„Feuerengel“ von Wibke Seifert

(TV58.de / Petra Weigert) Das Buch  ist eine Novelle aus ihrer Heimatstadt Gevelsberg und Hagen.

FeuerengelDie heimatverbundene Autorin ist dreifache Mutter und lebt mittlerweile auf Malta. Ihre Leidenschaft zum Schreiben hat sie bereits früh in der 7./8.Klasse entdeckt. Trotz ihres Umzug hat sie den intensiven Kontakt zu Freunden und Familie mit ausführlichen Briefen immer gehalten. Durch diese Form der Berichterstattung entstand die Idee und Umsetzung zu ihrem ersten Buch „Mitten im Meer“, das ebenso wie das Buch „Feuerengel“ im JUHR VERLAG erschienen ist.

In „Feuerengel“ bekommt die Beziehung zu ihrem Vater eine noch innigere Nähe und Verständnis füreinander. Anlaß ist die Auseinandersetzung mit der familiären Geschichte und den Erzählungen des Vaters aus seiner Kindheit in den Zeiten des Krieges. Ganz behutsam begegnet Wibke Seifert auch ihrer eigenen Geschichte und ihren Erinnerungen. Es kommen Fragen auf und im Gespräch mit ihrem Vater entstehen neue Blickwinkel. Es gibt ihr aber nicht nur die Möglichkeit des Rückblicks, sondern sie nimmt den Bezug auf das heutige Erleben wahr. Dass „das Früher“ nicht abgeschlossen auch heute noch von Bedeutung ist, wird auch im Umgang mit ihrer jetzigen Familiensituation in der Begegnung mt ihrem Sohn deutlich.

Wibke Seifert gelingt auf eine einfühlsame Art und Weise von den verschiedenen geschichtlichen Zeiten zu erzählen und gewährt den Lesern zugleich ganz persönliche Einblicke. Der Leser hat das Gefühl von der Autorin eingeladen worden zu sein eine Zeit lang an ihrem Leben teilzunehmen.

Eine unbedingt empfehlenswerte Begegnung.

Großes Dankeschön an Spender

Volmarstein. Große Freude im Freizeitbereich des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Die Firma ABUS und örtliche Einzelhändler übergaben einen großen Grill, vier Gartentische mit Stühlen, 20 Fahrradhelme sowie zwei gebrauchte Fahrräder. Der nächste Sommer kann also kommen.

Das Geld für diese Anschaffungen war beim Fußballturnier am Schöllinger Geld übrig geblieben, das BBW-Mitarbeiter Werner Walther einmal mehr organisiert hatte. Mitgeholfen hatten dabei auch zahlreiche Mitarbeiter des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs.

Traditionell wird dieses Turnier für Fußballer ohne und mit Behinderungen durch Spenden von ABUS und Volmarsteiner Geschäftsleuten finanziert. „Dafür ein großes Dankeschön“, betonte der stellvertretende BBW-Leiter Christof Hoffmann bei der Spendenübergabe.

Shanty-Piraten entern Emster Kulturhof

Foto Quelle: Emster Kulturhof
Foto Quelle: Emster Kulturhof

Hagen. Es ist Hagens erster und wahrscheinlich einziger Shanty-Chor, der nur aus sangesfreudigen und ebenso weiblichen Stimmen besteht. Zum großen Feuerwerk der maritimen Sangeskunst entern die PIRATEN erstmals die Emster Kulturhof-Bühne.  Am Freitag, dem 09. Oktober 2015 gibt der Damenchor einen der selten Auftritte im Hagener Stadtgebiet. Sangesfreude und die gemeinsame Freude an dem Wasser-Element, lässt den Hagener Damen-Shanty-Chor zu einem besonderen Erlebnis werden. Ab 19:30 h wird im Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen) Anmeldungen nimmt Jürgen Kitzig entgegen (Tel. 02331 57064) – Restkarten, für 6,00 Euro, wird es auch an der Abendkasse geben. Im Eintritt ist auch ein frischer Matjes im Brötchen inbegriffen – leckere Pausenstärkung. Das Shanty-Konzert der Piraten ist ein beschwingter Auftakt in ein wundervolles Kulturhofwochenende, dem noch der traditionelle Tanztee am Samstag (ab 14:00 h) folgt und ein leckeres Langschläferfrühstück am Sonntag.

Hagen Aktiv: „Aufarbeitung der Enervie-Krise“

Mit Unverständnis hat die Ratsfraktion Hagen Aktiv auf die Absicht des Aufsichtsratsvorsitzenden der Enervie reagiert, zwei der Alt-Vorstände im Amt zu belassen, ohne die Frage nach deren möglichen Mitverantwortung zu stellen.

„Es war aus unserer Sicht richtig, sich zunächst auf die Frage zu konzentrieren, wie hier das Unternehmen Enervie vor der Insolvenz gerettet werden kann“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Bücker. „Mit dem Zeitaufschub war allerdings kein Blankoscheck für die handelnden Personen auf Freistellung von jeglicher Verantwortlichkeit verbunden.“

Die Folgen der Energiewende seien in dieser Ausprägung vielleicht nicht vorhersehbar gewesen. Möglicherweise aber hätten der Abstecher in Richtung Lekker/Wakker, die Planungen zu massiven Investitionen in die Windkraft und die Vorarbeiten für den politisch letztlich nicht gewünschten Ausstieg aus der Wassererzeugung den Blick auf die eigentlich wichtigen Probleme verstellt. Dadurch sei die mit der Energiewende zusammenhängende, sich rasant verändernde Marktlage deutlich zu spät erkannt worden. Insgesamt seien dann auch noch die falschen Konsequenzen gezogen worden.

„Bis zum Sommer 2014 ist von Grünhagen und Co. immer noch behauptet worden, man habe die Dinge im Griff“, so Dr. Bücker weiter. „Geändert hat sich erst etwas, als die ersten Banken unruhig zu werden begannen“.

Das Managementfehler vorlagen, habe auch die Unternehmensberatung Roland Berger so verlauten lassen. Allerdings habe es  es bislang keinerlei interne Untersuchung darüber gegeben, welche Mitverantwortung die beiden nach wie vor im Amt befindlichen Vorstände daran hätten. „Dass der Aufsichtsratsvorsitzende Schulz nunmehr eine Untersuchung per ordre de mufti einfach ausschließen will, betrachten wir als Instinktlosigkeit und Überschreitung seiner Kompetenzen. Wir erwarten im Interesse der Bürger und des Unternehmens eine ergebnisoffene Prüfung der Verantwortlichkeit durch den Aufsichtsrat“, so Dr. Bücker abschließend.

Autor Martin Baltscheit gibt Autogramme im Lutz

Der Autor Martin Baltscheit. (© Sebastian Hoppe)
Der Autor Martin Baltscheit. (© Sebastian Hoppe)

Hagen. Am Sonntag, 4. Oktober 2015, 11 Uhr, besucht der renommierte Autor Martin Baltscheit die Vorstellung des von ihm verfassten Kinderstückes „Krähe und Bär“ im Theater Hagen im Lutz, welches am 27. September dort in der Inszenierung von Miriam Michel und der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik mit den Schauspielern Marie-Theresa Lohr, Andreas Kunz, Nora Wolff und Leandra Stampoulis seine Uraufführung feierte.
Im Anschluss an diese Vorstellung am 4. Oktober wird Martin Baltscheit im Lutz-Foyer an einem durch den Buchladen Quadrux bereit gestellten Stand seine erfolgreichen Bücher „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ und „So ist das Leben“ (111 Geschichten und Gedichte eines Bären mit außergewöhnlicher Einbildungskraft) signieren. In letzterem Werk ist das Grundthema des Theaterstücks „Krähe und Bär“ enthalten.
Ferner gibt der gefragte und beliebte Schriftsteller Autogramme und steht, wie auch die Regisseurin Miriam Michel, für Gespräche gerne bereit.

Karten im Freiverkauf an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Feuerwehr Gevelsberg auf der A 1 im Einsatz

Gevelsberg. Die Löschzüge 2 und 3 sowie die hauptamtlichen Kräfte der
Feuerwehr Gevelsberg wurden am Dienstagmorgen um 08:30Uhr zu einem
LKW-Brand nach Verkehrsunfall auf die BAB 1 in Fahrtrichtung Köln
alarmiert.

Foto: Feuerwehr Gevelsberg
Foto: Feuerwehr Gevelsberg

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war kein Feuer
erkennbar. Ein Sattelzug war auf einen anderen Sattelzug aufgefahren
und ist anschließend gegen die Mittelleitplanke gefahren.
Glücklicherweise wurde kein anderer Verkehrsteilnehmer in
Mitleidenschaft gezogen. Aus dem Motorraum des auffahrenden
Sattelzuges war eine Rauchentwicklung erkennbar. Nach weiterer
Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich um
Wasserdampf vom Kühler handelte. Der Fahrer des auffahrenden LKW´s
wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Nahe
gelegenes Krankenhaus transportiert. Durch die Feuerwehr wurden noch
auslaufende Betriebsmittel abgebunden. Während der gesamten
Einsatzdauer war die BAB 1 in Richtung Köln komplett gesperrt. Der
Einsatz für die 15 Einsatzkräfte konnte dann um 09:35Uhr beendet
werden.

Sechs Verletzte bei Brand in Lüdenscheider Notunterkunft

Lüdenscheid. In der Nacht auf Dienstag, gegen 00.10 Uhr, kam es zu einem
Brand in der Notunterkunft an der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule.
Sechs Personen wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasintoxikation
vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur
Brandursache dauern an. Brandsachverständige werden den Tatort in den
kommenden Tagen begutachten. Ein Ergebnis wird frühestens kommende
Woche erwartet.

31 größere Baustellen zum Beginn der Herbstferien

(straßen.nrw). Zum Start der Herbstferien richtet Straßen.NRW wie gewohnt am ersten Ferienwochenende so wenige Tagesbaustellen, also Baustellen von kürzerer Dauer, wie möglich ein, damit der Verkehr besser fließen kann. Ein kompletter Verzicht auf Tagesbaustellen ist jedoch nicht möglich. Maßnahmen, die der Verkehrssicherheit dienen, etwa Reparaturen an Schutzplanken, müssen zum Beispiel kurzfristig durchgeführt werden. Urlauber, die ihre Route planen, sollten zudem 31 größere Baustellen auf den Autobahnen in NRW berücksichtigen.

Bei diesen Maßnahmen handelt  es sich nicht um Tagesbaustellen, sondern um Brückensanierungen, den Neubau oder die Erneuerung einer Fahrbahn. Die Bauarbeiten erstrecken sich oft über viele Monate und können nicht zu Verkehrsspitzenzeiten pausieren. Viele Arbeiten können außerdem nur bei möglichst trockenem Wetter erledigt werden. Der Herbst bietet für gewöhnlich die letzten Möglichkeiten für Arbeiten unter freiem Himmel, bevor der Winter mit Schnee und Eis das Ruder übernimmt. Innerhalb der Baustellen hält Straßen.NRW immer möglichst viele Fahrstreifen für den Verkehr frei.

Die größten Baustellen auf einen Blick:

A1: Kreuz Lotte/Osnabrück bis Ladbergen, Brückenarbeiten

A1: Remscheid bis Wermelskirchen, Ausbau

A1: Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf, Brückenarbeiten, Schutzeinrichtungen

A1: Burscheid bis Köln-Niehl, Brückenarbeiten und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung

A1: Kreuz Köln-Nord bis Köln-Bocklemünd, Ausbau

A1: Gleuel bis Erftstadt, Deckenarbeiten (nur Fahrtrichtung Koblenz)

A2: Dortmund-Nordost bis Kamen/Bergkamen, Deckenarbeiten

A3: Kreuz Ratingen-Ost bis Kreuz Hilden, Deckenarbeiten, Brückenarbeiten

A3: Leverkusen bis Köln-Mülheim, Ausbau

A4: Eschweiler-West bis Aachen-Zentrum, Ausbau (nur Fahrtrichtung Aachen)

A4: Weisweiler bis Düren, Neubau Anschlussstelle

A4: Elsdorf bis Kerpen, Umlegung der Verkehrsführung auf den neuen Streckenabschnitt der A4

A31: Heek bis Gescher/Coesfeld, Deckenarbeiten

A40: Duisburg-Rheinhausen bis Duisburg-Häfen, Brückenarbeiten

A40: Essen-Huttrop bis Essen-Kray, Schallschutzarbeiten

A42: Duisburg-Baerl bis Kreuz Duisburg-Nord, Brückeninstandsetzung und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung

A43: Haltern bis Recklinghausen/Herten, Deckenarbeiten

A43: Kreuz Bochum bis Kreuz Bochum/Witten, Brückenarbeiten

A44: Aachen-Brand bis Broichweiden, Ausbau

A44: Kreuz Werl bis Soest, Deckenarbeiten

A44: Lichtenau bis Diemelstadt, Brückeninstandsetzung

A45: Kreuz Castrop-Rauxel-Ost bis Kreuz Dortmund-West, Deckenarbeiten, Schallschutzarbeiten

A45: Schwerte-Ergste bis Kreuz Hagen, Brückeninstandsetzung

A45: Hagen-Süd bis Lüdenscheid-Nord, Brückeninstandsetzung

A45: Olpe bis Freudenberg, Brückeninstandsetzung

A46: Grevenbroich bis Kreuz Neuss-West, Schutzeinrichtungen, Schallschutzarbeiten

A46: Sonnborner Kreuz bis Wuppertal-Elberfeld, Deckenarbeiten

A52: Kaarst-Nord bis Büderich, Brückenarbeiten

A57: Kreuz Kaarst bis Holzbüttgen, Ausbau

A57: Kreuz Neuss-Süd bis Dormagen, Brückenarbeiten (Behelfsbrücke)

A61: Mönchengladbach-Nordpark bis Mönchengladbach-Wickrath, Deckenarbeiten (nur Fahrtrichtung Venlo)

18-Jähriger verletzt Mitarbeiter des Ordnungsamts

Hagen. Ein Außendienstmitarbeiter des Hagener Ordnungsamtes
ist am frühen Montagabend, gegen 18.00 Uhr, von einem 18-jährigen
Mann angegriffen und verletzt worden. Der 52-jährige ist zusammen mit
seinem Kollegen zu einer Ruhestörung durch mehrere junge Männern in
die Stresemannstraße gerufen worden. Bei der Überprüfung ist ein
18-Jähriger aus der Gruppe plötzlich geflüchtet und konnte durch den
52-jährigen Ordnungsamtsmitarbeiter eingeholt und festgehalten
werden. Dagegen wehrte er sich und schlug den Ordnungshüter mit
seinem Ellenbogen. Dabei verletzte der junge Mann ihn leicht am
Handgelenk. Der 18-Jährige konnte zur Personalienfeststellung
überwältigt und gefesselt werden. Auf ihn kommt eine Anzeige wegen
Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu.

Hochbunker in Hagen unter Denkmalschutz

Der Hochbunker in der Bergstraße in der Hagener Innenstadt steht seit Juli 2015 unter Denkmalschutz – und trägt diese Auszeichnung nun auch sichtbar an der Außenwand: Oberbürgermeister Erik O. Schulz überreichte im Beisein der Leiterin der städtischen Denkmalbehörde, Ina Hanemann, an die Eigentümer, Michaela und Gottfried Beiderbeck.

OB Erik O. Schulz und Eigentümerin Michaela Beiderbeck vor dem Hochbunker, den nun die Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ziert. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)
OB Erik O. Schulz und Eigentümerin Michaela Beiderbeck vor dem Hochbunker, den nun die Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ziert. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Als Baudenkmäler besitzen die Hochbunker im Stadtbild eine hohe Aussagekraft. Sie sind wichtige Gedenkorte für den Bombenkrieg, dem allein in Hagen mehr als 2000 Menschen zum Opfer fielen. Sie erinnern an Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft im Nationalsozialismus und führen auch heute noch die entbehrungsreichen Jahre der frühen Nachkriegszeit vor Augen.

Bunker als Kriegsmahnmal
Der Bunker an der Bergstraße ist besonders bedeutend für die Hagener Stadtgeschichte, weil er mit seinem gut überlieferten Baukörper und der im Inneren erhaltenen und ablesbaren Bunkerbinnenstruktur, der Bunkertechnik sowie wandfesten Ausstattung das Leben und Sterben während des Zweiten Weltkriegs im Hagener Stadtzentrum dokumentiert. Er entstand im Rahmen des „Luftschutz-Sofortprogramms“, das in Hagen als besonders gefährdete Stadt zwischen 1940 und 1944 sieben Hochbunker für den Zivilschutz hervorbrachte und ist somit ein wichtiges Indiz für die Baugeschichte der Stadt. Und noch heute prägen seine raumgreifenden Dimensionen das Stadtbild der Hagener City – als ein unübersehbares, im Alltagsleben präsentes Mahnmal des Zweiten Weltkrieges.

Über die lokale Bedeutung hinaus ist der Bunker eine Geschichtsquelle von besonderem Zeugniswert für die Geschichte der Menschen im Zweiten Weltkrieg, vergegenwärtigt er doch die Extremsituation, in der sich die Zivilbevölkerung während der Bombardements befunden hat. Auch Oberbürgermeister Erik O. Schulz zeigt sich während des Rundgangs durch die meterdicken Betongänge in der Bergstraße beeindruckt: „Ich bin überrascht, welche Authenzität im Untergeschoss des Bunkers herrscht. Hier ist so viel erhalten oder treffend rekonstruiert, dass es einem nicht vorkommt, als gehe man durch ein altes Gebäude, sondern man kann das Leben im Bunker regelrecht nachempfinden.“

Aushängeschild für Hagener Denkmalliste
Für die Erhaltung und Nutzung des Bergstraßen-Bunkers sprechen zahlreiche wissenschaftliche, architektur- und militärgeschichtliche Gründe, da er Teil eines in der Architekturgeschichte einmaligen Bauprogramms gewesen ist, das der Zivilbevölkerung im Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges Schutz bieten sollte und darüber hinaus für die Propaganda der Nationalsozialisten eine wichtige Funktion hatte. Als Schutzbau für die Bevölkerung sollten die Luftschutz-Bunker vor allem auch der Stabilisierung der nationalsozialistischen Politik dienen. In der Denkmalliste der Stadt Hagen nimmt der Hochbunker somit eine besonders Stellung ein.

Bunkerführungen
Das Bunkermuseum bietet regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Hagen und auf Anfrage Führungen durch das Denkmal an. Besonders authentische Einblicke in die damalige Zeit bietet die Dunkelführung. Teilnehmer erleben die unterirdische Bunkerwelt komplett verdunkelt wie zu Angriffszeiten, wenn der Strom in der ganzen Stadt ausfiel und können mit einer Dynamo-Taschenlampe die Gänge und Räume erkunden.

Die nächste Dunkelführung

findet als Sonderveranstaltung am Samstag, 3. Oktober, um 17 Uhr im Hochbunker, Bergstraße 98, statt. Regulär bietet das Bunkermuseum die öffentlichen Dunkelführungen an jedem zweiten Samstag im Monat an, der nächste Termin ist Samstag, 10. Oktober, um 17 Uhr. Eine Anmeldung zu den Führungen erfolgt unter Telefon 02331/4893855 oder per E-Mail an info@bunker-hagen.de. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter http://www.bunker-hagen.de.

MK: LKW kippt auf Haus

Foto Quelle: Polizei MK
Foto Quelle: Polizei MK

Werdohl. Auf der Bundesstraße 229 kippte heute Morgen ein LKW auf ein Wohnhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 08.40 Uhr in der Ortslage
Borbecke. Das Haus stürzte fast vollständig in sich zusammen. Auch am LKW entstand hoher Sachschaden. Glücklicherweise ist das Haus
unbewohnt, so dass sich niemand darin aufhielt oder zu Schaden kam. Warum es zu dem Unfall kam ist noch nicht abschließend geklärt. Die
Ermittlungen hierzu dauern an. Beim Fahrer des LKW handelte es sich um einen 39-jährigen Mann aus Giershausen. Er kam mit einer leichten Schockverletzung ins Krankenhaus. Die Bundesstraße ist seit 8.50 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung dauert wegen der umfangreichen Bergungsmaßnahmen zur Stunde noch an.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Werdohl
unter 02392/9399-0 zu melden.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Ennepetal: Gemeldeter Wohnungsbrand in der Hauptstr. +++ Dortmund: Verfolgungsfahrt endet in Verkehrsunfall – Unfallbeteiligter flüchtet zunächst / Betäubungsmittel gefunden +++ Dortmund: Lkw-Unfall auf der A 1: Eine Person verletzt, zwei Stunden Sperrung +++ Dortmund: Polizisten stellen Straßenräuber – Tatverdächtiger wird dem
Haftrichter vorgeführt +++ Hagen: Polizei beschlagnahmt Führerschein einer 84-Jährigen nach Unfall +++ Hagen: PKW aufgebrochen +++ Hagen: Tagsüber in Wohnung eingebrochen +++ Hagen: Mehrere Büros aufgebrochen +++ Dortmund: Räuber flüchtet nach Überfall auf Supermarkt +++ Ennepetal: LKW brennt auf Autobahn +++ Ennepetal: Pkw und Motorrad stoßen zusammen +++ Herdecke: Diebstahl in Begegnungsstätte +++ Dortmund: Fünf Fahrzeuge in Unfall verwickelt – zwei Leichtverletzte +++ Herdecke: Kraftstoffaustritt aus PKW auf Tankstelle +++ Herdecke:  Mehrere Diebstähle aus Pkw +++ Gevelsberg: Wohnungseinbruch scheitert an zusätzlicher Sicherung +++ Ennepetal: Fahrzeugdiebstahl auf dem Dr.-Fritz-Textor-Ring +++ Schwelm: Drei Einbrüche +++ MK: Drei Schwerverletzte +++ Dortmund: A 1 nach Unfall gesperrt – langer Rückstau +++ Ennepetal: Schwelbrand im Übergangswohnheim +++ MK: Zwei Einbrüche angezeigt +++ MK: Einbruch in Gemeindebüro und Lagerraum +++ MK: Einbrecher bei Einbruchsversuch gestört  +++ MK: Kindergarten heimgesucht +++ MK: Einbrecher in Büro und Schreinerei +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

VIDEO: Was kostet uns das? Uraufführung im LUTZ.

Gerade hat am vergangenen Sonntag im LUTZ „Krähe und Bär“ seine Uraufführung gefeiert. Keine Produktion, die man mal so eben aus dem Ärmel schüttelt. Besonders nicht am Theater Hagen, das einem enormen Sparzwang unterworfen ist. Kritiker fragen sich an dieser Stelle ob es nötig ist, trotzdem derartige Stücke auf die Bühne zu bringen. Nach der Uraufführung ging Werner Hahn, Leiter des LUTZ, auf diese Stimmen ein. Mehr dazu im TV58.de-Video.

Ennepetal: Feuerwehr löscht über vier Stunden brennende Strohballen

Ennepetal. Am Montag um 19:00 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal in die  Lohernockenstraße gerufen. Auf einer Wiese brannten ca. 20 Heuballen in voller Ausdehnung.

© Feuerwehr Ennepetal
© Feuerwehr Ennepetal

Die Ballen wurden mit 4 Angriffsleitungen unter Atemschutz abgelöscht. Während der Löschmaßnahmen wurden die Heuballen mit einem Radlader auseinander gezogen um an die einzelnen Glutnester zu gelangen. Die Wasserversorgung musste aus einem ca. 500 Meter entfernten Hydranten sichergestellt werden. Eingesetzt waren die hauptamtliche Wache und die Löschgruppen Voerde und Oberbauer. Während der Löschmaßnahmen
sicherte der Löschzug Milspe/Altevoerde den Grundschutz der Gemeinde.Der Einsatz konnte um 23:30 Uhr beendet werden.