Herdecke: Brand im Industriebetrieb

Am Montagabend wurde die Feuerwehr Herdecke gegen
18:39 Uhr zu einem Brand in einem Industriebetrieb an der
Goethestraße gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnten die
Feuerwehrleute die Rauchentwicklung sehen. Vor Ort stellten sie dann
fest, dass eine Lagerhalle des Betriebs komplett verqualmt war.
Daraufhin ließ der Einsatzleiter Vollalarm mit Sirene auslösen.

Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zur
Brandbekämpfung in die Lagerhalle vor. Die Feuerwehrleute konnten den
Brand in einer Elektroverteilung mit einem C-Rohr und einem
Feuerlöscher schnell löschen und so eine Brandausbreitung verhindern.
Anschließend wurde die Lagerhalle mit mehreren Lüftern entraucht und
die Elektroverteilung und die angrenzenden Bereiche mit einer
Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte waren mit fünf Fahrzeugen knapp
eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Schutzpolizei und der
Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort.

LINKE bringen Thema „Funpark“ auf den Plan

© TV58.de
© TV58.de

(TV58.de) Hagen. Die Hagener Fraktion DIE LINKE hat den OB um einen Sachstandsbericht zum Thema Funpark gebeten und damit einen Tagesordnungspunkt für den öffentlichen Teil der Ratssitzung an diesem Donnerstag, 20. August, 15:00 Uhr, eingereicht. In der vergangenen Zeit sei es wiederholt zu Schlägereien und Ruhestörungen der Umgebung des Funparks gekommen. Zudem wird auch die Sauberkeit der Umgebung des Funparks kritisiert, so dass es widerholt zu Anwohnerbeschwerden gekommen sei. Die Hagener LINKE will wissen, welche Vorgehensweise der Betreiber des „Funpark“, die Stadt Hagen und die Polizei in der Zukunft planen, um die Problematik rund um den „Funpark“ einzugrenzen.

AUFTAKT! im Theater Hagen

Auch in diesem Jahr feiert das theaterhagen seinen „AufTakt!“ mit einem bunten Theaterfest und abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein, Jung und Alt – für die ganze Familie – und zwar am Samstag, 22. August 2015 ab 15 Uhr im und um das Theater herum.

Foto: Theater Hagen
Foto: Theater Hagen

Starten Sie bei diesem „Tag der offenen Tür“ mit den Mitarbeitern des Theaters in die neue Spielzeit und entdecken Sie die aufregende Theaterwelt.

  • Auf der großen Bühne kann man um 16 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Theater Hautnah“ eine Probe des Musicals „Avenue Q“ besuchen sowie
  • um 18 Uhr die „Pocketgala“ mit dem orchesterhagen, Gesangssolisten aus dem Ensemble und dem Chor.
  • Für weitere musikalische Unterhaltung sorgen im Innenhof, Malersaal und Opus einzelne Orchestermitglieder und Formationen sowie der Opern-, Kinder- und Jugendchor.
  • Ferner gibt es Veranstaltungen des Kinder- und Jugendclubs, Kinderschminken, Instrumentenbau, Taschenbemalen, Schnitzeljagd und „It’s Tea Time“ in 5 Minuten.
  • Natürlich ist auch das balletthagen mit dabei mit einem öffentlichen Training um 16.30 Uhr und einer Vorstellungsrunde der neuen Mitglieder um 17.15 Uhr im Opus, und selbstverständlich werden auch Führungen angeboten.
  • Um 19.15 Uhr starten Lesungen im Lutz mit Finn Ole Heinrich, Lutz Hübner, Sarah Nemitz und Sabin Tambrea.#
  • Ab 21 Uhr wird dann beim Open-Air-Kino der Film „Quartett“, das Regiedebüt von Oscarpreisträger Dustin Hoffman nach dem Theaterstück von Ronald Harwood, auf dem Theatergelände gezeigt (bei Regenwetter im Großen Haus).

Für das leibliche Wohl sorgen der Theaterförderverein, die Ballettfreunde, die Bürgerstiftung und die Theaterverwaltung.

Der Eintritt ist frei

Fußball EM Arena – Springe-Platz

Hagen. Das größte Public Viewing in Hagen und der Umgebung soll es während der Fußball EM, also vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016, auf der Hagener Springe mit der geplanten Fußball EM Arena geben. Tausende von Fans und Fuballbegeisterten sollen dann nach Hagen kommen. Die HAGENagentur will das mit einem kompetenten Partner realisieren. Schirmherr wird OB Schulz sein.

Hubschrauberlandung auf Gut Berge

Foto Quelle: FW EN
Foto Quelle: FW EN

Gevelsberg. Am Montag, den 17.08.2015 gegen 15:00 Uhr, wurde die Feuerwehr Gevelsberg zur Absicherung einer Hubschrauberlandung auf Gut Berge nach einem Reitunfall gerufen. Hierzu rückten der Einsatzleitwagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug mit zusammen vier Mitarbeitern der hauptamtlichen Wache aus. Der Hubschrauber war von Notarzt nachgefordert worden und brachte den Patienten in eine Dortmunder Spezialklinik. Der Einsatz dauerte bis 15:50 Uhr.

Morkommission Hagen ermittelt nach Schießerei in Siegen

Am Montagmorgen gegen 11 Uhr wurde die Leitstelle der Polizei
Siegen-Wittgenstein über eine  Schussabgabe im Parkhaus eines
Krankenhauses in Siegen-Weidenau informiert.

Der unbekannte Tatverdächtige und das zunächst ebenfalls
unbekannte Opfer waren zunächst beide flüchtig. Vor diesem
Hintergrund wurden umfangreiche polizeiliche Fahndungsmaßahmen
eingeleitet.

Im Rahmen dieser Maßnahmen erhielt die Polizei bereits kurze Zeit
später Kenntnis über eine verletzte Person, die sich in einem anderen
Siegener Krankenhaus zwecks Behandlung gemeldet hatte.

Bei dieser Person handelt es sich um einen 35-jährigen Mann mit
Migrationshintergrund aus dem Raum Olpe, der eine nicht
lebensgefährliche Schussverletzung davon getragen hat.

Die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen nach dem noch unbekannten
Tatverdächtigen dauern noch  an.

Die Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen wurde alarmiert und
hat jetzt die polizeilichen Ermittlungen übernommen. Der
Kapitaldezernent der Staatsanwaltschaft Siegen, Staatsanwalt Patrick
Baron von Grotthuss, leitet die staatsanwaltschaftlichen
Ermittlungen.

Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch völlig unklar.

Von dem gesuchten Tatverdächtigen liegt bisher
folgende Beschreibung vor: 30 – 40 Jahre alt, schlanke Statur, circa
1.70 Meter groß, vermutlich  Südländer, trug eine schwarze Jacke mit
seitlichen dünnen weißen Streifen, zudem eine schwarze Hose.

Die Ermittler fragen: „Wer hat diese Person vor oder nach der Tat
im Bereich des Krankenhauses bzw. des Parkhauses beobachtet und kann
der Polizei mit sachdienlichen Angaben weiterhelfen?“ Hinweise nimmt
die Polizei unter 0271-7099-0 entgegen.

Auf dem Handbike ins Schnaufen geraten

Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev. Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Mit dem Rolli über die Alpen: Auf diese ungewöhnliche Tour hatten viele Besucher des Seefestes Lust. Am Stand der Evangelischen Stiftung Volmarstein legten sie sich mächtig ins Zeug, um mit dem Handbike möglichst schnell über die computersimulierte Bergstrecke zu sausen. „Vor allem am Samstag war einiges los, da standen die Leute bei uns Schlange“, sagt Freizeitpädagoge Benjamin Laes. Er gehörte zum Team, das den Stand der ESV betreute. Allein 200 Besucher notierte er am Samstag, die sich auf der Alpen-Etappe versuchten. Sie alle bekamen schnell großen Respekt vor Rollstuhlfahrern. Die nutzen im Alltag Handbikes als Sportgerät, um längere Strecken schnell zurückzulegen. An den Rollstuhl montiert funktioniert das Handbike wie ein Fahrrad, das mit der Kraft der Arme und der optimalen Technik betrieben wird. So mancher Seefest-Besucher stieß schnaufend an seine Grenzen – trotz dicker Oberarm-Muckis.

A1: Nächtliche Anschlussstellensperrungen in Kamen-Zentrum

(straßen.nrw). Für die Markierungsarbeiten im Bereich der A1-Anschlussstelle Kamen-Zentrum sind weitere nächtliche Sperrungen in der Anschlussstelle notwendig. Die Sperrungen sind jeweils von abends 19 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen um 6 Uhr. In dieser Woche wird zunächst Dienstag (18.8.) die Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Bremen gesperrt. Die Ausfahrt in Fahrtrichtung Köln wird Mittwoch (19.8.) und Donnerstag (20.8.) gesperrt, außerdem erneut in der kommenden Woche am Montag (24.8.) und Dienstag (24.8.).  Umleitungen werden eingerichtet.

Ursache hierfür ist eine 1956 gebaute Brücke in der Anschlussstelle Kamen-Zentrum über die B233. Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A1 in den achtziger Jahren wurden neue Brücken seitlich angebaut. Statische Nachberechnungen haben nun ergeben, dass das ältere Bauwerk nicht mehr die erforderliche Tragkraft für den Schwerlastverkehr hat. Um es zu entlasten, wird der LKW-Verkehr jetzt nach außen über die neuen Brücken umgeleitet. Der Standstreifen entfällt in diesem Bereich. Diese Arbeiten müssen kurzfristig durchgeführt werden. Geplant ist hier ein Ersatzneubau. Wann dieses Projekt umgesetzt werden kann, ist noch nicht absehbar.

A1 bei Schwerte: Teilweise heute Nachmittag wieder frei

(straßen.nrw) Die A1 bei Schwerte soll teilweise heute Nachmittag schon wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ab 14 Uhr sollen der Standstreifen und die rechte Fahrspur in Richtung Norden wieder genutzt werden können, ab 17 Uhr auch die mittlere Fahrspur der Autobahn. Nur die linke Fahrspur bleibt voraussichtlich noch bis Mittwoch gesperrt, hier musste die neue Fahrbahn tiefer ausgefräst werden. Der neue Asphalt muss daher länger aushärten, zudem muss noch die Betonschutzwand im Mittelstreifen wieder hergestellt werden.

Gestern (Sonntag, 16.8.) war zwischen dem Westhofener Kreuz und dem Autobahnkreuz Dortmund Unna ein LKW verunglückt. Dabei war 800 Grad heißes Aluminium auf die Fahrbahn gelaufen und hatte den Asphalt auf einer Fläche von 300 Quadratmetern beschädigt. Die Kosten der Reparaturmaßnahme lassen sich noch nicht beziffern.

„Wir sind froh, dass wie diesen Schaden so schnell beheben konnten“, freut sich Frank Brüngel-Steffens, der mit seinen Kollegen der Autobahnmeisterei Hagen seit Sonntagmorgen im Einsatz war. „So einen Fall hatten wir auf der Autobahn auch noch nicht zu bewältigen. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr lief prima.“

Live-Vortrag & Sonnenbeobachtung

Foto: Sternwarte Hagen
Foto: Sternwarte Hagen

Hagen. Live-Vortrag: „Die Volkssternwarte – Eine Hagener Institution seit 1955“ Die Volkssternwarte mit ihre Geschichte und Gegenwart näher kennen lernen. Aus erster Hand alles Wissenswerte erfahren. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte, sowie zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen).
Referent: Dirk Panczyk
Termin: Mittwoch, 19. August 2015  –  Beginn: 19 Uhr  –  Der Eintritt ist frei.

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Wieder jeden Sonntag Sonnenbeobachtung! 

Zwischen April und September ist die Sternwarte Hagen wieder jeden Sonntagnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.  Bei klarem Himmel steht dann die Beobachtung der Sonne mit zwei speziellen Teleskopen im Vordergrund. Mit diesen kann man die Sonne gefahrlos beobachten und z.B. die berühmten Sonnenflecken sehen. Auch  wird mit einen speziellen Filter, der nur das Wasserstoff-Licht, den sogenannten „H-Alpha-Bereich“ durchlässt beobachtet, und  gigantische Gasausbrüche (Protuberanzen) am Sonnenrand und viele weitere Details auf der Sonnenoberfläche bestaunt. Bei bewölktem Himmel wird  ein Alternativprogramm angeboten, bei dem viel Wissenswertes über dieSonne erfahren werden kann. Auch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte und zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen und Umgebung).    Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de   

Umgestürzte Bäume am Montag

Foto Quelle: Polizei EN
Foto Quelle: Polizei EN

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr musste zu mehreren Einsätzen ausrücken:
Ein Gefahrenbaum wurde am Sonntag gegen 14:42 Uhr vom Westender Weg gemeldet. Bei Eintreffen der neun Einsatzkräfte wurde ein
abgebrochener Ast in einem Garten festgestellt. Der Ast hing in einigen Metern Höhe in der Eiche fest. Ein Einsatz der Drehleiter war
aufgrund einer nicht vorhandenen Stellfläche nicht möglich. Auch tragbare Leitern konnten nicht in Stellung gebracht werden. Der Gartenbereich wurde vom Einsatzleiter gesperrt. Die Einsatzstelle
wurde dem Ordnungsamt übergeben.
Von dort ging es weiter in die Straße Huser Feld. Dort musste der
Rettungsdienst beim Tragen eines Patienten unterstützt werden.
Ein umgestürzter Baum wurde am Montag gegen 5:39 Uhr von der
Wittbräucker Straße gemeldet. Ein kleiner Baum, der die Fahrbahn
blockierte, wurde mit einer Bügelsäge entfernt. Einsatzdauer: 30
Minuten.
Die gleiche Meldung erreichte die Feuerwehr um 9:21 Uhr. Dort war
in der Straße „Am Jollenstein“ ein Baum umgestürzt. Zudem hatte der
Baum eine Telefonleitung herunter gerissen. Der Baum wurde mit einer
Motorsäge entfernt. Einsatzdauer: 60 Minuten.
Bereits am Freitag kam es zu mehreren Einsätzen: Ein PKW Brand
wurde um 7:52  Uhr vom Parkplatz des Krankenhauses gemeldet. Vor Ort
wurde nichts festgestellt. Ein Verkehrsunfall ereignete sich um 14:25
Uhr auf der Ender Talstraße (Abfahrt Krankenhaus). Verletzt wurde bei
dem Einsatz niemand. Auslaufende Betriebsmittel wurden von der
Feuerwehr abgestreut. Ein weiterer Verkehrsunfall wurde um 18:18 Uhr
von der Dortmunder Landstraße gemeldet. Hier waren zwei Fahrzeuge
verunfallt. Ein Herdecker wurde hierbei leicht verletzt und in ein
Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle.
Ein Baum über Fahrbahn wurde um 21:18 Uhr aus dem Veilchenweg
gemeldet. Bei Eintreffen lag ein abgebrochener Ast auf dem Gehweg.
Dieser wurde mit einer Bügelsäge entfernt.

Stauprognose für das Wochenende

cropped-logo201506.pngMünchen – In Richtung Feriengebiete ist der größte Ansturm
zwar vorbei, dennoch müssen Urlauber noch mit Verzögerungen rechnen:
Viele Reisende, die nicht an die Schulferien gebunden sind, starten erst jetzt in den Urlaub. Auch auf dem Heimweg kommen Autofahrer nur mit gedrosseltem Tempo voran, da die Ferien nicht nur in zahlreichen deutschen Bundesländern zu Ende gehen, sondern auch im Süden der Niederlande.
Die staureichsten Fernstraßen im Überblick:
– Alle Fernstraßen zu Nord- und Ostsee sowie in Gegenrichtung
– A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
– A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin
– A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
– A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
– A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
– A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
– A 7 Flensburg – Hamburg
– A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg
– A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
– A 9 München – Nürnberg – Berlin
– A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
– A 24 Dreieck Wittstock/Dosse – Berlin
– A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
– A 93 Inntaldreieck – Kufstein
– A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A 96 München – Lindau
– A 99 Umfahrung München

Auch im Ausland brauchen Heimreisende grundsätzlich ein dickes
Zeitpolster. Wegen umfangreicher Kontrollen müssen sich Griechenland-
und Türkei-Urlauber an den Grenzübergängen zwischen Serbien und
Ungarn sowie Rumänien und Ungarn auf besonders lange Wartezeiten
einstellen.

Cemile Giousouf und Frauen Union Hagen: „Flüchtlinge mit Bleibeperspektive besser integrieren …“

Cemile Giousouf, Integrationsbeauftragte der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag, die Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis in Berlin vertritt und die Frauen Union Hagen setzen sich für einen ganzheitlichen Ansatz in der Flüchtlingspolitik ein. Mit einem umfassenden Antrag unter dem Titel „Flüchtlingspolitik koordiniert und menschlich gestalten!“ wenden sich die CDU-Frauen im Ruhrgebiet an den Bundesdelegiertentag der Frauen Union Deutschlands, der Ende September 2015 in Kassel stattfinden wird.

Hanne Fischbach, Vorsitzende der Frauen Union Hagen und Cemile Giousouf: „Das grundlegende Prinzip ‚Ankommen in einer Erstaufnahmeeinrichtung, zur Ruhe kommen‘ gilt in Nordrhein-Westfalen und in anderen Ländern schon lange nicht mehr. Oberstes Ziel muss es daher sein, wieder zu geordneten Asylverfahren zu kommen. Wer Schutz und Hilfe braucht, soll unseren Schutz und unsere Hilfe schnell bekommen.“

Zur Finanzierung äußert sich die Frauen Union in ihrem Antrag wie folgt: „Ja, auch der Bund trägt Verantwortung und auch die Europäische Union muss sich ihrer Verantwortung stellen. Im ersten Schritt entscheidet das Asylverfahren des Bundes darüber, wie lange Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben. Eine höhere Bundesbeteiligung kann aber nur dann verlässlich eingefordert werden, wenn die Landesregierung alles unterlässt, was eine zügige Verfahrensbearbeitung in NRW verhindert. Bund und Landesregierung müssen an einem Strang ziehen, aber in die gleiche Richtung! Dies ist derzeit erkennbar in Nordrhein-Westfalen nicht der Fall. Solange die rot-grüne Landesregierung vollziehbare Rückführungen durch Erlasse verzögert, solange sind die Rufe dieser Landesregierung nach mehr Geld vom Bund unglaubwürdig!“, so Hanne Fischbach, Vorsitzende der Frauen Union Hagen und Cemile Giousouf MdB.
In ihrem Antrag unterscheidet die Frauen Union zwischen Menschen mit einer Bleibeperspektive und Asylsuchenden mit niedriger Schutzquote.
„Aufgrund der Konflikte, beispielsweise in Syrien oder infolge des menschenverachtenden Wütens des Islamischen Staates, ist davon auszugehen, dass der völkerrechtliche Schutz, den wir Menschen aus diesen Staaten gewähren, nicht nur ein vorübergehender Schutz sein wird und sein kann.“, so Hanne Fischbach und Cemile Giousouf weiter. Daher schlägt die Frauen Union für syrische Flüchtlinge im Sinne einer humanitären Hilfsaktion vor, zu prüfen, ob diese als Kontingentflüchtlinge behandelt werden können. Der Vorteil: Kontingentflüchtlinge müssen die aufwendigen Asylverfahren nicht durchlaufen. „Darüber hinaus schlagen wir vor, dass für Menschen mit Bleibeperspektive neben das Asylverfahren ein integrationspolitischer Ansatz tritt: Bei der Erstaufnahme soll mittelfristig auch die berufliche Qualifikation und die letzte berufliche Tätigkeit erhoben werden. Die Kammern, die Agentur für Arbeit und das Innenministerium sollen mittelfristig ein Konzept erarbeiten, mit dem Ziel Menschen mit Bleibeperspektive unter Berücksichtigung ihrer Ausbildungs- und Arbeitsmarktpassung auf die Kommunen zu verteilen.“ Auch bei den Sprachkursen setzt die Frauen Union an: Die finanziellen Ressourcen sollen gebündelt, Programme geöffnet und flexibilisiert werden.

Im Hinblick auf die hohen Einwanderungszahlen von Menschen aus dem Westbalkan nimmt die Frauen Union eine klare Haltung ein: Kosovo, Montenegro und Albanien sollen rückwirkend zum 1. Januar 2015 als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden, damit die zig Tausend anhängigen Asylverfahren schnellstmöglich bearbeitet werden können. „Wenn das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bei der Verfahrensbearbeitung schneller wird, muss auch die Landesregierung die Ausländer- und Sozialbehörden, die Polizei und die Verwaltungsgerichte zügig so ausstatten, dass eine schnelle Rückführung erfolgen kann. Die Landesregierung selbst blockiert aber eine schnelle Verfahrensbearbeitung!“, so Fischbach und Giousouf. Im Falle der Westbalkan-Staaten geht die Frauen Union noch weiter: Solange die Staaten des Westbalkans die Empfehlungen der Europäischen Kommission nicht umsetzen, ist befristet die Visa-Pflicht wieder einzuführen.

LebensLange LeseLust in der Stadtbücherei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen. Am 20. August sind wieder alle Seniorinnen und Senioren, die Freude am Zuhören haben, im Rahmen der Reihe „LebensLange LeseLust“ in die Stadtbücherei eingeladen. Wie immer warten zwei ehrenamtliche Vorleserinnen mit kurzen, mal ernsten, mal heiteren Texten auf ihre Gäste. Ein Gespräch über das Gehörte darf sich natürlich anschließen, sodass alle sich einbringen können. Die einstündige kostenlose Veranstaltung beginnt um 11 Uhr in der Musikabteilung der Stadtbücherei auf der Springe, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Röspel muss Termine in Hagen absagen

1Roespel_PressefotoHagen. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel muss seinen Besuch beim SPD-Ortsverein Remberg-Flyerviertel am Dienstag, dem 18. August, leider absagen, da er zu einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung des Bundestages am Dienstag und Mittwoch nach Berlin fahren muss. Dabei geht es um das neue Hilfs-Paket für Griechenland. Röspel verspricht aber, den Besuch beim Ortsverein so bald wie möglich nachzuholen.
Aus dem gleichen Grund fällt die „rollende Bürgersprechstunde“ am Mittwoch auf dem Markt in Boele aus. Am Donnerstag, dem 27. August, ist Röspel dann von 10 bis 12 Uhr auf dem Markt in Emst anzutreffen.

Berchumer Bilderbuch-Sommerfest

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein. Ein Sommerfest wie aus dem Bilderbuch feierten Bewohner, Mitarbeiter und Besucher rund um das Haus Berchum. Sonne satt, leckeres Essen, ein abwechslungsreiches Programm und die Berchumer Familien-Atmosphäre – es war am Samstag eine gelungene Feier auf dem Gelände der Einrichtung der Behindertenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Ganz nah am Publikum war das Berchumer Gesangsduo Werner und Michael, das mit seinen Schlagern für musikalischen Schwung sorgte. Flott ging es zu bei der Zumba-Vorführung des Hohenlimburger Fitnessstudios Injoy. Und für Staunen sorgte das Mittelalter-Duo Carnifex, das eine Feuershow präsentierte.

Kaufmännische Zertifikatslehrgänge der VHS

(Foto Elke Fischer)
(Foto Elke Fischer)

Hagen. Kaufmännische Zertifikatslehrgänge an der Volkshochschule Hagen sind eine gute mögliche Möglichkeit, die eigenen Chancen am Arbeitsmarkt zu vergrößern. Vor diesem Hintergrund freuten sich Jill Bertram, Kerstin Koch, Michaela Krebs, Gunhild Rickertsen, Susanne Semturis und Christine Strahl nach 189 Unterrichtsstunden unter Leitung von Dozent Michael Tomath erfolgreich den VHS-Lehrgang „Geprüfte Fachkraft Bilanzbuchführung“ absolviert zu haben und aus Händen von Bianca Sonnenberg, der Leiterin der Volkshochschule Hagen, und Studienleiterin Annette Trossehl ihre Zertifikate entgegen zu nehmen.
Und während die Absolventinnen nun neuen beruflichen Herausforderungen entgegen blicken, heißt es bei der VHS: nach dem Lehrgang ist vor dem Lehrgang. Denn schon im Herbst starten wieder neue kaufmännische Zertifikatslehrgänge an der Volkshochschule Hagen. Wer grundlegende Buchführungskenntnisse und damit den ersten Meilenstein zu dem Zertifikat erlangen will, kann an dem Kurs 4122 teilnehmen, der ab Samstag, 24. Oktober, für insgesamt neun Samstage von 9 bis 13:45 beziehungsweise 16 Uhr stattfindet.
Sofort mit zwei von den drei notwendigen Prüfungen für das oben genannte Zertifikat können Interessierte den Kombinationskurs 4133 abschließen, der ebenfalls ab Samstag, 24. Oktober, beginnt und insgesamt 16 Termine umfasst. Das Seminar führt Interessierte sowohl strukturiert in die „doppelte Buchführung ohne und mit PC“ ein. Zunächst lernen sie die „einfache“ Buchführung nach § 4 Abs. 3 EStG für Angehörige „Freier Berufe“, Unternehmensgründer und Kleingewerbetreibende kennen. Als Ergänzung und Aufbau erlernen sie in dem zweiten Kursteil die Finanzbuchführung am PC als auch weiterführende Inhalte in der Buchführung. Nach der Einführung in die Software Lexware Buchhalter, einem Finanzbuchhaltungsprogramm für Klein- und Mittelbetriebe, können die Teilnehmer vorhandene Belege buchen und Auswertungen erstellen: Von der Bilanz über die Gewinn- und Verlustrechnung bis zu selbst erstellten Betriebsübersichten.
Wer bereits über grundlegende Buchführungskenntnisse verfügt, kann in dem Kurs 4134 ab Januar 2016 die beiden letztgenannten Module besuchen und ebenfalls das komplette Zertifikat erwerben. Die Kurse starten in der Pestalozzischule, Oeger Straße 64, in Hohenlimburg und finden im weiteren Verlauf sowohl in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, als auch im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10, statt. Sie dienen nicht nur zur Einführung, sondern auch zur Auffrischung von bereits vorhandenen Kenntnissen, zur Prüfungsvorbereitung, zum beruflichen Wiedereinstieg oder zur Umorientierung im Job.
Für die Seminare 4133 und 4134 kann jeweils ein Bildungsscheck eingelöst werden, so dass sich die Lehrgangsgebühren halbieren. Die persönlichen Voraussetzungen für den Erhalt eines Bildungsschecks müssen vor der verbindlichen Anmeldung geklärt werden. Hierzu beraten Günter Brandau oder Dieter Faßdorf unter Telefon 02331-2073288 oder 02331-2073538.
Der Bildungsscheck ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales und des Europäischen Sozialfonds. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Polizeibericht am Montag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Halskettenraub – zwei Täter flüchtig +++ Dortmund: 13-jähriger Fußgänger von Auto angefahren – Polizei sucht Zeugen  +++ Dortmund: Dreister geht’s kaum – Taschendieb tastet Betrunkenen vor den Augen der Bundespolizei nach Diebesgut ab +++ Dortmund: Erfolgreiches Wochenende – Bundespolizei nimmt 7 gesuchte Personen auf Ruhrgebietsbahnhöfen fest +++ Schwerte: Wohnungseinbruch – Täter gingen ohne Beute +++ Dortmund: Lkw rammt Ampel beim Abbiegen – Drogentest – Sicherstellung – Beschlagnahme +++ Dortmund: Verkehrsunfall – zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden   +++ Hagen: Nicht multitaskingfähig – 18-Jähriger guckt Frauen hinterher und fährt Außenspiegel ab +++ Hagen: Unbekannter tritt Wachmann nach Einbruch auf Firmengelände +++ Hagen: Dumm gelaufen – angeblich taubstummer Mann wurde mit Haftbefehl gesucht +++ Hagen: Opel Agila gestohlen +++ Hagen: Wohnungseinbruch in Gneisenaustraße +++ Hagen: Hund bei Unfallflucht 30 Meter durch die Luft geschleudert +++ Wetter: Geschädigter soll sich bei der Polizei melden +++ Wetter: Weißer Opel Mocca angefahren +++ Ennepetal: Auffahrunfall auf der Neustraße +++ Gevelsberg: Sachbeschädigung an Pkw +++ Ennepetal: Tatverdächtiger vorläufig festgenommen +++ Ennepetal: Unfall unter Alkoholeinfluss +++ MK: Täter in Vereinsheim +++ MK: Felgen und Anhänger gestohlen +++ MK: Dem Wetter getrotzt: Kradkontrollen +++ MK: Einbruch am Breitenhagen +++ MK: Parfum und Kennzeichendiebe unterwegs +++ Polizeibericht am Montag weiterlesen

Hagen schiebt Energiewende in Jamaika an

Jamaika hat die Sonne, windige Höhen und Biomasse, also die wichtigsten Grundlagen für eine Energiewende. Während also 2,9 Millionen Einwohner des Karibikstaates Jamaika auf zukünftig bezahlbare, den Stromdiebstahl überflüssig machende Energiekosten jenseits der Ölverbrennung hoffen, freut sich die Hagener Beigeordnete für Umwelt, Margarita Kaufmann, über die weitergehende Förderung des Jamaika-Partnerschaftsprojektes durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit 250.000 Euro fördert es die Errichtung eines „Klimawandelparks“ im Zentrum der Hagener Klimapartnerstadt Portmore.

Das kommunal geplante Projekt ist von der dortigen Ministerpräsidentin und Staatsregierung in den Status eines nationalen Projektes gehoben worden und wird deshalb auch von jamaikanischer Seite in gleicher Größenordnung gefördert, so dass insgesamt eine halbe Million Euro für die Parkinstallation zur Verfügung stehen. Ende des Monats wird die Umweltdezernentin Kaufmann zusammen mit dem Leiter des städtischen Umweltamtes, Dr. Ralf-Rainer Braun, und Energiefachmann Hans Joachim Wittkowski zur Grundsteinlegung reisen.
Neben dem Aufbau des Parks beinhaltet das für die nächsten drei Jahre aufgestellte Arbeitsprogramm auch weitere Klimaschutzmaßnahmen, insbesondere zur Umweltbildung und Bewusstseinsförderung, sowohl in Portmore, aber auch in Hagen.
Die Förderung des Parks ist bereits die dritte Maßnahme, die über die Engagement Global gGmbH aus dem Bundesprogramm „50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“ vom BMZ unterstützt wird. Auf Initiative der Stadt Hagen wurde in Portmore auf dem Dach einer Berufsschule bereits eine größere Lernsolaranlage installiert, an der jährlich ca. 25 Solarteure das Handwerk der Solarinstallation und -wartung lernen sollen.
Der erste Ausbildungsgang wird jetzt gemeinsam mit der Hagener Delegation eingeläutet. Das bereits installierte Solardach steht zur Endabnahme durch die Delegation bereit. Es bringt der Berufsschule eine jährliche Energiekostenersparnis von ca. 6.ooo US-Dollar, die nachhaltig dem Ausbildungsbetrieb zufließen werden. Auch einige junge Frauen freuen sich bereits auf den Ausbildungsgang. Ein jamaikanischer Radiosender und sein populärer Moderator haben sich bereiterklärt, für den Ausbildungsgang und die Energiewende zu werben.
Gefördert wurde zudem bereits ein jeweils dreimonatiger gegenseitiger Erfahrungsaustausch von drei jungen Umwelt-Expertinnen zum Schwerpunktthema Klimaschutz, Klimaanpassungsstrategien, Hochwasser- und Katastrophenschutz.
Noch ohne Förderzusage ist die bereits im Aufbau befindliche, fest verabredete Schulpartnerschaft zwischen dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Hagen („Schule der Zukunft“) und dem Portmore Community College. Schwerpunkte dieser auf Nachhaltigkeit abzielenden Kooperation werden auch hier die Umweltbildung und der Klimaschutz sein. Die Hagener Delegation wird vor Ort nun auch die Möglichkeiten der persönlichen Begegnung von Schülerinnen und Schülern ausloten.
Den aktuellen Fokus der interkommunalen Zusammenarbeit bildet aber der „Hagen-Portmore Klima-Wandelpark“, in dem man nach seiner Fertigstellung im doppelten Wortsinne auch wandeln und sich aufhalten kann. Er soll auf einer heute ausgeräumten innerstädtischen, zentralen Brachfläche entstehen und mit seinen Grünstrukturen und Wasserflächen den Einfluss der innerstädtischen Hitzeinsel dämpfen, einen Beitrag zur CO2-Senke und -Kompensation leisten sowie natürlich zur Naherholung für verschiedene Freizeitaktivitäten dienen.
Das Hauptaugenmerk wird auf seine Ausstattung mit Bildungs- und Lernelementen sowie mit Demonstrationsobjekten zum Klimaschutz liegen. Installiert werden sowohl Fotovoltaik- als auch Solarthermie-Anlagen und kleinere Windradtypen, die zudem das Bewässerungs-, Pumpen- und Abwasserrecyclingsystem regenerativ unterstützen. Der produzierte Ökostrom soll im Verbund mit moderner Steuerungs- und Regeltechnik die abendliche LED-Beleuchtung des Parks sicherstellen. Ein begrüntes Schulungs- und Versorgungsgebäude wird nicht nur Ausstellungsfläche für klimaschutzrelevante Themen bieten (Erd- und Meereserwärmung, Hurrikane, Katastrophenschutz, Energiesparen, Mobilität, Abfalltrennung und Recycling, Biomassenutzung, Lebenswandel, Globales etc. sowie die Klimapartnerschaft und Hagen), sondern das Gebäude selbst soll nach US-amerikanischem Muster als Demonstrationsvorhaben so konstruiert sein, dass es stärkeren Wirbelstürmen standhalten kann und über eine größere Stabilität verfügt als die auf der Insel gängigen (bei Sturm lebensbedrohlichen) Bautypen.
Im Freiflächenbereich des Parks ist zudem an die Anlage eines phänologischen Pfades gedacht, um das Thema Klimawandel auch anhand der Pflanzenwelt zu verdeutlichen. Die Bürger sollen sich offiziell beteiligen, wie sie sich IHREN Central Park vor der Haustür wünschen. Auch dabei kann das Radio hilfreich sein. Unmittelbar nebenan soll der zentrale Busbahnhof entstehen und so wird die verhältnismäßig junge Stadt Portmore mit dem Park ihre neue Mitte erhalten.
Derzeit laufen die Vorarbeiten für dieses aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Sicht runde Nachhaltigkeitsprojekt; eine Vielzahl von Details, etwa zur genauen Gestaltung und Ausstattung des Parks, wird nun zwischen den Partnern vor Ort zu besprechen und vertraglich mit Unterschriften zu fixieren sein. Alles unter der Leitidee: „Global denken – lokal handeln“.