VIDEO: Tipps zum Planspiel Börse 2015

Anfang Oktober startet das Planspiel Börse der Sparkassen. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren können daran teilnehmen. Sie müssen virtuelle 50.000 Euro möglichst gewinnbringend an der Börse placieren. Aufgrund der Börsenberichte aus den vergangenen Tagen und Wochen scheint das in diesem Jahr nicht ganz einfach. Martin Markowski ist Vermögensberater bei der Sparkasse Hagen. Im TV58.de-Videointerview gibt er Tipps, was man derzeit beachten sollte.

VIDEO: Planspiel Börse 2015 startet

Am 07. Oktober startet das Planspiel Börse der Sparkassen. Bis zum 16. Dezember haben dann Schüllerinnen und Schüler die Möglichkeit aus virtuellen 50.000 Euro mit den richtigen Börsentricks den höchsten Gewinn zu erzielen und sich auf die Siegertreppchen zu „zocken“. Rund 50 Gruppen mit vier bis acht Mitgliedern aus den Hagener Schulen nutzten die Auftraktveranstaltung im Hagener Sparkassen-Karree um sich für das Planspiel anzumelden. Auch wenn der Spielstart Anfang Oktober ist, kann man sich noch bis zum 12. November anmelden und in das Spiel einsteigen. Sabine Hiby von der Sparkasse Hagen betreut die Teilnehmer. Im TV58.de-Videointerview erklärt sie uns mehr rund ums Planspiel Börse.

Blutiges Ende einer Disko-Nacht

Hagen. Eine Rangelei auf der Tanzfläche einer Diskothek in
der Dödterstraße nahm in der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen
04.45 Uhr, ein blutiges Ende. Ein 26-jähriger Hagener befand sich
zusammen mit drei Bekannten auf der Tanzfläche. Hier geriet er mit
vier unbekannten Männern in Streit und es kam zu einer Rangelei. Um
weitere Streitigkeit zu vermeiden, verließ der junge Mann mit seinen
Bekannten die Diskothek. Unmittelbar davor traf er allerdings erneut
auf das Quartett und wurde von einem Täter aus der Gruppe
unvermittelt angegriffen. Der Unbekannte schlug dem 26-Jährigen mit
der Faust ins Gesicht. Dieser ging daraufhin zu Boden und schlug mit
dem Kopf auf die Bordsteinkante. Dabei zog er sich eine Platzwunde am
Hinterkopf zu. Es entwickelte sich eine Schlägerei. Der 26-Jährige
musste im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein Hagener
Krankenhaus gebracht werden. Sein 23-jähriger Begleiter erhielt bei
der Auseinandersetzung ebenfalls einen Schlag ins Gesicht und
verletzte sich leicht an der Unterlippe. Die vier Unbekannten
flüchteten vom Tatort. Sie sollen zwischen 20 bis 25 Jahre alt
gewesen sein. Der Haupttäter soll zirka 1,80 Meter groß gewesen sein.
Er hatte schwarze kurze Haare und einen schwarzen kurzen Vollbart.
Bekleidet war er vermutlich mit einer braunen Weste und einer
schwarzen Hose. Sachdienliche Hinweise an die Polizei unter der 02331
– 986 2066.

Betrunkener Vater übt mit 13-jährigem Sohn das Autofahren

Hagen. Anwohnern fiel am Sonntagabend, gegen 20.15 Uhr, auf
einem Parkplatz in der Alexanderstraße ein schwarzer Seat mit einem
kleinen Jungen hinterm Steuer auf. Einer alarmierten Polizeistreife
teilten die Zeugen mit, dass der Junge seit zirka zwei Stunden
ziellos auf dem Gelände umher fährt. Die Beamten trafen den Wagen auf
dem Parkplatz fahrend an und überprüften ihn. Am Steuer saß ein
13-Jähriger, der angab ein bisschen Autofahren zu üben. Auf dem
Beifahrersitz befand sich der 38-jährige Vater des Jungen. Ein
Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von zwei Promille. Den
Polizisten teilte er mit, er gehe davon aus, dass Kinder zusammen mit
ihren Eltern auf Parkplätzen Autofahren dürfen. Auf der Rückbank
befanden sich die 54-jährige Mutter des 13-Jährigen sowie dessen
14-jährige Schwester. Der 38-Jährige Vater erhielt eine Anzeige.

„Integriertes Anpassungskonzept“ für Hagen

Hagen. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „Integriertes Anpassungskonzept“ für die Stadt Hagen soll vor dem Hintergrund von Klimawandel und demografischem Wandel konkrete Handlungsstrategien für die Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, die Freiflächenentwicklung und den Hochwasserschutz entwickeln.

© Stadt Hagen
© Stadt Hagen

Am vergangenen Freitag (25. September) traf sich der projektbegleitende Arbeitskreis zu einem Auftakttreffen im Rathaus an der Volme. Auf Seiten der Stadt betreut die Abteilung „Umweltplanung“ des Umweltamts federführend das Projekt und nutzte die Veranstaltung, um sich mit den anderen Fachbereichen und kommunalen Eigenbetrieben der Stadt abzustimmen.

Siedlungsklimatischen Belastungen wie die erwartete Zunahme von Hitzeperioden stellen eine große Belastung für eine alternde Stadtgesellschaft da – so auch in Hagen. Allerdings werden durch den Bevölkerungsrückgang auch Flächenpotentiale freigesetzt, die gezielt zur Verringerung der Exposition gegenüber Extremereignissen wie Hochwasser und Sturzfluten beziehungsweise zur Verbesserung des Klimakomforts genutzt werden könnten.

Die für die Abstimmung erforderliche integrierte Klimafolgenanalyse und Strategieentwicklung sind über die Stadt Hagen als Trägerin der Umweltplanung, Bauleitplanung und zugleich Untere Wasserbehörde gewährleistet. Die Technische Universität Dortmund bringt über das Institut für Raumplanung ihre Expertise in der Erstellung von Klimafolgenanalysen und Anpassungsstrategien ein. Die stadtklimatologische Analyse übernimmt der Regionalverband Ruhr mit seinem Team „Klimaschutz, Klimaanpassung und Luftreinhaltung“, das zudem die Einbettung der integrierten Anpassungsstrategie in den regionalen Kontext gewährleistet. Eine breite Beteiligung der Bürgerschaft auf Stadtbezirksebene ist sowohl in der Analysephase als auch im Rahmen der Strategie- und Maßnahmenentwicklung über Bürgerwerkstätten und Klimatische vorgesehen. Das Projekt läuft seit dem 1. September 2015 bis zum 31. August 2018.

Mithin ist eine Abstimmung zwischen bestehenden Ansätzen zum Umgang mit dem demografischen Wandel, den Hochwasserrisikomanagementstrategien, der künftigen Siedlungs- und Freiraumentwicklung in der Stadt Hagen und der beabsichtigten Anpassung an ein sich veränderndes (Stadt-)Klima erforderlich. Dabei spielt auch der stadtregionale Kontext eine bedeutsame Rolle, da die Klimawirksamkeit von Freiräumen eine regional abgestimmte Siedlungsflächen- und Freiraumentwicklung erfordert. Insofern werden neue Kooperationen zwischen den bisher getrennt bearbeiteten Handlungsbereichen Klimawandel, Demographischer Wandel und Hochwasserrisikomanagement beziehungsweise den entsprechenden Akteuren auf kommunale wie auf stadtregionaler Ebene entstehen.

Ansprechpartner für Fragen und Interesse im Rahmen des Projektes sind Fred Weber von der Stadt Hagen (Telefon 02331/207-3501, E-Mail: fred.weber@stadt-hagen.de), Prof. Dr. Stefan Greiving von der Technischen Universität Dortmund (Telefon 0231/755-2214, E-Mail: stefan.greiving@tu-dortmund.de) und Dr. Wolfgang Beckröge vom Regionalverband Ruhr (Tel. 0201/2069-329, E-Mail: beckroege@rvr-online.de).

Mehr als 230 Läufer erlaufen über 12.000 Euro für die Kinderschutz-Ambulanz

Hagen. Der Inner Wheel Club Hagen (Organisator der Veranstaltung) ist vom Ergebnis des Sponsorenlaufes zugunsten der Kinderschutz-Ambulanz der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen begeistert: „Es sind mehr als 230 Läufer und Geher zu unserer Veranstaltung gekommen! Das hat unsere Erwartungen total übertroffen“, freut sich Karin Rafflenbeul, Präsidentin des Inner Wheel Clubs.

(Foto Quelle: Diakonie Hagen)
(Foto Quelle: Diakonie Hagen)

„Das Wetter spielte mit und bot den Teilnehmern ideale Bedingungen. Die Atmosphäre im Ischeland-Stadion war fröhlich und sehr familiär.“ Der jüngste Läufer, Maximilian, war gerade eineinhalb Jahre (seine Startnummer war fast so groß wie er selbst) und der älteste Teilnehmer, Anton Reiß, 91 Jahre alt. Manche Läufer oder Geher absolvierten nur einige Runden und gesellten sich dann um den großen Schwenkgrill, um leckere Würstchen oder Kuchen zu essen. Andere wie beispielsweise Hendrik Künnemann waren nicht zu bremsen. Der 14-Jährige lief „mal eben“ 62 Runden! Als Belohnung gab es für jeden Teilnehmer auch noch einen Los-Gewinn aus der großen Tombola.
Neben den sportlichen Leistungen, wurde auch der tolle Auftritt der Gauklertruppe des Jugendzirkus Quamboni beklatscht! Die anschließende Versteigerung eines BVB- und-Phoenix-Trikots, unterschrieben von allen Topspielern, brachte zusätzliche 330 Euro ein.
Die erzielte Gesamtsumme von über 12.000 Euro ist ein großer Erfolg! Reiner Rohrhirsch, Leiter der Kinderschutz-Ambulanz und selbst aktiver Läufer bei dieser Veranstaltung, freut sich sehr über dieses grandiose Ergebnis: „Mit dieser Summe, können wir die Arbeit der Kinderschutz-Ambulanz nachhaltig stärken!“
Aus diesem Grund möchten sich die Kinderschutz-Ambulanz, der Inner Wheel Club Hagen mit Kooperationspartner Rotary Hagen nochmal sehr herzlich bei allen Läufern und Sponsoren bedanken, die diese schöne Veranstaltung ermöglicht haben.

Digitaler Wandel am Arbeitsplatz – was ändert sich für Beschäftigte in Hagen?

Die „Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Aber was heißt das eigentlich für die Beschäftigten in Hagen? Welche Auswirkungen wird die Digitalisierung ganz konkret am Arbeitsplatz haben? Das will die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten wissen und hat zusammen mit dem nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium das Projekt „Arbeit 2020“ gestartet.

Isabell Mura © NGG
Isabell Mura © NGG

„Beim Thema digitaler Wandel geht es meistens um Technik. Aber wir müssen uns auch fragen, was hier auf die Beschäftigten zukommt. Das fängt beim Umgang mit neuer Software an und geht bis zu immer flexibleren Arbeitszeiten“, sagt Isabell Mura von der NGG Südwestfalen. In vielen Branchen werde sich der Arbeitsalltag massiv ändern.

Zum Beispiel in der Ernährungsindustrie. Rund 480 Beschäftigte arbeiten hier in Hagen. Digitale Technologien beeinflussen die Arbeitswelt schon jetzt – ob im Labor, in der Anlagensteuerung oder in der Logistik. Für NGG-Geschäftsführerin Isabell Mura ist klar: „Die Digitalisierung darf nicht auf Kosten der Arbeitsplätze gehen. Wir brauchen daher eine Qualifikations-Offensive. Auch bei der Ausbildung müssen die neuen Technologien eine stärkere Rolle spielen.“ Hier seien besonders die Betriebsräte gefragt. Sie setzen sich im Projekt „Arbeit 2020“ dafür ein, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen. „Zur Arbeit der Zukunft gehört ganz klar die Mitbestimmung im Betrieb“, so Mura.

Eine Kernfrage sei die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die E-Mail nach Feierabend oder sogar die Steuerung einer Maschine von zuhause: „Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verwischt immer mehr. Das darf aber nicht einseitig zu Lasten der Beschäftigten gehen. Lohn- und Zeitausgleich müssen auch künftig im Tarifvertrag geregelt sein“, betont Isabell Mura. Gute Arbeitsbedingungen garantierten zudem eine höhere Produktivität – gerade in der Industrie. Unternehmen sollten in der digitalen Wirtschaft nicht auf Werkverträge oder Leiharbeit setzen – sondern auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, so die Gewerkschafterin.

„Für die Beschäftigten in Hagen ist die Industrie 4.0 eine große Chance. Es kommt immer stärker darauf an, sich einzubringen und den Arbeitsplatz mitzugestalten“, sagt Isabell Mura. Dafür gebe es die digitalen Technologien. Und – nicht erst seit gestern – die Gewerkschaften.

Phoenix Hagen ist Sieger der Krombacher Challenge 2015

Bei der dritten Auflage der Krombacher Challenge am vergangenen
Wochenende ging es sportlich wieder einmal hoch her. In einem
spannenden Finale besiegte Phoenix Hagen vor rund 1.400 Zuschauern in
der Arena am Ischeland Sidigas Avellino mit 108:92. Damit holten sich
die Feuervögel, die sich augenscheinlich bereits in einer guten Form
befinden, nach ihrem Sieg 2013 bereits zum zweiten Mal den Titel.

© Krombacher Brauerei GmbH & Co.
© Krombacher Brauerei GmbH & Co.

Am ersten Spieltag des hochkarätig besetzten Turniers verwehrten
sie den Bundesliga-Rivalen aus Göttingen den Einzug ins Finale
(99:82). Die trafen so im Spiel um Platz 3 wie im vergangenen Jahr
auf die Telekom Baskets Bonn, die sich im ersten Halbfinale dem
italienischen Erstligisten Sidigas Avellino geschlagen geben mussten
(70:88). Die Göttinger hatten die Partie von Beginn an im Griff. Erst
im letzten Spielabschnitt kämpfte sich Bonn wieder etwas heran, die
Veilchen behielt jedoch die Nase vorn und sicherten sich – nachdem
sie in den letzten beiden Jahren das Schlusslicht bildeten – den
dritten Platz.

   2.500 Euro für den guten Zweck

Auch bei der diesjährigen Krombacher Challenge soll der
Wohltätigkeitsgedanke nicht zu kurz kommen. Unabhängig von den
Turniereinnahmen wird die Krombacher Brauerei daher 2.500 Euro für
den guten Zweck spenden. Und hier sind Fans und Verbraucher gefragt:
Die haben in den nächsten vier Wochen die Möglichkeit, über die
Krombacher Brauerei unter
https://www.krombacher.de/Engagement/Spendenaktion/Challenge/
Institutionen und Einrichtungen in der Region Hagen vorzuschlagen,
die sich in besonderer Form um Kinder, Menschen mit Behinderungen,
Notleidende oder andere wichtige soziale Anliegen kümmern. Ein
Gremium wird im Anschluss über die Vergabe entscheiden.

   Das Turnier im Überblick:

Finale:
Phoenix Hagen – Sidigas Avellino 108:92 (44:42)

Spiel um Platz 3:
Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen 77:82 (33:44)

Die Halbfinals:
Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)
Telekom Baskets Bonn – Sidigas Avellino 70:88 (37:39)

„Erste Hilfe bei Kindernotfällen“

© TV58.de
© TV58.de

Hagen. Das Familienzentrum Emst, Cunostraße 106, bietet am Mittwoch, 28. Oktober, und Donnerstag, 29. Oktober, von 18 bis 21.30 Uhr einen Erste-Hilfe -Kurs bei Kindernotfällen an. Der Kurs findet in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst statt. Die Kosten betragen 10 Euro pro Person. Anmeldungen bitte von montags bis freitags zwischen 7.30 und 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 02331-53647.

Polizeibericht am Montag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Drei Personen bei Verkehrsunfall auf der A 45 verletzt –
Verursacher flüchtet +++ Dortmund: Festnahme nach Handtaschenraub +++ Dortmund: Gefälschte iPhones verkauft? – Bundespolizei nimmt gesuchten 25-Jährigen fest +++ Dortmund: Polizei warnt vor Kellereinbrechern +++ Hagen: Einbruch in Autohaus +++ Hagen: Mit Handtasche geschlagen und Pommes beworfen +++ Hagen: Verkäuferin abgelenkt und 24 Dosen Red-Bull geklaut +++ Hagen: Autoaufbrecher bei Tat gestört +++ Schwerte: Weiterer Wohnungseinbruch – Angaben zu möglichem Diebesgut liegen bisher nicht vor +++ Dortmund/Hemer: Dieb flüchtete über Bahngleise und verletzte Verfolger durch Steinwurf +++ Ennepetal: Exhibitionist zeigt schamverletzend +++ Dortmund: Polizei nimmt Tatverdächtige nach PKW-Aufbruch fest +++ Ennepetal: Silberner BMW beschädigt +++ Gevelsberg: Beschimpft und tätlich angegriffen +++ Gevelsberg: Vier Fahrzeuge beschädigt +++ Breckerfeld: Unfall bei Ausweichmanöver +++ Wetter: Einbruch in Kulturverein +++ Dortmund: Übernachtung im Zug nicht erwünscht – 27-Jähriger wollte letzte Eurobahn nicht verlassen  +++ MK: Zwei Einbrüche angezeigt +++ MK: Kein „dummer Jungen“ Streich +++ MK: Diverses vom Wochenende +++ MK: Räuber, Einbrecher und Diebe. Wer hat sie gesehen?   +++ Ennepetal: Brandmeldeanlage in Wohnhaus läuft auf +++ Polizeibericht am Montag weiterlesen