Sven Eklöh neuer Hagener Aufsichtsratschef der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA

Die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA vermeldet einen Wechsel des Aufsichtsratsvorsitzes. Sven Eklöh übernimmt ab sofort die Position an der Spitze des Gremiums von Phoenix Hagen vom bisherigen Amtsinhaber Thomas Haensel. Der Wechsel wurde im Rahmen einer Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratssitzung am Freitagabend beschlossen.

Thomas Haensel führte den Aufsichtsrat der Hagener Basketballer seit Gründung der Phoenix Hagen GmbH im Mai 2004. Zu den sportlichen Höhepunkten unter seiner Ägide zählten der Aufstieg in die Beko Basketball Bundesliga im Jahr 2009 und die Qualifikation für die Playoffs der besten acht deutschen Mannschaften im Jahr 2013. Ingo Bender bedankt sich im Namen aller Gesellschafter für die geleistete Arbeit: „Es war eine schwierige Aufgabe, den Profi-Basketball in Hagen wieder neu zu installieren. Das ist gut gelungen. Phoenix Hagen ist inzwischen im siebten Jahr erstklassig. Wir danken Thomas Haensel für den unermüdlichen Einsatz und für die geleistete Aufbauarbeit.“

Die Führung des Aufsichtsrats hat ab sofort Sven Eklöh (52) inne, der über lange Jahre die Geschäfte der Hussel GmbH leitete. „Es war unser Ziel, die Position mit einer wirtschaftlich erfahrenen Persönlichkeit zu besetzen. Mit Sven Eklöh haben wir die ideale Besetzung für den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden gewinnen können“, sagt Christian Stockmann, Geschäftsführer der Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA.

Aufsichtsrats-Vorsitzender der Theater gGmbH nimmt Stellung zur aktuellen Situation

Zur aktuellen Diskussion und Situation zwischen der Stadtspitze und dem Theater Hagen hat der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater gGmbH, Sven Söhnchen, nun wie folgt Stellung genommen:

>> Sehr geehrte Damen und Herren,

es war die Überzeugung des Aufsichtsrates,  dass man eine verantwortliche Diskussion um das Hagener Theater nur im konstruktiven Miteinander führen kann. Aus diesem Grund hat sich der Aufsichtsrat bisher aus der derzeit geführten öffentlichen Debatte herausgehalten.

Da diese Vorgehensweise allerdings nicht von allen Partnern mitgetragen wird, scheint es nun geboten, dass zu einzelnen Punkten der öffentlichen Diskussion Stellung genommen wird. Hierbei geht es jedoch nicht um Inhalte aus Fragenkatalogen (bei denen man sich nur fragen muss, warum die Klärung nicht herbeigeführt wurde, als das Theater noch ein Teil der Stadtverwaltung war), sondern erstmal nur um die Art und Weise des Miteinanders.

Wenn die verbliebene Tageszeitung in Hagen heute berichtet, dass die Theaterleitung und der Aufsichtsratsvorsitzende für den 06.11.2015 ins Rathaus geladen werden, ist dabei nicht zu erkennen, dass der Oberbürgermeister und der Kämmerer bereits mehrfach Terminvorschläge von Theaterseite abgelehnt haben. Der Aufsichtsrat bat schon vor mehreren Wochen um ein gemeinsames Gespräch, welches als Tagesordnungspunkt in der Sitzung am 02.11.2015 stattfinden sollte. In der vergangenen Woche wurde die Teilnahme von den Herren der Stadtverwaltung abgesagt – stattdessen auf den neuen Termin verwiesen – wobei Herr Schulz und Herr Gerbersmann sich nicht der Diskussion mit dem Aufsichtsrat stellen wollen.

Zeitgleich gab es den Versuch des Aufsichtsratsvorsitzenden für den 20.10.2015 ein Gespräch zur Absprache der weiteren Vorgehensweise, nach dem Erhalt der Antworten aus dem umfangreichen Fragenkatalog, mit dem Geschäftsführer, dem Oberbürgermeister und dem Kämmerer zu führen. Auch dieser Termin wurde aus dem Rathaus abgesagt, da man die Antworten erstmal beurteilen müsse. Zeitgleich besuchte zumindest der Oberbürgermeister Fraktionssitzungen von Partnern seiner Vernunftskoalition, um dort über die Theatersituation zu sprechen.

Hier ist der gleichschreitende Kommunikationsweg nicht zu erkennen. Diese Gesprächsarmut des Oberbürgermeisters gegenüber den legitimierten Gremien des Theaters wird mit größtem Befremden wahrgenommen.

In der veröffentlichten Darstellung könnte man den Eindruck gewinnen, dass sich in den Theatergremien nur Träumer und Selbstverwalter befinden. Dieser Darstellung ist absolut zu widersprechen. Man sollte in Hagen vielmehr zur Kenntnis nehmen, dass die Fachleute im Theater derzeit nicht nur eine neue, politisch gewollte, Gesellschaft aufbauen müssen (und dabei nur bedingt von den ehemaligen Kollegen der Verwaltung Unterstützung erhalten – die Kämmerei hat bisher oftmals mit differierenden Zahlen gearbeitet), sondern auch mehrfach auf die Möglichkeit hingewiesen haben, dass man auch mit weniger Finanzaufwand Theater betreiben könnte – jedoch nicht unter den gewachsenen Vertragssituationen in Hagen. Auch wenn sich eine Verwaltungsspitze über Anschreiben von übergeordneten Verbänden und Institutionen, die auch aus eigenem Antrieb und eigener Zuständigkeit die Situation in Hagen mit Sorge betrachten, ärgern mag, so ist der allgemeine Hinweis auf die Verträge von unterschiedlichen Theaterberufen durchaus zur Kenntnis zu nehmen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist darauf hinzuweisen,  dass die Geschäftsführung im Abgleich mit dem Aufsichtsrat arbeitet. In dem hochbesetzten Gremium, dem auch ein Vertreter des Oberbürgermeisters angehört, wurden die Zahlen und Antworten besprochen und einstimmig zur Kenntnis genommen. Im Aufsichtsrat monierte übrigens auch kein Mitglied eine schlechte Darstellung der eingereichten Unterlagen. Wenn die Darstellung einer Antwort wirklich eine Grundlage für die Entscheidungsfindung ist, wird die Hagener Kommunalpolitik zukünftig viele Vorlage, wegen Unleserlichkeit, zurückgeben müssen (in Teilen der Verwaltung bekommt man bei offiziellen Anfragen sogar überhaupt keine Antworten – zumindest nicht auf gestellte Fragen). Dieses sollte aber nicht Bestandteil der öffentlichen Diskussion sein.

Im Aufsichtsrat sind durchaus hochrangige Mitglieder von Parteien (und teilweise auch von ihren Fraktionen) vertreten. Auch wenn die Aufgabenstellung eines Aufsichtsrates sich zuallererst am Wohl des Theaters auszurichten hat, so sind diese Vertreter sich ihrer Doppelfunktion durchaus bewusst und können der bisherigen Tätigkeit der Geschäftsführung nur zustimmen.

Die Theaterleitung hat in den vergangenen Wochen den umfassenden Fragenkatalog aus Reihen der Stadtverwaltung abgearbeitet. Wenn nunmehr Antworten gegeben wurden, die nicht der Meinung vom Oberbürgermeister und dem Kämmerer entsprechen (jenem Kämmerer, der in seiner Zeit als Kulturdezernent die Finanzsituation noch völlig anders bewertete), so mag dieses auch an der Fragestellung liegen. Der Aufsichtsrat hat bereits in der jüngeren Vergangenheit darauf hingewiesen, dass eventuell, von der Kommune gewollte, Änderungen allerdings nur vom Gesellschafter vorgenommen werden können.

Derzeit wird zur öffentlichen Diskussion wieder ein neues Gutachten des Gemeindeprüfungamtes angeführt.  Hier empfehle ich dringendst, die Diskussion der vergangenen Jahre im Fachausschuss für Kultur und Weiterbildung zu verfolgen. Auch bei wiederholter Aufzählung wird es inhaltlich nicht richtig, wenn man Äpfel (Kommunen mit eigenem Theater) mit Birnen (Kommunen ohne Theater) vergleicht. Eine weitere Befassung mit dem GPA-Vergleich lehne ich auch zukünftig ab.

Ein Leserbriefschreiber brachte es in den vergangenen Wochen auf den Punkt: die derzeitige, unsägliche, Diskussion um das ausgezeichnete Haus ist kein Gespräch ums Theater, sondern um die schwierige städtische Finanzlage…und diese wird auf dem Rücken der Belegschaft ausgeführt. Dieses muss, in der Verantwortung um die Mitarbeiterschaft, ein rasches Ende finden.

Wenn der Oberbürgermeister nun fordert, dass ggfl. ein neuerliches Gutachten beauftragt werden soll, kann das Theater (auch nach den Erfahrungen mit der einhellig positiv bewerteten Actori-Gutachten) diesem sehr entspannt entgegensehen. Allerdings gilt auch hier der immerwährende Grundsatz: wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch.

Weiterhin bin ich der festen Überzeugung,  dass der Theateraufsichtsrat und die Stadtspitze inhaltlich nicht weit voneinander entfernt sind – man sollte nun endlich, auf Augenhöhe und im Wissen um die juristischen Möglichkeiten,  MITEINANDER sprechen. Zu diesem Zweck kann der 06.11.2015 ein später Auftakt sein, dem dann ein gemeinsames Gespräch mit dem Aufsichtsrat folgt.

Das Theater Hagen und vor allem die 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die derzeitige Gesprächsführung nicht verdient.

Für die weitere Diskussion wird der Aufsichtsrat sich nunmehr zunehmend juristisch begleiten lassen. Dieses gilt vor allem zum Schutz aller handelnden Personen – vom Aufsichtsrat, über die Geschäftsführung  bis zur Chorsängerin oder dem ebenso engagierten Mitarbeiter der Werkstätten.

Die weitere inhaltliche Diskussion wird der Aufsichtsrat sehr gerne mit der Stadtspitze und den zuständigen Gremien führen – um einen Gewinn für Hagen zu erzielen.

Glück auf,

Sven Söhnchen <<

„Offene Fraktionstage“ Hagen Aktiv

Hagen. Am 30. und 31. Oktober 2015 werden sich die Mandatsträger und sachkundigen Bürger von Hagen Aktiv auf einer zweitägigen Fraktionssitzung im Arcadeon Hagen mit aktuellen politischen Themen beschäftigen.
Behandelt werden sollen unter anderem Fragen zur Finanzlage der Stadt Hagen, zur Brachflächenproblematik und zur künftigen Gestaltung der Schullandschaft in Hagen. Nach einem Kurzvortrag wird das jeweilige Thema in Diskussionsrunden vertieft behandelt.
Als Referenten haben zugesagt: Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Kämmerer Christoph Gerbersmann, Baudezernent Thomas Grothe und der Leiter des Fachbereichs Bildung, Jochen Becker.

Grüne RVR-Fraktion in Sachen Hengsteysee einig

Bildquelle: Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hagen
Bildquelle: Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Hagen

Die grüne Fraktion in der Verbandsversammlung des RVR hat sich vor Ort über die Situation am Hengsteysee informiert. Der Hagener Fraktionssprecher Joachim Riechel und der grüne Bezirksvertreter im Hagener Norden, Jörg Fritzsche, führten die Verbandspolitiker*innen in die Situation und die aktuellen Ideen und Pläne für das Areal ein. Die RVR-Fraktion zeigte sich beeindruckt von der reizvollen Landschaft und den Potentialen für Naherholung und kommende Freizeitnutzungen. Einig war man sich mit den Hagener Grünen über die Forderung einer verbesserten Anbindung an den Ruhrtalradweg und die Ablehnung von Gewerbeansiedlung auf der letzten zusammenhängenden landwirtschaftlichen Nutzfläche auf dem Böhfeld.

Weichen stellen für Gute Arbeit in der Region im Hinblick auf „Energiepolitische Herausforderungen“

Bildquelle: DGB Region Ruhr Mark
Bildquelle: DGB Region Ruhr Mark

Gut 50 Kolleginnen und Kollegen trafen sich an einem geschichtsträchtigen Ort in Herne. Auf dem ehemaligen Zechengelände fand die vierte Veranstaltung der Reihe „Wirtschaftspolitik im Strukturwandel“ in der DGB Region Ruhr Mark“ statt. In der heutigen „Akademie Mont-Cenis“, einer Weiterbildungseinrichtung des NRW-Innenministeriums, referierten Prof. Dr. Peter Hennicke und Franz-Gerd Hörnschemeyer zu Fragen der Energiepolitik und verwiesen auf unterschiedlichen Perspektiven und damit verbundene Herausforderungen. Nach der Begrüßung durch den Herner DGB Vorsitzenden Eric Lobach und dessen Stellvertreter Peter Holtgreve aus Herne eröffnete Peter Hennicke mit einem grundlegenden Referat unter dem Titel „Energiewende als Chance für ein neues Wirtschaftswunder“. Er beschrieb die maßgeblichen Herausforderungen der aktuellen Energiepolitik sowohl für die Situation in Deutschland als auch in der Einbindung der klima- und umweltpolitischen Entwicklungen im globalen Maßstab. Dabei stellte er fest, dass Deutschland nach Fukushima mit dem notwendigen Ausstieg die bis dahin praktizierte Atompolitik beendet hat und nun vor der Aufgabe steht diesen steht diesen konsequent weiter zu gehen. Sein Credo „der Umbau hin zu erneuerbarer dezentral erzeugter Energie ist auf einem richtigen Weg, braucht aber noch mehr ‚Drive‘ und muss gemeinsam und in einem produktiven Dialog weiterentwickelt werden. Im Hinblick auf den messbaren Klimawandel ist ein Umsteuern unumgänglich, denn wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir unseren Kindern und Enkelkindern eine Welt hinterlassen, die sich niemand wünschen kann.

Als international renommierter Wissenschaftler und gefragter Akteur in den nationalen Debatten um die Energiewende sieht Hennicke gute Chancen auf eine erfolgreiche Perspektive. Sein Plädoyer für diese Einschätzung leitete er unter anderem davon ab, dass die Energiewende zu neuen Arbeitsplätzen im Sektor der erneuerbaren Energien geführt und viele der beteiligten Unternehmen eine ökonomisch sinnvolle Perspektive gefunden haben. Für den Ökonomen und Umweltwissenschaftler sind die sozialen Rahmenbedingungen und die Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bewertung der Energiewende zentrale Elemente. Ein oft vernachlässigtes, aber zukunftsweisendes Projekt ist die Steigerung der Energieeffizienz. Jede Kilowattstunde, die durch Energiesparmaßnahmen erst gar nicht produziert werden muss, ist der beste Klimaretter. Hinzu kommen die regionalen Beschäftigungseffekte, die weitaus höher ausfallen, als die im Bereich der erneuerbaren Energien. Am Beispiel der Gebäudesanierungen machte er die positiven Ausprägungen deutlich und regte an in der nächsten Zukunft die Diskussionen zwischen Gewerkschaften und Wissenschaft weiter voranzutreiben. Er begrüßte ausdrücklich die aktive Teilnahme des DGB im Bündnis für eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz. Für die IGBCE knüpfte Franz-Gerd Hörnschemeyer an den Vortrag an und betonte, dass es aus seiner Sicht sowohl Übereinstimmung in der Ausrichtung auf eine verantwortungsbewusste Energie- und Umweltpolitik in der Sache gäbe, wie es auch Dissens in den Umsetzungsschritten und Zeitvorstellungen gibt. Der IGBCE-Vertreter verwies darauf, dass er die von Hennicke vorgestellten Entwicklungsannahmen für den Zeitraum bis 2050 nicht für ausreichend profunde einschätzt, sondern aus der Sicht seiner Gewerkschaft eine pragmatischere Vorgehensweise für die nächsten Jahre favorisiert. „Hier“, so Hörnschemeyer, „sind die bisherigen Vorhaben der Bundesregierung zu weit weg von den Erfordernissen für die Sicherstellung der Energieversorgung und die erforderlichen Schritte zur Sicherung der Arbeitsplätze für die Kolleginnen und Kollegen.“ Für ihn kommt es darauf an, die realen Bedingungen in den Betrieben und die Verantwortung für die Beschäftigung dringend und stärker in den Blick zu nehmen. Er sprach sich für eine Energiewende aus; aber sie müsse gut gemacht werden. Dem bisherigen deutschen Politikmanagement stellt er ein schlechtes Zeugnis aus. Er forderte die Politik dazu auf, organisatorische Bedingungen zu schaffen, die zu guten Lösungen führen. Dabei verwies er auf darauf, dass einerseits die Betriebe nicht durch die steigenden Energiekosten wettbewerbsunfähig werden, andererseits die Kosten aber auch nicht an den Endverbrauchern hängen bleiben dürften. Während er den Ausstieg aus der Kernenergie als mittelfristig für möglich hielt, machte er deutlich, dass Deutschland die fossile Energie weiter benötigt, um auch internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Szenarien für die Zukunft reichten ihm nicht aus um die aktuellen und mittelfristigen Herausforderungen bewältigen zu können. Zusammengefasst stellte er fest: „Wir brauchen jetzt Konzepte bis 2020 und keine Szenarien bis 2050.“ In einem knappen Überblick referierte er auch zum aktuellen Zustand der großen Energiekonzerne und verwies auf deren unterschiedlichen Vorgehensweisen.

Entgegen der bisherigen Abläufe in der gemeinsamen Reihe der DGB Region und vor dem Hintergrund der differenzierten Diskussionseinstiege durch die Referenten verzichteten die Teilnehmenden auf die Debatten in Arbeitsgruppen und fanden sich zu einer abschließenden Plenumsdiskussion zusammen. Unter der Moderation von DGB Regionsgeschäftsführer Jochen Marquardt stellten die anwesenden Kolleginnen und Kollegen Fragen an Hennicke und Hörnschemeyer und diskutierten gemeinsam einen Teil der aufgeworfenen Fragen. Unter anderem kamen dabei die Sorgen um die Perspektive für die Arbeitsplätze, der Einsatz von Fracking und die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen in die Diskussion.  Beide Referenten hatten in Einzelfragen unterschiedliche Einschätzungen, zum Beispiel bei „Fracking“, das Hennicke konsequent zurückwies, während der IGBCE-Vertreter darin eine mögliche Perspektive erkannte, während es in der grundsätzlichen Bewertung aber auch viele Übereinstimmungen gab. Marquardt verwies in seinem zusammenfassenden Schlusswort darauf einen Teil der Positionen in die „Endauswertung“ der Reihe am 17. Februar 2016 nach Hagen mitzunehmen. Er betonte, dass es aus der jeweiligen Perspektive anscheinend zu verschiedenen Wahrheiten komme. Es käme darauf an, den gemeinsamen Dialog weiter zu führen, die Diskussionen zu organisieren und sie in weitere Zusammenhänge zu bringen. Unter anderem griff er die Forderung nach mehr Wirtschaftsdemokratie auf und forderte dazu auf, die dringenden Erfordernisse der Mitbestimmungsmöglichkeiten im Betrieb zu sichern und weiter auszubauen und darüber hinaus auch regionale, länder- und bundespolitische Formen wirtschaftsdemokratischer Entwicklungen noch stärker in den Fokus zu nehmen. „Dazu“, so der Geschäftsführer der Region, „bedarf es auch noch viel Debatte und Lernbereitschaft in unseren eigenen Reihen. Wer mit entscheiden will, muss noch besser in der Lage sein die komplizierten Zusammenhänge zu durchschauen um Wege zu mehr Demokratie in der Wirtschaft und für gute Arbeit zu beschreiten.“

Mit seinem abschließenden Dank an die Organisatorinnen und Organisatoren der Veranstaltung verband er den Aufruf zu vertiefenden Diskussionen und seine Einladung zur Abschlussveranstaltung im nächsten Jahr im Februar in Hagen.

Harkortschüler von Lesetaschen begeistert

Bildquelle: Stadt Hagen
Bildquelle: Stadt Hagen

Hagen. Die Lesetaschenaktion von LeseZeichen, dem Förderverein der Hasper Stadtteilbücherei, ist inzwischen ein erfolgreicher Selbstläufer. In diesem Jahr startete die Lesetaschenaktion bereits zum dritten Mal. Kinder aller Hasper Grundschulklassen besuchen die Hasper Bücherei im Torhaus und bekommen dort ein schönes, gebundenes Erstlesebuch als Geschenk. Der Förderverein möchte damit einen Beitrag zur Erhöhung der Lesemotivation bei Kindern leisten. In diesem Jahr besuchten bereits 20 Klassen und zwei Kindergärten, also knapp 300 Kinder, die Hasper Bücherei. Diesmal waren die Kinder der zweiten Klasse der Friedrich-Harkort-Schule Gast von Andreas Ringenberg, dem Leiter der Hasper Stadtteilbücherei. Dieser erklärte den Kindern die Bücherei mit einer Geschichte von Mama Muh. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler noch Zeit, in der Kinderbücherei zu stöbern. Die Kinder waren begeistert und freuten sich sehr über ihre Lesetasche.

Matineekonzert „Black Intention“ im Emil Schumacher Museum

Hagen. Zu einem Matineekonzert mit dem Titel „Black Intention“ lädt die Max-Reger-Musikschule der Stadt Hagen am Sonntag, 25. Oktober, um 11.30 Uhr ins Foyer des Emil Schumacher Museums ein.

Aufgeführt werden hauptsächlich Werke des 1996 verstorbenen japanischen Komponisten Toru Takemitsu. Seine unkonventionelle Kompositionsweise zeichnet sich durch große klangliche Sensibilität aus. Takemitsu interessierte sich nicht nur für Musik, sondern auch für Literatur und moderne Malerei. Daher gründete er 1951 zusammen mit anderen Künstlern die Gruppe „Experimentelle Werkstatt“, die bald mit ihren avantgardistischen und multimedialen Aufführungen auf sich aufmerksam machte. Takemitsu begeisterte sich daneben besonders für das französische Chanson, den Schlager, den Jazz und auch die Filmmusik. In Japan erfreuen sich seine Arrangements von Beatles-Songs als Gitarrensoli noch heute großer Beliebtheit. Auch diese werden im Matineekonzert zu hören sein.

Des Weiteren wird eine Komposition der Flötistin und Musikschuldozentin Inga Vollmer für großes Tamtam zu hören sein. Das Tamtam, auch Chau Gong, ist ein großer ostasiatischer Metallgong, der gewöhnlich mit einem Schlägel aus Filz angeschlagen wird. Es besteht aus einer flachen tellerförmigen Scheibe, die oft aus Bronze gefertigt ist und einen Durchmesser von bis zu 200 cm aufweisen kann.

Folgende Musiker und Dozenten der Musikschule werden das interessante und abwechslungsreiche Programm gestalten: Tetsuo Kugai (Querflöte, japanische No-Flöte), Inga Vollmer (Blockflöten, Tam-Tam), Alexander Thinius (Gitarre) und Jonas Liesenfeld (Violine und Rezitation). Karten zum Preis von 6 € beziehungsweise 3 € ermäßigt sind nur unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung ab 11 Uhr im Foyer des Emil Schumacher Museums erhältlich.

Visitationswoche in den Gemeinden der Region Hagen-Nord

Hagen. Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, beginnt in der Region Hagen-Nord und damit in verschiedenen Gemeinden die Visitationswoche. Im Rahmen dieser Woche werden die Ev. Jakobus-Kirchengemeinde in Helfe, die Ev. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Boelerheide, die Ev. Luth. Melanchthon-Kirchengemeinde in Boele und die Ev. Kirchengemeinde Vorhalle besucht. Die Gruppe der Visitatoren setzt sich zusammen aus Pfarrerinnen und Pfarrern, Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedensten Bereichen des Kirchenkreises Hagen.

Visitationen werden nach der Ordnung der Ev. Kirche von Westfalen regelmäßig durchgeführt. Sie bieten die Chance, die Verbindung zwischen den Gemeinden und Diensten des Kirchenkreises zu vertiefen und die eigene Gemeinde, die gemeindliche Arbeit aus einer Außenperspektiven anzusehen, Rückmeldung zu erhalten, wie Außenstehende dies wahrnehmen.

Und so finden während der gesamten Woche ganz unterschiedliche Termine statt: Besuche in Gottesdiensten, bei der Frauenhilfe, von Seniorenkreisen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Gespräche über ökumenische Zusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, die soziale Situation vor Ort und Kooperationen mit anderen Einrichtungen.

Die Visitatorinnen und Visitatoren fragen auch nach der Geschichte, und den Hintergründen dessen, was sie in den Gemeinden vorfinden. Sie protokollieren und bewerten Bereiche und Themen nach bestimmten Kriterien. So können nach der Auswertungen zum Beispiel neue Zielvereinbarungen formuliert oder Veränderungen in bestimmten Bereichen ganz konkret auf den Weg gebracht werden.

Kennzeichen der Visitationswoche ist der Dialog zwischen den Visitatoren und den Mitarbeitenden in der Gemeinde. Es soll um Perspektiven gehen, wie der kirchliche Auftrag auch künftig zeitgemäß umgesetzt und gelebt werden kann.

Die Visitationswoche endet am Freitag, 30. Oktober, mit einer Abschlussrunde und einem ersten mündlichen Bericht um 16 Uhr im Gemeindehaus in Boele.

Faire Woche in der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde

Bildquelle: Evang. Kirchnkreis Hagen
Bildquelle: Evang. Kirchnkreis Hagen

Hagen. Mit einem Beitrag über Faire Kleidung startet am Dienstag, 27. Oktober, die Faire Woche in der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde. Mit verschiedenen Vorträgen und Aktionen rund um die Themen fairer Handel und faire Produkte richtet sich die Gemeinde vor allem auch an Kinder und ihre Familien. Während der Fairen Woche können im Gemeindehaus der Markus-Gemeinde fair gehandelte Produkte eingekauft werden: Kaffee, Tee, Schokolade, und vieles mehr. Die Faire Woche endet am Sonntag, 1. November, um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Markuskirche an der Rheinstraße.

Die Termine der „Fairen Woche“ im Überblick:

Dienstag, 27. Oktober, 14 Uhr, Kindergarten „Unter dem Regenbogen“, Rheinstraße, Thema: Faire Kleidung (für Kindergartenkinder und Eltern)

Dienstag, 27.Oktober, 16 bis 17 Uhr, Gemeindehaus der Markus-Gemeinde, Rheinstraße, Thema: Schokolade (für Kinder unter drei Jahren und Eltern)

Mittwoch, 28.Oktober, 16 bis 17 Uhr, Gemeindehaus der Markus-Gemeinde, Rheinstraße, Thema: Globalisierung/Araschuhe (für Frauenhilfsfrauen und Interessierte)

Donnerstag, 29.Oktober, 19 bis 21 Uhr, Gemeindehaus der Markus-Gemeinde, Rheinstraße, Thema: fairer Handel (für alle interessierten Gemeindemitglieder)

Samstag, 31. Oktober, 13 bis 14 Uhr, Gemeindehaus der Markus-Gemeinde, Rheinstraße, Thema: Schokolade (für Kinder von drei bis sieben Jahren und ihre Eltern)

Sonntag, 1. November, 10.30 Uhr, Familiengottesdienst in der Markuskirche an der Rheinstraße

Der Polizeibericht am Freitag

+++ HA: Eine Leichtverletzte und hoher Sachschaden bei Unfall auf derVerbandsstraße +++ HA: Motorrad geklaut +++ Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle im Ruhrgebiet +++ Nach der Ausnüchterungszelle ging es mit „geklautem“ Fahrrad zum Hauptbahnhof  +++ MK: Ursache für Auseinandersetzung noch nicht geklärt +++ DO: Auseinandersetzung von Jugendlichen in Flüchtlingsunterkunft +++ Herdecke – Hinweise eines couragierten Zeugen bringen Einbrecher in Untersuchungshaft +++ Wetter – Polizei sucht Unfallfahrer und Unfallopfer +++

HA: Eine Leichtverletzte und hoher Sachschaden bei Unfall auf der
Verbandsstraße
Hagen (ots) – Ein 80-jähriger Ford-Fahrer war am
Donnerstagvormittag auf der Villigster Straße unterwegs und musste an
der Einmündung zur Verbandsstraße bei „Rot“ stehen bleiben. Als die
Ampel umsprang, setzte er nach eigenen Angaben und den Aussagen von
zwei unbeteiligten Zeugen seine Fahrt nach links in Richtung
Hohenlimburg fort. Zeitgleich befuhr ein 36-jähriger Mann mit einem
VW Caddy die Verbandsstraße in Richtung Ruhrtalstraße. Dabei
missachtete er das Rotlicht für seine Fahrtrichtung und im
Kreuzungsbereich prallten die beiden Autos mit großer Wucht zusammen.
Die Airbags lösten aus und verhinderten schwere Verletzungen bei den
Beteiligten, dennoch musste die 77-jährige Beifahrerin aus dem Ford
vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Beide Autos mussten abgeschleppt werden, die Schadenshöhe liegt bei
etwa 15000 Euro.

HA: Motorrad geklaut
Hagen (ots) – Haspe. Eine böse Überraschung erlebte ein
21-jähriger Hagener, als er am Donnerstag gegen 07.00 Uhr zum
Abstellort seiner Suzuki in der Straße Am Quambusch zurückkehrte. Die
blaue Suzuki GSX-R600 war nämlich verschwunden. Der 21-Jährige hatte
sie dort am Abend zuvor gegen 22.00 Uhr abgestellt. Das Motorrad hat
einen Wert von rund 3500 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle im Ruhrgebiet
Dortmund – Essen – Gelsenkirchen – Bottrop (ots) – Drei mit
Haftbefehlen gesuchte Personen konnten Einsatzkräfte der
Bundespolizei gestern (22. Oktober) in Dortmund und Essen festnehmen.
Gegen 10:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 18-jährigen
Mann im Dortmunder Hauptbahnhof. Dabei stellte sich heraus, dass das
Hamburger Jugendgericht einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn
erlassen hatte. Ihm wird vorgeworfen, im August 2014, in Hamburg in
ein Restaurant eingebrochen zu sein. Dabei wurde damals 100,- Euro
erbeutet. Bundespolizisten lieferten ihn in die JVA Iserlohn ein.
Nur 25 Minuten später kontrollierten Bundespolizisten einen
33-jährigen Bottroper nach einem Ladendiebstahl im Essener
Hauptbahnhof. Dabei stellte sich dann ebenfalls heraus, dass gegen
ihn ein Untersuchungshaftbefehl des Essener Amtsgerichts vorlag.
Grund war ein Diebstahl in einem großen Discounter in Essen.
Einsatzkräfte brachten ihn zur richterlichen Vorführung zum Essener
Amtsgericht.
Im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges
nach Bukarest überprüften Bundespolizisten eine 43-Jährige
Gelsenkirchenerin. Dabei stellten sie fest, dass das Amtsgericht
Ludwigsburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen Diebstahls gegen die
Frau erlassen hatte. Bundespolizisten lieferten sie in die JVA
Gelsenkirchen ein.

Nach der Ausnüchterungszelle ging es mit „geklautem“ Fahrrad zum Hauptbahnhof
Dortmund – Herten (ots) – Das ist ein viel zu weiter Weg, muss
sich heute Morgen (23. Oktober) ein 52-jähriger Mann aus Herten
gedacht haben. Nach seinem Aufenthalt in einer Ausnüchterungszelle,
entwendete er ein Fahrrad und fuhr damit zum Hauptbahnhof. Dort
stellte das gestohlene Rad die Bundespolizei sicher.
Der Hertener war gegen 01:00 Uhr Mitarbeiter der Bahnsicherheit im
Dortmunder Hautbahnhof aufgefallen. Diese informierten die
Bundespolizei. Weil der Hertener keine schlüssige Erklärung zur
Herkunft seines mitgeführten Rades geben konnte, „hakten“ die
Einsatzkräfte nach.
Der 52-Jährige erklärte den Beamten dann, dass er zuvor mehrere
Stunden, zur Ausnüchterung, im Polizeigewahrsam verbracht hatte.
Nachdem er entlassen wurde hätte er erkannt, dass der Weg zum
Hauptbahnhof doch ganz schön weit sei und entwendete daraufhin das
Fahrrad, welches im Bereich der Markgrafenstraße abgestellt war. Mit
diesem fuhr er dann zum Hauptbahnhof.
Daraufhin wurde das Rad sichergestellt und gegen den
polizeibekannten 52-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen schweren
Diebstahls eingeleitet.
Zu Fuß verließ er anschließend die Wache wieder.

MK: Ursache für Auseinandersetzung noch nicht geklärt
Hemer (ots) – Ursache für Auseinandersetzung noch nicht geklärt
Die Ermittlungen gegen die beiden 16 und 17-jährigen Hemeraner, die
bei der gestrigen Gemengelage an der Bahnhofstraße als Tatverdächtige
vorläufig festgenommen wurden, dauern an. Die 16 und 17-jährigen
Iserlohner, die auf Grund ihrer Verletzungen ins Krankenhaus
verbracht worden waren, können heute durch die Polizei vernommen
werden. Die Staatsanwaltschaft Hagen und die eingesetzte
Mordkommission erhoffen sich auch durch die Vernehmungen weiterer
Zeugen die Hintergründe für die Auseinandersetzung zu erfahren. Die
Ermittlungen dauern an.

DO: Auseinandersetzung von Jugendlichen in Flüchtlingsunterkunft
Dortmund (ots)
Ein verbaler Streit und eine Ohrfeige waren der Auslöser für eine
Auseinandersetzung von  mehreren unterschiedlichen Jugendlichen in
einer Unterkunft am Hopmanns Mühlenweg.
Gestern Abend (22.10.) um 19.45 Uhr kam es nach jetzigen
Erkenntnissen zu einem Streit zwischen zunächst zwei Jugendlichen.
Nach einer Ohrfeige bildeten sich zwei Gruppen, die aufeinander
losgingen. Geschirr und eine Glastür gingen zu Bruch.
Betreuer und Sicherheitsdienst trennten die Streitenden noch vor
Eintreffen der Polizei.
Einer der Beteiligten wurde vorsorglich in ein Krankenhaus
gebracht.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung
aufgenommen.

Herdecke – Hinweise eines couragierten Zeugen bringen
Einbrecher in Untersuchungshaft
Herdecke (ots) – Dank des detaillierten Hinweises eines Zeugen,
können drei Tatverdächtige in Herdecke festgenommen werden Am
21.10.2015 gibt ein Zeuge der Polizei den Hinweis auf ein ihm
verdächtiges Fahrzeug. Er merkt sich das Kennzeichen und gibt diese
Informationen sowie eine Beschreibung der Insassen umgehend an die
Polizei weiter. Eine anschließende Überprüfung und weitere
Observationen des Fahrzeuges, können letztendlich zur Festnahme von
drei Tatverdächtigen führen, die zuvor einen Einbruch in ein Haus an
der Straße „Im Siepen“ begangen hatten. Die drei Tatverdächtigen
werden durch die Polizei am gestrigen Tag dem Amtsrichter in Hagen
vorgeführt, der gegen alle drei einen Untersuchungshaftbefehl
erlässt. Hierbei handelt es sich um die zweite Festnahme nach einem
Einbruch innerhalb der letzten Woche, welche auf einen Hinweis aus
der Bevölkerung zurückzuführen ist. Am 15.10. werden drei
Tatverdächtige nach einem versuchten Einbruch in Ennepetal aufgrund
eines Zeugenhinweis festgenommen. Scheuen Sie sich also nicht, Ihre
verdächtigen Feststellungen umgehend an die Polizei zu melden.

Wetter – Polizei sucht Unfallfahrer und Unfallopfer
Wetter (ots) – Ein Zeuge beobachtet am 22.10.15, gegen 15:05 Uhr,
wie ein kleines Mädchen an der Bushaltestelle Grundschötteler
Str/Heilkenstr. aus einem Bus aussteigt und beim Überqueren der
Fahrbahn scheinbar von einem schwarzen Pkw VW Golf 6 angefahren wird.
Das Mädchen stürzt auf die Fahrbahn. Anschließend entfernt sich der
Pkw und das Mädchen läuft weiter in Richtung Schillerstraße. Bei dem
Pkw kann das Fragmentkennzeichen EN-RH abgelesen werden. Die Polizei
bittet den Golffahrer und das betroffene Mädchen, bzw. deren Eltern,
sich unter der Rufnummer 02335/9166-7000 zu melden.

„Wohnungseinbruchsradar“ der Hagener Polizei ab sofort online

Bildquelle: Polizei Hagen
Bildquelle: Polizei Hagen

Hagen. Ab sofort ist die Hagener Polizei mit dem neuen Wohnungseinbruchsradar online. Bürgerinnen und Bürger haben jeweils immer freitags die Möglichkeit, im Internet (www.polizei.nrw.de/hagen) und auf Facebook (facebook.com/polizei.nrw.ha) nachzuschauen, in welchen Bereichen der Stadt in der vergangenen Woche Wohnungseinbrüche stattgefunden haben. Die Polizei erhofft sich dadurch eine größere Aufmerksamkeit für das Thema und weist noch einmal auf drei wesentliche Dinge hin: 1.  Bitte seien Sie ein aufmerksamer Nachbar. 2.  Bitte wählen Sie bei verdächtigen Feststellungen sofort die 110. 3.  Lassen Sie sich bei
Ihrer Polizei kostenlos zum Thema Einbruchssicherung beraten.

HA: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Hagen (ots) – Am Donnerstag befuhr eine 32-jährige Frau mit ihrem
Skoda die Hengsteyer Straße. Als sie gegen 17.53 Uhr in den
Kreisverkehr an der Dortmunder Straße einbog, stieß sie mit einem
51-jährigen Fahrradfahrer zusammen. Der Radfahrer stürzte zu Boden
und verletzte sich hierbei schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen
einer Klinik zugeführt. Die Autofahrerin verletzte sich leicht. Am
Skoda entstand ein Schaden von rund 3000 Euro, der geschätzte
Sachschaden am Fahrrad wird auf 500 Euro geschätzt. Zum Zeitpunkt der
Unfallaufnahme war der Kreisverkehr an der Unfallstelle teilweise
gesperrt.

HA: Fußgängerin angefahren und abgehauen

Hagen (ots) – Am Donnerstagmittag ereignete sich in Haspe ein
Fußgängerunfall, bei dem eine Frau leicht verletzt wurde und der
Verursacher flüchtete. Gegen 12.00 Uhr querte die 40-Jährige die
Louise-Märker-Straße und hatte fast den gegenüberliegenden Gehweg
erreicht, als sie von einem vorbeifahrenden Auto erfasst wurde. Sie
kam zu Fall, zog sich eine Prellung zu und musste im Krankenhaus
ambulant behandelt werden. Das verursachende Auto entfernte sich in
Richtung Ährenstraße. Nach Angaben der Geschädigten handelte es sich
um ein blaues Fahrzeug. Zeugen, die weiterführende Angaben machen
können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Bildquelle: Stadt Hagen
Bildquelle: Stadt Hagen

Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Samstag, 31. Oktober, an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde.

Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Letzte Führungen durch das Stadtmuseum Hagen in Eilpe

© Michael Kaub
© Michael Kaub

Ab 2. November beginnt die Verlagerung des Stadtmuseums Hagen in Eilpe, Eilper Straße 71-75, an den neuen Standort am Museumsplatz. Deshalb bietet das Historische Centrum Hagen an den kommenden Sonntagen, 25. Oktober und 1. November, jeweils um 15 Uhr öffentliche Führungen durch die Ausstellung zur Geschichte der Stadt Hagen an.

Bei der spannenden Führung durch die sehenswerte Ausstellung werden 380 Millionen Jahre Geschichte der Region Hagen näher erläutert. Von versteinerten Vorzeitfunden über die Stadtgründung 1746 bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Hagens Aufstieg zur Großstadt im 19. und frühen 20. Jahrhundert wird ebenso erläutert, wie der Wandel von der Industriestadt zur Stadt von Bildung und Dienstleistungen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller aus den 1950er Jahren sowie etliche historische Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte.

Das etwa einstündige Programm kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Was ist los in Hagen? Termine – Events – Veranstaltungen

Wer die Kunst des Shiatsu, der sanften Fingerdruckmassage, näher kennenlernen möchte, hat dazu Gelegenheit in einem Kurs am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr in der Villa Post der VHS Hagen. Weitere Informationen zum Kurs mit der Nummer 3240 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter http://www.vhs-hagen.de.Ihr Apple iPad können Besitzer in einem Kurs der VHS Hagen (Nummer 4360) am Samstag, 24. Oktober, von 9 bis 16 Uhr näher kennen lernen. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet http://www.vhs-hagen.de.