Deutlich mehr Frauen in Teilzeit und Minijobs

Eine aktuelle Kurzanalyse des heimischen Arbeitsmarktes zeigt: Teilzeitarbeit und Minijobs sind noch immer Frauendomänen. Zugleich profitieren sie mehr von Beschäftigungszuwächsen als Männer. Trotzdem sind noch viele Frauen ohne Arbeit. Ursache dafür ist auch die Beschränkung auf „klassische Frauenberufe“ selbst junger, gut ausgebildeter Bewerberinnen. „Einmal mehr wird deutlich, dass vieles im Berufsleben weiterhin geschlechts- und rollenspezifisch ist“, so die Quintessenz von Regine Bleckmann, der Beauftragten der Agentur für Arbeit Hagen für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt.

Geschlecht und Beschäftigungsstruktur

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Hagen ist im Vorjahresvergleich um 1500 Personen gestiegen und liegt aktuell bei rund 170 000 Beschäftigten. Von dieser positiven Entwicklung haben Frauen deutlich mehr profitiert als Männer. Ihr Anteil stieg um 1,2 Prozent (848) gegenüber den Männern mit nur 0,7 Prozent (631) an. In der Gesamtheit sind jedoch deutlich weniger als die Hälfte aller Beschäftigten weiblich (43,8 Prozent). Ein umgekehrtes Verhältnis weisen dagegen die atypischen Beschäftigungsformen auf. 62 Prozent der geringfügig Beschäftigten sind Frauen. Auch die Teilzeitbeschäftigung (41 248) ist mit einem Anteil von 82,8 Prozent eine Frauendomäne. Dies zeigt, wer nach wie vor die Doppelbelastung von Familie und Beruf zu tragen hat.

Teilzeitbeschäftigung als Motor der Frauenerwerbstätigkeit

Bei diesen Ergebnissen überrascht nicht, dass der weibliche „Beschäftigungsboom“ der letzten Jahre primär durch die Teilzeitbeschäftigung geprägt ist. Zwar hat sich auch die Zahl der teilzeitbeschäftigten Männer erhöht, der Anstieg bei den Frauen fällt in absoluten Zahlen jedoch stärker aus. „In der Diskussion wird Teilzeit als Chance und Risiko bewertet. Sie ist für viele Frauen ein Weg, Familie und Beruf zu vereinbaren – insbesondere vor dem Hintergrund der Kinderbetreuungssituation. Aber sie führt eben auch zu Einkommensverlusten, niedrigeren Renten und Pro-blemen beim beruflichen Aufstieg“, so Bleckmann.

Chancen durch Wachstum im Gesundheits- und Sozialwesen

Die Beschäftigung von Frauen und Männern ist branchenspezifisch sehr unterschiedlich. In Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis sind die meisten Menschen im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen sowie im Bereich der öffentlichen Verwaltung tätig. Während im männerdominierten verarbeitenden Gewerbe Arbeitsplätze verloren gingen, sind im Gesundheits- und Sozialwesen, in denen überwiegend Frauen tätig sind, Zuwächse zu verzeichnen. Besonders in den Gesundheitsberufen werden dringend ausgebildete Fachkräfte gesucht. Hier gibt es ein hohes Potential für die Erwerbstätigkeit von Frauen.

Wunschberufe verändern sich in der Gunst der Mädchen kaum

Trotz der Vielzahl an Möglichkeiten hat sich die Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe insbesondere bei Mädchen in den letzten Jahren kaum verändert. So führt in diesem Jahr die Medizinische Fachangestellte die Liste der beliebtesten Berufe an. An zweiter Stelle steht die Verkäuferin, gefolgt von der Kauffrau im Einzelhandel. Eine Berufswahl, die eine Vielzahl von möglichen Ausbildungsberufen und Karrierepotential ausklammert, prägt auch geringere Chancen im späteren Arbeitsleben.

Elterngeld, gesetzlicher Anspruch auf einen Kitaplatz, betriebliche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und alle Aktivitäten, junge Mädchen für MINT-Berufe zu interessieren, konnten nicht verändern, dass sich die Teilhabe von Frauen im Berufsleben deutlich von der der Männer unterscheidet. Nach wie vor haben sie in viel größerem Maße die Doppelbelastungen von Familie und Beruf tragen.

Informationen gibt das neue Datenblatt „Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt 2015“. Die Agentur für Arbeit Hagen bietet hier einen geschlechtsspezifischen Überblick über wesentliche Entwicklungen. Das Datenblatt ist im Internet unter http://www.arbeitsagentur.de unter folgendem Pfad zu finden: Dienststellen vor Ort – Hagen – Bürgerinnen und Bürger – Chancengleichheit. Es kann auch unter der Tel. 02331 / 202-237 angefordert werden.

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich heute (25. August) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stefan Keßen, Leiter vom Fachbereich Personal und Organisation, und Thomas Köhler vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

© Michael Kaub
© Michael Kaub

Verabschiedet wurden Annegret Baumann (Fachbereich Bildung), Sibylle Neef (Zentrale Dienste), Heike D´Aleo-Kurzhals (Fachbereich Jugend und Soziales), Brigitte Hennemann (GWH), Brigitte Buda (GWH), Iris Paukstadt (GWH), Ilona Grünewald (Fachbereich Bildung), Heike Seifert (Fachbereich Jugend und Soziales), Jens Gerdes (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster) und Christine Peters (Fachbereich Jugend und Soziales).

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Margarete Preuß, Heike Leifels, Elke Schüler, Stefanie Schwarz (Fachbereich Jugend und Soziales), Sonja Ortmann (Fachbereich Bildung), Thorsten Meyer (Fachbereich Personal und Organisation), Sandra Süggel (Fachbereich Finanzen und Controlling), Armin Krull (Fachbereich Bildung), Iris Schünadel (Bezirksvertretung Eilpe/Dahl), Andrea Paukstadt (Fachbereich Jugend und Soziales), Renate Meisel, Ulrike Scholz (Fachbereich Jugend und Soziales), Frank-Thomas Löwen (GWH), Uwe Perkams (Fachbereich Finanzen und Controlling), Stefanie Thieke (GWH) und Kai Uhlenbrock (Fachbereich Jugend und Soziales).

Bereits ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten Josef Svoboda (CVUA), Günter Brandau (Fachbereich Bildung), Angelika Zeise-Bamberg (Fachbereich Jugend und Soziales), Sabine Hohmann (Rechnungsprüfungsamt), Gabriele Ziesig (Fachbereich Jugend und Soziales), Uwe Sehnke (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Ralph Dierk Ebeling (Fachbereich Jugend und Soziales), Renate Schirmer (Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen), Petra Neuhaus (Fachbereich Jugend und Soziales), Christian Kotysch (Rechnungsprüfungsamt), Ilona Segert (Fachbereich Jugend und Soziales), Brigitte Langmann (Fachbereich Jugend und Soziales), Monika Schmiemann (Fachbereich Personal und Organisation), Ilona Walter (Fachbereich Finanzen und Controlling), Martin Piepenstock (Fachbereich Jugend und Soziales), Klaus Rothe (Zentrale Dienste), Carola Freudenberger (Rechtsamt) und Regina Schürmann (Jobcenter).

Polizei sucht mit Hunden nach Vermisstem

Iserlohn. Am heutigen Tag durchsuchten Polizeibeamte mit Unterstützung
sogenannter Mantrailerhunde das Waldgebiet zwischen Löbbekenkopf und
Am Steinhügel nach dem 67-jährigen Iserlohner, der seit dem 11.08.2015 vermisst wird.

Foto: Polizei MK
Foto: Polizei MK

Es fanden sich in dem Waldgebiet jedoch keine Anhaltspunkte, die
auf den Aufenthaltsort des Vermissten hindeuteten. Die Suche nach
Herrn Schröder dauert an.

Personenbeschreibung zum Zeitpunkt des Verschwindens: ca. 170 cm
groß, schlank, graues, volles Haar, trug Jeans und kurzes Hemd.

Ein Bild des Vermissten finden Sie hier (klick!)

Hinweise zum Aufenthaltsort von Herrn S. nimmt die Polizei
in Iserlohn unter 02371/9199-0 oder jede andere Polizeidienststelle
entgegen.

Volme Galerie versteigert Kunstbilder zugunsten der Flüchtlingshilfe

Die ab Frühjahr unter dem Motto: „Das Beste in Hagen“ in der Volme Galerie präsentierten Werke von insgesamt 13 bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Hagen, werden nun mit freundlicher Unterstützung der Künstler für den guten Zweck versteigert: Alle eingenommenen Gelder kommen der Flüchtlingshilfe der Stadt Hagen zu Gute.

Foto: Volme Galerie
Foto: Volme Galerie

Nach dem großen Erfolg der Ausstellung, für die die Künstler 44 Originalbilder einmalig digitalisiert zur Verfügung gestellt hatten, um diese den Besuchern der Volme Galerie als großflächige Reproduktionen präsentieren zu können, war das Interesse der Besucher am Kauf der einzelnen Bilder hoch. Nach Rücksprache mit den in Hagen lebenden und arbeitenden Künstlern hat sich die Werbegemeinschaft der Volme Galerie dazu entschlossen, die Bilder für den guten Zweck zu versteigern. Mit Blick auf die dringend benötigte Unterstützung ankommender Flüchtlinge in Hagen wurde, nach Rücksprache mit der Stadt Hagen, entschieden, alle eingenommenen Gelder der Flüchtlingshilfe der Stadt zukommen zu lassen, die in diesem Bereich mit den Wohlfahrtsverbänden der Stadt kooperiert. Über den Fachbereich Jugend und Soziales wird die entsprechende Verteilung der Spende nach Prioritäten gewährleistet. Aktuell gibt es im Stadtgebiet Hagen fünf Flüchtlingsunterkünfte, in denen insgesamt rund 500 Menschen leben, ca. 300 weitere leben in sogenannten Übergangswohnungen und rund 200 Menschen in den Notaufnahmeeinrichtungen der Stadt.

Centermanager Markus Scheer hofft so viele Spenden wie möglich für die Flüchtlingshilfe generieren zu können: „Viele Bürger in unserer Stadt fragen sich, wie sie Menschen in Not helfen können. Die Versteigerung der Bilder ist eine einmalige Gelegenheit, sich finanziell zu engagieren. Daher möchten wir nicht nur an interessierte Privatpersonen appellieren mit-zusteigern, sondern vor allem auch an Unternehmer oder Gastronomen unserer Stadt, die über ihre Räumlichkeiten die Möglichkeit haben, diese wunderbaren Bilder auch weiterhin der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies ist die einmalige Gelegenheit, einerseits die bildende Kunst in unserer Stadt zu fördern und zeitgleich den neuen ankommenden Asylbewerber unserer Stadt eine wichtige Unterstützung zukommen zu lassen!“.

Unter der Moderation von Werner Hahn dürfen sich Teilnehmer und Bieter am Samstag, den 29. August 2014 um 12 Uhr auf der Aktionsfläche im Erdgeschoss zunächst auf 13 Bilder freuen, die zur Versteigerung angeboten werden. Das Startgebot pro Bild liegt bei 50 €, geboten wird in 10 € Schritten.

Alle Hagenerinnen und Hagener, die am 29.08 verhindert sind, haben die Möglichkeit, eins der weiteren 31 Bilder am nächsten Versteigerungstermin, Samstag den 5.9. um 12 Uhr anlässlich des Familienfestes der Volme Galerie Hagen, an der Bühne am Friedrich-Ebert-Platz zu ersteigern.

Neues Gruppenangebot für Eltern

cropped-logo201506.pngHagen. Unter dem Motto „Alle sagen mir ich soll konsequenter sein. Was meinen die denn?“ startet die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Hagen, Märkischer Ring 101, Ende September ein neues Gruppenangebot für interessierte Eltern. In der Entwicklung und Erziehung von Kindern kommt es immer wieder zu Konflikten und Reibungen. Damit aus diesen Stolpersteinen keine dauerhaften Belastungen, Teufelskreise oder Sackgassen werden, ist es hilfreich, im Austausch mit anderen Eltern und unter fachlicher Begleitung konstruktive Lösungen zu erarbeiten. In dem neuen Angebot lernen Eltern verstehen, was ihr Kind daran hindert, auf sie als Eltern zu hören, warum es sich nicht an Regeln hält oder was dazu beiträgt, dass es sich in der Kindertageseinrichtung oder Schule auffällig verhält. Auch wenn die eigenen Kinder noch sehr klein sind, können Eltern an dem Angebot teilnehmen. Von Beginn an Verhaltensweisen des Kindes angemessen zu interpretieren und darauf reagieren zu können, ist ein guter Schritt, handlungssicher zu werden und eine gute, liebevolle Beziehung aufbauen zu können. Geplant sind zunächst fünf Termine in 14-tägigem Abstand, jeweils von 17 bis 18.30 Uhr ab Mittwoch, 30. September, in der Beratungsstelle, Märkischer Ring 101. Die Gruppe wird geleitet von der Diplom-Sozialpädagogin Iris Timmerbeul-Tappert. Eine Kinderbetreuung ist leider nicht möglich. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei zwölf Personen. Anmeldungen werden bis zum 21. September unter Telefon 02331/207-3991 entgegengenommen.

EC Karten Betrüger gesucht

 

Foto: Polizei EN
Foto: Polizei EN

Wetter. In den Vormittagsstunden des 11.06.2015 hält sich ein 77-jähriger
Wetteraner in einem Getränkemarkt an der Straße Schöllinger Feld auf.
Hier wird er von einer unbekannten Person angestoßen, welche sich bei
ihm dafür entschuldigt. Der Senior denkt sich nichts weiter dabei und
setzt seinen Einkauf fort. Erst an der Kasse bemerkt er das Fehlen
seines Portmonees in dem sich  auch zwei Debitkarten befinden. Bei
der Sperrung der Karten stellt die Bank fest, dass mit den
entwendeten Karten kurz nach dem Diebstahl bereits Bargeldabhebungen
bei einem Geldinstitut in Wetter vorgenommen worden sind. Die Täter
werden bei der Tat von der Überwachungskamera aufgenommen. Das
Amtsgericht Hagen hat nun der Veröffentlichung der Täterfotos
zugestimmt. Die Polizei bittet unter der Rufnummer 02335-9166 7000 um
Hinweise, um die Identität der bislang unbekannten Personen zu
klären.

Übung für den Ernstfall im Haus Bethanien

Schnelle Hilfe ist nötig: Bei der Übung im Haus Bethanien wurde die Rettung eines Feuerwehrmannes geprobt, der im Einsatz kollabiert war. (Foto: ESV)
Schnelle Hilfe ist nötig: Bei der Übung im Haus Bethanien wurde die Rettung eines Feuerwehrmannes geprobt, der im Einsatz kollabiert war. (Foto: ESV)

Feuer im Haus Bethanien: Bewohner des sechsten Stocks flüchten in Panik aufs Dach und müssen von dort evakuiert werden. Obendrein kollabiert ein Feuerwehrmann, der im verrauchten Stockwerk den Brandherd gesucht hat. Auch er muss gerettet werden.

Zum Glück war es nur eine Übung, die in der Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein stattfand. Im Haus Bethanien leben Menschen mit teilweise schweren Behinderungen. Sie zu retten, wäre im Ernstfall eine besondere Hausforderung.

„Alles hat gut geklappt“, so das Fazit von Axel Peitz, der als Sicherheitsfachkraft der Kontaktmann der Stiftung zur Wetteraner Feuerwehr ist. Mit Blick auf solche Übungen, die regelmäßig auf dem Stiftungsgelände stattfinden, betonte er: „Das Miteinander von Wehr und Stiftung ist wichtig.“

Mit von der Partie waren diesmal 30 Wehrleute aus den Löschgruppen Esborn und Grundschöttel, die den Einsatz in Form einer „Trockenübung“ absolvierten. Das bedeutetet: Aus den angeschlossenen Schläuchen spritzte kein Wasser. In die Rolle der Bewohner, die vom Dach gerettet wurden, schlüpften Statisten. Und es gab keinen „richtigen“ Rauch, durch den nichts zu sehen wäre. Stattdessen bahnten sich Wehrleute mit verbundenen Augen den Weg durch den sechsten Stock.

Am Ende der Übung mit ernstem Hintergrund gab es eine rührende Szene: Einsatzleiter Thorsten Duhme machte seiner langjährigen Freundin Sandra Eicker einen Heiratsantrag – und das mitten in einem großen Herz, das auf einer Wiese mit Hilfe eines Feuerwehrschlauchs geformt war. Sandra Eicker wurde als letzte Bewohner-Darstellerin mit dem Rettungskorb vom Dach evakuiert, als sie von oben sichtlich gerührt das Riesen-Herz erblickte. In dem stand ihr Freund und erwartete sie. Am Boden angekommen, hat sie zu seinem Heiratsantrag sofort „Ja“ gesagt.

56-Jähriger regelt Verkehr und rennt vor fahrende Autos

Hagen. Die Polizei konnte am Montagnachmittag einen Mann
stellen, der auf der Vorhaller Straße den Verkehr regelte, vor der
Polizei davon lief und erheblichen Widerstand leistete. Gegen 16:45
Uhr meldete eine 55-jährige Hagenerin der Polizei einen Mann, der mit
dunkler Schirmmütze und roter Leuchtweste den Straßenverkehr in der
Vorhaller Straße regelt. Als ein Polizist eintraf, versteckte sich
der Mann zwischen zwei Wohnmobilen und lief plötzlich auf die
Fahrbahn, so dass Fahrzeuge bremsen und ausweichen mussten. Auf die
Aufforderung „Polizei, bleiben Sie stehen“ reagierte der Mann, indem
er wegrannte. Er wechselte mehrfach ohne auf den starken Verkehr zu
achten die Straßenseite der Weststraße. Nach einer längeren
fußläufigen Verfolgung konnte der Polizist den Flüchtigen stellen. Er
verweigerte jedoch die Herausgabe seiner Personalien, schlug den Arm
des Beamten mehrfach weg und beleidigte ihn. Mit Hilfe weiterer
Polizeibeamten gelang es, den Mann unter Kontrolle zu bringen. Da der
56-Jährige nicht unter Alkoholeinfluss stand, sich aber dennoch nicht
normal verhielt, wurde er nach Absprache der psychiatrischen
Abteilung eines Krankenhauses zugeführt.

Wer kennt diese Männer?

Foto: Polizei Hagen
Foto: Polizei Hagen

Hagen. Unbekannte haben in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni ein
Modegeschäft in der Hagener Innenstadt heimgesucht und Waren im Wert
von über 35.000 Euro entwendet. Die Einbrecher gelangten über einen
Hausflur an eine Sicherheitstür, die letztlich in die Geschäftsräume
und das Warenlager der Boutique an der Marienstraße führt. Noch bevor
Inhaber oder Mitarbeiter den Einbruch bemerkt hatten, meldete sich
eine Zeugin bei der Polizei, die in den frühen Morgenstunden eine
aufgebrochene Registrierkasse in einem Gebüsch an der Mariengasse
gefunden hatte. Wenig später konnte dann der Fund mit dem Einbruch in
Zusammenhang gebracht werden. Die Täter blieben bei der Straftat
nicht gänzlich unbeobachtet, eine Überwachungskamera hatte Fotos
gefertigt, die nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch einen
Beschluss des Amtsgerichts zur Öffentlichkeitsfahndung genutzt werden
können. Zeugen, die im Zusammenhang mit den abgebildeten Personen,
dem Einbruch, dem Abtransport oder dem weiteren Verbleib der über 100
Kleidungsstücke (Pullover, Hosen Shirts, Schuhe, Jacken, Accessoires)
machen können, melden sich bitte unter der 02331-986 2066.

Blitzeinbruch in der Marienstraße

Hagen. In der Nacht auf Dienstag kam es zu einem
Blitzeinbruch in ein Elektronikfachgeschäft in der Marienstraße.
Gegen 03:50 Uhr hörte der 48-jährige Sicherheitsmitarbeiter einer
Kneipe in der Elberfelderstraße mehrere knallende Geräusche.
Daraufhin lief er zur Ecke Marienstraße/ Elberfelderstraße und konnte
dort einen schwarzen Audi feststellen, der vor der komplett
zersplitterten Sicherheitsglasscheibe stand. Zwischen Auto und
Geschäft stand einer von vier unbekannten, maskierten und komplett in
schwarz gekleideten Einbrechern. Dieser entdeckte den 48-Jährigen und
informierte die anderen drei, die sich im Geschäft aufhielten. Die
vier Täter flüchteten in dem Audi über die Mittelstraße auf den
Märkischen Ring. Besonders an dem Fahrzeug sind die beiden
Doppelauspuffrohre rechts und links, sowie eine silberne Dachreling.

Die Einbrecher schlugen mehrere Vitrinen im hinteren Teil des
Geschäfts ein. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte allerdings
nicht geklärt werden, was die Diebe entwendeten. Die Polizei bittet
um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/ 986 20 66.

Fußballturnier des „Arbeitskreis Polizei und Muslime EN“

Foto Quelle: Polizei EN
v.l.n.r.: Ahmet Akpinar (Moscheeverein Gevelsberg), Kriminalhauptkommissar Sven Flügge (KMI – Kontaktbeamter Muslimischer Institutionen Foto Quelle: Polizei EN

Ennepe-Ruhr-Kreis. Am 29.08.2015, ab 10.00 Uhr, findet im Gevelsberger Stadion
Stefansbachtal das Fußballturnier des „Arbeitskreis Polizei und
Muslime EN“ statt. Teilnehmer sind die DITIB Moscheevereine der
Städte Wetter, Gevelsberg, Hattingen und Schwelm. Komplettiert wird
das Teilnehmerfeld durch Mannschaften der AVU, der Freien
Evangelischen Gemeinde Ennepetal sowie einer Mannschaft des
Arbeitskreises. Das alle zwei Jahre organisierte Fußballturnier
findet immer großen Anklang. Titelverteidiger ist in diesem Jahr der
Moscheeverein aus Gevelsberg. Aus diesem Grund findet das Turnier
auch im Stefansbachtal statt. Der Vorstandsvorsitzende des
Moscheevereins Gevelsberg, Herr Demirci, hat mit seinen Mitgliedern
bislang sehr viel unternommen, um die Veranstaltung erneut
erfolgreich zu gestalten. Während der Veranstaltung sorgen Mitglieder
des ansässigen Moscheevereins mit typisch türkischen Speisen für das
leibliche Wohl der Besucher. Der Arbeitskreis besteht aus Vertretern
der vier DITIB Moscheevereine der Städte Gevelsberg, Schwelm, Wetter
und Hattingen, einem Vertreter der evangelischen Kirche sowie
Polizeibeamten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Darüber hinaus existiert der
Frauenarbeitskreis „Polizei und Muslima“, welcher sich mit den
gleichen Themen und Problematiken befasst. Leiter des Arbeitskreises
ist Polizeioberrat Helmut Seelig, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr
und Einsatz der hiesigen Kreispolizeibehörde. Schirmherr des
Arbeitskreises ist Landrat Dr. Arnim Brux, der auch in diesem Jahr
das Fussballturnier eröffnen wird. Der Arbeitskreis wurde im Jahr
2008 gegründet, um beide Kulturen einander näher zu bringen. Hieraus
entstand eine schriftliche Kooperationsvereinbarung, sich gegenseitig
in Sicherheitsbelangen zu unterstützen. Über die Zeit wurde
gegenseitiges Vertrauen  aufgebaut und es konnten viele Themen offen
diskutiert und Probleme gelöst werden. In regelmäßigen Sitzungen
werden Themen wie Kriminalprävention, Opferschutz und
ordnungsbehördlich relevante Sachverhalte besprochen und diskutiert.
Im Jahr 2011 gewann der Arbeitskreis den „Landespreis für Innere
Sicherheit“. In einer Feierstunde wurde der Preis vom Minister für
Inneres und Kommunales, Ralf Jäger, in Düsseldorf übergeben.

Farbschmierereien am Spielbrink

Hagen. Im Verlaufe des Montag meldeten sich
Zeugen bei der Polizei und gaben an, am Spielbrink an mehreren
Örtlichkeiten rechtsextreme und fremdenfeindliche Farbschmierereien
festgestellt zu haben. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass
bislang unbekannte Täter mit einem schwarzen Eddingstift im Bereich
der Notunterkunft an der Büddingstraße, an der Bushaltestelle
Innsbrucker Straße und an der Gästekabine des Baseballplatzes Im
Kursbrink  fremdenfeindliche Parolen und verbotene Symbole geschmiert
hatten. Zunächst bemerkte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes an
der ehemaligen Grundschule Spielbrink fünf ca. 10 x 10 cm große
Hakenkreuze, die auf dem Gelände der Notunterkunft an der
Holzeinfassung des Sandkastens und des Blumenbeetes mit einem
schwarzen Edding aufgebracht worden waren. Gegen 17.40 Uhr stellte
eine Streifenwagenbesatzung an der Bushaltestelle Innsbrucker Straße
dann fest, dass auf den dortigen Glasscheiben und Sitzbänken
ebenfalls kleine Hakenkreuze aufgebracht waren. Hier hatten der oder
die bislang unbekannten Täter mit schwarzem Edding zusätzlich den
Spruch „Flüchtlinge?“ und „Arm sind die 480.000 Obdachlosen“ sowie
„Schaut her und nennt die beim Namen, die unser Volk verraten“
aufgebracht. Anschließend wurden gleichartige Symbole und Parolen an
der Gästekabine des Baseballplatzes in der Straße Im Kursbrink
festgestellt. Die Polizei geht bei allen Taten von einem Zusammenhang
aus. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet und hat die Ermittlungen
aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066
zu melden.

Lycker kommen zu ihrem 60. Kreistreffen

© TV58.de
© TV58.de

Hagen.  Am kommenden Wochenende findet in Hagen zum 60. Mal das traditionelle Lycker Kreistreffen statt, zu dem wieder zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland erwartet werden. Den Auftakt bildet am Samstag, 29. August, um 14.30 Uhr im Ratssaal im Rathaus an der Volme die öffentliche Kreistagssitzung. Im Anschluss folgt um 17 Uhr im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer eine feierliche Kranzniederlegung an den Lycker Gedenksteinen im Stadtgarten, die dort am 18. August 1963 der Kreisgemeinschaft von der Stadt Hagen übergeben worden waren. Um 19 Uhr beginnt dann im Sinfonium der Hagener Stadthalle der Heimatabend mit einem stimmungsvollen Unterhaltungsprogramm.
Höhepunkt des Treffens ist die musikalisch umrahmte Feierstunde am Sonntag, 30. August, ab 11 Uhr im Sinfonium der Stadthalle. Nach der Begrüßung durch die Kreisvertreterin der Kreisgemeinschaft Lyck, Bärbel Wiesensee, und Grußworten von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Bernhard Jung, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Hagen im Bund des Vertriebenen, wird Gerd Bandilla als Kreisältetser und ehemaliger Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Lyck die Festansprache halten. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Ostdeutsche Heimatchor Hagen unter Leitung von Ingrid Struck.
Zum Ausklang des diesjährigen Lycker Kreistreffens startet am Sonntagnachmittag ab 14 Uhr ebenfalls in der Stadthalle ein geselliges Beisammensein.

THEATER HAUTNAH – Werkstatt zum Musical „Avenue Q“

 Fotograf: Klaus Lefebvre.
Fotograf: Klaus Lefebvre.

Hagen. Am Samstag, 29. August 2015 um 17 Uhr im Großen Haus – Theater Hagen
Die Eröffnungspremiere im Theater Hagen bildet das Hit-Musical „Avenue Q“ von Robert Lopez, Jeff Marx und Jeff Whitty (am 5. September 2015, 19.30 Uhr, Großes Haus). Dieses Puppen-Kultstück aus New York wird dann erstmals in NRW zu erleben sein. – In der Avenue Q wohnen Puppen Seite an Seite mit echten Menschen. Sie singen von Rassismus, Schadenfreude , Sexualität u.a.. Mal ganz direkt, mal mit satirischem Scharfsinn überzeichnen sie Themen der „real world“ zu komödiantischen Höhenflügen.
Eine Einstimmung zu dieser Premiere bietet innerhalb der Veranstaltungsreihe „THEATER HAUTNAH“ die „Werkstatt“ am Samstag, 29. August 2015 mit Beginn um 17 Uhr im Großen Haus auf der Bühne. Das Produktionsteam mit dem Regisseur Sascha Wienhausen, dem musikalischen Leiter Steffen Müller-Gabriel, der Bühnen- und Kostümbildnerin Ulrike Reinhard, der Choreographin Barbara Tartaglia, der Videokünstlerin Lieve Vanderschaeve und der Dramaturgin Miriam Michel wird eine Einführung in dieses Stück und seine Realisierung auf der Hagener Bühne geben und über seine Arbeit, darunter auch mit den darin vorkommenden Puppen, erzählen. Mit dabei sind ebenfalls SängerInnen und SchauspielerInnen aus dieser Produktion – und natürlich die Puppen -, die kleine Ausschnitte aus dem Musical zeigen werden.
Eintritt frei

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

2014-03-27 12.43.24Hagen. Am Sonntag, den 30. August findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Seminar-Treffen der Gruppe Uni50plus

© TV58.de
© TV58.de

Hagen. Das nunmehr achte Seminar-Treffen der Gruppe „Uni50plus. Lernen und Lehren“ findet am Freitag, 11. September, von 10 bis 13 Uhr in den Räumen 205 und 206 im Rathaus an der Volme statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Berichte aus den Themengruppen, ein Bericht von der Vorbereitungsreise nach Rumänien sowie ein EU-Antrag zur Bürgerbegegnung mit Bürgern aus Temeswar und Budapest Die Veranstaltung wird moderiert vom Regionalen Bildungsbüro Hagen. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden sich online unter http://www.ha.rbn.nrw.de und hier unter dem Menüpunkt „Materialien“.

Komm, wir erzählen dir eine Geschichte!

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. „Der dicke fette Pfannkuchen“ steht am Montag 31. August, um 16.30 Uhr bei der Geschichtszeit in der Stadtbücherei auf der Springe im Fokus. Mit Hilfe einer kleinen Bühne und speziellen Bildkarten erzählt Bibliothekarin Charlotte Lehmann die Geschichte des Backwerks. Der dicke fette Pfannkuchen springt den drei alten Schwestern aus der Pfanne und läuft davon. Erst, als er drei hungrigen Waisenkindern begegnet, ist er bereit sich essen zu lassen. Wer diese Geschichte nicht verpassen will, kann es sich um 16.30 Uhr auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich machen. Kamishibai heißt diese Art des Geschichtenerzählens, stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet übersetzt Papiertheater. Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit, selber ein Bild für das Kamishibai zu malen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

FAIR TRADE & FRIENDS 2015

cropped-logo201506.pngHagen. Am Samstag, 29. August, besteht die Möglichkeit, eine Exkursion des AllerWeltHauses und der Volkshochschule Hagen zur FA!R 2015 zu begleiten. Die gemeinsame Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die von 9.40 bis ca. 16 Uhr geplant ist, beinhaltet eine Führung durch die Messe und die anschließende Nutzung der Messeangebote zur freien Verfügung.
Die siebte Messe des Fairen Handels in der Westfalenhalle Dortmund bietet vom 28. bis 30. August einen spannenden Überblick über den aktuellen Markt und Zukunftstrends in diesem Sektor. Zahlreiche Aussteller aus Deutschland und dem europäischen Ausland zeigen ihre neuesten Kollektionen und Trends. Natürlich werden auch die wichtigen Bildungs- und Kampagnenakteure vertreten sein, die sich dem Thema „Fairer Handel“ widmen. Modenschauen, Verkostungen und weitere Bühnenveranstaltungen stellen ein umfassendes Informations- und Unterhaltungsangebot dar.
Für alle, die mitfahren möchten, wird diese gemeinsame Fahrt zur Messe angeboten. Fahrt- und Eintrittskosten tragen die Mitfahrenden selbst. Treffpunkt ist 9.40 Uhr vor dem Infopoint im Hagener Hauptbahnhof.

Mit der VHS zu den Bunkern in der Innenstadt

Foto: Dieter Fassdorf
Foto: Dieter Fassdorf

Hagen. Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 5. September, und Samstag 3. Oktober, jeweils von 13 bis 16 Uhr, wieder zu Bunker-Touren durch die Hagener Innenstadt mit Gästeführer Rouven Recksick ein. Treffpunkt ist vor dem als Museum eingerichteten Bunker in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.
In dessen originalgetreu rekonstruiertem Kellergeschoss kann man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen. Nach der etwa einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem alten ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg entlang der Volme zum Bunker Emilienplatz und weiter durch die Innenstadt, wo Interessierte Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung am Johanniskirchplatz. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für den Bunker Bergstraße bereits enthalten.
Bombenangriffe auf Zivilbevölkerungen gehören zu den schrecklichsten Begebenheiten moderner Kriege. Zum Schutz vor dieser mächtigen Bedrohung wurde auch in Hagen eine Vielzahl von Luftschutzeinrichtungen erbaut.
Bei dieser Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen genannten, noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.
Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1061A beziehungsweise 1062 unter Telefon 02331-2073622.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Dumm gelaufen: Lkw-Fahrer fragt Beamte nach dem Weg – und verrät sich durch Alkoholgeruch +++ Dortmund: Radfahrerin verletzt sich bei Unfall schwer  +++ Schwerte: Wohnungseinbruch – Einbrecher hebelten Terrassentür auf +++ MK: Schwelbrand in Notunterkunft +++ Dortmund: Autoaufbrecher auf frischer Tat erwischt – Diebesduo festgenommen +++ Dortmund: Hartnäckiger Ladendieb – Innerhalb von nur 30 Minuten in der gleichen Drogerie zweimal zugeschlagen +++ Hagen: Jugendlicher in Bank auf Beutezug +++ Hagen: Auffahrunfall in der Volmestraße +++ Dortmund: Nach Drogenverkäufen -Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest +++ Wetter: Ladendiebstahl in Einkaufszentrum +++ Gevelsberg: Kleinkraftrad gerät in Bahnschiene +++ Gevelsberg: Weißer Nissan Qashqai beschädigt +++ Gevelsberg: Versuchter Wohnungseinbruch +++ MK: Trickdiebe erneut aktiv und erfolgreich +++ MK: Drei Kinder bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++ MK: Wer kann Angaben zum Verursacher machen ? +++ MK: Drei Einbrüche und ein räuberischer Diebstahl +++ MK: Firmenwagen entwendet +++ MK: Mokick gestohlen +++ Ennepetal: Baum über Gleisbett +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

730 Jahre im Dienst der Diakonie

Hagen. Mitarbeiterehrungen haben bei der Diakonie Mark-Ruhr einmal im Jahr einen festen Platz. In feierlichem Rahmen wird Mitarbeitenden dann für ihre langjährige Unternehmenszugehörigkeit mit der Verleihung des Kronenkreuz gedankt.

Foto: Diakonie
Foto: Diakonie

„Das hat für uns einen sehr hohen Stellenwert“, betont der theologische Geschäftsführer, Pfr. Martin Wehn. „Ich bin beeindruckt, wie lange sich Mitarbeitende für die Diakonie Mark-Ruhr und damit für Menschen in unserer Region, die Hilfe brauchen, einsetzen. Diese lange Zeit spricht letztlich auch für die guten Rahmenbedingen, die wir als Arbeitgeber setzen.“
Geehrte wurden für 25 Jahre: Jürgen Kafczyk (Geschäftsführer DMR Altenbetreuung), Birgit Becker (Altenzentrum St. Jakobus), Karola Bednarz (Martin-Luther-Haus), Frank Brauckhoff-Rupieper (Altenheim-Seelsorger), Hildegard Rode (Lutherhaus Bommern), Ingrid Sattler (Ev. Altenwohnheim Dahl), Mihriban Sayki (Altenzentrum St. Jakobus), Sabine Behlau (DMR Verwaltung), Rosemarie Bietke (DW Ha/EN), Ludwig Eilders, Regina Kromberg, Erika Matil (alle drei Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen), Heike Boecker, Karin Pleuger (beide Ev. Pflegedienste), Sylvia Kaschlun (Iserlohner Werkstätten), Sabine Müller (Netzwerk Diakonie), Rolf Ellmer, Heike Spielmann, Claudia Teuchert und Frank Bannasch (alle vier Soziale Dienste).
Seit 30 Jahren arbeiten Hartmut Feiler (DMR Verwaltung), Annette Schmitter (Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen) und Christof Neuß (Iserlohner Werkstätten) für die Diakonie. Und Gabriele Mucks (DMR Verwaltung), Klaus-Dieter Cwienk, Ute Scheffels (beide Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen) und Bernhardt Reichardt (Soziale Dienste) gehören seit stolzen 35 Jahren zur Diakonie.

Zentarra und Walter bei WM-Generalprobe ungeschlagen

Die drei besten deutschen Doppel in Hagen: (v.l.) Torben Nass, Philip Kühne, Sven Walter, David Zentarra, Sven Henneböle und Philipp Münzner. (Foto Karsten-Thilo Raab)
Die drei besten deutschen Doppel in Hagen: (v.l.) Torben Nass, Philip Kühne, Sven Walter, David Zentarra, Sven Henneböle und Philipp Münzner. (Foto Karsten-Thilo Raab)

(ktr) Die Generalprobe für die Weltmeisterschaft vom 31. August bis 6. September in Rom ist für die deutschen Nationalspieler bei der DFFB-Doppelrangliste in Hagen gelungen. Insbesondere für David Zentarra vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode, die die deutschen Farben bei der WM in der Ewigen Stadt im Doppel vertreten werden. Mit ihrem Turniersieg unterstrichen die amtierenden Vizeeuropameister, dass der Deutsche Federfußballbund hier das richtige Gespann ins Rennen schickt. Ungeschlagen marschierte das Duo bis in das Endspiel, wo mit Torben Nass und Philip Kühne von Flying Feet Haspe einmal mehr die größten Widersacher der letzten Jahre warteten. Wobei das Duo aus dem Hagener Westen, das ebenfalls in Rom (in der Mannschaft) dabei sein wird, auf dem Weg ins Finale in der Vorrunde mit 21:16, 18:21, 17:21 eine überraschende Niederlage gegen Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen bezog.
Und auch im Finale hatten Torben Nass und Philip Kühne das Nachsehen. Mit 18:21, 21:19, 18:21 mussten sie sich David Zentarra und Sven Walter geschlagen geben, die erstmals in dieser Saison ganz oben auf dem Treppchen standen.
Bronze sicherten sich Phillip Münzner und Sven Henneböle vom TV Lipperode, die im kleinen Finale die Nationalspieler Noah Wilke vom Cronenberger BC und Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe mit 21:17, 17:21, 21:7 auf Distanz hielten. Derweil konnten sich Christopher Zentarra und Stefan Blank im Spiel um Platz 5 knapp mit 21:11, 26:28, 21:11 gegen ihre Vereinskollegen Karsten-Thilo Raab und Florian Krick durchsetzen.
Nationalspielerin Sarah Rüsseler vom FFC Hagen musste sich an der Seite von Tanja Schlette vom TV Lipperode, mit der sie auch bei der WM starten wird, im Spiel um Platz 7 den Lippstädtern Philipp Graefenstein und Kai Sauermann 13:21, 13:21 geschlagen geben. Auf Platz 9 folgten WM-Teilnehmerinnen Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe. Und auch Frida Varga und Marius Stupp vom FFC Hagen gelang als Zehnte eine Topplatzierung.

10 Jahre Dietrich-Bonhoeffer-Haus Eilpe

Das Team des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses freut sich auf die Gäste. Foto Quelle ESV
Das Team des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses freut sich auf die Gäste. Foto Quelle ESV

Festwoche im Dietrich-Bonhoeffer-Haus: das Seniorenheim in Eilpe feiert seinen 10. Geburtstag. Unter dem Motto „im Zeichen der Liebe“ wird nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern auch der 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer bedacht. Am Donnerstag, 27. August, sind alle Bewohner, Angehörige und interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür in die Eilper Straße 70-72 eingeladen. Vorgestellt werden die verschiedenen Berufsgruppen der Einrichtung: Heimleitung, Pflegekräfte, Ergotherapeuten und Alltagsbegleiter. Vor allem aber können sich Interessierte das Haus ansehen. Auch der neu gestaltete Demenz-Bereich kann besucht werden. Ein Blick hinter die Kulissen ist nicht nur interessant, sondern verschafft einen Eindruck über die im Haus geltenden Standards. Helle, ansprechende Aufenthaltsräume, ein kurzweiliger Veranstaltungskalender sowie qualifiziertes Personal sind im Seniorenheim der Ev. Stiftung Volmarstein selbstverständlich. Der Tag der offenen Tür findet von 11 bis 17 Uhr statt. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt. Ab 15.00 Uhr ist unser Café geöffnet.
Am Samstag, 29. August, lädt das Team der Seniorenhilfe dann zum Sommerfest ein. Gemeinsam mit Nachbarn, Menschen aus Eilpe und Umgebung steht Geselligkeit, Musik und leckeres Essen auf dem Programm. Alle Gäste sind herzlich willkommen.
Das Dietrich-Bonhoeffer-Haus wurde 2005 im Zentrum von Hagen-Eilpe gebaut. Das Haus in der Eilper Straße befindet sich ganz in der Nähe des Bleichplatzes mit den historischen Häusern, der „Langen Riege“. Trotz der zentralen Lage, bietet der Gartenbereich mit Sitzgelegenheiten einen geschützten und ruhigen Aufenthalt im Freien. Das Haus verfügt über insgesamt 89 Plätze, von denen zwei als eingestreute Kurzzeitpflegeplätze genutzt werden können. Die Wohnbereiche verteilen sich über vier Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Wohngruppe für Menschen mit dementiellen Veränderungen. Die einzelnen Bereiche sind zur Orientierungshilfe farblich und mit Blumensymbolen unterschiedlich gestaltet.