Neue Kurse für Babymassage am Ev. Krankenhaus Haspe

Zwei neue Kurse zum Erlernen der Babymassage bietet das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe ab dem 26. Januar an. Der erste Kurs findet jeweils dienstags von 9.30 bis 11.00 Uhr statt. Der zweite Kurs startet ebenfalls dienstags von 11.15 bis 12.45 Uhr.

Geborgenheit und Sicherheit – das braucht Ihr Nachwuchs von Anfang an. Babymassage gibt dem Kind Halt und wirkt positiv auf seine gesamte Entwicklung. Der intensive Körperkontakt stärkt zudem die Bindung zwischen Eltern und Baby. Untersuchungen zeigen: Babys, die häufig gestreichelt werden, sind weniger anfällig für Stress und besonders an ihrer Umwelt interessiert. Sie entwickeln ein Ur-Vertrauen in die Welt, das ihnen niemand mehr nehmen kann.

Eine Babymassage unterstützt darüber hinaus den Aufbau der Muskulatur, regt die Durchblutung an und festigt Haut und Gewebe. Während der Babymassage kommt das Kind zur Ruhe und ein geregelter Schlafrhythmus stellt sich ein. Die Entwicklung der Sinneswahrnehmung, der Aufbau der Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt. Von Kopf bis Fuß: Babymassage wirkt auf Körper und Seele.

Einmal pro Woche dienstags vormittags treffen sich die Teilnehmer im Ev. Krankenhaus am Mops. Nach fünf Treffen sind die Eltern selbst in der Lage, die Babymassage zu Hause bei ihrem Kind anzuwenden. Babymassage eignet sich für Kinder ab der 4. Lebenswoche. Die Kosten betragen 50 Euro. Infos und Anmeldung: Sr. Heike Spiecker Tel. 0 23 33 – 25 22.

Der Herzinfarkt – Erkennen und Vermeiden

Das Jahr ist noch jung und die guten Vorsätze zum Jahreswechsel noch präsent. Da meldet sich das Hagener Gesundheitsforum 2016 am 20. Januar um 16 Uhr im Forum des Sparkassen-Karrees in Hagen-Mitte zu einem sehr ernsten gesundheitlichen Thema, das viel mit solchen Vorsätzen zum eigenen Lebensstil und dessen Umsetzung zu tun haben kann: der Herzinfarkt. Über 300.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. 2013 starben daran 23.916 Frauen und 30.622 Männer, ein Viertel davon vor Erreichen des Krankenhauses. Oft wird ein Herzinfarkt im Ereignisfall nicht richtig erkannt. Wer vorbeugen will, sollte zunächst über die Risikofaktoren informiert sein und wissen, was schützt.

Prof Weismüller

Professor Dr. Peter Weismüller, Chefarzt der Klinik für Kardiologie des Allgemeinen Krankenhauses Hagen, spricht über die Akutbehandlung des Herzinfarktes, wie der Laie einen Herzinfarkt vermuten kann, wie Betroffenen bei richtigem Verhalten optimal und schnell geholfen und was vorsorgend getan werden kann.

Veranstalter ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungskalender für Senioren wieder prall gefüllt

 

Wetter (Ruhr). wetterErzählcafé, Karneval, Filmnachmittag, Skat und Vorträge: Der Veranstaltungskalender des Seniorenbüros von Januar bis Juni dieses Jahres ist wieder prall gefüllt mit vielen abwechslungsreichen Programmpunkten.
Am 20. Januar heißt es im Tanzsportzentrum Wetter, Vogelsanger Straße 64a: „Darf ich bitten?“ Hier lädt das Netzwerk Demenz zu einem Tanznachmittag für Menschen mit und ohne Einschränkung ein. Mit einem gemeinsamen Heringsessen wird am 9. Februar ab 15 Uhr in der Kath. Kirchengemeinde in Wengern, Am Leiloh 9, der Karneval beendet. Das WSG-Seniorencafé lädt am 15. Februar um 15 Uhr in den Stadtsaal ein (weitere Termine am 14. März, 13. Juni).
Das beliebte Seniorenskatturnier im Bürgerhaus Villa Vorsteher steigt am 17. Februar. Das Reizen, Passen und Ramschen in Kartenform beginnt um 14 Uhr, es wird nach den Regeln des Deutschen Skat-Verbandes gespielt. Das Startgeld beträgt sieben Euro. Ein weiteres Turnier findet am 11. Mai, ebenfalls im Bürgerhaus, statt. Am 18. Februar startet das Erzählcafé um 15 Uhr im Bürgerhaus Villa Vorsteher mit dem Thema „Geschichten erzählen.“ Weitere Termine des Erzählcafés (jeweils 15 Uhr): 17. März (Wir singen und hören alte Lieder und Schlager), 14. April (Frühlingsgefühle – Meine erste Liebe), 19. Mai (Mein Lieblingshobby), 16. Juni (Stielmus und anderes).
Wer sich über das Thema „Trickbetrüger““ informieren möchte, hat dazu bei einem Vortrag von Polizeihauptkommissar Jörg Reifenschneider am 2. März im Vereinsheim Wengern, Elbscheweg 2, (15 Uhr) die Gelegenheit (weitere Termine: 5. April um 15 Uhr im Bürgerhaus, 27. April um 15 Uhr in der Christuskirche, Steinkampstraße 6). Ein Besinnungsnachmittag mit einem Fasten-Essen findet am 8. März um 15 Uhr in der Kath. Kirchengemeinde, Am Leiloh 9, in Wengern statt. Viele Informationen rund um die Gesundheit gibt es am 3. April ab 13 Uhr beim Gesundheitstag im Ruhrtal Center.
Zu einem fröhlichen Seniorennachmittag bei Kaffee und Kuchen mit dem Duo „Leinen los“ wird am 7. April in die Elbschehalle Wengern eingeladen. Am 11. April lädt das WSG-Seniorencafé um 15 Uhr zu einem Filmnachmittag in die Lichtburg ein. Mit dem Bus durch die Geschichte der Harkortstadt geht es am 12. April ab 14 Uhr (Abfahrt Kirchplatz Wengern, Kosten 13 Euro). Infos unter Tel.: 70229. Auf einen Spielenachmittag bei leckerer Maibowle können sich die Senioren am 10. Mai ab 15 Uhr in der Kath. Kirchengemeinde Wengern, Am Leiloh 9, freuen. Bingo wird beim WSG-Seniorencafé am 23. Mai um 15 Uhr im Stadtsaal gespielt.
Landschaftlich reizvoll wird es am 1. Juni, wenn eine Wanderung zum Wasserschloss Werdringen ansteht. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Parkplatz am Freibad. Eine gemütliche Kaffeefahrt zur Gabrechter Kaffee-Deele nach Bad Sassendorf steht am 14. Juni (Abfahrt 14 Uhr Kirchplatz Wengern) auf dem Programm. Abgeschlossen wird das erste Halbjahr am 17. Juni mit einem Grillabend auf dem Harkortberg. Gegrillt wird ab 17 Uhr am TGH-Vereinsheim.
Der neue Veranstaltungskalender liegt im Rathaus, im Verwaltungsgebäude an der Bornstraße, im Bürgerbüro, in den Zweigstellen der Sparkassen und in den Apotheken aus. Zudem steht der Kalender auch auf der städtischen Internetseite unter http://www.stadt-wetter.de (Leben in Wetter/Ältere Menschen) zum Download bereit. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten gibt Axel Fiedler gerne unter Tel.: 840347.

Geplante AfD-Veranstaltung: Leiter der AIDS-Hilfe Hagen richtet Offenen Brief an Schulleiter

Hagen. Wegen einer geplanten Veranstaltung der AfD in der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums am kommende Dienstag (wir berichteten) hat der Leiter der AIDS-Hilfe Hagen einen Offenen Brief an den zuständigen Schulleiter gerichtet:

>>Sehr geehrter Herr Oberstudiendirektor Schmidt, sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe im Namen einiger Bürger unserer Stadt und auch im Namen einiger Eltern von Schülern Ihrer Schule. Vor allem aber schreibe ich in meinem Namen und als Youthworker der HIV-und AIDS-Prävention, der auch mit Ihrer Schule immer gerne zusammengearbeitet hat.
Die Veranstaltung der rechts gerichteten Partei AfD ist definitiv nicht im Sinne des Labels „Schule ohne Rassismus“, dass Sie verdientermaßen tragen.

Das RHG ist für seine wertvolle Arbeit gegen Rassismus über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Ebenso haben Sie sich einen guten Ruf als Schule der Vielfalt erworben. Die Gefahr, dass die AfD eben genau diesen guten Ruf durch die Instrumentalisierung Ihrer Schule ruiniert, ist groß. Ebenso die Gefahr der Instrumentalisierung Ihrer Schülerinnen und Schüler.

Noch ist Zeit, im Namen der Eltern und Schüler den Termin abzusagen.
Sicherlich hat leider auch die AFD ein Recht auf Meinungsfreiheit, da sie eine rechtlich legitimierte Partei ist. Wer aber das Wahlprogramm und insbesondere die Argumente von Höcke, von Storch und Frauke Petry oder Gauland kennt, wer die schlimmen Äußerungen zum Schusswaffengebrauch des NRW-Vorsitzenden Pretzell kennt, weiß, dass solche Äußerungen und das Selbstbild des RHG nicht zusammen passen. Bitte nehmen Sie unsere Sorgen ernst und sagen Sie die Veranstaltung ab. Über eine Rückmeldung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Rau
(Leiter der Hagener AIDS-Hilfe)<<

DO: Wechselseitige Körperverletzung von Rechts- und Linksextremisten

Dortmund. Die Dortmunder Polizei wurde in den frühen Sonntagmorgenstunden
(17.1.) um kurz vor 6 Uhr alarmiert: Einsatzgrund war eine Schlägerei
am Hauptbahnhof mit einer größeren Personengruppe.

Vor Ort trafen die eingesetzten Polizeibeamten noch insgesamt
fünf, teilweise verletzte Beteiligte und zwei Zeugen an.

Nach ersten Erkenntnissen waren zur Tatzeit Rechts- und
Linksextremisten am Bahnhofsvorplatz zufällig aufeinandergetroffen.
Laut Zeugenaussagen soll es erst zu verbalen Provokationen und
anschließend zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Schlägen,
Tritten und dem Einsatz von Pfefferspray gekommen sein.

Die Verletzten wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt.

Nach Personalienfeststellung und Klärung des Sachverhalts wurden
die Beteiligten vor Ort entlassen.

Die Ermittlungen hat die Soko Rechts übernommen.

Zeugen des Vorfalls melden sich bitte unter der Rufnummer der
Kriminalwache 0231 – 132 7441.

Begrabscht, mit Messer bedroht und ausgeraubt – Sexueller Übergriff auf Dortmunderin

Dortmund. Die Dortmunder Polizei fahndet nach zwei bislang unbekannten
Tatverdächtigen, die am Samstag (16.1.) eine Dortmunderin
angegriffen, unsittlich berührt, verletzt und ausgeraubt haben.

Ersten Erkenntnissen zur Folge befand sich die junge Frau am
Samstag auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Gegen kurz nach 9 Uhr parkte sie
ihr Auto in Höhe der Unterführung (Hunnentränke) und ging zu Fuß auf
dem Gehweg der Bornstraße in Richtung Innenstadt.

Etwa in Höhe der Hofeinfahrt zur Hausnummer 26-28 standen zwei
Männer. Als sie diese passiert hatte, wurde die 29-Jähige plötzlich
von hinten gepackt. Einer der beiden Männer hielt sie fest und
bedrohte sie mit einem Messer welches er ihr an den Hals hielt, der
andere durchwühlte ihre Handtasche und entnahm das darin befindliche
Bargeld. Darüber hinaus fassten sie die Frau am gesamten Körper
unsittlich an und verletzten sie.

Bei der anschließenden Flucht vom Tatort überquerten die Täter
eilig die Bornstraße und veranlassten einen unbekannten
Verkehrsteilnehmer zu hupen. Dieser Autofahrer könnte als Zeuge
wichtige Wahrnehmungen gemacht haben.

Beschrieben wurden die Tatverdächtigen als: ca. 30 Jahre alt,
dunkelbraune Augen, eher dunkle Hautfarbe (nordafrikanisch), dunkel
gekleidet, dunkle Handschuhe, durch Kapuze und Schal vor dem Gesicht/
auf dem Kopf vermummt, Jeans, dunkle Kapuzenjacke, dunkler
Kapuzenpullover, einer der beiden trug dunkle Turnschuhe.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Dortmunder Polizei unter der
Rufnummer der Kriminalwache 0231 – 132 7441 in Verbindung zu setzen.

DGB: „Keinen Raum für Fremdenfeindlichkeit zulassen“

Hagen. (DGB Hagen) >>Für den kommenden Dienstag wirbt die AfD für eine Veranstaltung im Ricarda Huch Gymnasium. Für den örtlichen DGB ein besonderes Problem. Das Gymnasium wirbt auf seiner Homepage damit seit 20 Jahren „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu sein. Für Jochen Marquardt vom Hagener DGB eine besondere Aussage: „Es ist gut und richtig Schulen in Hagen zu haben, die sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufstellen. Schulen in denen viele Kinder und Jugendlichen aus vielen Nationen miteinander lernen und die Welt erkunden. Dort im Besonderen haben Rechtspopulisten nichts zu suchen.“

Für den DGB gilt die Orientierung „Hagen ist bunt“ und da soll und darf Intoleranz keinen Platz finden. Die Gewerkschaften hoffen auf deutlichen Widerspruch von Schülern und Eltern und von der Stadtgesellschaft. „Eine Genehmigung durch die Stadt zur Nutzung der Schule möchten wir uns nicht vorstellen“, so Marquardt.<<

 

 

„IT’S TEA TIME“

„Fünf-Uhr-Tee“ – am 21. Januar 2016 um 17.00 Uhr im Theater Hagen, Theatercafé
Am 21. Januar 2016 (17 Uhr) findet die nächste It’s tea time-Veranstaltung im Theatercafé statt. Dieses Mal begrüßen Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum als ihre Gäste Judith Guntermann und Jacoub Eisa. Die in Köln geborene und in Berlin und Hamburg ausgebildete Schauspielerin, die auch eine klassische Gesangsausbildung absolvierte, wird in der Hagener Erstaufführung von Pam Gems „Piaf“ (Schauspiel mit Musik) die Titelpartie übernehmen (Premiere: 13.2.2016). Als freiberufliche Schauspielerin hat sie sowohl in Kinder- und Jugendtheatern als auch bei Off-Theatern gearbeitet, Hörspielproduktionen sowie Hörbücher eingesprochen und ist derzeit im Pyrmonter Theater zu erleben, mit dessen Compagnie sie im Sommer großen Erfolg mit der unterhaltsamen Revue „Damensalon“ unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf hatte. Der am Hagener Theater bereits bekannte Jacoub Eisa (Mitwirkung in mehreren Familienkonzerten u.a.) interpretiert in „Piaf“ die Rolle des Emil. Der aus Frankfurt a.M. stammende Schauspieler und Sänger studiert(e) u.a. Gesang an der Folkwang Universität Essen, gehört seit 2014 zum Opernstudio am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, wo er u.a. als Graf Ceprano („Rigoletto“) und als Snug („A Midsummer Nights Dream“) auf der Bühne stand und steht und gastierte zudem am Theater Lübeck, an der Oper Dortmund, am Opernhaus Gera und bei verschiedenen Festivals. – Lassen Sie sich überraschen, was diese beiden interessanten Darsteller aus ihrer Arbeit und ihrem Leben zu erzählen haben.
Der Eintritt beträgt 5 Euro incl. eines Getränkes.
Karten an der Theaterkasse und unter Tel: 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Feuerwehr Herdecke am Wochenende drei Mal im Einsatz

Herdecke. Am Wochenende mussten die Herdecker
Feuerwehrleute zu drei Einsätzen ausrücken: Am Freitagabend wurde
gegen 20:45 Uhr eine Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür
im Veilchenweg gemeldet. Da Nachbarn einen Zweitschlüssel hatten,
mussten die Blauröcke nur noch die Vorhängekette knacken. Nachdem das
erledigt war, führten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute die
Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes
durch.

Am Samstag mussten die Feuerwehrleute dann zum Zweibrücker Hof
ausrücken: Auf dem dortigen Parkplatz lief Öl aus einem abgestellten
Motorroller aus. Das ausgelaufene Öl wurde mit Bindemittel abgestreut
und das kontaminierte Bindemittel wieder aufgenommen.

In der Nacht zu Sonntag wurden die Einsatzkräfte gegen 0:34 Uhr
wieder mit dem Stichwort „Person hinter Tür“ geweckt, dieses mal
jedoch im Westender Weg. Die ebenfalls herbei gerufene Polizei gab
jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr Entwarnung, sodass der
Einsatz abgebrochen werden konnte.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute waren jeweils mit einem Fahrzeug
rund eine halbe Stunde im Einsatz.

HA: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Hagen. Am Sonntag, den 17.01.2015, gegen 05.30 Uhr, wurde
die Polizei Hagen von einem Anwohner in der Delsterner Straße von
einem Verkehrsunfall in Kenntnis gesetzt. Zunächst habe der Zeuge
einen lauten Knall gehört und als er aus seinem Fenster schaute, habe
er einen Renault gesehen, der vor eine Laterne gefahren war. Die
eingesetzten Polizeibeamten trafen an der Unfallörtlichkeit den
36-jährigen Fahrer an, der zunächst angab aufgrund der Witterung von
der Fahrbahn abgekommen und gegen den Laternenmasten gefahren zu
sein. Während seiner Unfallschilderung nahmen die Beamten
Alkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief
positiv. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und auf der Wache
entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Da der PKW nicht
mehr fahrbereit war, musste er abgeschleppt werden. Es entstand ein
Gesamtsachschaden von ca. 6000,-EUR.

HA: Wohnungseinbruch in Hagen-Hohenlimburg

Hagen. Am 16.01.2016, im Zeitraum von 14.30 Uhr – 21.20
Uhr, drang ein bisher unbekannter Täter gewaltsam durch die
Terrassentür in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in
der Jahnstraße ein. Hier durchsuchte er die Räumlichkeiten und
entwendete neben Schmuck, u. a. diversen Gegenständen, einen Tresor.
Bei der Tatortaufnahme durch die Polizei wurde dieser unbeschädigt im
Garten des Hauses aufgefunden. Vermutlich wurde der Täter beim
Abtransport gestört, sodass er diesen am Tatort zurücklassen musste.
Hinweise zur Tataufklärung erbittet die Polizei Hagen unter der
Tel.-Nr. 02331/986-2066.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Hagen. Am Sonntag, den 17. Januar findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Rudolf Jahns und die Kunst nach 1945“ statt. Die Jahre von 1960 bis Anfang der 1970er-Jahre sind der schöpferische Höhepunkt im Spätwerk des Malers und stehen im Zentrum der Ausstellung des Osthaus Museums Hagen. Galt Jahns in den 1920er-Jahren im Umfeld der Hannoveraner Abstrakten noch als „Poet unter den Konstruktivisten“, kommt der Künstler nun zu einer stark analytischen Bildsprache, die durch Wiederholung und Variation derselben oder ähnlicher Motivkomplexe gekennzeichnet ist – stets auf der Suche nach einer optimalen formalen Lösung der alten Fragen. Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

„IDA“ aus der Reihe „Kirchen und Kino“ im Kino Babylon

Hagen. Den Film „IDA“ aus der Reihe „Kirchen und Kino“ gibt es im Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke am Sonntag, 17. Januar, um 17.30 Uhr.

Anfang der 1960er-Jahre macht sich eine junge Novizin auf eine Reise in die eigene Vergangenheit und wird von ihrer desillusionierten Tante über ihre jüdische Herkunft und die Ermordung ihrer Eltern im Holocaust aufgeklärt. Das überzeugend gespielte Drama erzählt mit strengen schwarz-weißen Bildern von den Narben, die die Verbrechen des 20. Jahrhunderts hinterlassen haben.

In kunstvoll ausgeleuchteten Schwarz-Weiß-Aufnahmen entwirft der Film ein vielschichtiges Porträt der polnischen Nachkriegsgeschichte, in dem sich das Erbe des Holocaust, der Stalinismus und die Suche nach Identität auf vielfältige Weise verschränken. Politische Verhältnisse, religiöse Traditionen und individuelle Lebensentwürfe werden in poetischen Bildern miteinander verknüpft, so dass widersprüchliche Gefühle zwischen der Klostererziehung der Novizin Ida und der schmerzhaften Erkundung ihrer familiären Herkunft intensiv spürbar werden. Ein überzeugend gespieltes Drama, das gerade auch wegen seiner inhaltlichen Offenheit lange nachwirkt und über die zeitgeschichtliche Situation hinaus eine existentielle Kraft entfaltet.

Film des Monats/ D April 2014, CH April 2014

Land/Jahr: PL/DK 2013
Regie: Pawel Pawlikowski
Darsteller: Eddie Marsan, Joanne Froggatt, Andrew Buchan, Karen Drury, Tim Potter
Länge: 82 Minuten
Altersfreigabe: Sehenswert ab 14

50 Jahre Partnerschaft zwischen Kirchenkreis Hagen und Indonesien

60 Jahre Partnerschaft IndonesienEs ist eine Partnerschaft, die eine große Distanz überwindet und dennoch in diesem Jahr seit 50 Jahren besteht: die Beziehung zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Hagen und der Christlich-Protestantischen Simalungunkirche in Indonesien. Das Jahr 2016 steht damit im Zeichen dieses Jubiläums, das mit einem ausführlichen Programm gefeiert wird: mit Gottesdiensten, Ausstellungen und Begegnungen zum Thema „Weite wirkt“.

Den Auftakt bildet ein Gottesdienst am Sonntag, 17. Januar, um 11 Uhr in der Pauluskirche an der Gutenbergstraße. Im Anschluss an den Gottesdienst wird auch die Festschrift veröffentlicht, die diese Partnerschaft lebendig, bunt und umfangreich dokumentiert. Ehrengast an diesem Tag wird Elisabeth Steinhard sein, die als Schwester 1966 von der Rheinischen Missionsgesellschaft ins Simalungungebiet ausgesandt wurde, und die damit von den Anfängen der Partnerschaft berichten kann. Gemeinsam mit Schwester Ursula Wörmann half sie, ein Internat für Mädchen aufzubauen und die Frauenarbeit zu stärken. Die Hagener Frauenhilfsgruppen haben diese Arbeit seit jeher unterstützt. Seitdem besteht der Kontakt, der sich zu einer Partnerschaft entwickelt hat.

Heue in der Stadthalle Hagen: Paul Panzer – Invasion der Verrückten

Sonntag, 17. Januar 2016, 19:00 Uhr

160117 Paul Panzer
Ja, ist denn die ganze Welt verrückt geworden!?
Könnte man meinen, glaubt man Deutschland´s schrägstem Komiker Paul Panzer und seinem neuen Programm „Invasion der Verrückten“.
Unnachahmlich kreativ, charmant und böse zugleich unterhält uns Paul mit brandneuen Geschichten, Ansichten und Abenteuern aus dem Leben des „Kleinen Mannes“ und seiner Familie.
Doch anders als vermutet, droht uns die „Invasion der Verrückten“ nicht aus den Weiten des Weltalls – Wer Paul Panzer´s neues, geniales Bühnenprogramm sieht, wird feststellen…sie sind schon mitten unter uns!
Preise: AUSVERKAUFT!
Veranstalter: P-Promotion Event GmbH Münster

Maxim Kowalew Don Kosaken in Gevelsberg

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Der Chor für alle Generationen – mit einem festlichen Konzert
am 17.01.2016 um 19.00 h
in der Kirche St. Engelbert
Rosendahler Str. 4
Gevelsberg 

 

Karten-Vorverkauf:
* Gevelsberg:    Buchhandlung Appelt, Mittelstr. 76,                                         Tel.: 02332-3233
FIRST Reisebüro, Mittelstr. 30
* Ennepetal:     Haus Ennepetal, Gasststr. 10,                                         Tel.: 02333-98800
* Schwelm:     Reisebüro Weber in der Fussgängerzone, Hauptstraße 68,                 Tel.: 02336-6082
Tabakwaren Thomas Born, Oelkinghauser Str. 7,                         Tel.: 02336-12644
* Wuppertal:     Musikhaus Landsiedel-Becker, Höhne / Ecke Werther Hof,                     Tel.: 0202-592157
Ticket Zentrale im City-Center , Armin-T.-Wegner-Platz 5,                     Tel.: 0202-454555
* Hagen: Hageninfo, Körner Str. 27 & Wochenkurier, Körnerstr. 45,                         Tel.: 02331-922550
* Wetter: TUI, Bahnhofstr. 7 & * Hattingen: DERPART Ruhrpress Reisebüro, St.-Georg-Str. 7

* Reservix: an allen VVK-Stellen – www.reservix.de – Tel.:  01805-700733
(0,14 € / Minute dt. Festnetz, Mobilfunk kann abweichen)
* Abendkasse – Einlass 18.00 h – Karten: VVK 18,- € / Abendkasse 21,- €    

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie
Volksweisen und Balladen
zu Gehör bringen.Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.
Singend zu beten und betend zu singen
.

Chorgesang und Soli in stetem Wechsel
– Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre –
„Aus den Tiefen der russischen Seele“

Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie “Abendglocken”,
“Stenka Rasin”, „Suliko“ und “ Marusja” fehlen.      

Erdrutsch im Schlussviertel erledigt Phoenix Hagen

25:3 gewannen die GIESSEN 46ers den letzten Abschnitt im Beko Basketball Bundesliga-Spiel gegen Phoenix Hagen. Vor 3.572 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost sicherten sich die Gastgeber dadurch die Partie mit 90:83 (34:52). Dabei führte Phoenix Hagen elf Minuten vor dem Ende bereits mit 20 Punkten.

Das Personal:Gießen musste aufgrund von Muskelverletzungen auf Achmadscha Zazai und auf Ethan Wragge verzichten. Dafür war Eric Palm wieder einsatzbereit. Die 46ers begannen mit Cameron Wells, Braydon Hobbs, Karsten Tadda, Suleiman Baimoh und Gabriel Olaseni. Für Phoenix Hagen fingen Brandon Jefferson, David Bell, Ivan Elliott, Adam Hess und Owen Klassen an.

Der Spielverlauf:

Nach einem nervösen Beginn beider Teams fand Phoenix Hagen rasch seinen Rhythmus. Mit guter Verteidigung und sicheren Distanzwürfen setzten sich die Gäste schnell ab. David Bell traf aus der Distanz zum 8:0 (4.) und später zum 20:7 (7.). Die 46ers wirkten verunsichert und konnten die aggressive Spielweise von Phoenix Hagen nicht annehmen. Das erste Viertel ging mit 25:9 an die Gäste.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Hagener die Partie klar. Gießen fand zwar jetzt offensiv etwas besser ins Spiel. Aber auch Phoenix zeigte offensiv eine gute Balance aus Distanzwürfen und Penetration. Zwei Dreier von Brandon Jefferson ließen Hagen auf 46:26 enteilen (18.). Jetzt leistete sich die Mannschaft von Ingo Freyer erstmals Konzentrationsschwächen, die Gießen zu einem 8:0-Run nutzte. Jefferson konterte jedoch erneut aus der Distanz. Der höheren Aggressivität und den guten Wurfquoten waren es vornehmlich zu verdanken, dass Phoenix Hagen zur Halbzeit mit 52:34 führte.

Nach der Pause wirkten die Gäste von Beginn an nicht mehr so konzentriert. Gießen nutzte das zu einfachen Pick-an-Roll-Punkten über Braydon Hobbs und Suleiman Braimoh. Hobbs war es auch, der dem Spiel nun mehr und mehr seinen Stempel aufdrückte. Sein Dreier ließ die 46ers bis auf 50:63 verkürzen (27.). Die Antwort wusste jedoch J.J. Mann: Elf Punkte des US-Amerikaners, darunter drei Dreier, brachten Hagen nach 29 Minuten ein deutliches 78:58-Vorsprung. Das war aber auch der Moment, von dem an es Phoenix an der nötigen Konzentration mangeln ließ.

Mit einer 80:65-Führung ging es ins Schlussviertel. Gießen tat nun das, was ein Team nach einem solchen Spielverlauf tun sollte. Mit Charakter und aggressiver Defense setzten die Hessen ein Zeichen. Phoenix Hagen hingegen stellte das Verteidigen weitgehend ein und verlor so auch offensiv seinen Rhythmus. Sieben Minuten dauerte es fast, bis Hagen erstmals im letzten Abschnitt scoren konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gießen nach zwei Dreiern von Hobbs und einem Dunking von Gabriel Olaseni bereits zum 80:80 ausgleichen können. Karsten Tadda drehte die Partie nach 38 Minuten mit einem Dreier zum 83:82 endgültig. Phoenix Hagen hatte den euphorischen Gastgebern nun nichts mehr entgegenzusetzen, verlor das letzte Viertel mit 3:25 und das Spiel mit 83:90.

Das Fazit:

Eine starke erste Halbzeit und ein solides drittes Viertel reichten nicht zum Sieg. Zu gering war vor allem der defensive Aufwand, den Phoenix Hagen in den letzten elf, zwölf Minuten betrieb. Lediglich die vielen – teils freien – Dreier hätten Hagen in der Endphase noch retten können, aber auch die fanden im Schlussabschnitt nicht mehr ihr Ziel. Diese Nachlässigkeiten nutzte eine aufgedrehte Gießener Mannschaft aus. Und es bleibt die einfache Erkenntnis: Wer ein Schlussviertel mit 3:25 abgibt, der kann kaum ein Spiel gewinnen.

Die Trainerstimmen:

Denis Wucherer: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir Aufsteiger sind und da jeder Sieg zählt. Wir sind jetzt bei acht Siegen und freuen uns darüber natürlich sehr. Die ersten drei Viertel waren nicht gut, das war der Leistung der Hagener geschuldet, die sehr hochprozentig geworfen haben. Allerdings stimmte da bei uns die Intensität nicht, wir waren zu weit weg von den Werfern. Die Eins-gegen-Eins-Verteidigung war nicht existent. Mit diesem Aufwand werden wir in dieser Liga kein Spiel mehr gewinnen, aber das letzte Viertel war okay.“

Ingo Freyer: „Wir haben solche Spiele schon öfter gespielt. Wer am Ende das bessere Viertel hat, der gewinnt die Partie. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr konzentriert verteidigt, Gießen kam dann aber ins Laufen in der zweiten Halbzeit. Sie sind ihre Fastbreaks mit sehr hoher Intensität gelaufen. Nachdem sie dann noch ein paar Dreier getroffen haben, waren sie plötzlich im Spiel. Die Verteidigung war dann aber der Grund, warum wir im letzten Viertel unseren Rhythmus und Kopf verloren haben.“

Die Statistik:

GIESSEN 46ers: Tadda (19/2, 8 Reb.), Hobbs (15/4, 10 Reb., 7 Ass.), Wells (14, 8 Ass.), Olaseni (13), Bartolo (10), Palm (9/3), Braimoh (8), Lischka (2).

Phoenix Hagen: Jefferson (17/4), Covington (17, 8 Reb.), Bell (11/3), Mann (11/3), Elliott (8, 8 Reb.), Hess (7/2), Grof (6), Klassen (4), Geske (2).

Stationen: 4:13 (5.), 9:25 (10.), 22:38 (15.), 34:52 (20.), 44:59 (25.), 65:80 (30.), 75:80 (35.), 90:83 (40.).

Zuschauer: 3.572