachweise über Arbeitslosengeld im Jahr 2015 werden an das Finanzamt übermittelt

Wer in 2015 Steuern gezahlt hat und innerhalb der vergangenen zwölf Monate
Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld von der Agentur für Arbeit erhielt, muss dies bei der Steuererklärung aufführen.

Aufgrund des Jahressteuergesetzes ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) verpflichtet, die Daten über die im letzten Kalenderjahr gewährten Leistungen und die Dauer des Leistungszeitraums für jeden Kunden bis Ende Februar des Folgejahres an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Im Anschluss daran erhalten die Kunden
– ohne besondere Aufforderung – einen Leistungsnachweis über die an die Finanzverwaltung gemeldeten Daten. In diesem Nachweis sind alle dem Progressions-vorbehalt unterliegenden Leistungen enthalten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit bitten von Anfragen zu Leistungsnachweisen für das Finanzamt abzusehen, da diese automatisch von der Zentrale der BA verschickt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Bescheinigung über den Leistungsbezug ist auch ein wichtiges Dokument für die Rente. Daher gilt: Sorgfältig aufbewahren! Zweitschriften können nur in einem begrenzten zeitlichen Rahmen ausgestellt werden, weil die erforderlichen Kundendaten aufgrund datenschutzrechtlicher Vorschriften nach einigen Jahren gelöscht und die Akten vernichtet werden.

Einzigartig und Stil übergreifend: Das ‚vision string quartet‘

Am kommenden Sonntag, dem 24. Januar 2016 darf sich das Publikum auf ein Konzert der Reihe „Meister von Morgen“ des ‚vision string quartet‘ im Werner Richard Saal an der Wetterstraße 60 in Herdecke freuen.

Das 2012 gegründete ‚vision string quartet‘ ist ein einzigartiges Quartett, welches nicht nur Werke der konventionellen, klassischen Literatur spielt. Stilübergreifend hat das Quartett Eigenkompositionen und Arrangements der publikumswirksamen neueren Musikformen wie Jazz, Pop und Rock im Repertoire. Das breite Band an Spieltechniken, komplexen Rhythmen, Harmonien, Improvisationen und Klangfarben, das in allen diesen Genres verlangt wird, sorgt dafür, dass das vision string quartet gerade auch die klassische Musik sehr vielseitig interpretiert.

Ebenso vielseitig reichen die Konzertformate des jungen Quartetts von klassischen Konzertsälen wie dem Gewandhaus Leipzig über Musikfestivals wie dem Rheingau Musik Festival, Ballettkooperationen beim Heidelberger Frühling unter John Neumeier bis hin zu Klanginstallationen beim 360 Grad Streichquartett fest bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Radioproduktionen im SWR. Bisherige Kammermusikpartner waren unter anderem Jörg Widman und Haiou Zhang, 2016 werden sie gemeinsam mit dem Quatuor les Dissonances das Streichoktett von Felix Mendelssohn-Bartholdy aufführen. Wichtige Lehrer des ‚vision string quartet‘ sind unter anderem Heime Müller, Gerhard Schulz vom Alban Berg Quartett und das Artemis Quartett. Das Quartett erhält seine musikalische Anregungen auf Meisterkursen wie dem internationalen Kammermusikcampus der Jeunesses Musicales, ProQuartet in Frankreich und der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, zu deren Stipendiaten sie gehören.

Highlights des Jahres 2015 werden unter anderem eine Debüt-CD-Produktion mit dem SWR, Konzerte im Beethovenhaus Bonn, im Sendesaal Bremen, der Tonhalle Zürich, der Philharmonie Luxembourg, beim Podium Festival Esslingen, auf der MS Europa 2 sowie bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker im Quintett mit dem Kontrabassisten Edicson Ruiz sein. Weitere Infos finden sich auf: www.visionstringquartet.com/
Das Konzert mit Werken von Franz Schubert und Ludwig van Beethoven, aber auch mit Jazz- und Crossover-Bearbeitungen – beginnt um 19 Uhr bei freier Platzwahl (Einlass ist um 18 Uhr).

Karten sind an der Abendkasse zum Preis von 10,- Euro erhältlich. Schüler und Studenten haben – wie bei allen Konzerten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung – freien Eintritt. Kartenreservierungen können unter der Telefonnummer: 02330-70389 (Konzertagentur Becker) oder über die Website: www.doerken-stiftung.de vorgenommen werden. (Bitte beachten: Reservierungen über das Internet können nur bis Freitag, 22.01.2016, 12 Uhr berücksichtigt werden).

Vor dem Konzert gibt es bis 18.30 Uhr die aktuelle Ausstellung ‚FarbRaumBilder‘ von Friedhelm Falke und Eva Niemann in der angrenzenden Dr. Carl Dörken Galerie zu sehen.

HA: Schule beschmiert

Hagen. Bislang unbekannte Farbschmierer besprühten im
Verlaufe des Wochenendes mehrere Wände einer Schule in der
Voswinckelstraße. Als der 43-jährige Hausmeister am Sonntag gegen
09.30 Uhr das Gelände einer Schule in der Voswinckelstraße betrat,
erlebte er eine böse Überraschung. Die Mauern an der Aula und eine
gegenüberliegende Steinmauer waren großflächig mit verschiedenen
Farben besprüht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.