Archäologisch-geologische Exkursion in Hagen-Holthausen

© Michael Kaub
© Michael Kaub

Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr, eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun?

Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätte rund um die Blätterhöhle, wo gerade wieder eine Grabung beendet wurde, die wieder sensationelle Funde zu Tage gefördert hat. Es ist aber nicht möglich in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen.

Die Kosten für die etwa dreistündige Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich. Eine Anmeldung für die Exkursion ist wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Taschenlampenführung für Klein und Groß

© Michael Kaub
© Michael Kaub

Mit der Taschenlampe in der Hand geht es am Samstag, 24. Oktober, um 18 Uhr durch das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Was vielleicht schon tagsüber ein bisschen bedrohlich wirkt, wie das riesige Mammut oder der Dinosaurier mit seinen spitzen Zähnen, ist bei Dunkelheit im Schein einer Taschenlampe auf einmal ganz schön unheimlich. Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser besonderen Führung genau richtig. Aber nicht nur die Tiere, sondern auch die anderen Objekte, wie die Fossilien aus der Urzeit, die Knochen und Schädel aus der Steinzeit und der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter entfalten im Licht einer Taschenlampe eine ganz neue Wirkung.

Die Führung durch das gesamte Haus bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte, von den ältesten Funden von Leben im südwestfälischen Raum über die Tiere und Menschen der Steinzeit bis hin zur Zeit der Burgen und Ritter. Auch wer das Museum schon einmal besucht hat, wird erleben, dass sich die Objekte im Schein einer Taschenlampe in einem anderen Licht zeigen.

Die Taschenlampenführung für Klein und Groß richtet sich an Kinder und ihre Eltern oder Großeltern. Da die Teilnehmerzahl zu diesem außergewöhnlichen Ereignis begrenzt ist, sollten sich alle Interessierten unter Telefon 02331/207-2740 anmelden. Taschenlampen müssen nicht mitgebracht werden. Sie stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Die Taschenlampenführung kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 €, jeweils zuzüglich des Museumseintritts.

BALLETTMATINEE zu „Tanz in 3 Sätzen“

Miguel Esteves, Jiwon Kim Doede, Yoko Furihata. Fotograf: Klaus Lefebvre.
Miguel Esteves, Jiwon Kim Doede, Yoko Furihata. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die erste Ballettpremiere des Theater Hagen in dieser Saison bildet der Abend „Tanz in 3 Sätzen“ (am 24. Oktober 2015, 19.30 Uhr, Großes Haus). In dieser Produktion wird es drei Uraufführungen geben („Breaking Skin“, „Heavy Light“, „Six Breaths“), choreographiert von Hugo Viera , Darrel Toulon und dem Hagener Ballettchef Ricardo Fernando. Das balletthagen wird live begleitet vom philharmonischen orchesterhagen. Eine Einstimmung zu dieser Premiere bietet die Ballettmatinee am Samstag, 17. Oktober 2015, Beginn 11 Uhr, im Großen Haus des Theater Hagen. Die drei Choreographen sowie der Bühnenbildner Peer Palmowski, die Kostümbildnerin Rosa Ana Chanzá, der musikalische Leiter Steffen Müller-Gabriel und die Dramaturgin Dr. Maria Hilchenbach geben ausführliche Informationen über diese drei neuen Kreationen. Außerdem wird die Compagnie natürlich Ausschnitte aus den Stücken zeigen.
Der Eintritt ist frei.

„Die Hartz-IV Diktatur: Eine ehemalige Arbeitsvermittlerin klagt an“

Mittwoch, der 28. Oktober 2015, 19.00 Uhr – Gewerkschaftshaus Hagen, Körnerstr. 43, 1. Etage – Inge Hannemann: „Die Hartz-IV Diktatur: Eine ehemalige Arbeitsvermittlerin klagt an“

Bildquelle: DGB Hagen
Bildquelle: DGB Hagen

Mit diesem Buchtitel sorgt Inge Hannemann seit Mai diesen Jahres für viele Debatten um die Situation von Erwerbslosen und die Bedingungen im Hartz-IV-System. Die Autorin hat als JobCenter-Mitarbeiterin gearbeitet und sich gegen Ungerechtigkeiten und Sanktionen ohne Rücksicht auf die individuellen Lebenslagen der betroffenen Menschen gewehrt. Weil ihre Proteste auf taube Ohren stießen, hat sie den Weg in die Öffentlichkeit gesucht. Weil sie sich dem Druck nicht beugte, wurde sie freigestellt. Den Kampf führt sie seither unermüdlich weiter. Sie schildert erschütternde Fallbeispiele und weist auf die strukturellen Ursachen hin. Und sie bleibt dabei nicht stehen, sondern macht Vorschläge für eine andere Arbeitsmarktpolitik und deren Finanzierung.

In ihrem Vortrag stellt Inge Hannemann ihre Erfahrungen und Überlegungen vor, um anschließend Handlungsstrategien zur Gegenwehr zu diskutieren.

„Mut zum Ungehorsam: Perspektiven der Demokratie“

Dienstag, 20. Oktober, 19.00 Uhr – Villa Post – Prof. Dr. Alex Demirovic:

Bildquelle: DGB Hagen
Bildquelle: DGB Hagen

Die Demokratie ist seit Jahren durch eine eher negative Entwicklung gekennzeichnet. Im Zusammenhang mit der Zurechenbarkeit von Entscheidungen und Verantwortlichkeit von demokratischen Instanzen, Korruption und Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Menschen- und Bürgerrechte oder Freiheit der Medien lassen sich Defizite und Erosionsprozesse feststellen. Proteste wie z.B. gegen Stuttgart 21 oder gegen die Castor-Transporte, auch der neu konstruierte „Wutbürger“, können als Resultate einer Entwicklung gedeutet werden, bei der die formalen Eigenschaften demokratischer Regime ergänzt oder gar abgelöst werden. Für Gewerkschaften und andere demokratische Akteure der Zivilgesellschaft stellen diese Veränderungen eine erhebliche Herausforderung dar.

 

Der Gastprofessor für kritische Gesellschaftstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt wird den historischen und aktuellen Zustand unserer Demokratie einschätzen und über die Herausforderungen an die demokratischen Akteure diskutieren.

Flüchtlinge und Flächenkataster: Herausforderungen für die soziale Marktwirtschaft!?

Bildquelle: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Bildquelle: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

10 % der Flüchtlinge sind in den Arbeitsmarkt integrierbar! Mit dieser Aussage stand der MIT-Vorsitzende Dr. Carsten Linnemann in Opposition zu 34,4 % der rund 100 Teilnehmer, die in der aktuellen Zuwanderung angesichts des Fachkräftemangels eine Chance sahen. In der Veranstaltung „Standortfaktor Politik – Chancen und Risiken in Deutschland und NRW“ der Konrad-Adenauer-Stiftung am 8. Oktober in Hagen wurde kontrovers über die Herausforderungen einer zukunftsfesten sozialen Marktwirtschaft debattiert. Hinsichtlich der Zuwanderer wurde deutlich, dass zwischen Flüchtlingen und Einwanderern klar differenziert werden sollte. Der Integration wäre es dienlich, wenn sie jeweils klare und verbindliche Perspektiven über die Möglichkeiten hätten, in Deutschland verbleiben zu können – oder nicht.
Dr. Linnemann wies in seinem Vortrag darauf hin, dass es in Politik und Wirtschaft auf Persönlichkeiten und Themen ankomme. Beides gehöre zusammen, wenn erfolgreich wirtschaftlicher Aufbruch initiiert und politische Rahmenbedingungen gestaltet werden sollen. In Deutschland wäre diesbezüglich ein Defizit festzustellen. So würde die aktuelle Wohlstandsphase nicht dazu genutzt, zu reflektieren, was die Gründe hierfür seien, und welche Schritte man gehen müsse, damit dies auch noch in 20 Jahren der Fall sei. Dies gelte sowohl für die Politik, als auch für die Wirtschaft. Unternehmer bräuchten zudem Freiräume, um neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Das umfasse neben dem Bürokratieabbau auch die Bereitschaft, Risikokapital zu vergeben.

Was dies in der Praxis bedeutet diskutierten Dr. Carsten Linnemann MdB (Vorsitzender der MIT), Joachim Beinhold (Kreishandwerksmeister), Michael Ellinghaus (Geschäftsführer HagenAgentur) und Christoph Purps (Vorsitzender CDU-Kreisverband Hagen).

Ein weiterer zentraler Aspekt war die Notwendigkeit eines flächendeckenden Breitbandausbaus auch in städtischen Regionen. 90% der Unternehmen in Deutschland hätte hier eine Unterversorgung hinzunehmen, die mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten weltweit bedeuten würde. Zur erforderlichen Infrastruktur gehören auch im Zeitalter von Industrie 4.0 immer noch Flächen. Die Möglichkeit neue Gewerbeflächen erschließen bzw. alte reaktiven zu können ist gerade für Unternehmer im Verkehrsknotenpunkt Hagen essentiell. Gefordert wurde deshalb die Erstellung eines Flächenkatasters. Dass wäre eine Voraussetzung, damit auch künftig neue, innovative, industrielle Ansiedlungsprojekte überhaupt noch möglich sind, wovon  83,5 % der Teilnehmer überzeugt waren.

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der Reihe „Jetzt mal grundsätzlich!“, in der die Konrad-Adenauer-Stiftung Fragestellungen von grundlegender Bedeutung für die künftige Entwicklung von NRW thematisieren und  einen kritischen Diskurs zwischen Bürgern, Experten und politischen Entscheidungsträgern initiieren will. Die kommenden Veranstaltungen befassen sich mit der Zukunft der Volksparteien und der Mobilität im Jahr 2035.

OB Schulz: „Frust der Bürger kann ich gut nachvollziehen“

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

„Den Frust der Bürgerinnen und Bürger kann ich gut nachvollziehen.“ Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz nimmt die Kritik ernst, die angesichts der gestrigen Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema neue Flüchtlingsunterkunft in Halden aufgekommen ist. Weit mehr als die für den Veranstaltungsraum aus brandschutztechnischen Gründen zugelassenen 200 Personen wollten an der Veranstaltung teilnehmen. Alle, die auf den aufgestellten 200 Stühlen keinen Platz gefunden hatten, mussten wieder nach Hause geschickt werden. „Deswegen werden wir, wie gestern Abend bereits angekündigt, einen zweiten Termin anbieten“, so Schulz, „und stehen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch für weitere Gespräche zur Verfügung.“ Der zweite Termin findet am Mittwoch, 28. Oktober, um 19 Uhr in der Ev.-Luth. Friedenskirche, Berchumer Straße 66, statt.

„Bei allem verständlichen Frust“, so Schulz, „habe ich es gestern als sehr positiv empfunden, dass die Haldener deutlich gemacht haben, dass sie sich von ausländerfeindlichen Flugblättern, die keinen Absender nennen, nicht verunsichern lassen. Sondern im Gegenteil mit vielen Äußerungen ein beeindruckendes Zeichen gegen rechte Pamphlete gesetzt haben.“ Auch die vielen praktischen Angebote der der Bürgerinnen und Bürger, mit Sachspenden und persönlichem Engagement die Flüchtlinge zu unterstützen, haben Hagens Oberbürgermeister beeindruckt.

OB Erik O. Schulz unterwegs: Austausch mit den Bürgern auf dem Dahler Bauernmarkt

Hagen. Lockerer Plausch in ungezwungener Atmosphäre unterm blau-gelben Sonnenschirm. Im Sommer tourte Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz erfolgreich durch die Hagener Stadtteile, wo er sich mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern austauschte. Am kommenden Samstag, 17. Oktober, ist er von 11 bis 13 Uhr auf dem Dahler Bauern- und Kreativmarkt, Am Obergraben, zu Gast. Der unmittelbare Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist dem Hagener Oberbürgermeister auch gut ein Jahr nach seiner Wahl verständlicherweise weiterhin ein elementar wichtiges Anliegen: „Nur im direkten Austausch mit den Menschen kann ich ungefiltert erfahren, wie die aktuelle Gemütslage in der Stadt ist, wo der Schuh drückt, was verbessert oder verändert werden sollte. Ich höre aber auch, was die Bürger gut finden oder welche Wünsche – auch ganz konkret an mich – sie haben“, so Schulz.

Der Polizeibericht am Mittwoch

+++ HA: Umhängetasche und Portmonee entrissen +++ HA: Einbrecher schlugen Tankstellentür mit Axt ein +++ HA: Betrunken Unfall gebaut +++ Küchenbrand „Am Westbahnhof“ +++ MK: Einbruch in Wohnung +++ Ennepetal – Auffahrunfall auf der Bahnhofstraße +++ Herdecke – Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten +++ Schwerte – Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person – auf abbiegendes Fahrzeug aufgefahren +++MK: Aus dem Leben eines Einbruchopfers +++ Schwerte – Diebstahl an drei PKW – jeweils alle vier Reifen entwendet +++ DO: 300 Meter Kabel gestohlen – Polizei sucht Zeugen +++ DO: 89-Jähriger bei Verkehrsunfall verletzt +++ DO: Falsche Polizisten „durchsuchen“ Wohnung und entwenden Bargeld – Zeugen gesucht +++

HA: Umhängetasche und Portmonee entrissen
Hagen (ots) – Innenstadt. Zwei bislang unbekannte Täter rissen
einem 62-jährigen Mann eine Umhängetasche und sein Portmonee aus der
Hand.
Am Dienstag stand ein 62-jähriger Mann gegen 12.55 Uhr auf der
Bahnhofstraße Ecke Stresemannstraße. Als er seiner Umhängetasche das
Portmonee entnahm, erhielt er plötzlich einen Schubs gegen den
Rücken. Um nicht zu stürzen, hielt sich der 62-Jährige an einer
Schaufensterscheibe fest. In diesem Moment entriss ihm einer der
beiden Männer die Umhängetasche. Der andere Mann ergriff das
Portmonee. Daraufhin flüchteten die Räuber in verschiedene Richtungen
und konnten unerkannt entkommen. In der Umhängetasche befand sich ein
IPad-Mini. Das Portmonee beinhaltete einen dreistelligen Geldbetrag
sowie den Personalausweis und die Kreditkarten des 62-Jährigen. Zu
den Tätern liegt leider nur eine vage Beschreibung vor: Es soll sich
um zwei große und kräftige Männer handeln. Beide hatten Kapuzen über
den Kopf bis ins Gesicht gezogen. Die Polizei bittet Zeugen, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

HA: Einbrecher schlugen Tankstellentür mit Axt ein
Hagen (ots) – Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag
auf Mittwoch gewaltsam in eine Tankstelle in der Becheltestraße ein.
Hierbei schlugen sie gegen 00.55 Uhr die Eingangstür mit einer Axt
ein und stahlen eine größere Anzahl Zigaretten. Anschließend
flüchteten die Einbrecher in unbekannte Richtung. Die Höhe des
Schadens war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht bekannt.
Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise
bitte an die Polizei unter der 02331 – 986 2066.

HA: Betrunken Unfall gebaut
Hagen (ots) – Ein 54 Jahre alter Seat-Fahrer hatte am
Dienstagabend ordentlich über den Durst getrunken, als er gegen 18.50
Uhr auf der Niedernhofstraße mit einem entgegenkommenden Peugeot
kollidierte. Der 54-Jährige riss dabei mit seinem Wagen die hintere
Stoßstange des Entgegenkommenden ab, zog diese hinter sich her und
beschädigte damit zusätzlich einen parkenden Pkw. Erst durch eine
Zeugin, die dem einfach weiterfahrenden Verursacher Handzeichen gab,
stoppte dieser an der nächsten Einmündung und kam zurück zur
Unfallstelle. Bei seiner Überprüfung fiel den Polizisten deutlicher
Alkoholgeruch auf, ein Atemtest ergab einen Wert über 2,3 Promille.
Der Seat-Fahrer musste mit zur Blutprobe, sein Führerschein ist erst
einmal weg, die Gesamtschadenshöhe liegt bei etwa 8000 Euro.
Küchenbrand „Am Westbahnhof“
Gevelsberg (ots) – Am Dienstag, den 13.10.2015 um 22:50 Uhr, wurde
die Feuerwehr Gevelsberg zu einem vermutlichen Wohnungsbrand Am
Westbahnhof gerufen. Aufgrund dieser Meldung wurde die Feuerwehr auch
über Sirenen alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass
es in einer Küche gebrannt hatte. Das Feuer war aber schon vor
Eintreffen der Feuerwehr durch die Bewohner gelöscht worden. Außerdem
wurde der Raum belüftet. Alarmiert waren neben Kräften der
hauptamtlichen Wache auch die Löschzüge 1 – 3 die jedoch nicht mehr
tätig werden mussten. Einsatzende war gegen 23:30 Uhr.

MK: Einbruch in Wohnung
Iserlohn/Letmathe (ots) – Unbekannte stiegen am Dienstag in eine
Wohnung in der Straße „Im Markenfeld“ ein. Hierfür hebelten sie
zwischen 14 und 21 Uhr ein Fenster auf. Anschließend durchsuchten sie
die Räumlichkeiten. Ob die Täter Beute machten, ist bisher nicht
geklärt Am Fenster entstand geringer Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Ennepetal – Auffahrunfall auf der Bahnhofstraße
Ennepetal (ots) – Blutprobenentnahme angeordnet Am 13.10.2015,
gegen 13.40 Uhr, fährt ein 23-jähriger Wittener mit einem Pkw Opel
Tigra auf der Bahnhofstraße in Richtung Gevelsberg auf einen
vorausfahrenden und verkehrsbedingt abbremsenden Pkw Peugeot einer
41-jährigen Ennepetalerin auf. Bei der Unfallaufnahme bemerken die
Beamten bei dem Opelfahrer Drogeneinfluss. Sie ordnen eine
Blutprobenentnahme an und stellen den Führerschein sicher. Der
Gesamtschaden beträgt etwa 7.000 Euro.

Herdecke – Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten
Herdecke (ots) – Am 13.10.2015, gegen 14.55 Uhr, rollt ein
28-jähriger Hagener mit einem Pkw Peugeot vor einer Verkehrsampel auf
der Dortmunder Landstraße in Richtung der Straße Herdecker Bach in
Höhe der Wittbräucker Straße gegen die hintere Stoßstange eines vor
ihm wartenden Pkw Mitsubishi einer 36-jährigen Hagenerin. Durch den
Aufprall zieht sich die Mitsubishifahrerin leichte Verletzungen zu.
Sie begibt sich selbständig in ärztliche Behandlung. Der
Gesamtschaden beträgt etwa 1.500 Euro Am 13.10.2015, gegen 19.35 Uhr,
beabsichtigt ein 64-jähriger Hagener mit einem Pkw Skoda
verbotswidrig auf der Hagener Straße in Richtung Hagen zu wenden. Es
kommt zu einem Zusammenstoß mit einem in Richtung Dortmund fahrenden
Pkw VW Passat einer 20-jährigen Ennepetalerin. Bei dem Unfall ziehen
sich beide Fahrer leichte Verletzungen zu. Sie werden mit
Rettungswagen in das Krankenhaus Herdecke gebracht. Die nicht mehr
fahrbereiten Fahrzeuge werden abgeschleppt. Der Gesamtschaden beträgt
etwa 17.000 Euro.

Schwerte – Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person – auf abbiegendes Fahrzeug aufgefahren
Schwerte (ots) – Am Mittwochmorgen (14.10.2015) fuhr gegen 8.35
Uhr ein 32 jähriger Dortmunder auf der Letmather Straße in Richtung
Ergste. In Höhe des Stahlwerkes bremste er, um dort abzubiegen. Das
bemerkte ein 57 jähriger Holzwickeder, Fahrer eines nachfolgenden
Klein-LKW, zu spät und fuhr auf. Durch den Aufprall wurde der
Dortmunder leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 8
000 Euro.

MK: Aus dem Leben eines Einbruchopfers
Märkischer Kreis. Ein Freitagmorgen im Winter. 6 Uhr. Der Wecker klingelt. Gerädert
klettert Peter G. aus seinem Bett. Gewohnter Sprung unter die Dusche.
Fix die erste Tasse Kaffee des Tages. Anschließend zügige Fahrt zur
Arbeit. Peter hat viele Termine heute. Und dabei nur im Kopf, dass er
heute Abend noch Besuch bekommt. Kumpel haben sich zum Fußball
schauen angekündigt. Also fährt Peter nach der Arbeit voller
Vorfreude nach Hause. Bis hierhin ein ganz normaler Tag. Bis er die
Tür zu seiner Wohnung aufschließt.
Der Schlüssel dreht sich im Schloss. Peter befällt ein komisches
Gefühl. Er tritt ein. Die Wohnung ist eiskalt. Als ihn der Weg ins
Wohnzimmer führt, trifft ihn fast der Schlag. Die Terrassentür steht
weit offen. Die Scheibe ist eingeschlagen. Überall Scherben. Chaos.
Durcheinander. Offene Schränke. Herausgezogene Schubladen. Alles auf
dem Boden verteilt. Fotos seiner Liebsten, Unterlagen, die
DVD-Sammlung. Der Tablet-PC, der heute Morgen noch auf dem Tisch lag:
Verschwunden.
Im Schlafzimmer steht der Schrank offen. Die Kleidung ist
herausgerissen. Der Boden ist voll davon. Seit Monaten spart Peter
Geld für den Urlaub. Jetzt fängt er wieder bei null an. Das Versteck
zwischen den T-Shirts hat sich als nicht besonders gut erwiesen.
Peter ist den Tränen nah.
Es dauert ein paar Minuten, bis er sich gesammelt hat. Noch völlig
unter Schock tut er das Erste, was ihm in den Sinn kommt: Er wählt
die 110.
Eine zugegeben fiktive Geschichte. Doch solche oder ähnliche
Szenen spielten sich im Jahr 2014 insgesamt 992 Mal im Märkischen
Kreis ab. Aus unserer Erfahrung wissen wir: Opfer eines Einbruchs zu
werden prägt. Ein Einbruch heißt nicht nur, wertvolle oder
liebgewonnene Gegenstände zu verlieren. Er ist für die Opfer vor
allem eine psychische Belastung.
Die gute Nachricht ist: Die Polizei tut etwas gegen
Einbruchdiebstähle. Und Sie können sich vor Einbruchdiebstählen
schützen. Wir verraten Ihnen wie!
Hiermit laden wir alle interessierten Pressevertreter zur
Pressekonferenz. Anlass ist der Startschuss der landesweiten
Präventionskampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer!“ im Zeitraum
vom 19. Bis 24. Oktober 2015. Zeitgleich nimmt auch die
Ermittlungskommission Casa wieder ihre Arbeit auf.
Zu beiden Themen informieren wir Sie gerne am Montag, 19. Oktober
2015, 12.00 Uhr bei der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis,
Friedrichstraße 70, 58636 Iserlohn, 1. Etage, dortige
Ausstellungsfläche.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Schwerte – Diebstahl an drei PKW – jeweils alle vier Reifen entwendet
Schwerte (ots) – In der Nacht zu Mittwoch (14.10.2015) haben
unbekannte Täter an der Thüner Wiese einen 5er BMW auf Steine
aufgebockt und anschließend alle vier Reifen vom Fahrzeug entwendet.
Gleichgelagerte Sachverhalte gab es im gleichen Zeitraum auch an
der Unterdorfstraße und am Barlohsgrund. Hier waren ein BMW und ein
Daimler Benz betroffen.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in
Schwerte unter der Rufnummer 02304 921 3320 oder 921 0.

DO: 300 Meter Kabel gestohlen – Polizei sucht Zeugen
Dortmund. Unbekannte Täter haben von einer Baustelle in der Dortmunder
Innenstadt 300 Meter Kabel gestohlen. Die Polizei sucht Hinweisgeber.
Bereits in der Zeit vom 2.10. – 5.10.2015 schlugen die Täter zu.
Tatort war die Großbaustelle am Dortmunder U-Turm. Die Kabel waren
auf drei Europaletten abgelegt. Die Diebe haben wahrscheinlich die
Kabel mit einem nicht bekannten Fahrzeug abtransportiert. Der Wert
der Kabel beträgt circa 30.000 Euro.
Hinweise über den Verbleib der Kabel bitte an unsere Kriminalwache
unter 0231-132-7441.

DO: 89-Jähriger bei Verkehrsunfall verletzt
Dortmund. Ein Dortmunder ist heute Morgen (14.10.) bei einem Unfall in der
Dortmunder Innenstadt verletzt worden.
Gegen 9.50 Uhr ging der 89-jährige Dortmunder vom Westenhellweg in
die Petergasse. Gleichzeitig versuchte ein 46-jähriger aus Witten mit
seinem Lkw aus der Petergasse rückwärts herauszufahren. Nach
Zeugenangaben versuchte der Senior hinter dem Lkw vorbeizugehen.
Dabei kam es offenbar zum Zusammenstoß und der 89-jährige Dortmunder
fiel zu Boden. Sofort leistete der Fahrer Erste Hilfe und alarmierte
einen Rettungswagen.
Der Fußgänger wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr
besteht aktuell nicht.

DO: Falsche Polizisten „durchsuchen“ Wohnung und entwenden
Bargeld – Zeugen gesucht
Dortmund. Eine 71-jährige Frau ist heute Vormittag (14. Oktober) in
Dortmund-Hörde von falschen Polizisten in ihrer eigenen Wohnung
bestohlen worden.
Gegen 7.30 Uhr hatte es ihren ersten Aussagen zufolge an ihrer Tür
geklingelt. Drei Männer – zwei davon in einer Uniform und einer in
zivil – zeigten einen Ausweis und gaben an, von der Polizei zu sein
und ihre Wohnung durchsuchen zu müssen. Die Frau stehe im Verdacht,
eine Straftat begangen zu haben. Die beiden uniformierten Männer
durchsuchten daraufhin ihre Wohnung und nahmen unter anderem Bargeld
an sich. Der zivil gekleidete Mann blieb bei der Dortmunderin.
Als die „Durchsuchung“ beendet war, verließen die Männer die
Wohnung ohne ihr weitere Auskünfte zu geben. Die Frau wurde nun
stutzig und rief die Polizei. Die schickte daraufhin ein echtes
Streifenteam vorbei. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei sucht in diesem Zuge noch Zeugen, die die drei Männer
beobachtet haben. Sie werden wie folgt beschrieben: Der Mann in
ziviler Kleidung war ca. 180 cm groß, sehr schlank und trug eine
hellbraune Lederjacke sowie eine blaue Jeans. Er hatte ein auffällig
vernarbtes Gesicht und strähniges, halblanges blondes Haar. Die
beiden anderen Männer waren ca. 170 bis 175 cm groß und trugen eine
blaue Uniform mit einer grünen Schutzweste mit der Aufschrift
„Polizei“ darüber. Beide waren von stämmiger Natur und hatten kurze
schwarze Haare.
Haben Sie im Bereich des Tatortes Personen gesehen, auf die diese
Beschreibung zutrifft? Dann melden Sie sich bitte beim hiesigen
Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.

Facebook-Posting der Hagener Polizei erreicht über 7 Millionen Menschen

Bildquelle: Polizei Hagen
Bildquelle: Polizei Hagen

Hagen.“Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!“, so lautet die aktuelle Botschaft der Pressestelle der Polizei Hagen, welche die Beamten am Dienstag auf der behördeneigenen Facebookseite veröffentlichten. Und das Thema scheint die Gemüter sehr zu bewegen: Innerhalb nur eines Tages erreichte die Botschaft bisher mehr als 7 Millionen Menschen bei Facebook, mit deutlich steigender Tendenz. Bei den über 2000 Kommentaren stimmten viele Facebook-Nutzer der Hagener Polizei zu:
„Super Beitrag und ein Warnschuss, um manchen nochmals die Augen zu
öffnen!“ kommentierte eine junge Userin. Das Posting, welches bewusst
provokant formuliert ist, haben bereits rund 110.000 Menschen geteilt
und es hat einen sehr ernsten Hintergrund.

Viele Eltern posten unbedarft Bilder von ihren Kindern in sozialen
Netzwerken im Internet. Zumeist werden diese auch nicht nur mit den
„Freunden“ geteilt, sondern öffentlich und für alle sichtbar. Jeder,
der die Fotos betrachten kann, kann diese auch auf seinem Computer
speichern und weiterveröffentlichen. Was die Eltern heute noch „süß“
finden, kann für das eigene Kind aber in einigen Jahren sehr peinlich
werden. Insbesondere dann, wenn es damit von Schulkameraden gemobt
wird. Das nackt am Strand spielende Kind von heute muss sich
vielleicht morgen schon gegen andere behaupten. Noch schlimmer ist
es, wenn pädophil veranlagte Menschen sich solcher Fotos bedienen und
sie für ihre Zwecke nutzen bzw. an anderer Stelle veröffentlichen.

Die Polizei Hagen rät eindringlich dazu, Bilder von den eigenen
Kindern nicht in sozialen Netzwerken im Internet zu veröffentlichen
bzw. die Privatsphäre-Einstellungen entsprechend anzupassen.

EN: Kradfahrer mit 178h/km in 50er-Zone gemessen

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) – Am 02.10.2015 wurde ein 47-jähriger
Ennepetaler auf seinem Motorrad des Typs Yamaha in der Heilenbecker
Straße in Ennepetal mittels ProVida Krad des Verkehrsdienstes der
Polizei gemessen. Diese Messungen wurden im Rahmen der angekündigten
verstärkten Kradkontrollen zum Saisonausklang durchgeführt. Dem
Motorradfahrer werden 8 aufeinanderfolgende Geschwindigkeitsverstöße
vorgeworfen. Der höchste Verstoß lag bei 118 km/h Überschreitung. Der
Betroffene fuhr bei erlaubten 50 km/h mit einer gemessenen
Geschwindigkeit von 178 km/h. Davon werden 10 km/h Toleranz
abgezogen. Den Betroffenen erwartet ein Bußgeld von mindestens 840
Euro und ein Fahrverbot von 3 Monaten. Da in solchen Fällen von
Vorsatz ausgegangen werden kann, kann das Bußgeld durch die
Bußgeldstelle verdoppelt werden. Des Weiteren kann die
Führerscheinstelle eine Überprüfung der Person hinsichtlich der
Geeignetheit zum Führen von Fahrzeugen (MPU) anordnen.

FTB-Fachwissen in Australien gefragt

Im Fachgespräch: Dr. Natasha Layton (Mitte) informierte sich bei FTB-Wohnberater Rainer Zott und Annika Nietzio vom Büro für leichte Sprache. Bildquelle: ESV
Im Fachgespräch: Dr. Natasha Layton (Mitte) informierte sich bei FTB-Wohnberater Rainer Zott und Annika Nietzio vom Büro für leichte Sprache. Bildquelle: ESV

Das Fachwissen des Forschungsinstituts Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein stößt auf Interesse in Australien: Dr. Natasha Layton ist derzeit im Auftrag der australischen Regierung in Europa unterwegs, um sich über Standards bei Hilfsmitteln zu informieren. Auf ihrer Tour besuchte sie das FTB in Grundschöttel, zu dem auch eine Demonstrations-Wohnung mit vielen Hilfsmitteln gehört.

„Es ist beeindruckend, wie die Menschen mit Behinderungen hier einbezogen werden“, betonte die promovierte Ergotherapeutin mit Blick auf die Arbeit des Instituts. FTB-Wohnberater Rainer Zott und Annika Nietzio vom Büro für leichte Sprache informierten die australische Besucherin über einzelne Projekte des FTB sowie über den Aktionsplan der Stadt Wetter zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „So etwas wäre auch wünschenswert für Australien“, so Natasha Layton.

An praktischen Beispielen machte sie deutlich, wie unterschiedlich Standards in Australien und Deutschland ausfallen. Während es in Australien nur zehn verschiedene Rollstuhl-Typen gibt, sind es in Deutschland etliche – und zwar jeweils exakt angepasst auf das Handicap bzw. Behinderungsbild des Nutzers. Außerdem gibt es in ganz Australien nur vier Anlaufstellen für Wohnberatung. Die FTB-Wohnberatung dagegen gehört zu einem dicht geknüpften Netzwerk von über 100 Beratungsstellen, die auf das im Vergleich zum Übersee-Kontinent kleine Bundesland NRW verteilt sind.

Natasha Layton, die in Victoria wohnt, hat ihre Informationsreise durch Europa mit einem Besuch bei Freunden in Wetter verbunden: Mit Regina Zimmer, die mit ihrem Ehemann Ralf in Grundschöttel wohnt, verbindet sie eine über 30-järhige Freundschaft.

Hagener Arzt mit Integrationsmedaille ausgezeichnet

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz zeichnet heute (Mittwoch, 14. Oktober) acht Bürger und Bürgerinnen mit der Integrationsmedaille aus. Geehrt werden Männer und Frauen, die sich zivilgesellschaftlich im Bereich Gesundheit und Pflege für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzen. Hierzu erklärt Staatsministerin Aydan Özoğuz:

„Ich freue mich, dass wir heute mit der Integrationsmedaille acht Bürger und Bürgerinnen ehren, die sich seit Jahren für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Flüchtlinge einsetzen. Lange bevor die Flüchtlingskrise diese Dynamik erhielt, haben sie mit ihrem beharrlichen Engagement im Bereich Gesundheit und Pflege Strukturen aufgebaut, von denen wir heute profitieren. Einige von ihnen arbeiten an vorderster Front bei der Erstbetreuung von traumatisierten Flüchtlingen, andere in der Pflege von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben. Für eine vorausschauende Integrationspolitik sind Gesundheit und körperliches Wohlbefinden zentrale Themen, um die wir uns auch langfristig bei Migranten kümmern müssen. Deshalb habe ich Gesundheit und Pflege in der Einwanderungsgesellschaft auch zu meinem Schwerpunktjahr 2015 gemacht. Die Preisträger tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft einen gleichberechtigten Zugang zum Gesundheitssystem bekommen.“

Mit der Verleihung der Integrationsmedaille ehrt Staatsministerin Aydan Özoğuz Ehrenamtliche sowie Hauptamtliche, die unter anderem freiwillige Helfer betreuen. Özoğuz hatte die Fraktionen des Deutschen Bundestags gebeten, ihnen Menschen vorzuschlagen, die sich durch ein besonderes Engagement auszeichnen. Die acht Preisträger:

  • Frau Sevgi Bozdağ (Berlin) ist Bauingenieurin und leitet ehrenamtlich den Verein „InterAktiv e.V.“. Hier kümmert sie sich um Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten, meist aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte.
  • Herr Dr. Osman Mahmalat (Hagen) ist Radiologe und behandelt in seiner Praxis ehrenamtlich Flüchtlinge aus Syrien. Er ist auch für kommunale Stellen und Behörden ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen geht.
  • Frau Marina Baldin (Duisburg) betreut als Ehrenamtskoordinatorin hauptamtlich eine Freiwilligen-Gruppe im Multikulturellen Seniorenzentrum „Haus am Sandberg“. Die Pflege im Seniorenzentrum ist kultursensibel: bei der Pflege werden besonders kulturelle Eigenheiten berücksichtigt.
  • Herr Manfred Makowitzki (Ulm) ist organisatorischer Leiter des „Behandlungszentrums für Folteropfer“. In seinem Zentrum werden traumatisierte Flüchtlinge betreut und therapiert.
  • Frau Inga Marie Sponheuer (Essen) ist Kinderkrankenschwester und arbeitet ehrenamtlich für die „Medizinische Flüchtlingshilfe“ in Bochum und initiiert darüber hinaus Theaterprojekte zum Thema Flucht.
  • Herr Avni Ayyıldız (Berlin) ist sozialpädagogischer Mitarbeiter bei „miGesgGmbH“ und arbeitet mit geistig behinderten, psychisch erkrankten und suchtmittelabhängigen Menschen. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund.
  • Herr Arif Ünal (Köln) leitet das „Gesundheitszentrum für Migrantinnen und Migranten“, das Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bei der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung unterstützt.
  • Herr Markus Göpfert (Mayen) ist Sozialpädagoge und arbeitet hauptamtlich im psychosozialen Zentrum „IN TERRA“. Hier werden u.a. Flüchtlinge zum Asylverfahren beraten und traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer therapiert.

OB Schulz empfängt türkischen Generalkonsul

Oberbürgermeister Schulz empfängt den türkischen Generalkonsul Basa im Rathaus an der Volme. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)
Oberbürgermeister Schulz empfängt den türkischen Generalkonsul Basa im Rathaus an der Volme. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Oberbürgermeister Erik O. Schulz empfing Mustafa Kemal Basa, den neuen Leiter des türkischen Generalkonsulats in Essen, gestern (13. Oktober) zu seinem Antrittsbesuch im Rathaus an der Volme. Das türkische Generalkonsulat in Essen ist für den Regierungsbezirk Arnsberg, die Stadt Essen sowie die Stadt Mühlheim zuständig und betreut somit rund 270 000 Bürgerinnen und Bürger. Aufgaben des Konsulats sind neben konsularischen Angelegenheiten auch die Unterstützung der türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger hinsichtlich Bildung, Kultur und sozialer Belange. Während des Gesprächs im Rathaus tauschten sich Oberbürgermeister Schulz und Generalkonsul Basa besonders über berufliche Perspektiven für junge Migranten aus und vereinbarten eine enge Abstimmung zwischen städtischen und konsularischen Aktivitäten in dieser Hinsicht.

Herdecke: Zwei Verletzte auf der Hagener Straße

Foto © Christian Arndt, Feuerwehr
Foto © Christian Arndt, Feuerwehr

Herdecke. Ein Verkehrsunfall wurde der Freiw. Feuerwehr Herdecke am Dienstag um 19:47 Uhr gemeldet. Auf der Hagener Straße (Umgehungsstraße, B54) waren zwei Fahrzeuge der Marken VW und Skoda kollidiert.

Bei dem Unfall wurde eine Ennepetalerin (20) sowie ein Hagener
(64) leicht verletzt. Ein Zeuge leistete zunächst Erste Hilfe. Ein
zufällig vorbei fahrendes Rettungsdienstteam übernahm dann die
weitere Erstversorgung. Ein weiterer Rettungswagen aus Wetter wurde
zur Einsatzstelle angefordert. Beide Patienten wurden nach der
Erstversorgung durch den Notarzt in das örtliche Krankenhaus
transportiert.

Die Feuerwehr erschien an der Einsatzstelle und sicherte gemeinsam
mit der Polizei die Einsatzstelle. Die Fahrtrichtung Dortmund musste
vollständig gesperrt werden. Die Einsatzstelle wurde durch die
Feuerwehr, auch für die Unfallaufnahme der Polizei, ausgeleuchtet.
Auslaufende Betriebsmittel wurden mit Bindemittel abgestreut.

Zwei Abschleppwagen entfernten die beschädigten Fahrzeuge vom
Unfallort. Nach gut einer Stunde konnte die Straße wieder freigegeben
werden. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug 1 Std und 25 Minuten im
Einsatz.

Halver: Ein Verletzter bei Brand in Produktionshalle

Halver. An der Elberfelder Straße kam es am späten
Dienstagabend zu einem Brand. In den Produktionshallen einer dortigen
Automobilzulieferfirma geriet eine Maschine gegen 21.20 Uhr aus noch
ungeklärter Ursache in Brand. Ein Mitarbeiter erlitt eine
Rauchgasvergiftung. Eine Rettungswagenbesatzung führte ihn einer
Wipperfürther Klinik zu. Genaue Angaben zur Sachschadenshöhe sind
bislang nicht möglich. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die
Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Was ist los in Hagen? Termine – Events – Veranstaltungen

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