Dortmund: Gewalttäter suchten Auseinandersetzung mit Einsatzkräften

Dortmund. (Polizei Dortmund)  Im Rahmen einer angemeldeten Demonstration des rechten Spektrums, kam es heute von Seiten von Gewalttätern aus den Reihen der  Gegendemonstrationen zu Flaschenwürfen und Auseinandersetzungen mit Einsatzkräften der Polizei.

Ein große Anzahl von Gewalttätern versuchten die angemeldete
Demonstration der Partei „Die Rechte“ massiv zu stören. Schon bei der
Anreise der Teilnehmer der rechten Versammlung, versuchten Einzelne
aus den Reihen des Gegenprotests ein Fahrzeug der rechten Teilnehmer
anzugreifen.

Während der laufenden Versammlung wiederum, versuchten teils
vermummte Straftäter zur rechten Versammlung zu gelangen. Hierbei
warfen die Gewalttäter mit Pyrotechnik auf die Polizeikräfte. Durch
das konsequente Vorgehen der Beamten konnte eine direkte
Konfrontation verhindert werden.

Nachdem die rechte Demonstration durch den Versammlungsleiter
beendet wurde, kam es zum Teil zu Flaschenwürfen auf die
Polizeikräfte. Weiterhin warfen bisher unbekannte Straftäter
Verkehrsschilder und andere Gegenstände auf die Fahrbahn der
Rheinischen Straße.

Darüber hinaus beschädigten unbekannte Randalierer mehrere
Einsatzfahrzeuge der Polizei, indem Sie Reifen zerstachen und Spiegel
abbrachen und mit Lackstiften beschmierten.

(Video) Puppentheater Smolensk – ein besonderer Besuch in Hagen

Das Puppentheater Smolensk geht nach seiner Vorstellung an diesem Montag Abend im Theater an der Volme in die zweite Runde. Am Mittwoch (09.09.) um 20 Uhr gibt es eine weitere Vorstellung in der Waldorfschule Hagen. Auch für den Freundeskreis Hagen – Smolensk ist es ein besonderer Besuch in Hagen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM RIEMERSCHMID-HAUS

© TV58.de
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Hagen. Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Mittwoch, den 16. September um 16 Uhr durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.
Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

2014-03-27 12.43.24Hagen. Am Sonntag, den 13. September findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Klara steht mit Mama an der Pforte des Kindergartens. Sie möchte Mama einfach nicht los lassen. Sie soll nicht gehen! Da hat Mama eine Idee: Sie bleibt heute einfach auch im Kindergarten. Im Versteckspielen war sie schließlich immer schon gut… Alle Kinder, die auch manchmal ein mulmiges Gefühl haben, wenn die Mama weggeht, können es sich am Donnerstag, 10. September, um 16 Uhr auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich machen. Die Vorlesepatin liest diese Geschichte vor und zeigt in einem Buch die Bilder zu der Geschichte. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen. Das wird dann in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hunde in Hagen: Bestandsaufnahme läuft erfolgreich an

(Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)
(Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Hagen.  Seit einem halben Jahr durchforstet das städtische Duo vom Bereich Finanzen und Controlling im Rahmen der Hundebestandsaufnahme die Hagener Wohngebiete und Grünanlagen und hat dabei bereits 600 unversteuerte Hunde aufgespürt. Auf ihren täglichen Rundgängen lernen Markus Bülow und Steffen Voll auch entlegene Winkel im vielgestaltigen Hagen kennen. Komplette Straßenzüge werden Haushalt für Haushalt abgegrast, um die Hundehalter auf die Anmeldepflicht hinzuweisen. Ein lohnendes Geschäft, denn so mancher Überraschungsbesuch führt zum Erfolg. Aber auch gängige Hundeausführflächen wie Parks, Grün- und Naherholungsanlagen stehen auf der täglichen Tour der Hundekontrolleure. Flexibilität hilft im Geschäft, so die bisherige Erfahrung, weshalb auch Einsätze außerhalb der gewohnten Büroarbeitszeiten vorkommen. „Man trifft in den Grünanlagen viele freundliche Hundebesitzer mit angemeldeten Hunden“, so Markus Bülow, „aber so mancher versucht sich auch zu verdrücken.“ Uneinsichtige Hundehalter müssen, je nach Lage des Falls, auch mit Bußgeldern rechnen. Wer es bislang versäumt hat, seinen Hund anzumelden, sollte die Chance nutzen, dies freiwillig nachzuholen und nicht darauf warten, erwischt oder angeschwärzt zu werden. Eine ausgebliebene Anmeldung ist ein Bußgeldtatbestand, so dass es unerwartet teuer werden könnte. Ein Hund kostet in Hagen im Jahr an Steuern 180 Euro, zwei Hunde 210 Euro je Hund, drei und mehr Hunde 240 Euro je Hund. Hier kann man die Hunde melden:
Anmeldungen können beim Fachbereich Finanzen und Controlling, Bereich Steuern, erfolgen. Rückfragen sind unter Telefon 02331/207-4573 und 207-4563 möglich.

(Video) Kunstauktion bringt 5.000 Euro für Hagener Flüchtlingshilfe

(TV58.de) Hagen. Insgesamt 5.000 Euro haben die Kunstauktionen an den beiden vergangenen Wochenenden für die Hagener Flüchtlingshilfe eingebracht. Versteigert wurden Kunstdrucke von Bildern, die zuvor in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum in der Volme Galerie ausgestellt wurden. Die Drucke zierten die Staubfangwände während des Umbaus der Mall und machten damit das Einkaufszentrum zu einem Museum. Mehr dazu im Video:

Flüchtlinge: Koalitionsbeschluss müssen schnell Taten folgen

1Roespel_PressefotoHagen. „Von ganzem Herzen froh“ ist der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel über das Ergebnis der Koalitionsrunde am späten Sonntagabend: „Nach fast einem Jahr Drängen der SPD ist die Bundesregierung endlich überein gekommen, die Städte deutlich von den Kosten der Flüchtlings-Versorgung und -Unterbringung zu entlasten.“ Röspel sieht darin auch einen Erfolg der Demokratie: Die überaus große Bereitschaft auch in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis, die Flüchtlinge herzlich aufzunehmen und ihnen Sicherheit zu geben, habe schließlich selbst die „Abschottungs-Hardliner“ in CDU und CSU dazu bewegt, dem Kompromiss zuzustimmen.
Röspel bedankt sich ausdrücklich bei allen, die „manchmal bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit“ die Menschen aus den Kriegsgebieten hier willkommen heißen und ihnen beim Start in ein sicheres Leben helfen. Jetzt sei es wichtig, dass dem Koalitionsbeschluss schnell Taten folgen und die angekündigten Hilfen so bald wie möglich in den Städten ankommen.

Live-Vortrag & Sonnenbeobachtung

© TV58.de
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Hagen. Live-Vortrag: „Zeitraffer-Videos bei Nacht selbst gemacht“

„Wie kann ich mit einfachen Mitteln Fotos vom Sternenhimmel machen und daraus faszinierende Zeitraffervideos erstellen?“ Der Referent gibt dazu Anregungen und verrät Tipps und Tricks für Hobby-Fotografen und Sternfreunde. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte, sowie zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen).

Referent: Dirk Panczyk

Termin: Mittwoch, 9. September 2015  –  Beginn: 19 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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Nur noch bis Ende September: Jeden Sonntag Sonnenbeobachtung!

Bis Ende September ist die Sternwarte Hagen noch jeden Sonntagnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei. Bei klarem Himmel steht dann die Beobachtung der Sonne mit zwei speziellen Teleskopen im Vordergrund. Mit diesen kann man die Sonne gefahrlos beobachten und z.B. die berühmten Sonnenflecken sehen. Auch kann man Beobachtungen mit einen speziellen Filter machen, der nur das Wasserstoff-Licht, den sogenannten „H-Alpha-Bereich“ durchlässt, und gigantische Gasausbrüche (Protuberanzen) am Sonnenrand und viele weitere Details auf der Sonnenoberfläche bestaunen . haben Bei bewölktem Himmel wird  ein Alternativprogramm angeboten , bei dem  viel Wissenswertes über die Sonne erfahren werden kann. Auch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte und zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen und Umgebung).

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

Tag des offenen Denkmals 2015

© TV58.de
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Hagen. Baudenkmäler sind spannend und vermitteln häufig tiefe geschichtliche Einblicke. Der Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr europaweit am Sonntag, 13. September, statt und lädt ab 11 Uhr auch in Hagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, spannende Einsichten in die Stadtgeschichte zu gewinnen. Das diesjährige Motto lautet „Handwerk, Technik, Industrie“ und ist damit auf den Raum Hagen passgenau zugeschnitten, war diese Region im 19. Jahrhundert die Heimat zahlreicher Industriepioniere wie die Familien Harkort, Funck, Böing oder Elbers.

OB Erik O Schulz eröffnet Denkmaltag
Mehrere Denkmale, die der Öffentlichkeit sonst nur teilweise oder gar nicht zugänglich sind, stehen am Denkmaltag offen. Führungen und Veranstaltungen bringen die Zeugen der Hagener Vergangenheit den Besucherinnen und Besuchern nahe und setzen sich mit Denkmalschutz sowie Denkmalpflege auseinander. Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der den Denkmaltag um 11 Uhr in den Elbershallen, Halle 3, Dödterstraße 10, eröffnet, vermittelt Grund zur Freude: „Ich freue mich, dass wir auch in Hagen – nach einem Jahr Zwangspause – wieder zum Tag des offenen Denkmals und damit zu einem Streifzug durch unsere Stadtgeschichte einladen können.“

Durch Sponsoren ermöglicht
Zu verdanken ist die diesjährige Teilnahme der Stadt Hagen dem Engagement zahlreicher Sponsoren. Die Werner-Ruberg-Stiftung, der Architekten- und Ingenieurverein (AIV) Mark-Sauerland, der Bund Deutscher Architekten (BDA) und der Rotary-Club Hagen haben es der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hagen und dem Hagener Heimatbund ermöglicht, ein umfangreiches und vielseitiges Programm vorzubereiten.

Programm
Neben den Elbershallen (Führungen um 11.30 und 13 Uhr) öffnen noch Haus Baukey (von 11 bis 18 Uhr), das Ökonomiegebäude von Haus Harkorten (Führungen zwischen 11 und 12.30 Uhr), die Maschinenhalle der früheren Harkort’schen Fabrik, Grundschötteler Straße 6 (von 11 bis 13 Uhr), das Hohenlimburger Hoesch-Werksmuseum, Bahnstraße 13 (von 11 bis 14 Uhr), der industriegeschichtliche Ausstellungsraum im Schloss Hohenlimburg (Führungen um 11, 13 und 15 Uhr, Abholung am Schlosstor), die Villa Post der Volkshochschule, Wehringhauser Straße 38 (von 11 bis 16 Uhr, Führungen um 14 und 15 Uhr), das Textilarbeiterhaus in der Walddorfstraße 17 (Führungen zwischen 15 und 16 Uhr) sowie das Haus der Ruhrkohle, Gerichtsstraße 25 (Führungen um 16, 16.30 und 17 Uhr).

Darüber hinaus finden zwei Bustouren statt, die sich in erster Linie an Senioren richten. Eine der Fahrten ist bereits ausgebucht, sie wurde ausschließlich für Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen konzipiert. Eine weitere kostenlose und etwa zweistündige Busfahrt auf den Spuren „Hagener Industriepioniere“ findet unter Leitung des Hagener Heimatbundes statt. Sie startet um 12.30 Uhr an der Bushaltestelle „Cinestar“ Ecke Frankfurter Straße/Mühlenstraße und richtet sich ebenfalls an ältere Bürger („60-plus“). Die rund 50 Sitzplätze im Bus werden frei vergeben.

In allen Objekten stehen Ansprechpartner und Referenten bereit. Das detaillierte Programm findet die Besucherinnen und Besucher unter http://www.tag-des-offenen-denkmals.de beziehungsweise unter http://www.hagen.de (Rubrik Veranstaltungen). Die Programmhefte liegen ab heute in allen Bürgerämtern und in der Hagen-Info aus.

Deutschlandweit 7.700 Denkmale geöffnet
Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit den Tag des offenen Denkmals, der auch der deutsche Beitrag zu den „European Heritage Days“ unter Schirmherrschaft des Europarats ist. Mehr als 7.700 Denkmale sind in diesem Jahr in Deutschland im Rahmen des Denkmaltags geöffnet.

Dumme Ausrede

Hagen. Eine wirklich dumme Ausrede hatte ein
35-jähriger Dieb, der am verkaufsoffenen Sonntag bei einem Diebstahl
erwischt wurde. Gegen 15.30 Uhr vernahm ein 24-jähriger Zeuge
verdächtige Geräusche aus einem Umkleideraum für Mitarbeiter in einem
Geschäft in der Mittelstraße. Der Zeuge begab sich daraufhin in den
Umkleideraum und bemerkte einen fremden Mann, der das Portmonee einer
Angestellten in der Hand hielt. Der Dieb versuchte zu flüchten. Dem
Zeugen gelang es jedoch, ihn festzuhalten und an der Flucht hindern.
Den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber gab der Dieb an, er habe
das Portmonee nicht klauen, sondern kaufen wollen. Er sei irrtümlich
davon ausgegangen, dass es sich bei dem Umkleideraum um einen
Verkaufsraum handeln würde. Natürlich hatte der 35-jährige Dieb mit
seiner Ausrede keinen Erfolg. Er wurde vorläufig festgenommen und
einem Haftrichter vorgeführt.

Jugendliche Schläger nach kurzer Verfolgung gestellt

Hagen. Am Sonntagnachmittag ereignete sich in der
Innenstadt ein Zwischenfall, der die Polizei auf den Plan rief und zu
einer kurzen fußläufigen Verfolgung durch die gut gefüllte
Fußgängerzone führte. Nach ersten Ermittlungen rempelten mehrere
Jugendliche in der Hohenzollernstraße eine junge Frau an. Daraufhin
folgte eine kurze Auseinandersetzung, in deren Verlauf die 18-Jährige
ins Gesicht geschlagen und zu Boden gerissen wurde. Als ihr ihre
Mutter zu Hilfe eilte, erhielt sie einen Stoß und im Anschluss
entfernte sich die Gruppe der Jugendlichen Täter. Die hinzu gerufenen
Polizisten wurden auf einige junge Burschen aufmerksam, die sich in
der Nähe aufhielten und beim Anblick der Beamten in die Elberfelder
Straße liefen. Bei der anschließenden Verfolgung zeigten immer wieder
Passanten in die Richtung, die von den Flüchtigen eingeschlagen
wurde. Drei von ihnen, 14 und 15 Jahre alt, versuchten sich
ausgerechnet in einer Boutique für Damenmode vor der drohenden
Ergreifung zu verstecken. Sie mussten die eingesetzten Polizisten zur
Wache begleiten und konnten erst nach der Personalienfeststellung und
telefonischen Benachrichtigung ihrer Eltern den Weg fortsetzen.
Weitere Ermittlungen dauern an.

Stauprognose für das Wochenende

Logo201506München – In Baden-Württemberg und Bayern enden an diesem Wochenende die Sommerferien. Auf vielen Fernstraßen sind Staus durch
Urlaubsheimkehrer zu erwarten. Wartezeiten gibt es aber auch auf den Fahrspuren Richtung Süden, da neben Späturlaubern nun auch wieder
Wochenendausflügler und Bergwanderer unterwegs sind. Besonders staugefährdet sind Autofahrer am Freitagnachmittag rund um die
Ballungszentren, vor allem auf dem Berliner Ring (A10) und der Umfahrung von München (A99).

Die staureichsten Fernstraßen im Überblick:

– Alle Fernstraßen zu Nord- und Ostsee sowie in Gegenrichtung
– A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
– A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
– A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
– A 7 Flensburg – Hamburg
– A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel – Hamburg –
Flensburg
– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A 9 München – Nürnberg – Berlin
– A 81 Singen – Stuttgart
– A 93 Inntaldreieck – Kufstein
– A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A 96 München – Lindau

Staustufe Rot heißt es auch in Österreich, wo nicht nur Urlauber
aus Süddeutschland auf der Heimreise sind. Auch in den
österreichischen Bundesländern Kärnten, Steiermark, Oberösterreich,
Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie in Italien beginnt in der
nächsten Woche wieder die Schule.

Heimkehrer, die aus Tirol Richtung Baden-Württemberg reisen,
müssen eine kleine Umleitung in Kauf nehmen: Der Arlbergtunnel in
Österreich ist noch bis November geschlossen. Autofahrer können aber
auf den Arlbergpass oder großräumig über die Fernpassroute
ausweichen.

Fossiliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen/Hohenlimburg. 380 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit führt eine spannende Exkursion durch den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke alle Teilnehmer am Sonntag, 13. September, von 11 bis 15 Uhr. Damals lag die Region um Hagen am Rande eines tropischen Meeres. Entlang der Küste zog sich ein mächtiges Korallenriff. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH findet man die Überreste aus dieser Zeit.

In Kooperation mit Geotouring bietet das Museum Wasserschloss Werdringen ein interessantes Programm rund um die fossilen Schätze an, welches vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerk, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk beginnt. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach Fossilien und Mineralien zu gehen.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab sieben Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene sowie 10 € für Kinder. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich, ebenso sollte an Hammer, Lupe sowie eine Tasche für die Fundstücke gedacht werden. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Eine Blide ist ein Katapult. Mit solchen Waffen wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Sonntag, 13. September, um 15 Uhr im Rahmen der Erlebnisführung durch das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Stellung gebracht und vorgeführt. Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre beginnt mit der Faszination der ältesten Fossilien Westfalens und den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Danach geht es direkt weiter in die Kreidezeit, wo auf die Besucher schon die berühmtberüchtigten Dinosaurier warten. Das Leben in der Steinzeit bildet dann den Schwerpunkt der Führung. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Anschließend wird ein Stopp bei den ersten Bauern der Jungsteinzeit eingelegt und von dort geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Zum Schluss führt der Weg ins Mittelalter und da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in dieses Zeitalter zurückreicht, endet die Zeitreise bei einer imposanten Ritterfigur. Gerade für Familien bietet sich diese interessante Nachmittagsgestaltung an. Die Erlebnisführungen kostet für Erwachsene 3 € sowie für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

8. Stadtteilfest in Eppenhausen

Hagen. Am Samstag, den 12.09. veranstaltet das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. in Kooperation mit Mitgliedern der Kulturgemeinschaft Eppenhausen und dem Förderverein Grundschule Boloh e.V. das 8. Stadtteilfest in Eppenhausen. Von 13 bis 20 Uhr wird rund um die Boloh-Schule, Weizenkamp 3, ein buntes Programm geboten: Die Jugendfeuerwehr Gruppe-Süd präsentiert um 14:30 Uhr Löschübungen und präsentiert ihre Aufgaben, um 15:30 steht eine Rope Skipping Vorführung an, um 16:15 eine Trommel-Präsentation und um 17:00 Uhr tritt der Schulchor der Grundschule Boloh auf. Zudem beteiligen sich das Jugendrotkreuz mit Aktivitäten und Hüpfburg sowie die Post SV-Handballjugend mit vielfältigen Bewegungsspielen in der Turnhalle für Kinder und Jugendliche. Eine weitere Attraktion wird sicher auch ein Menschen-Kicker sein, das puren Freizeitspaß für Alt und Jung bietet. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

 Samstag, den 12.09., ab 13 Uhr attraktives Programm mit Menschen-Kicker, Trommeln, Rope Skipping und Vorführungen der Jugendfeuerwehr

Info rund um Geburt im Ev. Krankenhaus Haspe

Foto Quelle: Ev. Krankenhaus Haspe
Foto Quelle: Ev. Krankenhaus Haspe

Hagen. Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind: Am Montag, 14. September, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe  –  Frauenklinik
Brusebrinkstr. 20 – Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski
Tel.: 02331 – 476 2601

Polizeibericht am Montag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Garagenaufbruch – Ein Tatverdächtiger festgenommen +++ Dortmund: Raub auf Busfahrer – Zwei Tatverdächtige flüchtig +++ Dortmund: Schwerpunkteinsatz zur „Bekämpfung von Fahrraddiebstählen – Tatverdächtiger festgenommen +++ MK: Suche bislang erfolglos +++ Ennepe-Ruhr-Kreis: Tipps bei Trickdiebstahl an Bankautomaten +++ Hagen: Unfallauto zurückgelassen +++ Hagen: Blitzer-Anlagen mit Farbe beschmiert +++ Gevelsberg: Materialcontainer von Baustelle aufgebrochen +++ Hagen: Autodieb geschnappt +++ Hagen: Unfall auf dem Ring – Zeugen gesucht +++ MK: Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln weiter +++ Ennepetal: Hund schlägt an und vereitelt Einbruch +++ Gevelsberg: Raub auf zwei Männer scheitert +++ Wetter: Einbruch in Kfz-Werkstatt scheitert +++ MK: Einbrüche angezeigt +++ Ennepetal: Baum auf Fahrbahn +++ Polizeibericht am Montag weiterlesen