2. Sinfoniekonzert „Halali“

2. Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen am
27. Oktober 2015 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen
„Halali“

Bildquelle: Theater Hagen
Bildquelle: Theater Hagen

Blechbläsersolisten in den Sinfoniekonzerten des philharmonischen orchesterhagen im Herbst sind durch die Kooperation mit dem Musikfestival Sauerlandherbst zu einer Hagener Tradition geworden. Dieses Mal konnte das renommierte Leipziger Hornquartett engagiert werden. Es präsentiert zwei Werke aus zwei Epochen: Von Joseph Haydn die Cassation D-Dur (Hob. II:22) für vier Hörner und Streicher sowie von Robert Schumann das Konzertstück für diese solistische Besetzung. Als typisch romantisch gilt Schuberts Sinfonie h-Moll, auch „Unvollendete“ genannt. Dies liegt auch in ihrem fragmentarischen Charakter begründet – nur zwei Sätze liegen von Schubert in vollständiger und auskomponierter Form vor. Der aus Hameln stammende Komponist und Musikforscher Benjamin-Gunnar Cohrs erstellte 2004 auf der Basis von erhaltenen Skizzen eine viersätzige Version dieses Werkes, die mit der Präsentation an diesem Abend ihre deutsche Erstaufführung erfährt. Das Konzertprogramm wird eröffnet mit der beliebten Ouvertüre zu der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber.
In diesem Sinfoniekonzert stellt sich der neue erste Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Mihhail Gerts als musikalischer Leiter vor.

Die „Klangrede“ zu diesem Konzert findet am 25. Oktober 2015 um 11.30 Uhr im Forsthaus Loxbaum statt. Zu Gast von Konzertdramaturg Frederik Wittenberg sind die Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Hagen Lars Peter Hegenberg und Peter-Christoph Wolf. Das Forsthaus ist halboffen, daher ist eine dementsprechende Kleidung empfehlenswert. Der Eintritt dazu ist frei.
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Zweites Sinfoniekonzert
27. Oktober 2015, 20 Uhr, Stadthalle Hagen
„Halali“
Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu „Der Freischütz“
Joseph Haydn: Cassation D-Dur Hob. II:22 für vier Hörner und Streicher
Robert Schumann: Konzertstück für vier Hörner
Franz Schubert: Sinfonie h-Moll – „Unvollendete“ (vervollständigte Fassung von Benjamin-Gunnar Cohrs)
Solisten: Leipziger Hornquartett
Leitung: Mihhail Gerts
Philharmonisches orchesterhagen

In Kooperation mit dem Sauerlandherbst

Klangrede zum zweiten Sinfoniekonzert: 25. Oktober 2015, 11.30 Uhr, Forsthaus Loxbaum; zu Gast von Konzertdramaturg Frederik Wittenberg sind Lars Peter Hegenberg und Peter-Christoph Wolf (Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hagen) – Eintritt frei
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Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Rechtzeitige Hilfe bei Mietengpässen

Haus & Grund und die Diakonie Mark-Ruhr haben eine Kooperation geschlossen, unser Foto zeigt (von links): Christine Wienstroth, Armin Lauhoff, Heidrun Schulz-Rabenschlag und Klaus Völk (Bildquelle: Diakonie-Mark-Ruhr)
Haus & Grund und die Diakonie Mark-Ruhr haben eine Kooperation geschlossen, unser Foto zeigt (von links): Christine Wienstroth, Armin Lauhoff, Heidrun Schulz-Rabenschlag und Klaus Völk (Bildquelle: Diakonie-Mark-Ruhr)

Hagen. Eine neue, erstmalige Kooperation haben jetzt Haus & Grund Hagen und Umgebung e.V. und die Diakonie Mark-Ruhr gemeinnützige GmbH geschlossen, „im Sinne von Vermietern und Mietern und das vor allem präventiv und nachhaltig“, betont Heidrun Schulz-Rabenschlag, Fachbereichsleiterin und Prokuristin der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr. „Bereits ab dem ersten Monat, in dem die Miete ausbleibt, bieten wir Beratungs- und Hilfeangebote für Mieter an um auszuloten, worauf eventuelle finanzielle Engpässe zurückzuführen sind und welche Unterstützung machbar ist. Unser Ziel ist hierbei die dauerhafte Wohnraumsicherung.“ Oft komme es zum Beispiel aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Erkrankung zu finanziellen Engpässen, so dass die Miete nicht mehr gezahlt werden könne. „Das kennen wir aus unserer täglichen Arbeit“, sagt Christine Wienstroth von der Beratungsstelle für Wohnungslose in Hagen. Heidrun Schulz-Rabenschlag: „Aufklärung, welche Hilfe zusteht, ist hier im ersten Schritt der entscheidende Schlüssel, um Wohnraum zu sichern.“ „Durch die allgemein wachsende Armut breiter Bevölkerungsschichten ist es auch im Hagener Bereich zu einem deutlich zunehmenden Anteil an Mietern mit einer Mietschuldenproblematik gekommen“, ergänzt Klaus Völk, Geschäftsführer von Haus & Grund Hagen und Umgebung e.V. „Teilweise recht hohe Mietrückstände der Mieterschaft führen zu einer Zunahme von Mahn-, Klage- und Räumungsverfahren. Dies spüren auch die Mitglieder unseres Vereins. Um dieser Entwicklung zeitnah entgegenwirken zu können, erscheint es sinnvoll, rechtzeitig präventive Hilfen zu installieren.“
An dieser Stelle entstand die Idee der Kooperation zwischen Haus & Grund und der Diakonie Mark-Ruhr. Betreffende Haushalte können nun im Auftrag der jeweiligen Eigentümer mittels ambulanter wohnraumsichernder, sozialarbeiterischer Fachberatung aufgesucht und beraten werden. „Hierdurch lassen sich möglicherweise erhebliche Folgekosten aus Mietrückständen und drohenden Räumungen vermeiden“, so Klaus Völk.
Durch die Kooperation wird den Mitgliedern von Haus & Grund eine Dienstleistung angeboten, bei Mietzahlungsschwierigkeiten ihrer Mieter, bestehende Möglichkeiten zur Wohnraumsicherung auszuloten und hierzu eine Empfehlung zu erhalten.
Auf Seiten der Diakonie Mark-Ruhr übernimmt diese Aufgabe Armin Lauhoff, der seit vielen Jahren im Bereich der Ambulanten Wohnraumsicherung und dem Ambulant Betreuten Wohnen in Hagen arbeitet und dadurch vielschichtige problematische Lebenslagen kennt. Das Team der Wohnungslosenhilfe verfügt über fundierte Kenntnisse des sozialen Netzwerks in Hagen und kann durch bestehende Kontakte einen schnellen Zugang für Hilfesuchende ermöglichen. „Wir werden den Mitgliedern von Haus & Grund Hagen und Umgebung e.V. eine Fallanalyse anbieten. Auf dieser Grundlage kann der Vermieter eine Einschätzung entwickeln, ob es realistisch ist, ein Mietverhältnis dauerhaft zu sichern. Unabhängig von dieser Entscheidung werden wir den Menschen, die Hilfe benötigen, weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen“, beschreibt Armin Lauhoff den diakonischen Ansatz dieser Kooperation. Nicht zuletzt bietet die Diakonie Mark-Ruhr in Hagen zahlreiche Beratungsangebote wie beispielsweise die Erwerbslosenberatung, die Schuldnerberatung oder eben auch die ambulante Wohnbetreuung für von Wohnungslosigkeit Bedrohte, Wohnungslose und auch psychisch kranke Menschen.
„In der Regel sollte ein praxisbezogener Abgleich wirtschaftlicher Ziele mit den Zielen der Wohnungsnotfallhilfe erfolgen. Einerseits sind im Vermieterinteresse Mietrückstände, Kündigungszahlen und Leerstände durch Räumungsklagen zu senken, andererseits soll gleichzeitig durch sozialarbeiterische Fachberatung Wohnungsverlusten vorgebeugt und eine dauerhafte Sicherung der Wohnung erreicht werden. Bestenfalls kann das Abgleiten von Haushalten in sozial benachteiligende Verhältnisse vermieden, sowie eine Kostenersparnis für den Vermieter erreicht werden“, heißt es daher in der Kooperationsvereinbarung.
Die Mitglieder von Haus & Grund Hagen und Umgebung e.V. können über ihre Geschäftsstelle (02331/17086) weitere Details zu dem Kooperationsangebot erfragen.

Historiker Ralf Blank stellt neustes Buch vor

Hagen. Der Historiker Dr. Ralf Blank stellt sein neues Buch „‚Hilflos steht man vor all dem Grauen.’ Tagebücher aus der Kriegs- und Nachkriegszeit 1943–1945“ am Donnerstag, 29. Oktober, um 14 Uhr in der Lounge im Osthaus Museum Hagen vor.

Bildquelle: Stadt Hagen
Bildquelle: Stadt Hagen

Von amtlichen Stellen geführte Tagebücher wie das Kriegstagebuch der Luftschutzleitung Hagen und private Aufzeichnungen wie das Tagebuch des Hagener Bürgers Richard Römer bilden erstrangige Quellen für die Stadt- und Regionalgeschichte. Im Vergleich und in der Gegenüberstellung dokumentieren sie einerseits die Erfahrungen ihrer Urheber, die im Fall des Kriegstagebuchs versuchten, eine dienstliche Professionalität zu bewahren. Auf der anderen Seite spiegeln vor allem private Tagebücher wie das von Richard Römer die Gedankenwelt, die Ängste und die Verzweiflung der Menschen angesichts von Krieg und Gewalt wider. Diese zwischen den Zeilen spürbare emotionale Ebene gehört ebenfalls zur Geschichtsschreibung.

Das Kriegstagebuch des Luftschutzortes Hagen dokumentiert minutiös die Ereignisse des Luftkriegs in Hagen und in der umliegenden Region. Es enthält zudem Anmerkungen und Kommentare, die trotz ihrer nüchternen Sprache den Schrecken des Krieges aufzeigen. Richard Römer war Betriebsobmann der Deutschen Arbeitsfront in den Hagener Stadtwerken, einem nationalsozialistischen Vorzeigebetrieb. Als Funktionär und Parteimitglied gehörte er zur „volksgemeinschaftlichen“ Elite.

Doch ganz im Gegensatz zu dieser Position enthält sein seit Sommer 1943 begonnenes Tagebuch deutliche Kritik am NS-Regime und den ergriffenen Kriegsmaßnahmen, den Krieg sah er lange vor seinem Ende als verloren an. Seine Tagebuchaufzeichnungen führte er bis Anfang 1948 weiter, sie sind auch ein wichtiges Dokument zur frühen Nachkriegszeit in Hagen.

Die Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs erfährt gegenwärtig eine Phase der Historisierung. Die Rolle der Zeitzeugen, deren Wahrnehmung aus quellenkritischen Gründen ohnehin hinterfragt werden muss, nehmen vermehrt zeitgenössische Aufzeichnungen wie Briefe, Notizen und Tagebücher ein. Sie sind in der Regel authentisch und ermöglichen oft einen nachprüfbaren Zugang zu historischen Ereignissen.

Das Buch „‚Hilflos steht man vor all dem Grauen.’ Tagebücher aus der Kriegs- und Nachkriegszeit 1943–1945“ erscheint im Klartext-Verlag Essen und ist für 22,95 € unter der ISBN 978-3-8375-1514-5 erhältlich.

Brotkorb – Spende für Ordensschwestern

Schwester Anna Maria und Brotkorb-Schirmherr Frank Hasenberg beim Verpacken der Lebensmittel. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)
Schwester Anna Maria und Brotkorb-Schirmherr Frank Hasenberg beim Verpacken der Lebensmittel. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Gemüse, Salat, Weintrauben und Brot: Schwester Anna-Maria vom Karmelitinnen-Kloster aus Witten kommt regelmäßig freitags aus Witten, um die im Brotkorb an der Gartenstraße übriggebliebenen Lebensmittel für die zwölf Schwestern des Ordens, die Selbstversorger sind, abzuholen. Im Ladenlokal des Brotkorbs können sich bedürftige Bürger für einen symbolischen Preis mit Lebensmitteln für den täglichen Bedarf versorgen. Das engagierte ehrenamtliche Team des Brotkorbs rund um Inge Holland bekommt diese Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden, vom Cap-Markt aus Volmarstein, von Lidl, von Rewe und der Bäckerei Homann in Grundschöttel, von der Vollkornbäckerei Niemann, vom Bio-Hofladen Niermann in Kirchende sowie von der Dortmunder Tafel. „Das ist ein tolles Netzwerk“, so Inge Holland. „Ich bin auch sehr dankbar für die Hilfe des Stadtbetriebs, der immer unsere Reste entsorgt und für das Engagement der Feuerwehrleute aus der Ehrenabteilung, die so viele Fahrten für uns machen.“ Schirmherr Frank Hasenberg dankt insbesondere „dem starken sozialen Engagement“ der im Brotkorb engagierten Ehrenamtlichen. „Das macht unsere Stadt noch menschlicher.“

Ein Unfall als Ergebnis internationaler Zusammenarbeit

Lüdenscheid.

Bildquelle: Polizei Lüdenscheid
Bildquelle: Polizei Lüdenscheid

Kurioser Unfall heute Morgen am Silberg in der Ortslage
Treckinghausen. Gegen 8.20 Uhr, befuhr ein LKW-Fahrer mit seinem Sattelschlepper in eine für ihn zu enge Kurve und verkeilte sich. Was war passiert? Der rumänische, allerdings ausschließlich italienisch sprechende, Fahrzeugführer, unterwegs mit slowakischer Sattelzugmaschine und österreichischem Auflieger, wollte eigentlich für ein deutsches Unternehmen Stahl liefern. Leider hat er sich etwas zu sehr auf sein asiatisches Navigationsgerät verlassen. Das Ergebnis kann man auf dem Foto betrachten. Internationale Zusammenarbeit mal anders…

Die Bergung gestaltete sich indes schwierig. Eine Spezialfirma
rückte an, um den Mann samt LKW aus seiner misslichen Lage zu
befreien. Verletzt wurde niemand. Die Unfallaufnahme war mit der
Zahlung eines Verwarngeldes abgeschlossen.

Sekundarschule in Wetter (Ruhr) überzeugt auch kulinarisch

Machten einen Rundgang durch die neue Mensa: Bürgermeister Frank Hasenberg, Fachbereichsleiter Dr. Dietrich Thier und Philipp Krins von der
Machten einen Rundgang durch die neue Mensa: Bürgermeister Frank Hasenberg, Fachbereichsleiter Dr. Dietrich Thier und Philipp Krins von der „Stattküche“. Foto: Stadt Wetter (Ruhr).

So gut kann Schule schmecken: Seit Anfang dieser Woche können die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule in der neuen Mensa ihr Mittagessen genießen. Neben dem leckeren Essen, welches der Schul- und Kindergartencaterer Stattküche aus Münster liefert, isst auch die neue Mensa an sich ein Augenschmaus: „Ich freue mich, dass das lichtdurchflutete Gebäude in direkter Nähe zum Harkortsee so geworden ist, wie wir es uns gewünscht und erhofft haben“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Aber zurück zum Essen: Das Menü kostet 3,45 Euro und besteht aus dem Hauptgang (Fleisch oder vegetarisch zur Auswahl), einer Vorspeise und Dessert. Wasserspender sollen als kostenloses Getränke-angebot dienen. „Die Gymnasiums-Mensa in Bad Kreuznach von Sternekoch Johann Lafer hat als Vorbild gedient“, so Schulfachbereichsleiter Dietrich Thier. In Wetter wird auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Schüler gesetzt. Philipp Krins, von der Geschäftsleitung der Stattküche: „Wir bieten von der Anlieferung bis zur Zubereitung das komplette Angebot an. 80 Prozent einer Mahlzeit werden in der Großküche in Bottrop vorbereitet, über das Cook – and – Chill – Verfahren wird es abgekühlt, der Rest vor Ort erledigt.“ Derzeit wärmt also ein dreiköpfiges Team in zwei Schichten das angelieferte gekühlte Essen in zwei sogenannten Konvektomaten auf.

Eines Tages kann in der neuen Mensa auch frisch gekocht werden. „Das hängt von der Resonanz und der Finanzierbarkeit ab“, so Thier – die Tendenz bei der Nachfrage sei steigend. Von den derzeit 315 Sekundarschülern haben seit dem Sommer regelmäßig 160 Essen bestellt. Das Mensaangebot gilt zudem auch für die vier Klassen der Real- und Hauptschule. Die 40 verbliebenen Hauptschüler der Klassen 9 und 10 werden seit Montag – nach dem Umzug – im Gebäude an der Wilhelmstraße unterrichtet.

Bestellt werden kann das Essen künftig digital: So erhält jeder Schüler bei der Essensanmeldung einen Chip, auf dem die persönlichen Daten hinterlegt sind. Dann können die Schüler entweder an einem Terminal mit Touch-Monitor in der Schule oder gemeinsam mit den Eltern online über das Internet bis 24 Stunden vor der Mahlzeit aus zwei Menüs ausgewählt werden. „So sind alle Kinder gleich gestellt, auch die, deren Mittagessen über Zuschüsse mitbezahlt werden“, verweist Hasenberg auf den sozialen Aspekt.

Geplant ist auch eine Pizza- und Nudelbar. Bereits seit dieser Woche hat der Kiosk in der Mensa geöffnet. Dort gibt es (gegen Barzahlung) belegte Brötchen, Müsli, Rohkost, Süßes und Getränke. „Über den Preis können wir Einfluss auf die ungesunden Sachen nehmen, so Philipp Krins von der Stattküche. „Eine Limo wird teurer sein als anderes.“

Während in der Mensa nun die hungrigen Mägen gefüllt werden, laufen die Bauarbeiten am Lernzentrum und den Arbeitsplätzen im Obergeschoss sowie an den Außenanlagen weiter.

Handy Film Festival 2015 – Abgabefrist verlängert bis zum 8. November

Das letztjährige Gewinnerteam zum Thema „Mut“ (Foto: Elena Grell)
Das letztjährige Gewinnerteam zum Thema „Mut“ (Foto: Elena Grell)

Hagen. Das Hagener Handy Film Festival bietet in diesem Jahr unter dem Motto „Ankommen“ allen Jugendlichen zwischen zwölf und 27 Jahren die Möglichkeit, selbstgedrehte Handyfilme einzureichen und dabei tolle Preise zu gewinnen. Die Abgabefrist wurde nun noch um eine Woche verlängert, sodass Filme bis zum 8. November eingereicht werden können. Als die Veranstaltergemeinschaft im letzten Jahr das Thema festgelegt hat, war noch nicht abzusehen, wie aktuell das Thema im Herbst 2015 sein würde. Für viele Flüchtlinge ist das Thema „Ankommen“ aktuell mehr als präsent. Ankommen, in einem neuen Land, in einer neuen Stadt, fernab der Heimat. Ankommen in einem Leben, in dem alles neu und unbekannt ist. Doch auch andere Stationen im Leben lassen sich mit diesem Thema in Verbindung bringen. Ein Schulwechsel, ein neuer Job oder der Umzug in eine neue Stadt greifen das diesjährige Motto auf. Es können positive Berichte, traurige Geschichten oder lustige Storys umgesetzt werden. Ob als Dokumentarfilm, Actionfilm oder Komödie. Das Genre ist frei wählbar. Lediglich die zwei Minuten Filmdauer und das Filmen mit einem Smartphone sind Bedingung.
Smartphones werden häufig für den falschen Zweck eingesetzt. Beispielsweise werden mit den gut entwickelten Kameras Mobbing-Videos gedreht, die unter den Jugendlichen dann ausgetauscht werden. Um dem „happy slapping“ (Begriff für einen körperlichen Angriff, der über die Veröffentlichung von mitgefilmtem Material die Opfer erniedrigen soll) eine sinnvolle Alternative entgegenzusetzen, hat die Veranstaltergemeinschaft das Handy Film Festival ins Leben gerufen.
Seitdem findet das Festival jährlich unter wechselndem Motto statt und endet mit dem großen Filmfest im lutz hagen, bei dem die Siegerfilme prämiert werden. In diesem Jahr findet es am 27. November statt. Alle Infos gibt es auf http://www.clip2-filmfestival.de.

Samstag: Jazz im Karree

Hagen. Egal zu welcher Jahreszeit – das Jazz-Frühstück im Sparkassen-Karree in Kooperation mit Cafe Stich im Karree ist eine beliebte Gelegenheit, an einem Samstag Vormittag Stadtbummel, Musikgenuss und ein gutes Frühstück miteinander zu kombinieren. Am kommenden Samstag, 24.10.2015, ab 11.00 Uhr, sorgt wieder einmal Lutzemanns Jatzkapelle für die gute Musik im Karree. Die Band wurde im Juli 1993 von dem Hagener Jazzmusiker Lutz Eikelmann gegründet und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Zu den Referenzen dieser Jazz Band gehören Kreuzfahrten auf den Meeren dieser Welt, Auftritte im gesamten Bundesgebiet und im europäischen Ausland, in den USA und der Karibik. Etliche CD-Produktionen, u.a. mit Hawe Schneider und Götz Alsmann, sowie das Buch „Lutzemanns Jatzkapelle – Alltag & Abenteuer einer German Jazzband“ aus der Feder des Bandleaders Lutz Eikelmann trugen ebenfalls entscheidend zur Bekanntheit dieser Band bei.

Also alles in allem ein gelungener Einstieg ins Wochenende!

Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen

Hagen. Der erarbeitete und erprobte Jugendschutzparcours „Stop & Go“ stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, das Jugendlichen ab zehn Jahren die Möglichkeit bietet, sich selbständig, spielerisch und reflektiert mit den Jugendschutz betreffenden Themen „Das Jugendschutzgesetz“, „Medien und Jugendschutz“, „Sucht“ und „Konsum“ auseinanderzusetzen. Methodisch aufbereitete Materialien geben Anregungen zum Nachdenken und zur Diskussion, indem sie an die Alltagswelt der Jugendlichen anknüpfen und sie mit Gefährdungen sowie gesetzlichen Vorgaben konfrontieren. In Hagen können Schulklassen, Jugendgruppen, interessierte Multiplikatoren und Einzelpersonen diesen Parcours vom 3. bis 6. November im Jugendkulturzentrum „Kultopia“ besuchen und ausprobieren. Begleitung erfolgt durch Fachpersonal und auch Materialien zum Thema stehen kostenfrei zur Verfügung. Es können Termine am Vormittag, Nachmittag und auch am Abend angefragt werden. Um eine vorherige Anmeldung bei Andrea Bolte vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen per Mail unter andrea.bolte@stadt-hagen.de oder per Telefon unter 02331/20172219 wird gebeten.

Schlag gegen Rauschgiftbande

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf
führte das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) einen
Schlag gegen eine organisierte Rauschgiftbande im Großraum Mettmann /
Wuppertal. Das LKA NRW ermittelte seit Anfang 2015 gegen eine Bande
von Rauschgifthändlern, die Betäubungsmittel im Kilogramm-Bereich
sowie große Mengen Amphetaminöl zur Herstellung von Amphetamin über
Lieferanten in den Niederlanden bezog und nach Deutschland einführte.
Hier wurde das Amphetamin in „Küchen“ hergestellt und ebenso wie
andere Drogen im großen Stil veräußert.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden am 16.10.2015 vier
Beschuldigte durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei in den Städten
Hilden, Solingen und Schwerte bei der Einfuhr einer großen Menge
Amphetaminöls auf frischer Tat festgenommen. Bei der anschließenden
Durchsuchung  von 15 Objekten in den Städten Düren, Hilden, Solingen,
Erkrath und Wuppertal waren fast 100 Polizeibeamte eingesetzt.

Wegen der Gefährlichkeit der dabei aufgefundenen Grundstoffe
erfolgte deren Abtransport und die anschließende Lagerung durch die
Werksfeuerwehr der Firma Henkel.

Bei den Festnahmen und Durchsuchungen wurden Drogen im
Straßenverkaufswert von mindestens 350.000 Euro sichergestellt. Gegen
vier Beschuldigte ordnete das AG Düsseldorf am 17.10.2015 die
Untersuchungshaft an.

Identifizierung nach Skelettfund – Toter kam aus Ahlen

Im Zusammenhang mit dem Skelettfund in Dortmund-Marten am
19.6.2015 konnte der Leichnam identifiziert werden. Es handelt sich
dabei um einen zum Zeitpunkt seines Verschwindens 22-jährigen Mann
aus Ahlen. Die Identifizierung konnte durch einen DNA-Abgleich
erfolgen. Der Mann wurde 2005 bei der Kreispolizeibehörde Paderborn
durch seine Mutter vermisst gemeldet. Soweit gestern mitgeteilt
wurde, dass der Mann aus Paderborn stammt, handelt es sich um ein
Versehen der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen, insbesondere zu
der Frage, wann und warum der Verstorbene nach Dortmund gekommen ist,
dauern an.  Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Ahlener im
zeitlichen Zusammenhang mit der Vermisstenmeldung verstorben ist.

Zwischen Wiederaufbau und „Wirtschaftswunder“

Zwischen Wiederaufbau und „Wirtschaftswunder“

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 18 Uhr
Auditorium des Kunstquartiers Hagen
Podiumsdiskussion
Dr. Ralf Blank, Rouven Lotz, Thomas Walter

Bildquelle: Historisches Centrum Hagen
Bildquelle: Historisches Centrum Hagen

Bei Kriegsende im Mai 1945 lag Hagen in Schutt und Asche. Im Zweiten Weltkrieg war die Volmestadt in den Rang einer Trümmermetropole bombardiert worden. In den Ruinen hatte die verbliebene Bevölkerung den Nationalsozialismus und den Bombenkrieg hinter sich gelassen. Als Hagen am 3. September 1946 ihr 200-jähriges Stadtjubiläum beging, war von den pompösen Planungen der Nationalsozialisten für dieses Ereignis nichts übrig geblieben. Vielmehr richtete sich ein wehmütiger Blick zurück auf das alte Hagen, das im Krieg untergegangen war. Doch im September 1946 war der bereits in Angriff genommene Wiederaufbau immer noch ein Silberstreif am Horizont.
Erst allmählich ging es aufwärts. Der ab 1947 zwischen Ost und West immer offener ausgetragene „Kalte Krieg“ führte zu einer massiven Unterstützung der drei westdeutschen Besatzungszonen durch die USA. Mit der Einführung der Deutschen Mark im Juni 1948 in den Westzonen setzte ein rasches Wirtschaftswachstum ein. Die innen- und außenpolitische Situation führte schließlich im folgenden Jahr zur Gründung der westdeutschen Bundesrepublik.
Die am Rande des Ruhrgebiets liegende westfälische Großstadt Hagen blieb von diesen Entwicklungen nicht unberührt. In der frühen Nachkriegszeit lassen sich einige wichtige Rückwirkungen ausmachen, die teilweise bis heute die Stadt prägen. Die mit zahlreichen Fotografien und Dokumenten begleitete Podiumsdiskussion wird vor allem folgende Themen und Thesen aufgreifen:
Überlebte „Volksgemeinschaft“ oder Demokratisierung: Die gesellschaftliche und politische Situation in Hagen zwischen 1945 und 1949.
Displaced Persons und Flüchtlinge in Hagen.
Was sie waren – was sie wurden: Entnazifizierung und Rechtsextremismus in der Region.
Wirtschaft und Industrie in Hagen – zwischen Permit und Wachstum.
Das neue Bild der alten Stadt – Wiederaufbau und kein Ende?
Wiederbelebung und Neuausrichtung von Kunst und Kultur in der Stadt.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen und dem Emil-Schumacher-Museum.
Im Anschluss ist eine lockere Diskussion möglich.
Für die Veranstaltung wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben.

Der Polizeibericht am Dienstag

+++ HA: Firmeneinbruch in Boele +++ HA: Schnaps in mitgebrachte Flasche umgefüllt +++ HA: Einbruch in Elektrofachmarkt +++ HA: Einbruch in Imbiss +++ HA: Zigarettendiebe in Vorhalle +++ HA: Zwei Festnahmen nach Ladendiebstahl +++ MK: Supermarkteinbruch +++ MK: Es gibt Dinge, die gehen gar nicht… +++ Erst Hausverbot dann JVA – Bundespolizei nimmt gesuchten 47-Jährigen fest +++ Herdecke – Schmuck und hochwertige Armbanduhr bei Einbruch entwendet +++ Herdecke – Einbruch in Einfamilienhaus +++ Wetter – Täter wird bei Einbruch in Einkaufscenter beobachtet +++ DO: Versuchter Raub auf Kiosk, Räuber flohen ohne Beute +++

HA: Firmeneinbruch in Boele
Hagen (ots) – Am Montagnachmittag gegen 17.30 Uhr hatte eine
Angestellte einer Firma in Boele als letzte ihre Arbeitsstelle
verlassen und abgeschlossen. Als Mitarbeiter am Dienstagmorgen um
05.00 Uhr den Betrieb in der Lütkenheider Straße wieder öffneten,
stellten sie fest, dass mehrere Türen aufgebrochen und einige Spinde
durchwühlt wurden. Nach ersten Ermittlungen sind in der
zurückliegenden Nacht Unbekannte über ein rückwärtiges Tor
geklettert. Über mögliche Beute konnten zum Zeitpunkt der
Anzeigenaufnahme keine näheren Angaben gemacht werden. Die Kripo
sicherte Spuren am Tatort, Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch
bitte an die 986 2066.

HA: Schnaps in mitgebrachte Flasche umgefüllt
Hagen (ots) – Eine nicht besonders clevere Idee hatten drei
Heranwachsende, die sich am Montagabend in einem Supermarkt in der
Freiligrathstraße Schnaps beschaffen wollten. Die drei, 16, 19 und 20
Jahre alt, hatten aus dem Gang mit den Spirituosen eine Flasche Vodka
aus dem Regal genommen und sich damit in die Waschmittelabteilung
begeben. Während der 20-Jährige dort heimlich den Schnaps in eine
mitgebrachte Plastikflasche umfüllte, standen die beiden anderen
Schmiere. Wenig später zahlte das Trio an der Kasse zwei Flaschen
Zitronensprudel und lief dann dem Ladendetektiv in die Arme, der die
Aktion beobachtet hatte. Gegenüber den hinzugerufenen Polizisten
gaben sie den Diebstahl zu.

HA: Einbruch in Elektrofachmarkt
Hagen (ots) – Ein Anwohner hörte in der Nacht zu Dienstag
verdächtige Geräusche aus dem rückwärtigen Bereich eines
Elektrofachmarktes in Hohenlimburg und als er sich an das geöffnete
Fenster seiner Wohnung stellte, verschreckte er dadurch mutmaßliche
Einbrecher. Der Vorfall trug sich gegen 03.00 Uhr in der Straße Am
Somborn zu. Hier hatten die Unbekannten eine Notausgangstür
aufgehebelt, flüchteten aber in der Dunkelheit mit einem Auto, das
sich mit quietschenden Reifen über den Gotenweg entfernte. Die erste
Fahndung nach den Tätern verlief ohne Erfolg. Ein Verantwortlicher
kümmerte sich um die Sicherung des Fachmarktes, weiterführende
Hinweise bitte an die 02331-986 2066.

HA: Einbruch in Imbiss
Hagen (ots) – Ein Zeuge rief am Montagmittag die Polizei, als ihm
in der Flensburger Straße auffiel, dass die Tür des dortigen Grills
offen stand. Polizeibeamte stellten fest, dass Unbekannte zunächst
die Eingangstür und anschließend im Ladenlokal zwei Spielautomaten
aufgebrochen hatten. Die Einbrecher entwendeten den größten Teil des
Geldes, lediglich in einem Autoamten ließen sie ein paar Scheine
zurück, die sie bei ihrem Einbruch übersehen hatten. Da der Inhaber
nicht zu erreichen war, ließen die Polizisten die Tür durch einen
Schlüsseldienst verschließen und legten eine Anzeige vor. Kripobeamte
sicherten Spuren am Tatort, Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall
bitte an die 986 2066.

HA: Zigarettendiebe in Vorhalle
Hagen (ots) – Auf noch ungeklärte Weise gelangten Einbrecher im
Verlauf des zurückliegenden Wochenendes in den Lagerbereich eines
Großhandels in der Straße Am Ringofen. Dort konnten sie aus einer
Transportbox eine noch unbekannte Menge Zigarettenstangen erbeuten
und damit entkommen. Zeugen, die weiterführende Hinweise im
Zusammenhang mit diesem Einbruch geben können, melden sich bitte
unter der 02331-986 2066.

HA: Zwei Festnahmen nach Ladendiebstahl
Hagen (ots) – Ein aufmerksamer Ladendetektiv erwischte am
Montagnachmittag zwei Frauen, 44 und 48 Jahre alt, die in einem
Kaufhaus Pullover im Wert von 280 Euro entwendet hatten. Die
Verdächtigen gingen mit insgesamt vier Kleidungsstücken in eine
Umkleidekabine und kamen nach kurzer Zeit ohne Ware wieder heraus.
Bevor er die Frauen im Ausgangsbereich ansprach, vergewisserte er
sich, dass die Kleidungsstücke nicht einfach zurückgelassen wurden.
Die hinzu gerufenen Polizisten fanden bei den Ladendiebinnen zwei
Handschuhpaare, die ebenfalls aus dem Sortiment des Kaufhauses
stammten, sowie eine mechanische Vorrichtung zur Entfernung von
Sicherungsetiketten. Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam übernahm
die Kripo die Vernehmungen der beiden, die weiteren Ermittlungen
dauern an.

MK: Supermarkteinbruch
Halver (ots) – In der Zeit von Samstag, 21.00 Uhr, bis Montag,
6.30 Uhr, kam es an der Schützenstraße zu einem Einbruch. Unbekannte
Täter drangen gewaltsam in die Verkaufs- und Büroräume des dortigen
Supermarktes ein. Sie nahmen Zigaretten an sich und flüchteten
unerkannt vom Tatort. Bei ihrer Tat richteten sie Sachschaden im
niedrigen fünfstelligen Bereich an. Sachdienliche Hinweise nimmt die
Polizei Halver unter 02353/9199-0 entgegen.

MK: Es gibt Dinge, die gehen gar nicht…
Hemer (ots) – Polizeibeamte haben von Berufswegen schon ein dickes
Fell. Aber bestimmte Dinge gehen einfach nicht und sind in keiner Art
und Weise tolerierbar.
Ein Beispiel hierfür ereignete sich am Montagabend an einem
Schnellimbiss an der Bahnhofstraße. Die Meldung des Mitteilers beim
Polizei-Notruf: Ein alkoholisierter Mann pöbelt Gäste an. Als die
Polizisten eintrafen, stießen sie auf einen stark alkoholisierten und
hochaggressiven 28-jährigen aus Hemer. Als Einstieg in den Einsatz
wählte er nicht etwa die Erwiderung des Tagesgrußes. Vielmehr begann
er unverzüglich die Beamten massiv zu beleidigen und anzuspucken. Die
brachten ihn daraufhin zu Boden und zur Ausnüchterung ins Gewahrsam.
Bei seiner Gewahrsamnahme leistete der Mann Widerstand, setzte seine
Beleidigungen fort und versuchte wiederholt die Beamten anzuspucken.
Das Ergebnis: Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen
Vollzugsbeamte, die Reinigung einer Uniformjacke und die Erkenntnis,
dass manche Menschen keinen Alkohol trinken sollten, wenn sie wissen,
dass sie ihn nicht vertragen.

Erst Hausverbot dann JVA – Bundespolizei nimmt gesuchten
47-Jährigen fest
Dortmund (ots) – Ein bestehendes Hausverbot brachte einem
47-jährigen Dortmunder, gestern Mittag (19. Oktober), für 71 Tage in
die JVA.
Der Mann hielt sich gegen 14:00 Uhr in einer Buchhandlung im
Dortmunder Hauptbahnhof auf. Ein Mitarbeiter des Geschäfts erkannte
ihn wieder, weil der Mann nur zwei Tage zuvor, dort einen
Ladendiebstahl begangen hatte. Der Diebstahl hatte dem 47-Jährigen
ein Hausverbot in dem Geschäft eingebracht.
Zur Strafantragsstellung wegen Hausfriedensbruch begab sich der
Mitarbeiter, zusammen mit dem Dortmunder, zur Wache der
Bundespolizei. Dort stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den
Hausfriedensbrecher ein Haftbefehl vorlag.
Das Dortmunder Amtsgericht hatte den 47-Jährigen bereits im
Februar 2014 wegen Beförderungserschleichung, zu einer Geldstrafe von
710,- Euro verurteilt. Den geforderten Betrag hatte er bislang nie
beglichen. Auch gestern konnte er die Geldstrafe nicht zahlen und
wurde zur Verbüßung einer 71 tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die
Dortmunder JVA eingeliefert.

Herdecke – Schmuck und hochwertige Armbanduhr bei Einbruch
entwendet
Herdecke (ots) – Am 19.10.2015, in der Zeit von  07:30 Uhr bis
23:00 Uhr, dringen bisher unbekannte Täter durch Aufhebeln der
Terrassentür in ein Einfamilienhaus an der Lohbergstraße ein. Es
werden Schränke und Behältnisse durchwühlt. Entwendet wird eine
hochwertige Armbanduhr und diverser Schmuck.

Herdecke – Einbruch in Einfamilienhaus
Herdecke (ots) – Am 19.10.2015, in der Zeit von 18:00 Uhr bis
20:20 Uhr, dringen bisher unbekannte Täter durch Aufhebeln eines
Küchenfensters ins Erdgeschoss eines Einfamilienhauses am Waldweg
ein. Im Haus werden in sämtlichen Räumen die Schränke und Behältnisse
durchsucht. Nach ersten Feststellungen wird Schmuck entwendet.

Wetter – Täter wird bei Einbruch in Einkaufscenter beobachtet
Wetter (ots) – Am 20.10.2015, um 03:32 Uhr, hebelt ein Täter
zunächst mit einem Kuhfuß die elektrische Schiebetür eines
Einkaufscenters an der Carl-Bönnhoff-Straße auf und verschafft sich
so Zugang zum Gebäude. Dort schlägt er die Glastür eines Geschäftes
ein, durchsucht den Geschäftsraum nach Beute und versucht durch
Hebeln und Einschlagen auch die gesicherte Stahltür zum Lager zu
überwinden. Dies gelingt ihm nicht. Die Tat wird von einem Zeugen
beobachtet. Dieser kann lediglich angeben, dass es sich bei dem Täter
um eine männliche, ca. 180cm große Person handelt, zu dem ein dunkler
Audi (vermutlich Kombi) mit Kennzeichen aus HER gehören soll. Es
entsteht ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000,-Euro. Die Polizei
bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02335/9166-7000.

DO: Versuchter Raub auf Kiosk, Räuber flohen ohne Beute
Dortmund (ots) – 19.10.15, 22:15 Uhr Dortmund-nördliche
Innenstadt, Münsterstraße Versuchter Raub auf Kiosk, Räuber flohen
ohne Beute.
Am 19.10.15, 22:15 Uhr, ereignete sich auf der Münterstraße in
Dortmund ein versuchter Raub auf eine Trinkhalle
Zur Tatzeit betraten drei maskierte Männer ein Kiosk und bedrohten
die Angestellte mit einer Pistole. Unmittelbar darauf trat ein
weiterer Angestellter aus den hinteren Räumen in das Geschäft und
sprach die Täter lauthals an. Die Männer verließen sofort ohne Beute
den Kiosk und flüchteten in unbekannte Richtung. Eine durch die
Polizei eingeleitete Fahndung verlief bislang erfolglos. Die Männer
können wie folgt beschrieben werden: Circa 20-25 Jahre, zwei Männer
trugen schwarze Jacken mit Kapuzen. Ein Täter trug einen grünen
Parker mit Kapuze. Alle Männer waren mit Schals maskiert. Die Waffe
wird als braune Pistole beschrieben. Zeugen werden gebeten, sich mit
dem Kriminaldauerdienst unter 0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.

Was ist los in Hagen? Termine – Events – Veranstaltungen

  • Zu einem Vortrag über das Thema „Wohnen mit Demenz“ lädt das das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein für Dienstag, 20. Oktober, um 16 Uhr in das Gebäude Im Hilingschen 15 ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Aufgrund einer Mitarbeiter-Fortbildung ist das Standesamt in Wetter (Ruhr) am  Dienstag, 20. Oktober, geschlossen.

Feuerwehrangehörige aus Wetter und Herdecke bei internationaler Fortbildung

Bildquelle: Feuerwehr Herdecke
Bildquelle: Feuerwehr Herdecke

Sechs Feuerwehrangehörige aus Herdecke und Wetter (Ruhr) nahmen am vergangen Wochenende an den „Rescue Days“ 2015 in Berlin teil. Bei den Rescue Days handelt es sich um die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung für die technische Hilfeleistung. Rettungskräfte verschiedener Nationalitäten tauschten sich in theoretischer und praktischer Fortbildung aus. So kamen die Kameraden aus Wetter und Herdecke mit Feuerwehrleuten aus Amerika, Spanien, Österreich, Luxemburg, Türkei, Brasilien, Chile und Japan ins
Gespräch über die landesspezifischen Rettungstechniken. Bei den sechs
heimischen Feuerwehrangehörigen handelt es sich überwiegend um
Führungskräfte und Kreisausbilder, die auch den kreisweiten Lehrgang
zu diesem Thema durchführen und somit ihr Wissen im ganzen
Ennepe-Ruhr-Kreis weitergeben können. Neueste Einsatztaktiken sowie
neueste Rettungsgeräte wurden an insgesamt acht praktischen Stationen
beübt und ausprobiert. Auch die von den Teilnehmern im Einsatz
gewonnenen Erfahrungen wurden an den Stationen erörtert.

Übung mit modernsten Unfallfahrzeugen und internationalen
Ausbildern

Zunächst stand am Freitag die Theorie auf dem Programm. Nach der
Begrüßung durch den Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr stand
die Theorie auf dem Programm. Am Freitagnachmittag sowie am
kompletten Samstag wurden schwierige Einsatzszenarien der
Unfallrettung auf dem Messegelände nachgestellt. Insgesamt standen 80
internationale Ausbilder zur Verfügung. So auch die drei
amerikanischen Ausbilder aus Ohio. Diese stellten eine robuste und
äußerst schnelle Methode der Patientenrettung dar. Ein PKW-Fahrer war
an dieser Übungsstation unter einem LKW-Auflieger eingeklemmt. An der
nächsten Station wurden neue Antriebsarten und deren Gefahren
(gasbetriebene Fahrzeuge und KFZ mit Elektroantrieb) erläutert. Auch
nagelneue Fahrzeuge der Marken Maybach, BMW, Mercedes und VW wurden
von den Hilfskräften regelrecht zerlegt. Diese Fahrzeuge sind
deutlich robuster, die Rettung Verunfallter somit schwieriger als
bei alten Fahrzeuge, die sonst meist für Übungen zur Verfügung
stehen. Selbst modernste Rettungsscheren arbeiten hier im
Grenzbereich und bewältigen die Herausforderungen nur bei korrekter
Handhabung durch die Einsatzkräfte. Die Rettung eingeklemmter
Personen aus verunfallten Lastwagen rundete die vielfältigen Aufgaben
an den realistisch dargestellten Stationen ab.

Zum Abschluss des Wochenendes stand eine Sightseeingtour in der
Berliner Innenstadt auf dem Programm. „Das Wochenende war sehr
lehrreich aber auch sehr anstrengend. Es hat aber sehr viel Spaß
gemacht“, so das Fazit der Teilnehmer. Das Erlernte können die
Ausbilder aus Herdecke und Wetter nun an ihre Kameraden weiter geben.
Das Übungswochenende wurde durch den Kreisfeuerwehrverband
Ennepe-Ruhr und durch den Förderverein der Feuerwehr Herdecke
finanziell unterstützt.

Hintergrund:

Die Einsatzzahlen im Bereich der technischen Hilfeleistung steigen
stetig an. Dies ist nicht zuletzt auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen
auf Landstraßen und Autobahnen zurückzuführen.

Neue Fahrzeugtechniken und die Vielfalt der am Straßenverkehr
teilnehmenden Fahrzeuge stellen die Feuerwehren und
Hilfsorganisationen immer wieder vor neue Herausforderungen. Um
jedoch in diesen Situationen vorbereitet zu sein, gilt es
verschiedene Unfallszenarien zu trainieren und Wissen über die
verwendete Technik zu erlangen. Die Ausbildung deckt die Bereiche
PKW-, LKW- und Busrettung ab.

Um die eigene Rettung nach einem Unfall zu beschleunigen raten die
Rettungskräfte, sogenannte Rettungsdatenblätter hinter der
Sonnenblende zu deponieren. Diese enthalten fahrzeugspezifische
Angaben, an welchen Stellen die Feuerwehr am einfachsten Bleche
schneiden kann und wo sie Gefahrenstellen im PKW, wie etwa nicht
ausgelöst Airbags, befinden. Die Datenblätter stellen die Hersteller
im Internet zur Verfügung.