HA: Kfz-Einbrecher auf frischer Tat gefasst

Hagen. Am Samstag, den 16.01.2016, gegen 03.30 Uhr, meldete
eine Anwohnerin in der Roonstr. in Hagen-Wehringhausen, dass eine
männliche Person soeben in einen ab geparkten Wagen eines
Klempnereibetriebes einbricht. Die eingesetzten Polizeibeamten fanden
einen Klein-LKW mit eingeschlagener Heckscheibe vor. Aufgrund der
guten Täterbeschreibung konnte daraufhin ein 26-Jähriger im
Nahbereich angetroffen werden. Bei der Durchsuchung der Person konnte
diverses Tatwerkzeug aufgefunden werden.  Zudem hatte sie zwei
Bohrmaschinen entwendet. Eine Überprüfung der Person ergab weiterhin,
dass gegen sie ein Haftbefehl bestand. Der Täter wurde vorläufig
festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die Ermittlungen
dauern an, eine richterliche Vorführung ist für heute vorgesehen.

HA: Fahrer rast mit Maserati in Hauswand

Hage. Am Freitag, gegen 15.45 Uhr, befuhr ein 35-jähriger
Maserati-Fahrer die Lange Str. in Fahrtrichtung Innenstadt. In Höhe
der Einmündung Södingstr. verlor er offensichtlich aufgrund
überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und
„landete“ über den Gehweg hinaus an einer dortigen Hauswand. Hierbei
lösten sämtliche Airbags aus und die PKW-Front wurde komplett
zerstört. Des Weiteren entstand an der Hauswand erheblicher
Sachschaden. Der Fahrer wurde leichtverletzt und erlitt einen Schock.
Er wurde vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Für
die Zeit der Unfallaufnahme musste die Lange Str. teilweise gesperrt
werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 90.000,-EUR.

ROT – bis zum (künstlerischen) Tod (Kritik von Christoph Rösner)

(Christoph Rösner) Dominique Horwitz gehört zu den bekanntesten Schauspielern Deutschlands. Der vielfach geehrte und ausgezeichnete Ausnahmeschauspieler brachte am Freitagabend als der abstrakte Expressionist Mark Rothko sein Atelier auf der Bühne des Hagener Theaters zum Beben.
Schon vor dem ersten Gong vor Beginn des John Logan-Stücks „Rot“ tigert Horwitz bei hell erleuchtetem Zuschauerraum durch ´sein´ Atelier. Er läuft sich warm. Er raucht. Er trinkt. Er erläuft sich den Raum, in dem er die nächsten anderthalb Stunden tobend, philosophierend, exzentrisch, hoch intellektuell und emotional dem Publikum sein künstlerisches Ich, seine Kunst und die Bedeutung von Rot und Ruhm um die Ohren hauen wird.

Renaissance-Theater Berlin "ROT"

Die Farbe Rot dominiert das Bühnenbild. Rot als monochrome, wuchtige Wandbildflächen. Rot als Grundfarbe Rothkos, seines Wirkens und Denkens. Monochrome, rote Flächen, gebrochen und aufgewertet von erdfarbenen und schwarzen Rechtecken, die selbst zu schweben scheinen und das Rothko-Rot zum Leuchten bringen. Inmitten dieses Dauerrots der Maler selbst und sein neuer, junger Assistent Ken (Benno Lehmann), der erst schüchtern, dann, im Laufe des Stücks, sich zum Antagonisten und jugendlichen Rebell gegen Rothkos Mal- und Denkweise entwickelt. Rothko: „Ein Bild lebt in Gemeinschaft, indem es sich in den Augen des einfühlsamen Betrachters entfaltet und dadurch in ihm auflebt. Es stirbt, wenn diese Gemeinschaft fehlt. Deshalb ist es ein gewagtes und gefühlloses Unterfangen, ein Bild in die Welt zu entsenden.“

Ken muss einiges durchmachen. Er muss herhalten für die Ausbrüche seines Arbeitgebers, der als intellektueller, manisch-depressiver Bulldozer mit ausgeprägter Ich-Bezogenheit durch seine persönlichen Kunst- und Vermarktungstheorien poltert.
Ken, selbst angehender Maler, der sich von der Anstellung bei dem berühmten ´Kollegen´, dessen Werke heute auf Auktionen zweistellige Millionenbeträge erzielen, wertvolle Anregungen und Erkenntnisse für sein eigenes Weiterkommen erhofft, hat – scheinbar – der Wucht Rothkos nichts entgegen zu setzen außer seiner eigenen, jugendlichen Naivität. Es ist seine jugendliche Neugier auf die neuen Wilden jener Zeit.
Er kennt sie alle, die Pollocks, die Lichtensteins und Warhols, die sich aufmachen, die Kunstwelt auf den Kopf zu stellen. Für Rothko sind sie alle Blender, Stümper, Eintagsfliegen, die „in hundert Jahren in keiner Ausstellung mehr zu finden sein werden.“ Doch Ken, der Rothko verehrt, wird ihn – nach Nietzsche – schlussendlich auch töten müssen.

Und Rothko? Er irrt. Er spürt, dass seine Zeit abgelaufen ist. Er fühlt in tiefem Rot seinen eigenen Untergang. Nach mehr als drei Jahren sieht er das Schwarz auf sich zukommen, das sein geliebtes Rot verdrängen wird. „Das Dunkle ist immer oben“, sagt er gegen Ende, gebrochen, enttäuscht und irgendwie ins verblassende Rot entrückt. Und man ahnt, dass sein Freitod die logische Konsequenz seiner Erkenntnisse sein wird. Schwarz.

Ungefähr zur Mitte des Stücks, wie zur intellektuellen Erholung des Publikums, greifen Rothko und Ken zum Quast und lassen vor den Zuschauern ein zwei mal zwei Meter großes weißes Quadrat in einem wunderschönen, warmen monochromen Rot entstehen, dessen Magie sich niemand entziehen kann. Man fühlt sich an seinen Zeitgenossen Yves Klein mit seinem berühmten `Blau` erinnert, nur eben in Rot.

Es war ein Schauspielabend der Extraklasse, den das Theater eingekauft hat. Das vermutlich mehrheitlich nichtkünstlerische Publikum erhielt einen unglaublich dichten, erhellenden und über die gesamten anderthalb Stunden ohne eine störende Pause tiefen und nachhaltigen Einblick in die Denkweise und Gefühlswelt eines Künstlers, der zuweilen allgemeingültige Erkenntnisse über das Wesen des Künstlers im speziellen – in Rothkos – und im allgemeinen Fall des Künstlers an sich gewährte.
Wer sich ernsthaft einen Einblick oder sogar den Zutritt zur Lebens- und Gefühlswelt des Künstlers, zu seiner Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und dem Leben verschaffen will, braucht ein Bühnenstück wie das von John Logan. Wer diese Einsichten physisch und psychisch mitleben will, der braucht in jeden Fall einen brillanten Bühnenberserker wie Doninique Horwitz, dessen expressive Schauspielkunst jeden faszinieren muss. Doch wer nun glaubt, der junge Benno Lehmann habe an der Seite des Großschauspielers Horwitz keine Chance, der irrt gewaltig. Da hielt jemand dagegen. Da wurde jemand vom anfänglichen Bübchen zum ernst zu nehmenden Widerpart und Spielpartner eines ganz Großen seiner Zunft.
Noch etwas: die beinahe schon inflationär eingesetzte Lobesbekundung des Hagener Publikums in Form von standing ovations – man kann ja verstehen, warum – war am Freitagabend allerdings die einzig angemessene Form der Verneigung vor dieser Leistung.

Regie: Torsten Fischer
Bühne und Malerei: Vasilis Triantafillopoulus
Eine Produktion des Renaissance-Theaters Berlin

Traditionsduell zwischen Gießen und Hagen

Rückrundenauftakt in der Beko Basketball Bundesliga: Für Phoenix Hagen führt der Weg am Samstag zum starken Aufsteiger GIESSEN 46ers. Sprungball zum traditionsreichen Duell in der Sporthalle Gießen-Ost ist um 20.30 Uhr. Telekom Basketball überträgt live ab 20.15 Uhr.

Die GIESSEN 46ers sind beileibe kein Aufsteiger von der Stange. Der Traditionsklub etablierte sich auf Anhieb in der Beko BBL, wirkt sehr kompakt und durfte am letzten Wochenende mit Trainer Denis Wucherer sowie mit Karsten Tadda und mit Suleiman Braimoh gleich drei Allstars stellen. Es ist ein Team ohne echte Schwächen – und so waren in der Hinrunde auch Siege wie gegen Bamberg (81:80), in Crailsheim (100:56) und gegen Ulm (91:69) möglich.

Die Hessen haben gut auf die Verletzungsmisere reagiert, von der unter anderem Anthony DiLeo (Mittelfußbruch) und Maurice Pluskota (Stressfraktur im Unterschenkel) betroffen waren und sind. Ein wichtiger Teil der Lösung kam vom Meister: Nationalspieler Karsten Tadda und US-Center Gabriel Olaseni wechselten im Verlauf der Hinserie von Brose Bamberg nach Gießen. Beide Zugänge erwiesen sich als Volltreffer.

Der 1,96 m große Aufbauspieler Braydon Hobbs, Achmadschah Zazai und Cameron Wells (ehemals Tübingen) führen Regie und profitieren vom erfahrenen Tadda an ihrer Seite. Shooter Eric Palm ist eine weitere Alternative für die kleinen Positionen; er kam aufgrund von Problemen mit der Fußsohle aber bislang nur auf sechs Einsätze. Eine auffällige Saison spielt der mit einem deutschen Pass ausgestattete Flügelspieler Yorman Polas Bartolo (10,7 Punkte, 4,3 Rebounds).

Allstar Braimoh ist mit 13,3 Punkten Top-Scorer der 46ers. Gemeinsam mit Benjamin Lischka und Ethan Wragge besetzt er die Position vier. Einen gewaltigen Schub hat der Gießener Mannschaft die Verpflichtung von Gabriel Olaseni gegeben, der in Bamberg Probleme hatte. Der athletische, 2,08 m große Center spielt eine absolut dominante Rolle unter den Körben und sammelt pro Partie 12,9 Punkte und 8,1 Rebounds. Als Center-Alternative steht der 2,13 m große Ex-Hagener Björn Schoo zur Verfügung.

„Das ist eine ganz andere Mannschaft als noch in der Hinrunde“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer über die Gießener. Im Oktober siegte Hagen knapp mit 86:83. „Vor allem die beiden Neuzugänge aus Bamberg helfen dem Team enorm und bringen viel Qualität mit.“ Und Freyer sieht weitere Stärken: „Die Mannschaft kennt sich teilweise aus der Aufstiegssaison. Das ist einfach eine gute, eingespielte Mannschaft, die als Aufsteiger völlig zu Recht auf Platz elf steht.“ Sieben Siege haben die 46ers bislang auf ihrem Konto.

Zwei Erfolge mehr konnte Phoenix Hagen in der Hinrunde einfahren. Nach ein paar Tagen zum Durchschnaufen im Rahmen der Allstar-Pause bat Ingo Freyer seine Spieler am vergangenen Wochenende wieder in die Halle: „Ich will nicht darüber reden, ob die Pause gut oder schlecht für uns war. Das zeigen am Ende immer die Ergebnisse. Wir freuen uns auf eine große Herausforderung in Gießen und darauf, dass uns mehrere Hundert Fans begleiten wollen.“

Tauschring Hagen in der Stadtbücherei

Der Hagener Tauschring stellt sich am Samstag, 16.Januar, in der Stadtbücherei Hagen auf der Springe vor. „Suche…biete…“ heißt es dann, wie sonst auf den monatlichen Treffen der Hagener Tauschring-Mitglieder. Aber es wird nicht mit Waren und Geld gehandelt, sondern nachbarschaftliche Dienstleistungen werden getauscht. Vergolten wird das mit sogenannten Talenten, einer Zeiteinheit. Das funktioniert zum Beispiel so: aus dem Pool der Mitglieder wird der Tausch verabredet, der Erste putzt zwei Stunden lang für die Zweite und erhält dafür von ihr 40 Talente, dafür kann er vom dritten Mitglied sich eine Stunde lang einen Kuchen backen lassen und erhält vom vierten Hilfe am Computer. Mit je 20 Talenten werden diese Mitglieder für die Stunde entgeltet, die sie sammeln und selber wieder einsetzten können.

Wer den Tauschring einmal kennenlernen möchte, kann am kommenden Samstag von 10 bis 13 Uhr in der Hagener Stadtbücherei auf der Springe vorbeikommen.

Heute in der Stadthalle Hagen: Dornröschen – Das Familienballett

Samstag, 16. Januar 2016, 19:00 Uhr

160116 Dornröschen
Text/Aufmacher

Das Familienballett zum Verlieben.
Dornröschen wird Ihre Herzen zum Schmelzen bringen.
Herausragende Tänzer des Klassisch Russischen Balletts aus Moskau stellen die Geschichte der Prinzessin Aurora dar, welche von der bösen Fee Carabosse verzaubert wurde. Nur ein Kuss der wahren Liebe kann Sie von Ihrem langen Schlaf erwecken.

Gesamttext

Das Familienballett zum Verlieben.
Dornröschen wird Ihre Herzen zum Schmelzen bringen.
Herausragende Tänzer des Klassisch Russischen Balletts aus Moskau stellen die Geschichte der Prinzessin Aurora dar, welche von der bösen Fee Carabosse verzaubert wurde. Nur ein Kuss der wahren Liebe kann Sie von Ihrem langen Schlaf erwecken.
Von Hand gemalte Bühnenbilder begleiten die Vorstellung und tauchen den Zuschauer in eine zauberhafte Welt. Auch der Ausdruck der Tänzer verzaubert das Publikum und bringt das bekannte Märchen auf einen emotionalen Höhepunkt.
Kommen Sie mit auf eine Reise, die zu Harmonie und Liebe führt.

Preise: 10,45 € – 49,90 € inkl. VVK-Gebühren
Ermäßigung für Schüler/Studenten
Kinder bis 14 Jahren erhalten 50% Ermäßigung
Kinder bis 4 Jahren haben freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch
Veranstalter: Art Trends Event- und Veranstaltungsmanagement UG

VHS-Ausflug ins Museum: „Sehnsucht Finnland“

In Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft lädt die Volkshochschule Hagen für Samstag, 16. Januar, von 13.45 bis 17.30 Uhr zu einer Fahrt in das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm ein. Erstmals werden hier rund 70 hochkarätige Werke aus einer der größten und bekanntesten Privatsammlungen Finnlands hierzulande zu sehen sein. Rund 30 verschiedene Maler werden in der Ausstellung mit dem Titel „Sehnsucht Finnland – Skandinavische Meisterwerke um 1900“ vertreten sein.

Anlässlich der Wiedereröffnung des Gustav-Lübcke-Museums in Hamm bietet die VHS einen geführten Besuch der Ausstellung an. Treffpunkt ist um 13.45 Uhr am Infopoint in der Hagener Bahnhofshalle, mit der Möglichkeit, Sammelfahrscheine zu erwerben. Wer lieber mit dem Auto fahren möchte, muss pünktlich um 15 Uhr am Eingang des Gustav-Lübcke-Museums sein.

Eine Gruppenermäßigung (für die Führung durch die Ausstellung und den Museumseintritt) ist im Entgelt von 15 Euro bereits enthalten, Fahrtkosten müssen selbst getragen werden. Infos und Anmeldung beim Serviceteam der VHS (per E-Mail an: vhs@stadt-hagen.de oder telefonisch unter 02331 207-3622).

Wetter: Arbeitsgruppe ruft zu einer weiteren Sammelaktion für Flüchtlinge auf

Die letzten Sammelaktionen für Flüchtlinge in Wetter (Ruhr) sind sehr erfolgreich verlaufen. Die Unterstützung durch die Wetteraner Bürgerschaft ist nach wie vor sehr hoch. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Sach- und Geldspenden“, die sich aus Mitarbeitern des Fachbereiches Soziales sowie Ehrenamtlichen zusammensetzt, bitten erneut um Sachspenden, da weiterhin Bedarf für die Ausstattung von Wohnungen und Unterkünften besteht.

Die nächste Sammelaktion findet am Samstag, 16.01.2016, in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache) statt.

Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen. Benötigt werden Kleinmöbel wie:
Wäschekommoden, Anrichten, Nachttische, kleine Garderoben, kleine Schränke, TV-Schränke, Esstische und Stühle, Wohnzimmertische, Couchgarnituren und Sessel, Schlafsofas, Küchenober- und -unterschränke (komplett ohne E-Geräte), Kinderhochstühle, Wickeltische mit Auflage, Kinder(Baby)-kissen und -decken, Kinderbetten sowie Matratzen.

Bei Küchengeräten besteht Bedarf für:
Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Toaster, kleine Kühlschränke sowie Gefrierschränke.

Des Weiteren werden benötigt:
Kleine und große Teppiche bzw. Läufer, Radios, TV-Geräte aller Art (groß oder klein), DVBT-Receiver sowie DVBT-Antennen.

Darüber hinaus haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe geplant, das Lager regelmäßig einmal in der Woche durch ehrenamtliches Engagement zu betreiben. Ab 23.01.2016 öffnet das Lager dann jeden Samstag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Welche Spenden benötigt werden, wird im Internet unter http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/asylsuchende/ laufend aktualisiert. Informationen zu den Sachspenden können bei Herrn Peter Krause unter der Rufnummer 0151 22656180 erfragt werden.

Auch bei der finanziellen Unterstützung ist das Engagement der Bürgerinnen und Bürger außerordentlich beeindruckend. Kleine wie große Geldspenden gehen fortlaufend bei der Stadt ein; einige spenden regelmäßig einen festen Betrag. Zu den Spendern gehören u. a. Kirchengemeinden, Firmen und Institutionen, verschiedenste Gruppierungen wie z. B. Chöre oder Gemeindegruppe sowie viele Privatpersonen. Die Bereitschaft, finanzielle Unterstützung zu leisten, macht auch an der Stadtgrenze nicht Halt.

Die Stadt Wetter (Ruhr) ist überwältigt von der vielseitigen Unterstützung, die bereits seit Monaten anhält. Sie ist der „Motor“, der dabei hilft, die vielfältigen Aufgaben nicht nur bei der Versorgung der Flüchtlinge zu bewältigen, sondern auch ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration. Die Arbeitsgruppe Sach- und Geldspenden möchte daher die bereits erhaltenen finanziellen Mittel für Spielgruppenangebote, Eltern-Kind-Gruppen und Sprachkurse nutzen. Um hier ein möglichst breites Netzwerk aufstellen zu können, sind neben den notwendigen Sachspenden auch weitere Geldspenden herzlich willkommen. Fragen zu Geldspenden bei Margot Wiese unter Tel. 840301.

Spendenkonto:
Stadt Wetter (Ruhr)
BIC: WELADED1WET
IBAN: DE10 4525 1480 0000 0000 75
Verwendungszweck: (bitte immer angeben): 05.03.04.414802

Altenhilfe Haspe feierte Neujahrsgottesdienst mit Angehörigen

1506_sommerfest-Haspe_team„Ich möchte mich bei allen ganz herzlich bedanken, die das Leben unserer Bewohner reicher, bunter und schöner machen.“ Mit diesen Worten begrüßte Heike Ewerdwalbesloh die Gäste des Neujahrgottesdienstes im Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe. Die Hausleiterin nutzte die Gelegenheit für einen Rückblick auf das vergangene Jahr:
Ein Höhepunkt war die Ferienfreizeit: Acht Bewohnerinnen aus verschiedenen Bereichen – darunter auch stark demente Menschen – fuhren mit fünf Mitarbeiterinnen nach Ahaus ins Münsterland. Die Woche auf einen umgebauten barrierefreien Gutshof war eine Bereicherung für alle und es wurde manche neue Freundschaft geschlossen. Beim Sommerfest unter dem Motto „Die 50er Jahre“ gab die Tanzschule Christ eine Showeinlage. Die Tanzschule bietet Tanznachmittage für Menschen mit und ohne Demenz an, an denen das Altenheim am Mops regelmäßig teilnimmt. Aber auch die hauseigene Theatergruppe zeigte, wie engagiert und lebensfroh die Bewohner sind.
Abkühlungsmöglichkeiten beim heißen Sommerwetter war angesagt, wenn der Eiswagen des Eiscafés Collato aus Boele vor dem Haus hielt. Daneben gab es auch die Cocktail-Tage. Dann nämlich wurden zur Erfrischung von oben alkoholfreie Cocktails bei gleichzeitig kühlenden Fußbädern von unten angeboten. Im Sommer machten die Fotofreunde Schwelm Familienfotos. Dabei entstanden wunderschöne Erinnerungen für die Bewohner und ihre Angehörigen.
Durch die konzeptionelle Umgestaltung und durch zusätzliche Betreuungskräfte konnte das Freizeitangebot am Mops nochmals erheblich ausgeweitet werden. Besonders dabei ist das übergreifende Angebot, das sowohl demente als auch nicht demente Bewohner zusammenbringt. Da gibt es Wellnesstage, Ausflüge, Konzerte, das Mobile Museum oder den Mobilen Zirkus.
Gemeinsam mit der Stadt Hagen beteiligt sich das Altenheim Haspe an dem Projekt „Werdenfelser Weg“. Ziel ist, freiheitsentziehende Maßnahmen zu reduzieren bzw. völlig zu vermeiden. In der Weihnachtszeit gab es den alljährlichen CVJM-Basar mit dem Posaunenchor, der nach über 40 Jahren leider zum letzten Mal stattfand. Beim 2. Weihnachtsmarkt platze das Altenheim aufgrund der großen Besucherzahl aus allen Nähten. „Danke an alle, die sich 2015 oftmals über das erforderliche Maß engagiert haben“, so Heike Ewerdwalbesloh. „Dazu zählen neben den Mitarbeitenden insbesondere unsere Grünen Damen aber auch alle anderen Menschen, die mit helfenden Händen, lieben Worten und Verständnis unsere Arbeit unterstützen.“

Ev. Feierabendhaus Schwelm lud zum Jahresempfang

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Das Evangelische Feierabendhaus Schwelm lud Gäste aus Politik, Diakonie und Gesundheitswesen zum Jahresempfang. Gemeinsam mit den Angehörigen, Bewohnern und Mitarbeitenden nutzten rund 50 Gäste die Gelegenheit zum Austausch. Susanne Bräuking, stellvertretende Hausleiterin, begrüßte die Anwesenden und dankte allen Freunden und Förderern, die die täglichen Arbeit im Feierabendhaus unterstützen, sowie den Mitarbeitenden und den ehrenamtlichen lila Damen, die im vergangenen Jahr für ihr soziales Engagement mit der EN-Krone ausgezeichnet wurden. „Ohne Sie wäre vieles nicht leistbar“, so Susanne Bräuking.
In ihrer Bilanz des Jahres 2015 berichtete die Hausleiterin, dass sich das Feierabendhaus freiwillig einer Qualitätsprüfung durch die BIVA (Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderungen) stellte und dadurch das Gütesiegel für „Lebensqualität im Altenheim“ erhielt. Außerdem wurde das Medikamenten-Management umgestellt. „Unsere Kooperationsapotheke ‚verblistert‘ die Medikamente für die Bewohner, so dass die Medikamente schon gestellt zu uns geliefert werden“, erklärte Bräuking. Eine höhere Sicherheit und mehr Zeit für die Bewohner seien dadurch erreicht worden. Durch das Pflegestärkungsgesetz 1 verbesserte sich der Personalschlüssel in der Seniorenhilfe. So konnte das Feierabendhaus zusätzliche Betreuungskräfte einstellen. Zudem hat die Deutsche Rheumaliga AG Schwelm im Feierabendhaus ein „neues Zuhause“ gefunden. Auch von positiven Prüfungsergebnissen konnte die Hausleiterin berichten: „Dank der Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden konnten wir unsere Qualität in der zweiten Jahreshälfte weiter verbessern. Die Qualitätsprüfung im Oktober ergab die Gesamtqualitätsnote 1,2 und die Prüfung durch das Gesundheitsamt im Rahmen der Hygieneüberwachung hatte ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis.“
Christiane Sartor richtete Grüße von Rat und Verwaltung aus. „Ich bin oft hier im Feierabendhaus und besuche Schwelmer Bürgerinnen und Bürger“, so die erste stellvertretende Bürgermeisterin. Sie dankte allen Mitarbeitenden und besonders den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Ohne Sie könnten wir einpacken. Wir könnten viele Dinge nicht mehr so fortführen, wie es die Menschen in unserer Stadt verdient haben.“ Eine gute Nachricht brachte Christiane Sartor noch mit: Auch 2016 zieht der Festumzug wieder am Feierabendhaus vorbei. Damit haben die Seniorinnen und Senioren des Feierabendhauses wieder mal beim Heimatfest einen Logenplatz sicher.