15 neue Notfallsanitäter für Hagen und die Region

Bildquelle: Stadt Hagen
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Hagen. 15 Berufsfeuerwehrleute aus Hagen, Menden, Schwelm und Lüdenscheid stellten sich nun erfolgreich der Notfallsanitäterprüfung: Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung als Rettungsassistent musste jeder Prüfling vorweisen, um aufgrund des neuen Notfallsanitätergesetzes an dem zweiwöchigen Vorbereitungskurs mit anschließender Prüfung teilzunehmen. Um das Prüfungsziel zu erreichen, welches hohe Anforderungen an die zukünftigen Rettungsprofis stellt, musste sich jeder Teilnehmer in den letzten fünf Monaten intensiv vorbereiten.
„Egal ob stark spritzende Blutung, Herzinfarkt oder Geburtshilfe, ein Notfallsanitäter muss jede rettungsdienstliche Situation beherrschen und eine kompetente Versorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes gewährleisten“, so Sven Viebahn, der Lehrgangsbetreuer des Kurses.
In dem zweiwöchigen Kurs erfolgte dann der „Feinschliff“ und es wurde gezielt auf die Prüfung hingearbeitet. „Viel Stoff in kurzer Zeit, das schafft nicht jeder“, so Viebahn. Daher verwundert es nicht, dass es bundesweit eine hohe Durchfallquote gibt.
In Hagen profitiert man von einem hohen Maß an Erfahrung durch die bereits jahrelang praktizierte Rettungsassistentenausbildung. Dies war bisher die höchste Stufe der rettungsdienstlichen Ausbildung und wurde durch den Notfallsanitäter abgelöst.
„Wir setzen auf praxisorientiertes Training kombiniert mit theoretischem Hintergrund und Ausbildern, die im Rettungsdienst sehr erfahren sind“, so Viebahn. Darüber hinaus wurden große Teile der Ausbildung persönlich durch die Ärztliche Leiterin Rettungsdienst der Stadt Hagen, Dr. Katrin Hoffmann, geleitet.
Dieses Konzept ging auf und so konnte jeder Teilnehmer schließlich in der Prüfungswoche sein Ziel „Notfallsanitäter“ erreichen.

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