Wetter: Klimabotschafter suchen engagierte Mitstreiter

Klimabotschafter im Einsatz beim Sommerfest in der Bergschule / Stadt Wetter. Foto Quelle: Stadt Wetter (Ruhr)
Klimabotschafter im Einsatz beim Sommerfest in der Bergschule / Stadt Wetter. Foto Quelle: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr): Was ist der Wind und wie kommt er zustande? Welche Rolle spielt dabei die Sonne? Welche Bedeutung hat die Vegetation für das Klima? Wer Lust hat, diese und ähnliche Fragen zu beantworten, ist bei den Klimabotschaftern der Stadt Wetter (Ruhr) herzlich willkommen. „Wir freuen uns immer über neue Mitstreiter, die sich vorstellen können, Kindern auf spielerische Weise Klima- und Umweltwissen zu vermitteln“, erklärt Brigitte Marquardt vom Fachdienst Umwelt und Verkehr. Gemeinsam mit Marietta Elsche von der städtischen Ehrenamtsstelle betreut sie das Projekt der Klimabotschafter. Und was muss man als Klimabotschafter mitbringen? Nur drei Dinge: Interesse, Engagement und Neugier…

Seit 2010 engagieren sich unter dem Motto „Gib Acht auf unser Wetter“ Bürgerinnen und Bürger, um als ehrenamtliche Klimabotschafter auf die Bedeutung des Klimaschutzes vor Ort hinzuweisen.
Dieses Klima-Projekt, das die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Lokalen Agenda durchführt, ist dabei ebenso simpel wie überzeugend: Von Fachreferenten entsprechend geschulte Bürger besuchen als Klimabotschafter Schulen und Kitas im Stadtgebiet, um gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Aktionen rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz durchzuführen. Ziel ist es, dauerhaft Energie und CO2 einzusparen, eben ganz nach dem Motto „Gib Acht auf unser Wetter!“ Die Möglichkeiten, Kindern Klimawissen näherzubringen, sind dabei sehr vielfältig: Man kann mit Backpulver und Essig CO2 sichtbar machen, mit einem Experimentierkoffer zeigen, wie Wind entsteht und mit einem kleinen Generator Strom erzeugen. Wie einfallsreich man als Klimabotschafter das Verständnis rund um Klima- und Umweltschutz mit den Kindern umsetzen kann, zeigt ein Beispiel aus Volmarstein: Gemeinsam mit Kindern des Offenen Ganztages der Grundschule Volmarstein bastelten zwei Klimabotschafter ein Windrad, das nun auf dem Pausenhof der Grundschule ein buntes Zeugnis vom Umweltverständnis und der Kreativität der Schüler ablegt.

Wer sich als Klimabotschafter einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, an der nächsten Besprechung am 1. Oktober um 17:30 Uhr im Bauamt (Wilhelmstraße 21) teilzunehmen um mit den Engagierten ins Gespräch zu kommen und näheres über ihre Arbeit zu erfahren.
Für eine bessere Planung wird um Anmeldung bei Marietta Elsche unter Tel. 840432 oder per Mail: marietta.elsche@stadt-wetter.de gebeten. Zudem freuen sich die Klimabotschafter über einen Besuch auf dem Umweltmarkt auf dem Gelände des Stadtbetriebs: Am Samstag, 12. September, stellen sie in der Fahrzeughalle ihre Aktion „Oekotrainer“ vor. Viele weitere Informationen rund um die Klimabotschafter finden Sie auf der Homepage der Stadt Wetter unter stadt-wetter.de (Bereich Engagiert in Wetter/ Bürgerschaftliches Engagement).

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Großes Interesse an „WLAN City“ in Hagen

Hagen. Der Ausbau eines öffentlichen und kostenlosen WLAN-Netzes für die Hagener City schreitet voran. In der SIHK in Hagen trafen sich gestern Vertreter des Hagener Einzelhandels, der Banken und aus der Politik, um sich über das Thema WLAN City zu informieren. Die HAGENagentur hatte zusammen mit der SIHK und der City Werbegemeinschaft in einer Gemeinschaftsveranstaltung dazu eingeladen. Mit rund 30 Interessenten war die Inforunde sehr gut besucht.
Verschiedene Möglichkeiten des freien WLANs in der City und ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle konnten die eingeladenen Firmenvertreter von unitymedia, DOKOM 21 und der Freifunker e.V. vorstellen.
Insgesamt war die Rückmeldung der Teilnehmer der Veranstaltung durchweg positiv. Der Grundstein für die Installation eines öffentlichen WLAN ist somit gelegt.
Grundsätzlich bringt das Angebot einer WLAN-City einige Vorteile: Die Attraktivität der Stadt und ihr Image wird weiter gesteigert wenn das Internet für jedermann zugänglich ist. Unternehmen, Einzelhandel und Gastronomie profitieren von längerer Verweildauer der Kunden, denn zum einen wird das Datenvolumen der User geschont und es fallen keine hohen Roaming-Gebühren an. Zum anderen bietet das WLAN höhere Bandbreiten als das Mobilfunknetz, sodass schnelleres Surfen möglich ist. WLAN-City sorgt somit für höhere Kundenbindung, Kundeninformationen und Interessentengewinnung.
Natürlich ergab jedes vorgestellte Geschäftsmodell Chancen und Risiken in der Umsetzung, so dass jedes Unternehmen in der Innenstadt für sich entscheiden muss, welches das richtige Netz ist. Ob ein einheitliches Netz für alle am Ende steht oder mehrere parallele Lösungen wird die Zukunft zeigen. Die City-Werbegemeinschaft wird dieses Thema weiter beraten.

Krombacher Challenge 2015

Der Countdown läuft: In wenigen Wochen beginnt die Beko Basketball Bundesliga-Saison 2015/16. Die Teams sind in die heiße Phase der Vorbereitung gestartet. Kurz vor dem offiziellen Saisonbeginn am 2. Oktober findet am 26. und 27. September 2015 in dritter Auflage die Krombacher Challenge in der ENERVIE Arena statt. Das stark besetzte Turnier beschließt die Preseason und ist für die teilnehmenden Mannschaften eine echte Standortbestimmung.

Um den Titel kämpfen in diesem Jahr drei deutsche Erstligisten: Gastgeber Phoenix Hagen, die BG Göttingen und die Telekom Baskets Bonn. Mit Sidigas Avellino aus Italien ist erstmals auch ein internationales Team vertreten, das die Chance auf hochkarätige Vorbereitung nutzen und den Pokal mit nach Hause nehmen möchte. Avellino ist seit 2000 Mitglied der Basketball Serie A, der höchsten italienischen Spielklasse.

Oliver Herkelmann, Marketingleiter von Phoenix Hagen, freut sich, auch in diesem Jahr Gastgeber der Krombacher Challenge zu sein: „Das Turnier ist mittlerweile zu einem festen Termin in unserer Vorbereitung geworden und ein letzter Test, bevor es für uns in die Saison geht.“

Die Spielpaarungen

Im bewährten Spielmodus werden am ersten Turniertag die Halbfinalspiele in der ENERVIE Arena ausgetragen. Hier treffen die Telekom Baskets Bonn am Samstag um 17.30 Uhr zunächst auf Sidigas Avellino. Im Anschluss fordert Phoenix Hagen um 20.00 Uhr die BG Göttingen heraus. Die Verlierer aus beiden Begegnungen bestreiten am Sonntag das Spiel um Platz drei. Höhepunkt wird das große Finale der beiden Halbfinalsieger um 17.30 Uhr sein.

„Wir sind gespannt, wie die ‚Bundesliga-Generalprobe‘ für die Vereine läuft. Die Paarungen versprechen spannende Spiele unter den Liga-Konkurrenten und dem Besuch aus Italien. Die Basketball-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen und sich schon einmal auf die kommende Saison einstimmen können“, ist Dr. Franz-J. Weihrauch, Pressesprecher der Krombacher Brauerei, überzeugt.

Das letzte Wochenende im September steht also ganz im Zeichen des Basketballs. Doch auch der Wohltätigkeitsgedanke soll nicht zu kurz kommen. Unabhängig von den Turniereinnahmen wird die Krombacher Brauerei 2.500 Euro für den guten Zweck spenden. Und hier sind Fans und Verbraucher gefragt: Vier Wochen lang nach dem Turnier haben sie die Möglichkeit, über die Homepages der Krombacher Brauerei sowie von Phoenix Hagen Institutionen und Einrichtungen in der Region Hagen vorzuschlagen, die sich in besonderer Form um Kinder, Menschen mit Behinderungen, Notleidende oder andere wichtige soziale Anliegen kümmern. Ein Gremium wird im Anschluss über die Vergabe entscheiden. Die Übergabe erfolgt öffentlich im Beisein der Medien.

Ticketverkauf

Der Vorverkauf für die Krombacher Challenge 2015 hat begonnen. Tagestickets kosten zwischen 6 und 14 Euro (Sitzplatz Kategorie 1), die Preise für das komplette Basketball-Wochenende liegen zwischen 10 und 20 Euro.

Erhältlich sind die Karten bei allen Phoenix-Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen an der Funckestraße sowie online unter http://www.phoenix-hagen.de.

Der Spielplan

Halbfinale (26.09.2015)
17.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Sidigas Avellino
20.00 Uhr: Phoenix Hagen – BG Göttingen

Endrunde (27.09.2015)
15.00 Uhr: Spiel um Platz 3
17.30 Uhr: Finale

EN-Kreis: Großübung der Jugendfeuerwehren

Foto Quelle: FW EN
Foto Quelle: FW EN

Gevelsberg – Am kommenden Samstag, den 29.08.2015 findet in Gevelsberg eine gemeinsame Übung aller Jugendfeuerwehren des Ennepe-Ruhr-Kreises statt. Diese Übung findet alle zwei Jahre statt, wobei die ausrichtende Stadt jeweils wechselt. Zur diesjährigen Übung haben sich vorab etwa 250 jugendliche Mädchen und Jungen aus dem gesamten Kreisgebiet angemeldet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind 10 – 17 Jahre alt und werden städteübergreifend ihr Können unter Beweis stellen. Nachdem bis 11 Uhr alle teilnehmenden Gruppen an einem Sammelplatz am Schulzentrum West eingetroffen sind, werden die Nachwuchskräfte der Feuerwehr dort alarmiert und müssen verschiedenste Aufgaben aus dem Bereich Einsatzgeschehen der
Feuerwehr bewältigen. Dabei setzen sie ohne nennenswerte Einschränkungen die Fahrzeuge und Gerätschaften ihrer erwachsenen Vorbilder ein. Menschenrettung, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung – dies sind nur einige wenige Beispiele, die auf die „Einsatzkräfte von morgen“ zukommen können. Als Gäste und Übungsbeobachter haben sich Führungskräfte aus allen Feuerwehren der Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises, der Bürgermeister der Stadt Gevelsberg Claus Jacobi sowie Hubertus Kramer MdL und der SPD Fraktionsvorsitzende des EN-Kreistages Olaf Schade angesagt, um sich über den Leistungsstand des Feuerwehrnachwuchses zu informieren. Nach getaner Arbeit ist eine kurze Nachbesprechung der Übung in der Aula des Schulzentrums geplant. Abgerundet wird die Veranstaltung mit
einem gemeinsamen Mittagessen.

Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe mit Grünen Haken ausgezeichnet

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Hagen. Das Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe ist mit dem Grünen Haken ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein eingetragenes Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Verliehen wird dieses Gütesiegel von der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter.
„Von einem guten Seniorenheim wird heutzutage mehr erwartet als nur gute Pflege“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski. Der Leiter des Geschäftsbereichs Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein ist stolz auf sein Team in Haspe. Bei der freiwilligen Prüfung wurden rund 120 Kriterien unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde etwa, mit wie viel Respekt die Bewohner betreut werden, ob deren Privatsphäre und Würde respektiert werden, wie die Mahlzeiten ablaufen und wie das Essen schmeckt. „Die Begutachtung der Altenheime orientiert sich an der ‚Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen‘ der Weltgesundheitsorganisation“, erklärt der Professor. „Sie stellt die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner in den Mittelpunkt. Ergibt die Begutachtung, dass mindestens 80 Prozent der Kriterien in jeder der drei Dimensionen erfüllt sind, wird dem Heim Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt.“
Die Prüfung beinhaltete unter anderem ein ausführliches Gespräch mit der Leitung sowie dem Bewohnerbeirat, der die Bewohner vertritt, dazu eine Haus- und Zimmerbesichtigung und ein gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern. Das Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe erhielt eine Urkunde und wird auf der Internetseite http://www.heimverzeichnis.de mit einem grünen Haken gekennzeichnet. 10.000 Altenpflegeeinrichtungen haben sich bundesweit bereits in dem Verzeichnis registrieren lassen. Verbraucherfreundlichkeit ist bisher 850 Einrichtungen attestiert worden.
„Mit ihrem Tun und Wirken füllen Sie das Haus mit Liebe“, sagte Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandsprecher der Ev. Stiftung Volmarstein. Mit der Auszeichnung würdige das Projekt Heimverzeichnis deshalb die hohe Lebensqualität im Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe, so Pfr. Dittrich.
Im Unterschied zu den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stellt die Begutachtung für das Heimverzeichnis die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt. Das Heimverzeichnis unterscheidet sich damit von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen, Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen.

Haus Magdalena mit Grünen Haken ausgezeichnet

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Das Haus Magdalena ist mit dem Grünen Haken ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein eingetragenes Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Verliehen wird dieses Gütesiegel von der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter.
„Von einem guten Seniorenheim wird heutzutage mehr erwartet als nur gute Pflege“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski. Der Leiter des Geschäftsbereichs Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein ist stolz auf sein Team. Bei der freiwilligen Prüfung wurden rund 120 Kriterien unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde etwa, mit wie viel Respekt die Bewohner betreut werden, ob deren Privatsphäre und Würde respektiert werden, wie die Mahlzeiten ablaufen und wie das Essen schmeckt. „Die Begutachtung der Altenheime orientiert sich an der ‚Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen‘ der Weltgesundheitsorganisation“, erklärt der Professor. „Sie stellt die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner in den Mittelpunkt. Ergibt die Begutachtung, dass mindestens 80 Prozent der Kriterien in jeder der drei Dimensionen erfüllt sind, wird dem Heim Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt.“
Die Prüfung beinhaltete unter anderem ein ausführliches Gespräch mit der Leitung sowie dem Bewohnerbeirat, der die Bewohner vertritt, dazu eine Haus- und Zimmerbesichtigung und ein gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern. Das Haus Magdalena in Volmarstein erhielt eine Urkunde und wird auf der Internetseite http://www.heimverzeichnis.de mit einem grünen Haken gekennzeichnet. 10.000 Altenpflegeeinrichtungen haben sich bundesweit bereits in dem Verzeichnis registrieren lassen. Verbraucherfreundlichkeit ist bisher 850 Einrichtungen attestiert worden.
„Mit ihrem Tun und Wirken füllen Sie das Haus mit Liebe“, sagte Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandsprecher der Ev. Stiftung Volmarstein. Mit der Auszeichnung würdige das Projekt Heimverzeichnis deshalb die hohe Lebensqualität im Haus Magdalena, so Pfr. Dittrich.
Im Unterschied zu den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stellt die Begutachtung für das Heimverzeichnis die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt. Das Heimverzeichnis unterscheidet sich damit von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen, Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen.

FFC Hagen kann den Meistersekt kalt stellen

Foto: Karsten-Thilo Raab
Foto: Karsten-Thilo Raab

Hagen. (ktr) Die Wahrscheinlichkeit, dass der alte deutsche Meister auch der neue deutsche Meister im Federfußball sein wird, ist nach dem dritten von vier Rundenspieltagen der Bundesliga wohl größer denn je. Der FFC Hagen mit David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra zementierte – zeitweise unterstützt von Frida Varga – in der Käthe-Kollwitz-Halle eindrucksvoll die eigene Tabellenführung. Gleich zum Auftakt konnte das Trio mit dem TV Lipperode beim 10:21, 21:14, 21:14 einen der größten Widersacher zum zweiten Mal in dieser Spielzeit auf Distanz halten.
Getrübt wurde die Freude lediglich durch die Tatsache, dass der Titelverteidiger zum ersten Mal überhaupt in dieser Spielzeit einen Satz abgeben musste. Doch bei vier Punkten Vorsprung auf den TVL und auf Lokalrivale Flying Feet Haspe sowie dem besten Satzverhältnis dürfte dem FFC Meistertitel Nummer 17 kaum noch zu nehmen sein. Denn auch beim 21:11, 21:13 über FF Haspe 2, beim 21:7, 21:11 über den FFC Hagen 2 sowie beim 21:10, 21:9 über den FFC Hagen 3 ließen Zentarra & Co nichts mehr anbrennen.
Derweil wahrte Flying Feet Haspe mit Torben Nass, Marcel Scheffel und Philip Kühne die theoretischen Chancen auf den Meistertitel, auch wenn dieser ohne Schützhilfe anderer Vereine nicht mehr zu erreichen ist. Gegen den Cronenberger BC (21:11, 21:7), den TV Lipperode 2 (21:10, 21:16), die eigene Drittvertretung (21:8, 21:5) und den TV Lipperode 3 (21:4, 21:4) ließ das Nationalmannschaftrio nichts anbrennen.
Der FFC Hagen 2 mit Sarah Rüsseler, Florian Krick und Yvo Rüsseler verbesserte sich unterdessen durch Erfolge über die eigene Drittvertretung (21:9, 21:19), den TV Lipperode 3 (21:18, 21:19) und FF Haspe 3 (21:8, 21:5) sowie Niederlagen gegen den FFC Hagen 1 (7:21, 11:21) und den TV Lipperode (6:21, 7:22) auf den siebten Tabellenplatz.
Mit acht Punkten Abstand folgt der FFC Hagen 3 um Uwe Walter, Bernd Stammnitz, Olaf Völzmann und Frida Varga auf dem achten Rang. Neben den Niederlagen gegen die eigene erste und zweite Mannschaft setzte es für das Quartett eine unglückliche 21:19, 19:21, 17:21 Niederlage gegen den TV Lipperode 3, eine 21:5, 21:6 Abfuhr gegen TV Lipperode sowie eine 12:21, 13:21 Schlappe gegen TV Lipperode 2.

„Friedensstifter oder Kriegstreiber?“

cropped-logo201506.pngHagen. Am Montag, 31. August, dem Vorabend des Antikriegstages, wird Andreas Zumach in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, über die Ursachen der verschiedene Krisenherde informieren. Er wird über Menschenrechte und Machtpolitik berichten und über Instrumente einer nachhaltigen Friedenssicherung diskutieren. Die Europäische Friedensordnung wird mit Kriegsrhetorik, Eskalationshandlungen und Sanktionsdrohungen in Politik und Medien geradezu fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Die EU als Friedensnobelpreisträger hat im weltweiten Waffenhandel eine gewichtige und widersprüchliche Rolle. Die NATO als militärisches Bündnis übernimmt einen eigenen Part in der Vertretung der westlichen Interessen. In der Ukrainekrise findet die Rolle der EU in der Berichterstattung kaum Berücksichtigung. Hinzu kommt das Werben von Juncker und von der Leyen für ihre Zukunftsvision einer europäischen Armee.
Bei vielen Krisenherden wird die Ursachenbeseitigung oftmals von der Symptombearbeitung in den Hintergrund gedrängt. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird zur Friedensherstellung kaum berücksichtigt und scheint auch über keine geeigneten Instrumente zu verfügen.
Referent Andreas Zumach arbeitet auf den Gebieten des Völkerrechts, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und internationaler Organisationen. Er arbeitet in Genf als Korrespondent für Printmedien, wie beispielsweise „die tageszeitung (taz)“ und „Die Presse“, sowie für deutschsprachige Rundfunkanstalten.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

Zwei Zentner Briefmarken übergeben

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Hagen. Zwei Zentner Briefmarken hat die Werbegemeinschaft „Pro Haspe“ an die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein übergeben. „Es sind sogar kanadische Marken dabei“, sagt Manfred Schürmann, der Vorsitzende der 42 Mitglieder starken Vereinigung von Geschäftsleuten im Hagener Stadtteil Haspe. Werkstatt-Leiter Andreas Barth bedankte sich ausdrücklich bei den Hasper Gewerbetreibenden. „Solche Briefmarken-Spenden helfen, Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen zu sichern“, betonte Barth. Als „Dankeschön“ für das Sammel-Engagement überreichte er Manfred Schürmann ein Exemplar des im Volmarsteiner Werkstatt-Verlages erschienenen Buches „Leidenschaft“. Es porträtiert 18 Menschen mit Behinderung, die ihr Leben meistern. Die Geschäftsleute von „Pro Haspe“ gehören zu den treuesten Briefmarken-Spendern der Volmarsteiner Behinderten-Werkstatt. Schon seit elf Jahren bitten sie ihre Kunden darum, eingehende Briefe in den Hasper Läden abzugeben, um sie dann säckeweise der Werkstatt zu übergeben. Deren Beschäftigte mit Behinderung schneiden die Briefmarken aus und sortieren sie – u.a. nach Motiven wie etwa Jahreszeiten und Leuchttürme oder auch nach Ländern. Anschließend werden die Postwertzeichen an Händler oder Sammler weiterverkauft. Manfred Schürmann und seine Mitstreiter wollen diese gute Sache weiterhin tatkräftig unterstützen. „Vor Weihnachten kommen wir nochmal wieder“, kündigten sie an. Wichtig: Wer ebenfalls Briefmarken für die Werkstatt für behinderte Menschen abgeben möchte, sollte dies am besten mit komplettem Briefumschlag tun. Ab einer Menge von etwa einem Karton werden die Marken abgeholt. Ansprechpartner ist Lars Ahlborn, Tel. 02335 / 639 3530.

SPD Hagen: „Erdkabel statt Höchstspannungsleitungen in Wohngebieten“

(Andreas Reitmajer, SPD Hagen) >>Hagen. Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Rat der Stadt Hagen in seiner letzten Sitzung einstimmig einen für viele Hagener Bürger wichtigen Antrag verabschiedet. Angesichts der sich aktuell ändernden Rechtslage, so wurde beschlossen, lehnt der Rat der Stadt Hagen die im Planfeststellungsverfahren vorgestellte Realisierung der Pläne für die Höchstspannungstrasse zwischen Dortmund Kruckel und Betzdorf ab und fordert eine Neubearbeitung. Die SPD-Fraktion will damit erreichen, dass insbesondere in der Nähe dicht bebauter Wohngebiete keine 380-kV-Freileitung gebaut wird, sondern stattdessen Erdkabel verlegt werden. Das gilt für den Ortsteil Bathey als auch für Henkhausen, Berchum und Elsey. In diesen Bereichen soll die vorhandene 220kVLeitung entsprechend ausgebaut werden. In dem Antrag heißt es dazu: „Die Verwaltung wird beauftragt, die Interessen der Stadt Hagen in diesem Sinne mit hoher Priorität und besonderem Nachdruck zu vertreten.“
Die Interessen der Stadt Hagen und vieler ihrer Einwohner sind von dem Vorhaben betroffen, die vorhandenen Freileitungen im Stadtgebiet auszubauen. Die Folge: Die vorhandenen Hochspannungsmasten müssen erhöht und teilweise verbreitert werden, neue Masten werden gesetzt, um die Spannung in den Freileitungen anschließend um 160 kV erhöhen zu können. Bereits im Rahmen des vorausgegangenen Raumordnungsverfahrens wurde deutlich, dass die betroffenen Bürger, die in der Nähe einer Freileitung wohnen, mit den Planungen über ihren Grundstücken, Straßen und letztendlich über ihren Köpfen nicht einverstanden sind. In ihren Einwendungen gegen den Bau der Trasse, so rät die SPD, sollten die Bürger den Einsatz neuester Technik fordern. Hier sei eine weitere Entwicklung zu erwarten.
„Was anscheinend in Bayern möglich ist, das muss auch für uns hier in Hagen gelten. Wenn es die moderne Technik möglich macht, dann wollen wir uns nicht mit dem zufrieden geben, was bislang angeboten wurde. Deshalb fordern wir, dass dort, wo Freileitungen besonders nah an die Wohnbebauung heranrücken, das Verlegen von Erdkabeln als Alternative geprüft wird“, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner.
Das bisherige Planungs-Verfahren, so SPD-Ratsherr Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, stütze sich bisher auf gesetzliche Grundlagen, die eine Trassierung nahezu ausschließlich durch Freileitungen vorgibt „Aktuelle Gesetzesänderungen rücken von dieser Vorgabe ab. Nicht zuletzt zur Sicherung einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung sollen verstärkt Erdkabel verbaut werden. Die Möglichkeit, auf Hagener Stadtgebiet so zu verträglicheren Lösungen zu kommen, soll auf jeden Fall ergriffen und mit besonderem Nachdruck verfolgt werden“, so Geiersbach.<<

Nach Fluchtversuch: Polizei nimmt 19-Jährigen fest

Hagen – Kamen. Nachdem ein 19-Jähriger aus Kamen am Vortag
vor der Bundespolizei erfolgreich fliehen konnte, konnte er gestern
Abend (25. August) durch Bundes- und Landespolizei festgenommen
werden. Der Kamener hatte eine Drogentherapie abgebrochen und war
seitdem untergetaucht. Ein Gericht erließ daraufhin einen
Sicherungshaftbefehl.

Gegen 20:45 Uhr befand sich ein Bundespolizist auf dem Weg zum
Nachtdienst am Hagener Hauptbahnhof. Im Bereich des Busbahnhofs
erkannte der Beamte den 19-Jährigen wieder. Dieser konnte am Vortag,
während einer Kontrolle, erfolgreich vor der Bundespolizeistreife
flüchten.

Zusammen mit einem zuvor alarmierten Beamten der Hagener Polizei
konnte der Kamener am Busbahnhof festgenommen werden. Auf der
Bundespolizeiwache konnte dann ermittelt werden, warum er jeglichen
Kontakt mit der Polizei vermeiden wollte.

Der 19-Jährige hatte gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen
woraufhin seine Bewährung widerrufen wurde und das Amtsgericht Unna
einen Sicherungshaftbefehl gegen ihn erließ. Nach einem Monat und 2
Tagen endete seine Freiheit gestern am Hagener Hauptbahnhof.

LKW-Fahrt endet unfallfrei auf der Intensivstation

Hagen Ein 75-jähriger LKW-Fahrer ist am Dienstagmorgen
aufgrund unsicheren Fahrverhaltens in der Industriestraße gestoppt
worden. Ein 34-Jähriger bemerkte gegen 07:55 Uhr einen LKW-Fahrer auf
der A46, der ihm durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Der
LKW-Fahrer befuhr die Autobahn mit lediglich 60-70km/h und
verursachte aufgrund plötzlicher Spurwechsel in mehreren Fällen
beinahe Unfälle. Der 34-Jährige folgte dem LKW-Fahrer und verließ so
die Autobahn an der Abfahrt Hagen Hohenlimburg. Auf der
Verbandsstraße kam der LKW mehrmals nach rechts von der Fahrbahn ab
und fuhr einige Verkehrsleitpfosten um. In einem Fall gab es dabei,
kurz bevor die beiden Fahrzeuge auf die Industriestraße abbogen,
einen regelrechten Knall. Als die benachrichtigte Polizei eintraf,
gab der 75-Jährige an, sich an nichts erinnern zu können. Lediglich
auf der Verbandsstraße habe er einen Ruck im Fahrzeug wahrgenommen.
Ansonsten habe er keine Auffälligkeiten an seiner Fahrweise erkennen
können. Allerdings gab er an, bereits fünf Herzinfarkte erlitten zu
haben. Ein Rettungswagen brachte den Mann zur weiteren Untersuchung
in ein Krankenhaus. Der 75-Jährige verhielt sich die ganze Zeit
freundlich und gab an, dass alles schon seine Richtigkeit habe und er
mit den Maßnahmen einverstanden sei. In Folge der Untersuchungen
verblieb der 75-Jährige vorerst auf der Intensivstation. Die Polizei
entdeckte insgesamt drei umgefahrene Verkehrsleitpfosten auf der
Strecke des LKW und konnte diese den Spuren am LKW zuordnen.

Erfolgreicher Einsatz gegen Taschendiebe

Hagen.  Augen auf und Tasche zu – unter diesem Motto lief am
Dienstag ein Einsatz der Hagener Kripo gegen Taschendiebe.

Rund 20 Beamte der Hagener Polizei in Zivilkleidung durchstreiften
in der Zeit von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr die Innenstadt, um
Taschendieben auf die Spur zu kommen. Der Einsatz war Bestandteil
einer Aktionswoche gegen den Taschendiebstahl.

Es dauerte auch nicht lange, da geriet ein junges Pärchen ins
Visier der Fahnder. Das Pärchen befand sich auf der Körnerstraße in
Höhe der Sparkasse. Der Mann und die Frau sprachen Passanten an und
wollten angeblich Rosen verschenken. Hierbei handelt es sich übrigens
um einen weltweit bekannten Trick, den Taschendiebe insbesondere an
Touristenmagneten in Großstädten wie Barcelona, Paris, Berlin oder
London anwenden. Der Trick: Die Täter sprechen Passanten an, wollen
angeblich eine Rose verschenken und suchen so den Körperkontakt zum
Opfer. Das Opfer wird in ein Gespräch verwickelt und je nach
Verhalten sogar bedrängt. Während sich das Opfer auf den Täter oder
die Täterin mit der Blume konzentriert, klauen deren Begleiter das
Portmonee oder andere Sachen.

Zurück nach Hagen, denn dass der Trick nicht nur in den
Großstädten dieser Welt angewandt wird, ergab der gestrige Einsatz
der Hagener Kripo. Die Beamten beobachteten, wie das Pärchen mehrere
Frauen und Männer ansprach und hierbei jeweils eine Rose anbot, um
sie angeblich zu verschenken. Die Fahnder griffen in einem günstigen
Moment zu und nahmen die Taschendiebe vorläufig fest. Die weiteren
Ermittlungen ergaben, dass das Pärchen zu einer insgesamt
fünfköpfigen Gruppe im Alter von 19 bis 35 Jahren gehörte, die aus
Hamburg angereist war, um hier in Hagen ihr Unwesen zu treiben. Nach
Erkenntnissen der Polizei sind die Personen schon einschlägig in
Erscheinung getreten. Der 39-jährige Fahrer der Gruppe wird von der
Staatsanwaltschaft Hamburg zur Aufenthaltsermittlung gesucht.

Nachdem die Überprüfung der fünfköpfigen Gruppe abgeschlossen war,
konnten sie die Heimreise antreten. Die Hagener Polizei hofft, dass
sich die Kontrolle in den Kreisen der Täter herumspricht und eine
abschreckende Wirkung entfaltet.

Damit man jedoch gar nicht erst Opfer eines Taschendiebstahls
wird, können sich die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt im Rahmen
der Aktionswoche gegen Taschendiebstahl am Beratungsmobil der Polizei
Hagen

am Donnerstag, den 27.08.2015, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 h,
im Volkspark, Hohenzollernstr. 8, neben der Beratungsstelle der
Verbraucherzentrale, informieren, wie sie sich individuell besser
gegen Taschendiebstahl schützen können. Die Berater der
Kriminalprävention/Opferschutz erwarten Sie dort.

„Lust auf Kunst machen“

Hagen. Gleich sieben Künstler beteiligen sich an der neuen Bilderausstellung im Ev. Altenwohnheim Dahl. Mit dabei sind Heta Kordt, Elsina Gruhn-Daalmann, Angelika Ebbinghaus, Waltraut Schroll, Burkhard Schrage, Adolf Schulte und Jörg Schulte. „So viele Künstler haben sich bislang noch nie beteiligt“, freut sich Organisatorin und Pflegedienstleiterin Edelgard Hunsmann.

Foto: Diakonie
Foto: Diakonie

Und die Pflegedienstleiterin des Hauses weiß wovon sie spricht. Seit dem Jahr 2004 organisiert sie die beliebten Kunstausstellungen im Ev. Altenwohnheim Dahl, auf über 40 Ausstellungen kann sie dabei zurückblicken. „Lust auf Kunst machen“ ist vorerst die letzte, denn Edelgard Hunsmann verabschiedet sich im Januar in den wohlverdienten Ruhestand. Ob es dann auch noch Kunstausstellungen in Dahl gibt? Zumindest besteht die Hoffnung hierauf, denn Edelgard Hunsmann ist nicht abgeneigt, diese auch als Pensionärin ehrenamtlich zu organisieren. „Ich bin seit vielen Jahren Kunstbegeistert und freue mich nach wie vor, dass die Ausstellungen hier im Ev. Altenwohnheim Dahl sowohl bei unseren Besuchern und vor allem bei unseren Bewohnern so gut ankommen!“ Über viele Jahre wurde sie bei der Organisation und Durchführung auch von Manfred Rüther unterstützt.
Bei der vorerst letzten Ausstellung ist „das ganze Haus voller Bilder“. Zu sehen sind insgesamt 140 Bilder unterschiedlicher Stilrichtungen, auch Holz-Skulpturen werden ausgestellt.
Die Bilderausstellung wird am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Danach ist die Ausstellung täglich zwischen 10 und 18 Uhr bis zum 10. Januar zu besichtigen.

Bildzeile:
Insgesamt sieben Künstler beteiligen sich an der neuen Bilderausstellung im Ev. Altenwohnheim Dahl. Ein Teil von ihnen hat die Ausstellung im Vorfeld gemeinsam mit Organisatorin Edelgard Hunsmann (zweite von rechts) vorgestellt.

BA: Potentiale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) werben für die Beschäftigung von Flüchtlingen.

Eine neue Informationsbroschüre mit dem Titel „Potentiale nutzen –
geflüchtete Menschen beschäftigen, die die BA gemeinsam mit der BDA
und dem BAMF entwickelt hat, zeigt Betrieben in komprimierter Weise,
wie sie vorgehen müssen, wenn sie Geflüchtete beschäftigen wollen und
welche Unterstützungsmöglichkeiten die BA bietet.

Dazu erklärt Raimund Becker, Vorstand Regionen der BA: „Der
zunehmende Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen nach Deutschland
stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen, sowohl aus humanitären
als auch aus arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten. Viele Menschen,
die auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung oder politischer Verfolgung
zu uns kommen, bleiben für längere Zeit oder sogar für immer. Damit
sie ihren Lebensunterhalt schnell selbst bestreiten können, braucht
es eine verstärkte Unterstützung und Förderung bei der
Arbeitsmarktintegration. Denn nur durch eine arbeitsmarktliche
Integration kann auch eine gesellschaftliche Integration von Dauer
sein. Schon heute sind viele Unternehmen bereit, bei dieser
gesamtgesellschaftlichen Herausforderung ihren Beitrag zu leisten.
Mit dieser Broschüre erläutern wir Betrieben, die Möglichkeiten zur
Ausbildung oder Beschäftigung von Flüchtlingen.“

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer ergänzt: „Viele Unternehmen sind
bereit, Flüchtlinge zu beschäftigen und so einen wesentlichen Beitrag
zu leisten, damit diese Menschen in Deutschland Fuß fassen können.
Allerdings brauchen die Betriebe Unterstützung, damit sie den Weg
durch den Dschungel aus unterschiedlichen Regelungen und Vorgaben
finden, die beachtet werden müssen, wenn Asylsuchenden oder
Geduldeten ein Praktikum, eine Ausbildung oder Beschäftigung
angeboten wird. Damit noch mehr geflüchtete Menschen den Sprung in
Ausbildung und Beschäftigung schaffen, müssen die Regelungen
vereinfacht und jetzt vor allem alle relevanten Förderinstrumente der
Berufsausbildung für Geduldete und Asylsuchende mit hohen
Bleiberechtsperspektiven geöffnet sowie die Angebote zur
Sprachförderung ausgebaut werden.“

Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und
Flüchtlinge, erklärt: „Der Gesetzgeber hat in der jüngeren
Vergangenheit den Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen deutlich
erleichtert. Jetzt ist es wichtig, dass Arbeitgeber informiert und
unterstützt werden.“

Giousouf (CDU): Fremdenfeindliche Hetze und Schmierereien mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgen

Die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, die Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis in Berlin vertritt, fordert ein entschiedenes Vorgehen gegen die rechtsextremen Schmierereien an der Spielbrinkschule und anderen Stellen in Hagen.

„Die Schmierereien sind eine Schande für unsere Stadt. Rechtsextreme Schmierereien sind keine Dumme-Jungen-Streiche, wir dürfen diese nicht dulden. Sie sind genauso unerträglich wie Bilder von einem rechtsradikalen Mob vor Flüchtlingsheimen. Die Schmierereien an der Spielbrinkschule sind die Tat eines Einzelnen und stehen nicht für unsere Stadt.
Es bleibt dabei: Hagen ist eine bunte und weltoffene Stadt. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich in vorbildlicher Weise für Flüchtlinge. Jeden Tag sind wir aber alle gefordert, solch rechtsextremes Gedankengut mutig im Alltag zu bekämpfen. Immer und überall, ob auf der Arbeit oder im Freundeskreis.“

Vorlesestunde für Senioren

cropped-logo201506.pngHagen. Unter dem Motto „Vorlesen und Begeistern“ eröffnet Seniortrainerin Veronika Bonefeld am Donnerstag, 3. September, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, die nächste Vorlesestunde für Senioren. Bei Kaffee und Kuchen präsentiert Bonefeld diesmal das Thema „…und es war Sommer“, Gedanken zum Ende der schönsten Jahreszeit. Alle Senioren, denen das Zuhören Freude macht, und die Lust auf Gespräche über das eben Gehörte haben, sind herzlich eingeladen. Diese einstündige, kostenlose Veranstaltung findet regelmäßig an jedem ersten Donnerstag im Monat ab 15.30 Uhr im Lesecafé der Bücherei statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Die kulinarischen Kostproben steuern die Damen vom Hohenlimburger Förderverein bei. Die nächste Vorlesestunde ist am 1. Oktober.

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe

© TV58.de
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Hagen. Prinz Moritz ist es leid: Jeden Tag goldene Teller, goldene Löffel und für jeden Wochentag eine andere Krone. Aber weit und breit kein Freund. Was er unternimmt, um Freunde zu finden, können Kinder ab vier Jahren beim kostenlosen Bilderbuchkino am Dienstag, 1. September, um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Kinder sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung dauert circa 45 Minuten. Nähere Informationen unter 02331/207-4297.

Neuer Elternkurs im Kinderschutzbund

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Hagen.  „Mein Kind hört nicht auf mich.“ „Die Kinder nerven mich manchmal total.” „Ich weiß häufig nicht mehr, was ich machen soll.“ Solche Situationen kennen die meisten Eltern. Für alle Eltern von Kindern zwischen 0 – 18 Jahren, die sich dem Erziehungsstress ausgesetzt fühlen, bietet der Kinderschutzbund den Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder®“ an. Er soll Eltern helfen, festgefahrene Erziehungssituationen aufzubrechen und stressfreie Lösungen zu entwickeln. Die Eltern werden bestärkt, eine entspannte Erziehungshaltung zu erlangen und wieder mehr Freude im Miteinander in der Familie zu erleben. Hierzu gibt es viele Übungen und Tipps. Der Kurs „Starke Eltern – Starke Kinder®“ wird von der Paritätischen Akademie in Kooperation mit dem Hagener Kinderschutzbund durchgeführt. Er beginnt am Montag, 14. September 2015 und findet an zehn Abenden jeweils von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr statt. Die Gebühr beträgt für Einzelpersonen 50 Euro und für Paare 70 Euro. Eine Ermäßigung für ALG2- oder Sozialhilfeempfänger ist nach Absprache möglich. Anmeldungen werden ab sofort im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/386089-0 entgegen genommen.

Wetter: Theaterfahrten nach Dortmund mit Stadtmarketing

cropped-logo201506.pngWetter (Ruhr). Es sind noch Plätze zu vergeben für die Theaterfahrten des Stadtmarketing für Wetter e.V..
Die Teilnehmer erwarten absolut sehens- und hörenswerte Vorstellungen im Opernhaus sowie im Konzerthaus Dortmund. Die Hin- und Rückfahrten zu den Veranstaltungsorten im komfortablen Bus sind inklusive und werden zu einem günstigen Preis angeboten. Heiner Rechmann vom Stadtmarketing für Wetter e.V. hat wieder ein ansprechendes und vielseitiges Programm zusammengestellt, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Das Abonnement beinhaltet 6 Vorstellungen. In dieser Saison erleben wir gleich zwei bezaubernde Ballettaufführungen, zuerst den „Nussknacker“ kreiert von Benjamin Millepied (Filmstar und Pariser Ballettdirektor) und als nächstes den „Faust-Stoff“ unter der Leitung von Ballettdirektor Xing Peng Wang. Das Musical „Kiss me Kate“ und die Oper „La Traviata“ sind ebenfalls im ABO enthalten. Mit dem Märchenspiel „Hänsel und Gretel“ und Kammersänger und Publikumsliebling Hannes Brock als Hexe in diesem Stück, wird beste Stimmung und Stimme vermittelt. Außerdem steht für die Saison 2015/16 ein Besuch des Dortmunder Konzerthauses auf dem Spielplan. Hier werden wir als wahren Ohrenschmaus das „2. Konzert Wiener Klassik“ mit Beethovens Tripelkonzert und der Zauberflöten-Ouvertüre erleben.
Weitere Infos und Anmeldungen beim Stadtmarketing für Wetter e.V. unter den Rufnummern 02335 802092 und 840188.
Anmeldeschluss verlängert bis Freitag, 4. September

KLASSIK & JAZZ IM ESM – ENSEMBLE CONTRABAJANDO

Emil Schumacher Museum
Emil Schumacher Museum

Hagen. In der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM, die der Förderverein Emil Schumacher Museum e.V. gemeinsam mit dem Kulturverein Westfalen e.V. veranstaltet, präsentieren wir unserem Publikum am Samstag, 29. August 2015, ab 18 Uhr, zum Anlass des Geburtstages von Emil Schumacher einen TANGO FÜR SCHUMACHER.
Im Anhang dieses Mails finden Sie nähere Informationen zum Inhalt der Veranstaltung in der Pressemitteilung sowie eine freigegebene Abbildung in Druckqualität. Über Ihr Interesse und vor allem Ihre Berichterstattung vorab würden wir uns wie immer sehr freuen! Selbstverständlich reservieren wir Ihnen gern Presseplätze für die Veranstaltung.

Was:         KLASSIK & JAZZ IM ESM, Ensemble Contrabajando: „Ein Tango für Schumacher“

Wann:        Samstag, 29. August 2015, 18 Uhr

Wo:            Auditorium des Emil Schumacher Museums, Hagen

Eintritt:      VVK €15,- | AK € 18,-
Karten sind erhältlich an der Abendkasse und in der Buchhandlung am Rathaus: T. 02331-32689

Das zweite von drei Konzerten des Programm „Summertime im ESM“
SUMMERTIME-CARD: 3 Konzerte zum Preis von 2 – für € 36,-

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Bewährung widerrufen – Diebstahl einer Dose Bier kostete die Freiheit
+++ Schwerte: Verkehrsunfall – Zwei Verletzte nach Auffahrunfall +++ Hagen: Autos erneut Diebstahlopfer +++ Hagen: Einbrecher lösen Alarm aus +++ Hagen: Ladendiebe festgenommen   +++ Hagen: Rollerfahrer bei Regen übersehen und angefahren +++ Hagen: Parfümdieb schlägt erneut zu +++ Dortmund: Bekiffter „Wildpinkler“ – Bundespolizei stellt Drogen am Dortmunder Hauptbahnhof sicher +++ MK: Flüchtiger Dieb mit Pfefferspray gestoppt   +++ MK: Pkw brennt lichterloh +++ MK: Fahrraddiebstahl +++ Gevelsberg: Lkw prallt gegen Torpfosten +++ Ennepetal:  Sattelzug mit Anhänger prallt gegen Rolltor +++ Herdecke: Sachbeschädigung an Pkw +++ Wetter: Unfall bei Ausweichmanöver +++ Ennepetal: Sprockhövel – Diebstahl auf Campingplatz +++ Gevelsberg: Mutter mit Kind tätlich angegriffen +++ Ennepetal: Wahlplakate entwendet  +++ MK: Drei Einbrüche angezeigt +++ Dortmund: Drei Leichtverletzte nach Unfall beim Abbiegen +++ Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

Eilper Welle: Tolles Programm gegen Langeweile

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Langeweile am Wochenende muss nicht sein. Der Kinder- und Jugendtreff Eilper Welle, In der Welle 35, bietet immer viel Abwechslung. So steht am kommenden Samstag, 29. August, ein Besuch des Erlebnisparks Gevelsberg auf dem Programm. Hier haben die Kinder Zeit und Platz sich auszutoben und mit anderen Kindern eine schöne Zeit zu verbringen. Bitte an Verpflegung, Wechselkleidung und Stoppersocken denken. Für Kinder ab sechs Jahren beträgt der Teilnahmebeitrag 3,50 €. Los geht es um 9.50 Uhr, die Rückkehr ist gegen 17.30 Uhr.

Freitags von 14 bis 17 Uhr geht es im Treff ab sofort immer sportlich zu. Hier können sich die Kinder bewegen, etwas dazulernen und fachmännisch angeleitet werden. André ist Inhaber einer C-Lizenz (Breitensport) vom DFB und hat seit 2013 den Schiedsrichterschein. Ob im Garten bei Basketball, Fußball, Tischtennis und Trampolin oder im Fitnessraum. Auch eigene Spielideen und Wünsche können eingebracht werden.

Detaillierte Informationen und Anmeldungen beim Team des Kinder- und Jugendtreffs, Stefanie Möllers und Uwe Thaler, unter Telefon 02331/72537. Anmeldungen werden auch per Mail entgegengenommen: JZ-Eilpe@stadt-hagen.de