Giousouf (CDU): „Antisemitismus mit aller Entschiedenheit ächten“

Das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana wird in diesem Jahr am 14. und 15. September gefeiert. Hierzu erklärt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Cemile Giousouf:

Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

„Allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für das neue Jahr: „Schana tova“. Als eines der höchsten jüdischen Feste ist Rosch ha-Schana Anlass zur Besinnung und Einkehr, aber auch Anlass nach vorne zu schauen. Sie sollen mit Optimismus und Zuversicht in die Zukunft blicken.

Leider nehmen die Anschläge auf Gotteshäuser und Synagogen in Deutschland nicht ab – im Gegenteil die Anzahl nimmt zu. Dem Antisemitismus, der erschreckend stark zunimmt, gilt es entschieden entgegen zu treten. Das müssen wir jeden Tag immer wieder deutlich machen. Im Alltag, in der Schule, auf dem Arbeitsplatz. Mehr denn je müssen wir zusammenrücken und jede Form der Ausgrenzung und Diskriminierung ächten. Es kann nicht sein, dass Juden sich nicht mehr mit der Kippa auf die Straße trauen, weil sie Angst haben müssen, angepöbelt zu werden. Das ist nicht das Deutschland, das wir wollen. Wir wollen ein Deutschland, in dem jeder Bürger angstfrei seine Religion leben kann.“

Zimmerbrand in Hagener Bahnhofshotel – Gäste evakuiert

(Polizei Hagen) Hagen. Um 05.50 Uhr rückten die Rettungskräfte aus, als ein
Brand in einem Hotelzimmer an der Werdestraße gemeldet wurde. Beim
Eintreffen der ersten Streifenwagen gab es Hinweise, dass sich in dem
Raum im zweiten Obergeschoss noch Personen aufhalten könnten und
mehrere Beamte stürmten auf den betreffenden Flur. Glücklicherweise
befand sich niemand darin, mehrere Gäste aus den benachbarten
Wohnungen konnten aber so geweckt und herausgeführt werden. Die
Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und bereits kurz
nach 06.00 Uhr endgültig gelöscht. Aufgrund der Rauchentwicklung war
erst eine Stunde später das Gebäude zu betreten. Die Gäste des Hotels
fanden zunächst eine provisorische Unterkunft in einem eigens
angeforderten Bus der Hagener Straßenbahn, Mitarbeiter der Stadt
Hagen übernahmen ihre weitere Versorgung. Mehrere Personen wurden
vorsorglich wegen des Verdachts möglicher Rauchgasvergiftungen
untersucht, letztlich haben alle den Vorfall unverletzt überstanden.
Ein Polizeibeamter hatte sich eine Schnittverletzung am Bein
zugezogen, er wurde im Anschluss ambulant behandelt. Nach ersten
Ermittlungen ist am Donnerstag eine 30 bis 40 Jahre alte Frau in das
Zimmer eingezogen, in dem sich der Brand entwickelt und ausgebreitet
hat. Die Ursache für das Feuer ist unbekannt, die Ermittlungen gehen
in alle Richtungen. Ebenfalls unbekannt sind weiterhin der
Aufenthaltsort und die Identität der Bewohnerin. Die in dem Hotel
betroffene Etage ist nach ersten Einschätzungen vorerst nicht mehr
bewohnbar, die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Ab Montag weiterer Engpass auf der A 45

(TV58.de / Red) Ab Montag Morgen müssen Autofahrer auf der A 45 einen weiteren Engpass einplanen. Dann nämlich gibt es umfangreiche Brückenbauarbeiten auf der A 45 zwischen den Anschlussstellen Siegen-Süd und Wilnsdorf in Fahrtrichtung Frankfurt. Während der gesamten Bauzeit bis Ende Mai 2016 stehen dem Verkehr dort nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung.

Die Talbrücke Rälsbach wird in Fahrtrichtung Frankfurt vorsorglich verstärkt, damit sie 2017 während des geplanen Ersatzneubaus, den Verkehr von vier Fahrspuren tragen kann. Während der gesamten Zeit der Brückenverstärkung wird der Parkplatz an der Brücke gesperrt. Da hauptsächlich in und unter der Brücke gearbeitet wird, wird allerdings auf dem Bauwerk wenig Bautätigkeit zu sehen sein.

„IT’S TEA TIME“

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen. Auch in dieser Spielzeit wird natürlich die beliebte „Fünf-Uhr-Tee“- Veranstaltung, auch unter dem Titel „It’s tea time“ bekannt, angeboten. Die erste „Teestunde“ findet am 17. September um 17.00 Uhr im Theatercafé des Theater Hagen statt. Zu Gast von Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum sind die Gesangssolisten Dorothea Brandt und Ilkka Vihavainen. Die deutsche Sopranistin Dorothea Brandt wird in der Neuinszenierung von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ als Gast die Rolle der Pamina singen und spielen und tritt damit erstmalig im Theater Hagen auf. Der finnische Bass Ilkka Vihavainen ist dem Hagener Publikum bereits bekannt als Doktor aus der Barber-Oper „Vanessa“. Nun gehört er zum Hagener Ensemble und interpretiert in der „Zauberflöte“ den Sarastro.
Eintritt 5 Euro inkl. eines Getränkes
Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagen örtlich: „Wiederaufbau“

 (Foto: Stadtarchiv)
(Foto: Stadtarchiv)

Hagen. Im Rahmen der gemeinsamen Reihe „Hagen <w>örtlich“ der Volkshochschule und der Stadtbücherei Hagen findet am Dienstag, 22. September, um 19 Uhr in der Stadtbücherei, Springe 1, ein Vortrag zum Thema „Nach 1945: Wiederaufbau, Entnazifizierung und Neuanfang in Hagen“ statt. Am Beispiel Hagen zeigt der mit Abbildungen illustrierte Vortrag von Dr. Ralf Blank anhand des Wiederaufbaues und der Entnazifizierung zwei wichtige Elemente in der frühen Nachkriegszeit.
Die Frage nach einer „Stunde Null“ nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes und der Kapitulation der deutschen Wehrmacht lässt sich heute eindeutig verneinen. Die Alliierten nutzten zwangsläufig die administrativen Strukturen weiter, um nach dem Zusammenbruch ein möglichst reibungsloses Funktionieren der Verwaltung, Versorgung und Wirtschaft zu ermöglichen.
Der Eintritt für den Themenabend (Abendkasse) beträgt 5 Euro; die VHS bittet um eine frühzeitige Anmeldung unter Kurs-Nummer 1001. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam unter Telefon 02331/2073622.

„Hagen barrierefrei“ läuft erfolgreich weiter

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Das Team der Aktion „Hagen barrierefrei“ war wieder unterwegs. Erstmalig konnte in Hagen eine Rechtsanwaltskanzlei zertifiziert werden: die Kanzlei Metten und Theissen-Graf Schweinitz in Eilpe. Die Kanzlei ist in der Eilper Straße 62 untergebracht. In diesem Haus hat auch schon die Praxis für Physiotherapie Stefan Barth die Auszeichnung erhalten. Der auf der Ebene des Parkplatzes liegende Eingangsbereich ist großzügig gestaltet, die Eingangstüren öffnen elektrisch und der Aufzug ist ausreichend groß. Im Anwaltsbüro Metten und Theissen-Graf Schweinitz können sich also auch Rollstuhlfahrer rechtlichen Rat holen, ohne auf Barrieren zu stoßen. Auch die Räumlichkeiten selbst sind großzügig und barrierefrei. Innerhalb der Praxis findet sich darüber hinaus der Fachanwalt für Sozialrecht: Theissen-Graf Schweinitz.
Bereits im Juni erhielten die J-Apotheken im Stadtfenster und am Hauptbahnhof das Signet. Nun wurden auch die Johannes J-Apotheke und die Arminius J-Apotheke ausgezeichnet. Auf Anraten von Martina Gleiß, Bärbel Adamczak und Meinhard Wirth ließ Apotheker Gustav Wassermann die noch vorhandenen Treppenstufen vor den Eingängen markieren, so dass diese nun auch für sehbehinderte Menschen gut zu erkennen sind. Bereits im Vorjahr wurde die J-Apotheke am Boeler Markt renoviert und es wurde ein zusätzlicher ebenerdiger Eingang geschaffen. In der Arminius J-Apotheke kann die vorhandene Stufe mit Hilfe einer Rampe überwunden werden. Seitdem sind beide Apotheken auch für Kunden im Rollstuhl oder mit Kinderwagen barrierefrei zugänglich.
Meinhard Wirth, Vorsitzender des Behindertenbeirates der Stadt Hagen freut sich, dass endlich Schwung in die Angelegenheit gekommen ist. Nachdem in den ersten eineinhalb Jahren nur zwölf Objekte ausgezeichnet werden konnten, liegen nun über 20 neue Bewerbungen vor. Nicht alle Objekte können ausgezeichnet werden, weil die Kriterien für die Verleihung nicht erfüllt werden. Einige Geschäftsinhaber sind jedoch auch bereit, größere Nachbesserungen durchzuführen oder haben diese ohnehin schon geplant. So soll in einem Haus ein neuer, barrierefreier Aufzug eingebaut werden und eine Praxis wird den Eingangsbereich umbauen, um eine Stufe entfernen zu können. Es stehen also noch etliche Verleihungen bevor.
Weitere Interessenten können sich mit Martina Gleiß von der Stadt Hagen unter Telefon 02331/2072895 oder per Mail an Martina.Gleiss@stadt-hagen.de in Verbindung setzen.

Gienger: „Einsatz der Ehrenamtler in Deutschland grenzenlos“

Vom 11. bis zum 20. September 2015 findet die diesjährige Woche
des Bürgerschaftlichen Engagements statt. In nahezu allen
Lebensbereichen engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in
Deutschland. Aktuell rückt zudem der enorme Einsatz für Flüchtlinge
in den Vordergrund. Dazu erklärt der sport- und engagementpolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eberhard Gienger:

„In Deutschland engagieren sich Ehrenamtliche in nahezu allen
Lebensbereichen. So sind Freiwillige in Sport- und Kulturvereinen,
beim Katastrophenschutz, in Sozialverbänden, in Stiftungen, in der
Telefonseelsorge, in Umwelt- und Tierschutzvereinen, in Einrichtungen
der Altenpflege- bzw. Behindertenhilfe sowie in vielen anderen
Organisationen aktiv.

Der grenzenlose Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger für
Flüchtlinge zeigt die enorme Hilfsbereitschaft der Deutschen. Deshalb
haben wir uns dafür eingesetzt, dass mit einem Sonderprogramm 10.000
zusätzliche Stellen beim Bundesfreiwilligendienst eingerichtet
werden.

Das weitreichende Engagement trägt maßgeblich zum Zusammenhalt und
zur Integration in unserem Land bei. Die 23 Millionen Ehrenamtlichen
sind Beweis für eine lebendige Zivilgesellschaft und ein modernes und
weltoffenes Deutschland.

Anlässlich der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements danken wir
allen Freiwilligen, dass sie ihren Aufgaben im Alltag mit viel
Herzblut und großer Leidenschaft nachgehen und damit den ’sozialen
Kit‘ in unserer Gesellschaft stärken. Wir werden uns weiterhin für
die Verbesserung der Rahmenbedingungen des bürgerschaftlichen
Engagements einsetzen.“

Große Unterstützung für Oberlinschule

(Thomas Urban) Wetter (Ruhr) „Mit dem Geld können wir eine Menge anfangen“, sagte Annemarie Schünadel strahlend. Die Leiterin der Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein freute sich riesig über eine Spende der Hagener Spardabank in Höhe von 3500 Euro. Das Geld wird die Volmarsteiner Förderschule vor allem für besondere Kulturprojekte verwenden.

Foto: ESV
Foto: ESV

Mit dem Projekt „Dschungelbuch“ hatte sich die Oberlinschule erfolgreich an der NRW-weiten Spardaspendenwahl im Internet beteiligt – und den 15. Platz belegt! Bei der Aktion präsentierten über 400 Schulen Aktivitäten aus dem Kultur-Bereich. Mitarbeiter der Stiftung, die Grundschule Volmarstein, der Männergesangverein „Einigkeit“ und andere Kooperationspartner sorgten dafür, dass im Netz 3626 Stimmen für die Oberlinschule abgegeben wurden.

Das Projekt „Dschungelbuch“ ist für Kinder der Unterstufe mit schwerster Behinderung bestimmt. Sie lernen die Geschichte von Mogli mit allen Sinnen kennen – u.a. durch Ausflüge in den Zoo, das Streicheln von Tierfellen oder das Wahrnehmen von Waldgeräuschen.

Zusätzlich erhielt die Oberlinschule bei der Übergabe-Veranstaltung in der Hagener Spardabank-Filiale närrische Unterstützung: Melanie I. und Thorsten I., das Hagener Prinzenpaar der Karnevals-Session 2014 / 2015, spendeten 400 Euro.

Thema Schulter beim Patientenforum

Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein

Volmarstein. „Zeit spielt eine wichtige Rolle“, so die Botschaft beim Patientenforum zum Thema „die schmerzhafte Schulter“ in der Orthopädischen Klinik Volmarstein. „Natürlich ist die konservative Therapie immer der erste Schritt“, betonte Sektionsleiter Dr. Ciraj Hadji. „Aber wenn diese nach acht Wochen keine Besserung bringt, sollten die Probleme in der Schulter durch weiterführende Untersuchungen genauer abgeklärt werden, da nicht zu selten ein Sehnenriss vorliegt, der zeitnah versorgt werden muss um weitere Folgeschäden zu vermeiden.“ In seinem Vortrag erläuterte der Leiter der Schulterchirurgie und arthroskopischen Chirurgie Ursachen und Behandlung von Schulterschmerzen. „Die häufigste Ursache ist das sogenannte Engpass-Syndrom, bei dem es zu einer Einengung des Raumes unter dem Schulterdach kommt“, erklärte Dr. Hadji. „Dadurch entsteht Druck auf die Weichteile, was sehr schmerzhaft ist und bis zu einem Sehnenriss an der sogenannten Rotatorenmanschette führen kann.“ Geht der Patient früh genug zum Arzt, kann man in einer arthroskopischen Operation den Engpass beseitigen und häufig einen Sehnenriss vermeiden. „Eine frisch gerissene Sehne kann man gut wieder annähen, ältere Risse unter Umständen nicht mehr“, betont der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Wie die Naht mit einem sogenannten Fadenanker funktioniert, erklärte der Schulterspezialist anhand von Bildern. Die Schultergelenkprothese ist bei starker schmerzhafter Arthrose eine mögliche Therapie. Dr. Hadji: „Es gibt verschiedene Prothesentypen, die wir individuell je nach Zustand des Schultergelenks auswählen. Ähnlich wie bei einem neuen Hüft- oder Kniegelenk steigert ein neues Gelenk die Beweglichkeit und senkt den Schmerz.“ In einem zweiten Vortrag erklärte Ina Kramer vom Therapiezentrum Orthopädische Klinik wie das operierte Schultergelenk wieder in Bewegung gebracht wird. „Für jede Schulteroperation gibt es einen exakten individuellen Fahrplan, der in enger Rücksprache mit dem Operateur eingehalten wird“, betonte die Physiotherapeutin. „Unter fachlicher Anleitung übt der Patient wichtige Bewegungen, die er dann selbst ausführen kann.“ Damit die so wichtigen Bewegungsübungen auch gelingen hat jeder Schulter-Patient in der Klinik einen Schmerzkatheter. Chefarzt Dr. Albert Marichal erklärte in seinem Vortrag genau, wie und wo dieser angelegt wird. „Schon während der OP ermöglicht die Kombination aus Vollnarkose und örtlicher Betäubung durch den Schmerzkatheter eine schonende Narkose“, erklärte Dr. Marichal. „Und nach der OP sorgt die Schmerzfreiheit dafür, dass die erlaubte Bewegung möglich ist.“

Rheumaliga im Ev. Feierabendhaus

Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stifung Volmarstein

Die „Arbeitsgruppe Südlicher EN-Kreis“ der Deutsche Rheumaliga NRW hat seit kurzem ihr festes Büro und ihren Treffpunkt im Ev. Feierabendhaus Schwelm. Dort werden ab jetzt auch die wöchentlichen Sprechstunden abgehalten. „Wir sind froh, Sie hier zu haben“, so Prof. Bernd Kwiatkowski, Bereichsleiter der Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein. „Das bringt nicht nur Leben ins Feierabendhaus, sondern auch konkrete Hilfe für die Seniorinnen und Senioren.“ Mit Birgitta Teriete als Sprecherin der AG stehen sechs Ehrenamtliche für die Beratung und Vermittlung von Hilfsangeboten bereit. Die AG der Rheumaliga hat etwa 500 Mitglieder. „Rund 350 rheumakranke Menschen sind bei uns aktiv bei der Wassergymnastik, dem Funktionstraining oder der Fibromyalgie-Gruppe“, so Birgitta Teriete. Anmeldungen, Verwaltung und Kontaktpflege kommen zur eigentlichen Beratung hinzu – ein erheblicher Stundenaufwand für die ehrenamtlichen Helferinnen. „Wir machen das gerne, weil wir sehen, dass es den an Rheuma erkrankten Menschen konkret hilft.“ Auch einige Freizeitgruppen haben Ehrenamtliche ins Leben gerufen. So gibt es eine Gruppe, die regelmäßig bastelt und spielt und das regelmäßige „Rheumafrühstück“. Der Austausch unter den Betroffenen sei dabei besonders wertvoll. „Aber es ist auch wichtig, dass die Menschen die Krankheit ein paar Stunden vergessen.“ Außerhalb des Feierabendhauses sind die Damen im Rheumacafé am Mops, auf der Seniorenmesse oder bei der KISS zu finden. Im Ev. Feierabendhaus an der Döinghauser Str. 23 fühlt sich die Gruppe wohl. „Die Lage ist zentral und wir fühlen uns hier gut aufgehoben“, so Birgitta Teriete. „Hier ist genug Platz und im großen Saal des Hauses können wir vielleicht auch die eine oder andere Veranstaltung anbieten.“

Rheumaliga AG EN-Südkreis
Im Ev. Feierabendhaus Schwelm
Döinghauser Str. 23
0 23 36 / 47 59 633
Mail: ag-schwelm@rheuma-liga-nrw.de
Sprechstunden:
Jeden 1. und 3. Montag von 13.30 – 15.30 Uhr
Jeden 2. und 4. Montag von 15.30 – 18.00 Uhr

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Hagen: Diebesbande klaut Tablet +++ Hagen: Betrunkener scheitert bereits beim Ausparken +++ Dortmund: Raub mit Schusswaffe auf Spielhalle – Polizei sucht Zeugen! +++ Dortmund: Einbruch in Bürogebäude: Polizei nimmt Tatverdächtigen im Keller fest +++ MK: Polizei sucht Transportfahrzeug +++ Dortmund: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall auf der Wittekindstraße schwer verletzt +++ Wetter: PKW und Kleinkraftrad stoßen zusammen +++ Gevelsberg:  Einbruch in Einfamilienhaus +++ MK: Raubüberfall am frühen Morgen +++ MK: … einfach mal die Klappe halten… +++ Ennepetal: Brandmeldealarm +++ Ennepetal: BMA Alarm in Seniorenwohnheim +++ Ennepetal: Gemeldeter Wohnungsbrand +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen

Nachwuchs für die Hagener Agentur für Arbeit

Mit dem Monatsbeginn haben neun Nachwuchskräfte ihre dreijährige Ausbildung bei der Agentur für Arbeit Hagen begonnen. Vier von ihnen streben im Rahmen eines dreijährigen Studiums mit hohen Praxisanteilen den Bachelor-Abschluss an. Die fünf Auszubildenden haben das Berufsziel „Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen“. Sie absolvieren ihre Praktikumsabschnitte in der Agentur für Arbeit Hagen.

Foto: BA Hagen
Foto: BA Hagen

Die Nachwuchskräfte wurden von Michael Stechele, operativer Geschäftsführer der Agentur Hagen, sehr herzlich begrüßt. „In diesem Jahr haben wir mit der Einstellung von neun jungen Leuten unsere Ausbildungsleistung nochmal gesteigert. In Anbetracht der demographischen Entwicklung und mit Blick auf den Fachkräftebedarf wollen wir hier auch ein Zeichen setzen“, erläuterte er.

Neues Bewerbungsverfahren läuft

Für das nächste Jahr laufen bereits die Bewerbungsverfahren. Die BA bietet Ausbildungsplätze für den Beruf Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen an. An der Hochschule der BA besteht die Möglichkeit, zwei Bachelor-Studiengänge zu absolvieren, in den Bereichen Arbeitsmarktmanagement oder beschäftigungsorien-tierte Beratung und Fallmanagement. Wer dazu gehören will, sollte nicht lange warten. Bewerber für eine Ausbildung sollen eine mindestens befriedigende Fachoberschulreife, Interessenten für das duale Studium mindestens eine gute Fachhochschulreife erreicht haben. Besonderer Wert wird auf eine soziale Einstellung, Flexi-bilität und Teamfähigkeit gelegt. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zum Umgang mit Menschen eine wichtige Voraussetzung.

Bewerbungen gehen an die Agentur für Arbeit Dortmund, Steinstr. 39, 44147 Dortmund. Wer sich vorab informieren möchte, kann sich an Monika Knaup (Interner Service Dortmund) unter Telefon (0231) 842-2454 oder unter (0231) 842-2771 wenden. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Berufsinformationszentrum.