Fahrzeugbrand in Breckerfeld – Feuerwehrleute werden beschimpft

Bildquelle: Feuerwehr Breckerfeld
Bildquelle: Feuerwehr Breckerfeld

Breckerfeld. (ab) Am Sonntag, kurz nach 13:00 Uhr, befährt ein Mercedesfahrer die L 528 in Richtung Breckerfeld. Nach der Ortsdurchfahrt Zurstraße bemerkt er eine starke Rauchentwicklung aus dem Auspuff und stellt das Fahrzeug „in der Grüne“ neben der Fahrbahn ab. Die zwei erwachsenen Insassen sowie ein Kind verlassen unverzüglich das Fahrzeug bevor kurz darauf ein Brand im Motorraum das gesamte Fahrzeug erfasst. Der Löschversuch einer zufällig anwesenden
PKW-Fahrerin mit einem Autofeuerlöscher bleibt ohne Erfolg.

Der ersteintreffende Löschzug Breckerfeld beginnt unverzüglich mit
der Brandbekämpfung. Zwei Trupps unter Atemschutz bekämpfen mit einer
Schaumpistole den PKW-Brand sowie mit einem C-Rohr einen brennenden
Holzzaun, auf den die Flammen bereits übergegriffen haben. Dank des
schnell eingeleiteten Löschangriffs wird das hinter dem Zaun
befindliche Gebäude nicht durch Rauch und Flammen beschädigt. Die
erfolgreiche Brandbekämpfung wird mit der Wärmebildkamera überprüft.
Parallel dazu sichern die Löschgruppen Delle und Zurstraße die
Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr in beide Richtungen ab und
stellen Personal- und Löschmittelreserven bereit.

An dem Einsatz waren 31 Einsatzkräfte der Feuerwehr Breckerfeld
beteiligt. Leider werden die Feuerwehrleute Zeugen einer unschönen
Anerkennung ihres Ehrenamtes. Ein älteres Ehepaar, welches aus einem
Bus des öffentlichen Personennachverkehrs ausgestiegen war und die
Einsatzstelle passiert um ans Ziel zu gelangen, bringt seinen Unmut
über diese unfreiwillige Wanderung gegenüber den Einsatzkräften
wortgewaltig zum Ausdruck.

Polizei lobt: „So macht Derby Spaß.“

(18:30 Uhr) Dortmund. Viele tausend Fußballfans befinden sich mittlerweile auf dem Weg nach Hause. Nach dem Spielanpfiff um 15.30 Uhr blieb es bis zum Abpfiff weitgehend ohne größere Störungen.

Die Besucherströme zu Spielende wurden von Polizeikräften
aufmerksam beobachtet, um bei Ausschreitungen zeitnah eingreifen zu
können. Die Abreise der Stadionbesucher erfolgte bislang in
geordneten Bahnen. Selbst eine Durchmischung der verschiedenen
Fanzugehörigkeiten stellte bei dieser Spielbegegnung kein Problem
dar.

Derzeit bestätigt die Polizei verschiedene Anzeigen wegen
Beleidigungen und Körperverletzungen. Für das Ausbleiben größerer
Sicherheitsstörungen und Ausschreitungen sieht die Polizei einen
entscheidenden Faktor darin, dass Schalker Problemklientel und
gewaltbereite Ultras gar nicht erst nach Dortmund angereist sind.
Auch die engmaschigen Kontrollen von Bundes- und Landespolizei haben
zu einem sicheren Tag in Dortmund wesentlich beigetragen.

Die Dortmunder Polizei lobt das Verhalten aller heute anwesenden
Fußballfans: Der Fokus lag eindeutig auf dem Spielfeld. So macht
„Derby“ Spaß.

Breckerfeld: Jugendlicher stürzt beim Klettern ab

Breckerfeld. (ab) Der Löschzug Breckerfeld sicherte am Sonntagvormittag
mit 15 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen eine Hubschrauberlandung
auf einer Freifläche östlich des Adam-Schraub-Hains. In dem kleinen
Wäldchen war ein Jugendlicher bei Kletterübungen abgestürzt. Der
Verunfallte wurde durch Rettungsdienst und Notärztin erstversorgt und
per Rettungshubschrauber „Christoph 28“ einem Krankenhaus zugeführt.

Um die in der Baumspitze noch befindliche Kletterausrüstung zu bergen
wurde eine Drehleiter eingesetzt. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte
der Feuerwehr Breckerfeld beendeten nach ca. 90 Minuten den Einsatz.

(Video) Abschied von Charlotte Schmitz †

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Nach der bejubelten Premiere von „Heute Abend – entfällt“ durch den Seniorenclub des Lutz am Samstag Abend (07.11.2015) fand Lutz-Leiter Werner Hahn die passenden Worte für eine Frau, die plötzlich und unerwartet nicht mehr bei der Premiere auf der Bühne stehen konnte: Charlotte Schmitz hatte noch bis zur vorigen Woche mitgeprobt und ist am vergangenen Wochenende im Alter von 90 Jahren plötzlich verstorben. Die taffe und bis zuletzt hellwache Frau war nicht nur im Ensemble, sondern auch beim Publikum sehr beliebt. Theater war ihr Lebenselixier.

Brand in Herdecke – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Bildquelle: Feuerwehr Herdecke
Bildquelle: Feuerwehr Herdecke

Herdecke. Ein Laubenbrand ereignete sich am Samstag gegen 19:24 Uhr in der Straße „Im Twistelsiepen“. Die Freiw. Feuerwehr war mit einem Löschzug schnell vor Ort und konnte eine Brandausbreitung auf eine Werkstattscheune sowie auf ein Wohnhaus verhindern. Die Holzhütte konnte nicht mehr gerettet werden und stürzte noch während derLöscharbeiten ein. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Heller Flammenschein wies den Einsatzkräften von Feuerwehr und
Polizei am Samstagabend den Weg in die kleine Anliegerstraße, die von
der Wittener Landstraße abgeht. Bei Eintreffen der Freiw. Feuerwehr,
die mit einem kompletten Löschzug in sechs Minuten an der
Einsatzstelle war, brannte die als Partyhütte genutzte Laube in
voller Ausdehnung. Der Brand drohte auf eine angrenzende
Werkstattscheune, ebenfalls aus Holz, und auf ein benachbartes
Wohnhaus überzugreifen.

Sofort wurden mehrere Rohre durch die Feuerwehr vorgenommen. Zwei
C-Rohr zur Verteidigung der Gebäude und ein B-Rohr zur
Brandbekämpfung. Parallel wurde die Wasserversorgung von einem etwa
100 Meter entfernten Hydranten in der Straße „Am Knapp“ aufgebaut.
Dies gelang in relativ kurzer Zeit. In der Zwischenzeit wurde der
mitgeführte Tankinhalt der Löschfahrzeuge verwendet.

Die Brandbekämpfung durch mehrere Trupps unter Atemschutz
gestalteten sich nicht ungefährlich: So befand sich in der brennenden
Laube eine Propangasflasche. Vor der Laube stand ein stark erwärmter
Benzinkanister aus Metall. Zudem ging von der brennenden Holzlaube
eine massive Wärmestrahlung aus. Der Benzinkanister wurde von einem
Feuerwehrmann geborgen. Auch die Propangasflasche, die von den
Flammen voll beaufschlagt war, konnte mit der Hilfe von einer
Motorsäge geborgen werden. Das Sicherheitsventil der Flasche hatte
zuvor angeschlagen und das Gas abgeblasen. Dies führte im hinteren
Teil der Hütte ebenfalls zu einer rasanten Brandausbreitung.

Während der Löschmaßnahmen stürzte die vornehmlich aus Holz
bestehende Hütte vollständig ein. Sie konnte leider nicht mehr
gerettet werden. Die umliegenden Gebäude konnten durch das schnelle
und massive Eingreifen der Feuerwehr gehalten werden. Lediglich die
Scheune und ein daneben stehender Anhänger wurden leicht beschädigt.

Als abschließende Maßnahme mussten Glutnester mit Motorsägen und
Brechwerkzeugen freigelegt und abgelöscht werden. Danach ging es ans
Aufräumen: Zwei komplette Löschfahrzeuge mussten wieder aufgerüstet
und gereinigt werden.

Die Polizei erschien zur Brandursachenermittlung an der
Einsatzstelle und nahm die Ermittlungen auf. Die Feuerwehr kann zur
Schadenshöhe und zur Ursache keine Angaben machen.

Die Freiw. Feuerwehr Herdecke war mit einem erweiterten Löschzug
2,5 Stunden im Einsatz.

DGB zu den Veranstaltungen zur Pogromnacht: „Für Frieden und Solidarität – gegen Hetzer und Brandstifter“

(Anne Sandner) Kaum ein Datum in der deutschen Geschichte ist so geschichtsträchtig wie der 9. November. 1918 fand an diesem Tag die Novemberrevolution in Berlin statt. 5 Jahre später putschten Hitler und Ludendorff in München. Damit wurde erstmals international das Auftreten des Nationalsozialismus wahrgenommen, ohne ihnen entschieden genug entgegen getreten zu sein. Heute erinnert man sich in Deutschland vor allem an den 9. November als Tag, an dem die deutschen Faschisten mit ihren SA- und SS-Mitgliedern Synagogen in Brand steckten, Geschäfte und Einrichtungen von jüdischen Mitbürgern verwüsteten und eine unvorstellbare Ermordungswelle starteten, die Millionen jüdischer Menschen das Leben kosteten. Traditionell finden in unseren Städten und Kreisen an diesem Tag viele wichtige Gedenk- und Mahnveranstaltungen statt. Auch in Hagen werden an diesem Tag junge Menschen gemeinsam an diesen Tag erinnern. Ein Schweigemarsch ab 17.30 Uhr auf dem Adolf-Nassau-Platz führt an der Synagoge vorbei zum Rathaus, wo die eigentliche Gedenkveranstaltung mit dem Oberbürgermeister stattfindet.

Der Hagener DGB begrüßt diese Aktionen und ruft seine Mitglieder dazu auf, sich am Sternmarsch zu beteiligen und ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Für Jochen Marquardt, DGB-Regionsgeschäftsführer ist es von großer Bedeutung, dass auch gerade in diesem Jahr Menschen deutlich machen, dass es nie wieder zu Krieg und Faschismus kommen darf. „Wir sind aufgerufen an diesem Tag unseren Protest gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu zeigen. Angesichts der aktuellen Diskussion um Flüchtlinge müssen wir Hetzern und Brandstiftern klare Grenzen aufzeigen. Wir freuen uns darüber, dass sich innerhalb der Gewerkschaften unserer Region eine Initiative von Mitgliedern gegründet hat, die sich unter dem Namen „GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität“  genau diesen Themen annimmt.“ Im Zentrum der gewerkschaftlichen Forderungen stehen an diesem Tag die Solidarität mit den Flüchtlingen und die dringende Aufforderung an die Politik die Ursachen für Flucht zu beheben. Für den DGB geht es dabei aktuell in erster Linie darum, in der konkreten Hilfe nicht nachzulassen und gleichzeitig politische Lösungen zu finden, die sowohl die Willkommenskultur aufrecht erhält, als auch die erforderlichen strukturellen Schritte der Integration in Arbeit und Leben zuverlässig ermöglicht. Von besonderer Bedeutung ist es für die Gewerkschaften sichere Fluchtwege für die Flüchtenden zu schaffen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Not und das Elend in den Herkunftsländern beendet wird. Ein entscheidender Schritt wäre aus Sicht der Initiative ein sofortiger Stopp aller Waffenexporte!

Der Polizeibericht am Sonntag

+++ Nach Überprüfung eines Pkw: Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss und +++ HA: Trunkenheitsfahrt in Vorhalle +++ Schwerte – Wohnungseinbruch über den Balkon +++ Bei Messerstecherei lebensgefährlich verletzt +++ Gefangene Personen im Aufzug und Türöffnung an der Ringstraße +++

Nach Überprüfung eines Pkw: Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss und
Erledigung einer Fahndung
Hagen (ots) – Am 08.11.2015, gegen 01:00 Uhr, wurde im Bereich
Volmestr. im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein Pkw-Fahrer überprüft.
Dabei wurde zunächst festgestellt, dass er keinen Führerschein
vorweisen konnte. Er gab an, diesen verloren und noch keinen neuen
beantragt zu haben. Da es sich um einen rumänischen Führerschein
handelte, konnten die Angaben bislang nicht weiter überprüft werden,
es besteht jedoch der Verdacht, dass der Fahrer nicht im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis ist. Im weiteren Verlauf der Kontrolle stellte
sich dann heraus, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund den Fahrer
suchte und dieser zur Ermittlung seiner aktuellen Anschrift
ausgeschrieben war. Um das Paket abzurunden, verlief auch ein
Drogenvortest positiv, so dass dem Fahrer eine Blutprobe entnommen
wurde. Eine Anzeige wurde gefertigt und die Ermittlungen dauern an.

HA: Trunkenheitsfahrt in Vorhalle
Hagen (ots) – Am 08.11.2015, gegen 00:10 Uhr, wurde im Rahmen
einer Verkehrskontrolle ein Pkw-Fahrer auf der Weststr. überprüft.
Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest verlief deutlich positiv. Dem
Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein beschlagnahmt
und eine Strafanzeige gefertigt.

Schwerte – Wohnungseinbruch über den Balkon
Schwerte (ots) – In der Zeit von Freitag, 06.11.15 17.00 bis
Samstag, 07.11.15, 13.30 Uhr gelangten unbekannte Täter zunächst auf
den Balkon der Erdgeschoßwohnung in der Feldstraße. Nach Aufhebeln
der Balkontür drangen sie in die Wohnung selbst ein und durchwühlten
auf der Suche nach Beute sämtlich Zimmer, entwendeten jedoch nichts
Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in
Schwerte unter der Rufnummer 02304 – 9210 oder 02304- 921-3320
entgegen.
Bei Messerstecherei lebensgefährlich verletzt
Dortmund. Am heutigen Morgen, gegen 06:15 Uhr, ist es im Dortmunder
Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei
Personengruppen gekommen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung ist
eine 22-jährige männliche Person durch Messerstiche lebensgefährlich
verletzt worden. Die Tätergruppe flüchtete unerkannt. Zeugen dieser
Tat werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter
0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.

Gefangene Personen im Aufzug und Türöffnung an der Ringstraße
Herdecke (ots) – Die Freiw. Feuerwehr Herdecke musste am Freitag
gegen 16:23 Uhr zum Gemeinschaftskrankenhaus ausrücken. Dort sollten
sich mehrere Personen in einem defekten Aufzug befinden. Bei
Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Personen bereits befreit.
Verletzt war niemand. Ein Haustechniker kümmerte sich um alles
Weitere. Der Einsatz wurde abgebrochen.
Zu einer hilflosen Person hinter einer Wohnungstür wurde die
Feuerwehr am Samstag gegen 10:23 Uhr in die Ringstraße gerufen. Die
Polizei war ebenfalls anwesend. Die Wohnungstür in dem
Mehrfamilienhaus musste durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet
werden. Der 42- jährige Herdecker wurde anschließend leblos in der
Wohnung aufgefunden. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.