Phoenix Hagen gelingt Sensationssieg gegen Oldenburg

Feuervögel schlagen Donnervögel: Phoenix Hagen hat den Deutschen Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg am 10. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga mit 76:74 (39:41) besiegt. Vor 2.865 Zuschauern in der Arena am Ischeland holten die Hagener mit einer spektakulären Aufholjagd einen 14-Punkte-Rückstand auf. Brandon Jefferson traf acht Sekunden vor Schluss zum Sieg.

Das Personal:

Gute Nachrichten schon vor dem Sprungball: Owen Klassen, der in Bamberg noch aufgrund einer Kapselverletzung im Sprunggelenk gefehlt hatte, war wieder spielbereit und stand in der Starting Five. Neben ihm begannen Brandon Jefferson, David Bell, J.J. Mann, Ivan Elliott und Owen Klassen für Phoenix Hagen. Bei den EWE Baskets Oldenburg starteten Klemen Prepelic, Chris Kramer, Dominic Lockhart, Nemanja Aleksandrov und Brian Qvale.

Der Spielverlauf:

Die ersten Punkte des Spiels gelangen Phoenix Hagen in Person von Kapitän David Bell. Oldenburg glich durch Qvale aus. Auf einen Dreier von Elliott antwortete Kramer ebenfalls mit einem Treffer aus der Distanz (2.). Dank ihrer Dreier-Stärke konnten sich die Gäste gegen Mitte des ersten Viertels leicht absetzen. Aleksandrov scorte von hinter der Linie, Prepelic sogar gleich zweimal hintereinander. Damit traf er erst zum 7:14 (4.) und kurz darauf nach Bonus-Freiwurf zum 9:18 (5.). Den 9-Punkte-Rückstand holten die Feuervögel mit ihrer Schnelligkeit und Aggressivität wieder auf. Klassen gelangen zwei Dunkings, J.J. Mann traf zum 22:22-Ausgleich (10.). Nach Korbleger von Smeulders ging Oldenburg mit leichter Führung aus dem Anfangsviertel.

Die EWE Baskets behielten ihren knappen Vorsprung zunächst. Doch Phoenix blieb stets bissig und verhinderte ein Davonziehen der Gäste. Klassen sorgte mit einem weiteren Dunking für den 32:32-Ausgleich (15.). Die erste Hagener Führung seit der 2. Spielminute war zum Greifen nahe. Erst einmal traf jedoch Qvale, Bell glich erneut aus (7.). J.J. Mann war es schließlich, der die Feuervögel per Dreier zum 37:34 nach vorne brachte (18.). Bis zur letzten Minute der ersten Halbzeit blieb Hagen in Führung. Dann jedoch traf Prepelic erst einen Distanzwurf zum Ausgleich und etwas später zwei Freiwürfe. Der Slowene hatte damit vor der Pause bereits 14 Zähler auf dem Konto.

Im dritten Viertel baute Oldenburg den Vorsprung erst auf sechs Punkte aus (23.). Die Gastgeber verkürzten schnell auf 45:46. Doch in der Folge dominierten die Gäste und standen in der Defense sehr sicher. Bis auf 45:53 entkamen die Donnervögel (26.). Erst nach knapp vier Minuten traf Hagen wieder durch einen Freiwurf von Bell nach technischem Foul von Vaughn Duggins (27.). Geske traf einen Dreier, doch Oldenburg kam zu zwei leichten Korblegern (28.). Schon nach der Sirene traf Duggins noch zwei Freiwürfe und besorgte damit die erstmalige zweistellige Führung zum 51:61 für sein Team.

Qvale erhöhte mit Freiwürfen und einem Korbleger auf 51:65 (32.). Nach Treffern von Covington und Duggins blieb es beim 14-Punkte-Rückstand – kein aussichtsreicher Spielstand bei nur noch sieben Minuten. Doch anstatt zu resignieren, setzte Phoenix zur Aufholjagd an: Bell traf zweimal aus der Halbdistanz, Jefferson zweimal für drei. Durch seinen Bonus-Freiwurf stand es plötzlich 64:69, bei gut fünf Minuten auf der Uhr. Phoenix kämpfte sich immer weiter heran, verkürzte durch Klassen und Mann jeweils auf zwei Punkte (37.). Die letzte Spielminute war gerade angebrochen, als Covington den Ball zum 73:74 eintippte. Der Oldenburger Angriff blieb erfolglos, auf der Gegenseite traf Jefferson den wichtigen Dreier. Den Gästen blieben acht Sekunden – und Aleksandrov scheiterte von der Dreierlinie.

Das Fazit:

Ein Abend der großen Gefühle: Erst war Phoenix lange gut im Spiel, das spätestens Anfang des letzten Viertels aber zu entgleiten drohte. Doch die Feuervögel starteten einen Schlussspurt – Glücksmomente bei Jeffersons getroffenem und Aleksandrovs vergebenem Dreier inklusive. Der Blick auf die Statistik ist ebenfalls erfreulich: Er zeugt von einem gewonnenen Rebound-Verhältnis (45 zu 38), weniger Turnovers (10 zu 15) und einer ausgeglichenen Quote von je 41 Prozent bei den Field Goals. Topscorer Owen Klassen feierte mit einem Double-double (17 Punkte, 10 Rebounds) ein mehr als gelungenes Comeback nach kurzer Verletzungspause. Matchwinner Brandon Jefferson erzielte alle seine 10 Punkte im Schlussviertel.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Zunächst einmal möchte ich mich bei unserem Physiotherapeuten David Lopez und bei seinem Team bedanken. Brandon Jefferson, Owen Klassen und David Bell waren in der letzten Woche alle nicht fit. Dafür haben sie sehr gut gespielt. Unsere Verteidigung war über 40 Minuten stark, wir hatten nur wenige Konzentrationsschwächen. In den letzten fünf oder sechs Minuten hat uns das Doppeln neue Energie gegeben, das hat uns dann auch in der Offensive getragen. Am Ende haben wir diesmal den entscheidenden Wurf getroffen. Die wilden Würfe sind unsere Stärke, aber das kann eben nicht immer klappen. Zudem hatten wir heute wenig Ballverluste und waren beim Rebound stark.“

Mladen Drijencic (EWE Baskets Oldenburg): „Wir haben das Spiel sehr lange kontrolliert. Am Anfang hatten wir defensiv ein paar Probleme, aber im dritten Viertel hatten wir die Sache gut im Griff. Wir haben mit 14 Punkten geführt, die wir leider abgegeben haben. Die Dreier und die langen Rebounds sind Stärken von Hagen, dagegen haben wir nicht konsequent genug gearbeitet. Wir haben darum verdient verloren.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – EWE Baskets Oldenburg 76:74 (39:41)

Phoenix Hagen: Klassen (17/1, 10 Reb.), Mann (15/1), Bell (15, 8 Ass.), Jefferson (10/3), Covington (9), Geske (5/1), Elliott (5/1, 12 Reb.), Hess, Grof.

EWE Baskets Oldenburg: Prepelic (19/4, 8 Reb.), Qvale (17), Duggins (15/1), C. Kramer (12/1), Aleksandrov (5/1), Machado (4), Smeulders (2), Lockhart, Schwethelm, D. Kramer, Wimberg.

Stationen: 9:18 (5.), 22:24 (10.), 32:32 (15.), 39:41 (20.), 45:50 (25.), 51:61 (30.), 64:69 (35.), 76:74 (40.).

Zuschauer: 2.865

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Brandgefahren im Advent

dsh_grafik_getoete-personen_webHamburg. Adventskränze und romantisches Kerzenlicht geben der Vorweihnachtszeit Atmosphäre. An die Brandgefahr denkt dabei niemand gern. Dennoch: Dekorationen aus Stroh, Papier, Holz oder Tannenzapfen sind schnell entflammt. Wenige Augenblicke später kann das ganze Zimmer brennen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, raten deshalb:

   1. Frische Kränze

Achten Sie auf frisch gebundene Adventskränze. Stellen Sie sie
nachts auf den Balkon, die Terrasse oder an einen anderen kühlen Ort.
Trockene Zweige fangen leicht Feuer. Sie müssen rechtzeitig entfernt
und durch frische ersetzt werden.

   2. Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen

Vor dem Verlassen des Raumes müssen alle Kerzen ausgepustet sein.

   3. Kerzen rechtzeitig wechseln …

… bevor sie ganz niedergebrannt sind. Papiermanschetten im
Kerzenhalter sind ein zusätzliches Brandrisiko: weglassen! Zur
Sicherheit gibt es selbstlöschende Stumpenkerzen. Sie verlöschen,
bevor die Kerze komplett heruntergebrannt ist.

   4. Strohsterne, Schleifen und Filzengel …

… fangen, wie andere brennbare Deko auch, in Flammennähe leicht
Feuer. Sicherer ist eine Weihnachtsdeko aus Metall, Ton oder
Porzellan.

   5. Zeitungen und Zeitschriften ...

… werden bei Zugluft leicht in Richtung der Flammen
aufgeblättert und erhöhen das Brandrisiko. Sie sollten daher im
sicheren Abstand zum Adventskranz abgelegt sein.