Vermisster in der Ruhr gefunden

Arnsberg. Seit Sonntagabend wurde in Arnsberg ein 76-Jähriger
vermisst. Der unter starker Demenz leidende Mann war
aus einem Seniorenheim weggegangen und nicht wieder zurückgekehrt.
Bei umfangreichen polizeilichen, aber auch privaten Suchmaßnahmen
konnte er leider nicht gefunden werden.

Am heutigen Nachmittag wurden Polizei und Rettungsdienst gegen
15:30 Uhr durch einen Zeugen über eine Person informiert, die leblos
in der Ruhr – etwa auf Höhe der Anlagen eines Angelclubs an der
Straße „Ruhrblick“ – gefunden worden war. Durch die Feuerwehr wurde
die Person aus dem Wasser geborgen. Ein Notarzt vor Ort konnte leider
nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Ermittlungen der Kriminalpolizei brachten jetzt die Gewissheit,
dass es sich bei dem Mann um den Gesuchten handelt. Die genauen
Umstände, wie er in den Fluss geraten ist, sind noch nicht
geklärt. Hinweise auf eine Fremdverschuldung haben sich aber bislang
nicht ergeben. Die Ermittlungen dauern an.

A1: Nur ein Fahrstreifen im Tunnel Hagen-Vorhalle

(straßen.nrw). Im A1-Tunnel Hagen-Vorhalle zwischen den Anschlussstellen Hagen-West und Hagen-Nord werden Montag (21.9.) und Dienstag (22.9.) jeweils in der Zeit von  19 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen um 6 Uhr Wartungsarbeiten durchgeführt. In den zwei Nächten steht dem Verkehr in beiden Fahrtrichtungen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Betriebsmittelspur im Stadtgebiet Breckerfeld

Breckerfeld. (hb) Der Löschzug Breckerfeld wurde am Dienstagmittag zu
einer Betriebsmittelspur im Stadtgebiet von Breckerfeld alarmiert.

Foto: Feuerwehr Breckerfeld
Foto: Feuerwehr Breckerfeld

Dieses zog sich als punktuelle Verunreinigung der Fahrbahn von der
Langscheider Straße bis nach Epscheid.
Entsprechende Sicherungs- und Reinigungsmaßnahmen wurden in
Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof durchgeführt. Für die
ordnungsgemäße Entsorgung des Ölbindemittels sorgte anschließend ein
Fachunternehmen.
Der Einsatz für die 5 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr
Breckerfeld endete nach etwa einer Stunde.

Netzwerk Demenz feiert 10-jähriges Bestehen

© TV58.de
© TV58.de

Hagen. Zum zehnjährigen Jubiläum lädt das Netzwerk Demenz am Freitag, 25. September, ab 14 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer kostenlosen Feier in das Kulturzentrum Pelmke in Wehringhausen ein. Unter dem Motto „10 Jahre Netzwerk Demenz und mehr“ erwartet die Besucher ein buntes Programm mit Clownerie, Glücksrad, Bingo und Musik. Ein besonderer Programmpunkt wird gegen 17 Uhr die Lesung von David Sieveking sein. In seinem Buch „Vergiss mein nicht“ schildert er die bewegende Geschichte seiner an Alzheimer erkrankten Mutter. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich mit dem Autor auszutauschen. Vor zehn Jahren haben sich in Hagen die Pflege- und Wohnberatung und die Alzheimer-Selbsthilfegruppe der Stadt Hagen sowie Anbieter aus den Bereichen ambulante Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege, Altenarbeit, Krankenhäuser und komplementäre Dienstleister zu dem „Netzwerk Demenz“ zusammengeschlossen, um gemeinsam innerhalb der Stadt Verbesserungen für Demenzerkrankte und deren Angehörige zu erreichen. Die Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, über das Krankheitsbild zu informieren sowie in der Öffentlichkeit einen verständnisvolleren Umgang mit den Betroffenen zu erreichen. Die Netzwerkmitglieder bieten inzwischen in vielen Stadtteilen Beratungen und Hilfsangebote an, um Angehörige und Betroffene zu unterstützen. Das Engagement der aktuell 24 Mitglieder reicht zudem inzwischen von der Information an Ständen in der Fußgängerzone, bis hin zur Organisation von Filmvorführungen, Tanznachmittagen oder Schulungen für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Gründung Netzwerk für Kinder und Jugendliche

Logo201506Hagen. Im Stadtbezirk Hagen-Mitte haben sich Institutionen, Schulen und politische Vertreter darauf verständigt, ein eigenes Netzwerk zu gründen, welches für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil eintreten möchte. In vielen anderen Stadtteilen gibt es schon Stadtbezirkskonferenzen oder Stadtteilforen, für Hagen-Mitte gab es das bisher nicht. Die Auftaktveranstaltung, an der auch Bezirksbürgermeister Arno Lohmann teilnehmen wird, ist am Mittwoch, 23. September, um 16 Uhr in der Herny-van-de-Velde-Schule, Blücherstraße 22, geplant. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Verfolgungsfahrt am frühen Morgen

Hagen. Glücklicherweise glimpflich ging eine
Verfolgungsfahrt am Mittwochmorgen in der Hagener Innenstadt aus.
Gegen 07.46 Uhr beobachteten Polizisten einen 23 Jahre alten
VW-Fahrer, der im Bereich Rathausstraße mit dem Handy am Ohr
unterwegs war. Sie wollten ihn kontrollieren und gaben eindeutige
Haltesignale, die der junge Mann offensichtlich bemerkte. Anstatt
jedoch anzuhalten, gab er Gas und raste mit deutlich überhöhter
Geschwindigkeit in Richtung Eckesey. An der Fuhrparkstraße fuhr er
bei „Rot“ über die Ampel und bog wenige 100 Meter später in die
Hameckestraße ein. Zu spät bemerkte er, dass es sich um eine
Sackgasse handelt. Er versuchte noch, seine Flucht zu Fuß
fortzusetzen, konnte aber schon nach wenigen Metern eingeholt und
vorläufig festgenommen werden. Das Auto hatte sich der 23-Jährige
geliehen, er hat keinen Führerschein und nach ersten Erkenntnissen
Drogen konsumiert. Die Ermittlungen dauern an.

GRÜNE für Windkraft in Hagen

Hagen. In der Diskussion über die Einrichtung von Windkraftkonzentrationszonen in Hagen steht die GRÜNE Fraktion klar zum weiteren Ausbau dieser Energieform. „Wir haben uns in der Fraktion mit den Argumenten der Gegenwind-Initiative auseinandergesetzt und respektieren das Anliegen, bei Windkraftanlagen auf Natur- und Gesundheitsschutz zu achten“, so Fraktionssprecherin und Hohenlimburger Bezirksvertreterin Nicole Pfefferer.
„Gleichwohl betrachten wir die Energiewende hin zu den Erneuerbaren als nationale Herausforderung, die vor Hagen nicht Halt machen kann. Wenn die Stadt nun Zonen für mögliche zusätzliche Anlagen ausweist, tut sie das auch, um Wildwuchs und unkontrollierte Ansiedlungen zu verhindern. Das ist sinnvoll und trägt den Schutzbedürfnissen von Anwohnern und Natur in vollem Umfang Rechnung. Der Windkrafterlass der Landesregierung ermöglicht eine sensible Einzelfallprüfung für jedes einzelne geplante Projekt, und durch die Beschränkung der ausgewiesenen Zonen ist die Zahl möglicher Neuanlagen von vorneherein begrenzt. Wir akzeptieren diese Begrenzung, aber wir beteiligen uns nicht an reinen Verhinderungsplanungen. Wo eine Zone für Windkraft verträglich und sinnvoll ist, soll sie kommen!“

DGB: „Herausforderungen an unsere Stadt müssen anders gemeistert werden“

DGBAktion150Hagen. Für den DGB zeichnet sich in Hagen eine Situation, die wie in einem Brennglas die zentralen Fragen der aktuellen Politik bündelt. Während auf der einen Seite eine herausragende Solidarität mit Flüchtlingen und große Anstrengungen der Verantwortlichen in den Strukturen der Stadt zu verzeichnen sind, zeigt sich auf der anderen Seite deren Begrenztheit im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten. „Wir sind beeindruckt von einer Willkommenskultur in unserer Stadt, die von sehr vielen Menschen getragen wird und freuen uns über das persönliche Engagement vieler unserer Mitglieder“, so Jochen Marquardt für die Hagener Gewerkschaften. „Aktuell bemühen wir uns um eine bessere Vernetzung unserer Aktivitäten.“

Dazu zählt unter anderem die Arbeit des neuen Gewerkschaftssekretärs Fatih Ece, der seit dem 01.09. beim DGB beschäftigt ist und daran arbeitet, eine Analyse der aktuellen Lage zu erstellen, um daraus die Möglichkeiten und Erfordernisse für die weitere Arbeit abzuleiten. In einer Vorstandssitzung in der nächsten Woche will der DGB Stadtverband seine nächsten Maßnahmen diskutieren.

Unter anderem wird es darum gehen, die konkrete und direkte Hilfe weiter zu entwickeln und gleichermaßen Lösungen für die strukturellen Probleme zu finden. Dazu zählen die Sicherung der Sprachunterrichte und die Aufgabe Wege in gute Arbeit zu eröffnen. Zusätzlich sollen Veranstaltungen vorbereitet werden, die über die Ursachen der Flucht informieren und Anforderungen an die Politik formulieren, diese Ursachen ernsthaft anzugehen.

Gleichermaßen dürfen für den DGB in dieser Situation die vielen anderen Probleme in der Stadt nicht aus dem Blick verloren gehen. So bleibt die Zahl der Erwerbslosen nach wie vor hoch, vor allem bei den Langzeitarbeitslosen und auch die Forderung nach Ausbildungsplätzen für alle Jugendlichen bleibt bestehen. Für den DGB-Vorsitzenden zeichnet sich hier eine besonders komplizierte Lage ab. „Es gibt zwei gleichzeitige Wahrheiten. Zum einen fehlen 2015 hunderte Ausbildungsplätze und zum anderen finden Unternehmen oftmals nicht die Jugendlichen, die sie für ihre betrieblichen Anforderungen suchen.“ Für Marquardt stellt sich das Problem als so genanntes Matching-Problem dar, ebenso wie nicht nachgelassen werden darf, die Wirtschaft und Verwaltung aufzufordern, ausreichend Plätze anzubieten.

Der DGB wird sich weiterhin für gute Arbeit in den bestehenden Beschäftigungsverhältnissen einsetzen und aktiv für die Schaffung neuer Arbeitsplätze eintreten. Dabei verweisen die Gewerkschaften darauf, dass auch die Stadt in großer Verantwortung steht. Hier müssen sowohl große Anstrengungen unternommen werden, um die Attraktivität für Hagen weiter zu erhöhen und die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern als auch wirtschaftspolitische Impulse gesetzt werden. Dem stehen weitere Kürzungsbemühungen entgegen. „Mehr Attraktivität entsteht weder durch die geplante Sparpolitik im Kulturbereich noch durch die Kürzung von Bürgerangeboten in den Bürgerzentren oder durch weitere Einschnitte in den sozialen Bereichen“, sagt Marquardt. Für ihn muss es um einen Masterplan für Hagen gehen. Eine verantwortliche Analyse der bisherigen Schritte bezeugt nachhaltig, dass die Kürzungspolitik der Vergangenheit keine Erfolge gebracht hat und es von daher immer mehr darauf ankommt, dass keine Wunscheinnahmen formuliert werden, sondern der Druck auf Düsseldorf und vor allem auf die Bundesregierung erhöht werden muss, die Einnahmen durch eine Steuerpolitik zu verbessern, die die Handlungsräume der Stadt erhöht und die Zukunft gestalten hilft.

Schlussendlich zählt dazu auch alles zu tun, um die Arbeitsplätze bei Enervie zu sichern und dabei vor allem die beteiligten Banken einzubinden anstatt die Beschäftigten für die Verfehlungen der Politik des Unternehmens in Regress zu nehmen.

Startschuss für Flächenpool NRW in Hagen

Foto Quelle: Michael Kaub
Foto Quelle: Michael Kaub

Hagen/Düsseldorf. Hagen packt ungenutzte Areale im inneren Stadtbereich an: Nach der Bewerbung für die Teilnahme am Flächenpool NRW und der Zusage des Landes, wurde am 16. September die Konsensvereinbarung durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Ludger Kloidt, Geschäftsführer von NRW.URBAN unterzeichnet. Mit dem Instrument Flächenpool NRW unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Städte und Gemeinden dabei, ungenutzte Areale zu reaktivieren. Die Stadt Hagen hat sich mit vier Standorten im Stadtgebiet angemeldet. Rund 17 Hektar Flächenpotenzial stehen dabei im Fokus des Flächenpools NRW. Diese verteilen sich auf die Varta Insel, den Bereich Schlachthof/Enervie/Rehstraße, das Brandt-Gelände südlich der B7 sowie die Papierfabrik Delstern.
„Die Stärkung der Innenstädte ist ein Thema von wachsender Bedeutung – nur vitale Innenstädte stiften Identität und bestehen im überregionalen Wettbewerb um Arbeitsplätze und Einwohner“ so Kloidt. Das Expertenteam des Flächenpools NRW wird für die gemeldeten Flächen die Eigentümerinteressen ausloten und kommunale Entwicklungsperspektiven ausarbeiten. Im Zentrum des Verfahrens steht der neutrale, fachlich gelenkte Dialog aller Beteiligten.
„Für uns ist die Teilnahme am Flächenpool NRW eine hervorragende Möglichkeit, vakante Flächen auf diesem Wege einem größeren Kreis an potentiellen Interessenten schmackhaft zu machen“, so Oberbürgermeister Erik O. Schulz.
Fit für die Neunutzung: Fachliche Begleitung durch Flächenpool NRW
Der Flächenpool NRW stützt das Bestreben des Landes Nordrhein-Westfalen, weniger Freiraum für Neuansiedlungen zu verbrauchen und die Innenstädte zu beleben. Das Programm wird durchgeführt von den Mitarbeitern der landeseigenen Gesellschaften NRW.URBAN und BEG NRW. Der Flächenpool NRW nimmt die gemeldeten Standorte unter die Lupe und arbeitet Planungsperspektiven und Nutzungsziele von Eigentümern und Kommune heraus.
„Unser Ziel ist es, bereits bestehende, innerstädtische Standorte neu zu nutzen und die Neuerschließungen „auf der grünen Wiese“ zu vermeiden“ betont Guido Eßer, Projektmanager von Flächenpool NRW. „Durch die Unterzeichnung der Konsensvereinbarung ist der Startschuss zur Ansprache der Eigentümer gefallen, wir werden Sie zeitgleich anschreiben und individuelle Termine vereinbaren.“
Finanzierung
Hat sich eine Kommune oder Gemeinde erfolgreich für die Aufnahme in den NRW-Flächenpool beworben, geht zunächst das Land in Vorleistung. Kommunen und Eigentümer werden an den Kosten beteiligt. Die Refinanzierung erfolgt anteilig, je nach Flächenanzahl entrichtet die Kommune eine Pauschale. Der Eigentümerbetrag richtet sich nach Flächengröße und den darüber hinaus individuell abgestimmten Leistungen.
Derzeit ist der Flächenpool in 35 Gemeinden in NRW auf 147 Standorten aktiv. Insgesamt werden derzeit 739 ha Fläche betrachtet und 1053 Eigentümer zur Mitwirkung motiviert.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Hagen. Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind:
Am Montag den 21. September, um 19.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, spricht Dr. Ulf Schimmel, Oberarzt der Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, über die Erstversorgung der Neugeborenen im Kreissaal, die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U 2, Kinderernährung, Stillen oder Flaschengabe sowie Impfungen und Stoffwechselerkrankungen. Die Frauenklinik im Hasper Krankenhaus kooperiert mit der Kinderklinik des AKH: An jedem Wochentag steht ein Kinderarzt des AKH in der Frauenklinik am Mops zur Verfügung, führt Vorsorgeuntersuchungen durch und leitet bei Problemen die notwendigen Schritte ein.

Phoenix Hagen testet in Leverkusen

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Hagen. Nach dem Erfolg beim RheinStars-Cup in Köln am vergangenen Wochenende steht für Phoenix Hagen bereits die nächste Partie an: Am Donnerstag tragen die Feuervögel ein Testspiel bei den Bayer Giants Leverkusen aus. Tip-off ist in der Smidt-Arena um 19.30 Uhr.
Ursprünglich sollte das Duell gegen den ProA-Ligisten am Mittwoch ausgetragen werden. Wegen des Champions-League-Heimspiels von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen wurde es jedoch um einen Tag nach hinten verlegt. So bleibt den Phoenix-Profis ein Tag mehr zum Verschnaufen, wie auch den Leverkusenern, die am Wochenende ebenfalls beim RheinStars-Cup zu Gast waren.
Trotz des eintägigen Aufschubs haben die Feuervögel in dieser Woche ein straffes Programm zu bewältigen. Der Montag war zunächst noch trainingsfrei, endete aber am Abend bei der Teamvorstellung in der Ballsportdirekt-Filiale in Dortmund. Am Dienstagmorgen stand zunächst ein Lauf um den Hengsteysee auf dem Trainingsplan. Auch Kraft- und Wurftraining sollte die Hagener fit machen für das nächste Spiel. Am Donnerstag geht es nach einem gemeinsamen Mittagessen nach Leverkusen.
Die Partie bei den Bayer Giants kommt Phoenix-Headcoach Ingo Freyer sehr gelegen: „Es ist notwendig, dass wir jetzt genug spielen, damit die neu formierte Mannschaft sich finden kann“, sagt Freyer. Die Leverkusener hält er für ein gutes ProA-Team. „Vom Niveau her schätze ich sie ähnlich ein wie Hamburg und Köln, die unsere Gegner beim RheinStars-Cup waren“, so Freyer. Die Mannschaft will das Spiel so seriös angehen wie schon die anderen Partien in der Vorbereitung. Bis auf Julian Jasinski (Wadenprobleme) kann Trainer Ingo Freyer aus dem Vollen schöpfen.
Dass aktuell vermehrt gegen ProA-Ligisten getestet wird, ist durchaus beabsichtigt. „Es gibt natürlich eine gewisse Struktur im Vorbereitungsplan“, erklärt Freyer. Auf das Spiel in Leverkusen folgt am 23. September in heimischer Halle ein Test gegen den belgischen Erstligisten BC Telenet Oostende. Auch in den vergangenen Jahren hatte Phoenix Testspiele gegen Klubs aus Belgien und den Niederlanden bestritten. Höhepunkt der Vorbereitung ist die Krombacher Challenge am 26. und 27. September. Hier trifft Phoenix im Halbfinale auf die BG Göttingen und am zweiten Spieltag entweder auf die Telekom Baskets Bonn oder den italienischen Erstligisten Sidigas Avellino.

Dank an die Wahlhelfer

Logo201506Wetter (Ruhr). Die Wahl am Sonntag ist gelaufen, Olaf Schade wurde von den Wählerinnen und Wählern zum neuen Landrat gewählt. In den 17 Stimmwahl- und vier Briefwahlbezirken in Wetter lief die Wahl am Sonntag reibungslos ab. „Dafür möchte ich unseren 130 Wahlhelfern einen großen Dank aussprechen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich.“ Hasenberg zeigte sich zudem erfreut darüber, dass unter den Wahlhelfern bei der Landratswahl erfreulich viele Jung- und Erstwähler waren.

Oberlinschüler danken Autofahrern

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Smileys haben Mädchen und Jungen der Oberlinschule an Autofahrer verteilt, die auf dem Zentralgelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein Schrittgeschwindigkeit fahren. Bei einer Blitzaktion hielten die Bezirksbeamten Jürgen Bochmann und Michael Krahn die Autos an, so dass die Förderschüler sich bei den Fahrern bedanken konnten. „Die Mehrheit fährt auf unserem Gelände rücksichtsvoll“, so das Fazit von Axel Peitz, der als Sicherheitsfachkraft der Stiftung die Blitzaktion begleitet hat. Gerade weil im Zentralbereich der Stiftung ständig viele Menschen mit Behinderung, darunter etliche Rollstuhlfahrer, unterwegs sind, gilt Schrittgeschwindigkeit – also vier bis sieben Kilometer. Unterwegs sind dort tagsüber viele Autofahrer: Mitarbeiter, Anlieferer sowie auswärtige Patienten der Orthopädischen Klinik. Bei der Aktion nutzten die Oberlinschüler auch die Gelegenheit, um einmal selbst zu „blitzen“: Unter Anleitung schauten sie in das Messgerät und stellten die Geschwindigkeit fest. Übrigens: Wer zu schnell fuhr, bekam von den Kindern keinen Smiley, sondern einen großen Wunsch mit auf den weiteren Weg: „Bitte hier langsamer fahren!“

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Auffahrunfall mit drei Autos auf der A 1: Zwei Personen leicht verletzt +++ Ennepetal: Verkehrsunfall mit Krad +++ Dortmund: Pkw prallt gegen Brückenpfeiler – 36-Jährige schwer verletzt: Polizei sucht Zeugen +++ Hagen: Einbruch in Getränkemarkt +++ Hagen: Mutmaßliche Einbrecher versuchen Beute abzusetzen +++ Hagen: Unfall am Volmeabstieg +++ Hagen: Einbruch in Supermarkt +++ Hagen: Airbagdiebe in Hohenlimburg +++ Schwerte: Verkehrsunfall – Fußgängerin schwer verletzt +++ Herdecke: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr +++ Schwerte: Wohnungseinbruch – Täter verliert Beute +++ Herdecke: Bei Einbruch in Einfamilienhaus Bargeld, Schmuck und PKW entwendet +++ Gevelsberg: Acht Fahrzeuge aufgebrochen +++ Gevelsberg: Sachbeschädigung auf Waldweg +++ Ennepetal: Sachbeschädigung an Pkw +++ Ennepetal: Schwelm – Unfallflucht auf Parkplatz Neumarkt +++ Dortmund: Zeuge stellt flüchtenden Fahrraddieb +++ Dortmund: Schwerer Raub in der Dortmunder Innenstadt – Polizei sucht dringend Zeugen +++ MK: Eibrecher nachtaktiv +++ MK: Kamera weg +++ MK: Wieder Autos geknackt +++ MK: Einbrecher unterwegs +++ Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

Herbstferienprogramm des Kinder- und Jugendtreffs „Eilper Welle“

© TV58.de
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Hagen. Was mache ich bloß in den Herbstferien? Diese Frage stellen sich nicht nur manche Kinder und Jugendliche, sondern auch deren Eltern. Der Kinder- und Jugendtreff „Eilper Welle“ bietet in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche an, um die schönsten Tage des Herbstes noch interessanter zu gestalten. Ausnahmsweise erweitert der Treff sein Ferienprogramm sogar um einen Tag und lädt bereits vor den Ferien, am Samstag, 26. September, zum Minigolfspielen nach Herdecke ein. Die Aktion beginnt um 11 Uhr und endet um 16 Uhr. Sie ist für Kinder von sechs bis 14 Jahren gedacht, der Beitrag beträgt 2 €. Danach ist von 16 bis 17.30 Uhr noch Zeit, sich für das Herbstferienprogramm anzumelden.

In den Ferien startet das Programm am Dienstag, 6. Oktober. Von 10 bis 17.30 Uhr geht es in den Erlebnispark Gevelsberg. Hier gibt es Zeit und Platz sich auszutoben und mit anderen Kindern eine schöne Zeit zu verbringen. Bitte an Verpflegung, Wechselkleidung und Stoppersocken denken. Für Kinder von 6 bis 14 Jahren, der Beitrag beträgt 3,50 €. Am Mittwoch, 7. Oktober ist von 15 bis 20.30 Uhr „Offener Treff“ für alle ab sechs Jahre. Alle Möglichkeiten im Haus können genutzt werden. Natürlich lädt auch der große Garten mit Trampolin zum Spielen ein. Am Donnerstag, 8. Oktober, macht das Team des Treffs mit Fußballbegeisterten von 9.45 bis 16.45 Uhr eine BVB-Stadiontour. Besichtigt wird der Signal Iduna Park (Stadionführung) und das Borusseum sowie die Fanwelt. Für alle von acht bis 17 Jahre, ältere Interessierte auf Anfrage, der Beitrag beträgt 6 €. Zum Abschluss der ersten Woche gibt es am Freitag, 9. Oktober, wieder den „Sportlichen Nachmittag“ mit André. Unbedingt an Sportkleidung denken. Für alle ab sechs Jahre.

Die zweite Ferienwoche beginnt am Montag, 12. Oktober, mit dem „Offenem Treff“ für alle von 14 bis 20 Uhr. Zusätzlich möchte das Team ab 15 Uhr etwas Leckeres mit Gemüse zubereiten. Der Beitrag hierfür beträgt 1 €. Am Dienstag, 13. Oktober, geht es von 10 bis 17 Uhr zu einem Ausflug in den Marienhof. Hierbei dreht sich alles um Tierbehausungen. Die Kinder werden selber welche skizzieren/zeichnen, mit Naturmaterialien bauen und gestalten. Natürlich darf das gebaute Haus mit nach Hause genommen werden. Bitte an feste Kleidung und Verpflegung denken. Das Angebot wird vom Kulturrucksack NRW gefördert, deshalb ist die Aktion kostenlos. Für Kinder ab sechs Jahre. Am Mittwoch, 7. Oktober, ist von 15 bis 20.30 Uhr „Offener Treff“ für alle ab sechs Jahre. Alle Möglichkeiten im Haus und im Garten können genutzt werden. Einen Ausflug ins Freilichtmuseum ist für Donnerstag, 14. Oktober, von 10.30 bis 17 Uhr geplant. Für alle ab sechs Jahre. Beitrag 2,50 €. Am Freitag, 16. Oktober, findet von 12 bis 16 Uhr wieder die Jugendzentrums-Olympiade statt. Hieran nehmen auch Kinder aus anderen Jugendzentren teil und es werden tolle kleine Wettkämpfe durchgeführt. Es gibt kleine Preise zu gewinnen. Für alle ab sechs Jahre. Zum Ferienende geht es am Sonntag, 18. Oktober, ins Kino. Gestartet wird um 11.30 Uhr mit einem kleinen Frühstück und danach geht es ins Kino. Rückkehr um 17.30 Uhr. Der Beitrag beträgt 3,50 €. Es gibt Popcorn.

Da bei einigen Angeboten die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine rechtzeitige persönliche Anmeldung im Büro des Kinder- und Jugendtreffs, telefonisch unter 02331-72537 oder per E-Mail jz-eilpe@stadt-hagen.de empfehlenswert. Auch Bildungs- und Teilhabegutscheine werden angerechnet.

„Autobahngold – Masche“ – Mutmaßliche Betrüger auf der A 2 unterwegs

Foto Quelle: Polizei Dortmund
Foto Quelle: Polizei Dortmund

Dortmund. Ein verdächtiges Fahrzeug auf der A2  im Autobahnkreuz Dortmund-Nordost erregte gestern Vormittag, 15. September 2015, gegen
11.00 Uhr, die Aufmerksamkeit von Einsatzkräften des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei.
Der Audi A6 mit auswärtigem Kennzeichen stand auf dem Seitenstreifen im dortigen Kreisel Hannover. Die Fahrzeuginsassen schienen augenscheinlich eine Autopanne zu haben.
Eine vorgetäuschte Autopanne wie sich wenig später herausstellte. Gemeinsam mit Zivilfahndern der Autobahnpolizei durchsuchten die
Beamten daraufhin den Innenraum des Audis. Hier fanden sie sogenanntes „Autobahngold“ in Form von 21 gefälschten Goldringen,
sowie drei Ketten. Der „Goldschmuck“ wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Der Fahrzeugführer, ein 19-Jähriger aus Rumänien, erhielt einen Platzverweis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.   Geschädigte befanden sich nicht vor Ort.
Bei der sogenannten „Autobahngold“- Masche täuschen die Täter eine
Notlage, zum Beispiel in Form einer Autopanne vor. Man versucht dabei
andere Verkehrsteilnehmer anzuhalten und ihre Hilfsbereitschaft
auszunutzen. Die Täter geben vor, dass Sie nicht genügend Bargeld für
eine Tankfüllung oder den Abschleppdienst dabei haben. Sie bitten
hilfsbereite Verkehrsteilnehmer ihnen mit Bargeld zu „helfen“. Als
Pfand bieten sie dann (wertlosen) „Goldschmuck“ an.
Die Polizei fragt nun:“ Wer hat möglicherweise am Vormittag des
15. September an dem Audi A6 angehalten und dort mit Bargeld
ausgeholfen?“
Mögliche Zeugen oder gar Geschädigte melden sich bitte bei der
Autobahnpolizei Kamen unter der Rufnummer 0231 132 4521.