AIDS-Hilfe Hagen: „Flüchtlinge brauchen verständliche Informationen zu Schwangerschaft, Verhütung und Sexueller Gesundheit“

(Andreas Rau) >> Refugees Welcome: Dieses Motto fordert dazu auf, Flüchtlinge willkommen zu heißen und Integration zu ermöglichen. „Dazu gehört, Flüchtlingen Informationen zu den elementaren Lebensbereichen Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft und Partnerschaft möglichst in ihrer Sprache zur Verfügung zu stellen“, betont Andreas Rau, Leiter der AIDS-Hilfe Hagen e.V., und stellt weiterhin fest: „Auch für den kompletten Bereich der sexuellen Gesundheit bedarf es angemessener Angebote. Ebenso zu Fragen sexueller Orientierung und Gleichberechtigung der Geschlechter.“

Auch der Zugang zur Verhütung ungewollter Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten müsse gewährleistet sein. „Flüchtlinge haben, wie alle Menschen, Fragen zu diesen Themen. Sie haben ein Recht darauf, gut informiert und beraten zu werden. Unsere Aufgabe ist es, aufzuklären und verständliche Informationen zu entwickeln, sowie unsere Beratungsangebote dem Bedarf von Flüchtlingen anzupassen“, erklärt Rau weiter.  Verständigungsprobleme erschweren die Arbeit. „Wir brauchen dringend Dolmetscher, die die Fähigkeit haben, mit sensiblen Beratungsthemen angemessen umzugehen. Eine Lösung wäre ein öffentlich geförderter Dolmetscherpool und die Zusammenarbeit mit Sprach- und Integrationsmittlern, auf die die AIDS-Hilfe bereits jetzt zugeht.“

Darüber hinaus sind auch die Kosten für Verhütung für Flüchtlinge ein Problem. Wie alle Menschen mit geringem Einkommen können sich Flüchtlinge oft keine Verhütungsmittel leisten. Hier muss schnell und unbürokratisch gehandelt werden. Die AIDS-Hilfe ist bereit, einen Teil ihres Kontingents von Kondomen an Flüchtlinge abzugeben, fordert aber schon lange eine Kostenübernahme für Verhütungsmittel für alle Menschen mit wenig Geld – Flüchtlinge eingeschlossen.
„Natürlich sind diese Maßnahmen nicht umsonst zu haben. Aber sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der sexuellen  Gesundheit der Flüchtlinge und stärken insbesondere beispielsweise Frauen oder Homosexuelle  in ihren Rechten“, betont die AIDS-Hilfe.

Überhaupt muss das Thema sexuelle  Gesundheit in der Arbeit mit Flüchtlingen künftig eine viel größere Rolle spielen. Die AIDS-Hilfe sieht einen großen Bedarf an fremdsprachigen Informationen und Beratungsangeboten für Flüchtlinge.
„Hier ist noch viel zu tun. Wir haben schnell reagiert  und haben einen begrenzten Pool an Materialien für Migranten zusammengetragen, u.a. eine Aufstellung von Angeboten für Flüchtlinge, Links zu Übersetzungshilfen und Informationen für Fachkräfte der Beratung“, so Rau.
Was wir aber auch brauchen, ist der politische Wille und die Akzeptanz der Bevölkerung.  Hier sieht sich die AIDS-Hilfe gut eingebunden in die Basis, sowie in ein Netz von Beratungsstellen und Initiativen wie z.B. „Hagen ist bunt“ oder Angeboten von kirchlichen Trägern.
Leider konnte sich der Sozialausschuss der Stadt Hagen nicht durchringen, hier bürokratische Strukturen abzubauen und sich beispielsweise an der Landesinitiative der Gesundheitskarte zu beteiligen. So bleibt der Zugang zu Fachärzten (Urologen, Hautärzten und Gynäkologen) weiter eine schwierige Hürde für Geflüchtete und Vertriebene.
Hürden, die im Alltag schneller zu Problemen führen können, als wir das jetzt überschauen können.  Noch wird es also in Hagen so sein, dass Flüchtlinge eh schon sensible und schambehaftete Themen erst vor Mitarbeiter des Gesundheitsamtes bringen müssen, von deren Wohl und Wehe sie dann abhängig sind. Gerade da, wo viele Pflichtaufgaben der Kommune  sowieso schon für Personalengpässe sorgen und Kürzungen von Landesmitteln gerade im Bereich der Gesundheitsvorsorge die Situation für alle Betroffenen wie Mitarbeiter verschärfen! <<

(Video) Workshops für Vereinsführung

Die AIDS-Hilfe Hagen ist eine von den Hagener Organisationen, bei denen das Wort Hilfe ganz groß geschireben wird. Mittlerweile hilft sie auch anderen Organisationen und Vereinen, wenn es um Vereinsführung und Vereinsarbeit geht. Am kommenden Wochenende startet eine neuer Workshop. Mehr dazu von Andreas Rau im TV58.de-Videointerview.

Dortmunder Polizei informiert Anwohner über Demo am Samstag

FleyerDortmund. Mit Flyern und Bürgergesprächen macht die Dortmunder Polizei Anwohner auf eine bevorstehende, angemeldete Demonstration von Rechtsextremisten am kommenden Samstag (24.10.) aufmerksam. In dem Auflagenbescheid sind dem Anmelder und damit den Teilnehmern strenge Auflagen erteilt worden. Äußerungen die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören, zu Hass gegen Teile der Bevölkerung aufzustacheln, Angst und Fremdenfeindlichkeit zu verbreiten und die Menschenwürde anderer zu verletzen, sind grundsätzlich untersagt. Die Polizei wird Verstöße gegen die Auflagen oder gegen Straftatbestände konsequent verfolgen.

„Wir werden alles dafür tun, die Beeinträchtigungen für Anwohner
möglichst gering zu halten.“ So der Polizeieinsatzleiter,
Polizeidirektor Monien. „Wir sind vor Ort um friedlichen Protest
gegen Rechtsextremismus zu schützen“, so der Einsatzleiter weiter.
Die Einsatzkräfte werden entschieden gegen jede Form von Gewalt
vorgehen.

Die Polizei wird alle ihr zur Verfügung stehenden
rechtsstaatlichen Mittel einsetzen, um ein Klima der Angst und
Einschüchterung zu verhindern.

Hagener Polizei will Einbrechern mit Großkontrollen auf die Spur kommen – drei Festnahmen

Hagen. Die Hagener Polizei will Einbrechern mit
Großkontrollen auf die Spur kommen. An diesem Donnerstag
besetzten die Beamtinnen und Beamten bei einem Großeinsatz mehrere
Autobahnabfahrten und Zugangsstraßen.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden leider auch die
Einbrecher wieder aktiver. Erfahrungsgemäß steigen in den Herbst- und
Wintermonaten die Einbruchszahlen. Auch Hagen bildet hierbei keine
Ausnahme.

Die Hagener Polizei nimmt das Problem sehr ernst. Erster
Kriminalhauptkommissar Peter Carl leitet das Kommissariat 13 und hat
sich intensiv mit dem Thema Wohnungseinbruch beschäftigt. „Wir wollen
das Übel bei der Wurzel packen“, so Carl. „Wir erhöhen den
Fahndungsdruck. Die Täter sollen erst gar nicht die Möglichkeit zu
einem Einbruch haben.“

Daher besetzten Polizistinnen und Polizisten heute (22.10.2015)
bis in die Abendstunden mehrere Autobahnabfahrten und durchstreiften
verschiedene Stadtteile. Erster Kriminalhauptkommissar Peter Carl:
„Einbrecher müssen das Gefühl haben, hier in Hagen jederzeit in eine
Kontrolle geraten zu können. Wir wollen Einbrecher erkennen und
festnehmen.“

Und offensichtlich hatten die Fahnder den richtigen Riecher.
Bereits nach kurzer Zeit gingen der Polizei auf der Grundschötteler
Straße zwei Männer im Alter von 37 und 18 Jahren ins Netz, die in
ihrem LKW mehrere neue Kettensägen, Akkubohrmaschinen und Staubsauger
mit sich führten. Zur Herkunft der Gegenstände konnten sie keinen
Eigentumsnachweis erbringen und machten unglaubwürdige Angaben. Da
sich der Verdacht ergab, dass die Gegenstände aus einer Straftat
stammten, wurden die beiden Männer vorläufig festgenommen. Die
Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 14.20 Uhr kontrollierten die Beamten auf der Herdecker
Straße einen 33-jährigen Mann. Die Überprüfung ergab, dass der
33-Jährige von der Staatsanwaltschaft Bochum mit einem Haftbefehl zur
Festnahme ausgeschrieben war. Er hatte wegen einer Verkehrsstraftat
noch 11 Tage Freiheitsstrafe zu verbüßen. Da der Gesuchte den
ersatzweise geforderten Geldbetrag entrichten konnte, wurde er wieder
auf freien Fuß gesetzt.

Doch nicht nur die Bemühungen der Polizei können Einbrechern das
Leben erschweren. Jeder sollte bei verdächtigen Beobachtungen in
seinem Wohnumfeld sofort die 110 anrufen. Alle Hinweise können
wertvoll sein.

„Darüber hinaus“, betont Peter Carl, „kann jeder zur Reduzierung
der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung oder sein Haus
gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht einmal teuer sein.“
Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf spezialisierten
Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Hagener Polizei unter
der Rufnummer 02331/986-1535.

Die Dortmunder Polizei trifft erste Maßnahmen zum bevorstehenden Derby

Dortmund. Schon lange vor dem eigentlichen Spieltag trifft die Dortmunder
Polizei erste Maßnahmen zum Derby. Seit Mittwoch, den 21.10.2015,
informieren Polizeibeamte rund um den Signal-Iduna-Park und in der
Innenstadt, um die Dortmunderinnen und Dortmunder sowie die zu
erwartenden Besucher über die „neuen alten Wege“ zu informieren.

Wie in den vergangenen Jahren auch wird das Team Kommunikation der
Dortmunder Polizei beim letzten Heimspiel der Borussia, am
25.10.2015, im Veranstaltungsbereich Informationsflyer verteilen und
für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

Da sich die im Jahr 2014 bekannt gemachten Neuen Wege bei den
letzten beiden Derbys als überwiegend positiv herausgestellt hatten,
wird die Polizei in Absprache mit den Vereinen, der Stadt Dortmund,
DSW21 und allen anderen Kooperationspartnern erneut auf das bewährte
Konzept zurückgreifen.

Die Polizei weist darauf hin, dass neben dem Derby, welches um
15.30 Uhr angepfiffen wird, an diesem Sonntag in der Innenstadt von
Dortmund ein verkaufsoffener Sonntag und der sogenannte Hansemarkt
stattfinden. Erfahrungsgemäß ist mit einem großen Besucherandrang im
Innenstadtbereich zu rechnen, der sich voraussichtlich auf den
öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere in der An- und
Abreisezeit, auswirken wird. Wir bitten alle Besucher und Bewohner
der Stadt, dies bei den individuellen Planungen zu berücksichtigen.

Welt-Poliotag in Hagen

Bildquelle: Stadt Hagen
Bildquelle: Stadt Hagen

Hagen. Anlässlich des Welt-Poliotags organisieren die Rotary-Clubs und der Roataract-Club Hagen zusammen mit dem Gesundheitsamt der Stadt einen Infostand rund um das Thema Kinderlähmung und Impfung am Mittwoch, 28. Oktober, von 15 bis 19 Uhr in der Rathaus-Galerie. Das erfolgreiche Projekt END POLIO NOW hat zum Ziel, die Kinderlähmung auf der ganzen Welt auszurotten. Seit 30 Jahren werden Kinder weltweit durch die Aktion von Rotary und der WHO geimpft. Das ist so erfolgreich, dass es in Afrika seit einem Jahr keinen Poliofall mehr gab und weltweit nur noch einzelne Fälle in Pakistan und Afghanistan auftreten. Auch die Stadt Hagen unterstützt das Projekt und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich am 28. Oktober umfassend über Polio zu informieren.

Neue Gruppe für Trauernde startet im November

Hagen. Der Verlust des Partners, eines Kindes, Verwandten oder Freundes stellt das Leben auf den Kopf. „Schon bald soll man wieder wie früher funktionieren und nicht mehr über den Tod des lieben Menschen reden, über die Erinnerungen, die Bilder, den leeren Platz am Frühstückstisch, die Trauer der Familie, die eigene Wut, den Zorn, die unendliche Traurigkeit“, sagt Ellen Steinbach vom ambulanten Hospizdienst DA-SEIN.
Genau für diese Gedanken und Gefühle sollen in einer Gruppe für Trauernde Platz sein. Sie trifft sich künftig montags von 17.30 bis 19.30 Uhr in den Räumen des Hospizdienstes DA-SEIN (Bergstraße 121). Beim Eröffnungstreffen am Dienstag, 10.November, steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Die weiteren Termine sind der 24. November, der 1. Dezember, der 16. Dezember, der 29. Dezember, der 5. Januar, der 19. Januar und der 2. Februar.
„In den ersten Treffen sprechen wir über die verstorbenen Personen. Wir versuchen über die Erfahrungen und Gefühle zu reden, die der Verlust des geliebten Menschen ausgelöst hat. In den späteren Treffen richten wir den Blick auf uns selbst.“ Die geleitete Gesprächsgruppe richtet sich an Menschen, die noch nicht das 60. Lebensjahr erreicht haben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen und Anmeldung unter: 02331/ 3751199.

Mit „sehr guter Ausbildung“ in den Pflegeberuf gestartet

Regina Mehring (Geschäftsführerin der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr, zweite von rechts) sowie die Bereichsleitungen Bärbel Gampf (rechts) und Marc Asbeck (hintere Reihe) haben „ihren“ Auszubildenden zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss gratuliert (Bildquelle: Diakonie- Mark-Ruhr
Regina Mehring (Geschäftsführerin der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr, zweite von rechts) sowie die Bereichsleitungen Bärbel Gampf (rechts) und Marc Asbeck (hintere Reihe) haben „ihren“ Auszubildenden zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss gratuliert (Bildquelle: Diakonie- Mark-Ruhr

Hagen. Erfolgreicher Ausbildungsabschluss in der ambulanten Pflege – die Auszubildenden Mira Wilke Gunst, Thorsten Stolle, Tina Rosin, Ayse Aslan, Bettina Stuckenhoff und Sonja Niederstadt haben ihre Ausbildung bei den Ev. Pflegediensten Mark-Ruhr erfolgreich absolviert. Mira Wilke Gunst von der Diakoniestation Wetter I Herdecke bestand sogar mit Auszeichnung und Bettina Stuckenhoff von der Diaoniestation Menden I Hemer I Balve mit der Note sehr gut.
„Unser Ziel ist, unsere Auszubildenden zu übernehmen und langfristig an uns zu binden“, betont Regina Mehring, Geschäftsführerin der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr. Mehr als 50 junge Menschen absolvieren aktuell eine Ausbildung in einer der 18 Diakoniestationen der Ev. Pflegedienste. „Bevor die Ausbildung beginnt, durchläuft jeder eine einwöchige Hospitation in einer unserer Diakoniestation um herauszufinden, ob ein Beruf in der Pflege das richtige ist.“ Neben der praktischen Ausbildung in der ambulanten Pflege und der Theorie in der Pflegefachschule, legt die Diakonie Mark-Ruhr auch Wert darauf, praktische Erfahrungen in anderen Einrichtungen zu sammeln.
„Beispielsweise in der stationären Pflege, in der Eingliederungshilfe, im Krankenhaus oder in sozialen Hilfeeinrichtungen. So haben auch die „Ex-Azubis“ über den Tellerrand geschaut und wurden bei den Iserlohner Werkstätten, der Bahnhofsmission, Luthers Waschsalon oder dem Pfle-getelefon eingesetzt.

Kinderballett in der Max-Reger-Musikschule

Bildquelle: Stadt Hagen
Bildquelle: Stadt Hagen

Hagen. Einen neuen Ballettkurs für Kinder von dreieinhalb bis fünf Jahren bietet der Fachbereich Tanz/Ballett/Kinderballett der Max-Reger-Musikschule ab Donnerstag, 5. November, von 14.30 bis 15.30 Uhr in der Musikschulzentrale, Dödterstraße 10, an. Der Kurs findet unter der Leitung der erfahrenen Tanzpädagogin und Ballettlehrerin Olga Peniker statt. Die Kosten belaufen sich monatlich auf 26 €. Weitere Informationen zur Anmeldung ab sofort und den Kursinhalten sind unter Telefon 02331/2073142 erhältlich.

A45: Nur ein Fahrstreifen bei Olpe

(straßen.nrw). Ab heute (22.10.) um 16 Uhr wird es eng auf der A45 im Bereich der Anschlussstelle Olpe in Fahrtrichtung Frankfurt. Hier steht bis Montagmorgen (26.10.) nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung, weil an der Talbrücke „Rosenthal“ ein Fahrbahnübergang beschädigt ist. Fahrbahnübergänge sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten. Um einen weiteren Schaden abzuwenden muss die Brücke bis zur Reparatur der Konstruktion entlastet werden.

Info rund um Geburt im Ev. Krankenhaus Haspe

Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind:
Am Montag, 26. Oktober, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe
Frauenklinik
Brusebrinkstr. 20
Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski
Tel.: 02331 – 476 2601

Theater in der Stadtbücherei

Im Rahmen des Kinder-und Jugendbuchfestivals LeseLust 2015 freut sich die Stadtbücherei Hagen auf poetische Momente der immer wieder ergreifenden Geschichte von Sterntaler, die am Sonntag 25. Oktober, um 16 Uhr (Einlass 15.45 Uhr) in der Stadtbücherei auf der Springe zur Aufführung kommt. Da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich, schnell Karten im Vorverkauf zu erwerben. Sie sind für 3 Euro erhältlich in der Zentralbücherei auf der Springe erhältlich.

Experten des Landeskriminalamtes NRW (LKA NRW) jagen Geldautomaten-Banden

„Es gab bislang 31 Angriffe auf Geldausgabeautomaten (GAA) in diesem Jahr, davon acht Versuche, bei denen die Täter scheiterten. Dies muss beendet werden“, erklärte der
Direktor des LKA NRW, Uwe Jacob, heute in Düsseldorf. „Unter der
Leitung von erfahrenen Ermittlern meines Dezernates zur Bekämpfung
der Organisierter Kriminalität (OK) habe ich eine Ermittlungsgruppe
eingerichtet, die ab sofort alle diese Straftaten in
Nordrhein-Westfalen zentral und umfassend auswerten und analysieren
wird, um die Täter zu identifizieren und festzunehmen,“ so Jacob.

Erste Erkenntnisse aus einer Besprechung mit niederländischen
Polizeibeamten vor einigen Tagen im LKA NRW lassen den Schluss zu,
dass diese Täter mehreren Gruppen angehören, die in den Niederlanden
aufhältlich sind. Die Taten wurden in wechselnder personeller
Zusammensetzung begangen.

„Vorrang hat zunächst die Verhinderung weiterer Sprengungen von
Geldausgabeautomaten. Wir wollen die Täter identifizieren und deren
Strukturen erhellen, um sie festzunehmen“, führte der Dezernatsleiter
zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im LKA NRW, Dietmar
Kneib, weiter aus. „Bei den Sprengungen wurden teilweise massive
Gebäudeschäden verursacht, zum Glück wurden bislang noch keine
Hausbewohner oder zufällig vorbeikommende Passanten verletzt. Die
Täter flüchteten mit hochmotorisierten entwendeten Fahrzeugen der
Marken Audi oder BMW in Richtung Niederlanden, Fluchtfahrten mit
drastisch überhöhten Geschwindigkeiten waren keine Seltenheit.“

In diesem Zusammenhang wird auch die Anfang September 2015
erfolgte halsbrecherische Flucht eines dunklen Audis von Düsseldorf
aus durch das westliche Ruhrgebiet in die Niederlanden, an der
zahlreiche Streifenwagen der NRW-Polizei und ein Hubschrauber der
Polizeifliegerstaffel NRW beteiligt waren, analysiert. „Wir müssen
unbedingt verhindern, dass unbeteiligte Bürger oder Polizeibeamte bei
solchen lebensgefährlichen Verfolgungsfahrten gefährdet werden und zu
Schaden kommen“, so Kneib weiter.

Ein Teil der Geldausgabeautomaten-Sprengungen in NRW 2015 und drei
Blitzeinbrüche in Leverkusen, Bielefeld und Hagen, die alle im August
2015 begangen wurden, dürften diesen Tätergruppierungen zuzurechnen
sein. Sämtliche Sprengungen von Geldausgabeautomaten in diesem Jahr
werden durch die Experten der Ermittlungsgruppe zentral ausgewertet,
um weitere Hinweise auf die Täter und deren Aufenthaltsorte zu
erlangen.

Alle vorhandenen Spuren aus diesen Straftaten werden zentral im
Kriminaltechnischen und -wissenschaftliche Institut (KTI) des LKA NRW
mit hoher Priorisierung untersucht.

„Wir werden außerdem von unseren bewährten
Ermittlungsinstrumenten, die wir zur Bekämpfung der OK einsetzen,
Gebrauch machen, um diese Täter zu identifizieren und festzunehmen“,
führte Kneib weiter aus, „dazu werden uns Kriminalbeamte aus anderen
Polizeibehörden und aus verschiedenen Abteilungen des LKA NRW
unterstützen. Insbesondere werden wir eng und vertrauensvoll mit den
zuständigen niederländischen Polizeibehörden zusammen arbeiten, um
zum Erfolg zu kommen.“

„Präventionsmöglichkeiten zur Verhinderung von GAA-Sprengungen
sollen im Rahmen der Arbeit der Ermittlungsgruppe ebenfalls
entwickelt werden. Diese Konzepte werden wir mit den
Geldausgabeautomatenherstellern und -betreibern gemeinsam prüfen.
Ziel soll es sein, technische Sicherungsmaßnahmen zum Schutz von
Geldautomaten weiter zu optimieren und einzusetzen“, so LKA-Chef Uwe
Jacob.

Ungeschlagene Würzburger fordern Phoenix Hagen

Am 5. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga reist Phoenix Hagen nach Würzburg. Gegner sind die stark in die Saison gestarteten s. Oliver Baskets. Sprungball in der s. Oliver Arena ist am Freitag um 20 Uhr. Telekom Basketball überträgt live ab 19.45 Uhr.

Die Würzburger sind kein typischer Aufsteiger. 2012 noch im Halbfinale der Beko BBL Playoffs, war der Abstieg 2014 eher ein Betriebsunfall. Den s. Oliver Baskets gelang 2015 der sofortige Wiederaufstieg. Die Mannschaft ist derzeit ungeschlagener Zweiter nach eindrucksvollen Siegen in Ulm (86:78), gegen Gießen (104:101 n. V.) und in Frankfurt (77:75).

Herzstück des Teams von Trainer Douglas Spradley ist eine starke Achse mit den erfahrenen Guards Dru Joyce und Cameron Long und Center Brendan Lane. Joyce, ehemals in Trier, Oldenburg und Braunschweig aktiv, spielt bislang absolut herausragend: 18,3 Punkte und 9,3 Assists sind eine seltene Zahlenkombination. Der Ex-Ulmer Cameron Long kommt im Schnitt auf 11,7 Punkte. Und der 2,06 m große Lane, der aus Japan nach Würzburg wechselte, gefällt bislang mit 18 Punkten und 7,3 Rebounds.

Bestens eingeschlagen ist auch US-Forward Lamonte Ulmer (14,3 Punkte, 5,7 Rebounds). Die weiteren Ausländerpositionen besetzen Center William Coleman und Power Forward Seth Tuttle, die ihren Werdegängen beide bereits einige internationale Stationen hinzugefügt haben. Aus dem Aufgebot an deutschen Spielern ragt Heimkehrer Maurice Stuckey (ehemals Bamberg, Oldenburg) heraus, der zu der Würzburger Startformation zählt und bislang durchschnittlich 10,3 Punkte erzielte. Eine größere Rolle kommt zudem Power Forward Ruben Spoden bei. Joshiko Saibou und Sebastian Betz spielten in den ersten Partien indes nur wenige Minuten.

Die s. Oliver Baskets profitierten bislang auch von sehr guten Wurfquoten. Bei den erzielten Punkten pro Spiel (89) und bei den  Freiwürfen (85 %) liegen sie ligaweit vorne, bei den Zwei-Punkte-Würfen (58 %) immerhin auf Platz drei. „Würzburg hat sehr gute Spieler verpflichtet und weist bislang auch statistisch sehr gute Werte auf“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. „Die Mannschaft ist athletisch, hat eine starken Dru Joyce  und ist auch unter dem Korb sehr gut besetzt.“ Darum traut Ingo Freyer den Würzburgern auch eine starke Saison zu: „Ich denke, dass die Mannschaft auf jeden Fall um die Playoffs mitspielen wird.“

Nach dem Sieg gegen Gießen (86:83) ist es das Spiel in Würzburg das zweite Duell der Feuervögel mit einem Aufsteiger binnen sieben Tagen. Der knappe Erfolg hat dem Team gut getan. „Es ist natürlich von Vorteil, wenn du mit einem Sieg in die Trainingswoche gehst“, so Freyer. Bis auf D.J. Covington, der aufgrund eines Bänderrisses im Sprunggelenk noch eine Weile fehlen wird, kann Phoenix Hagen auf die beste Besetzung zählen. „Für uns ist sehr wichtig, dass Tommy Lee Smith da ist. Dadurch können wir etwas von dem Druck, der durch Covingtons Verletzung entstanden ist, herausnehmen.“

Der Polizeibericht am Donnerstag

+++ MK: Messerstecherei auf Radweg +++ HA: Ladendieb waren Kondome zu teuer +++ HA: Trickdiebe stehlen goldene Halskette +++ HA: Einbruch in Reihenhaus +++ HA: Einbrecher in Herbeck +++ DO: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen +++ DO: Offener Beratungstag am Sonntag bildet Abschluss der Aktionswoche „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ +++ DO: Polizei nimmt zwei mutmaßliche Drogenhändler fest – Betäubungsmittel und Waffen sichergestellt +++ MK: Anhänger gestohlen +++ Ennepetal – Zigarettenautomat angezündet +++ Herdecke – Polizei nimmt nach Zeugenhinweis drei tatverdächtige Einbrecher fest +++ DO: Auto erfasst Vierjährige: Rettungswagen bringt Mädchen leicht verletzt ins Krankenhaus +++ MK: Polizei sucht Zeugen /Beteiligte +++ MK: Streit: Mann zieht Messer +++ DO: Pkw fährt auf Busheck auf – Vier Verletzte +++

MK: Messerstecherei auf Radweg
Hemer (ots) – Am heutigen Abend, 22.10.2015, gegen 17:45 Uhr, kam
es auf dem Fußweg in Höhe MC Donalds in Hemer zu einer
Auseinandersetzung zweier Personengruppen. Im Verlaufe dieser
Auseinandersetzung kam es nach verbalen Streitigkeiten zu einem
Messerangriff aus einer Gruppe heraus, bei dem zwei Personen (16 und
17 Jahre alt) verletzt und dem Krankenhaus zugeführt wurden. Im
Rahmen der Fahndung wurden ein 16 und ein 17-jähriger Tatverdächtiger
vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Hagen und die
eingerichtete Mordkommission haben ihre Ermittlungen aufgenommen. Die
Ermittlungen zur Motivlage und Ursache der Auseinandersetzung dauern
an.

HA: Ladendieb waren Kondome zu teuer
Hagen (ots) – Weil ihm drei Kondome zu teuer waren, stahl ein
15-jähriger Hagener diese am Mittwochabend, gegen 15.10 Uhr, in einem
Supermarkt in der Freiligrathstraße. Ein Ladendieb beobachtete den
jungen Mann dabei, wie er die Kondome aus einer 12er-Packung nahm und
in seine linke Socke steckte. Nachdem er zwei andere Artikel an der
Kasse bezahlt hatte, verließ er den Laden. Anschließend bat ein
aufmerksamer Ladendetektiv den 15-Jährigen in sein Büro. Von einer
alarmierten Polizeistreife erhielt der junge Mann eine Strafanzeige.

HA: Trickdiebe stehlen goldene Halskette
Hagen (ots) – Ein 79-jähriger Hagener ist gestern Mittag, gegen
12.00 Uhr, in der Loxbaumstraße Opfer von dreisten Trickbetrügerinnen
geworden. Aus einem dunkelblauen Kombi heraus sprachen unbekannte
Frauen den Senior an und fragten ihn nach dem Weg zu einem
Krankenhaus. Eine der Frauen stieg plötzlich aus und küsste die Hand
des Mannes. Anschließend umarmte sie ihn und überreichte ihm eine
Kette. Wenige Sekunden später fuhren die Frauen davon. Zuhause
angekommen stellte der 79-Jährige fest, dass man ihm seine goldene
Halskette, an der auch sein Ehering hing, gestohlen hat. Die
unbekannten Täterinnen werden als zirka 30 bis 40 Jahre alt
beschrieben. Sie sind ungefähr 1,60 Meter groß, von kräftiger Statur
und haben dunkle Haare. Beide waren auffällig geschminkt und sahen
südosteuropäisch aus.

HA: Einbruch in Reihenhaus
Hagen (ots) – Berchum. Großer Schreck am frühen Morgen. Am
Donnerstag kehrte ein 50-jähriger Zeuge gegen 03.00 Uhr zu seinem
Reihenhaus in der Tiefendorfer Straße zurück. Er bemerkte sofort,
dass die Eingangstür offen stand. Im Gebäude waren alle Schubladen
und Schränke durchwühlt. Die anschließende Tatortaufnahme der Polizei
ergab, dass bislang unbekannte Einbrecher im Laufe der Nacht zum
Donnerstag die Terrassentür aufgehebelt hatten. Sie durchsuchten dann
alle Räume und ließen nach einer ersten Bestandsaufnahme drei
Armbanduhren, Silberschmuck und einen Geldbetrag im hohen
dreistelligen Bereich mitgehen. Der Gesamtschaden dürfte sich auf
mehrere tausend Euro belaufen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

HA: Einbrecher in Herbeck
Hagen (ots) – Ein besonders dreister Einbrecher hat sich am
Mittwochabend in eine Wohnung in Herbeck eingeschlichen. Gegen 21.00
Uhr saß ein Ehepaar aus der Straße Sennbrink in der Küche. Der
34-jährige Ehemann schaute in Richtung Schlafzimmer und sah
plötzlich, wie die Klinke heruntergedrückt wurde, sich die Tür einen
Spalt öffnete und im nächsten Augenblick auch schon wieder
geschlossen wurde. Obwohl er nun in das Zimmer eilte, konnte der
Unbekannte ungesehen durch das Fenster entkommen. Die alarmierte
Polizei konnte nur noch einen Schuhabdruck sichern, den der
Einbrecher auf der Fensterbank hinterlassen hatte. Bei einer ersten
Durchsicht stellte der Geschädigte fest, dass zumindest eine
Armbanduhr entwendet wurde. Zeugen, die im Bereich Herbeck
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

DO: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen
Dortmund. Nach einem Einbruch in eine Garage am Mittwochabend (21. Oktober)
in Dortmund haben zivile Polizeibeamte einen 37-Jährigen auf frischer
Tat festgenommen.
Laut Zeugenaussagen war der Einbrecher auf seinem Beutezug in der
südlichen Dortmunder Innenstadt unterwegs. Immer wieder schlich sich
der Mann in Hauseingänge und prüfte die Türen. In der Zwickauer
Straße wurde er schließlich fündig. Er drückte das Tor einer Garage
auf und suchte in dieser nach Diebesgut. Unter anderem mit einem
Fahrrad entfernte er sich dann von der Tatörtlichkeit.
Noch mit der Beute in den Händen schnappten ihn die zivilen
Fahnder. Die Polizisten nahmen den polizeilich bekannten Mann (ohne
festen Wohnsitz) vorläufig fest. Das Diebesgut konnte noch vor Ort
unversehrt wieder an die eigentlichen Besitzer übergeben werden. Nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 37-Jährige wieder
entlassen werden.

DO: Offener Beratungstag am Sonntag bildet Abschluss der Aktionswoche „Riegel vor! Sicher ist sicherer“
Dortmund. Die dunkle Jahreszeit ist auch die Lieblings-Jahreszeit der
Einbrecher. Sie suchen Schutz im dämmerigen Licht des Winters. Die
Polizei Dortmund berät deswegen im Rahmen der Aktionswoche „Riegel
vor! Sicher ist sicherer“ Bürgerinnen und Bürger, wie sie ihren
Schutz gegen diese Einbrecher verbessern können.
Mit Infoständen in Dortmund und Lünen sind und waren die Experten
des Kommissariats für Vorbeugung bereits unter der Woche unterwegs.
Den Abschluss der Aktionswoche bildet dann am Sonntag der offene
Beratungstag. Von 10 bis 15.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich
in die Beratungsstelle im Dortmunder Polizeipräsidium
(Markgrafenstraße 102) eingeladen.
Die Einbruchschutzexperten stehen Dortmundern und Lünern in dieser
Zeit mit jeder Menge Tipps zur Seite. Die Besucher erwarten zudem
Vorträge zum Thema und modernes Anschauungsmaterial.

DO: Polizei nimmt zwei mutmaßliche Drogenhändler fest – Betäubungsmittel und Waffen sichergestellt
Dortmund. Die Polizei Dortmund hat am gestrigen Nachmittag (21. Oktober) in
der nördlichen Innenstadt zwei mutmaßliche Drogenhändler
festgenommen.
Gegen 15 Uhr hatten zivile Beamte in der Leopoldstraße beobachtet,
wie die beiden Männer einem anderen offenbar Betäubungsmittel
verkauften. Zudem sahen sie, wie einer der Männer im Anschluss etwas
an einem Verkehrsschild in der Nähe versteckte. Kurz nach dem Verkauf
nahmen die Beamten das Duo – einen 26-jährigen Dortmunder und einen
30-Jährigen aus Chemnitz – fest. Nicht nur bei der Durchsuchung der
Beiden fanden sie mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln, sondern auch
in der Nähe des Verkehrsschildes. Dort hatte einer der beiden
offenbar mehrere Verkaufseinheiten „gebunkert“.
Bei einer anschließenden, vom Gericht angeordneten Durchsuchung
der Wohnung des 26-Jährigen fand die Polizei weiteres
Betäubungsmittel – vermutlich Kokain –  in einer nicht geringen Menge
auf. Auch stießen die Beamten auf mehrere Waffen und gefährliche
Gegenstände, (PTB Schreckschusswaffe, Luftgewehr, Gummiknüppel /
Schlagstock, einen als Taschenlampe getarnten Teaser), scharfe
Munition, Verpackungsmaterial für Verkaufseinheiten, eine Feinwaage
und Bargeld in dealertypischer Stückelung.
Das Duo musste den Weg ins Polizeigewahrsam antreten. Nach
Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 30-Jährige
entlassen. Der 26-Jährige soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt
werden.
Die Ermittlungen dauern an

MK: Anhänger gestohlen
Schalksmühle (ots) – Der Besitzer eines LKW-Anhängers stellte
seinen Hänger am vergangenen Freitag, gegen 16.45 Uhr, am Langenstück
ab. Als er am Mittwochmorgen zurückkehrte, war das am Straßenrand
geparkte Fahrzeug verschwunden. Es handelte sich hierbei um einen
Sattelanhänger der Firma Krone vom Typ SD DA06LNF aus dem Baujahr
2013. Der Hänger wies ein MK-Kennzeichen auf.
Wer kann Angaben zum Verbleib des Diebesgutes oder zur Identität
der Täter machen? Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter
02351/9099-6319 oder 9099-0 entgegen.

Ennepetal – Zigarettenautomat angezündet
Ennepetal (ots) – Am 21.10.2015, gegen 23:55 Uhr, zünden bisher
unbekannte Täter in der Fritz-Reuter-Straße einen Zigarettenautomaten
an. Eine Zeugin bemerkt den Brand und verständigte die Polizei. Der
Brand kann durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es entsteht ein
Sachschaden in Höhe von ca. 1000,-Euro.

Herdecke – Polizei nimmt nach Zeugenhinweis drei tatverdächtige Einbrecher fest
Herdecke (ots) – Einbruch in Wohnhaus kann den Verdächtigen
zugeordnet werden Am 21.10.2015, gegen 20.00 Uhr, beobachtet ein
Zeuge, wie drei Personen in einem PKW Opel Corsa offenbar planlos im
Bereich des Ahlenbergs umherfahren. Der Zeuge folgt dem PKW und
informiert die Polizei. Kurzfristig verliert er den Sichtkontakt zu
dem Fahrzeug. Als er ein paar Minuten später den PKW erneut sieht,
ist dieser lediglich mit einer Person besetzt. Die mittlerweile
eingetroffenen Polizeibeamten halten den PKW an und kontrollieren den
Fahrer. Es handelt sich um einen 45-jährigen Kosovaren aus Witten,
der widersprüchliche Angaben zu seinem Aufenthalt im Bereich des
Ahlenbergs macht. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wird mögliches
Aufbruchswerkzeug gefunden und sichergestellten. Der 45-jährige wird
vorläufig festgenommen. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung werden
zwei weitere Tatverdächtige, ein 21-jähriger und ein 30-jähriger
Albaner, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland, festgenommen. Um
21.05 Uhr meldet ein Anwohner aus der Straße Im Siepen, dass bei ihm
eingebrochen worden sei. Bis dahin unbekannte Täter schlagen die
Terrassentür des Einfamilienhauses ein und durchwühlen Schränke und
Behältnisse. A

DO: Auto erfasst Vierjährige: Rettungswagen bringt Mädchen leicht
verletzt ins Krankenhaus
Dortmund. Eine Vierjährige ist gestern Abend (21.10.) mindestens leicht
verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Zuvor hatte sie auf
dem Königswall ein Auto erfasst.
Nach ersten Aussagen war ein 51-jähriger Dortmunder gegen 19.20
Uhr mit seinem VW Golf auf dem Königswall in Richtung Osten
unterwegs. Plötzlich trat offenbar ein kleines Mädchen auf seine
Fahrspur. Der Dortmunder bremste noch stark ab und versuchte
auszuweichen, erfasste die Vierjährige aber augenscheinlich noch.
Das Mädchen stürzte zu Boden und verletzte sich nach ersten
Ermittlungen leicht. Ein Rettungswagen fuhr sie vorsorglich in ein
Krankenhaus.
Aufgrund der Unfallaufnahme kam es an dieser Stelle für rund eine
Stunde zu Verkehrsstörungen.

MK: Polizei sucht Zeugen /Beteiligte
Letmathe (ots) – Polizei sucht Zeugen /Beteiligte Ein 17 Jähriger
Iserlohner befuhr am gestrigen Mittwoch, 21.10.2015, gegen 15:30 Uhr,
mit seinem Leichtkraftrad den Honselweg. Als ihm ein PKW mittig der
Fahrbahn entgegenkam, musste der junge Kradfahrer ausweichen und
stürzte dabei in einen Graben. Hierbei wurde er leicht verletzt. Der
silberne Golf entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine
Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Die Polizei in Iserlohn
(Tel.:02371 – 9199-0 oder 9199- 7106) sucht nun Zeugen oder den
Unfallbeteiligten Golffahrer, die Auskunft zum Unfallhergang machen
können.

MK: Streit: Mann zieht Messer
Iserlohn (ots) – Auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der
Mendener Straße gerieten am Mittwochabend, gegen 20.30 Uhr, zwei
Personen in Streit. Nach der zunächst verbalen Auseinandersetzung,
schlug eine 42-jährige Frau aus Iserlohn, einem 23-jährigen
Iserlohner mit der flachen Hand ins Gesicht. Der 23-Jährige zog
daraufhin ein Messer, ohne es einzusetzen. Die anrückenden
Polizeibeamten durchsuchten den Mann und fanden eine nicht geladene
Gaspistole vor. Messer und Gaspistole wurden sichergestellt. Der
23-Jährige wurde durch den Schlag leicht verletzt. Seine Kontrahentin
blieb unverletzt.
Die 42-Jährige erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.
Gegen den Mann legten die Beamten eine Strafanzeige wegen Bedrohung
und Verstoßes gegen das Waffengesetz vor.

DO: Pkw fährt auf Busheck auf – Vier Verletzte
Dortmund (ots)
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr heute Mittag, (22.10.) ein
Pkw Fahrer auf das Heck eines vor ihm stehenden Linienbusses auf.
Vier Menschen verletzten sich bei dem Aufprall um 13.57 Uhr. Unter
ihnen der Busfahrer (56 aus Dortmund), der den Linienbus an der
Haltestelle Tönnisweg, an der Straße Mergelkuhle angehalten hatte.
Der 37-jährige Dortmunder war nach Angaben von Zeugen mit seinem
Pkw VW Vento „praktisch ungebremst“ auf das Busheck aufgefahren.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief negativ. Aufgrund seiner
Angaben „Medikamente zu sich genommen zu haben“ wurde ihm in einer
Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Anschließend stellten die
Beamten seinen Führerschein sicher und untersagten ihm die
Weiterfahrt.
Der polizeilich geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund
4000,- Euro.

Was ist los in Hagen? Termine – Events – Veranstaltungen

  • Ein Kompaktseminar der Volkshochschule Hagen mit dem Thema „Wohnungseigentumsrecht“ findet am Donnerstag, 22. Oktober, von 18 bis 21.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1928 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

    Am Donnerstag, 22. Oktober, startet um 9 oder um 17.30 Uhr im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10, der kompakte EDV-Lehrgang mit der Nummer 4418, der Interessierte mit der aktuellen Office-Software fit für den Büroalltag macht. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet http://www.vhs-hagen.de.