Polizeibericht am Samstag

Foto: TV58.de
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+++  Dortmund: Demonstration der Rechtsextremisten beendet – störungsfreier
Verlauf +++ Hagen: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Hagen:  Illegaler Handel mit BTM /Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte +++ Dortmund/Essen: Nach Hilferufe folgten Fußtritte und Bedrohung +++ Dortmund: Bundespolizei nimmt verurteilten Steuerhinterzieher fest  +++

Dortmund: Demonstration der Rechtsextremisten beendet – störungsfreier
Verlauf
Die von Rechtsextremisten angemeldete Demonstration am heutigen
Samstag, 19.09.2015, fand in der Zeit von 14-16.35 Uhr mit geringer
Teilnehmerzahl statt.
Entgegen den vom Anmelder erwarteten bis zu 80 Teilnehmern, nahmen
lediglich 60 Rechtsextremisten teil. In knapp 2 ½ Stunden zogen sie
störungsfrei von Lütgendortmund bis Bövinghausen.
Die angemeldeten Gegenproteste mit insgesamt mehr als fünfmal so
vielen Teilnehmern (350), verliefen aus polizeilicher Sicht
lobenswert friedlich.
Es kam zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen

Hagen: Einbruch in Einfamilienhaus

Hagen – Unbekannte Täter brachen am Freitag, 18.09.2015, in
der Zeit von 18:00 Uhr bis 18:50 Uhr, in ein Einfamilienhaus ein.
Während der Geschädigte nur kurz das Haus verlassen hatte, brachen
die Täter ein. Sie durchsuchten das Haus und entwendeten Goldschmuck
im Wert von mehreren tausend Euro.

Hagen:  Illegaler Handel mit BTM /Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Hagen – Im Rahmen eines BTM-Geschäftes gerieten vier Männer
am frühen Samstag morgen über den Preis des Betäubungsmittel in
Streit. Es kam zu einer Schlägerei zwischen den Männern.
Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife schritt ein und
trennte die Personen. Hierbei griffen zwei Beschuldigte die Beamten
an und leisteten Widerstand. Der Widerstand konnte durch einfache
körperliche Gewalt gebrochen werden. Die beiden Männer wurden dem
Polizeigewahrsam zugeführt.
Die übrigen Personen erhielten einen Platzverweis. Gegen die
Beschuldigten wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Dortmund/Essen: Nach Hilferufe folgten Fußtritte und Bedrohung

Essen – Nachdem ein 26-Jähriger gestern Abend (18.
September) lautstark am Essener Hauptbahnhof um Hilfe rief, eilten
Bahnmitarbeiter und Einsatzkräfte der Bundespolizei ihm zur Hilfe.
Offensichtlich war Hilfe wohl doch nicht gewünscht. Mit Fußtritten
griff er Bahnmitarbeiter und Bundespolizisten an, bedrohte und
beleidigte sie. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
Gegen 20:25 Uhr wurde die Bundespolizei auf eine hilflose Person
aufmerksam gemacht, lautstark um Hilfe rief. Zusammen mit
Bahnmitarbeiter konnte auf einem Bahnsteig ein 26-jähriger Essener
angetroffen werden. Weil dieser alkoholisiert war und hilflos wirkte,
wollten ihn die Bundespolizisten in Gewahrsam nehmen. Hiergegen
wehrte er sich und versuchte sowohl die Bahnmitarbeiter und die
Bundespolizisten zu treten. Die Angriffe konnte jedoch abgewehrt
werden. Daraufhin begann der Essener damit, die Einsatzkräfte zu
beleidigen und zu bedrohen.
Auf Grund seines aggressiven Verhaltens und weil er mehrfach
äußerte, Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes zu sein, wurde
er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Bundespolizei leitete gegen den 26-Jährigen ein
Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte ein.

Dortmund: Bundespolizei nimmt verurteilten Steuerhinterzieher fest

Dortmund/Ebersberg – Einen verurteilten Steuerhinterzieher
konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei gestern Nachmittag (18.
September) am Dortmunder Flughafen festnehmen.
Der 32-jährige Reisende aus Ebersberg (Oberbayern) wurde
grenzpolizeilich Kontrolliert, nachdem er mit einem Flug aus London
einreisen wollte.
Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung seiner Daten stellte sich
heraus, dass er mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht
München hatten ihn bereits im Jahre 2012, wegen Steuerhinterziehung,
zu einer Geldstrafe von 3180,- Euro verurteilt. Den offenen Betrag
hatte er jedoch nie beglichen, woraufhin ein Haftbefehl gegen ihn
erlassen wurde.
Bundespolizisten nahmen ihn noch an der Einreisebox fest und
legten ihm Handschellen an. Weil Angehörige des Mannes die Geldstrafe
bei der Polizei in Ebersberg einzahlten, ersparte dem 32-Jährigen das
eine Ersatzfreiheitstrafe von 180 Tage in einer JVA.
Als freier Mann durfte er die Flughafenwache später wieder
verlassen.

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