HA: PKW aufgebrochen und zwei Scheinwerfer ausgebaut

Hagen. Beim Ausbau von zwei Scheinwerfern an einem
Ford Fiesta verursachten bislang unbekannte Auto-Aufbrecher einen
hohen Sachschaden. Am Sonntag stellte ein 56-jähriger Zeuge gegen
14.00 Uhr fest, dass die Fahrertür eines Ford Fiesta offen stand. Das
Fahrzeug war auf einem Firmenparkplatz in der Berliner Straße
abgestellt. Bislang unbekannte Auto-Aufbrecher hatten zunächst die
Seitenscheibe auf der Fahrertür eingeschlagen. Dann öffneten sie die
Tür und durchwühlten zunächst den Innenraum des Autos. Die Täter
warfen einige persönliche Gegenstände des Autobesitzers nach draußen.
Anschließend entriegelten sie die Motorhaube und bauten die beiden
Frontscheinwerfer aus. Da die Auto-Aufbrecher die Fahrertür offen
stehen ließen, gelangte dann noch Schnee in das Innere des Fahrzeugs.
Als Tatzeitraum lässt sich Sonntag in der Zeit von 01.00 Uhr bis
02.30 Uhr eingrenzen. Der Wert der Scheinwerfer beträgt rund 160
Euro, die Höhe des Sachschadens ließ sich zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme noch nicht konkret beziffern. Die Polizei bittet
Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Gevelsberg – Auseinandersetzung in Gaststätte

Gevelsberg. Zwei Beteiligte verletzen sich leicht Am
17.01.2016, gegen 01.55 Uhr, kommt es infolge von Alkoholgenuss in
einer Gaststätte an der Mittelstraße zu einer Auseinandersetzung
zwischen einem 25-jährigen Gevelsberger und drei männlichen und
weiblichen Personen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal im Alter
von 18, 19 und 20 Jahren. Dabei werden die drei jüngeren Personen von
Schlägen getroffen und leicht verletzt. Einer von ihnen wird mit
einem Rettungswagen in ein Schwelmer Krankenhaus gebracht.

Herdecke: ABC-Einsatz in der Loerfeldstraße

Herdecke. Ein Gasgeruch wurde der Feuerwehr Herdecke um
14:18 Uhr aus der Loerfeldstraße gemeldet. Bei Eintreffen des
Einsatzleiters wurde auf der Straße ein massiver unbekannter
chemischer Geruch festgestellt.

Aufgrund der Erkundungssituation wurde die Alarmstufe auf
ABC-Gross erhöht. Neben der Feuerwehr Herdecke, für die Stadtalarm
mit Sirene ausgelöst wurde, waren auch überörtliche Kräfte im Rahmen
des ABC-Kreiskonzeptes eingesetzt. Diese Kräfte sammelten sich
zunächst am Bereitstellungsraum Sportplatz Kalkheck.

An der Einsatzstelle wurde ein weiträumiger Gefahrenbereich
definiert und dieser vorsorglich geräumt. Mehrere Mitarbeiter mussten
den Arbeitsplatz verlassen. Zwei Trupps der Feuerwehr gingen unter
Atemschutz mit diversen Messgeräten in den Gefahrenbereich vor. Im
weiteren Verlauf wurde auch ein ABC-Erkunder der Feuerwehr Gevelsberg
eingesetzt.

Im Bereich eines Entsorgungsunternehmens wurde festgestellt, dass
das Unternehmen Öl Schlämme umgepumpt hatte. Der Geruch war auch im
öffentlichen Bereich wahrnehmbar. Durch die derzeitigen
Wetterverhältnisse (Luftdruck) hatten sich diese Gase im Bereich der
Loerfeldstraße gesammelt. Der ABC Erkunder der Feuerwehr bestätigte
nach eingehenden Messungen, dass es sich hierbei um keine
gefährlichen Konzentrationen handelte. Für die Bevölkerung bestand zu
keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Somit waren auch keine Warnmeldungen
erforderlich.

Auch der Energieversorger (DEW, Dortmunder Energie und Wasser) war
an der Einsatzstelle und kontrollierte die Gasleitung in der
Loerfeldstraße. Diese Messung verlief negativ.

Das Ordnungsamt sowie die Bürgermeisterin waren an der
Einsatzstelle und informierten sich über die Einsatzlage. Auch die
Bezirksregierung wurde vom Einsatzleiter telefonisch über den Einsatz
informiert.

Da keine gefährlichen Konzentrationen nachgewiesen wurden, wurde
der Einsatz daraufhin abgebrochen. Im Einsatz waren 35 ehrenamtliche
Kräfte aus Herdecke und vier aus Gevelsberg. Im Bereitstellungsraum
Am Kalkheck befanden sich 26 Kräfte aus Wetter und Witten. Weitere
Einheiten befanden sich an ihren Gerätehäusern in Bereitstellung. Die
Kräfte waren 2 Stunden im Einsatz.

Stichwort ABC-Kreiskonzept: Da ABC-Einsätze immer sehr personal-
und materialintensiv sind, wurde ein so genanntes ABC-Kreiskonzept
mit allen EN-Feuerwehren erstellt. So unterstützen die Feuerwehren
der Nachbargemeinden die originär zuständige Feuerwehr bei der
Einsatzabwicklung. Hier werden von den EN-Feuerwehren speziell in ABC
geschulte Fachkräfte sowie Atemschutzgeräteträger entsendet. Bei der
Feuerwehr Gevelsberg ist ein so genannter ABC-Erkunder stationiert.
Bei der Feuerwehr Witten die Einheit für Dekontamination. Die
Feuerwehr Herdecke beteiligt sich ebenfalls an dem Kreiskonzept und
war bereits in der Vergangenheit mit dem Abrollbehälter Umweltschutz
sowie einem Löschfahrzeug in Wetter und Schwelm im überörtlichen
Einsatz.

Herdecke – Zusammenstoß im Begegnungsverkehr

Herdecke. Außenspiegel beschädigt Am 17.01.2016, zwischen
07.30 Uhr und 08.00 Uhr, kommt es im Begegnungsverkehr am Kirchender
Dorfweg an einem Engpass zu einem Zusammenstoß der Außenspiegel
zwischen einem weißen Pkw der SUV Klasse und einem entgegenkommenden
schwarzen Pkw BMW eines 42-jährigen Herdeckers. Der Fahrer des weißen
Fahrzeugs setzt anschließend ohne anzuhalten seine Fahrt in Richtung
Wittener Landstraße fort, ohne eine Schadensregulierung eingeleitet
zu haben. Der Schaden beträgt etwa 700 Euro. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02335/9166-7000.

Missbrauch einer Telefonnummer des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW)

Unbekannte Anrufer, die sich als angebliche
Verbraucherzentrale ausgeben, missbrauchen derzeit die Düsseldorfer
Rufnummer 0211 939-27333.

Kommt ein Gespräch zustande, geben sich die unbekannten Anrufer
als Mitarbeiter einer Verbraucherzentrale aus und versuchen eine
Beratung zu Strom- und Gasanbietern durchzuführen. Möglicherweise
sollen auch entsprechende Verträge abgeschlossen werden.

Viele Angerufene sehen auf ihren Telefonanlagen einen verpassten
Anruf einer Düsseldorfer Rufnummer und rufen zurück. Diese Nummer ist
nicht die tatsächliche, sondern eine vom Anrufer willkürlich
ausgewählte Rufnummer. In diesem Fall führt der Rückruf zur
Telefonvermittlung des LKA NRW.

Dieses Phänomen, unter einer anderen Telefonnummer anzurufen,
nennt sich Call-ID-Spoofing. Die Anrufer nutzen die Möglichkeiten der
Internet-Telefonie, um anstatt der Originalrufnummer eine x-beliebige
Nummer anzuzeigen.

Betrüger versuchen so, den Angerufenen vertrauliche Informationen
zu entlocken, sie unter Druck zu setzen oder zu Zahlungen zu drängen.
Die Betrüger sind gut geschult und bedienen sich immer wieder
offizieller Rufnummern von Staatsanwaltschaften, Finanzämtern oder
Polizeidienststellen.

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW rät, am Telefon
niemals sensible, persönliche Daten preiszugeben, aufgrund eines
solchen Anrufes einen Vertrag abzuschließen oder Zahlungen zu
leisten.

Wer Opfer eines solchen Betruges geworden ist und einen
finanziellen Schaden erlitten hat, sollte bei seiner örtlichen
Polizeibehörde oder über die Internetwache der NRW-Polizei
Strafanzeige unter  http://www.polizei.nrw.de/artikel__57.html
erstatten.

Aus und vorbei für alte Kontonummer und Bankleitzahl IBAN ab 1. Februar im Euro-Raum verbindlich

Mit dem Gebrauch der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl (BLZ) und Überweisungsformulare ist jetzt endgültig Schluss: Ab 1. Februar kann bei Überweisungen und Lastschriften nur noch die International Bank Account Number – kurz IBAN – verwendet werden. An diesem Stichtag enden auch für Privatkunden die Übergangsbestimmungen der sogenannten SEPA-Verordnung. Ab dann gelten für alle Länder der Europäischen Union (EU) und in fünf weiteren europäischen Staaten einheitliche Regeln. Die SEPA-Vereinbarungen lösen dann auch in Deutschland endgültig die nationale Kontonummer und Überweisungsformulare ab. Das heißt: Bankkunden müssen bei Überweisungen künftig die 22-stellige IBAN des Empfängers kennen und im Papier- oder Online-Formular eintragen, sofern die neue Nummer nicht automatisch vorgedruckt ist. „Banken sind nicht verpflichtet, Geld anhand der bisherigen Kontonummer zu überweisen. Verzögert sich dadurch die Zahlung von fälligen Beträgen, drohen Ärger und Zusatzkosten“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Sie gibt Tipps, was künftig bei Überweisungen zu beachten ist:
Was bezweckt die SEPA-Verordnung? SEPA (Single Euro Payments Area) ist die internationale Bezeichnung für den gemeinsamen europäischen Zahlungsraum: Zahlungen im Euroraum ‒ im Inland wie auch in anderen Ländern ‒ sollen nach dem Willen der EU online innerhalb eines Geschäftstages und bei Papierüberweisungen innerhalb von zwei Tagen zu gleichen Kosten übertragen werden. Teure Gebühren für Auslandsüberweisungen in Euro-Währung fallen dann weg. Denn SEPA-Überweisungen erfolgen stets nur in Euro. Neben den Mitgliedern der EU setzen auch Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz als weitere Länder des europäischen Wirtschaftsraums die neuen Regeln des europäischen Zahlungsverkehrs um. Für Zahlungen außerhalb des Euro-Raumes und in anderen Währungen ist die SEPA-Überweisung nicht nutzbar. Hierfür fallen weiterhin teurere Kosten für eine Auslandsüberweisung an.
Was ist IBAN? Dahinter verbirgt sich die neue 22-stellige Kontonummer für den Euroraum. Die IBAN besteht aus den
Länderkennzeichen – in Deutschland DE, einer zweistelligen Prüfzimmer sowie der bisherigen Bankleitzahl und Kontonummer. Hat die alte Kontonummer keine zehn Stellen, wird sie am Anfang mit Nullen ergänzt. Durch die Anwendung der IBAN fallen Fehler bei Überweisungen schneller auf. Die Prüfziffer vorne ist abgeglichen mit der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer, so dass Zahlendreher beim Eintrag zu einer anderen Prüfziffer führen.
Was passiert bei Zahlendrehern? Hier gilt weiterhin: Für Zahlendreher haften die Kunden! Werden Kontonummer und Bankleitzahl fehlerhaft angegeben und der Überweisungsbetrag einem falschen Konto gutgeschrieben, so kann hierfür das ausführende Geldinstitut nicht haftbar gemacht werden. Kunden müssen sich selbst das Geld vom falschen Empfänger wiederholen. Banken und Sparkassen brauchen seit dem 31. Oktober 2009 nicht mehr zu prüfen, ob Name und Kontonummer des Empfängers in sich stimmig sind. Es zählt allein die Kundenkennung, also die IBAN.
Was, wenn doch auf ein falsches Konto überwiesen wurde? Kunden können von ihrem kontoführenden Institut Hilfe verlangen, das Geld zurückzuerhalten. Eine Zahlungsgarantie darauf haben sie jedoch nicht. Verweigert der falsche Empfänger eine Rückzahlung, geben Banken und Sparkassen dessen Daten an die Zahler weiter, damit sie notfalls gerichtliche Schritte einleiten können. Die stellt keine Verletzung des Bankgeheimnisses dar. Geldinstitute dürfen sich ihre Hilfe bezahlen lassen. Dies sehen die gesetzlichen Regelungen vor.
Was wird aus der bisherigen Bankleitzahl? Die Banken müssen die IBAN als ausschließliche Kundenkennung auch für Zahlungen außerhalb Deutschlands akzeptieren, die bisherige Bankleitzahl beziehungsweise BIC (Business Identifier Code) ist innerhalb der Eurozone nicht mehr erforderlich. Für den Zahlungsverkehr außerhalb des Euro-Währungsraums wird die BIC aber weiterhin benötigt.
Was gilt künftig für die Girokarte mit Unterschrift? Das elektronische Lastschriftverfahren, bei dem Kunden bislang an der Kasse mit ihrer Girokarte und ihrer Unterschrift bezahlen konnten, fällt ab 1. Februar ebenfalls weg. Dann funktioniert die Kartenzahlung zunächst nur noch mit Eingabe der Pin-Nummer.

Weitere Informationen über die SEPA-Umstellung, vor allem die Regelungen für elektronische Lastschriften, finden Sie im Internet unter http://www.vz-nrw.de/sepa-zahlungsverkehr.

Dortmunder Polizei lehnt die Gründung von „Bürgerwehren“ ab

Dortmund. Die Dortmunder Polizei hat eine ganz klare Meinung zum Thema
„Bürgerwehren“: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat und somit bei der
Polizei!

Derzeit bilden sich in verschiedenen Städten des Landes NRW
Bürgerwehren, die trügerischen Schutz vor Straftaten versprechen.

Aufmerksam auf entsprechende Aktivitäten auch in Dortmund wurde
die Dortmunder Polizei am vergangenen Wochenende, als im Internet ein
Aufruf zu einem Treffen einer Dortmunder Bürgerwehr am selbigen Abend
beworben wurde.

Bei Antreffen einer entsprechenden 5-köpfigen Personengruppe in
Dortmund-Eving an der Oberadener Straße/Bergstraße und einer
7-köpfigen Gruppe an der Evinger Straße in Höhe der Hausnummer 238
(15.1./20.50 Uhr) wurden die Personalien der politisch rechts
motivierten Männer festgestellt. Konsequenterweise erhielten
anschließend alle 12 einen Platzverweis.

Ein Zusammenhang mit einem in der Nähe stattgefundenen
Körperverletzungsdelikt konnte bislang nicht nachgewiesen werden.

„Wir beobachten die Aktivitäten und Internetauftritte der
Rechtsextremisten sehr genau. Auch potentielle Bürgerwehren haben wir
im Auge“, so Polizeipräsident Gregor Lange. „Einzig und allein die
Polizei ist für die Strafverfolgung und Gefahrenabwehr zuständig.
Diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst und dulden deswegen weder
laienhafte Alleingänge von selbsternannten Ordnungshütern noch
jegliche Form von Selbstjustiz.“

Die Dortmunder Polizei hält es für unerträglich, dass sich
Menschen, die öffentlich Hass und Hetze propagieren, bei solchen
Aktionen als Ordnungshüter präsentieren.

Solche Alleingänge können im Übrigen auch sehr schnell negative
Auswirkungen haben: Im Falle von Selbstjustiz jedweder Art schaden
sich die einschreitenden Hobbypolizisten mehr als dass sie der
Allgemeinheit von Nutzen sind. Schnell sind auch die Grenzen des
geltenden Rechts überschritten, die Jedermann gegeben sind,
Straftäter grundsätzlich bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei
festhalten zu können und zu dürfen, ohne dafür belangt zu werden.

Darüber hinaus wird die Polizei zusätzlich mit der Aufgabe
belastet, ein Auge auf die Bürgerwehren zu halten und steht somit für
andere Belange weniger zur Verfügung.

Auch zukünftig sind Hinweise von couragierten Bürgerinnen und
Bürgern an die Polizei wünschenswert. Ein Einstehen für andere,
möglicherweise schwächere, Opfer von Straf- und Gewalttaten ist
lobenswert. Allerdings darf man selber dabei nicht in Gefahr geraten,
sondern sollte anstelle dessen den Notruf der Polizei 110 wählen.

Cemile Giousouf: Verhöhnung des Erbes von Ricarda Huch

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Bildnachweis: CDU/CSU Bundestagsfraktion

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf erklärt: „Eine Verhöhnung des Erbes von Ricarda Huch stellt die Vermietung der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums an die AfD Hagen dar. Ricarda Huch hatte sich gegen das menschenverachtende Gedankengut des Nationalsozialismus gestellt. Die deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin hat in der Nazizeit Künstler, Wissenschaftler und Widerständler in ihrer Privatwohnung Raum für Zusammenkünfte gegeben.
Dass sich jetzt, fast 70 Jahre nach ihrem Tod, Vertreter einer populistischen und dem rechtsextremistischen Rand zuzuordnenden Partei in einer Schule treffen, die ihren Namen trägt, kann man nur mit Unverständnis zur Kenntnis nehmen.

Die Gebäudewirtschaft Hagen ist hier ihrer Verantwortung für das Erbe dieser mutigen Frau in keiner Weise gerecht geworden. Man hätte von den Verantwortlichen in der GWH den Mut zu einem „Nein, nicht bei uns“ erwarten dürfen und im Interesse des Andenkens von Ricarda Huch erwarten müssen. Auch die Kurzfristigkeit der Vergabe der Aula innerhalb weniger Tage ist erstaunlich und lässt Fragen aufkommen.“

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Sperrungen im Stadtgebiet Wetter

Wetter (Ruhr) Für Tiefbauarbeiten an Versorgungsleitungen in der Gutenbergstraße in Höhe der Haus-Nr. 4 und 4a wird bis zum 29. Januar die Straße für den Durchgangsverkehr eingeengt und der Gehweg teilweise gesperrt. Für Tiefbauarbeiten an Versorgungsleitungen in der Grundschötteler Straße in Höhe der Haus-Nr. 23 wird bis zum 29. Januar der Gehweg teilweise gesperrt. Wegen Montagearbeiten werden bis zum 8. Februar in folgenden Straßen die Gehwege teilweise gesperrt: Heilkenstraße gegenüber Haus-Nr. 27, Bachstraße 29 und gegenüber Haus-Nr. 29, Hagener Straße 45, 74 und gegenüber Haus-Nr. 74, Grundschötteler Straße 40 und Ruhrstraße 28.
Wegen einer Veranstaltung wird der Parkplatz am Stadtsaal in der Zeit vom 22. Januar, 12 Uhr, bis 23. Januar, 10Uhr, voll gesperrt.

VHS im Erzählcafé: Hagener Kinos im Wandel der Zeit

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Uli Weishaupt findet am Freitag, 22. Januar, um 17 Uhr zum Thema „Hagener Kinos im Wandel der Zeit“ statt. Nach dem erfolgreichen Start im September 2012 geht es auf Wunsch der Erzählcafé-Gäste in die nunmehr 4. „Kino-Runde“. Inzwischen sind Fotos der großen Kinos „Viktoria“ und „Gloria“ aus den 1950er und 1960er Jahren aufgetaucht, die zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden. Außerdem gibt es Werbesprüche mit Musik (sogenannte Jingles) zu hören, die früher im Vorprogramm zwischen Wochenschau und Hauptfilm abgespielt wurden. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, von ihren Erinnerungen an Hagener Kinos zu erzählen. Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1208 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.

Eine Frage der Perspektive

Die Grundlagen perspektivischen Zeichnens vermittelt ein Zeichenkurs der VHS Hagen mit Dozent Pieter Kuschel vom 21. Januar bis zum 7. April jeweils donnerstags in der Villa Post. Bis heute ist, immer wenn es um Kommunikation von räumlichen Vorstellungen geht, das zeichnerische Beherrschen der Perspektive unentbehrlich. Selbst bei der Fotografie hilft ein Verständnis der Perspektive für die Wahl von Standort und Brennweite. Der Kurs schult anhand von Einstiegsübungen das Erkennen perspektivischer Zusammenhänge und vermittelt, begleitet von aufbauenden theoretischen Schritten, zeichnerische Grundtechniken für die räumlich, perspektivische Darstellung. Informationen und Anmeldung bei der VHS Hagen unter Telefon 02331/2073622 oder unter im Internet unter http://www.vhs-hagen.de

VHS-Kurs „Fotobuch erstellen“

Ein Fotobuch ist die ideale Form, um unvergessliche Eindrücke wirkungsvoll und ansprechend zu präsentieren, ob als Geschenk oder als persönliche Erinnerung. Wie man selbst ein digitales Fotobuch erstellt, erfahren die Teilnehmer des VHS-Kursus 4661 am Samstag, 23. Januar, von 9 bis 16 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Mit einer kostenlosen Software für Windows, Mac oder Linux wird die Verarbeitung der digitalen Fotos vorgenommen. Dabei lernen die Teilnehmer einfache Möglichkeiten der Bildbearbeitung, Bilder zu arrangieren und mit Texten zu versehen. Mit einem Fotobuch-Gutschein im Wert von 26,95 € können die Teilnehmer sich anschließend ihr erstes Fotobuch kostenfrei bestellen. Vorausgesetzt werden Windows-Kenntnisse. Weitere Informationen erteilt das Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Eis und Schnee: Pflichten in der Winterzeit

Anlässlich der einsetzenden Winterzeit weist das Ordnungsamt der Stadt Hagen darauf hin, dass gemäß der Satzung über die Straßenreinigung und die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in der Stadt Hagen zur allgemeinen Reinigungspflicht auch der so genannte Winterdienst gehört. Daher müssen Gehwege der angrenzenden Grundstücke durch die Eigentümer auch von Schnee und Eis befreit werden. Wer sich an diese Vorschrift hält, hilft nicht nur den Passanten, sondern auch sich selbst. Denn verunglückt jemand auf schlecht oder gar nicht geräumten Wegen, kann der jeweilige Anlieger für entstandene Schäden haftbar gemacht werden.

Auch für die Winterdienstarbeiten auf Gehwegen gibt es detaillierte Vorschriften. So sind Gehwege und Straßenteile, die dem Fußgängerverkehr dienen, in der vorhandenen Breite beziehungsweise bis zu einer Breite von 1,20 Meter und in Fußgängerzonen in einer Breite von 1,50 Meter von Schnee zu räumen und bei Glätte zu bestreuen. An Haltestellen sowie im Bereich von Wartehäuschen für öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse sind die Gehwege so zu räumen und zu bestreuen, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

Diese Arbeiten sind während des normalen Tagesverkehrs durchzuführen, in der Regel werktags von 7 bis 20 Uhr und sonn- und feiertags von 8 bis 20 Uhr.

Zum Streuen sollten zum Schutz der Umwelt grundsätzlich nur abstumpfende Mittel verwendet werden. Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz bestreut, salzhaltiger Schnee darf auf ihnen nicht abgelagert werden. Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder – wo dies nicht möglich ist – auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.

Gleichzeitig wird auch noch einmal auf die allgemeine Reinigungspflicht hingewiesen. Danach sind die Fahrbahnen und Gehwege mindestens einmal wöchentlich zu säubern und von Laub zu befreien. Kehricht und sonstiger Unrat sind nach Beendigung der Säuberung unverzüglich entsprechend den abfallrechtlichen Vorschriften zu entsorgen.

Wer Fragen zu der allgemeinen Reinigungspflicht oder zum Winterdienst hat, kann sich beim Ordnungsamt unter der Stadtsauberkeits-Hotline 02331/207-3333 erkundigen.

HA: Schaufensterscheibe zerstört

Hagen. Bislang unbekannte Einbrecher versuchten in
der Nacht zum Montag, die Schaufensterscheibe eines Geschäftes auf
der Kölner Straße einzuschlagen. Am Montag stellte die 47-jährige
Angestellte eines Bäckereibetriebes gegen 05.00 Uhr an ihrer
Arbeitsstelle auf der Kölner Straße fest, dass die
Schaufensterscheibe des Ladens beschädigt war. Bislang unbekannte
Einbrecher hatten im Verlaufe der Nacht einen großen Stein gegen die
Scheibe geworfen. Die Scheibe wurde hierbei zwar beschädigt, sie
sprang jedoch nicht auf. Es entstand ein Schaden von rund 1000 Euro.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

VHS-Kurs zum Thema Scheidung

Über die rechtlichen Folgen von Trennung und Scheidung informiert ein Kurs der Volkshochschule Hagen an drei Terminen ab Mittwoch, 20. Januar, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Rechtanwältin Julia Gray unterrichtet die Teilnehmer rund um Themen wie Unterhalt, Sorgerecht, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich und Hausratsverteilung und beantwortet auftretende Fragen. Selbstverständlich wird dabei auch auf die aktuellen Änderungen beim Familienrecht eingegangen. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1914 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

GRÜNE Hagen zur AfD-Veranstaltung in der Ricarda-Huch

Zur Überlassung schulischer Räume für eine AfD-Veranstaltung erklären DIE GRÜNEN Hagen:

>In Hagen ist es in einem breiten zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss gelungen, einer Veranstaltung der hiesigen AfD mit dem NRW-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell keinen Raum zu bieten. Hotels und Gastwirte erklärten sich im Schulterschluss mit Protesten aus der Bürgerschaft unisono nicht bereit, Herrn Pretzell eine Bühne in Hagen zu bieten. Pretzell hat sich im vergangenen Jahr u.a. bekannt gemacht mit der Forderung, Flüchtlingen mit Wasserwerfern, Tränengas und dem Gebrauch von Schusswaffen den Weg nach Deutschland zu verwehren.
Ausgerechnet die Stadt Hagen hat nun den Widerstand gegen die Veranstaltung zunichte gemacht, indem sie der AfD die Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums überlässt. Diese ist übrigens seit 20 Jahren „Schule ohne Rassismus“.
Damit düpiert die Stadt Bürger*innen gleichermaßen wie heimische Gastronomen, denen eine klare Haltung gegen gefährliche Rechtspopulisten wichtiger war als Einnahmen aus der Veranstaltung. Dass jetzt anstelle von Herrn Pretzell ein Mitglied des Bundesvorstandes der AfD erscheint, macht die Veranstaltung kaum weniger brisant. Mit ihrer Darstellung, man habe die Genehmigung nicht versagen können, schafft die Stadt zudem einen Präzedenzfall und lädt gewissermaßen alle unliebsamen Polit-Populisten nach Hagen ein, solange sie gerade eben noch nicht verbotenen Organisationen angehören.
Dieser Vorgang muss aufgeklärt werden und Konsequenzen haben. Sowohl in Bezug auf den Umgang mit der Hagener AfD, die mit dieser Veranstaltung ihre Maske der Harmlosigkeit fallen gelassen hat, als auch in Bezug auf die Frage, wie die Stadt zukünftig die Nutzung öffentlicher Gebäude steuern kann und will.<<

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DGB: “Keinen Raum für Fremdenfeindlichkeit zulassen”

Vortragsveranstaltung der AfD Hagen

 

Handykurse für Interessierte ab 75 Jahren

Ein spezieller Kurs für ältere Menschen rund um die Benutzung von Handys und Tablets mit dem Betriebssystem Android findet am Donnerstag, 21. und 28. Januar, jeweils von 13.30 bis 16.45 Uhr unter der Veranstaltungsnummer 4783 im Haus des DBB, Schwanenstraße 6–10 statt. Die Teilnehmer lernen, wie sie mit Fingerbewegungen ihre Geräte bedienen. Mit dem App-Center von Google, dem Play-Store, greifen sie auf kleine nützliche Anwendungen zu und können so ihr Gerät individuell gestalten. Der Fachdozent Manfred Diethert zeigt, wie man Daten verwaltet, Dateien mit anderen Geräten austauscht oder in einer Cloud speichert. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer Besonderheiten zu Verbindungseinstellungen sowie Bildschirm- und Sicherheitseinstellungen kennen.

Ein weiterer Kurs am Dienstag, 16. Februar, von 14 bis 17.15 Uhr in der Pestalozzi-Schule, Oegerstraße 64, richtet sich unter Veranstaltungsnummer 4699 an Handybesitzer, die offene Fragen zu ihren Geräten haben. Hier wird Basiswissen zum Mobilfunk vermittelt. Außerdem gibt es Tipps zu wichtigen Grundeinstellungen, Kosten und zum Telefonieren im Ausland.

Die Teilnehmer der Kurse bringen bitte ihre Tablets oder Smartphones inklusive Netzteil mit. Falls bereits eine E-Mailadresse vorhanden ist, bitte auch diese mit Passwort mitbringen. Informationen erteilt das Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Programm im Familienzentrum Hochschulviertel

Das Familienzentrum Hochschulviertel lädt zu Beginn des Jahres zu einer Reihe von Info- und Freizeitveranstaltungen in die Räume der Kinderoase, Tondernstraße 24, ein. Ein Infoabend zum Thema „Kinder und Medien“ findet am Donnerstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr statt. Nützliche Tipps rund um das Verhalten von Frauen in Gefahrensituationen erhalten Interessierte am Montag, 25. Januar, um 14.30 Uhr. Zum Thema „Kindestagespflege“ informiert das Familienzentrum am Donnerstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr. Darüber hinaus startet die Spielgruppe „Väter – Special“ für Väter mit ihren Kindern von anderthalb bis drei Jahren ab Samstag, 5. März, von 10 bis 11 Uhr. Die Spielgruppe findet alle zwei Wochen statt und kostet 10 € im Monat. Anmeldungen werden unter Telefon 02331/54744 oder unter kinderoase-tondernstr@stadt-hagen.de entgegengenommen.

Geburtstagsgrüße zu einem Jahr Mindestlohn

Pendleraktion 18 01 2016 Hagen (002)(DGB Hagen) Am heutigen Morgen haben Mitglieder aus DGB-Gewerkschaften Bahnreisende am Hagener Hauptbahnhof mit einer Überraschungstüte zum ersten Geburtstag des Mindestlohnes begrüßt. Zehn Jahre hat der Kampf um die gesetzliche Regelung gedauert und am 1. Januar 2015 ist er für rund 3,6 Millionen Menschen in Kraft getreten. Vor allem Minijobber und Beschäftigte in der Nahrungsindustrie, der Gastronomie, dem Wach- und Sicherheitsgewerbe und den persönlichen Dienstleistungen haben vom Mindestlohn profitiert, darunter besonders viele Frauen. Für den DGB ein Grund zum Feiern und am Ball zu bleiben. Für den Hagener DGB weist Jugendbildungsreferent Nils Padberg darauf hin: „Nach Befragungen halten 86 Prozent der Menschen den Mindestlohn für richtig und die Gewerkschaften ordnen ihn als einen ihrer wichtigsten Erfolge in ihrer Geschichte ein.“

ABBA GOLD The Concert Show Hagen – Stadthalle

Freitag, 18. März 2016, 20 Uhr
Hagen. – ABBA-Fans aufgepasst! Für alle, die die schwedische Popmusik der Kultband gerne nochmal live erleben wollen, kommt jetzt die Möglichkeit dazu. Am 18. März ist die erfolgreichste ABBA-Show „ABBA GOLD – The Concert Show“ zu Gast in der Stadthalle Hagen und verwandelt die Bühne in eine glanzvolle Atmosphäre ganz im Stile der 70er Jahre. Da dürfen Plateau-Schuhe, Schlaghosen und glitzernder Strass nicht fehlen.
Bei „ABBA GOLD – The Concert Show“ wird die Authentizität großgeschrieben. Nicht umsonst ist die Show eine der besten ABBA-Produktionen weltweit. Sie lässt die unvergesslichen Superhits des schwedischen Quartetts im „Hier und Jetzt“ neu aufleben, sodass die Show mehr bietet als nur ein musikalisches Revival. Da kommt echtes ABBA-Feeling auf!
Die Zuschauer können sich auf die Originalkostüme freuen, ebenso wie auf den unverkennlichen schwedischen Akzent der erfolgreichen Vorbilder. Auf jedes noch so kleine Detail wird geachtet: Das auf einem Drehsockel funkelnde weiße elektrische Klavier von „Benny“, die strassbesetzte blaue Mütze von Agnetha und dazu die bekannten Ohrwürmer der musikalischen Glitzerwelt.
Die großartigen Stimmen der Sänger lassen die Superhits der Originalband völlig authentisch wirken, sodass das Lebenswerk von ABBA gebührend gefeiert wird. Die Superhits wie „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper”, „Dancing Queen“, „Chiquitita” oder „Fernando” werden zu hören sein, ebenso wie der Song „Waterloo”, mit dem die Band 1974 ihren internationalen Durchbruch beim ESC erlebte. Das Publikum kann sich auf einen Ohrwurm nach dem nächsten freuen – Spaß und spitzen Stimmung sind vorprogrammiert!
Karten für ABBA GOLD, am 18. März 2016 in Hagen, sind erhältlich bei der Tourist Information Hagen, Rathausstr. 13; beim WAZ Ticketshop, Hohenzollernstr. 3-11, Tel. 0800/6060740; beim Reisebüro im Wochenkurier, Tel. 02331/14026; Westfalenpost/Westfälische Rundschau Leserservice, Kaiserstr. 78; beim ADAC, Körnerstr. 62, 02331/24316; bei der Kirschbox in Iserlohn, sowie bei allen bekannten CTS- und Reservix-Vorverkaufsstellen.

MK: Viel Arbeit für Iserlohns Polizeibeamte

Iserlohn. Unbekannte warfen am Sonntag, gegen 22.40 Uhr, am
Bahnhofsvorplatz einen Feuerwerkskörper in einen Briefkasten der
Post. Hierdurch entstand Sachschaden an mehreren Briefen. Wer für die
Tat verantwortlich ist, ist bislang nicht geklärt.

An der Händelstraße verschafften sich kürzlich Einbrecher Zutritt
zu einem Reihenhaus. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmittag,
hebelten sie hierfür ein Fenster auf. Die Täter durchwühlten die
Wohnräume und entwendeten Bargeld. Sie richteten etwa 200 Euro
Sachschaden an.

An der Steubenstraße scheiterten die Täter am Samstag bereits an
der Eingangstür. Ihr Versuch diese zwischen 10 und 14 Uhr aufzuhebeln
scheiterte. Es entstanden etwa 100 Euro Sachschaden.

Bereits am Freitag drangen Unbekannte in eine Wohnung an der
Refflingser Straße ein. Zwischen 17 und 21 Uhr ließen sie Bargeld und
Schmuck aus den Wohnräumen mitgehen. Es entstand nur geringer
Sachschaden.

Ebenfalls Bargeld und Schmuck erbeuteten Einbrecher an der
Märkischen Straße. Kurz zuvor hatten sie die Terrassentür des
Wohnhauses aufgebrochen. Nachdem sie sich Zutritt verschafft hatten,
durchsuchten sie die Räumlichkeiten und nahmen die genannte Beute mit
sich. Der Einbruch ereignete sich am Freitag zwischen 16 und 21 Uhr.

An der Untergrüner Straße brachen am Samstag Unbekannte in gleich
zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses ein. Zuvor hebelten sie
jeweils die Terrassentüren auf und richteten dabei jeweils etwa 100
Euro Schaden an. In einem Fall ließen die Täter Bargeld mitgehen. Im
zweiten gingen sie vermutlich leer aus. Die Taten ereigneten sich
zwischen 16 und 20 Uhr.

Am frühen Sonntagmorgen kam es im Innenstadtbereich zu insgesamt
vier Einbrüchen, die letztlich in einer Festnahme endeten. Am
Schillerplatz warfen Einbrecher gegen 00.30 Uhr die Scheibe eines
Bürofensters des Rathauses ein. Sie drangen jedoch nicht ein und
machten somit keine Beute. Am Fenster entstanden mehrere hundert Euro
Sachschaden. Der zweite Fall ereignete sich gegen 00.45 Uhr an der
Nordstraße. An einem dortigen Bürogebäude beobachtete ein Zeuge
zufällig eine männliche Person, die gerade mit einem Stein eine
Scheibe einschlug. Als der Zeuge den Täter anschrie, flüchtete dieser
zu Fuß vom Tatort. Der Täter hinterließ etwa 1500 Euro Sachschaden.
Der nächste Fall fand an der Stennerstraße statt. Gegen 1 Uhr schlug
ein Unbekannter die Scheibe einer Tür der dortigen Grundschule ein.
Ob aus dem Gebäude etwas entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Der Sachschaden betrug mehrere
hundert Euro. Der letzte Fall ereignete sich gegen 1.15 Uhr an der
Bleichstraße. Ein Zeuge beobachtete, wie an der dortigen Grundschule
ein 25-jähriger Iserlohner eine Fensterscheibe einschlug. Auch hieran
entstanden mehrere hundert Euro Schaden. Polizeibeamten gelang noch
in Tatortnähe die Festnahme des 25-Jährigen. Ob dieser auch für die
übrigen Taten verantwortlich ist, wird gegenwärtig geprüft. Die
Ermittlungen dauern an.

Am Freitagnachmittag, gegen 16 Uhr, ereignete sich an der Hagener
Straße in räuberischer Diebstahl. Ein bislang unbekannter Mann löste
im LIDL-Markt bei Passieren der Warensicherungsanlage Alarm aus. Als
ihn eine 32-jährige Angestellte festhalten wollte, schlug der Mann um
sich und verletzte die Dame leicht an der Hand. Anschließend floh der
Mann zu Fuß in Richtung Ostfeld. Der Ladendieb wurde wie folgt
beschrieben: Ende 30, circa 180 Zentimeter groß, kräftige Statur,
schwarzes / sehr kurzes Haar, auffallend schlechte Zähne, bekleidet
mit schwarzer Jacke, dunkler Jeans und schwarzen Turnschuhen.

Sachdienliche Hinweise zu allen Fällen nimmt die Polizei Iserlohn
unter 02371/9199-0 entgegen.

HA: Vortrag über das linke Volmeufer vom Markt bis zur Kaufmannsschule

Zu einem Vortrag über das linke Volmeufer vom Markt bis zur Kaufmannsschule laden die Stadtbücherei und die Volkshochschule Hagen im Rahmen der Reihe „<w>örtlich“ für Dienstag, 26. Januar, um 19 Uhr in die Bücherei, Springe 1, ein. Die Wehre an der Marktbrücke und an der Kaufmannsschule sind verschwunden. Aber anhand zahlreicher Lichtbilder erinnert Jens Bergmann, Vorsitzender des Hagener Hei-matbundes, an die Entwicklungen und Veränderungen am Markt, dem Potthof sowie in der Holzmüller- und Grashofstraße. Der Eintritt beträgt 5 €. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1003 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Infoveranstaltung für Erziehungsberechtigte deren Kinder in zwei Jahren schulpflichtig werden

Die Stadt Hagen als Schulträger lädt auch in diesem Jahr die Erziehungsberechtigten der Kinder zu Informationsveranstaltungen ein, die in zwei Jahren zum 1. August 2018 schulpflichtig werden. Konkret angesprochen sind die Erziehungsberechtigten, deren Kinder im Zeitraum vom 1. Oktober 2011 bis einschließlich 30. September 2012 geboren sind und im Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 das vierte Lebensjahr vollenden.

Die Informationsveranstaltungen werden von den Grundschulen gemeinsam mit den jeweils umliegenden Tageseinrichtungen für Kinder durchgeführt. Ziel der Informationsveranstaltungen ist es, den Erziehungsberechtigten rechtzeitig Informationen über frühzeitige Fördermöglichkeiten für ihre Kinder zu geben, sowie ihnen gegebenenfalls die Distanz zur Schule zu nehmen. Fachkundige Personen werden Informationen geben zu den Themenfeldern: Zusammenarbeit Tageseinrichtungen für Kinder und Grundschule, Bedeutung der deutschen Sprache beim Schulbeginn, Schuleingangsphase und Gesundheitsaspekte. Darüber hinaus stehen die Vertreterinnen und Vertreter der Grundschulen und Tageseinrichtungen für Kinder zur Klärung von Fragen zur Verfügung.
Die betroffenen Erziehungsberechtigten erhalten auch gesonderte Einladungen. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist für Erziehungsberechtigte freiwillig. Folgende Infoveranstaltungen werden angeboten:

Mittwoch, 24.02.2016, 19:30 Uhr, Emst, Jugendzentrum Emst
Donnerstag, 03.03.2016, 19:30 Uhr. Volmetal, Grundschule Volmetal, Ribbertstraße 60
Montag, 22.02.2016, 19:00 Uhr, Astrid-Lindgren mit dem Teilstandort Delstern, Grundschule A.-Lindgren, Selbecker Straße 55
Montag, 01.02.2016, 18:30 Uhr, Erwin-Hegemann, Funckepark, Meinolf, Gemeindesaal der Meinolfkirche
Montag, 22.02.2016, 17:00 Uhr, Helfe, Vincke, Goetheschule, Fritz-Steinhoff-Gesamtschule, Cafe Boelerbü, Am Bügel 20
Dienstag, 15.03.2016, 19:00 Uhr, Friedrich-Harkort,
Geweke, Hestert, Kipper, Gemeindehaus Westerbauer, Enneper Str. 96
Donnerstag, 10.03.2016, 15:00 Uhr, Hermann-Löns, Gebrüder-Grimm, Overberg, Grundschule Gebrüder-Grimm, Schillerstraße 23
Donnerstag, 18.02.2016, 19:00 Uhr, Heideschule Hohenlimburg, Im Kley mit dem Teilstandort Reh, Wesselbach, Berchum-Garenfeld, Grundschule Im Kley, Kiebitzweg 6
Mittwoch, 02.03.2016, 19:00 Uhr, Emil-Schumacher, Janusz-Korczak, Kuhlerkamp, Grundschule Emil-Schumacher, Siemensstr. 10
Mittwoch, 02.03.2016, 16:00 Uhr (Kinder können betreut werden), Freiherr-vom-Stein mit dem kath. Teilstandort Liebfrauen, Grundschule Freiherr-vom-Stein, Lindenstraße 16 a
Mittwoch, 17.02.2016, 14:30 – 16:00 Uhr, Henry-van-de-Velde, Grundschule, Henry-van-de-Velde, Blücherstraße 22
Donnerstag, 10.03.2016, 19:00 Uhr, Karl-Ernst-Osthaus, Grundschule Karl-Ernst-Osthaus, Lützowstr. 121
Dienstag, 08.03.2016, 17:00 Uhr, Goldbergschule mit dem Teilstandort Franzstraße, Grundschule Goldberg, Schulstraße 9-11
Donnerstag, 25.02.2016, 19:30 Uhr, Boloh, Grundschule Boloh, Weizenkamp 3

Deutsch-türkische Vorlesestunde in der Stadtbücherei

Bei der nächsten Vorlesestunde für Kindergarten- und Vorschulkinder am Montag, 18. Januar, um 16.30 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe wird die Geschichte „Tembel Karinca“ – oder „Die faule Ameise“ auf Deutsch und Türkisch vorgelesen. Die Vorlesepatin zeigt in einem großen Buch die entsprechenden Bilder dazu. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, selbst ein Bild zu malen, welches in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein Jahr Mindestlohn – Happy Birthday! DGB-Aktion am Hagener Bahnhof

An diesem Montag werden Mitglieder der Hagener Gewerkschaften am Bahnhof einen Geburtstagsgruß zu einem Jahr Mindestlohn in Deutschland verteilen. Vorbereitet ist eine Überraschungstüte mit aktuellen Infos zum Mindestlohn und ein kleiner „Energiegruß“. Von 7.00 Uhr bis 8.00 Uhr stehen die DGB-Mitglieder im Hagener Bahnhof und werden die Bahnreisenden über die aktuellen Entwicklungen informieren.

„Auch in Hagen haben viele Menschen durch den Mindestlohn mehr Geld in der Tasche“, so Jochen Marquardt für den DGB. Für die Gewerkschaften kommt es aktuell darauf an, dass jegliche Versuche sich vor der Bezahlung des Mindestlohnes zu drücken, verhindert werden und die Erfolgsgeschichte weiter geschrieben wird.

Mit Genugtuung verweisen die Gewerkschaften darauf, dass allen Unkenrufen zum Trotz der Mindestlohn keine Arbeitsplätze gekostet hat, sondern einen wichtigen Beitrag für mehr Kaufkraft geleistet hat.

Tanzen in der Stadtbücherei Hagen

Am Dienstag, 19. Januar, sind Kinder im Alter von vier bis acht Jahren (und deren Begleitung) in die Musikabteilung der Stadtbücherei auf der Springe eingeladen, um von 16 bis 17 Uhr in die Welt des Tanzens einzutauchen. So wie Musik eine besondere Sprache der Seele ist, so ist Tanzen eine Darstellungsweise von Lebensfreude und auch anderen Gefühlen und bietet zusammen mit der Musik eine besondere Art von Ausdrucksform. Musikbibliothekarin Juliane Streu und die Kinder werden zusammen verschiedene Tanzstile und -arten kennenlernen. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Tanzgruppe der Tanzschule Christ. Sie wird an diesem Tag zeigen, wie man die „Sprache“ des Tanzes aus dem Bereich Hip Hop verstehen und lernen kann.

Musik und Sprache haben viel miteinander zu tun, sprechen wir doch in jeder Sprache in einem bestimmten Sprachrhythmus. Gerade Kinder lassen sich schnell von Musik begeistern und fangen an sich zu bewegen, sobald sie Musik hören, insofern wird neben dem Spaß an Musik quasi nebenbei auch noch die Sprache der teilnehmenden Kinder gefördert. Die Teilnahme an den Klanggeschichten ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tipps zum Einbruchsschutz

Zu einem Infoabend über den Schutz vor Einbrüchen lädt die Volkshochschule Hagen in Zusammenarbeit mit dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei am Montag, 18. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Der effektive Schutz von Wohnung und Haus vor Einbrechern ist vielen Menschen ein wichtiges Anliegen. In dieser Veranstaltung soll unter dem Motto „Sicherheit rund um Wohnung und Haus“ verdeutlicht werden, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, den Schutz vor Einbrüchen wirkungsvoll zu gestalten. Unter anderem wird es um die Sicherung von Fenstern und Türen sowie um akustische und optische Warnanlagen gehen. Der Eintritt ist frei. Eine rechtzeitige Platzreservierung unter Kursnummer 1807 nimmt das Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/ 207-3622 entgegen.

Einführung in die „Onleihe“ in Haspe

Wie man anhand der „Onleihe“ E-Books und elektronische Medien ausleiht, erfahren Interessierte am Montag, 18. Januar, um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei im Hasper Torhaus. Die Bibliothekarin Kirstin Stephan erläutert alles Wissenswerte rund um die „Onleihe“, deren Ablauf sowie die technischen Voraussetzungen bei der circa einstündigen kostenlosen Veranstaltung. Weitere Infos erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-4297.