„Sterbehilfe?! Dem Sterbenden seine Würde lassen!“

SterbehilfeSamstag, 06. Februar 2016, 15:00 Uhr Auditorium des Emil Schumacher Museums Hagen (ESM), Museumsplatz 3, 58095 Hagen

Angesichts der Aktualität und der Bedeutung des Themas Sterbehilfe, haben die Referenten (s.u.) in Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit sowie dem Kulturbüro, eine Veranstaltung unter dem Titel „Sterbehilfe?! Dem Sterbenden seine Würde lassen!“ mit zwei Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion geplant. Verhindert unsere moderne Apparatemedizin ein Sterben in Würde? Sollen wir in einer modernen Gesellschaft, in der alles möglich scheint, Mut zur Endlichkeit beweisen? Können wir das überhaupt? Wer will bestimmen, wann ein Leben zu Ende ist? Welche ethische Kraft will definieren, unter welchen Umständen ein Leben lebenswert ist oder wann nicht? Wir leben in einer Gesellschaft, die sich hauptsächlich durch Erfolge und Können definiert. Doch Sterben bedeutet Verlust. Der Alte und Kranke hat keine Verwendbarkeit. Aber gerade die Bedürftigkeit ist der Grundzug jeder Humanität. In zwei kurzen Vorträgen von Dr. Knaup und Dr. Azizi und einer Podiumsdiskussion- wollen wir diesen Fragen nachgehen. Herr Dr. Marcus Knaup ist Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fernuniversität Hagen und hat zu diesem Thema zahlreiche Vorträge gehalten und gemeinsam mit Professor Sören Hoffmann ein Buch zu diesem Thema geschrieben. Herr Dr. Knaup wird das Thema Sterbehilfe aus der philosophischen Perspektive durchleuchten unter Berücksichtigung der oben gestellten Fragen. Herr Dr. Mimoun Azizi ist Mediziner und Politikwissenschaftler. Er beschäftigt sich als Arzt seit Jahren mit diesem Thema und hat hierzu zahlreiche Vorträge gehalten und Workshops veranstaltet- zuletzt für die Bundeszentrale für politische Bildung. Herr Dr. Azizi wird das Thema aus der medizinischen Perspektive darstellen und dabei auch konkrete Beispiele anführen. „Über Ihr zahlreiches Erscheinen sowie über rege Diskussionen mit Ihnen freuen wir uns sehr!“, so die Referenten. Der Eintritt ist frei.

Premiere „Mama und Luigi. Liebe auf Italienisch“ im Theater an der Volme

Mama und Luigi
© Sina Weber

Hagen. Die erste Premiere im Jahr 2016 im Theater an der Volme findet am 22. Januar um 19:30 Uhr statt. In einer wortwitzigen Komödie liefern sich die Schauspieler einen Schlagabtausch nach dem anderen. Als hätte die Kripobeamtin Lisa nicht schon genug Probleme: Ihre Hundesitterin und Putzfrau hat gekündigt, sie hat eine Serie von Einbrüchen aufzuklären, bei denen sie nicht einen Schritt weiter kommt und jetzt steht auch noch ihre Mutter Irene vor der Tür und will bei ihr einziehen. Nach fünfundvierzig Ehejahren mit Lisas Vater will sie sich plötzlich scheiden lassen. Und während Lisas Karriere mehr und mehr zu bröckeln beginnt, weil die Einbrecher ihr immer einen Schritt voraus zu sein scheinen, schleppt ihre Mutter schon am nächsten Tag einen neuen Mann mit ins Haus: Den heißblütigen und undurchschaubaren Italiener Luigi. Schon bald trampeln nicht nur Mama und Luigi auf Lisas Nerven herum, sondern auch die neue Putzfrau Graschna, der Hundesitter Stefan und Lisas Dackel „Kater“. Weitere Termine: 31.01., 14.02., 27.02., 11.03., 16.04., 28.04., 17.06., 16.07.

HA: Einbruchsserie in Vorhalle

Hagen. Zu drei Wohnungseinbrüchen in Vorhalle
musste die Polizei am Mittwoch in den frühen Abendstunden ausrücken.
Eine 30-jährige Hagenerin kehrte gegen 18.00 Uhr zu sich nach Hause
in der Unteren Lindenstraße zurück. Hier bemerkte sie einen Mann, der
auf einer Sitzbank im Garten stand und in ein Fenster der Wohnung im
Erdgeschoss schaute. Als der Mann die Hinweisgeberin erblickte,
ergriff er die Flucht. Nachdem die 30-Jährige das Haus betreten
hatte, erlebte sie eine böse Überraschung. Die Eingangstüren zu
beiden Wohnungen waren aufgebrochen. Bislang unbekannte Einbrecher
hatte sich auf diese Weise Zutritt in die Wohnungen verschafft und
alle Räume und Behältnisse durchwühlt. Zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die Einbrecher mitgehen
ließen. Bei dem von der Zeugin beobachteten Mann dürfte es sich um
einen Mittäter handeln, der „Schmiere“ gestanden hat. Leider liegt zu
dieser Person keine konkrete Beschreibung vor. Gegen 18.40 Uhr
stellte eine 85-jährige Frau in der Liebfrauenstraße fest, dass ihr
Küchenfenster aufgehebelt war. Auch hier hatten sich bislang
unbekannte Einbrecher auf diesem Wege Zutritt in die Wohnung
verschafft. Sie durchwühlten alle Schränke und ließen nach einer
ersten Bestandsaufnahme einen dreistelligen Geldbetrag sowie ein
Portmonee mit persönlichen Papieren und Bankkarten der 85-Jährigen
mitgehen. Alle Bewohner hatten ihre Wohnungen in der Zeit von 14.00
Uhr bis 16.00 Uhr verlassen, so dass sich die Tatzeit auf die späten
Nachmittagsstunden erstrecken dürfte. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

HA: Unfall mit geklautem Auto

Hagen. Gegen 23.00 Uhr meldete am Mittwochabend ein Anrufer
in Haspe einen Verkehrsunfall in der Heilig-Geist-Straße. Die
eingesetzten Beamten stellten wenig später fest, dass ein Fahrzeug
offensichtlich von der Berliner Straße in die untergeordnete
Heilig-Geist-Straße abgebogen und dabei mit hoher Wucht gegen eine
Laterne geprallt war. Der Mast der Straßenbeleuchtung war abgeknickt
und ein wenige Meter entfernt stehender Mercedes war im Frontbereich
erheblich beschädigt. Die Türen standen offen und ein Anwohner konnte
mitteilen, dass zumindest zwei junge Männer in Richtung Steinstraße
davongelaufen seien. Eine Fahndung nach den Insassen verlief ohne
Erfolg und die Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der
verunfallte Mercedes gegen 20.30 Uhr als gestohlen gemeldet worden
war. Demnach wurde der Wagen zwischen Dienstag, 18.00 Uhr und
Mittwoch, 19.25 Uhr in der Vollbrinkstraße entwendet. Die
eingesetzten Polizisten ließen ihn sicherstellen, Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder dem
Unfall gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

HA: Kellereinbruch

Hagen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind in Haspe
Unbekannte in der Bebelstraße in den Keller eines Mehrfamilienhauses
gelangt und haben dort den Riegel eines Kellerraums aus der
Verankerung gerissen. Dadurch gelangten sie in den Keller eines 61
Jahre alten Anwohners und entwendeten daraus eine Bohrmaschine, einen
Fliesenschneider, eine Flex und einen Bohrhammer. Die Schadenshöhe
liegt bei 1000 Euro. Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl bitte
an die 986 2066.

HA: Zigarettendieb gefasst

Hagen. Ein aufmerksamer Ladendetektiv aus einem Supermarkt
aus der Freiligrathstraße rief am Mittwochabend die Polizei zu Hilfe,
nachdem er einen jungen Mann bei einem Diebstahl erwischt hatte. Der
Zeuge hatte gegen 17.45 Uhr beobachtet, wie ein Unbekannter
Zigaretten aus einem Regal nahm und zunächst in eine Tasche packte.
Anschließend ging er ein paar Gänge weiter und packte die Packungen
einem 32-Jährigen in den Rucksack. Nachdem die beiden getrennt den
Kassenbereich passierten, gelang es dem Detektiv, den Täter mit der
Beute festzuhalten und mit ins Büro zu nehmen. Der 32-Jährige musste
zur Identitätsfeststellung mit zur Polizeiwache. Seine Beute im Wert
von 150 Euro blieb im Geschäft, auf den Dieb kommt nun eine
Strafanzeige zu.

Sparkasse Hagen wird 175: Start ins Jubiläumsjahr mit Sparkassen-Bus

JubiläumsbusIn diesem Jahr, exakt am 1. Oktober, wird die Sparkasse Hagen 175 Jahr alt. Getreu nach dem Motto „Seit 1841 – Gut für Hagen.“ sollen möglichst viele Hagener Bürgerinnen und Bürgern über das Jahr verteilt immer wieder von Aktionen profitieren oder oft sogar in diese eingebunden werden. Der Schwerpunkt wird darauf liegen, viele kleine Impulse für die Zukunft zu setzen. Heute schickte Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen, zusammen mit Christoph Köther, Geschäftsführer der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (HVG), einen Linienbus in dezentem Sparkassen-Rot und Jubiläums-Optik auf den Weg. So wird im Jubiläumsjahr das Leitmotiv „Zukunft gestalten“ in der ganzen Stadt präsent sein.

Anmeldung zu den weiterführenden Schulen in Hagen

Durch die Erlassänderung des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 13. Oktober 2011 besteht für einzelne Schulformen die Möglichkeit eines vorgezogenen Anmeldeverfahrens. Der Fachbereich Bildung der Stadt Hagen hat auf diese Veränderung in seinem Schreiben hingewiesen, das an alle Eltern und Erziehungsberechtigten versandt worden ist, deren Kinder Ende dieses Schuljahres die Grundschule verlassen werden.

Da erfahrungsgemäß an den Gesamtschulen Anmeldeüberhänge zu erwarten sind, findet an diesen Schulen vom 1. bis 4. Februar ein vorgezogenes Anmeldeverfahren statt. Nach den Entscheidungen der Gesamtschulen über die Aufnahme oder Ablehnung wird anschließend vom 17. bis 23. Februar das Anmeldeverfahren zu den Haupt- und Realschulen, Sekundarschulen und Gymnasien durchgeführt.

Der Rat der Stadt Hagen wird am 28. Januar darüber entscheiden, ob die Realschule Haspe und die Hauptschule Geschwister-Scholl bestehen bleiben und am Anmeldeverfahren teilnehmen. Nähere Informationen erfolgen zeitnah nach der Ratssitzung.

Weitergehende Rückfragen zum Anmelde- und Aufnahmeverfahren beantworten die Grundschulen sowie weiterführenden Schulen.

Polizei nimmt Mitglieder einer Bande fest

Märkischer Kreis. Seit Anfang Dezember wurde verdeckt gegen
eine überörtlich agierende, albanische Wohnungseinbrecherbande
ermittelt, die sich temporär in der kommunalen Unterkunftseinheit
(KUE) an der Ohler Straße in Plettenberg, aufhielt. Die Beschuldigten
waren eigentlich verschiedenen Unterbringungseinrichtungen im
gesamten Bundesgebiet zugeteilt, hielten sich aber tatsächlich
zumeist bei Bekannten in anderen Einrichtungen auf, ohne dort
gemeldet zu sein. Hinweise der Polizei in Flensburg führten auf die
Spur der hier agierenden Bande. In Flensburg war es im November 2015
zu einer Festnahme gekommen, woraufhin sich einige der dortigen Täter
unter Mitnahme eines Fahrzeuges in den hiesigen Raum absetzten.
Dieser Pkw wurde auf einen hier gemeldeten Mittäter umgemeldet.

Am 05.01.2016 wurde der PKW durch den Einsatztrupp der
Kriminalpolizei observiert. Hier konnte das Täterfahrzeug, besetzt
mit drei Männern, über Plettenberg, Werdohl, Altena bis nach Nachrodt
begleitet werden. In Nachrodt wurde der PKW in den frühen
Abendstunden auf dem dortigen Edeka-Parkplatz abgestellt und das Trio
trennte sich. Die Überwachung der Örtlichkeiten wurde durch
Zivilbeamte aufrechterhalten. So konnten nach einem gemeldeten
Wohnungseinbruch zwei der Tatverdächtigen kurz danach im PKW gestellt
werden. Der dritte Tatverdächtige, der zu Fuß unterwegs war, konnte
ebenfalls im Rahmen der Fahndung später in Tatortnähe festgenommen
werden. Bei einer heutigen Absuche des Fluchtweges des zunächst
geflüchteten Täters, konnte die Tatbeute (Uhren/Schmuck) aufgefunden
werden. Der Täter hatte die Handtasche bei seiner Flucht in einem
Waldstück versteckt. Die Beschuldigten wurden am 06.01.2016 dem
Haftrichter vorgeführt und befinden sich in Untersuchungshaft.

Am 06.01.2016 wurden drei Haftbefehle gegen weitere Mittäter
vollstreckt. Im Rahmen eines groß angelegten Polizeieinsatzes wurde
der gesamte Komplex der KUE an der Ohler Straße in Plettenberg
umstellt. In einem Zimmer wurden die gesuchten Beschuldigten
angetroffen und festgenommen. Bei den anschließenden Durchsuchungen
konnte Diebesgut aus Einbrüchen aufgefunden werden. Für zwei weitere
Bandenmitglieder bestehen Haftbefehle. Entsprechende
Fahndungsmaßnahmen sind veranlasst. Die Bande steht im Verdacht,
alleine in den letzten zwei Monaten 21 Wohnungseinbrüche begangen zu
haben. Es ist jedoch zu erwarten, dass die weiteren Ermittlungen und
die Auswertung Tatortspuren zur Aufklärung weiterer Taten führen
wird. Die Tatorte lagen in Plettenberg, Affeln, Herscheid, Nachrodt,
Lüdenscheid, Lennestadt, Finnentrop, Winterberg und Kreuztal. Darüber
hinaus liegen noch Erkenntnisse zu weiteren Taten in Norddeutschland
und im Ruhrgebiet vor. Die drei In Plettenberg festgenommen
Bandenmitglieder werden heute dem Haftrichter in Lüdenscheid
vorgeführt.

HA: Unglücksfall durch Kohlenmonoxid-Vergiftungen in Hagen

Hagen. Am Mittwoch Abend kam es gegen 20.56 Uhr in Hagen zu einem
Unglücksfall, bei dem eine Frau im Alter von 30 Jahren und ein Mann
im Alter von 41 Jahren eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten und
anschließend schwer verletzt einer Spezialklinik zugeführt wurden.
Bei der Frau lag zunächst Lebensgefahr vor. Mittlerweile besteht bei
beiden Personen keine Lebensgefahr mehr. Bei allen anderen Personen,
die vorsorglich umliegenden Kliniken zugeführt wurden, lagen keine
Verletzungen vor.

HA: Skateboard-Fahrer mit Glück im Unglück

Hagen. Ein Autofahrer meldete am Mittwochabend gegen 19.00
Uhr eine zunächst leblose Person, die am Fahrbahnrand der
Verbindungsstraße zwischen Emst und Delstern liegen sollte. Wenige
Minuten später trafen die eingesetzten Polizisten „Am Berghang“ auf
den Anrufer und einen 14-jährigen Schüler. Der war mittlerweile
ansprechbar, klagte allerdings über Schmerzen und gab an, mit seinem
Skateboard die abschüssige Straße heruntergefahren zu sein. In einer
Kurve geriet er nach eigenen Aussagen in das Laub am Fahrbahnrand,
stürzte und prallte mit Wucht auf die Fahrbahn. Ein Rettungswagen
brachte ihn ins Krankenhaus und vorsorglich musste er über Nacht dort
bleiben.

Christmas Carols an der Krippe in der Hagener Marienkirche

Unter dem Titel „Christmas Carols “ findet im Rahmen der City-Pastoral am letzen Sonntag der Weihnachtszeit, den 10. Januar, um 16.30 in der Marienkirche in der Hagener City das traditionelle Konzert an der Krippe statt.

Es erklingen die bekannten Weihnachtslieder in Vertonungen von Gustav Holst, John Rutter,
Felix Mendelssohn Bartholdy und Benjamin Britten.
Es singt „feinklang“

Eintritt Frei

Bauakteneinsicht in Hagen künftig beim Kundenbüro Grunderwerb und Bauen möglich

Der Vorstandsbereich für Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Hagen macht darauf aufmerksam, dass eine Einsicht in die Bauakten für Eigentümer künftig nicht mehr bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde möglich ist, sondern ab Montag, 11. Januar, vom Kundenbüro Grunderwerb und Bauen beim Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster im Rathaus II, Berliner Platz 22, angeboten wird.

Die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Hagen besitzt zu den meisten Gebäuden, die rechtmäßig errichtet worden sind, zum Teil sehr umfangreiche Unterlagen. Hierzu gehören Bauvorlagen wie Grundrisse und Schnitte, vielfach aber auch statische Berechnungen. In der Summe sind rund zehn Millionen Seiten im Archiv vorhanden. Im Kundenbüro Grunderwerb und Bauen des Amts für Geoinformation und Liegenschaftskataster können Eigentümer der Grundstücke oder deren Bevollmächtigte diese Bauakten einsehen und Kopien anfertigen. Hierzu ist ein Nachweis vorzulegen, dass sie Eigentümer des Grundstückes oder ein vom Eigentümer Bevollmächtigter sind.

Die Bauakten der Stadt Hagen sind mikroverfilmt. Im Kundenbüro Grunderwerb und Bauen stehen Sichtgeräte für diese Mikrofilme (Mikrofiche) zur Verfügung. Dort können auch Ausdrucke aus den Mikrofilmen erstellt werden. Neuere Bauakten sind nicht mehr mikroverfilmt sondern gescannt worden. Auch für diese digitalen Akten steht ein Sicht- und Ausgabegerät zur Verfügung.

Die Einsicht in die Bauakten ist jederzeit nach Terminvereinbarung möglich. Mit der Terminvereinbarung ersparen die Mitarbeiter des Kundenbüros den Bürgern unnötige Wartezeiten und optimieren die Auslastung der Mikrofiche-Geräte, so dass nun stark erweiterte Zeiten zur Einsichtnahme angeboten werden können.

Termine lassen sich unter Telefon 02331/207-5693 oder per E-Mail an geodaten@stadt-hagen.de vereinbaren. Weitere Infos erhalten Interessierte auf den Internetseiten des Amts für Geoinformation und Liegenschaftskataster unter www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_62/fb_62_02/uebersicht.html.

„Antanzmasche“ – Polizei Dortmund arbeitet mit zwei SOKOS

Dortmund. Auf ansteigende Delikte mit der sogenannten „Antanzmasche“ hat die
Polizei Dortmund bereits im September 2015 mit der Bildung einer
weiteren Sonderkommission reagiert.

Neben der Einrichtung dieser neueren Sonderkommission zusätzlich
zur bereits 2013 eingesetzten Ermittlungskommission „Tasche“ hatte
die Dortmunder Polizei auch im Jahr 2013 die Einsatztrupps, d.h.
verdeckt vorgehende Polizeibeamte,  zur Bekämpfung der
Straßenkriminalität verstärkt.

Mit der sog. „Antanzmasche“ versuchen zunehmend organisierte
Tätergruppen, – vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum – ihre
Opfer durch körperliche Ablenkung zu überrumpeln und ihnen
währenddessen die Wertsachen zu stehlen. Die körperliche Ablenkung
erfolgt zumeist durch Anrempeln oder eben durch das Antanzen. Die
Täter haben es abgesehen auf Geldbörsen, Handys oder Schmuck.

Der Polizei Dortmund sind aktuell zwei Fälle aus der
Silvesternacht zur Anzeige gebracht worden, bei denen die Täter ihre
Opfer zusätzlich sexuell belästigten:

Eine Dortmunderin hatte am 05.01.2016 angezeigt, dass sie in der
Silvesternacht auf der Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt von
mehreren arabisch aussehenden Männern auf sexueller Basis belästigt
worden wäre.

In einem weiteren Fall erstatteten zwei Frauen aus Hamm ebenfalls
am 05.01.2016 Strafanzeige, da sie in der Silvesternacht in Dortmund
durch mehrere Männer belästigt wurden. Die ebenfalls „südländisch“
aussehenden Männer sollen dabei versucht haben, den Frauen die
Handtaschen zu entreißen.

Zur Aufklärung dieser beiden Fälle hat die Dortmunder Polizei die
seit September 2015 bestehende Sonderkommission personell noch einmal
aufgestockt.

Die Dortmunder Polizei ist durch die Vorgänge in Köln hoch
sensibilisiert und wird in engem Kontakt mit den Kölner Kollegen die
weitere Entwicklung der dortigen Ermittlungen sehr aufmerksam
verfolgen.

Denn jeder Eingriff in das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von
Frauen wird von der Dortmunder Polizei ohne Ansehen der Person oder
der Herkunft der Tatverdächtigen konsequent verfolgt – eine
Selbstverständlichkeit!

„Gib mir mein Handy“ – 30-Jähriger versucht sich vor der Polizei zu erdrosseln

Dortmund. Mit den Worten:“ Gib mir mein Handy zurück“,
forderte ein 30-jähriger Mann, heute Morgen (07. Januar), einen
Hundeführer der Bundespolizei auf, ihm sein Smartphone auszuhändigen.
Spätere Ermittlungen ergaben, dass die Bundespolizei das Handy gar
nicht sichergestellt hatte. Weil er sich später erdrosseln wollte,
wurde er in eine Klinik eingeliefert.

Gegen 05:45 Uhr war der 37-jährige Bundespolizist gerade dabei,
seinen Diensthund „Gina“ in einen Streifenwagen zu bringen, als der
30-jährige Algerier vor der Bundespolizeiwache am Dortmunder
Hauptbahnhof auftauchte.

Verbal aggressiv forderte er den Beamten auf, ihm sein
offensichtlich durch die Polizei sichergestelltes Smartphone
auszuhändigen. Noch bevor er dem äußerst aufgebrachten 30-Jährigen
anbieten konnte, zu recherchieren, ob die Bundespolizei das Handy
tatsächlich sichergestellt hatte, griff er den Beamten mit einem
Faustschlag an. Dieser konnte dem Schlag ausweichen und den Angreifer
von sich stoßen.

Daraufhin nahm der Algerier seine Jacke, legte sich diese um den
Hals und versuchte sich damit zu erdrosseln. Mehrere Bundespolizisten
überwältigten ihn und führten ihn in die Wache. Da er auch dort
versuchte sich selbst zu verletzen, wurde er nach Rücksprache mit
einem Arzt und dem Ordnungsamt, unter Begleitung von mehreren
Bundespolizisten, in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Ermittlungen ergaben, dass die Bundespolizei sein Handy nicht
sichergestellt hatte. Gegen den Asylbewerber wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Widerstands eingeleitet.

Brand vernichtet Vereinsheim – 50.000 Euro Schaden

Schwerte. In der Nacht zu Donnerstag (07.01.2016) stand
gegen 0.30 Uhr das Vereinsheim, einer Kleingartenanlage an der
Emil-Rohrmann-Straße in Flammen. Nachdem die Feuerwehr den Brand
gelöscht hatte, wurde festgestellt, dass auf dem Gelände auch ein
Geräteschuppen aufgebrochen worden war. Erste Feststellungen lassen
eine Brandstiftung mit einem Sachschaden von etwa 50 000 Euro
vermuten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Finanzschwache Kommunen sehen positive Signale für weitere Hilfen von Bund und Ländern

Das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde der Städte“, dem auch Hagen angehört, geht mit Mut und Zuversicht in das neue Jahr. Es erwartet, „dass Bund und Länder endlich die Initiative zur seit Jahrzehnten versprochenen grundlegenden Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems ergreifen. Unsere beiden Kommunalkonferenzen in Berlin im Februar und im September zeigen Wirkung“, so die Sprecher Oberbürgermeisterin a.D. Dagmar Mühlenfeld (SPD) aus Mülheim an der Ruhr , Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens, Kämmerer Uwe Bonan (Mülheim an der Ruhr) und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (Wuppertal).

Ebenso „vorsichtig optimistisch“ äußern sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Kämmerer Christoph Gerbersmann: „Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus 64 Kommunen mit ebenfalls großen Finanzproblemen fordern wir für 2016 eine baldige Plenardebatte im Deutschen Bundesrat zur nicht mehr gegebenen Gleichheit der Lebensverhältnisse wie sie vor drei Monaten bereits im Deutschen Bundestag auf Grund eines unserem Bündnis von allen Fraktionen gegebenen Versprechens stattgefunden hat.“
Für das inzwischen bundesweit beachtete Aktionsbündnis war 2015 ein Erfolgsjahr. Ursprünglich auf Nordrhein-Westfalen konzentriert, ist dieser auf Zeit gebildete Zusammenschluss inzwischen in acht Bundesländern aktiv. Das Bündnis lebt vom kollegialen Zusammenstehen seiner Hauptverwaltungsbeamten und Finanzdezernenten, die ungeachtet ihrer jeweiligen Parteizugehörigkeit nach dem Motto handeln: „Allein hört uns in der großen Politik niemand, doch wenn wir gemeinsam auftreten, nehmen uns Parlamente und Regierung ernst“.
Für das nächste Jahr hat sich das Bündnis zu einer Reihe weiterer Aktionen verabredet, um von Bund und Ländern mehr Finanzhilfen für die finanzschwachen Städte, Gemeinden und Kreise zu erreichen – ausdrücklich als Hilfe zur Selbsthilfe unter Zusicherung weiterer eigener Sparmaßnahmen. Dazu Mühlenfeld und Matheis: „Wir werden in Berlin und den Landeshauptstädten weiterhin keinesfalls als Bittsteller auftreten, denn wir fordern unser Recht! Bund und Länder haben Jahrzehnte lang bei den Kommunen per Gesetz immer mehr Leistungen bestellt, jedoch nicht ausreichend dafür bezahlt. Jetzt, wo bei den um ihre Gestaltungsfähigkeit ringenden Kommunen die Steuerquellen nicht so sprudeln wie bei Bund, Ländern und wohlhabenden Gemeinden, erwarten wir Gegenleistungen. Dabei darf uns die Politik nicht mit weiterem Schwarze-Peter-Spiel im Stich lassen.“
Zur Durchsetzung seiner Forderungen will sich das Aktionsbündnis deshalb auch keinesfalls mit „zeitlich befristeten und halbherzigen Teilhilfen zum Beispiel für soziale und investive Aufgaben“ abspeisen lassen, obwohl sie zurzeit vielerorts als Zwischenlösung notwendig sind. Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Kämmerer Christoph Gerbersmann formulieren ebenfalls Klartext: „Wir fordern von Bund und Ländern den politischen Mut zu grundlegenden, dauerhaften Lösungen. Dass der Staat von handlungsfähigen Kommunen abhängt, beweist die Unterbringung von Flüchtlingen. Dabei haben die finanzschwachen Kommunen samt ihrer Bürgerschaft ebenso engagiert angepackt wie die finanziell besser gestellten.“

Kinderschutzambulanz Hagen bietet immer donnerstags offene Sprechstunde an

Hagen. Die Kinderschutzambulanz Hagen der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen bietet seit einigen Monaten eine Offene Sprechstunde für Eltern und Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche an.
Im Rahmen der Offenen Sprechstunde in der Kinderschutzambulanz können sich Eltern oder andere Bezugspersonen von Kindern, ohne oder mit kurzfristiger telefonischer Anmeldung, bei allen Fragen vermuteter oder tatsächlicher sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt (auch hochstrittige Trennungskonflikte) an ihren Kindern über die notwendigen nächsten Schritte beraten lassen.
„Sie bekommen auch ggf. notwendige Anschriften von unterstützenden Einrichtungen. Die Beratung kann einer ersten Einordnung der Fragestellung dienen und soll die Eltern unterstützen“, erklärt Reiner Rohrhirsch, Leiter der Kinderschutzambulanz. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym.
Die Offene Sprechstunde wird donnerstags von 17 bis 18 Uhr (außer an Feiertagen) angeboten. Telefonisch ist die Kinderschutzambulanz unter 02331/ 30646-0 zu erreichen.

Vorlesestunde für Senioren

Hagen. Die erste Vorlesestunde für Seniorinnen und Senioren im neuen Jahr findet unter dem Titel „Der Winter kommt ins Tal“ am heutigen Donnerstag, 7. Januar, ab 15.30 Uhr im Lesecafé der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6–8, statt. Veronica Bonefeld liest Märchen und Geschichten zur Winterzeit vor. Für Kaffee und Kuchen sorgen die Damen des Freundeskreises HohenlimBuch. Die Veranstaltung findet regelmäßig an jedem ersten Donnerstagnachmittag im Monat im Lesecafé der Bücherei statt, dauert circa eine Stunde und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die darauf folgende Vorlesestunde findet am 4. Februar statt.

„Forum Philosophicum“

„Politiken des Anderswo“

Über „Politiken des Anderswo“ spricht Prof. Dr. Thomas Bedorf vom Institut für Philosophie der FernUniversität in Hagen im „Forum Philosophicum“ am Donnerstag, 4. Februar. Die Vortragsveranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 und 2. Veranstalterin ist das Institut für Philosophie. Die öffentliche Veranstaltung findet im Hagener Forschungsdialog statt. Interessierte sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

Rückreisewelle aus den Wintersportgebieten – Stauprognose für das Wochenende

In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen
gehen an diesem Wochenende die Weihnachtsferien zu Ende. Autofahrer
müssen daher vor allem am Samstag mit lebhaftem Verkehr aus den
Wintersportgebieten der Alpen und der Mittelgebirge rechnen. In
Richtung Skigebiete fahren nun Tagesausflügler und Urlauber, die
nicht an die Ferientermine gebunden sind. Hier erwartet der ADAC
allenfalls kleinere Staus.

Die wichtigsten Staustrecken (jeweils in beiden Richtungen):

– A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
– A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
– A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
– A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
– A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
– A 6 Metz/Saarbrücken – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
– A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen/Reutte
– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A 9 München – Nürnberg – Berlin
– A 24 Hamburg – Berlin
– A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
– A 81 Stuttgart – Singen
– A 93 Inntaldreieck – Kufstein
– A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A 96 München – Lindau

Eng wird es außerdem am Freitagnachmittag rund um die
Ballungsräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München. Stark
frequentiert bleiben außerdem die Hauptverkehrsrouten in Österreich,
der Schweiz und Italien.

Kinderschutzbund sucht ehrenamtliche Helfer/innen

Hagen. Der Bedarf an Ehrenamtlichen für die Angebote im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes steigt stetig. Deshalb werden weitere Freiwillige benötigt, um die vielen Aufgaben zu erfüllen, die sich tagtäglich stellen. Über eine ehrenamtliche Unterstützung bei den verschiedenen Kindergruppen wäre der Kinderschutzbund sehr dankbar. Aber auch für das Projekt „Willkommen im Leben“ benötigt der Kinderschutzbund Hilfe. Hierbei werden Familien mit Neugeborenen besucht und ihnen wertvolle Tipps und Hilfen angeboten. Wer jedoch lieber schnippelt, brät und kocht, der ist im „Suppenkasper“, dem kostenlosen Mittagstisch für bedürftige Kinder, gut aufgehoben. Ebenso freut sich der Kinderschutzbund über ehrenamtlich Interessierte für die Tätigkeit im Begleiteten Umgang.

Das Erfolgsrezept der hohen Ehrenamtlichkeit beschreibt die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, Manuela Pischkale-Arnold, mit einem Grundsatz: „Die Ehrenamtlichen werden nicht ‚dirigiert’, sondern dürfen selbst Verantwortung übernehmen, handeln und entscheiden. Das reizt natürlich und schafft eine große Zufriedenheit.“ Neben dem Wunsch, etwas Gutes zu tun, sei es sei vor allem der Kontakt mit Menschen und insbesondere mit Kindern, der bei der Motivation für eine freiwillige Tätigkeit an vorderster Stelle steht.

Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessiert, ist herzlich zu einem Informationsgespräch eingeladen. Es findet statt

am         Montag, 11.01.2016

um         16.30 Uhr

im          „Ein Haus für Kinder“, Potthofstr. 20, 58095 Hagen

Voranmeldungen werden erbeten unter der Rufnummer 02331/3860890.