Weihnachtsmarktzeit beginnt – Bitte schlafen Sie nicht ein!

diebeDortmund – Essen – Hagen – Bochum – Gelsenkirchen – Recklinghausen – Mülheim – Herne  – Es dauert nicht mehr lange, dann öffnen wieder die Weihnachtsmärkte im Ruhrgebiet ihre „Pforten“. Viele Menschen nutzen die vorweihnachtliche Zeit und die damit einhergehende besondere Atmosphäre und besuchen, sowohl unter der Woche als auch am Wochenende, die Weihnachtsmärkte in der Region.

Dabei wird oftmals das ein oder andere Glas Glühwein genossen. Was liegt dann näher, als Züge zu nutzen, um mit diesen sicher nach Hause zu reisen. Hier können „müde“ Weihnachtsmarktbesucher schnell Opfern von dreisten Taschendieben werden. Während der Zugfahrt werden von den Tätern gezielt schlafende Reisende ausgesucht, um diesen vornehmlich hochwertige Smartphones zu stehlen. Ihre Opfer bekommen von der Tat oftmals gar nichts mit. Später kommt ihm wahrsten Sinne des Wortes dann das böse Erwachen.

Die Smartphones werden später durch die Taschendiebe, möglichst schnell, oft unter Wert verkauft und zu Bargeld gemacht.

Damit Reisenden die besinnliche Weihnachtszeit nicht verdorben wird, appelliert die Bundespolizei an Weihnachtsmarktbesucher, aber auch an alle anderen Reisenden, die einfach nur mit dem Zug unterwegs sind: „Bleiben Sie Wach!“ und erschweren sie so den trickreichen Dieben den Erfolg.

Folge nützlich Tipps gibt die Bundespolizei für einen stress- und diebstahlsfreien Weihnachtsmartbesuch:

   - Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen 
     immer eng am Körper. Benutzen Sie dazu verschlossene 
     Innentaschen.
   - Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Bewahren 
     Sie niemals EC-Karte und Pin-Nummer zusammen auf.
   - Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen mit dem Verschluss zum 
     Körper und vor dem Bauch.
   - Halten Sie immer Körperkontakt zu Ihrem Handgepäck.
   - Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper. Keinesfalls 
     gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in 
     Außentaschen.
   - Seien Sie sensibel und achtsam, wenn Sie angerempelt werden und 
     Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird.
   - Lassen Sie niemals Wertgegenstände in Jacken, die Sie an 
     Garderoben oder über Stuhllehnen hängen.
   - Hantieren Sie nie offen mit Bargeld.
   - Bei Abhebungen an Geldautomaten lassen Sie sich nicht ablenken 
     oder in ein Gespräch verwickeln und fordern Sie vor der 
     Pin-Eingabe umherstehende Personen auf zurück zu treten. Decken 
     Sie das Tastenfeld bei der Pin-Eingabe ab und stellen Sie sich 
     unmittelbar vor den Geldautomaten.
   - Schauen Sie sich den Geldautomaten genau an. Sollten Sie 
     Auffälligkeiten feststellen, wie etwa ein gelöstes Eingabefeld, 
     präparierter Kartenaufsatz oder verdächtige Personen, brechen 
     Sie den Vorgang ab und informieren Sie sofort die Polizei.

Im Jahr 2014 zählte die polizeiliche Kriminalstatistik bundesweit rund 157.069 Taschendiebstähle. Wenn Sie auch von einem Taschendiebstahl betroffen werden, wird es schnell teuer. Neben dem Personalausweis, Führerschein, Kreditkarten ist auch die Wiederbeschaffung vom Fahrzeugschein nicht kostenlos. Ohne den Zeitaufwand kann der Erwerb von neuen Dokumenten schnell 500,- Euro und mehr kosten.

Nützliche Informationen finden Sie auch unter www.bundespolizei.de, www.polizei-beratung.de und www.sperr-notruf.de

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