Phoenix Hagen verliert gegen Ulm

Trotz eines guten Beginns hat Phoenix Hagen das Auswärtsspiel bei ratiopharm ulm mit 73:95 (43:47) verloren. Nachdem die Feuervögel im ersten Viertel noch mit 27:23 die Nase vorn hatten, waren die Ulmer insbesondere im dritten Spielabschnitt überlegen. Vor 6.200 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm arena in Neu-Ulm gelangen Ivan Elliott 18 Punkte in einem Viertel.

Das Personal:

Bei Phoenix Hagen fiel Center D.J. Covington weiter mit einem Innenbandriss im Sprunggelenk aus. Sein Ersatz Tommy Lee Smith trug nach seinem Heimdebüt gegen Bayern München nun auch das erste Mal das Hagener Auswärtstrikot. Phoenix Hagen startete mit Brandon Jefferson, David Bell, Ivan Elliott, Adam Hess und Owen Klassen. Für Hess war es das erste Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Klub nach seiner Rückkehr nach Hagen. Ulm begann mit Ex-Feuervogel Per Günther, Carlon Brown, DeAndre Kane, Augustine Rubit und Raymar Morgan.

Der Spielverlauf:

Der Ulmer Headcoach Thorsten Leibenath hatte vor der Partie vor der Hagener Dreier-Stärke gewarnt. Diese Warnung blieb zunächst unerhört: Schon nach zehn Sekunden traf Adam Hess für drei. Ivan Elliott legte zum 0:6 nach. Die Hausherren berappelten sich kurzzeitig, DeAndre Kane besorgte den Ausgleich, verpasste jedoch per Bonus-Freiwurf die erstmalige Ulmer Führung (3.). Die holte wenig später Per Günther mit einem Freiwurf zum 9:8 (4.). Phoenix zeigte sich insbesondere aus der Distanz treffsicher. Allein Ivan Elliott traf fünf Dreier bei fünf Versuchen und kam insgesamt auf 18 Punkte im ersten Viertel. Das beendete Phoenix mit einer 27:23-Führung.

Phoenix baute den Vorsprung bis zum 23:32 nach Dreier von Jefferson aus (11.). Ulm fand jetzt ins Spiel und kämpfte sich zurück. Wieder war es Günther, der sein Team per Freiwurf zum 37:36 nach vorn brachte (15.). In der Folge wechselte die Führung mehrfach. Unter anderem holte Nachwuchsspieler Jonas Grof nach David Bells 40:40-Ausgleich (16.) die Hagener Führung zurück (17.). Die Ulmer hatten ihren Weg durch die Hagener Verteidigung gefunden und kamen mit einfachen Korblegern zu Punkten. Auch von der Dreierlinie trafen sie besser als noch im ersten Viertel. Mit 47:43 aus Ulmer Sicht ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ließ Phoenix sich nicht abschütteln und schnupperte am Ausgleich. Auf Hess’ Korbleger zum 51:49 (23.) folgte jedoch eine Schwächephase. Die Hagener Offensiv-Abteilung geriet ins Stocken, während Ulm bis auf 58:49 enteilte (26.). Phoenix traf durch Bell und Grof, aber Ulm war nicht mehr zu stoppen. Mit dem ersten Treffer von Neuzugang David Brembly zum 75:55 setzte sich der Gastgeber sogar mit 20 Punkten ab (29.). Beim Stand von 75:58 starteten die letzten zehn Minuten.

Im Schlussviertel gelang es Phoenix nicht, den Rückstand aufzuholen. Der höchste Vorsprung der Ulmer betrug zwischenzeitlich 24 Punkte. Sein Debüt im orangefarbenen Dress feierte Jose Salvador Arco. Der Spanier, der gut fünf Minuten vor Spielende eingewechselt wurde, war als Ersatz für den am Rücken verletzten Taylor Braun nachverpflichtet worden. Auch der 18-jährige David Krämer kam zu seinem ersten Beko BBL-Einsatz und erzielte direkt einen Dreier. Das Endergebnis lautete 95:73. Topscorer der Partie wurde Per Günther mit 25 Punkten.

Das Fazit:

Phoenix hatte gut begonnen und das erste Viertel vor allem aufgrund einer überragenden Dreier-Quote mit 27:23 für sich entschieden. Danach drehte Ulm das Spiel und setzte sich im dritten Viertel entscheidend ab. Phoenix tat sich schwer, Lücken in der Ulmer Verteidigung zu finden, und ließ in der Defense zu viel zu. So kamen die Ulmer zu deutlich mehr Wurf-Versuchen im Zweier-Bereich als Hagen (57:40). Bester Werfer der Gäste war Ivan Elliott, der 18 seiner 20 Punkte im ersten Viertel erzielte. Damit war er der einzige Phoenix-Akteur, der zweistellig punkten konnte. Jonas Grof stellte mit acht Punkten seinen Liga-Bestwert ein.

Die Trainerstimmen:

Thorsten Leibenath (ratiopharm ulm): „Im ersten Viertel hatten wir noch Anpassungsprobleme. Besonders Elliott haben wir oft an der Dreierlinie zu frei gelassen, wobei er auch schwere Würfe getroffen hat. Ab dem zweiten Viertel haben wir dann insgesamt eine sehr starke Defensivleistung gezeigt und dem Gegner die freien Würfe weggenommen. Im dritten Viertel kam dann eine noch stärkere Offensivleistung hinzu. Wir haben disziplinierter gespielt und unsere Ballverluste reduziert. Im letzten Viertel haben wir dann nicht mehr zugelassen, dass Hagen ins Spiel zurückkommt. Insgesamt waren wir über 40 Minuten sehr konzentriert. “

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Ulm hat zu Recht gewonnen, weil wir es im dritten Viertel zugelassen haben, dass sie ihre Stärken ausspielen. In der Phase hat sich das Spiel entschieden. Per Günther hatte großen Anteil daran. Wir dürfen ihm nicht drei oder vier Layups in Folge gestatten. Dann hat er natürlich Selbstvertrauen und trifft auch die schwierigen Würfe von außen. Ich bin ein wenig enttäuscht vom Auftreten meiner Mannschaft. Ich hätte mir gewünscht, dass wir physischer spielen, gerade unter dem Korb.“

Die Statistik:

ratiopharm ulm – Phoenix Hagen 95:73 (47:43)

ratiopharm ulm: Günther (25/4, 8 Ass.), Rubit (20, 7 Reb.), Morgan (15/1), Kane (13/1, 9 Ass.), Butler (9/1), Brown (6), Krämer (3/1), Brembly (2), Neumann (2), Ferner, Arco, Rohwer.

Phoenix Hagen: Elliott (20/5, 7 Reb.), Bell (9, 6 Ass.), Hess (9/1), Geske (8, 4 St.), Grof (8), Jefferson (7/1), Klassen (7, 11 Reb.), Mann (5/1), Smith.

Stationen: 11:14 (5.), 23:27 (10.), 40:38 (15.), 47:43 (20.), 56:49 (25.), 75:58 (30.), 85:64 (35.), 95:73 (40.).

Zuschauer: 6.200 (ausverkauft)

„kinder+Sport Basketball Academy“ startet in die fünfte Saison

Die „kinder+Sport Basketball Academy“ blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück und startete auf der Expo in Mailand in die Saison 2015/2016.

Fotocredit: kinder+Sport
Fotocredit: kinder+Sport

Die Initiative „kinder+Sport“ ist dort mit einem eigenen Areal vertreten, in der das Konzept von „kinder+Sport“ vorgestellt und durch einen speziell für die Expo entwickelten Bewegungsparcours für die Besucher erlebbar gemacht wird. Das Angebot im „kinder+Sport“ Areal wird durch zahlreiche Aktionen bereichert, die zeigen, wie die Initiative in verschiedenen Ländern mit Leben gefüllt wird. Neben Henning Harnisch, Basketball-Legende und Botschafter der „kinder+Sport Basketball Academy“, war auch der kaufmännisch-sportliche Leiter der  Beko BBL Jens Staudenmayer vor Ort. Beide freuten sich, dass viele junge Besucher die Gelegenheit nutzten, um den Parcours der „kinder+Sport Basketball Academy“ im Areal von ‚kinder+Sport‘ auszuprobieren.

„Die ‚kinder+Sport Basketball Academy‘ ist zu einer Erfolgsstory geworden, denn mittlerweile blicken wir auf vier tolle Jahre zurück. Auch in der neuen Spielzeit 2015/2016 werden mehr als die Hälfte der Beko BBL-Vereine das Programm anbieten. Wir freuen uns auf eine spannende Saison. Durch die mobile Version des Parcours können wir noch mehr ins Umland um die eigentlichen Vereinsstandorte gehen und auch Testtage in kleineren Städten und Gemeinden anbieten. So bekommt jedes Kind die Möglichkeit, die Sportart Basketball auszuprobieren“, betont Henning Harnisch, Botschafter der „kinder+Sport Basketball Academy“ und Vize-Präsident von ALBA Berlin.

Auch Jens Staudenmayer, Leiter Sport der Beko BBL, ist sehr angetan: „Die ‚kinder+Sport Basketball Academy‘ ist ein tolles Beispiel für eine sinnhafte und erfolgreiche Nachwuchsförderung. Das Programm knüpft an die vielfältigen Initiativen der Beko BBL in der Nachwuchsförderung an und ist eine ideale Ergänzung unserer bisherigen Aktivitäten. Das Konzept der Academy vereint auf nachhaltige Art und Weise die Grundelemente des Basketballs und trägt sehr dazu bei, die Anzahl der basketballspielenden Kindern weiter zu erhöhen.“

Die „kinder+Sport Basketball Academy“ wurde 2011 unter dem Motto „Wir bewegen Kinder!“ ins Leben gerufen. Sie basiert auf einem innovativen, sechsstufigen Leistungskonzept, das im Nachwuchsbereich des deutschen Basketballs einzigartig ist. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ein Trainingsprogramm zu absolvieren und dabei verschiedene Leistungsstufen zu erreichen. In einem speziell entwickelten, vier Stationen umfassenden Trainingsparcours können die Kids ihre Basketball-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Unter Anleitung erfahrener Jugendtrainer der Beko BBL-Vereine können insgesamt sechs Trikots erspielt werden – vom „Rookie“ bis zum „Allstar“.

Über „kinder+Sport“:
„kinder+Sport“ ist eine Initiative von Ferrero, die sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu begeistern. „kinder+Sport“ vermittelt Kindern und Jugendlichen Spaß am Sport und bietet ihnen die Möglichkeit, sich durch gezieltes Training mit professioneller Unterstützung sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. Seit 2006 setzt sich „kinder+Sport“ bereits erfolgreich im Bereich Leichtathletik für das Deutsche Sportabzeichen ein. 2011 gründete „kinder+Sport“ die „kinder+Sport Basketball Academy“, die in Zusammenarbeit mit ALBA Berlin startete. Seit 2012 ist die „kinder+Sport Basketball Academy“ ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsfördermaßnahmen der Beko Basketball Bundesliga. Mehr als die Hälfte der Beko BBL-Vereine integrieren das Programm der „kinder+Sport Basketball Academy“ in ihre Jugendarbeit. Weitere Informationen finden Sie unter www.kinderplussport.de.

„Ahnungslos oder unredlich ? – Tilo zu TTIP“ Leserbrief von Jochen Marquardt

Leserbrief von Jochen Marquardt (DGB) zum Kommentar im Wochenkurier vom 7.10. „Scheinheilig“. Wir veröffentlichen diesen Leserbrief ohne Wertung der Redaktion zur freien Meinungsbildung unserer User.

>>„Hast Du Tilo schon gelesen?“ wurde ich am vergangenen Mittwoch vor der Pelmke gefragt. Hatte ich leider vor der Veranstaltung zum Thema „TTIP“ mit Ulrike Herrmann im Kulturzentrum noch nicht und nahm es mir für den anschließenden Abend vor. Unter der Überschrift „Scheinheilig“ fand ich den aktuellen Kommentar von Tilo und beim Lesen stellte ich mir die Frage ob dieser Kommentar aus Ahnungslosigkeit über das geplante Freihandelsabkommen geschrieben worden ist. Falls nicht sind die Zeilen unredlich und es ärgert mich sehr, dass der Schreiber die Gelegenheit versäumt hat sich sachkundig zu machen. Ein Griff zum Telefon hätte vieles klären können. Richtig ist das der DGB gemeinsam mit vielen demokratischen Kräften für die Demonstration für einen gerechten Welthandel nach Berlin aufgerufen hat. Das es möglicherweise auch im „rechten Lager“ Gegner von TTIP gibt, mag sein – sie gehören aber nicht in das Spektrum des gemeinsamen Aufrufs nach Berlin.

Die unterstellten Argumente von Tilo sind allerdings an den Haaren herbeigezogen. Weder das gern zitierte Chlorhühnchen noch irgendwelche „Schutzgerichte“ sind die Basis für den Widerstand gegen die Freihandelsabkommen. Die Kritik gegen TTIP (Abkommen zwischen USA und EU) basiert auf den in weiten Teilen intransparenten Verhandlungen dieses Abkommens und darin, dass es bisher keinerlei Sicherheit für die Gewährleistung von zuverlässigen und hohen Standards im Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Arbeitnehmerrechten gibt. Sie fußen darauf, dass so genannte Investorenschutzgerichte die vorhandenen rechtsstaatlichen und bewährten Gerichte übergehen und daraus erhebliche Gefahren für die Steuerzahler beider Länder erwachsen, denn die Staaten können durch Konzernklagen aufgrund von möglichen „entgangenen Gewinnen“ in Regress genommen zu werden. Es stimmt, dass es bereits viele solcher Vereinbarungen gibt und sie mögen in Ländern mit ungesicherten demokratischen Strukturen erklärlich sein – für die USA und für Europa gilt dies bei aller Kritik im Einzelfall nicht. Auch ist die Kritik nicht einseitig gegen die USA gerichtet – sie ist gegen die Nutznießer in den Konzernetagen und Großunternehmen gerichtet, die wie z.B. der schwedische Energiekonzern Vattenfall die Deutschland eine milliardenschwere Investorenklage nach dem Atomausstiegsbeschluss anhängen wollen.

Kein Wort im Kommentar darüber, dass selbst nach eigenen EU-Prognosen mit dem geplanten Freihandelsabkommen weder rechenbares Wirtschaftswachstum entsteht, noch erkennbare Beschäftigungszuwächse zu erwarten sind.

Den Hinweis von Tilo vor der eigenen Haustür kehren zu müssen, nehmen wir gern auf. Als DGB in unserer Stadt bemühen wir uns seit vielen Jahren ernsthaft darum, auch wenn nicht alles auf Anhieb klappt.  Wer allerdings, wie Tilo dem Besen vor dem Kehren die Borsten zieht, schreibt sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Und das gehört in die Kategorie von Pippi Langstrumpf Herr Tilo! Einfach mal nachfragen, sich sachkundig machen, wäre da redlicher und den Lesern des Wochenkuriers gegenüber verantwortlicher.<<

Der Polizeibericht am Samstag

+++ HA: Widerstand gegen Polizeibeamte nach Sachbeschädigung +++ Gevelsberg – Einbruch in Schwimmbad +++

HA: Widerstand gegen Polizeibeamte nach Sachbeschädigung
Hagen (ots) – In der Nacht von Freitag auf Samstag, zogen ein
52jähriger und ein 25jähriger Beschuldigter gemeinsam durch die
Zietenstraße in Hagen. Dabei grölten sie ausländerfeindliche Parolen.
Der Beschuldigte H. lehnte sich an einen abgeparkten Pkw und öffnete
den Tankdeckel. Ob sie etwas in den Tank einführten ist nicht
bekannt. Bei der Aktion wurde der Tankdeckel in der Form beschädigt,
dass er sich nun nicht mehr schließen lässt.
Die Beschuldigten zogen weiter zur Blücherstraße 10 und begaben
sich dort in eine Wohnung. Aus dem geöffneten Fenster wurden weitere
ausländerfeindliche Parolen gebrüllt.
Im Rahmen der anschließend durchgeführten Identitätsfeststellung
kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten
Einsatzkräften.
Beide Beschuldigten wurden in Gewahrsam genommen und dem
Polizeigewahrsam in Hagen zugeführt.

Gevelsberg – Einbruch in Schwimmbad
Gevelsberg (ots) – In der Nacht vom 08.10.2015 auf den 09.10.2015
schlugen unbekannte Täter eine Glasscheibe ein und gelangten durch
die entstandene Öffnung in die Räumlichkeiten des Schwimmbades. Im
Eingangsbereich des Schwimmbades wurde ein aufgestellter
Wechselgeldautomat aufgehebelt. Es wurde Bargeld in unbekannter Höhe
entwendet.

Was ist los in Hagen? Termine – Events – Veranstaltungen

An diesem Samstag, den 10.10., findet im Bunker Hagen wieder die reguläre Dunkelführung statt. Da die Führung um 17 h bereits ausgebucht ist, hat man eine Sonderführung um 16 h zusätzlich eingerichtet. Diesmal gibt es wieder Muckefuck und einen Film über die Luftangriffe auf Hagen. Eintritt 9,50 Euro für Erwachsene und 7,50 Euro für Kinder.
Anschließend um 18.30 h bis 22 h wird das Museum wieder farbig illuminiert und musikalisch untermalt. Dann können Besucher das Museum allein mit einem Grundriss und einer Kurzbeschreibung erkunden und die Inszenierung auf sich wirken lassen Eintritt 4 Euro

Alle Termine und Angaben ohne Gewähr.

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