(Video) Sparda-Bank Spendenwahl: Acht Gewinnerschulen aus und um Hagen

(TV58.de) Hagen. Mehr als 400 Schulen aus NRW haben an der diesjährigen Spendenwahl der Sparda-Bank teilgenommen. 216.782 Internetnutzer haben für die jeweiligen Projekte ihre Stimmen abgegeben. 300.000 Euro hatte die Sparda-Bank für die Gewinner ausgegeben. Unter den ersten hundert Gewinnern waren auch die Oberlinschule in Wetter, die Friedrich-Harkortschule in Herdecke und das Albrecht-Dürer-Gymnasium in Hagen. Insgesamt wurden aber acht Projekte aus und um Hagen ausgezeichnet. An diesem Mittwoch war dann die Scheckübergabe durch Petra Jochheim und Michael Lehr in der Sparda-Bank auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Mehr dazu im TV58.de-Video. Mehr zu den einzelnen Projekten erfahren Sie später – hier bei TV58.de.

Wetter (Ruhr): Brandmeldealarm, Verkehrsunfall und Menschenrettung

Foto Quelle: FW-EN
Foto Quelle: FW-EN

Wetter (Ruhr). Rauchmelder der automatischen Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes im Altenhofer Weg riefen am späten Dienstagabend
die Feuerwehr Wetter (Ruhr) zum Einsatz. Die Erkundung vor Ort ergab, dass ein Melder in einem Versorgungsschacht im Keller den Alarm
ausgelöst hatte. Der vorgehende Atemschutztrupp hatte auch bald den
Grund für die Melderauslösung  gefunden: Aus einem defekten Heizungsrohr trat Wasserdampf aus. Die Feuerwehr rief einen
Firmenverantwortlichen zur Einsatzstelle der sich dann um die weitere
Behebung des Schadens kümmerte. Die Einsatzkräfte aus Grundschöttel
und Volmarstein konnten nach gut einer Stunde wieder in ihre
Gerätehäuser einrücken.
Um 09:48 Uhr mussten die Feuerwehr und der Rettungsdienst dann zur
Oberwengener Straße ausrücken. An einer Firmenausfahrt waren ein PKW
und ein Linienbus kollidiert. Bei diesem Unfall wurden insgesamt 3
Personen verletzt. Sie wurden vor Ort durch Rettungsdienst und
Notarzt versorgt und dann in ein Krankenhaus transportiert. Zwei
weitere Fahrgäste und der Busfahrer kamen glücklicherweise nicht zu
Schaden. Die Löscheinheit Wengern sicherte an der Einsatzstelle den
Brandschutz und klemmte die Batterie beim Unfallfahrzeug ab.
Zusätzlich wurden ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut. Nach 45
Minuten war der Einsatz für die neun Feuerwehrkräfte beendet.

Kurz vor 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr Wetter erneut zum Einsatz
gerufen. In der Straße Im Hensberg befand sich eine vermutlich
verwirrte Person auf dem Dach eines Wohnhauses und wollte von dort
herunterspringen. Einem Feuerwehrmann gelang es nach einem Gespräch
aber dann doch, die Person unverletzt über eine Leiter zu retten.
Nach Untersuchung durch den Rettungsdienst wurde sie in ein
Krankenhaus transportiert. Vor Ort waren neben den Löschgruppen
Grundschöttel und Volmarstein auch ein Notfallseelsorger und die
Schutzpolizei. Dieser Einsatz war nach gut einer Stunde beendet und
alle ehrenamtlichen Kräfte konnten zu ihren Standorten zurückkehren.

Mord im „Gasthaus an der Volme“

Foto Quelle: Theater an der Volme
Foto Quelle: Theater an der Volme

Hagen. Hagener Krimikomödie feiert Premiere in der kleinen Kapelle. Der Autor und Dramaturg Stefan Schroeder, der schon das Erfolgsstück „Engelchen und Teufelchen“ für das Theater an der Volme geschrieben hat, liefert mit seiner Krimikomödie nach Motiven von Edgar Wallace einen wahren Geniestreich ab. „Das Gasthaus an der Volme“ feiert Premiere am Freitag, dem 18. September, um 19:30 Uhr. Die Premiere ist bereits ausverkauft, für alle anderen Vorstellungen bis zum Ende des Jahres gibt es schon jetzt nur noch Restkarten.
Eine Mordserie hält ganz Hagen in Atem. In Haßley, Halden, Fley und Hohenlimburg werden wertvolle Schmuckstücke gestohlen. Inspektor Platt folgt einer heißen Spur ins Gasthaus an der Volme, wo ihn die Wirtin mit einem Eversbusch abzulenken versucht. Doch der Inspektor und seine unerschrockene Kollegin Derrik lassen sich nicht in die Irre führen. Was hat Hugo Haspe mit der Sache zu tun und welches Geheimnis verbirgt die Gräfin Emst? Und auch Rechtsanwalt Eppenhauser scheint in den Fall tiefer verstrickt zu sein, als er zunächst zugibt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als die hübsche Sekretärin Cora Renfordt spurlos verschwindet, auf die Platt mehr als nur ein Auge geworfen hat. Und währenddessen geschehen weitere Morde…
Karten gibt es an der Theaterkasse, unter 02331 6958845 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Nähere Informationen und neue Termine unter http://www.theaterandervolme.de.

Hagener Grünen-Vorstand bedauert interne Eskalation

>> Der Vorstand der Grünen Hagen bedauert und kritisiert die weitere Eskalation der grün-internen Streitigkeiten, die in der Öffentlichkeit gute GRÜNE Politik in den Schatten stellen.
„Öffentliche Rücktrittsforderungen, die bis dato nicht einmal intern erhoben oder gar besprochen wurden, sind per se indiskutabel“, erklären für den Vorstand des KV Hagen die Sprecher*innen Christa Stiller-Ludwig und Frank Steinwender. „Und natürlich sind sie zur Konfliktlösung nicht zielführend.
Die Hagener Grünen erleben zur Zeit eine schwere Krise, deren Lösung die gemeinsame Kraft aller in Fraktion, Vorstand und Mitgliedschaft erfordert. Wir brauchen einen starken Fraktionsvorstand mit Jochen Riechel und Nicole Pfefferer; wir brauchen aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit Fehlern in der Vergangenheit und ein funktionierendes Krisenmanagement für die Zukunft.
Bedauerlicherweise geht vor dem Szenario interner Streitigkeiten fast unter, dass DIE GRÜNEN in Hagen nach wie vor gute Politik machen. Ob es etwa um den Erhalt der Wasserversorgung in Hagener Hand geht, um den Kampf gegen Fracking um eine nachhaltige Stadtentwicklung: Auf die Hagener GRÜNEN ist und bleibt Verlass“, betonen Christa Stiller-Ludwig und Frank Steinwender. <<

Alte Schätze – Briefmarkenspende

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. „Da sind bestimmt viele alte Schätze dabei“ hofft Margarethe Richter. Gemeinsam mit den 12 Beschäftigten der Briefmarkenabteilung der Ev. Stiftung Volmarstein freute sie sich über eine große Spende. Edith Bischewski hatte den Volmarsteinern die Briefmarkensammlung ihres verstorbenen Mannes überlassen. Mit vier großen Koffern voller Marken schickte sie Peter Otto als Boten zur Stiftung. „Ich kenne die Stiftung und weiß, dass die Briefmarken hier gebraucht werden“, so Peter Otto. „Ich hatte früher schon mit der Werkstatt für behinderte Menschen zu tun. Als ich noch bei einem Kreditinstitut arbeitete haben wir hier Briefe kuvertieren lassen.“ Auch Inka Krefting, stellvertretende Leitung der Werkstatt bedankte sich herzlich bei der Spenderin. Die Briefmarkenabteilung bereitet mit den zum Teil schwerstbehinderten Beschäftigten die Briefmarken auf, so dass sie weltweit verkauft werden können. „Mit den Spenden sichern wir hier die Arbeitsplätze für die behinderten Menschen“, so Krefting.
Die Briefmarkenabteilung der Ev. Stiftung Volmarstein freut sich jederzeit über Spenden. Gebraucht werden nicht nur alte Alben und Sammlungen sondern auch jeder alte Briefumschlag, der mit einer abgestempelten Briefmarke versehen ist. Diese wird dann ausgeschnitten und zum Weiterverkauf vorbereitet. Die Briefumschläge werden laut Datenschutzbestimmungen entsorgt.
Spenden per Post an: Ev. Stiftung Volmarstein, Werkstatt für behinderte Menschen, Lothar-Gau-Str. 8, 58300 Wetter. Telefon Briefmarkenabteilung: 0 23 35 / 639 37 20.

Lenkrad aus Auto geklaut

Foto Quelle: Polizei Hagen
Foto Quelle: Polizei Hagen

Hagen. Ein bislang unbekannter Täter schlug die Scheibe an der Beifahrertür eines Mercedes ein und baute das Lenkrad aus. Eine böse
Überraschung erlebte eine 34-jährige Frau, als sie sich am Dienstag gegen 08.00 Uhr zum Auto ihres Mannes begab. Der hatte den Mercedes
am Abend zuvor gegen 20.45 Uhr in der Overbergstraße geparkt. Die
34-Jährige stellte fest, dass die Seitenscheibe der Beifahrertür eingeschlagen war. Der oder die Autoaufbrecher bauten dann das Lenkrad fachgerecht aus. Außerdem ließen sie auch noch ein IPad Air mitgehen. Der Gesamtschaden dürfte sich auf mindestens 2.000 Euro belaufen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Neue Vortragsreihe „Netzwerk Gebäudeberatung aktuell“

Foto Quelle: Sparkasse Hagen
Foto Quelle: Sparkasse Hagen

Hagen. Das Netzwerk Gebäudeberatung ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des umfangreichen Leistungsspektrums des Immobilien- Zentrums der Sparkasse Hagen. Neben den Energiespartagen mit
vielen Kooperationspartnern gehören individuelle Beratungstermine im Karree zum Angebot. Nun wird das Beratungsangebot erweitert um die neue Vortragsreihe „Netzwerk Gebäudeberatung aktuell“, die
in lockerer Reihenfolge viele interessante Themen zum Kaufen, Bauen und Sanieren aufgreifen wird.
Am Montag, 07.09.2015, 18.00 Uhr, startet Torsten Heumann, WSGH
– Wirtschafts- und Servicegesellschaft des Handwerks mbH Hagen, mit wertvollen Tipps zur „Beurteilung der Bausubstanz beim Kauf
eines Hauses“. Die Zinsen sind günstig, Bauland wird knapp, dies sind
zwei von vielen Gründen, sich für eine Bestandsimmobilie zu entscheiden.
Immer mehr Verbraucher schätzen auch Vorteile wie z.B.
schnelle Bezugsfertigkeit, stilvolle Bauweise, gewachsener Garten
usw.. Doch vor einer Kaufentscheidung ist eine genaue Beurteilung
der Bausubstanz ratsam. Ist der Keller trocken, gibt es Schadstoffe,
was kosten Renovierungsarbeiten, wie hoch sind die Heizkosten und
womit fange ich beim Renovieren überhaupt an?
Zur Beantwortung dieser Fragen sollte ein neutraler Fachmann hinzugezogen
werden. Das Netzwerk Gebäudeberatung der Sparkasse
Hagen bietet mit seinen Fachleuten kompetente Unterstützung aus
diesem Gebiet. Im Rahmen des Vortrages werden aber bereits viele
Hinweise aus der Praxis gegeben, die vor der Kaufentscheidung bedacht
werden sollten.

Für ganz individuelle Fragestellungen, Beratungen und ggf. Gutachten
empfehlen wir eine Terminvereinbarung mit den Fachleuten des
Netzwerks Gebäudeberatung. An einem individuellen Beratungsgespräch
Interessierte melden sich bitte telefonisch (02331/206-0) oder
auch per Mail über kontakt@sparkasse-hagen.de und hinterlassen
ihre Kontaktdaten und das gewünschte Beratungsthema. Ein Rückruf
zur Terminvereinbarung erfolgt dann innerhalb einer Woche.

Auf den Spuren des Heimatforschers Wilhelm Claas

Foto Quelle: Claas LWL Freilichtmuseum
Foto Quelle: Claas LWL Freilichtmuseum

Hagen. Der besondere Fotowettbewerb bei der VHS. Nach einer Einführung zu den Arbeiten und zur Bedeutung des Heimatforschers und Fotografen Wilhelm Claas durch Dr. Anke Hufschmidt vom LWL-Freilichtmuseum Hagen sowie Jens Bergmann und Ekkehard Müller-Kissing vom Hagener Heimatbund am Donnerstag, 10. September, um 19 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße. 38, beginnt am Freitag, 18. September, um 17.30 Uhr – ebenfalls in der Villa Post – ein Kurs der Volkshochschule Hagen, bei dem sich die Teilnehmer mit ihrer Kamera auf die Spuren des Heimatforschers begeben.
Der Heimatforscher Wilhelm Claas (1885–1966) hat in Hagen viele, oft historisch bedeutsame Gebäude fotografiert. Claas widmete sich Zeit seines Lebens technischen Kulturdenkmälern und gilt als erster Ideengeber des Freilichtmuseums. Sein Ziel war es, Werkstätten und Betriebe, aber auch andere Gebäude, die er als gefährdet ansah, fotografisch festzuhalten und zu dokumentieren. Was ist aus den Häusern geworden, die Claas in den 1920er- und 1930er-Jahren fotografiert hat? Dieser Frage geht der Kurs der VHS Hagen auf kreative Weise im September und Oktober nach. Die Kursteilnehmer fotografieren ausgewählte Gebäude und vergleichen diese mit den Claas’schen Aufnahmen. Was hat sich verändert, was ist geblieben?
Die alten wie die neuen Fotografien sollen im nächsten Jahr im LWL-Freilichtmuseum Hagen im Vergleich gezeigt werden. Dort wird eine Ausstellung aus Anlass des 50. Todestages von Wilhelm Claas zu sehen sein.
Als Einführung stellt am 10. September Dr. Anke Hufschmidt, stellvertretende Leiterin des LWL-Freilichtmuseums Hagen, Wilhelm Claas und die Bedeutung seiner Dokumentation für das Freilichtmuseum vor. Jens Bergmann und Ekkehard Müller-Kissing (Hagener Heimatbund) erläutern, welche Erkenntnisse aus alten Fotografien für die Geschichte Hagens gewonnen werden können – und warum auch die Aufnahmen, die im Kurs entstehen, einmal wichtige Dokumente für die Stadtgeschichte sein könnten.
Der Kurs mit den Aufnahmen vor Ort findet vom 18. bis 20. September statt. Bevor die Spurensuche beginnt, erklären die Fachdozenten Elke Fischer und Dieter Faßdorf, wie möglichst eindrucksvolle Fotos gelingen. Sie besprechen anhand markanter Beispiele Bildaufbau, Motivauswahl und -ausschnitt, Standort, Perspektive, Farbe und Licht. Am Samstag und Sonntag werden unter Anleitung der Fachdozenten die für den Wettbewerb ausgewählten sechs Fotoobjekte im Hagener Stadtgebiet fotografiert. Eine Aufgabe ist es, die Objekte aus der Class’schen Perspektive abzulichten. Anschließend ist Kreativität gefragt, denn es soll innovativ aus individuellen Blickwinkel fotografiert werden.
Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nummer 5024 für den Einführungsvortrag bzw. unter der Nummer 5025 für den Kurs unter Telefon 02331/207-3622.

Das Phantom der Oper – Neu-Inszenierung

Foto Quelle: Kultopolis GmbH
Foto Quelle: Kultopolis GmbH

Hagen. Auf über 300 Bühnen Europas ist „Das Phantom der Oper“ des Autoren-Teams Deborah Sasson und Jochen Sautter seit 2010 von Zuschauern und Kritikern begeistert aufgenommen worden. Damit ist diese deutschsprachige musikalische Neuinszenierung, die zum 100. Geburtstag des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l’Opéra“ entstand, eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas. Es ist ein Musical, das sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes abhebt: Die Texte der Autoren halten sich viel näher an die Romanvorlage und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, sind bekannte Opernzitate eingebunden. Modernste 3D-Videotechnik kreiert eine perfekte Bühnenillusion, die es ermöglicht, fließende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen zu schaffen sowie Bilder vom Ballsaal der Oper, von Künstlergarderoben, vom Friedhof, von geheimen Gängen und nicht zuletzt vom See und von den geheimen Gemächern des Phantoms tief unter der Oper entstehen zu lassen. Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson selbst. Ihre facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt, der u.a. in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. Weiterhin wirkt ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18-köpfiges Orchester, eigens vom musikalischen Direktor Peter Moss zusammengestellt, spielt die Musik live.

Zum Inhalt:
Die Geschichte spielt in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta ist erkrankt, das Chormädchen Christine springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom bringt Christine das Singen bei, erwartet als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny. Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd…

mit Deborah Sasson
Samstag, 13. Februar 2016, 20 Uhr
Hagen, Stadthalle

Karten gibt’s im Vorverkauf ab 39,95 Euro inklusive Gebühren, erhöhte Abendkassenpreise, in Hagen in der Stadthalle, Telefon 02331-3450, HAGENinfo, Telefon (02331) 8099980, Wochenkurier und Westfalenpost/Westfälische Rundschau sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter http://www.eventim.de.

ADAC Formel 4: David Beckmann übernimmt Führung

Foto Quelle: David Beckmann
Foto Quelle: David Beckmann

Hagen. Erfolgreiches Rennwochenende auf dem Sachsenring. In seiner ADAC Formel 4 Premierensaison hat der 15-Jährige Hagener David Beckmann wieder einmal in seiner Karriere einen Titel im Visier : Beim sechsten Saisonrennen auf dem Sachsenring zählte der Youngster erneut zu den schnellsten Fahrern und erkämpft sich die Führung in der Rookie-Wertung.
Mit seinen gerade mal 15 Jahren ist David Beckmann der jüngste Pilot im Feld der ADAC Formel 4 und musste aufgrund seines Alters sogar auf den Start beim Saisonauftakt in Oschersleben verzichten. Trotz drei verpasster Rennen steht der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport in der Rookie-Wertung nun an der Spitze.
Am vergangenen Wochenende traten die 31 Fahrer der ADAC Formel 4 auf dem Sachsenring gegeneinander an. Der 3.645 Meter lange Kurs gehört zu den anspruchsvollsten Strecken im Rennkalender und ist besonders für seine Bergpassagen bekannt. Schon während der freien Trainings auf nasser Strecke zeigte Beckmann seine Möglichkeiten und legte zum Qualifying noch einmal nach. Mit der drittschnellsten Zeit in seiner Gruppe sicherte sich der Hagener Startplatz fünf für die ersten beiden Rennen. „Ich fühle mich auf der Strecke sehr wohl und unser Auto funktioniert perfekt. An diesem Wochenende möchte ich mal wieder einen Podestplatz einfahren“, ließ Beckmann verlauten.
Auf trockener Strecke legte der Pilot des Teams kfzteile24 Mücke Motorsport im ersten Rennen am Samstag einen guten Start hin und verbesserte sich auf die dritte Position. Doch durch einen kleinen Fehler rutschte er noch auf Rang sieben ab. „Ich habe einmal die Curbs zu stark überfahren und dadurch Boden verloren. Schade, dass Podium war in greifbarer Nähe“, erklärte David wenig später. Als zweitbester Neueinsteiger sammelte er dennoch wichtige Meisterschaftspunkte.
Turbulent war das zweite Rennen am Nachmittag: Durch eine Rot-Phase wurde der Lauf auf nur 20 Minuten gekürzt. David hielt erneut den Anschluss zur Spitze und lieferte sich packende Kämpfe mit seinen deutlich älteren Kontrahenten. Letztlich kam er als Fünfter ins Ziel und wurde als Sieger der Rookie-Wertung geehrt. „Mein Re-Start passte und ich habe Position fünf gehalten. In der Rookie-Meisterschaft habe ich meinen Spitzenplatz weiter ausgebaut“, sagte David wenig später im Interview.
Sprichwörtlich heiß her ging es im dritten Rennen am Sonntag. Bei Temperaturen über 35 Grad Celsius wurden Mensch und Maschine gefordert. In aufregenden 30 Rennminuten, mit erneut drei Safety-Car-Phasen, bewies David Nervenstärke und wehrte zahlreiche Angriffe seiner Verfolger ab. Mit einem hauchdünnen Rückstand wurde er erneut Fünfter und blickte auf ein erfolgreiches Wochenende zurück: „Auch wenn ich mein Ziel – das Podium- nicht ganz erreicht habe, bin ich sehr zufrieden. Das Feld hängt an der Spitze sehr eng zusammen und die älteren Fahrer haben deutlich mehr Erfahrung hier am Sachsenring als ich. Zwei Top-Fünf-Platzierung und die Führung in der Rookie-Meisterschaft sind eine sehr gute Ausbeute. Auch in der Gesamtwertung liege ich nun mit 95 Punkten in Schlagdistanz zu gleich mehreren meiner älteren Konkurrenten, da kann noch viel passieren. Vielen Dank an mein Team, meine Partner und Förderer für die super Unterstützung.“
Bereits am kommenden Wochenende sitzt David wieder in seinem Formelrennwagen, dann startet er beim vorletzten Rennen der italienischen Formel 4 Meisterschaft in Adria, wo er auf dem dritten Gesamtrang liegt. Nur eine Woche später geht es wieder in der ADAC Formel 4 rund. Die Youngsters sind im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in Oschersleben zu Gast. Bei zu erwartenden 65.000 Zuschauern werden die Rennen ein Saisonhighlight für David Beckmann.

Hagener Stadtbücherei bietet Medienausleihe für Asylbewerber an

Schon seit längerer Zeit nutzen viele Migranten das breitgefächerte Angebot der Hagener Stadtbücherei, um Deutsch zu lernen. Für einen ermäßigten Jahresbeitrag von 6 € können auch Asylbewerber die Medien ausleihen.

Die Stadtbücherei kann zu den üblichen Öffnungszeiten auch kostenlos genutzt werden, zum Beispiel zum Arbeiten, zum Nachschlagen, zum Musik hören oder auch um Freunde zu treffen. Denn nicht nur Flüchtlinge, sondern alle Menschen, die aus anderen Ländern nach Hagen kommen, brauchen Sprachkenntnisse sowie Informationen über ihre neue Heimat, um sich orientieren und integrieren zu können.

Außerdem gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen, bei denen die deutsche Sprache gehört und eingeübt werden kann. Unter dem Motto „Sprechen & Erzählen“ sind alle eingeladen, die im Moment vielleicht einen Sprachkurs besuchen, denen aber die Möglichkeit fehlt, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. An jedem ersten und dritten Montag im Monat findet diese Veranstaltung in der Musikabteilung der Stadtbücherei statt – der nächste Termin ist der 7. September, ab 14.30 Uhr. Da alle diese Angebote kostenlos sind und ohne vorherige Anmeldung erfolgen, sind sie gerade für neuzugezogene Bürger eine Chance, andere Leute zu treffen und Kontakte aufzubauen.
Führungen, die das gesamte Angebot der Stadtbücherei vorstellen, gibt es sowohl für einzelne Besucher im Rahmen einer regelmäßig stattfindenden Offenen Führung, als auch für Gruppen mit Voranmeldung.

Tötungsdelikt in Unna

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund/Unna. Gestern am 01.09.2015 kam es in Unna (Innenstadt) zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 66-jährigen.
Die Polizei wurde heute in den frühen Morgenstunden durch einen Zeugen alarmiert. Diese fand die Geschädigte tot in ihrem Wohnhaus auf. Der 27-jährige Sohn der Geschädigten wurde vorläufig festgenommen.
Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Eine Obduktion ist für den heutigen
Nachmittag angesetzt.

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Polizei nimmt Tatverdächtigen vor Rollerdiebstahl fest – Ein
Täter flüchtig +++ Dortmund: Verkehrsunfall mit Sattelzug – Autofahrerin sowie ein Kleinkind und ein Säugling leicht verletzt +++ Dortmund: Geldautomat stark beschädigt – Polizei sucht Zeugen +++ Hagen: Unfall mit Fahrschulwagen +++ Hagen: Fußgänger übersehen +++ Hagen: Motorroller verschwunden +++ Dortmund: Tasche mit über 20.000 Euro verloren – Polizei sucht Zeugen +++ Sprockhövel: Unfall auf regennasser Fahrbahn +++ Ennepetal: Einbruch in Einfamilienhaus +++ MK: Golf IV geklaut +++ MK: Täter in Cafestube +++ Wetter:  Zwei kleinere Einsätze für die Feuerwehr +++ Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

„sansui“ der Künstlerin Jongsuk Yoon im Osthaus Museum

Jongsuk Yoon Sulwha, 2015 Öl auf Leinwand 130 x 170 cm Foto Achim Kukulies
Jongsuk Yoon Sulwha, 2015 Öl auf Leinwand 130 x 170 cm Foto Achim Kukulies

Jongsuk Yoon: sansui Das Osthaus Museum Hagen präsentiert die Ausstellung „sansui“ der Künstlerin Jongsuk Yoon vom 17. September bis zum 8. November 2015. Die Eröffnung, zu der alle Interessierten eingeladen sind, findet am 17. September um 19.00 Uhr statt. Die Künstlerin wird anwesend sein. Die Ausstellung stellt eine Premiere dar. Zwar hat die in Korea geborene und in Düsseldorf lebende Malerin Jongsuk Yoon bereits seit 15 Jahren Karriere gemacht – sowohl mit ihren bestickten Leinwänden von zeichenhafter Leichtigkeit wie auch mit ihren träumerischen, abstrakt-realen Gemälden und Zeichnungen. Und dennoch stehen ihre seit 2012 gemalten Bilder für einen neuen Anfang. Mit scheinbar leichter Hand gelingt Jongsuk Yoon etwas fast Unmögliches: Sie verbindet europäische Maltradition mit asiatischer Formempfindung, ohne beide Welten einander anzugleichen. Sie lässt die Fremdheit zwischen ihnen bestehen. Die neuen Gemälde und Zeichnungen von Jongsuk Yoon muten auf den ersten Blick – mit europäisch geschulten Augen – wie abstrakt-expressive Spuren subjektiver Ausdrucksmalerei an. Sofort wird aber auch deutlich, dass trotz aller malerischen Bewegung eine große Langsamkeit spürbar wird, etwas Stilles und Überpersönliches. Die bewegten Vorgänge lassen das Uneinheitliche und Unvorhersehbare zu. Jedes Gemälde ist so etwas wie ein Garten für unerwartete, konzentrierte und zugleich leichte Bewegungen. Sie begegnen sich an diesem Ort, ohne einander zu vereinnahmen. Aus dieser Freiheit und offenen Sinnlichkeit entstehen immer neue beglückende Erfahrungen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Lippstadt e.V. und dem PARKHAUS im Malkasten Düsseldorf. Sie wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung sowie dem Koreanischen Kulturzentrum in Berlin, Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea unterstützt. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, den die Stiftung Zukunft NRW im Rahmen ihres Projekts „Publikationsförderung für Nachwuchskünstler aus NRW“ wesentlich gefördert hat. Er entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Lippstadt e.V. und enthält Texte von Tayfun Belgin, Stephan Berg, Eugen Blume, Insoo Cho, Erich Franz, Kay Heymer, Gregor Jansen, Wonseok Koh, Stefanie Kreuzer, Reinhard Spieler und Thomas D. Trummer. Der im Kehrer Verlag erschienene Katalog umfasst 128 Seiten und kostet 39,90 €.

Federfußball-WM: Zum Auftakt Platz 5 im Mixed-Doppel

Foto Quelle: FFC Hagen
Foto Quelle: FFC Hagen

(ktr) „Da war deutlich mehr drin“, ärgert sich David Zentarra vom FFC Hagen nach dem ersten Wettkamptag bei der 8. Weltmeisterschaft in der italienischen Hauptstadt Rom, wo als erstes die Mixed-Doppel ausgespielt wurden. In der Auftaktpartie setzte sich der Einzel-Europameister gemeinsam mit seiner Vereinskollegin Sarah Rüsseler relativ problemlos mit 21:11, 21:15 gegen Taiwan durch. Doch schon in der darauf folgenden Partie gegen Macau zerplatzten alle Medaillenträume vorzeitig. Nachdem die Asiaten den ersten Durchgang knapp mit 21:18 für sich entscheiden konnten, drehten die beiden Volmestädter im zweiten Durchgang den Spieß um und siegten ihrerseits mit 21:18, so dass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Hier sah es lange so aus, als könnten sich Sarah Rüsseler und David Zentarra einen Platz im Halbfinale sichern. Doch dann kassierten sie sechs (!) Angaben-Asse in Folge und mussten den Satz mit 16:21 abgeben.

In der nun folgenden Platzierungsrunde schalteten die beiden Deutschen dann Hongkong mit 21:17, 21:16 aus und zogen ins Spiel um Platz 5 gegen Frankreich ein. Hier spielten sich die beiden dann noch einmal den Frust von der Seele und hielten die Franzosen Trang und Ayman locker mit 21:12, 21:9 auf Distanz.
Weltmeister wurde China nach einem hart umkämpften 26:24, 21:19 Erfolg über den Dauerrivalen Vietnam. Bronze ging an Ungarn vor Macau.
Am zweiten Wettkampftag stehen nun die Mannschaftswettbewerbe bei den Männern und Frauen an. Die deutschen Herren mit Noah Wilke (Cronenberger BC), Torben Nass und Philip Kühne (beide Flying Feet Haspe) sowie Sven Walter und Philipp Münzner (beide TV Lipperode) treffen in der Vorrunde auf die Topnationen China und Ungarn sowie Hongkong, dessen Leistungsvermögen nicht abzuschätzen ist. Zudem wartet mit Frankreich noch eine durchaus lösbare Aufgabe.
Bei den Damen, bei denen Sarah Rüsseler (FFC Hagen), Tanja Schlette (TV Lipperode) sowie Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies (beide Flying Feet Haspe) die deutschen Farben vertreten, warten mit Vietnam, Polen, Ungarn und Hongkong gleich vier dicke Brocken zum Auftakt.

Andreas Zumach: Zweifel am Friedensnobelpreis der EU

Am Vorabend des Weltfriedenstages sprach der Journalist Andreas Zumach in der Hagener Volkshochschule zum Thema „EU: Friedensstifter oder Kriegstreiber?“. Zumach, auf dessen Expertise Rundfunkanstalten wie Deutschlandfunk und WDR in vielen Fällen internationaler Politik zurückgreifen, arbeitet unter anderem für die Tageszeitung (TAZ) und hat in den vergangenen Jahrzehnten an vielen Orten an der Seite der „Wichtigen dieser Welt“ über internationale Konflikte berichtet. In seinem Vortrag wies er der EU-Politik eine hohe Verantwortung für die unsichere Lage in den Problemregionen zu. Nicht zuletzt die Haltung zu den Entwicklungen in der Ukraine sei auf verletzte Versprechungen gegenüber Russland zu erklären. Während er die Annexion der Krim unmissverständlich als völkerrechtswidrig bezeichnete, kritisierte er gleichermaßen die konfliktorientierten Aktivitäten der EU- und NATO. So sei er nach den 4+2 Verhandlungen im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung mit dem damaligen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher zusammengetroffen. „Genscher hat in aller Offenheit darüber berichtet, dass Gorbatschow zugesichert wurde auf keinen Fall eine NATO-Ausweitung anzustreben. Das Ergebnis sieht heute völlig anders aus und hat entschieden dazu beigetragen die Lage in der gesamten Region, unter anderem in der Ukraine zu destabilisieren.“ Die EU wird als „Friedensnobelpreisträger“ dieser Rolle keineswegs gerecht. Ähnliche Einschätzungen formulierte er bezugnehmend auf die Rolle der Europäer im Balkan, im Nahen und Mittleren Osten sowie auf dem afrikanischen Kontinent. Für den Journalisten wird es immer wichtiger eine Umkehr in der Politik zu vollziehen und Möglichkeiten für friedliche Lösungen zu finden. Dabei machte er gleichsam deutlich, dass solche notwendige Entwicklungen alles andere als einfache Lösungen bedeuten. Nach seinem bis in die die letzten Minuten spannenden Referat entspann sich eine interessante Diskussion, die von Jochen Marquardt (DGB) moderiert den geplanten Zeitrahmen überzog und für die Teilnehmer viele neue Erkenntnisse brachte. Marquardt nutzte im Namen der Veranstalter die Möglichkeit auf nächste Veranstaltungen in der Reihe „Gegen den Strom“ hinzuweisen und lud dazu für die VHS und Arbeit und Leben dazu herzlich ein. Als nächstes wird am 7. Oktober 2015 die Journalistin Ulrike Herrmann über Hintergründe und Verhandlungsstand des Freihandelsabkommens TTIP berichten. Damit soll noch vor der bundesweiten Demonstration am 10.10 in Berlin für die Teilnahme geworben werden. Als eine wichtige Schlusssequenz verwiesen Referent und Organisatoren darauf, dass besonders angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme die Diskussion um Ursachen und Perspektiven der Menschen in ihren Heimatregionen viel intensiver geführt werden müsse.