SPD Hohenlimburg zur BV-Sitzung

Hohenlimburg. Die Nachfolgenutzung der Pestalozzi-Schule, die in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung durch die Schulverwaltung bekannt gegeben wurde, wird von der Hohenlimburger SPD ausdrücklich begrüßt. Demnach wird die Wilhelm-Busch-Förderschule ihren Standort in Halden aufgeben und nach Oege ziehen. „Besser könnte es nicht sein. Mit der Nachnutzung der Schule bleibt den Vereinen vor allem dem TuS Oege auch die Oeger Sporthalle erhalten. Darüber hinaus rücken die beiden Förderschulenstandorte in Oege und in der Nahmer näher zusammen“, so Ratsfrau Ramona Timm-Bergs. Für ein Heimatmuseum, das in den Räumen der Pestalozzi-Schule angedacht war, werde man in Hohenlimburg sicherlich einen anderen geeigneten Platz finden.

Darüber hinaus wurde eine weitere Standortfrage in der BV ganz im Sinne der SPD gelöst. „Die Berchumer Grundschule bleibt als Teilstandort der Heideschule erhalten. Das ist uns ganz wichtig“, formuliert es Mark Krippner. Völlig unverständlich sei hingegen die Vorgehensweise der Grünen in Hohenlimburg. „Frau Pfefferer hat beantragt, dass in Berchum Starterklassen installiert werden sollen und dass die Schule unabhängig von den Anmeldezahlen für weiterere zwei Jahre geöffnet bleiben solle.“  Das hätte aber das klare Aus für die Schule bedeutet, weil wir genau diese Zeit nicht mehr haben, so Mark Krippner. Daraus wird deutlich, dass Frau Pfefferer die ganze Diskussion nicht verstanden hat oder Sie billigend in Kauf nimmt, dass die Berchumer Schule geschlossen wird.

Mit zahlreichen Anträgen, die sich mit der Sicherheit und der Sauberkeit in Hohenlimburg befassen, traf die SPD in der BV auf eine breite Mehrheit. „Es ist müßig, wenn die Politik in jedem Jahr neu beantragen muss, dass Bürgersteige von Wildwuchs befreit gehören oder illegal aufgestellte Container aus dem Stadtbild verschwinden müssen. Das ist Aufgabe der Verwaltung und des WBH und sollte von beiden auch automatisch erledigt werden“, mahnte Peter Arnusch an.

Mahnende Worte fand auch Mark Krippner zu den eingeschränkten Öffnungszeiten im Hohenlimburger Bürgeramt. So könnten die verbliebenen Mitarbeiter nichts dafür, dass hier personelle Engpässe entstanden sind. „Aber wir fordern vom Oberbürgermeister und seinem Personalchef, dass endlich ein schlüssiges Personalkonzept vorgelegt  wird. Es muss doch möglich sein, die wichtigen Anlaufstellen für die Bürger personell so auszustatten, dass nicht andauernd ein Schild mit der Aufschrift `Heute geschlossen` an der Tür hängt.“

Eine für den Bezirk erfreuliche Meldung möchte die SPD den Bürgern und Vereinen aber auf gar keinen Fall vorenthalten. Nach der Beendigung der Haushaltssperre durch den Kämmerer kann die Hohenlimburger Bezirksvertretung in diesem Jahr noch rund 17 000 Euro für Fördermaßnahmen, Stadtentwicklung/Schulwegsicherung und Straßenbau zur Verfügung stellen. Dazu Peter Arnusch: „Ich kann unsere Vereine und Verbände nur auffordern, entsprechende Anträge an die BV zu stellen. Nach einer Prüfung besteht jetzt  die  Chance, dass wir weiteren  Projekten mit einer Finanzspritze unter die Arme greifen können.“

Die Krombacher Challenge 2015 startet bald

Das Warten hat ein Ende: In einer Woche, am 26. und 27. September, steigt die Krombacher Challenge 2015 in der Hagener Arena am Ischeland. Kurz vor dem offiziellen Saisonbeginn der Beko BBL ist das stark besetzte Turnier der Höhepunkt der Preseason und für die teilnehmenden Mannschaften eine echte Standortbestimmung.

Die Teilnehmer:

Neben Phoenix Hagen nehmen die Beko BBL-Klubs Telekom Baskets Bonn und BG Göttingen sowie der italienische Erstligist Sidigas Avellino an dem Vorbereitungsturnier teil. Bonn und Göttingen gehörten bereits in den vergangenen beiden Jahren zum Teilnehmerfeld der Krombacher Challenge. Mit Sidigas Avellino dagegen ist zum ersten Mal überhaupt auch ein internationales Team vertreten. Die Italiener spielen in der Serie A und sind auch im europäischen Basketball erfahren. Mindestens zwei bekannte Gesichter aus dem Kader von Avellino werden in Hagen zu sehen sein: die Ex-BBL-Profis Maarten Leunen (ehemals Ulm) und Benas Veikalas (ehemals Bonn).

Die Ausgangslage:

Das Halbfinale der Krombacher Challenge findet in diesem Jahr exakt eine Woche vor dem ersten Saisonspiel von Phoenix Hagen in der Beko Basketball Bundesliga beim Mitteldeutschen BC in Weißenfels am 3. Oktober statt. Damit kann das Vorbereitungsturnier durchaus als Bundesliga-Generalprobe verstanden werden. „Natürlich ist das Turnier richtungsweisend für den Auftakt in der Beko BBL“, sagt Phoenix-Headcoach Ingo Freyer. „Immerhin spielen wir an dem Wochenende gegen die BG Göttingen und einen weiteren Erstligisten, entweder aus Deutschland oder aus Italien.“ Die Krombacher Challenge passt als krönender Abschluss der Hagener Vorbereitung perfekt ins Programm. „Bislang haben wir überwiegend gegen Zweitliga-Teams getestet. Mit der Krombacher Challenge und dem Spiel gegen den belgischen Erstligisten Oostende zuvor am Mittwoch begeben wir uns sicherlich noch auf eine höhere Ebene“, so Freyer.

Die Spielpaarungen:

Im bewährten Spielmodus werden am ersten Turniertag die Halbfinalspiele ausgetragen. Hier treffen die Telekom Baskets Bonn am Samstag um 17.30 Uhr zunächst auf Sidigas Avellino. Im Anschluss fordert Phoenix Hagen um 20 Uhr die BG Göttingen heraus. Die Verlierer aus beiden Begegnungen bestreiten am Sonntag um 15 Uhr das Spiel um Platz drei. Höhepunkt wird das große Finale der beiden Halbfinalsieger um 17.30 Uhr sein. „Die Paarungen versprechen spannende Spiele unter den Liga-Konkurrenten und dem Besuch aus Italien“, freut sich Dr. Franz-J. Weihrauch, Pressesprecher der Krombacher Brauerei. „Die Basketball-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen und sich schon einmal auf die kommende Saison einstimmen können.“

Der Benefizgedanke:

Das letzte Wochenende im September steht zwar ganz im Zeichen des Basketballs, doch auch der Wohltätigkeitsgedanke soll nicht zu kurz kommen. Unabhängig von den Turniereinnahmen wird die Krombacher Brauerei 2.500 Euro für den guten Zweck spenden. Und hier sind Fans und Verbraucher gefragt: Vier Wochen lang nach dem Turnier haben sie die Möglichkeit, über die Homepages der Krombacher Brauerei sowie von Phoenix Hagen Institutionen und Einrichtungen in der Region Hagen vorzuschlagen, die sich in besonderer Form um Kinder, Menschen mit Behinderungen, Notleidende oder andere wichtige soziale Anliegen kümmern. Ein Gremium wird im Anschluss über die Vergabe entscheiden. Die Übergabe erfolgt öffentlich im Beisein der Medien.

Die Tickets:

Im Vorverkauf sind noch Karten verfügbar. Tagestickets kosten zwischen 6 und 14 Euro (Sitzplatz Kategorie 1) und sind bei allen Phoenix-Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen an der Funckestraße 38/40 sowie online unter phoenix-hagen.de erhältlich. Wichtige Vorverkaufsstellen im Hagener Stadtgebiet sind nach wie vor die HagenINFO (Körnerstraße 27, 58095 Hagen) und der Wochenkurier (Körnerstraße 45, 58095 Hagen). Außerdem gibt es drei neue Vorverkaufsstellen: Stadthalle Hagen (Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen), Westfalenpost-Leserladen (Hohenzollernstraße 3, 58095 Hagen) und Westfalenhallen Dortmund (Strobelallee 45, Dortmund). Turniertickets für das komplette Basketball-Wochenende gibt es nur im Online-Shop und in der Geschäftsstelle zu Preisen zwischen 10 und 20 Euro.

Der Spielplan:

Halbfinale (26.09.2015)
17.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Sidigas Avellino
20.00 Uhr: Phoenix Hagen – BG Göttingen

Endrunde (27.09.2015)
15.00 Uhr: Spiel um Platz 3
17.30 Uhr: Finale

250 Flüchtlinge in Lüdenscheid und Halver angekommen

(Märkischer Kreis) Punkt 16 Uhr waren die Notunterkünfte des Märkischen Kreises in Halver und Lüdenscheid am Freitag 18, September, bezugsfertig. Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Sicherheitsdienst und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen standen der bereit. In den frühen Abendstunden kamen die ersten Flüchtlinge in der Turnhalle der kreiseigenen Berufskollegs am Raithelplatz in Lüdenscheid an. Bis weit in die Nacht trafen insgesamt 147 Asylsuchende in Lüdenscheid ein, wurden direkt medizinisch in Augenschein genommen und registriert. Die letzten Busse in Halver kamen Samstagmorgen um 3 Uhr morgens an. Sie brachten 103 Flüchtlinge an die ehemalige Förderschule Susannenhöhe. Auch hier funktionierte die Erstaufnahme reibungslos. Nur sechs Personen, davon vier in Halver und zwei in Lüdenscheid, waren augenscheinlich erkrankt und wurden zur Behandlung in die Märkischen Kliniken nach Lüdenscheid beziehungsweise ins Krankenhaus in Wipperführt gebracht. Noch am Samstagmorgen liefen die Impfungen an.
Nach einem ersten Überblick kommt der überwiegende Teil der Flüchtlinge aus Syrien, in Halver sogar fast 90 Prozent). Die Hälfte der 250 Asylsuchenden sind alleinstehende Männer, die andere Hälfte Familien. Bei der ersten Lagebesprechung am Samstagmorgen im Lüdenscheider Kreishaus bedankte sich Thomas Gemke herzlich bei allen, die in den letzten Tagen die Notunterkünfte eingerichtet und bei den Kreismitarbeitern, die sich freiwillig gemeldet haben, den Betrieb der Notunterkünfte im Schichtdienst bis Ende September sicherzustellen. „Ohne die Unterstützung der verschiedenen Hilfsorganisationen wäre dieser Kraftakt nicht möglich gewesen“, machte Gemke deutlich und betonte, dass der Märkische Kreis mit dem Betrieb zweier Notunterkünfte absolut am Limit angekommen sei.

BTM-Handel, Schlägerei und Angriff gegen Polizeibeamte am Hagener Bahnhof

Hagen. Im Rahmen eines BTM-Geschäftes gerieten vier Männer auf dem Graf-von-Galen-Ring am frühen Samstag morgen über den Preis des Betäubungsmittel in Streit. Es kam zu einer Schlägerei zwischen den Männern.

Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife schritt ein und
trennte die Personen. Hierbei griffen zwei Beschuldigte die Beamten
an und leisteten Widerstand. Der Widerstand konnte durch einfache
körperliche Gewalt gebrochen werden. Die beiden Männer wurden dem
Polizeigewahrsam zugeführt.

Die übrigen Personen erhielten einen Platzverweis. Gegen die
Beschuldigten wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Polizeibericht am Samstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

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