Gute Nachricht: Vermisster Hagener ist wohlbehalten

Hagen. Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten Volker D. meldeten sich Zeugen, die den Gesuchten wiedererkannten und die Polizei informierten. Der Mann war seit dem 31. Oktober vermisst. Die Polizei hatte daraufhin die Öffentlichkeit um Mitthilfe gebeten.

Abgestürzt: Feuerwehr rettet Person aus sechs Meter Höhe

Wetter (Ruhr). Zu einer nicht alltäglichen Menschenrettung
wurden Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst Wetter am Montag um
14:35 Uhr alarmiert. In der Straße „Tiefer Weg“ war eine Person bei
Reinigungsarbeiten von einem Balkon im zweiten Obergeschoss gestürzt.
Bei ihrem Sturz geriet die Person mit einem Bein zwischen das
Balkongeländer ein Stockwerk tiefer und blieb so kopfüber außen am
Balkon im ersten Stock hängen. Zufällig anwesende Nachbarn und
Fußgänger handelten sofort richtig und stützten die Person über eine
Leiter von unten ab. Die ebenfalls schnell eingetroffene Polizei
beteiligte sich sofort an der Sicherung der Verletzten. Die
Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen dann die Rettung der Person.
Mittels eines Bolzenschneiders wurde das Metallgeländer entfernt, die
Patientin befreit und auf dem Balkon in Sicherheit gebracht. Hier
wurde sie sofort von Notarzt und Rettungsdienst versorgt. Für den
Transport ins Krankenhaus musste die Feuerwehr noch die Tür der
betroffenen Wohnung gewaltsam öffnen, da die Mieter noch nicht von
ihrer Arbeit zurückgekehrt waren.

Nach gut einer Stunde war dieser Einsatz zur Menschenrettung
erfolgreich abgeschlossen und alle Einsatzkräfte konnten einrücken.
Die verletzte Person wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus
gefahren.

„Starke Kommunen für ein starkes Land!“ – Antrag der Hagener SPD zum Bundesparteitag 2015

Timo Schisanowski (Foto, SPD Hagen)
Timo Schisanowski (Foto, SPD Hagen)

Hagen. Die Hagener SPD setzt ihr beständiges Eintreten für eine Neuordnung der Kommunalfinanzen konsequent fort. Per einstimmigen Vorstandsbeschluss wendet sich der SPD-Unterbezirk Hagen nun mit dem Thema an den nächsten Bundesparteitag, der vom 10. bis 12. Dezember 2015 in Berlin stattfindet. Gemeinsam mit anderen Unterbezirken bringt die Hagener SPD einen Antrag unter dem Titel „Starke Kommunen für ein starkes Land!“ ein. Schon seit vielen Jahren weist die Hagener SPD immer wieder darauf hin, dass der Schlüssel für solide finanzierte öffentliche Haushalte in einer grundlegenden Neuordnung der Kommunalfinanzen insbesondere durch die Bundespolitik liegt. Sowohl mit dem Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2014 als auch mit dem diesjährigen Parteitag mit NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans setzte die Hagener SPD dieses Thema auch in jüngster Vergangenheit immer wieder auf die Tagesordnung. Der jetzt eingebrachte gemeinsame Antrag an den SPD-Bundesparteitag ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. „Wir wollen mit unserem Antrag eine Zukunftsperspektive aufzeigen. Was strukturell finanzschwache Kommunen wie Hagen brauchen und wir deshalb auch einfordern sind die Neuordnung der Soziallastenfinanzierung, Maßnahmen zur Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit und ein Sonderprogramm zum Abbau von Altschulden“ fasst Hagens SPD-Parteivorsitzender Timo Schisanowski die Kernforderungen des Antrags zusammen. Eindringlich warnen die Antragsteller in ihrem Text davor, dass arme und wohlhabende Kommunen immer weiter auseinanderdriften. Diese Entwicklung nennen die antragstellenden SPD-Unterbezirke fatal und fordern ein entschlossenes Entgegenwirken gemäß der aufgestellten Kernforderungen. „Auch finanzschwache Kommunen wie Hagen müssen in der Lage sein ihren Bürgern ein attraktives Grundangebot an öffentlichen Leistungen bereitzustellen – beispielsweise eine gute Kita- und Schullandschaft. Dafür brauchen die Kommunen eine aufgabengerechte Finanzausstattung“ macht Schisanowski die Position der Hagener SPD abschließend deutlich.

Der Antrag im Originalwortlaut:

Antrag zum ordentlichen SPD-Bundesparteitag 2015
Starke Kommunen für ein starkes Land! – Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland durch ein aufgabengerechtes Gemeindefinanzsystem sichern

Antragsteller:
Unterbezirke / Kreisverbände Duisburg, Hagen, Krefeld, Mülheim an der Ruhr, Recklinghausen, Remscheid, Solingen, aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen;
Unterbezirk Saarbrücken aus dem Landesverband Saarland.

Die Neuordnung der Soziallastenfinanzierung, Maßnahmen zur Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit und ein Sondertilgungsprogramm zum Abbau überproportionaler Verschuldung sind erforderlich, um nachhaltigen Haushaltsausgleich und Schuldenabbau zu ermöglichen.
Gleichwertige Lebensverhältnisse, die den Bürgerinnen und Bürgern sowie auch den Unternehmen in Deutschland eine ortsunabhängige Chancengerechtigkeit gewährleisten, waren und sind ein Grundpfeiler unseres föderalen Bundesstaates und seines wirtschaftlichen Erfolges. Weil arme und wohlhabende Kommunen immer weiter auseinanderdriften, gerät diese Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zunehmend unter Druck.
Es ist nicht mehr sichergestellt, dass allen Bürgern ein gleichwertiges Angebot an öffentlichen Leistungen wie beispielsweise eine gute Schulinfrastruktur bereitgestellt werden kann oder sie die kostenpflichtigen Leistungen wie bei Kindertageseinrichtungen ohne größere Beitragsunterschiede erhalten können. Schon jetzt gibt es beispielsweise massive Unterschiede beim Zustand kommunaler Verkehrs- oder Gebäudeinfrastrukturen. Reduzierte Leistungen und höhere Beiträge sowie Spitzensätze bei Grund- und Gewerbesteuer prägen die finanzschwachen Kommunen.
Unter dem Eindruck kontinuierlich steigender Sozialausgaben stehen unabhängig von der Lage der Wirtschaft vor Ort alle Kommunen unter finanziellem Druck. Verfestigte soziale Problemlagen konzentrieren sich in sozialen Brennpunkten und stellen eine große Herausforderung an die lokale  Lösungskompetenz. Insbesondere Kommunen, die sich im wirtschaftlichen Strukturwandel befinden und deshalb über eine unterdurchschnittliche Ertragskraft verfügen, sind dadurch in finanzielle Schieflage geraten. Sie sind mit  hohen Kassenkrediten belastet und können aufgrund der notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen öffentliche Leistungen nur noch eingeschränkt bereitstellen.
Die Leistungsfähigkeit der fiskalischen Ausgleichssysteme zur Verringerung der Disparitäten zwischen den Kommunen ist an ihre Grenze gekommen – mit fatalen Folgen. Gerade weil die sozialen Sicherungssysteme ein bundesweit einheitliches Leistungsangebot garantieren, führt das wegen der unterfinanzierten  Ausgleichssysteme gerade Kommunen mit einer nicht aufgabengerechten Finanzausstattung in die Krise.
Dieser fatalen Entwicklung muss entschlossen entgegengewirkt werden:
• Zur Sicherung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in den um ihre Handlungsfähigkeit ringenden Städten, Gemeinden und Kreisen ist in der laufenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages die Initiative zur grundlegenden Neuordnung des kommunalen Finanzsystems mit dem Ziel der aufgabengerechten Finanzausstattung zu ergreifen.
• Dazu gehört, dass sich der Bund als Verantwortlicher für die Sozialgesetzgebung stärker an den Sozial- und Jugendhilfeausgaben beteiligt. Die schon erfolgte Entlastung bei der Grundsicherung im Alter ist ein gelungenes Beispiel. Dies war ein Schritt in die richtige Richtung. Die von der großen Koalition im Koalitionsvertrag zugesagte Entlastung um 5,0 Mrd. Euro ist ein weiterer wichtiger Baustein. Der Bund muss aber eine tatsächliche Nettoentlastung der Kommunen sicherstellen. Das bedeutet, dass auch eine leistungserweiternde Reform der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom Bund getragen werden muss. Schon nach gegenwärtiger Rechtslage wird der Entlastungsbetrag binnen fünf bis sieben Jahren alleine durch die Kostensteigerungen in der Eingliederungshilfe aufgezehrt sein. Daher müssen weitere Gespräche aufgenommen werden, um eine dynamische Bundesentlastung zu konzipieren, die sich analog zu den Kostenaufwüchsen der kommunalen Sozialaufwände entwickelt.
• Darüber hinaus sind neue Aufgaben wie die U3-Betreuung oder die Inklusion aufgabenangemessen vom Bund zusammen mit den Ländern zu finanzieren. Die Hinlänglichkeit der Finanzierung ist gerade bei sich erst entwickelnden Aufgabenbereichen kontinuierlich zu prüfen. Aktuell ist die Ausgabenexplosion durch die stark gestiegene Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern durch eine weitaus höhere Kostenübernahme mitzufinanzieren. Verbindliche Regelungen müssen dafür sorgen, dass die Bundeshilfen für die Kommunen auch tatsächlich vor Ort ankommen. Nur so kann der finanzielle Kollaps in ohnehin schon finanzschwachen Kommunen vermieden werden.
• Zur Stärkung der Standortqualität soll der Bund die Investitionsförderung an die tatsächliche Bedarfslage in den Kommunen anpassen. Er hat bei der anstehenden Reform des Länderfinanzausgleichs die Möglichkeit, beispielsweise die frei werdenden Solidarpaktmittel für die kommunale Infrastrukturerneuerung und -instandhaltung in allen struktur- und finanzschwachen Kommunen einzusetzen.
• Angesichts der hohen und in starkem Maße einer unzureichenden Soziallastenfinanzierung geschuldeten Kassenkreditbelastung zahlreicher Kommunen, die aus eigener Kraft nicht zu tilgen sein wird, ist der Bund zusammen mit den Ländern gefordert. Die Länder haben hier zum Teil schon durch temporäre Konsolidierungsprogramme geholfen. Insbesondere die hoch verschuldeten Kommunen benötigen beim Abbau der Altschulden aber weitere Unterstützung. Auch ein reformiertes Gemeindefinanzsystem kann nur wirken, wenn der Altlastenabbau möglich und die Abwärtsspirale aus Zinslasten und hoher Steuerbelastung von Bürgern und Wirtschaft gestoppt werden.
Die Gemeinden machen ihre Hausaufgaben. Eine fiskalisch nachhaltige Kommunalpolitik, die Einnahmen und Ausgaben zum Ausgleich bringt, ist für sie keine Worthülse. Finanzwirtschaftliche Teilreparaturen lösen hingegen keine Probleme.
Die Kommunen brauchen eine aufgabengerechte Finanzausstattung. Die Städte und Gemeinden haben seit Jahrzehnten den Nachweis erbracht, dass ihre Erfahrungen und ihre lokalen Kompetenzen in der Lage sind, neben den kommunalen Selbstverwaltungsaufgaben auch viele gesamtstaatlich wichtige Aufgaben – von der lokalen Arbeitsmarktpolitik bis zur Integration von Zuwanderern – engagiert und kreativ zu erfüllen.
Damit diese Handlungskompetenz vor Ort erhalten bleibt, bedarf es der Umsetzung dieser  Forderungen. Nur wenn sich Politik vor Ort in handlungsfähiger kommunaler Selbstverwaltung  bewähren kann, bleibt  unsere Gesellschaftsordnung stabil, widerstandsfähig und neuen Herausforderungen gewachsen!
Handlungsfähige Kommunen sind das Fundament unseres Staatsaufbaus.
Der Parteivorstand und die Bundestagsfraktion werden aufgefordert deshalb in diesem Sinne auf die politische Willensbildung in Bundestag und Bundesregierung hinzuwirken.
Der Kommunalbeirat wird aufgefordert ein Grundsatzpapier zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland zu erarbeiten und dem Bundesparteitag zur Beratung und zur Beschlussfassung vorzulegen. Der Inhalt dieses Grundsatzpapiers soll frühzeitig für den Prozess der Erarbeitung eines Wahlprogrammes zur Bundestagswahl 2017 vorliegen.

EIN DEUTSCHES REQUIEM – Chorkonzert

Fotograf: Klaus Lefebvre
Fotograf: Klaus Lefebvre

An zwei Terminen, am 8. und am 21. November, jeweils um 19.30 Uhr, im Kunstquartier Hagen, findet eine Aufführung von „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms mit Mitgliedern des Theater Hagen statt. Brahms‘ Requiem ist eines der bekanntesten geistlichen Werke des 19. Jahrhunderts. Allerdings geht es darin gar nicht allzu geistlich zu, denn der Aufbau folgt nicht dem althergebrachten Muster einer Totenmesse, sondern wurde von Brahms selbst aus der Bibel zusammengestellt. Herausgekommen ist ein Werk, das auf sehr berührende Weise an die Lebenden gerichtet ist. Würde, Trost und Hoffnung sind die zentralen Themen und nicht Angst und Schrecken wie bei anderen Komponisten. Die Musik von Brahms lässt der Trauer zwar breiten Raum, doch in ihr ist immer auch Zuversicht enthalten, etwa wenn der Sopran in der berühmten Arie singt: »Ihr habt nun Traurigkeit, aber ich will euch wiedersehen und euer Herz soll sich freuen«. Das Requiem machte Brahms schlagartig berühmt und war ein Wendepunkt in seinem Leben.
In diesem Konzert wird statt der ursprünglichen Version mit Orchester diejenige für Soli, Chor, zwei Klaviere und Pauken von Heinrich Poos zu hören sein. Sie lädt dazu ein, vermeintlich Bekanntes neu zu entdecken und das Werk von einer anderen Seite kennenzulernen.
Die ergreifenden Chorpartien übernehmen Chor- und Extrachor des Theater Hagen. Die Gesangssoli interpretieren Kisun Kim und Tae-Hoon Jung, den Klavierpart spielen Ana-Maria Dafova und Silvia Vassallo Paleologo, den Paukenpart übernimmt Timo Erdmann. Die musikalische Leitung hat Wolfgang Müller-Salow.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

HA: Motorradunfall auf der Querspange

Hagen. Die Sozia eines Motorradfahrers verletzte sich am
Sonntagnachmittag bei einem Unfall so schwer, dass sie vorsorglich
stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Das Paar hatte
gegen 16.00 Uhr die A46 in Hohenlimburg verlassen und der 57-Jährige
bog rechts in die Querspange, um seine Fahrt in Richtung B7
fortzusetzen. Nach eigenen Angaben rutschte ihm auf dem Laub das
Vorderrad weg und er stürzte auf die Fahrbahn. Während er unversehrt
aufstehen konnte, landete die Maschine auf dem linken Bein seiner
Frau und zwei Ersthelfer wuchteten gemeinsam mit ihm die Suzuki hoch.
Ein Rettungswagen brachte die 53-Jährige ins Krankenhaus. Für die
Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße gesperrt werden.

Der allgemeine Vorverkauf für „Hänsel und Gretel“ hat begonnen

Der allgemeine Vorverkauf für das diesjährige Weihnachtsmärchen im Theater Hagen hat begonnen. Auf dem Programm steht ab dem 28. November 2015 „Hänsel und Gretel“ nach den Brüdern Grimm von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf. In der Inszenierung von Intendant Norbert Hilchenbach, der Ausstattung von Jan Bammes, in der Choreographie von Ricardo Viviani und unter der musikalischen Leitung (es spielt dazu eine vierköpfige Band) von Andres Reukauf ist dieses beliebte Märchen in einer fantasiereichen Fassung in insgesamt 37 Vorstellungen bis zum 25.12. 2015 an zahlreichen Terminen zu erleben.
Für folgende Termine sind Karten erhältlich: 29.11. (11 Uhr), 2.12. (11.30 Uhr), 5.12. (11 Uhr), 6.12. (17 Uhr), 7.12. (9 Uhr und 11.30 Uhr), 8.12. (11.30 Uhr), 9.12. (11.30 Uhr), 12.12. (11 Uhr), 13.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 14.12. ( 9 Uhr, 11.30 Uhr), 15.12. (11.30 Uhr), 19.12. (11 Uhr, 14 Uhr), 20.12. (11 Uhr), 21.12. (15 Uhr), 25.12. (16 Uhr).

Karten an der Theaterkasse,  unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Jugendamtselternbeirat neu gewählt

Bildquelle: Stadt Hagen
Bildquelle: Stadt Hagen

Hagen. Die Elternratsvertreter der Hagener Kindertageseinrichtungen haben einen neuen Jugendamtselternbeirat gewählt. Es handelt sich hierbei um den Zusammenschluss der Eltern-Beiräte der Kindertageseinrichtungen auf örtlicher Ebene als Interessensvertretung gegenüber den Trägern der Jugendhilfe. Im Rahmen der gesetzlichen Regelung nach KiBiZ, § 9 Abs. 6, soll die Elternmitwirkung und die Transparenz der Arbeit der Kindertageseinrichtungen erhöht und somit das Vertrauen der Eltern als wichtige Voraussetzung für eine gelingende Zusammenarbeit gestärkt werden. In seiner Tätigkeit vertritt der Jugendamtselternbeirat unter anderem die individuellen Angelegenheiten der einzelnen Kindertageseinrichtungen, er wirkt mit bei generellen Entscheidungen für alle Kindertageseinrichtungen in einem Jugendamtsbezirk und beteiligt sich an zentralen und grundlegenden Entscheidungen für alle Kindertageseinrichtungen in NRW. Erreichbar ist der Jugendamtselternbeirat über die E-Mailadresse jaebhagen@gmail.com. Als Vorsitzende wurde Nadine Schärer, als ihr Stellvertreter Wladimir Schneider gewählt. Komplettiert wird der Jugendamtselternbeirat durch die Beisitzer Marc Tönis, Matthias Schrader, Sebastian Tucht, Marta Kraska, Nadine Kleinschmidt, Katharina Weinert und Jennifer Roß-Lörke.

Breckerfeld: Hunde aus Güllebehälter gerettet

Bildquelle: Feuerwehr Breckerfeld
Bildquelle: Feuerwehr Breckerfeld

Breckerfeld. (hb) Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr Breckerfeld zu einer Tierrettung nach Altenbreckerfeld gerufen. Zwei Hunde waren durch eine schmale Öffnung in einen Güllebehälter geklettert und drohten zu ertrinken. Einer der beiden konnte durch eine Absaugöffnung gepackt und befreit werden. Zur Rettung des zweiten Hundes wurde die Drehleiter über den offenen Behälter gefahren, der Hund angeleint und zur Absaugöffnung hin geführt. Beide Besitzer waren froh, ihre Vierbeiner lebend in Empfang nehmen zu können. Nach Ankunft an der Feuer- und Rettungswache und einer intensiven Reinigung der Fahrzeuge und Ausrüstung konnte der Einsatz nach etwa 90 Minuten beendet werden.

Der Polizeibericht am Montag

+++ HA: Zwei Leichtverletzte bei Unfall auf der Kölner Straße +++ HA: Fernseher aus Schule geklaut +++ HA: Unbekannter tritt gegen Autos +++ HA: Balkontür aufgehebelt und in Wohnung eingebrochen +++ HA: Einbruch am Höing +++ Schwerte – Diebstahl aus Automaten – Automaten auf Toilettenanlage aufgebrochen +++ MK: „Dies und Das“ +++ MK: Wohnmobile geknackt +++ MK: Einbrecher geschnappt +++ Ennepetal – Tätlicher Angriff auf der Schulstraße +++ Gevelsberg – Schwarzer Fiat beschädigt +++ Breckerfeld – Silberner Mercedes beschädigt +++ Herdecke – Exhibitionist zeigt sich an Bushaltestelle +++ Ennepetal – Kellerfenster aufgehebelt +++ Ennepetal –  Motorrad kommt zu Fall +++ Herdecke – In Garage eingebrochen +++ „Ich schlag Dich blutig“ – Bundespolizei ermitteltTatverdächtigen nach Körperverletzung +++ Wetter – Brennt Müllcontainer +++

HA: Zwei Leichtverletzte bei Unfall auf der Kölner Straße
Hagen (ots) – Am Sonntagnachmittag stoppte eine 20 Jahre alte
Peugeot-Fahrerin ihren Wagen auf der Kölner Straße vor der Einmündung
Gosekolk an der roten Ampel. Wenig später prallte ein 74-jähriger
Pkw-Fahrer, ebenfalls mit einem Peugeot, ins Heck des stehenden
Fahrzeugs. Nach eigenen Angaben hatte der Unfallverursacher die
Situation zu spät erkannt und konnte nicht rechtzeitig anhalten.
Durch den Aufprall verletzten sich die 20-Jährige und ihre 19 Jahre
alte Beifahrerin leicht und ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich
ins Krankenhaus. Der Peugeot des 74-Jährigen war nicht mehr
fahrbereit und wurde abgeschleppt, die Gesamtschadenshöhe liegt bei
5000 Euro.

HA: Fernseher aus Schule geklaut
Hagen (ots) – Innenstadt. Am Sonntag beobachtete ein 16-jähriger
Zeuge gegen 17.00 Uhr zwei junge Männer, die fluchtartig das Gelände
einer Schule in der Goldbergstraße verließen. Der Zeuge hatte kurz
zuvor gesehen, dass sich die beiden Männer in einem Raum auf der
ersten Etage der Schule befunden hatten. Er informierte die Polizei
und gab an, die beiden Männer leider nicht näher beschreiben zu
können. Einer der beiden war mit einer roten Jogginghose bekleidet.
Die Tatortaufnahme der Polizei ergab, dass die beiden Einbrecher ein
Fenster eingeschlagen und sich so Zutritt in die Schule verschafft
hatten. Sie ließen einen Fernseher der Marke Kendo im Wert von rund
325 Euro mitgehen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

HA: Unbekannter tritt gegen Autos
Hagen (ots) – Gegen insgesamt sechs parkende Autos hat am
Samstagabend auf Emst ein Unbekannter getreten und dadurch
erheblichen Sachschaden angerichtet. Die Geschädigten hatten ihre
Fahrzeuge zwischen 19.00 und 22.45 Uhr in der Willdestraße zwischen
den Häusern 25 bis 33 geparkt. In dieser Zeitspanne trat eine bislang
unbekannte Person gegen die Außenspiegel der Fahrzeuge. Während an
zwei Autos lediglich Schuhabdrücke zu erkennen waren und die Spiegel
wieder in die normale Position gedrückt werden konnten, traf es die
vier weiteren Geschädigten umso schlimmer. Die Spiegel brachen aus
der Halterung und müssen erneuert werden. Zeugen, die weiterführende
Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

HA: Balkontür aufgehebelt und in Wohnung eingebrochen
Hagen (ots) – Vorhalle. Eine böse Überraschung erlebte ein
Ehepaar, das am Sonntag gegen 22.20 Uhr zu sich nach Hause in der
Masurenstraße zurückkehrte. Als der 64-jährige Ehemann die
Eingangstür der Wohnung öffnen wollte, stellte er fest, dass die Tür
von innen mit einem Stuhl versperrt war. Es gelang ihm jedoch, die
Tür aufzudrücken. In der Wohnung waren alle Behältnisse durchwühlt.
Nach einer ersten Bestandsaufnahme ließen die Täter Schmuck in noch
nicht zu bezifferndem Wert mitgehen. Die Polizei stellte fest, dass
der oder die Einbrecher in der Zeit zwischen 16.00 Uhr und 22.20 Uhr
die Balkontür aufgehebelt hatten. Zeugen werden gebeten, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.
HA: Einbruch am Höing
Hagen (ots) – Am Sonntag kehrte ein 70-jähriger Hagener um 18.00
Uhr zu seinem Haus in der Straße Am Höing zurück. Nach Betreten des
Gebäudes stellte er fest, dass das Schlafzimmer durchwühlt war. Die
anschließende Tatortaufnahme der Polizei ergab, dass der oder die
Einbrecher zunächst versucht hatten, eine Kellertür aufzuhebeln. Als
dies misslang, wandten sich die Einbrecher der Terrasse zu und
hebelten die Terrassentür auf. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme
stand noch nicht fest, ob die Einbrecher etwas mitgehen ließen. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Schwerte – Diebstahl aus Automaten – Automaten auf Toilettenanlage aufgebrochen
Schwerte (ots) – In der Nacht zu Sonntag (01.11.2015) haben
unbekannte Täter zwei Automaten der Toilettenanlage auf dem Rastplatz
Lichtendorf, Autobahn A1 in Fahrrichtung Bremen, aufgebrochen. Sie
entwendeten daraus das Münzgeld. Wer hat Verdächtiges bemerkt?
Hinweise bitte an die Polizei in Schwerte unter der Rufnummer 02304
921 3320 oder 921 0.

MK: „Dies und Das“
Iserlohn/Letmathe (ots) – Iserlohn Seeuferstraße In der Nacht vom
31.10./zum 01.11.2015, stiegen bislang Unbekannte in eine Wohnung ein
und entwendeten Bargeld. Es entstand augenscheinlich kein
Sachschaden.
Letmathe Am Erbsenbach Hund eingesperrt Am 30.10.2015, in der Zeit
von 18:30 Uhr – 19:45 Uhr, öffneten unbekannte Einbrecher ein Fenster
einer Wohnung. In der Wohnung angelangt, durchwühlten die Täter die
Schränke im Schlafzimmer, Wohnzimmer und in der Küche. Die Einbrecher
hatten es auf Bargeld abgesehen. Der zahme Hund des Hauses wurde vom
Täter ins Bad eingeschlossen.
Lindenstraße Ebenfalls am Freitag, 30.10.2015, in der Zeit von
15:30 Uhr – 20:15 Uhr, hebelten die Täter die Terrassentür einer
Erdgeschosswohnung auf. Schränke und Kommoden im Schlafzimmer wurden
durchsucht. Zur Beute sind zur Zeit noch keine Angaben möglich. Es
entstand Sachschaden.
Einbrecher in Grillimbiss Hagener Straße Unbekannte drangen in der
Nacht vom Freitag zum Samstag (30.10./31.10.2015) durch die Tür des
Imbisses ein. Die Täter entwendeten aus den vorhandenen Geldbörsen
und der Registrierkasse das Bargeld. Zudem wurden persönliche Papiere
geklaut. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Euro.
Die Polizei in Iserlohn nimmt Hinweise zu den Einbrechern
entgegen.
Ein 20-jähriger Iserlohner wurde am heutigen Morgen, 02.11.2015,
gegen 01:10 Uhr, beim Versuch ertappt, einen Altkleidercontainer am
Kalkofen zu plündern. Er wurde mit bereitgestellten Müllsäcke,
gefüllt mit Altkleidern, angetroffen. Der junge Mann wurde vorläufig
festgenommen und dem Gewahrsam zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.
MK: Wohnmobile geknackt
Hemer (ots) – Hemer In der Nacht vom Freitag zum Samstag
(30.10./31.10.2015) drangen unbekannte Täter auf das Gelände des
Wohnwagenabstellplatzes Untere Weide ein und brachen 18 Wohnmobile
bzw. Wohnanhänger auf. Es entstand erheblicher Sachschaden. Zum
Diebesgut können bislang noch keine Angaben gemacht werden.
Sachdienliche Hinweise zu den Pkw Aufbrüchen nimmt die Polizei in
Hemer (Tel.: 9099-09 entgegen.

MK: Einbrecher geschnappt
Halver (ots) – Halver Einfach mal die Klappe halten…. Ein junger
Mann randalierte am Sonntag, 01.11.2015, gegen 03:30 Uhr, im
Eingangsbereich einer Gaststätte an der Bahnhofstraße. Er schlug um
sich und beleidigte anwesende Zeugen. Mit Eintreffen der Polizei
versuchte er zu flüchten. Dieser Versuch schlug fehl und die
Polizeibeamten nahmen den unbelehrbaren 19 – jährigen Halveraner mit
in das  Polizeigewahrsam. Auf der Fahrt dorthin, ließ er es sich
nicht nehmen, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen und seiner
Fäkaliensprache freien Lauf zu lassen. Fazit: Anzeige wegen
Körperverletzung und Beleidigung.
Einbrecher geschnappt Nach Hinweis eines Zeugen am 31.10.2015,
08:10 Uhr, konnte die Polizei ein verdächtiges Fahrzeug mit drei
Tatverdächtige nahe der A 45 anhalten. Bei der Kontrolle stellten die
Beamten fest, dass die drei Männer (26,31 und 35 Jahre aus Duisburg)
einen Diebstahl von Stahlblechen von einer Firma am Gewerbering
begangen hatten. Die Beute im Tatfahrzeug wurde sichergestellt und
eingeschleppt. Die drei Tatverdächtigen der Polizeiwache zugeführt.
Die Ermittlungen gegen die drei dauern an.

Ennepetal – Tätlicher Angriff auf der Schulstraße
Ennepetal (ots) – Geschädigte angesprochen und zu Boden geworfen
Am 01.11.2015, gegen 04.45 Uhr, soll eine männliche Person im
Kreuzungsbereich Schulstraße / Schemmstraße zwei erhebliche
alkoholisierte und auf einer Parkbank sitzende Ennepetalerinnen im
Alter von 19 und 20 Jahren angesprochen haben. Im weiteren Verlauf
habe der Beschuldigte die Beiden, laut eigener Angaben, an den Haaren
gezogen und zu Boden geworfen. Die Geschädigten flüchten leicht
verletzt in einen nahegelegenen Hausflur. Der Täter folgt seinen
Opfern und bietet ihnen, nachdem er sich mehrfach bei ihnen
entschuldigt hat, ein Päckchen mit einem weißen Pulver als
Entschädigung an. Die Geschädigten lehnen dies ab und verständigen
die Polizei. Täterbeschreibung: Südländisches Aussehen, etwa 30 Jahre
alt, ca. 175 cm groß, dunkle Haare, schlanke Figur,  spricht
akzentfrei die deutsche Sprache, trägt eine schwarze Jacke, ein
dunkles T-Shirt und eine dunkelblaue Jeanshose.   Laut Zeugenaussage
ist der Täter mit einem transitähnlichen dunklen Fahrzeug mit
RM-Kennzeichen unterwegs. Die Polizei bittet um Hinweise unter der
Telefonnummer 02333/9166-4000.

Ennepetal – Kellerfenster aufgehebelt
Ennepetal (ots) – Bargeld und Schmuck entwendet In der Nacht zum
01.11.2015 hebeln unbekannte Täter an einem Einfamilienhaus an der
Straße Ebinghausen ein Kellerfenster auf. Sie klettern in das Gebäude
und durchwühlen in den Wohnräumen  mehrere Schränke. Nach bisherigen
Feststellungen werden Bargeld und Schmuck entwendet.

Ennepetal –  Motorrad kommt zu Fall
Ennepetal (ots) – Kradfahrer verletzt sich leicht Am 31.10.2015,
gegen 15.10 Uhr, befährt ein 31-jähriger Wuppertaler mit einem
Motorrad Suzuki die Wupperstraße in Richtung Radevormwald. In Höhe
einer Firma bremst der Fahrer sein Fahrzeug ab und kommt zu Fall. Bei
dem Sturz zieht sich der 31 Jährige leichte Verletzungen zu. Er wird
mit einem Rettungswagen in ein Schwelmer Krankenhaus gebracht. Der
Sachschaden beträgt etwa 600 Euro.

Gevelsberg – Schwarzer Fiat beschädigt
Gevelsberg (ots) – Außenspiegel abgetreten Am 31.10.2015, zwischen
01.00 Uhr und 09.20 Uhr, treten unbekannte Täter auf der Jahnstraße
den linken Außenspiegel eines abgestellten schwarzen Pkw Fiat Punto
ab.

Breckerfeld – Silberner Mercedes beschädigt
Breckerfeld (ots) – Seitenscheibe eingeschlagen Am 31.10.2015,
zwischen 20.30 Uhr und 21.45 Uhr, schlagen unbekannte Täter auf der
Epscheider Straße die Seitenscheibe eines am Fahrbahnrand
abgestellten silbernen Pkw Mercedes A-Klasse ein.

Herdecke – Exhibitionist zeigt sich an Bushaltestelle
Herdecke (ots) – Geschädigte verständigt die Polizei Am
01.11.2015, gegen 10.40 Uhr, hält der Fahrer eines Pkw VW Polo an der
Haltestelle Am Hegede / Dortmunder Landstraße an. Er öffnet das
Seitenfenster und zeigt sich in schamverletzender Weise einer am
Fahrbahnrand wartenden 52-jährigen Herdeckerin. Die Geschädigte
informiert über Handy ihren Ehemann, der sofort die Polizei
verständigt. Bereits kurze Zeit später wird der Beschuldigte, ein
33-jähriger Wittener, der laut eigener Angaben bereits mehrfach wegen
gleichen Delikts in Erscheinung getreten ist, in der Nähe des
Tatortes angetroffen.

Herdecke – In Garage eingebrochen
Herdecke (ots) – Reifen, Alufelgen und Werkzeugkasten entwendet In
der Zeit vom 30.10.2015, 22.00 Uhr bis 01.11.2015, 15.30 Uhr, hebeln
unbekannte Täter das Tor einer Garage an der Harkortstraße auf. Sie
entwenden einen Werkzeugkasten und zwei Sätze Winterreifen mit
Alufelgen.

„Ich schlag Dich blutig“ – Bundespolizei ermitteltTatverdächtigen nach Körperverletzung
Dortmund – Mülheim – Wetter/ Ruhr (ots) – Was genau der Auslöser
einer Körperverletzung am Dortmunder Hauptbahnhof war, konnte
Samstagmittag (31. Oktober) nicht geklärt werden. Fest steht, dass
ein 18-jähriger Mülheimer erst geschlagen und anschließend bedroht
wurde. Bundespolizisten ermittelten einen 39-jährigen Mann aus Wetter
(Ruhr) als Tatverdächtigen.
Gegen 13:30 Uhr meldete sich der Mülheimer bei der Bundespolizei
und erklärte, auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Opfer einer
Körperverletzung geworden zu sein. Dort hätte er sich mit seiner
18-jährigen Begleiterin über eine Demo unterhalten. Plötzlich mischte
sich ein 39-Jährige ein und fragte den 18-Jährigen:“ ob er schon
einmal was auf die Fresse bekommen hätte“. Anschließend bedrohte er
den Mülheimer mit einem Druckpunktverstärker (Asiatische
Selbstverteidigungswaffe), den er ihm vor das Gesicht hielt.
Als der er den Aggressor daraufhin aufforderte weiterzugehen, habe
dieser ihm mit der flachen Hand in das Gesicht geschlagen.
Anschließend habe er ihn noch verbal bedroht und geäußert, dass er
den 18-Jährigen blutig schlagen würde.
Eine sofort eingeleitet Nahbereichsfahndung nach dem „Schläger“
verlief zunächst negativ. Circa zwei Stunden später stellten
Bundespolizisten einen Verdächtigen auf einem Bahnsteig fest und
überprüften ihn. In der mitgeführten Tasche des Mannes, der die
Körperverletzung vehement bestritt, konnte der zuvor beschrieben
Druckpunktverstärker sichergestellt werden.
Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen zahlreichen
Gewaltdelikten, polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen
Bedrohung und Köperverletzung ein.

Wetter – Brennt Müllcontainer
Wetter (Ruhr) (ots) – Die Löschgruppe Grundschöttel der Feuerwehr
Wetter (Ruhr) wurde am 31.10.2015 um 21:11 Uhr zu einem Kleinbrand in
der Schlundermannstraße alarmiert. Dort war es zu einer
Rauchentwicklung aus einem Restmüllcontainer gekommen. Das Feuer
wurde von einem Trupp, unter Atemschutz, abgelöscht und der Inhalt
des Containers mit einer Dunghacke auseinander gezogen und
vollständig durchnässt. Ein direkt angrenzender Container wurde
vorsorglich mit Wasser benetzt. Die 9 eingesetzten Kräfte konnten den
Einsatz um 22:08 Uhr für beendet erklären.

Hagener Jusos zu ENERVIE: „Die Zeichen der Zeit erkennen“

Um die Belegschaft eines Unternehmens in Krisenzeiten zu motivieren und von notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu überzeugen, bedarf es einer Führungsetage mit Durchsetzungsvermögen und Fingerspitzengefühl zugleich. Noch wichtiger ist es aber, dass die Geschäftsführer trotz ihres erzwungenermaßen unpopulären Handelns in der Belegschaft auf Vertrauen und Akzeptanz stoßen. Was im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen bei der ENERVIE aber jetzt scheibchenweise das Licht der Welt erblickt, bewirkt das Gegenteil. Der seit langem spürbare Vertrauensverlust gegenüber den Unternehmenslenkern hat mit der ablehnenden Haltung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat jetzt einen Siedepunkt erreicht, der sich auch mit Erfolgsmeldungen und Drohgebärden aus der Vorstandsetage selbst und aus dem Munde des Aufsichtsratsvorsitzenden Erik O. Schulz nicht mehr ungestraft runterkühlen lässt. Wie geht das zusammen? Vorständen, denen das Berger-Gutachten und die Stellungnahme von Prof. Bontrup mehr oder weniger schwere Managerfehler vorwerfen, wird plötzlich mitten in der schlimmsten Krise der ENERVIE „gute Arbeit“ attestiert. Wer soll das glauben? Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter, die/der kurz vor der Kündigung steht? Die verunsicherten Arbeitnehmer, die jetzt umso mehr Leistung erbringen müssen und deren Existenz und die ihrer Familien trotzdem noch über Monate oder gar Jahre am seidenen Faden hängt? Die Verantwortlichen im Unternehmen ENERVIE müssen jetzt die bereits signalisierten Zeichen der Zeit erkennen und für einen echten und vertrauensvollen Neuanfang sorgen. Das geht aber nur, wenn das klammerhafte Festhalten an der jetzigen Vorstandsetage ein Ende hat und der Weg damit für die Einstellung eines externen ENERVIE-Chefs frei gemacht wird.

Jusos Hagen bestätigen Nesrin Öcal einstimmig

Bildquelle: Jusos Hagen
Bildquelle: Jusos Hagen

Im Rahmen der turnusmäßigen Vorstandswahlen hat die Unterbezirkskonferenz der Jusos Hagen Nesrin Öcal erneut zur Vorsitzenden gewählt: Einstimmig bestätigten die zahlreich im Hohenlimburger Bürgersaal erschienenen Mitglieder die 26-jährige Juristin im Amt. Nesrin Öcal, die auch stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hagener Stadtrat ist, steht nun seit drei Jahren erfolgreich an der Spitze der Hagener Jusos. Der Unterbezirk ist mit über 200 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation in Hagen. Das Vorstandsteam komplettieren Hendrik Jostes, Dennis Kerkenberg, Anna Knipps, Benjamin Noga, Dennis Schrötter und Alisa Weil als Stellvertreterinnen und Stellvertreter.
Zum neuen UBA-Sprecher wurde Fleming Borchert mit großer Mehrheit gewählt. Der 19-jährige Fleming Borchert ist bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen ein Aktivposten der Jusos vor Ort und als ehemaliger Schülersprecher der Jusos Hagen in den vergangenen zwei Jahren als stellvertretender Vorsitzender im Einsatz gewesen. „Gemeinsam wollen wir in der Zukunft Wege gehen, die die Menschen in unserer Stadt nach vorne bringen. Dazu werden wir Veranstaltungen zu Informationszwecken durchführen und klare Positionen zu den politischen Baustellen unserer Stadt entwickeln, “ kündigte Fleming Borchert als frisch gewählter UBA-Sprecher an.
„Bei uns Jusos, kann man nicht nur mitreden, sondern auch aktiv die Politik in unserer schönen Heimatstadt Hagen mitgestalten und Verantwortung übernehmen“ führt die Vorsitzende Nesrin Öcal aus und stellt weiter fest, dass mit Muamer Andelija, Kevin Niedergriese, Nesrin Öcal und Dennis Schrötter vier aktive Mitglieder der Jugendorganisation direkt gewählte Ratsmitglieder sind und sich als solche ehrenamtlich für Hagen engagieren. Zudem sind mit Muhammed Akkaya, Sharine Schneider und Rebecca Kurt ebenfalls aktive Jusos in den Bezirksvertretungentätig. Inhaltlich standen neben den Vorstandswahlen aktuelle Hagener Themen, wie zum Beispiel die Situation rundum den heimischen Energieversorger ENERVIE auf der Tagesordnung. Nach intensivem Austausch und angeregter Diskussion verabschiedeten die Jusos Hagen dazu einstimmig die Stellungnahme „Zeichen der Zeit erkennen.“